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Martin Hafen

Martin Hafen

Sozialarbeiter und Soziologe, Präventions- und Gesundheitstheoretiker, Vater von drei erwachsenen Söhnen, FCB-Fan in guten wie in schlechten Zeiten

Beiträge auf tageswoche.ch: 73

2017-03-14 23:18:24

Dynamik und Spannung pur. Auf dass dieser tolle Anlass die ihm gebührende Resonanz erhalte.

Die TagesWoche verlost 2x2 Tickets für das Finalwochenende

2017-02-04 12:26:48

Vielen Dank für diesen erschütternden Bericht. Wir sollten nicht den Fehler machen, die Zustände an der Grenze zwischen den USA und Mexiko als Einzelfall einzuschätzen. Diese Zustände sind Ausdruck der ständig wachsenden Kluft zwischen den Ärmsten und den Reichsten weltweit. Sie sind Ausdruck des Umstandes, dass 80 Individuen mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (Oxfam-Studie von 2016). Wie für alles Geld muss auch für diese Reichtümer irgendwo irgendjemand arbeiten. In diesem Prozess werden Kontinente wie Afrika, Südamerika und Teile von Asien ausgeblutet. Ein radikaler Schuldenerlass wäre ein erster Schritt, um diese zerstörerische Entwicklung in eine andere Richtung zu lenken. Er liesse sich mit Reparationszahlungen (inkl. Zinsen) problemlos rechtfertigen, die die USA, Europa und Länder wie Japan für die Ausbeutung der Bodenschätze und den Sklavenhandel während der Kolonialisierung schulden. Eine Ausbeutung, die im Übrigen bis heute weiter geht, wenn wir daran denken, in welchem Ausmass die multinationalen Konzerne in Kooperation mit korrupten Mächtigen Entwicklungsländer mit Bodenschätzen ausbeuten, weil sie ihre riesigen Profite nicht dort, sondern in Ländern wie der Schweiz versteuern.

Trump treibt Flüchtlinge in eine tödliche Falle

2017-01-15 09:27:25

Da erscheinen die Klagen über die "Wirtschaftsflüchtlinge" aus den Entwicklungsländern nochmals vor einem ganz andern Licht.

Warum die Schweizer Steuerreform Entwicklungsländern schadet

2017-01-03 18:45:27

Dem Autor ein Danke für den Mut, einen der vielen blinden Flecken gesellschaftlicher Selbstbeschreibungen zu beleuchten.

Warum ich der Anteilnahme nicht über den Weg traue

2016-12-21 16:08:50

Silvia Schenker ist eine Politikerin, die sich nicht verbiegt und kompromisslos zu ihren Werten steht. Das schätze ich sehr. In diesem Fall enttäuscht mich ihr Verhalten jedoch. Natürlich ist es das gute Recht von Frau Schenker, die Amtszeit voll wahrzunehmen. Ich wähle jedoch nicht nur einzelne PolitikerInnen, sondern auch Parteien. Ich hätte daher erwartet, dass das allgemein übliche wahltaktische Manöver des frühzeitigen Rücktritts zur Anwendung kommt, weil es die langfristigen Wahlchancen der nachfolgenden Person unbestritten erhöht. Dies scheint mir gerade bei Mustafa Atici besonders lohnenswert. Er ist ein extrem engagierter und trotzdem bescheidener Politiker, der zudem eine Bevölkerungsgruppe vertritt, die nicht nur national, sondern auch kantonal nach wie vor untervertreten ist.

Silvia Schenker: «Einige Menschen in der SP zu enttäuschen, tut mir weh»

2016-12-21 08:52:23

Vielen Dank für diesen Text. Es ist nicht der Kapitalismus an sich, der überwunden werden muss, sondern seine neoliberale Ausprägung. Das ist, was die SP bisweilen zu wenig betont. Von dieser Form des Kapitalismus profitieren nur wenige Prozent der Stimmberechtigten. Trotzdem vertraut eine Mehrheit nicht den Fakten, sondern lässt sich von den bürgerlichen Allgemeinplätzen leiten. Und wenn es dann persönlich immer schlechter läuft, kann man immer noch den Ausländern die Schuld geben. So einfach ist das.

Das Problem der Ideologen mit der SP

2016-11-09 09:41:57

Ein Hater als mächtigster Mann der Welt. Na, Prost.

So klingt Trump gemässigt: Zuerst Amerika, dann «grossartige Beziehungen» zum Rest der Welt

2016-11-09 09:41:03

Lieber Herr Fischer Schauen Sie sich mal die SVP-National- und Ständeräte an: Akademiker ohne Ende...

So klingt Trump gemässigt: Zuerst Amerika, dann «grossartige Beziehungen» zum Rest der Welt

2016-10-26 00:23:25

Heidi Mück ins ED - was für ein Traum. Tun wir etwas dafür, ihn zu verwirklichen.

Heidi Mück: «Mit dieser Ausgangslage stehen wir vor einer historischen Chance»

2016-09-28 07:37:39

Und in der Schweiz wird wochenlang mit Empörung über einen verweigerten Handschlag debattiert ...

So ungleich sind die Vermögen in Basel verteilt

2016-09-19 08:26:54

Schön, dass die TaWo der kritischen Soziologie auch nach der Emeritierung von Ueli Mäder eine Stimme schenkt.

«Firmen und Reiche locken wir mit Anreizen, aber wir sollten in die unteren Schichten investieren»

2016-09-14 00:50:57

Balanta 4,0 und Bjarnason 4,5 - welches Spiel haben Waldis/Kieslich gesehen?

Die durchzogene Bilanz im Team der Debütanten

2016-08-26 14:04:59

@Thomas Pfluger/Hochwald Sorry, Thomas, dass ich mich so spät melde. Mein Votum war nicht gegen die benannten Projekte und schon gar nicht gegen eure Arbeit gerichtet. - Ich bin aber ernsthaft der Meinung, dass sich Kindergarten und Schule grundsätzlich so verändern sollten, dass viel Bewegung und gesunde Ernährung zur Struktur aller Schulen gehören und nicht über Projekte eingeführt werden müssen. Wir brauchen meiner Meinung nach nicht Gesundheitsförderung in Schulen, sondern eine grundsätzlich gesundheitsförderliche Schule. Dafür setzt sich Heidi aus meiner Sicht ein.

Heidi Mück wollte den Staat zerschlagen – jetzt will sie ihn anführen

2016-08-19 13:29:36

Und natürlich ist die 'Heide' eine Heidi. Sorry.

Heidi Mück wollte den Staat zerschlagen – jetzt will sie ihn anführen

2016-08-19 13:28:01

Ich freue mich über diesen Farbtupfer im Wahlkampf und - so die Wählerschaft will - auf eine prononcierte Stimme in der Regierung. Meine Stimme hat Heide Mück auf sicher.

Heidi Mück wollte den Staat zerschlagen – jetzt will sie ihn anführen

2016-06-08 08:27:55

Vielen Dank, Herr Kreis. Es ist (leider) immer noch notwendig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass jede Nation mit all ihren Leistungen und Problemen international ist.

Wer hat die Schweiz gebaut? Nachbetrachtungen zur Eröffnungsfeier der Neat

2016-06-02 08:35:25

Das Grosskapital durchdringt alle Gesellschaftsbereiche. Nun auch diesen. Das wird langfristig nicht von Vorteil sein. Es sind die Staaten, die der WHO mehr Mittel zur Verfügung stellen sollten. Diese Mittel haben sie nicht, weil die Politik ihre Steuerpolitik längst den Interessen des Grosskapitals angepasst hat.

Die WHO sucht die Nähe zur Privatwirtschaft

2016-05-27 10:37:11

... von TIPP ganz zu schweigen ...

Die Schweizer Volksseele kocht, Gschwind bleibt cool

2016-05-06 13:10:29

Es ist in der Tat betrüblich, dass der Kanton BS dem nationalen Prinzip folgt, die Bessergestellten auf Kosten des Rests der Bevölkerung zu entlasten. Wir persönlich profitieren davon, da wir ein Haus haben; ungerecht ist es trotzdem.

Der Eigenmietwert-Beschiss

2016-04-16 12:31:07

Ja, dann soll der Staat doch mal die Familienarbeit angemessen entschädigen. Oder die Pflege von Verwandten.

Jean-Pierre Danthine plädiert für «bedingungslose Beschäftigung»

2016-04-13 08:16:06

Wunderbarer Text. Danke. Das Ganze ist umso lächerlicher, als auch inhaltlich unpräzise argumentiert wird: Der Händedruck ist zwar eine kulturelle Instititution, aber nur in ganz bestimmten Situationen. In Kontexten, in denen sich Menschen regelmässig treffen (z. B. an der Arbeitsstelle), ist ein Händedruck nicht üblich. Er bleibt vorbehalten für Begrüssung und Abschied bei Treffen, die eher selten vorkommen. Von dem her kann man sich fragen, was der Nutzen eines solchen Rituals in der Schule ist. - Aber in der Tat: eigentlich haben wir andere Probleme.

Der Tsunami im Schweizer Wasserglas

2016-03-30 13:50:12

@sog. Realist: Zum einen werden die Steuern seid Jahren gesenkt - mit verheerenden Konsequenzen; zum andern ist umfassend belegt, dass der Einsatz von Steuergeldern im Frühbereich massive Einsparungen im Sozial- und Gesundheitsbereich zur Folge hat. Zudem erhöht diese Investition erwiesenermassen das durchschnittliche Lebenseinkommen, was höhere Steuereinnahmen mit sich bringt. - Es ist unter anderem der US-amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger James Heckman, der immer wieder auf diese Zusammenhänge hinweist, und der ist alles andere als ein wirtschaftsfeindlicher Linker.

SP-Grossrätinnen fordern Elternurlaub und höhere Beiträge an Mütter

2016-03-30 13:43:54

Und wer, lieber Herr Tanner, sagt, dass nicht staatliche Arbeitsplätze wertvoller sind als staatliche. Ist es wirklich sinnvoller, umweltbelastende Konsumgüter herzustellen oder Finanzkonstrukte zu verkaufen, als im Frühbereich und in der Schule Kinder zu erziehen zu bilden? Natürlich erledigt die Privatwirtschaft gewisse Dinge effizienter, aber bei weitem nicht alle - das zeigen die vielfältigen, weltweiten Erfahrung mit der Privatisierung von Wasser, Transport, Gefängniswesen etc. - Unter den reichsten Leuten der Welt, die bekanntlich (auf Kosten der Ärmsten) immer zahlreicher werden, hat es keine, die im Staatsdienst reich geworden sind.

SP-Grossrätinnen fordern Elternurlaub und höhere Beiträge an Mütter

2016-03-30 12:23:38

Die Positionierung der Schweiz in den beiden Statistiken ist ein Hohn. Es ist durch viele Langzeitstudien belegt, dass Investitionen im Frühbereich das effizienteste Mittel sind, um die Kosten im Sozial- und im Gesundheitswesen zu senken.

SP-Grossrätinnen fordern Elternurlaub und höhere Beiträge an Mütter

2016-03-21 22:29:23

Basel-Stadt ist einer der wenigen Kantone, die erkannt haben, dass man in Infrastruktur, Sicherheit und Bildung investieren muss, wenn man Standortvorteile geltend machen will. Investieren kann man nur, wenn man die Steuern nicht immer weiter senkt. Hoffen wir, dass unser Kanton die erfolgreiche Politik der letzten Jahre weiterführt und nicht der Illusion des Steuerwettbewerbs erliegt.

Weshalb der Angriff der Bürgerlichen scheitern wird (Teil 1)

2016-03-21 08:08:03

Ich persönlich nicht, aber die Partei bezeichnet sich selbst sicher als liberal... @Weber: Ja, das tue ich, denn sie vertritt meiner Meinung nach durch und durch sozialdemokratisches Gedankengut.

Wollen Basels Bürgerliche mit dem Beelzebub gegen den Teufel paktieren?

2016-03-20 10:29:50

Die Rechten scheinen aus dem DSI-Debakel gelernt zu haben. Man merkt, dass die Umfunktionierung der BaZ zu einem SVP-Parteiblatt nicht reicht, um die Meinungen zu kontrollieren. Dass sie jetzt die Online-Seiten der TaWo als Tummelfeld entdeckt haben, dient dem kontroversen Diskurs und ist entsprechend zu begrüssen. Die Hoffnung ist natürlich, dass die andere Seite des politischen Spektrums nicht klein beigibt. So darf aus meiner Sicht nicht unwidersprochen bleiben, dass die Basta! in einigen Kommentaren an den linksextremen Rand geschrieben wird - so quasi als Gegenpol der PNOS auf der andern Seite. Das ist eine Diffamierung erster Güte. Die politischen Positionen der Basta!-Leute entsprechen den Positionen einer Sozialdemokratie, welche sich den Forderungen des Neoliberalismus dezidierter entgegenstellt, als die SP dies heute tut. Da ist nichts undemokratisch oder anarchistisch. Aus diesem Grund gibt es gegen eine Qualition von SP und Basta! genau so einzuwenden wie gegen eine Qualition der Bürgerlichen mit der SVP. Die Frage ist einfach, wer seine Grundwerte durch eine solche Qualition mehr komprimitiert: die Bürgerlichen mit ihrer liberalen Grundausrichtung oder die SP mit ihrer Befürwortung von Gerechtigkeit und Sozialstaat?

Wollen Basels Bürgerliche mit dem Beelzebub gegen den Teufel paktieren?

2016-03-09 21:37:00

Steuersenkung - super Idee! Als gäbe es nichts zu investieren. Ein Beispiel: In den flächendeckend eingeführten Tagesstrukturen arbeiten qualifizierte Fachpersonen, deren Lohn weder ihrer Ausbildung noch der anspruchsvollen pädagogischen Arbeit entspricht. Und das Beste: Die Mitarbeitenden müssen sogar das Essen am Mittagstisch selbst bezahlen, an dem sie die Kinder betreuen.

Der Grosse Rat fordert Steuersenkungen

2016-02-29 08:45:42

So erfreulich der Ausgang der unsäglichen DSI ist; wir sollte nicht übersehen, dass in der Schweiz 40% und in Basel 30% der Bevölkerung für ein Zweitklassengesetz eingetreten sind. Das kantonale Ergebnis in BS sieht im schweizerischen Vergleich wie immer gut aus. Wir dürfen aber nicht ausser Acht lassen, dass wir ein Stadtkanton sind und im Vergleich zu andern Städten nicht mal sonderlich gut abgeschnitten haben. So hatte Bern 82% Nein-Stimmen, die Stadt Basel aber nur 72%. Es gibt also noch viel zu tun. Nutzen wir die positive Stimmung, um der SVP in Zukunft noch stärker daran zu hindern, politische Macht über die Verbreitung von Angst zu sichern und dabei die demokratischen Grundprinzipien mit Füssen zu treten.

70,17 Prozent: Deutliches Nein zur DSI in Basel-Stadt

2016-02-28 23:57:24

Quasi eine 4, also ein 'genügend' im Durchschnitt: Eine typische Bewertung, die zeigt, wie 'normal' der Erfolg des FCB bisweilen ist. Die Mannschaft hat drei Tage nach dem schweren und emotionalen EL-Spiel auswärts gegen den Tabellenvierten gespielt, auf Kunstrasen und mit sechs neuen Spielern. Er hat die erste Hälfte ausgeglichen gestaltet und die zweite vollkommen beherrscht mit einem Chancenverhältnis von 4:0. - Das reicht in der Sicht der TaWo (und vieler anderer) offenbar nur zu einem müden 'genügend'. - Es gab mal Zeiten in den 90er-Jahren, da betrug die Quote aufeinanderfolgender Pässe ca. 1,8. Ich war damals dabei und bewerte den Auftritt heute auch, aber nicht nur mit Blick auf diese Zeit eindeutig als 'gut'.

Pfiffe, Fehler und das Warten eines 19-Jährigen

2016-02-26 01:39:42

auch Delgado kommt für mich deutlich zu schlecht weg...

Israelische Erinnerungen und disziplinarische Premieren

2016-02-25 08:03:46

Ich wohne nicht im Kleinbasel, kann die Anwohner aber verstehen. Ich begreife nicht, warum eine so lärmintensive mehrtätige Veranstaltung mitten in der Stadt und nicht am Stadtrand stattfindet. Die Gegend um den Kasernenplatz ist ja sonst schon stark mit Lärm belastet (Herbstmesse etc.).

Tattoo-Produzent Julliard: «Solche Rückschritte gehören leider dazu»

2016-01-07 13:55:17

Die Abstimmung wird zu einem erneuten Bewährungstest für die direkte Demokratie. Wenn diese Initiative durchkommt, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis die Todesstrafe wieder eingeführt wird.

Wie wenig es nach einem Ja für eine Ausschaffung braucht: 5 Beispiele

2015-11-19 15:51:35

Vielleicht sind die Terroranschläge ein Symptom dafür, dass Frankreich (und mit ihm die ganze westliche Welt) das Prinzip der egalité seit seiner Einführung in der Aufklärung mit den Füssen tritt - sei es durch den Kolonialismus, die Nahostpolitik der Grossmächte, die heutige Weltwirtschaftsordnung, die aktuelle Migrationspolitik oder den Umgang mit ethnischen und religiösen Minderheiten. So sehr die Terroranschläge in Paris zu verurteilen sind; wenn sich die Massnahmen zur Verhinderung solcher Anschläge auf verstärkte Repression und Überwachung beschränken, wird der Terror auch in Zukunft Unruhe und Verstörung in unseren genügsamen Alltag bringen. Die Terroristen mögen gewissenlose Fanatiker sein; ihr Fanatismus braucht einen Nährboden, um eine derart menschenverachtende Form anzunehmen. Dieser Nährboden ist nicht der Islam. Mit Sicherheit nicht. Der Nährboden ist die zunehmende Ungleichheit, die Hunderte von Millionen Menschen hungern lässt und auch in den wohlhabenden Staaten schnell zunehmende Volksgruppen ohne Perspektiven in die Randzonen der Gesellschaft verbannt. Symptombekämpfung in Form eines kontinuierlichen Ausbaus von Repression und Überwachung wird demnach nicht reichen. Was es für eine effiziente Terrorismusbekämpfung braucht, ist ein ernsthaftes Bestreben, die Ursachen des Terrorismus zu beseitigen. Es ist zweifelhaft, ob dies im Rahmen der herrschenden Weltwirtschaftsordnung und Machtpolitik möglich sein wird. Doch diese Zweifel beziehen sich ja nicht nur auf die Terrorismusbekämpfung, sondern auch auf die Bewältigung anderer globaler Probleme wie dem Welthunger, den zunehmenden Migrationsbewegungen und den ökologischen Problemen, die unseren Planeten zerstören und die Gesellschaft belasten.

Frankreich setzt die «égalité» aufs Spiel

2015-11-04 15:19:32

So läuft's doch: Die von der Mehrheit der Bevölkerung gewählten PolitikerInnen setzen sich nicht für diese Mehrheit, sondern für eine einflussreiche Minderheit ein ... und werden dann trotzdem wieder gewählt.

Das Bankgeheimnis in der Schweiz bleibt bestehen

2015-09-27 00:08:09

Da sind wir wieder bei den Einzelbewertungen. Sie fallen durchschnittlich höher aus als gegen YB. Ich habe beide Spiele gesehen. Für mich waren die Basler Spieler gegen YB durchschnittlich stärker. Das hat im Auswärtsspiel gegen ein starkes YB nicht gereicht, aber das Resultat sollte meiner Meinung nach für die Einzelbewertung keine Rolle spielen.

Beflügelnde Zukunftssicherheit – die Einzelkritik zum 3:1-Sieg gegen Aufsteiger Lugano

2015-09-25 16:19:27

Lieber Herr Faulhaber Ich danke für die Antwort. Ich schätze das. Trotzdem bin ich vor allem bin ich mit einzelnen Bewertungen nicht glücklich. Was kann man zum Beispiel mehr machen als Zuffi, der meines Erachtens sehr gut gespielt hat. Auch bei Suchy kann ich mit der Beurteilung 'muss als Abwehrchef bei 4 Gegentoren mit Abzügen leben' nicht viel anfangen. Das tönt ein bisschen nach Sippenhaftung und ist mir zu wenig differenziert. Aber Sie haben schon recht: Jede Bewertung ist letztlich subjektiv; entsprechend kann man auch Gelassenheit walten lassen.

Ausgespielt und vorgeführt – die Einzelkritiken nach der Niederlage in Bern

2015-09-24 11:01:52

Der FCB hat auswärts gegen ein Team gespielt, das vor der Saison als Meisterschaftsfavorit bezeichnet worden war und diesem Anspruch gestern zum ersten Mal gerecht wurde. Der FCB hat nach einem tollen Spiel 4:3 verloren. - Die Bewertungen in der TaWo werden weder dem Spiel noch dem Gegner noch dem FCB gerecht. Auch wenn man einmal verloren hat: die Akteure des FCB haben bei weitem nicht so schlecht gespielt, wie sie hier bewertet werden. Zuffi zum Beispiel hat ein Klassepartie gemacht, die mindestens mit einer 5,5 bewertet gehört. Aus meiner Warte spiegelt eine solche Bewertung eine gewisse Überheblichkeit, die bei der Vereinsführung glücklicherweise fehlt - nach dem Motto: Ihr von YB habt gegen eine Mannschaft zu Hause ganz knapp gewonnen, die eigentlich durchgehend schlecht gespielt hat. Das war nicht der Fall, daher darf man YB ruhig zu einer sehr guten Leistung gegen einen guten FCB gratulieren.

Ausgespielt und vorgeführt – die Einzelkritiken nach der Niederlage in Bern

2015-09-13 17:28:50

Degen 4,5 und Kakitani 4,0? - Das habe ich aber ganz anders gesehen, vor allem bezüglich Kakitani. Er hat offensiv ähnlich wirkungsvoll gespielt wie Bjarnason (wenn ich da nur an die Vorlage für Delgados Abschluss auf die nahe Ecke denke) und hat auch defensiv gearbeitet (... um die Löcher zu stopfen, die Degen offen gelassen hat).

Abgebrüht und aufgeblüht – die Einzelkritik zum Sieg gegen St. Gallen

2015-07-01 21:57:34

Schade. Vielen Dank für deine engagierte und kompetente Arbeit, Dani Winter!

Auf Wiedersehen, liebe Leute!

2015-06-07 09:36:52

Ein wichtiges Problem für die Medienqualität sind die Besitzverhältnisse bei den Medienunternehmen. Wenn Leute aus Politik oder Wirtschaft Medienunternehmen besitzen, kommt es fast zwangsläufig zu einer Beeinträchtigung der journalistischen Qualität, weil die Besitzer ihre Interessen vertreten haben wollen.

«Was gerade in den Medien passiert, ist gefährlich»

2015-04-14 17:01:37

Ich würde meinen, auch die älteren Erwerbslosen sollten die Möglichkeit haben, eine Begleitung in Anspruch zu nehmen. Für sie ist das Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt oft genauso problematisch wie der verwehrte Eintritt in den Arbeitsmarkt für die Jugendlichen.

Junge Arbeitslose brauchen Begleitung – nicht bloss eine Rente

2015-03-30 12:41:49

Die Überlegungen erscheinen weniger paradox, wenn man Liberalisierung, Legalisierung und Deregulierung nicht einfach gleichsetzt. Die rauchfreien Restraurants sind eine Regulierungsmassnahme, die geplanten Aktivitäten im Bereich des Cannabis eine Liberalisierung oder ggf. sogar eine Legalisierung. Die Antwort aus der Sicht der Wissenschaft (z.B. in Hinblick auf die Schädlichkeit der einzelnen Substanden) ist klar. Bei den illegalen Substanden braucht es eine Legalisierung, weil die Verbote offenbar nicht durchgesetzt werden können und die Nebenwirkungen der Verbote dramatisch sind. Bei den legalen Substanzen braucht es mehr Regulierung (Werbeverbote, Verkaufsbeschränkungen etc.), wenn man die Gesundheitsfolgen einschränken. Ich persönlich mit dezidiert für eine Cannabis-Legalisierung. Ich bin aber genau so dezidiert dagegen, dass Cannabis und andere heute illegalen in den Produktemarkt und -Wettbewerb der kapitalistischen Gesellschaft aufgenommen werden. Kurz: die Substanzen sollten als Substanzen zugänglich gemacht werden und nicht als (womöglich noch beworbene) Produkte.

Die Städte treiben die Cannabis-Legalisierung voran

2015-03-08 17:04:39

Dass es linke Anliegen mit der Blocherisierung der Basler Medienwelt immer schwieriger haben, ist ja wohl keine Überraschung.

Das Nein zu «Wohnen für alle» ist eine klare Schlappe für die Linke

2015-02-25 23:39:37

Danke für den Text. Wir haben anlässlich der Abstimmung zur Initiative für das bedingungslose Grundeinkommen die Möglichkeit, einen Kontrapunkt zu dieser unsäglichen Verbindung von Erwerbsarbeit und sozialer Anerkennung zu setzen.

Wer nicht arbeitet, soll nicht leben

2015-01-08 08:26:27

@werner baumann1: Kennen Sie Frankreich? Kennen sie die Banlieues? Erinnern Sie sich an die Jugendunruhen von 2005 und den damaligen Innenminister und nachmaligen Präsidenten Sarkozy, der in öffentlich erklärte, man müsse diesen "Unrat [die protestierenden Jugendlichen, mh] mit einem Hochdruckreiniger von den Strassen fegen"? - Exakt dies sind die Umstände, die Menschen dazu bringen, so abstossende Verbrechen gegen Unschuldige zu begehen, wie dies eben geschehen ist. Das ist keine Entschuldigung für die Tat und die Täter. Diese werden durch die gerechten Strafen im Rechtssystem ent-schuldigt. Es bleibt aber eine Erklärung für die Tat und ein Hinweis darauf, dass die angegriffene westliche Welt eine Mitverantwortung für diese Taten trägt. Damit ergeben sich auch Möglichkeiten selbst etwas zu unternehmen. Und diese Möglichkeiten liegen nicht (nur) in der Verstärkung der Repression, die - nebenbei gesagt - die bei uns so hoch gelobte Freiheit der Bürger mit Füssen tritt (let's talk to Edgar Snowden). Was es wirklich braucht ist eine neue Weltordnung, die mehr Gerechtigkeit oder - mit Blick auf Frankreich - Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ermöglicht. Was es auch braucht, ist Respekt und Hochachtung andern Religionen gegenüber, die der überragenden Mehrheit der Anhänger Halt und Lebenssinn bieten.

Der Provokateur, der sich selber nicht so sah

2015-01-07 22:55:09

Eine wichtige Vorbemerkung: Der Anschlag in Paris ist in jeder Hinsicht zu verurteilen. Er ist eine Katastrophe, nicht nur für die Opfer und ihre Angehörigen, und er ist in jeder Hinsicht zu verurteilen. Aber er ist zu erklären: Er ist die Antwort auf eine 50-jährige Geschichte der Diskreditierung des Islams; auf ebenso viele Jahre Palästinapolitik, die alle internationalen Beschlüsse missachtet hat; auf eine jahrelange massenmediale pauschale Diskreditierung der Religion des gesamten Islams wegen der Taten von Extremisten; auf die Missachtung dieser Religion in der Bevölkerung, die sich in Initiativen gegen Minarette und Verschleierung ausdrückt. Er ist letztlich ein Hinweis darauf, was uns erwartet, wenn wir uns weiter für eine Welt(wirtschafts)ordnung einsetzen, die erlaubt, dass Hunderte von Millionen Hunger leiden und die ökologischen Ressourcen der Welt im Zuge unseres Lebensstils gnadenlos ausgebeutet werden. Dieser terroristische Akt gegen Charlie Hebdo ist barbarisch. Die Empörung im Westen dagegen drückt jedoch nicht nur Betroffenheit aus. Sie ist heuchlerisch, weil sie vorgibt, dass wir sonst die freie Meinungsäusserung kennen, was angesichts der Fichenaffäre und nachfolgender Bespitzelung oppositioneller Gruppierungen auch in unserem Land schlicht ein Witz ist. Auch mit der Pressefreiheit scheint es nicht nur international, sondern auch in unserem Land nicht so weit her, wenn wir sehen, wie rechtspopulistische Kreise mit ihrem Vermögen die Redaktionen von ehemals reputierten Tageszeitungen mit ihren Handlangern besetzen und so zunehmend die öffentliche Meinung manipulieren. (Und es soll niemand entgegnen, die öffentliche Meinung sei nicht manipulierbar. Das wissen wir seit Nazideutschland und seit Berlusconi besser). Die Anschläge gegen die Redaktion einer Satirezeitschrift sind abscheulich. Die Täter sind zu verfolgen und mit den zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln zu bestrafen. Die Anschläge sollen uns aber nicht Anlass bieten, unsere Abscheu auf die ganze Religion zu projizieren. Und sie sollen die westliche Welt nicht von der Aufgabe entlasten, ihren Umgang mit dem Islam und ihre ausbeuterische Rolle in der Weltgesellschaft zu reflektieren. Nicht allein Charlie Hebdo war der Adressat dieser Anschläge, sondern die gesamte westliche Welt mit ihrer Selbstherrlichkeit und ihren 'demokratischen'' Prinzipien, die mit wirklicher Demokratie so wenig zu tun haben. All dies rechtfertigt die Anschläge gegen Charlie Hebdo in keiner Weise. Aber wir sollten nicht die Augen gegenüber dem Umstand verschliessen, dass die westliche Welt für die Toten und Verletzten zu einem gewissen Grad mitverantwortlich ist.

Der Provokateur, der sich selber nicht so sah

2014-11-12 08:50:03

Mit der Umstellung auf Kompetenzorientierung wird sich nichts ändern, so lange das schweizerische Schulsystem auf frühe Selektion setzt. Kompetenzen sind oft nicht überprüfbar. Darum wird der schulische Schwerpunkt weiterhin auf Wissensinhalten liegen, die für den Prüfungstermin möglichst gut auswendig gelernt und danach wieder vergessen werden.

Lehrplan 21 – Vision oder Wahnsinn?

2014-11-08 00:39:48

Der Lehrplan 21 ist ein Witz. Sein Detaillierungsgrad widerspricht jeglichem zeitgemässen Bildungsverständnis. Was wir in den Schulen brauchen, ist mehr selbst bestimmtes Lernen, mehr Bewegung, mehr Kreativität und vor allem: so späte Selektion wie möglich. Und wir brauchen Schulen, die selbst die Verantwortung für den Lernerfolg der Kinder übernehmen und ihn nicht an die Familien delegieren, denn diese Delegation verstärkt die soziale Ungleichheit, anstatt sie zu reduzieren.

Lehrplan 21 könnte das Bildungssystem auf den Kopf stellen

2014-11-03 23:11:36

... von den Einsparungen für zusätzlichen Förderunterricht in der Schule, Arbeitsintegrationsmassnahmen und reduzierten Sozialhilfeleistungen mal ganz abgesehen. Und durch die verbesserten schulischen und beruflichen Perspektiven verbessern sich - statistisch gesehen - das psychische Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit. Diese Zusammenhänge von Früher Förderung und psycho-sozialer Entwicklung sind in zahllosen Langzeitstudien belegt worden. Ebenso belegt ist die Kosteneffizienz dieser Massnahmen, die für Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien mit einem Faktor von 1:6 bis 1:16 errechnet wird - und zwar von namhaften Ökonomen wie dem Wirtschaftsnobelpreisträger James Heckman. Nicht nur Herr Eymann müsste rechnen lernen, sondern die ganze Schweizer Politik, die mit Ihren Entscheiden dazu beiträgt, dass die Schweiz im Bereich der Investitionen in die Frühe Kindheit im europäischen Vergleich ein Entwicklungsland ist. - Immerhin hat Basel mit dem Programm einen kleinen Anfang gemacht.

Frühdeutsch für Basler Kleinkinder zeigt positive Wirkung

2014-10-06 23:30:14

Wie jede Profession ist auch die Soziale Arbeit nicht an ihrer Abschaffung interessiert. Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie wichtig unternehmerische Freiheit für die Prosperität unserer Wirtschaft ist. Geld zu verdienen, wird hier in keiner Weise problematisiert. Der Profit der privatwirtschaftlichen Unternehmen und ihrer Aktionäre kommt - zumindest nach der neoliberalen Lehre - allen zugute. Im Sozialwesen ist das anders. Hier soll die Arbeit wohl noch für Gottes Lohn verrichtet werden. Was die publizistische Hexenjagd gegen den 'Sozial-Irrsinn' unterschlägt: Man kann den Leuten die Beiträge kürzen oder streichen, man kann renitente Jugendliche gnadenlos die Härte des Gesetzes spüren und man kann ihren Kinder die Aufnahme in Betreuungsinstitutionen verwehren. - Billiger kommt das nicht - im Gegenteil. Die Menschen verschwinden ja nicht aus der Gesellschaft. Und das ist gut so, denn die Gesellschaft bezieht ihren Wert nicht nur aus den Erfolgreichen, Jungen und Schönen, sondern aus allen Menschen. Dieser zentrale Wert der Aufklärung ist in unserer Verfassung verankert. Ich danke Peter Sommerfeld, dass er sich für die Bewahrung dieser Werte einsetzt und die unverzichtbare Rolle der Sozialen Arbeit für diese Bewahrung betont. Peter Sommerfeld zeigt treffend, dass eine solche Abschaffung auch nicht im Sinne unserer Demokratie sein kann.

Demokratie braucht Soziale Arbeit

2014-10-06 23:05:51

Peter Achten ist einer von ganz, ganz wenigen, die differenziert über China und seine Entwicklung berichten. Der Rest ist Schwarzweissmalerei erster Güte.

Hongkong ist nicht Tiananmen

2014-10-02 13:10:05

Man sollte in der Tat einmal die Kosten berechnen, die uns der Föderalismus jedes Jahr beschert. Es werden mehrere Milliarden Franken pro Jahr sein. Wenn die politische Rechte immer wieder einen schlanken Staat einfordert, soll sie den eigenen Prinzipien folgen und den Föderalismus abschaffen. Er geht einher mit einer unsäglichen Aufblähung von Verwaltung und Bürokratie.

Jedes Jahr grüsst der «Sozial-Irrsinn» – wo liegt das Problem?

2014-10-02 13:02:55

Es ist umfassend belegt, dass sich soziale und gesundheitliche Probleme am effizientesten verhindern lassen, wenn Familien mit kleinen Kindern von der Schwangerschaft an unterstützt werden. Gerade professionelle Massnahmen, die sich an sozio-ökonomisch schwächer gestellte Familien richten, sind in dieser Hinsicht hoch effizient. Das gilt gerade auch in Hinblick auf die Kosten: Alle Korrekturmassnahmen, die in der Schule oder in der Adoleszenz einsetzen sind ersten viel teurer und zweitens weniger erfolgversprechend, da bis zu dieser Zeit schon Vieles schief gelaufen ist. Die Schweiz belegt in Hinblick auf die Aufwendungen für die Frühe Förderung (durch Elternschaftsurlaub, familienergänzende Kinderbetreuung etc.) in Europa einen der hintersten Plätze. - Dafür beschwert man sich, wenn später so hohe 'Reparaturkosten' anfallen. Das ist die Logik des politischen Opportunismus.

Jedes Jahr grüsst der «Sozial-Irrsinn» – wo liegt das Problem?

2014-09-28 10:45:11

Erstaunlich wie resultatorientiert auch die TaWo bewertet. Die Leistung der Mannschaft war um zwei Klassen besser als gegen Vaduz; die Noten sind die gleichen.

Jetzt mit Büsi – die Einzelkritiken zum 1:1 des FCB gegen Thun

2014-09-12 08:40:15

@Roland Bauer: Es ist fraglos richtig, dass das Gewaltmonopol ausschliesslich der Polizei und dem Militär obliegt. Aber das war nicht der Punkt meines Beitrags. Was mich stört ist dieser moralisierende Impetus des Textes und der meisten Beiträge hier. So wie ich die Protestaktion aus guter Position beobachtet habe, war sie explizit auf die Provokation der dann auch zuverlässig erfolgten gewalttätigen Reaktion ausgerichtet: Langsames, unauffälliges Eintreten in den unbewachten Zuschauerraum (ohne jegliche Parolen); dann ein paar letzte hektische Schritte auf die Bühne zu, Schreien und Hochreissen der Plakate. Gleichzeitiges Platzieren eines Kameramannes im Publikum der die provozierte Reaktion festhalten sollte, was dann ja auch geschehen ist. Die Reaktionszeit chinesischer Securityleute ist die gleiche wie unsere. Auch sie brauchen Zeit, um eine solche überraschende Veränderung der Situation einzuschätzen. Da sie (wie alle Leibwächter) darauf trainiert sind, Angriffe von der Person abzuwehren, die sie zu schützen haben, war diese erste Reaktion unvermeidlich. Und es kann niemand behaupten, dass die Übergriffe der chinesischen Sicherheitsleute nicht sofort beendet wurden, als sie realisierten, dass keine Gefahr bestand. Die Strategie der Protestantinnen ist voll aufgegangen. Sie bestand nicht einfach darin, den eigenen Protest kundzutun. Dann hätten sie sich nämlich Parolen rufend, mit hoch gehaltenen Schildern dem Podium genähert und kein chinesischer Sicherheitsmann wäre auf die Idee gekommen, hier einzugreifen. Nein, es ging offenbar darum, dieses Eingreifen zu provozieren und sich dann als unschuldiges Opfer darzustellen, das sogar auf fremdem Boden von chinesischer Herrschaft terrorisiert wird. Die Strategie ist aufgegangen. Auch die TW hat angebissen und den Demonstrantinnen die erwünschte mediale Plattform geliefert, sogar für ihr Video. So wird die unterkomplexe 'Gut-Böse-Semantik' weiterverfolgt und die meiner Meinung nach absolut nachvollziehbare und bewusst provozierte Reaktion der chinesischen Sicherheitsleute entsprechend interpretiert. Dazu wird noch RR Morin in die Pfanne gehauen, obwohl absolut offensichtlich ist, dass er sich unter diesen Bedingungen nur falsch verhalten KANN. Was lernen wir daraus: Will man einen ähnlichen Vorfall am nächsten Mondfest verhindern, wird eine beträchtliches Polizeiaufgebot vor Ort sein müssen. Ob das der Unbeschwertheit dieses bis dahin immer friedlichen Festes gut tun wird, ist fraglich.

Basel zeigt Haltung, Morin schaut zu

2014-09-11 23:34:42

Ja, das ist alles so wunderbar einfach. Die Forderungen schliessen wie der ganze Text an der ebenso simplen wie beschränkten und doch immer wieder reproduzierten Semantik der bösen, menschenrechtsverachtenden Chinesen an, die in den Massenmedien der westlichen Welt sorgsam gepflegt wird. Liest man irgendwann mal etwas von der Einhaltung von Menschenrechten in Indien, Brasilien, Indonesien oder welchem Land auch immer? Nein. China scheint alle Bedürfnisse in dieser Hinsicht zu befriedigen. Und dient so als willkommenes Objekt, die eigene Erhabenheit zu betonen. Als wäre unsere direkte Demokratie Ausdruck von Meinungsfreiheit. Als wäre die Demokratie in der ach so freien westlichen Welt nicht ohnehin eine Farce, weil die globalen Konzerne schon längst bestimmen, wo's lang geht. Als hätten wir in der Schweiz wirklich eine Pressefreiheit und würden nicht grosse Tageszeitungen durch Milliardäre und Populisten gekauft und für die eigenen politischen Interessen manipuliert. China ist das willkommene Feindbild, das genutzt wird, um von den (selbst-)zerstörerischen Kräften abzulenken, die hinter dem Deckmantel von Freiheit und Demokratie ihr Unwesen treiben, ganze Kontinente aushungern und die ökologischen Ressourcen plündern. Die scheinbar simple Formel 'China = böse, Tibet = gut' ist genau so unterkomplex wie Georges Bush's Rede von der 'Achse des Bösen'. Die Verhältnisse sind nicht so einfach, und China ist genau so schlecht und so gut, wie praktisch jedes andere Land auf diesem Planeten, inklusive dem unsrigen. Anstatt uns gegenseitig unsere Verfehlungen unter die Nase zu reiben, würden wir besser vor der eigenen Türe kehren und noch besser: gemeinsam versuchen, die grossen Probleme unserer Welt anzugehen.

Basel zeigt Haltung, Morin schaut zu

2014-09-09 15:14:14

Prinzipiell bin ich Ihrer Meinung. Nach der Anfangsaufregung haben die Sicherheitsleute der Botschafterin den Umgang mit den Demonstrantinnen auch sofort den Angestellten der Organisation überlassen. Zudem war es der erste Demo-Anlass an einem Mondfest. Die Veranstalter wären wohl komisch angeschaut worden, wenn sie für das friedliche Fest Sicherheitspolizei angefordert hätten. Zudem: Sind Sie sicher, dass die US-amerikanische Botschafterin an einem öffentlichen Anlass in der Schweiz ohne ihre Sicherheitsleute auftritt und sich mit dem Schutz der lokalen Polizei begnügt?

Chinesische Sicherheitskräfte sollen Tibet-Demonstranten attackiert haben

2014-09-09 14:44:31

Meine Frau und ich befanden uns in der drittvordersten Zuschauerreihe. Der Umgang mit den Demonstrantinnen erschien mir zurückhaltend. Die beschriebene Szene der auf den Boden gedrückten Frau passierte in der allerersten Hektik des Eindringens der Protestantinnen, das auch bei uns ein leichtes Erschrecken auslöste. Danach gelang es den Sicherheitskräften der Organisation, die Situation zu beruhigen und die (teilweise kräftigen) Demonstranten durch Zureden und Wegdrängen vom Raum direkt vor der Bühne in offenen Zuschauerraum zu bewegen. Die Demonstrantinnen zeigten sich hartnäckig, aber friedlich. Letztich störten sie aus unserer Sicht aber doch die friedliche Veranstaltung, die einem der beiden grössten Familienfeste Chinas gewidmet war. Ein Zusatz: Vor einigen Tagen hat der Dalai Lama dazu aufgerufen, dem neuen chinesischen dem Staatspräsidenten Xi Jinping und seinem Reformkurs vertrauen zu schenken. Es gehe ihm um ein gerechteres China. Fraglos hat China (vor allem in der Kulturrevolution) Schreckliches in Tibet angerichtet und fraglos ist die chinesische Tibetpolitik auch heute in vieler Hinsicht noch problematisch. Nur: politischer Wandel braucht Zeit. Und diejenigen, die China die Verletzung der Menschenrechte in Tibet vorwerfen, vergessen stets zu erwähnen, dass Tibet vor der chinesischen Invasion ein zutiefst feudalistischer Staat war, in dem eine kleine mächtige Elite über den Rest der Bevölkerung bestimmte, was auch nicht gerade dem humanistischen Gleichheits- und Gerechtigkeitsideal entspricht, auf das bei der Kritik an China immer Bezug genommen wird.. All dies entschuldigt die chinesischen Untaten in China in keiner Weise. Es sollte aber Motivation sein, sich konstruktiv für die Verbesserung des Verhältnisses von China und Tibet einzusetzen, so wie es der Dalai Lama aktuell vorlebt.

Chinesische Sicherheitskräfte sollen Tibet-Demonstranten attackiert haben

2014-05-08 13:37:03
Rheinuferweg

Wo war der Heimatschutz, als in den 70er- und 80er-Jahren im praktisch allen Basler Quartieren wertvolle Bausubstanz zerstört und durch ebenso billige wie hässliche Betonbauten ersetzt wurde?

«Dieser Goepfert-Jogging-Steg ist einfach sinnlos»

2014-04-29 17:29:59
Avenir Suisse - widersprüchlich

Ausgerechnet diejenigen, die bei jeder Gelegenheit die Eigenverantwortlichkeit der Menschen betonen, haben nun Angst, dass das Grundeinkommen von den 'Faulen' ausgenützt wird.

Avenir Suisse zerpflückt Grundeinkommen

2014-03-01 08:18:34
3er-Kette - 5er-Kette?

Philipp Degen gilt als Aussenverteidiger, Safari genau so. Die sogenannte 3er-Kette ist damit wohl eher eine 5er-Kette. Mit der man durchaus offensiv spielen kann, wenn die Mannschaft hoch steht. Wenn nicht, dann sind die offensiven Mittelfeldspieler und die Stürmer allein auf weiter Flur.

Murat Yakin, der Wetterbericht und eine Dreierketten-Entscheidungshilfe für Dummies

2013-11-21 08:58:07
@Schäublin

Auch ich finde die zunehmenden Ökonomisierung der Gesellschaft nicht toll. Trotzdem ist es so, dass gerade die Politik auf ökonomische Argumente am ehesten reagiert. Dazu kommt, dass die politische Weigerung, mehr in die Frühe Förderung zu investieren, oft ökonomisch begründet wird ("Wer soll das bezahlen?"). Wie gezeigt, ist diese Argumentation nicht stichhaltig. Die Schweiz gibt im Übrigen 0,2% des Bruttoinlandprodukts für Massnahmen im Bereich der Frühen Kindheit aus. Sie befindet sich damit im hinteren Drittel sämtlicher europäischer Staaten. Die OECD empfiehlt 1%. Spitzenreiter Dänemark liegt bei 2,6%. Für das so genannt reichste Land der Welt ist dieser Befund aus meiner Sicht eine Schande. Aber das ist halt schon wieder ökonomisch argumentiert.

Wenig ausgebildetes Personal in der Basler Kinderbetreuung

2013-11-20 23:18:45
Kosteneffizienz qualitataiv hochstehender Kinderbetreuung

Wenn wir schon von Kosten familienergänzender Kinderbetreuung sprechen: Wirtschaftsnobelpreisträger James Heckman berechnet in verschiedenen Studien, dass das in qualitativ hochstehende familienergänzende Kinderbetreuung investierte Geld sich für den Staat später vielfach zurückzahlt und zwar in einem Verhältnis von 1:6 bis 1:10. Das heisst: Für jeden investierten Franken in die Kinderbetreuung spart der Staat spätere Kosten (für schulische Fördermassnahmen, Erwerbslosigkeit etc.) in der Höhe zwischen 6 und 10 Franken ein. Sein Fazit: "Je länger wir mit der Förderung von Kindern warten, desto teurer wird es". Die Arbeiten von Heckman wie auch eine Übersichtsarbeit aus Deutschland (Schlotter/Wössmann 2010) zeigen, dass das Einkommen und die Ausbildungsqualität des Betreuungspersonals dabei ein wichtige Wirkfaktoren sind. - In andern Worten: Wir können es uns finanziell langfristig gar nicht leisten, NICHT in die familienergänzende Betreuung zu investieren.

Wenig ausgebildetes Personal in der Basler Kinderbetreuung

2013-11-13 22:08:35
Der Kampf um die Raucherbeizen geht weiter

Da gibt's nur einen Kommentar: 'Zwänggrinde', die demotkratisch gefällte Entscheidungen nicht akzeptieren wollen.

Der Kampf für Raucherbeizen geht weiter

2013-06-16 14:46:12
Protest

Ob im Gezi-Park in Instanbul, an der Art in Basel oder beim Spar-Tankstellenshop in Dättwil: Das Establishment sichert seine Pfründe und wird dabei vom Staat mit rigorosen Mittel unterstützt. Und die Mehrheit findet's gut. Ich nicht.

Wie das «Favela»-Video entstanden ist

2012-10-19 19:18:48
Wer weiss schon, was geschehen ist?

So wie ich die Führung des FCB in den letzten Jahren erlebt habe, bin ich überzeugt, dass zwischen der Führung und Trainer Vogel etwas so Schwerwiegendes vorgefallen ist, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich war. Beide Seiten haben offenbar vereinbart, nicht über diese Vorfälle zu kommunizieren. Die FCB-Führung trägt die Bürde, dass ihr Entscheid nicht nachvollzogen werden kann und sie sich nicht rechtfertigen kann. Sie schützt damit ihren ehemaligen Trainer. Das ehrt sie aus meiner Perspektive. Eine Trainerentlassung aus sportlichen Gründen hätte die Führung zum jetzigen Zeitpunkt nie vollzogen. Das wäre aus meiner Sicht auch nicht nachzuvollziehen gewesen.

Ist der Trainerwechsel des FCB richtig?

2012-09-19 12:43:10
Verschwörungstheorien

Der Verdacht, dass die Tabakindustrie aktiv Einfluss auf politische Prozesse nimmt, hat nichts mit einer Verschwörungstheorie zu tun. Wie die nachfolgende, auf dem Internet verfügbare wissenschaftliche Publikation zeigt, ist dieser Einfluss gerade in der Schweiz besonders stark: Lee C-Y, Glantz S. "The tobacco industry's successful efforts to control tobacco policy making in Switzerland" (January 1, 2001). Center for Tobacco Control Research and Education. Tobacco Control Policy Making: International. Paper Swiss2001 Freundliche Grüsse Martin Hafen

Passivrauchen schadet – eine Replik zu den Ansichten von Romano Grieshaber

2012-04-20 13:30:22
Lotto-Glück - räumlich

Wie gering die Wahrscheinlichkeit für einen Höchstgewinn in Euro Million ist, kann man an folgendem Beispiel vor Augen führen: Die Distanz zwischen Basel und Istanbul beträgt ca. 1100 km. Das sind ca. 110'000'000 Zentimeter. Nun legt man zwischen Basel und Istanbul ein Messband mit einer Zentimeter-Unterteilung aus und bestimmt einen dieser 110 Millionen Zentimeter als Hauptgewinn. Dann geht man dieses Strecke zu Fuss und lässt irgendwann - in der Schweiz, in Italien, in den Balkanstaaten - eine Pfeil auf das Messband fallen. Die Chance, den als Hauptgewinn bestimmten Zentimeter mit dem Pfeil zu treffen, entspricht der Chance auf einen Hauptgewinn in Euro Millions. Viel Vergnügen beim Euro-Million-Spielen.

Flos Fundstücke. Heute: Lotto-Glück

2012-03-27 23:08:03
Systemwechsel

Erwerbsarbeit macht zunehmend krank - sämtliche Untersuchungen belegen dies. Angst vor Erwerbslosigkeit macht noch kränker; auch dieser Befund ist gut belegt. Am kränksten jedoch macht Erwerbslosigkeit. Die Schmach, nicht mehr 'dazu' zu gehören. Die Erniedrigung, auf zahllose Bewerbungen Absage nach Absage zu bekommen. All dies schädigt die psychische Gesundheit und damit auch den Körper. Es ist Zeit für einen Systemwechsel. Die Fixierung auf Erwerbsarbeit ist eine eine Sackgasse. Organisationen sind im Kapitalismus darauf ausgerichtet, Lohnkosten so weit wie möglich zu reduzieren. Neue Erwerbsarbeitsplätze können durch durch Wachstum in Produktion und Konsum generiert werden, und da macht unsere Umwelt schon lange nicht mehr mit. Wir brauchen ein System, in welchem der nicht erwerbsmässig geleisteten Arbeit die Bedeutung zuteil wird, die ihr gebührt. Ein System, in dem nicht der individuelle Profit das oberste Prinzip ist, sondern der Nutzen für die Gesellschaft. Niemand kann sagen, ob das bedingungslose Grundeinkommen der richtige Weg ist. Aber es ist ein erster Schritt. Denn eines ist klar: So wie bisher wird es nicht weitergehen können. Wir werden einen neuen Weg suchen müssen, denn die Ausbeutung der ökologischen, psychischen und körperlichen Ressourcen ist jetzt schon nicht mehr zu ertragen. Es kann nur besser werden.

Soll die Schweiz ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen?

2012-03-15 12:49:21
Realismus ist gefragt

Wenn man einen sehr guten Tag hat und die andern einen schlechten, dann kann man als Schweizer Mannschaft gegen Gegner wie Bayern, Manchester oder Lissabon bestehen. Basel hat das in dieser Kampagne gleich viermal geschafft, was eine ausserordentliche Leistung ist. Spielen beide Mannschaften gut oder schlecht, dann verliert die Schweizer Mannschaft in der Regel. Und wenn man selbst einen schlechten Tag einzieht (was es ja geben soll) und die andern super spielen, dann resultiert halt mal ein 0:7. Das ist nicht toll, aber kann schlicht und einfach mal vorkommen.

Vogel: «Mein Appetit ist noch viel grösser geworden»

2012-03-12 21:56:06
Früherkennung ist nicht Prävention, sondern Diagnose

Fraglos spricht der Artikel wichtige Punkte an. Andererseits fokussiert er mit seinen Beispielen nicht auf die Prävention, sondern auf die Früherkennung und damit auf eine Form von Diagnose, wie sie in der behandlungsorientierten Medizin üblich ist. Die Früherkennung ist darauf ausgerichtet, Krankheiten in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen - mit dem Nachteil, dass die Zahl der Diagnosen und der beunruhigten Personen mit dem Ausbau der Früherkennung steigt. Die Prävention wiederum hat mit Früherkennung nur wenig zu tun, da die Probleme bei der Prävention noch nicht aufgetreten sind, auch nicht ansatzweise. Prävention ist Ursachenbehandlung. Das bedeutet, dass die Prävention Risikofaktoren reduziert, welche Krankheiten begünstigen, und Schutzfaktoren stärkt, welche den Einfluss der Risikofaktoren reduzieren. Wenn dies gelingt, lassen sich in der Tat auch Kosten einsparen.

Die Krankmacher

2012-01-14 23:30:20
Investitionen für die Zukunft

Die Kinder und Jugendlichen von heute sind unsere Zukunft. Wir können uns nicht leisten, nicht in sie zu investieren. Das Tagesstrukturangebot wird laufend ausgebaut, heisst es. Aber offenbar soll dies 'kostenneutral' geschehen. Die Betreuerinnen an den Mittagstischen leisten für einen Minimallohn eine höchst anspruchsvolle Arbeit. Dabei zahlen sie sogar ihr Mittagessen noch selber, obwohl sie wegen der Betreuung kaum zu essen kommen. Das Gleiche bei der Jugendarbeit. Die knausrige Haltung des Erziehungsdepartmentes ist nicht nachzuvollziehen. Sie diskreditiert die Arbeit, die die Jugendarbeiterinnen und -arbeiter für unsere Stadt leisten und sie verkennt den Umstand, dass diese Leistung nicht nur mit schönen Worten entgolten werden kann. Die Folge dieser Haltung sind Stellenwechsel von bewährten Personen - Stellenwechsel, die sich auf die Qualität der Arbeit negativ auswirken, da die Kinder und Jugendlichen Beziehungskonstanz mehr brauchen als alles andere.

Der grosse Frust bei der Mobilen Jugendarbeit