LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Umfrage zur Mediennutzung 

30.10.2016, 04:50 Uhr

Wie Baslerinnen und Basler Medien nutzen

30.10.2016, 04:50 Uhr

Wie informieren sich Baslerinnen und Basler? Mit dieser Frage gingen wir auf die Strasse. Die Antworten sind überraschend und stellen den Medien kein gutes Zeugnis aus. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse unserer Umfrage. Von und

Hans-Jörg Walter: «Medien können Menschen sehr einseitig beeinflussen», sagt der Personalassistent Marc Zimmermann.

«Medien können Menschen sehr einseitig beeinflussen», sagt der Personalassistent Marc Zimmermann. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Die Maschine saugt das bedruckte Papier ein, liest es aus, und lässt es wieder raus. «Leider nichts», sagt Kurt Gasser zu einem seiner Stammkunden. Der trabt enttäuscht davon und lässt seinen Lottoschein und einen Kioskbesitzer zurück, der auch keinen sehr glücklichen Eindruck macht.

Die ausführlichen Antworten aller Umfrage-Teilnehmer: Die Resultate zum Nachlesen.

«Ich verkaufe nur noch ein Drittel so viele Zeitungen und Zeitschriften wie vor sechs Jahren», sagt Gasser, der seit 19 Jahren im Geschäft ist. Der Kiosk an der Ecke Klybeckstrasse/Feldbergstrasse gehört ihm. Aber Ende Jahr ist Schluss: Der 52-Jährige schliesst das Schiebefenster für immer. Die Einnahmen seien zu niedrig geworden. Und weniger Umsatz bedeute auch weniger Kundschaft – so mache es keinen Spass mehr, sagt Gasser.

Selbst er, der jeden Tag zwischen Zeitungen und Zeitschriften steht und den der Rückgang des Geschäfts persönlich trifft, informiere sich ausschliesslich via Gratiszeitungen, TV und Internet.

«Zeitungen an den Mann zu bringen, wird immer schwieriger», sagt der Kioskbesitzer Kurt Gasser.

«Zeitungen an den Mann zu bringen, wird immer schwieriger», sagt der Kioskbesitzer Kurt Gasser. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Die TagesWoche hat Baslerinnen und Basler nach ihrer Einstellung zu Medien und ihrem Medienkonsum befragt – auf der Strasse und online (hier die gesammelten Antworten).

  • Wie informieren Sie sich über das Zeitgeschehen?
  • Welche Medien nutzen Sie?
  • Wie häufig?
  • Glauben Sie, was Medien berichten?
  • Welche Medien halten Sie für vertrauenswürdig?
  • Welche nicht?
  • Welchen Betrag geben Sie monatlich für Mediennutzung aus?

Schon nach wenigen Streifzügen durch die Stadt wurde klar: Die Mediennutzung ist trotz Digitalisierung sehr unterschiedlich, eine Auflistung der genannten Medientitel – über 70 aus aller Welt – würde den Rahmen hier sprengen.

Am meisten genannt wurden aber Medien in deutscher Sprache, Medien aus der Schweiz und aus der Region: Die TagesWoche, die «bz Basel», die BaZ, «20 Minuten», der Blick, die NZZ, der «Tages-Anzeiger», SRF gehören zu den meistgenannten.

«Ich habe keine einzige News-App installiert», sagt die 23-jährige Sozialpädagogin Stephanie Buser.

«Ich habe keine einzige News-App installiert», sagt die 23-jährige Sozialpädagogin Stephanie Buser. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Deutlich wurde auch: Die Medien haben ein Problem. «Man kann den Medien nicht mehr vertrauen. Alles wird manipuliert und zensiert», sagt Sozialpädagogin Stephanie Buser (23) aus Kleinbasel. Die TagesWoche – «Klar kenne ich die TagesWoche, ich komme ja aus Basel» – lese sie trotzdem hin- und wieder – jedenfalls online. Sie schaue weder TV, noch lese sie Zeitung – «Sachen wie der ‹Blick› und ‹20 Minuten› sind nur gut zum Anfeuern.»

Ganz so krass sehen das nicht alle. «Eher skeptisch» liest Roman Zimmermann (24) News – er ist im Personalwesen tätig. Auch er informiert sich online – per Handy oder PC – meistens über Facebook. Die TagesWoche gehört dabei zu seinen liebsten Informationsquellen. Oder er liest einfach Artikel, die seine Freunde mit ihm teilen.

Auch Marie-Louise Gamma (77) aus Riehen ist «grundsätzlich bei allen Medienberichten skeptisch, weil es «‹die Wahrheit› nicht gibt» – sie liest die «Basler Zeitung», die «Riehener Zeitung» und schaut am Abend die «Tagesschau».

«Man sollte immer zwischen beiden Seiten abwägen», sagt Marie-Louise Gamma aus Riehen.

«Man sollte immer zwischen beiden Seiten abwägen», sagt die 77-jährige Marie-Louise Gamma aus Riehen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Milan Betic (29) misstraut vor allem politischen Berichten – aber «ich klicke vor allem auf das, was mich interessiert. Politik weniger, vor allem Sport und Musik». Betic kann nicht genau sagen, welche Medien er liest: Er findet seine Artikel via Facebook. Den Sportberichten vertraut er: «Da gibt es klare Fakten.»

«Medien manipulieren oft», sagt der Basler Milan Betic.

«Medien manipulieren oft», sagt der Basler Milan Betic. (Bild: Hans-Jörg Walter)



Die Online-Umfrage hat zudem gezeigt: Es gibt auch noch LeserInnen, die Medien vertrauen – jedenfalls bestimmten Titeln. Da allerdings wieder ganz verschiedenen.

Wenn es denn weiterhin viele verschiedene Medientitel gibt: Über 40 Prozent der Befragten gaben an, monatlich weniger als 20 Franken für den Medienkonsum auszugeben. Ein Drittel gibt weniger als 50 Franken aus. Nur gerade 5,8 Prozent geben pro Monat über 100 Franken für Medien aus.

Und das, obwohl gleichzeitig 95 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer angaben, mindestens einmal pro Tag Medien konsumieren. So wie Sie gerade. Lesen Sie weiter!

Hier geht's zu allen Resultaten unserer Umfrage.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Medien, TagesWoche, Basler Zeitung, SRF, Telebasel, Basellandschaftliche Zeitung, Journalismus, Radio Basilisk, Blick, Weltwoche, NZZ, 20 Minuten, Fernsehen, Soziale Medien, Watson, WOZ, 5 Jahre TagesWoche

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Wie BaslerInnen auf dem Laufenden bleiben Weiterlesen

Baslerinnen und Basler nutzen Medien kritisch Weiterlesen

Es gibt keine Gratiszeitungen Weiterlesen

Tag für Tag im Einsatz für Sie Weiterlesen

Facebook frisst die Medienwelt Weiterlesen

Wir erfinden uns neu – zum zweiten Mal Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

30.10.2016, 04:50 Uhr

Wie Baslerinnen und Basler Medien nutzen

Text

Text:

  • 22.04.2017 um 04:50
    Wie wird Journalismus finanziert? Die Antwort

    Ein Leser oder eine Leserin wollte wissen: Wer bezahlt das eigentlich, was ich hier lese? Wir, die Bezahlten, sind der Frage nachgegangen.

  • 20.04.2017 um 14:35
    Diskutieren ohne Scheuklappen

    Die Bildungspolitik muss hin und wieder neue Wege beschreiten. Das ist unbestritten. Ob es mit dem Lehrplan 21 in die richtige Richtung geht, wissen wir allerdings noch nicht. Zweifel sind erlaubt – frei von ideologischen Scheuklappen.

  • 10.04.2017 um 16:52
    Diese Fragen können wir beantworten – und diese nicht

    Der Testlauf zu unserer neuen Rubrik «Stadtgespräch» stösst auf erfreulich grosse Resonanz bei Leserinnen und Lesern. Was passiert genau mit den Fragen, die Sie uns stellen? Hier steht, wies geht.

  • 10.04.2017 um 11:12
    Zum Artikel: Trump: Fluch oder Segen für Basels Wirtschaft?

    Bei den Medikamenten in den USA liesse sich allerdings wirklich einiges sparen, aber nicht nur dort (das Gesundheitssystem ist dort derart bescheuert, sprich fast doppelt so teuer wie das nächst teuere – unseres – und dies obwohl es nicht doppelt so gu...

  • 07.03.2017 um 09:27
    Zum Artikel: Kaffi Lutz, der zu Unrecht verpönte Drink

    Ja, Herr Egger (Kt. Aargau?), meine Familie stammt tatsächlich aus dem Bernbiet. Bis weit zurück, als man noch Lutz ohne Kaffi trank. Was nichts daran ändert, dass der Kaffi Lutz weder in Basel-Stadt noch in Zürich noch in anderen Schweizer Städten ei...

  • 06.03.2017 um 08:09
    Zum Artikel: Kaffi Lutz, der zu Unrecht verpönte Drink

    Ich fand's auch ein bisschen wenig, die 13 Liter, aber genau wird man's, da haben Sie vollkommen recht, kaum je herausfinden können.

Text

Text:

Aktuell

Daria Kolacka/© teamstratenwerth:

«Magnet Basel» 

Was Menschen nach Basel trieb

Was Menschen nach Basel bringt, dokumentiert eine historische Ausstellung mit fünf Teilen in zwei Kantonen und zwei Ländern: «Magnet Basel» spannt einen Bogen über 100 Jahre von italienischen Näherinnen über Flüchtlinge bis zu aktuellen Migrationsbiographien. Von sda. Weiterlesen

akg-images /©Pro Litteris: Die Schrecken des Krieges in Abstraktion – und doch greifbar.

Kultwerk #26: «Guernica» 

Vor 80 Jahren malte Picasso den Krieg

Vor 80 Jahren wurde die baskische Stadt Gernika durch einen deutschen Luftangriff komplett zerstört. So nah wie in Picassos «Guernica» kamen sich Kunst und Propaganda im 20. Jahrhundert nie wieder.Von Karen N. Gerig. Weiterlesen