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Kaspar Tanner

Kaspar Tanner

Beiträge auf tageswoche.ch: 370

2017-05-10 09:10:32

Roche und Novartis haben Erfolg. Schon das ist übel - für linke Zeitgenossen ohne volkswirtschaftliche Kenntnisse aber viel Moral. PS: Sie wissen schon, dass Sie Ihre Miete auf eine Sperrkonto überweisen können, weil die Lebensqualität in Ihrer Wohnung vermindert ist? Sie haben einen Mietvertrag für eine beheizbare Wohnung abgeschlossen. Ihr Vermieter ist vertragsbrüchig und somit können Sie auch einen Teil der Miete einbehalten (die Höhe der Reduktion kann ich nicht beurteilen, da ich nicht vom Fach bin). Vielleicht wissen Sie es schon und verzichten wegen des Aufwandes auf Massnahmen - wenn nicht, wäre das eine kleine Info zu Ihren Rechten (OR 259a, b und d) Ihr Vermieter macht es sich etwas zu einfach und käme mit seinem Rechtsempfinden nie durch.

Baulärm: Roche erkauft sich Ruhe im Quartier

2017-05-05 15:12:11

Herr Berner, Ihr Einwand ist korrekt - viele nationale und internationale Berichte sind auf der gemeinsamen Plattform der genannten Zeitungen und haben entsprechend höhere Leserzahlen. Man müsste das Echo der regionalen Berichterstattung beachten. Aber auch da schneidet die BaZ besser ab als die TaWo. Bezüglich "Qualität vor Quantität": "Natürlich" ist die TaWo nach Meinung der TaWo-Platzhirsche die beste Zeitung der Region. Darin sind sie den BaZ-Lesern sicher ähnlich. Nur drückt sich das nicht in den Zahlen aus. Brönnimann kann ich noch so viele TaWo-Siegesmeldungen verbreiten wie er will: Ich kenne einige Leute, die mal für die TaWo offen waren, sie aber aufgegeben haben. Sie interessiert einfach nicht. Die TaWo war ursprünglich für die nicht-SVP-wählende medieninteressierte Öffentlichkeit gedacht gewesen. Damit hätte man also vom FDPler bis zum Basta-Wähler viele ansprechen können. Die TaWo hat sich aber damit begnügt, ein grün-alternatives Blättchen zu werden, der so berechenbar wie die BaZ ist. De facto eine linke Karikatur der BaZ. Deshalb habe ich als Nicht-Linker die WoZ abonniert und spende auch freiwillig für die WoZ - weil sich die Journis dort auch bemühen, die nicht-linke Bevölkerung zu verstehen (die Berichterstattung und die Interviews zum Brexit, zum Front National oder zu den US-Wahlen waren erstklassig, weil erklärend). "Wir sind gut, die anderen sich dumm oder verkommen." reicht mir nicht als journalistische Leistung. Darum finanziere ich lieber die Zürcher als die Basler. Man muss sich halt anstrengen. Es ist auch peinlich, dass in einem Medium einer der wichtigsten Wirtschaftsmetropolen der Schweiz kein ökonomisch gebildeter Journalist zu finden ist. Oder ein rechter Querdenker. Schöne "Weltoffenheit" - wenn sie sich auf das Bestätigen des eigenen Weltbilds beschränkt.

«Undifferenziert und ausländerfeindlich»: Regierungsrat Wessels rügt BaZ-Kommentar

2017-04-23 13:07:19

...oder wenn ich Orwell zitieren darf: "Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke"

Die wundersame Verwandlung der Sahra Wagenknecht

2017-04-23 13:04:14

Man muss wirklich nicht links sein, um eine Wirtschaft, die zu einem Grossteil glaubensbasiert funktioniert, als "mittelalterlich" einzustufen. Man muss auch nicht links sein, um gescheiterte Banken - egal wie gross sie sind - fallen zu lassen. Im Gegenteil. Man muss auch nicht links sein, um es (ab)stossend zu finden, wenn Unternehmen mehr Geld in "Qualitätssicherung" und Werbung statt in Forschung und Produktion stecken. Ich halte nichts von Wagenknechts Partei - aber ihre Positionen sind besser als das meiste, was die Clowns der Wallstreet und der Bahnhofstrasse vertreten. Perverse Zeiten: Die beste Werbung für den Sozialismus liefern die Finanzjongleure und die beste Werbung für den Nationalstaat die EUphoriker.

Die wundersame Verwandlung der Sahra Wagenknecht

2017-03-16 10:08:25

Sehe ich auch so. Wenn schon, dann 125 Jahre. Vierteljahrhunderte sind üblich, Fünfteljahrhunderte eigentlich nicht. Aber ich bin mit der jüdischen Kultur zu wenig vertraut, um eine allfällige Zahlensymbolik herauslesen zu können. Vielleicht kann mir jemand die Logik dahinter erklären.

Basel warnt vor gewaltigen Sicherheitskosten und grossem Zeitdruck

2017-03-16 07:45:00

Gegenfrage: Was genau finden Sie denn so toll an einem Leserforum??? Nicht, dass ich Ihnen das Wort verbieten möchte. Aber begreifen Sie denn nicht, dass Menschen einfach Freude am Beobachten von Tieren haben könnten? Genauso wie es Menschen gibt, die - vollkommen Zweck-los - sich in Foren mit wildfremden Menschen austauschen? Solange Spass-Sucher keine anderen Menschen oder sonstigen Lebewesen gefährden, sollen sie tun, was sie wollen. Was bringt Bergsteigen? Was bringt Zeitung-Lesen (vor allem die Auslands-Seiten)? Was bringen Sudokus, Kreuzworträtsel und Brett- und Kartenspiele? Was bringt der FCB? Was bringt Kochen? Nennen Sie doch als Alternative eine Freizeitaktivität, die Ihnen sinn- und lustvoll erscheint.

Törööö! So sieht das neue Zuhause der Basler Elefantinnen aus

2017-03-15 20:10:28

Werter Herr Kurz, Sind Sie heute schon Ihre 25 km gelaufen? Sicher ist Ihnen bekannt, dass wir Menschen bis vor 6-8000 Jahren ein Leben als Jäger und Sammler fristeten - was tägliche Wanderungen von bis zu 20 oder 30 km nötig machte. Von unserer Art her sind wir zum Wandern geboren. Als Aussenstehender könnte man sich da fragen, ob unser modernes Leben in einer beheizten 2,5-Zimmer-Wohnung, die Fortbewegung in automobilen, metallenen Kisten (egal, ob ÖV oder PW) und das öde, achtstündige Anstarren eines Monitors - in sitzender Haltung - "artgerecht" ist. Doch immerhin arbeiten die Menschen in unseren Breitengraden immer weniger, es sind im Schnitt nur noch 40 bis 45 h. Genug Zeit zum Wandern! Wandern? Ah, nein... Wir benutzen bewegliche Treppen, überwinden Höhen in sich vertikal bewegenden Särgen, gehen zur nächsten Shopping-Weide auf der Suche nach Futter mit einem Auto-Mobil und verbringen den Abend nach 8 h Monitor-Glotzen vor einem dreimal grösseren Monitor, auf dem wir bewegte Bilder mit Ton leichenstarr anschauen, bis uns die Augen zufallen. ...und stopfen uns achtlos Futter in den Mund, das uns jedes Jahr 1 kg schwerer macht. Seltsam, was wir tun. Andererseits: Faulheit ist kein Laster, Faulheit - und Freude an fettem und süssem Frass -hat uns am Leben erhalten. Möglichst rationelles Verhalten hat die körperlichen Reserven geschont, die süssesten Früchte und die fettesten Speckschwarten erlegter Tiere haben uns vor Hunger und Tod bewahrt. Faulheit und Naschsucht sind Überlebensstrategien. Vorausgesetzt, dass wir nicht ausserhalb der natürlichen Ordnung stehen, ist ein bestimmtes Mass an Faulheit jedem Tier eigen (der Begriff "Faulheit" hat natürlich eine negative Bedeutung - man könnte auch von "optimierten Bewegungsabläufen" sprechen). So gesehen bezweifle ich Ihre anthropozentrische und sportorientierte Sicht von Zootieren. Ich weiss nicht wirklich, wie viele Tiere eine natürliche Neigung zu sportlichen Aktivitäten verspüren und nach einem anstrengenden Tag in der Wildnis noch 20 km joggen oder die soeben eingefangene Antilope nochmals davonlaufen lassen. Das Elefantengehege ist - um anthropozentrisch zu bleiben - nicht gerade wie Versailles oder Schönbrunn. Aber mit einem grosszügigen 4-Zimmer-Reihenhäuschen mit etwas Umschwung könnte man es schon vergleichen.

Törööö! So sieht das neue Zuhause der Basler Elefantinnen aus

2017-03-14 13:30:27

Herr Niederer, Wie nennt man jemanden, der homophob, frauenfeindlich, antisemitisch, ethnozentrisch, antidemokratisch, bellizistisch und anti-individualistisch ist? Wer führt heute in Europa Krieg gegen eine Minderheit - und sperrt Andersdenkende ein? Tipp: Orban ist es nicht. Kaczynski auch nicht. Trump fällt als Amerikaner auch aus... Danke für die Bestätigung meiner Thesen.

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-14 13:12:49

Minister, Es gibt in der Schweiz Firmen, die weibliche Führungskräfte und Personalverantwortliche haben. Mal abgesehen von den sehr vielen Frauen, die in verschiedenen Chargen in der Arbeitswelt integriert sind. Wenn einer der beiden Jungs beim Personalgespräch den Handschlag verweigert, ist er draussen. Wenn einer der beiden Jungs sich weigert, weiblichen Kundinnen die Hand zu geben, ist er draussen. Wenn einer der beiden Jungs sich weigert, seinen künftigen, weiblichen Kolleginnen die Hand zu geben, ist er vermutlich auch draussen. Kurzum: Beide Burschen sind in unserer Gesellschaft am Arsch, bevor sie überhaupt durchstarten konnten. Aber ehrlich gesagt: Wenn jemand genau die Geisteshaltung mitbringt und von der Gastgebergesellschaft einfordert, die in seinem Land für Armut, Not und gegebenenfalls Krieg verantwortlich ist, sollte er gleich nach Hause geschickt werden. Soviel Selbstreflexion sollte man von einem Migranten verlangen.

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-14 08:41:40

PS: Einige erwähnen, dass zu ihrer Zeit der Handschlag nicht üblich gewesen sei. Nun - zu Ihrer Zeit waren vielleicht im Gegenzug Ohrfeigen, Pinkelpausen nur am Ende des Unterrichts, Anzug-Tragen für Lehrer und "Fräulein" für 40-jährige unverheiratete Frauen üblich. Soll das heissen, dass wir das auch wieder verteidigen sollen? Ziemlicher Rohrkrepierer, diese Argumentation.

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-13 09:49:54

@ Mindme: Wenn wir schon beim Psychologisieren sind: Vielleicht hat der Hang zum Sozialismus mit der Faulheit und Erfolglosigkeit der Sozialisten zu tun? Sozialisten sind wie Islamisten: Zwar verabscheuen sie das Geld der Kapitalisten und die kapitalistische Gesellschaftsordnung - aber den Sozialstaat, der nur mit kapitalistisch erwirtschaftetem Überfluss möglich ist, den wollen sie unbedingt haben....

Schluss mit Einfamilienhäusern: Warum Baselland in die Höhe baut

2017-03-08 19:43:13

3 Beiträge - null Zahlen. Willkommen im postfaktischen Zeitalter, wo das Gefühl die Richtschnur des Handelns ist. Mal kurz zu den drei Ausführungen. @ Stucki: Soweit mir bekannt, wird ein Zahlenverhältnis zum Medianlohn genommen (so ca. unter 80 % - man korrigiere mich, wenn ich falsch liege), um Armut zu definieren. Der Clou an der Sache: Selbst wenn jeder Einwohner der Schweiz eine Mio. Fr. in die Hand gedrückt erhielte, würde sich nichts ändern. Die Armutsdefinition in der Schweiz ist wie ein Korkzapfen, der je nach Wasserspiegel steigt oder sinkt. Es bleibt aber immer gleich viel unter und über dem Wasser. Es gibt rein definitorisch keine Möglichkeit, die Armut zu überwinden. Eine solche Armutsdefinition ist absurd, missbräuchlich – und nützlich für bestimmte politische Kreise (die natürlich NIEMALS postfaktisch und populistisch argumentieren...). @ Eldorado: Die Frage war eine andere. Zu "lebensbedrohlicher Armut": Armut ist m.E. lebensbedrohlich, wenn dem Armen lebenswichtige Medikamente, Operationen und Therapien verweigert werden. Ist natürlich nicht sauber und abschliessend definiert. Es gibt immer mehr Therapien, die selbst für Normalsterbliche kaum bezahlbar sind - diese Thematik sprengt aber meinen zeitlichen Rahmen. "Lebensbedrohlich" ist auch das Fehlen einer beheizbaren Behausung - im Moment ist das aber kein Problem. Natürlich gibt es immer mehr Sozialtouristen aus Osteuropa und abgelehnte Asylbewerber, die hier keine Bleibe finden. Nur haben wir ein Versicherungssystem, in dem wir einzahlen und dafür Gegenrechte erhalten. Wer hier nichts einzahlt, kann logischerweise auch keine Ansprüche geltend machen (Ausnahme aus humanitären Gründen sind anerkannte Asylbewerber/Flüchtlinge). Meine Definition von „Armut“ geht in die Richtung: Arm ist, wer sich keine alltäglichen medizinischen Leistungen leisten kann, über kein schützendes Dach verfügt und dessen Nachwuchs aus finanziellen Gründen keine Schule besuchen kann und somit ein „Klassenwechsel“ unmöglich ist. Das sind sozialpolitische Ziele, die erreichbar sind. Die Definition, wie oben bei @ Stucki beschrieben, ist Bullshit und rein politisch. @ Cesna: Bad News are good News. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine Zeitung die Schlechtigkeit dieser Welt zelebriert. Wenn Sie so süchtig nach dem schlechten Stoff sind, wäre der „Blick“ oder die “Wewo“ eine Alternative. Nennen Sie mir doch ein, zwei Presseerzeugnisse, wo die positiven Nachrichten die negativen Nachrichten überwiegen. Ich selber kenne keine. Da mir schon aufgefallen ist, dass Sie Probleme mit Trump und der Postfaktizität haben: „...Offenbar leistet sich der Staat diese Gelder und fragt sich mittlerweile selber, wieso die gesellschaftliche Schichtung so stabil ist, d.h. der Schichtaufstieg eines Kindes so schwer bis fast unmöglich ist....“ Können Sie das belegen? Aus welchen Büchern, Zeitungen oder Studien haben Sie diese Behauptung? Wie kommt es, dass in einem ach so statischen Land wie die Schweiz keine Banlieues existieren? 25% der Einwohner sind Ausländer, wenn man Krypto-Ausländer wie mich (Vater Schweizer, Mutter Italienerin) hinzuzählt, sind’s locker 30-40%. Wieso gibt es keine No-Go-Zonen in Basel, Zürich oder Lausanne? Wieso sind die Hälfte meiner Berufskollegen (und ich gehöre klar zur oberen Mittelschicht) Kinder von „gemischten“ Ehen, „reinrassigen“ Ausländern - oder gleich Ausländer? Wie kommt es, dass hier kaum Asylheime brennen und Rechtsextremismus ein vernachlässigbares Problem (ich definiere nicht „rechts der Juso“ mit „faschistisch“) Ist es nicht ein Widerspruch zu Ihren Aussagen, wenn durch das Schweizer Berufsbildungssystem schulmüde oder ausländische Jugendliche mit sprachlichen Defiziten die Möglichkeit haben, einen anerkannten Beruf zu lernen, Geld zu verdienen, sich weiterzubilden und aufzusteigen? Was bieten die Schulsysteme Frankreichs, Italiens, Schwedens und einiger weiterer Staaten für Knaben und Mädchen, die nach neun Jahren Volksschule genug von der Schule haben? Sind diese Staaten dynamischer? Ist es ein Zufall, dass gerade die oben genannten Staaten gewaltige Probleme mit desintegrierten jugendlichen Ausländern haben? Bringen Sie Fakten und nehmen Sie Bezug zum Ausland, bevor Sie die Schweiz runterputzen. Der Vergleich mit anderen europäischen Staaten könnte versöhnlich stimmen...

Multimillionäre in der Schweiz: Jetzt sinds über 7000

2017-03-07 17:28:57

Einfach so zum Überlegen: Gab es in den letzten 50 Jahren ein Jahr, in dem die Sozialausgaben tiefer lagen als im Vorjahr? Welcher Posten hat in den letzten 50 Jahren am stärksten zugenommen: Die Bildungsausgaben, die Militärausgaben oder die Ausgaben für die soziale Sicherheit? Ehrlich gesagt: Das Geld ist ja gut eingesetzt und wir haben keine lebensbedrohliche Armut. Da können wir uns auf die Schultern klopfen. Ich würde einfach den Kröten und Cesnas dieser Welt raten, weniger zu jammern. Der Grund ist einfach: Wenn eine Massnahme immer teurer aber die Resultate immer schlechter sind, stellt das die Massnahme in Frage. Könnte politisch kontraproduktiv sein.

Multimillionäre in der Schweiz: Jetzt sinds über 7000

2017-02-23 11:00:45

Herr Ganter, Der gewählte Ausdruck ist justiziabel und würde selbst dem "Blick" Ärger bescheren. Wenn Sie mit einer grosszügigen Spende die Prozesskosten der Tawo übernehmen, kann sie sich eventuell solche Gefechte leisten. Ansonsten ist Ihr Ratschlag eher kontraproduktiv. Die Tawo schreibt - meines Wissens - keine schwarzen Zahlen und hat wichtigere Prioritäten als sich mit fremdem Geld aussichtslose juristische Gefechte mit Politikern zu finanzieren. Zudem: Ich kenne keine interessenfreien Politiker. Bei der SVP (plus FDP und Teile der CVP) stehen Privatunternehmen im Vordergrund, bei Roten und Grünen Staatsunternehmen, quasi-staatliche Player und gescheiterte Künstler. Wer Andersdenkende als "Prostituierte" beschimpft, hat nicht viel von der repräsentativen Demokratie verstanden und agiert ziemlich demagogisch.

Wie SRF-Gegner mit SRF reich werden wollen

2017-02-22 11:15:28

Bekanntlich ist der Konsum von Kinderpornografie verboten, weil es keine Einwilligung der vorpubertären/unmündigen "Schauspieler" gibt - Kinderpornos sind immer Vergewaltigung. Nun frage ich mich, ob das Baselbieter Gericht dies bei islamistischen Snuff-Videos anders sieht: Hält man die Teilnahme an einem IS-Exekutionsvideo für freiwillig? Sind die Enthaupteten, Verbrannten, zu Tode Gestürzten, Ertränkten alles Schauspieler, die sich für Gage töten lassen? Nein - IS-Videos sind Kinderpornografie - mit Erwachsenen. Wer sich eine Sammlung von Todesvideos zulegt, fördert die Produktion der Todes-Pornografie. Er gehört in die gleiche Kategorie wie Kinderporno-Konsumenten. Aus dem Artikel erschliesst sich für mich folgendes: Entweder haben die Richter keinen Sinn für Verhältnismässigkeit und erachten Mord/Folter für harmloser als Vergewaltigung/Nötigung - oder aber im Baselbiet darf man Videos von Baby-Vergewaltigungen zum Preis einer bedingten Strafe konsumieren. Wie auch immer - es stinkt zum Himmel. Wenn man sich wundert, dass es eine zunehmende Kluft zwischen dem Rechtsstaat und den Bürgern gibt, sollte sich einfach dieses Urteil vor Augen halten. Eine Einladung zur Selbstjustiz. Übrigens: Beim "pornografischen" Material handelt es sich um Tiersex-Videos (Mensch-Tier, nicht Tier-Tier - das ginge unter Tierdoku). Unser Kriegsheld aus dem Liestal scheint eine ausgesprochen verwegene Sexualität zu haben. Wofür er die ebenfalls gefundenen Screenshots der Exekutionen braucht, kann ich als katholisch erzogener Pornokonsument nur spekulieren. Persönlich waren Gewalt und Blutfontänen nie Fetische von mir. Eigentlich gehört der Typ lebenslang verwahrt - oder in ein Minenräumkommando. In einer Zeit, wo ungehemmt über Euthanasie diskutiert wird, sollte man auch die Himmelfahrtsträume der Jünger Mohammeds ernster nehmen. Wenn sie unbedingt ihre 72 Jungfrauen sehen wollen, sollte man ihnen diesen Wunsch wirklich nicht verweigern. Es gäbe genug Menschen, die mehr Aufmerksamkeit verdienten.

Bedingte sechsmonatige Freiheitsstrafe für Basler IS-Unterstützer

2017-02-20 16:13:35

Herr Cesna, Hinter jedem starken, impotenten Mann steht eine sich für Geld und Macht prostituierende Frau. Sorry - ich glaube nicht an das "gute Geschlecht". Das gibt es nur in den Phantasien gescheiterter Feministinnen. Wie hiess übrigens der Politiker, der gesagt hat, "There is no such Thing like Society?" War es überhaupt ein Politiker?

Rüstungsexporte im Steigflug

2017-02-20 16:07:16

Herr Westdijk, Soweit mir bekannt, sind die wichtigeren Zoos in Europa so verändert und erweitert worden, dass die Tiere artgerecht leben können. Der modernisierte Berner Bärengraben (der kein Graben, sondern ein Hang-Gehege ist) ist so tierfreundlich eingerichtet, dass die einzigen Bären, die Sie innert drei Stunden zu sehen bekommen, diejenigen aus Plüsch im Shop sind... Die Zeiten, als ein Panther im Zoo nur völlig abgestumpft Kreise in einem viel zu engen Käfig drehen konnte, sind in den bedeutenden zoologischen Gärten vorbei. Kein Zoo von Rang und Namen kann sich diese Tierquälerei leisten. Es könnte sich lohnen, wieder einmal in ein Zoo zu gehen. Die Zoos aus Ihrer (aber auch aus meiner) Kindheit sind nicht mit denjenigen der Gegenwart zu vergleichen. Nicht nur die "Menschenhaltung" in den Schulen ist anders geworden - auch Tiere behandelt man heute anders - zumindest in reicheren Regionen dieser Welt.

Dürfen wir vorstellen: Ozouri – neue Attraktion im Affenhaus

2017-02-20 15:48:11

Sehr geehrter Herr Stucki, Es ist in den Medien verbreitet, nur schlechte Nachrichten zu bringen. Ist verständlich, der Normalfall interessiert weniger. Trotzdem müsste man gewisse Tendenzen beachen. Wenn Sie Fotos gewisser Regionen der Schweiz (in meinem Fall waren es Bilder aus dem Kanton Glarus) im 19. Jhdt mit solchen der Gegenwart vergleichen, erkennen Sie frappante Unterschiede in der Bewaldung. Unsere Vorfahren haben im 19.Jhdt. (wo Eisenerz gewonnen wurde, auch früher) massiv und vergleichbar gewütet wie heute Völker in der Dritten Welt. Durch die Waldgesetze Ende des 19.Jhdt. hat man das in den Griff bekommen. Auch die Vernichtung der Grosssäuger/Raubtiere im 19. Jhdt. ist zu einem guten Stück rückgängig gemacht worden. Falls Sie hier aufgewachsen sind, dürften Sie noch selber wissen, dass der Rhein um 1970/1980 kein Badevergnügen versprach. Heute tummeln sich die Lachse bis vor Basel - oder sogar weiter. Auch die Luftqualität dürfte tendenziell besser geworden sein als 1970 oder 1950. Diese Tendenzen sind in ganz Europa festzustellen. Nach dem Raubbau ist die Kritik und Rückbesinnung gekommen, danach die Gesetze. Natürlich ist viel von der Dreckindustrie nach Osteuropa und Fernost gewandert - aber selbst in China zeichnet sich eine Wende ab. Falls Europa die Migration von aussen kontrolliert, wird die Bevölkerung in 100 Jahren um mindestens 20 % geringer als heute sein. Da werden ganze Regionen von der Natur zurückerobert werden. In Afrika dürfte diese Tendenz verspätet eintreffen - aber sie wird kommen. Darum erachte ich die Ideen eines Arten-Reservoirs als wichtig. Vor 50 Jahren galten Wolf, Bartgeier und Braunbär in der Schweiz als ausgestorben. Das wird auch für Gorilla, Nashorn und Löwe in Afrika gelten. Aber wir werden sie dort wieder haben. Da zweifle ich keinen Moment - sofern wir uns nicht in die Luft jagen. Das ist die grosse Unbekannte.

Dürfen wir vorstellen: Ozouri – neue Attraktion im Affenhaus

2017-02-20 11:18:48

«Es nützt nichts, mehr Geld auszugeben, dafür aber für fragwürdige Projekte.» Das vorhandene Geld müsse so gut wie möglich investiert werden. Als Beispiele für die Schweiz nennt er die Ausbildung oder die Cybersicherheit sowie möglicherweise auch die Flugabwehr (Bodluv) und neue Kampfflugzeuge. Zur Flugabwehr und Kampfflugzeugen kommt mir nur Afghanistan in den Sinn: Die Afghanen haben jeden Angreifer gebodigt - ohne Kampfflugzeuge und mit relativ preiswerter Flugabwehr. Wer gegen die Sowjets und dann gegen die NATO gewinnt, sollte unser verteidigungspolitisches Vorbild sein. Ich würde mehr in Guerilla, und weniger in Operetten-Staffage investieren. Wenn er zudem als Verteidigungsminister terroristische Attacken mit Kampffliegern und Flaks abwehren will, sollte er definitiv in Rente gehen. Nichts gegen Drohnen und preiswerte schultergestützte Flugabwehrmittel - aber die Luftwaffe als VERTEIDIGUNGSMITTEL ist ein Relikt des Zweiten Weltkrieges. Im Ernstfall sind sämtliche Militärflugplätze der Schweiz innert zwei Stunden kaputtgebombt. Und dann?

«Europas Verteidigungsminister sind beunruhigt – es ist schlimmer als letztes Jahr»

2017-02-18 14:57:57

Sehr geehrter Herr Westdijk, Es dürfte Ihnen auch bekannt sein, dass die Menschheit weiter am Wachsen ist. Während in Europa, grossen Teilen Asiens und Nordamerika (die Einwanderung wirkt verzerrend) die Bevölkerungszahlen stagnieren oder schon sinken, wird in Afrika oder Nahost der Höhepunkt erst gegen Ende des 21. Jhdts. erreicht werden. Afrika dürfte bis Ende dieses Jahrhunderts über 2 Mrd. Menschen zählen. FALLS die Klimaveränderung auch noch eine Rolle spielt, dann kaum eine positive. Der Druck auf Wildtiere wird steigen, Bauern und Wilderer werden die Bestände an Gross-Säugern massiv reduzieren - ich mache diesen Leuten keinen Vorwurf, ich sehe deren Not. Nun frage ich Sie einfach: Sie würden also aus einem rein subjektiven Gefühl heraus sämtliche Zoos dieser Welt schliessen und deren Tiere auswildern - im Wissen, dass sie alle im Verlauf der nächsten 2 Jahrzehnte als "Bush Meat" in den Bäuchen hungernder Afrikaner (wie gesagt - ich verstehe jeden Afrikaner, der echte Probleme hat...) landen werden? Mit etwas Glück - leider fehlen mir die Insiderkenntnisse, man vergebe mir die Naivität - gibt's vielleicht bald ein Rettungsprogramm, mit dem das Erbgut bedrohter Tiere gesammelt und für eine bessere Zeit (so Mitte 22.Jhdt., schätze ich) aufbewahrt wird. Ähnliches gibt es schon für Pflanzen - das "Svalbard Global Seed Vault"-Projekt. FALLS sich die Menschheit im 21.Jhdt. nicht vorzeitig von der Evolution verabschiedet, dürfte das 22. Jhdt. für die Tier- und Pflanzenwelt durchaus ein Comeback bedeuten. Aber da muss man sammeln, forschen und retten, was es zu retten gibt. Zoologische Gärten nehmen da eine wichtige Rolle ein. Zoo-Tiere in der heutigen Zeit in Dschungeln, Steppen oder Weltmeeren auszusetzen, ist so ethisch wie die Euthanasie für Geistig-Behinderte in den 1930ern. Ist zwar beides evolutionär zu rechtfertigen - aber als Menschen dürfen wir uns durchaus der Evolution verweigern. Wir vererben unserem Kindern einen Scheiss-Planeten, kein Zweifel - aber es ist unsere Pflicht, langfristiger zu denken. Vielleicht werden uns unsere Ur-Grosskinder für unser Engagement und unsere Weitsicht danken - wenn sie in einem wieder ausgedünnten Europa, Afrika oder Asien neu gezüchtete Nashörner, Tiger - oder Schimpansen - sehen werden.

Dürfen wir vorstellen: Ozouri – neue Attraktion im Affenhaus

2017-02-17 17:03:55

Herr Westdijk, Sie sind der Fachmann - nicht ich. Trotzdem frage ich mich, ob Sie nicht viel in Tiere hineinprojizieren - was für einen Psychologen kein Qualitätsmerkmal ist. Sie wissen also, dass sich die Schimpansen missbraucht fühlen? Haben Sie mindestens ein klärendes Gespräch mit ihnen gehabt? Oder ist es eine Ferndiagnose anhand dieses Artikels? Ist eine eine solche Diagnose anhand weniger Fotos und Angaben nicht standeswidrig? Wie ist es, wenn die Schimpansen das Nella-Martinetti-Gen mit der seligen Tessinerin teilen und gar keine Intimität kennen? Vielleicht (gemäss Kol Simcha ist es schon so) wollen sie auch weltweite Aufmerksamkeit, wahnsinnig viele Freunde jenseits der Artengrenze und haben schon ein Konto bei Facebook? Und Sie würden sich also über die Wünsche diese ausgelassenen und weltoffenen Schwestern, Brüder, Neffen und Nichten hinwegsetzen und sie einfach in ihre WLAN-freiesBetongruft sperren? Wie viele Schimpansen kennen Sie aus eigener Praxis? Fragen über Fragen.

Dürfen wir vorstellen: Ozouri – neue Attraktion im Affenhaus

2017-02-14 11:22:43

Danke für die Moderation, meine Wortwahl war wirklich ungeschickt. Ich entschuldige mich bei allen Schweinen - lebende und tote - sowie bei allen leichten Mädchen jeden Zeitalters für den diskriminierenden Vergleich. Das war echt übel von mir. @ chröttli: Nein, den Beitrag habe ich nicht gesehen - aber ich lese sonst relativ viel - unter anderem auch Daniele Ganser. @ B Esser Wysser: Der gelinkte Beitrag hier ist leider englisch, aber ich finde ihn erhellend. Der Autor - Glenn Greenwald - ist definitiv kein Trump-Groupie und kein Rechter, aber er zeigt im Artikel die ganze Verwerflichkeit der momentanen Medienkampagne auf. Der Witz an der ekelhaften Hetzkampagne ist, dass er die Leute abstumpft und sie am Ende nicht empfänglich macht für echt alarmierende Botschaften. Wenn man zudem bedenkt, dass die US-Amerikaner im Umgang untereinander wesentlich zivilisierter sind als wir Europäer, dürfte die Vulgarität und Gewalt der Anti-Trump-Proteste das Gegenteil bewirken. Auch wenn die hiesige Presse das Gegenteil behauptet. https://theintercept.com/2017/01/11/the-deep-state-goes-to-war-with-president-elect-using-unverified-claims-as-dems-cheer/

Trumps Sicherheitsberater tritt wegen Russland-Kontakten zurück

2017-02-12 13:46:48

Völkermord lohnt sich langfristig? Ich bin gespannt auf Ihre Erklärung. Die islamische Welt ist am Verlieren, weil sie in den letzten 50 Jahren die jüdische Minderheit und in den letzten 10 Jahren die christlich-schiitischen und sonstigen Minderheiten vertrieben hat. Migranten und Minderheiten (ausser in westlichen Sozialstaaten) müssen weit mehr leisten als die Natives und sind per se Winner-Naturen. Aufstieg oder Untergang war immer die Devise für Migranten und Minderheiten. Das Verschwinden der tüchtigen Minderheiten im sunnitisch-arabischen Raum beschleunigt den Niedergang der arabischen Welt dramatisch. Die Natives dort...naja, lassen wir's mal. Die Deutschen haben mit der Zerschlagung der jüdischen Minderheit einen gigantischen Brain-Drain ausgelöst. Der Niedergang des NS wäre wohl so oder so unvermeidlich gewesen - wie der Islam bietet der NS nur Not, Tod und Elend für normale Menschen - aufgrund der zahlreichen Gegner. Wäre aber der NS nicht antisemitisch gewesen, hätten einige wichtige Wissenschaftler an der deutschen Atombombe gearbeitet. Der Zweite Weltkrieg wäre weit länger und hässlicher geworden (wobei ein nicht-rassistisches, philosemitisches Drittes Reich eine andere Dynamik gehabt hätte und die Wertung auch ganz anders ausfallen würde). NS-Deutschland hat den Krieg wegen seiner Genozide verloren. Auch in Bezug auf Russland: Stalin war bis 1942/43 der führende Völkermörder Europas gewesen. Niemand hat bis 1943 so viele Menschen abgeschlachtet wie Stalin. Die Russen - und die "holodomor"-terrorisierten Ukrainer sowieso - waren sicher heilfroh, als die Wehrmacht in ihre Heimat einmarschierte. Mit mehr Menschlichkeit hätten die Nazis Russland problemlos in einen Bürgerkrieg stürzen können - aber die NS-Crétins haben es in Rekordzeit geschafft, Stalin zum "Väterchen" aller Russen zu machen. Und so ging das Dritte Reich unter... Idi Amin hat in Uganda zwar keine Inder umgebracht, diese aber vertrieben und damit den ökonomischen Niedergang seines Landes beschleunigt. Pol Pot hat die Chinesen en masse umbringen lassen - und so ist auch sein Steinzeit-Kommunismus gescheitert. Völkermord nützt nichts. Es gäbe natürlich Situationen, wo ein Genozid "rentabel" sein könnte - aber m. E. würde in diesen Fällen eine räumliche Trennung mehr bringen als Blutbäder. Inwiefern Japan und Deutschland von Völkermorden profitieren, ist mir nicht klar. Beide Staaten haben ein hohes Arbeitsethos und sind theoretisch unkaputtbar. Deutschland war VOR dem Ersten Weltkrieg und dann 20 Jahre NACH dem Ersten Weltkrieg die zentrale Macht Europas - ohne zuvor einen Genozid begangen zu haben (ich ignoriere mal den Völkermord an den Herero und Nama, weil dieses Unterfangen - wie die ganze Kolonialpolitik - ökonomisch sinnlos war). Japans Aufstieg begann auch mit der Öffnung so um 1854 und hat Highlights erreicht, lange bevor sich die Japaner zu berserkernden Psychopathen in Mandschukuo transformierten. So gesehen leuchtet mir Ihre Idee nicht ganz ein. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Kann der Brexit noch verhindert werden? Fragen und Antworten

2017-02-12 12:26:18

@ Melony: Tendenziell haben Sie ja recht. Andererseits - dass das denunziatorische Schleimvieh und die Prinzessin auf der Erbse auf Ihren Beitrag aufspringen, erschwert mir die Sympathie für Ihren verständlichen Einschub. Es gibt Leute, die bessere Argumente und etwas Humor mit "hate speech" verwechseln. Da würden noch ganz andere Leute aus diesem Forum rausfliegen. Mir ist jeder rhetorisch amoklaufende Antifaschist lieber als Ihre zwei Mitstreiter. Die beiden haben etwas ganz Anderes im Hinterkopf.

Die grosse Verliererin heisst Eva Herzog

2017-02-12 11:55:09

Werter Herr Seiler, Es gibt Menschen mit mehr Lebenserfahrung und Intelligenz als ich. Deshalb hier kurz ein Zitat: «Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.» Ignazio Silone Es gibt gute Gründe, (Anti-)Faschisten, Kommunisten und Islamisten zu verabscheuen. Alles dasselbe intolerante Pack, das nur Elend und Not über unschuldige Menschen bringt und brachte.

Kann der Brexit noch verhindert werden? Fragen und Antworten

2017-02-11 09:37:16

...ich bin ja nicht gegen internationale Zusammenarbeit. Würde man zwei Eurozonen (Nord-Süd) oder nur eine Eurozone mit starken Mitgliedern (D, NL, skandinavische Staaten...) schaffen, würde sich die Lage in Europa dramatisch entspannen. Aber wenn man solche Vorschläge bringt, gilt man in gewissen Kreisen schon als "Nationalist". Man verweigert sich der Realität und verhilft damit gerade den übelsten Kräften zum Sieg... Da Deutschland die Tradition der "Nibelungentreue" kennt - d.h., auch dann noch ein Prinzip zu verteidigen, wenn es vollkommen sinnlos geworden ist - wird Deutschland, nicht Grossbritannien scheitern.

Kann der Brexit noch verhindert werden? Fragen und Antworten

2017-02-11 09:07:04

Werter Seppi, Der Euro wird sich nur halten, wenn Deutschland die Schulden des Südens übernimmt (was die Verdampfung Ihrer persönlichen Ersparnisse und vermutlich Ihrer Rentenansprüche bedeutet, Shit happens!) oder einige Staaten aus der Euro-Zone rausfliegen (was für deutsche Banken Verluste bedeuten wird, weil Schulden in einer abgewerteten Landeswährung zu zahlen für den Gläubiger viel uninteressanter ist. Auch in diesem Fall kann dann Ihre Regierung mit Ihren Ersparnissen deutsche Banken retten). Kurzum: Die Briten werden dank ihres "Common Sense" auch diesmal wieder den Kopf oben haben. Und deshalb (extra mit Text - leider ohne den hilfreichen, hüpfenden Karaoke-Punkt!): https://www.youtube.com/watch?v=yHNfvJc99YY

Kann der Brexit noch verhindert werden? Fragen und Antworten

2017-02-06 15:07:04

Werter Ces, Wer Common Sense und Punk schätzt, schätzt Ihre Beiträge. Bei gewissen Foristen merkt man, dass sie zwar den Glauben an Gott, aber nicht die bigotte Attitüde verloren haben. Bleiben Sie mir erhalten - auch wenn Ihr Gesicht vor lauter Facepalms sicher schon feuerrot ist. Da ich noch schlechter als Johnny Rotten singe, überlasse ich ihm diese Widmung: https://www.youtube.com/watch?v=q31WY0Aobro

Orwells «1984» feiert Comeback in Trumps 2017

2017-02-06 11:24:01

Herr Kurz, Sie mögen die Vereinfachung nicht (ich auch nicht), ich mag die Alternativlosigkeit nicht. Die politische Elite hat - wie lange zuvor die Wirtschaftsführer - entdeckt, dass man sich viel Ärger ersparen kann, wenn man statt des Konkurrenzkampfes das Monopol und die Kartellisierung anstrebt. Man treibt ein Schauspiel mit Parteiprogrammen und Wahlkämpfen, weiss, dass man bei der nächsten Wahl zwischen 3 und 5 % verliert oder gewinnt, paktiert mit parteinahen Gruppen oder auch dem "Gegner", leitet das Geld an seine Gönner und macht kräftig die hohle Hand dabei - und die Verlierer sind die kleinen Leute. Ich stelle als Halb-Italiener mit Entsetzen fest, wie die "Mediterranisierung" der Politik in der Schweiz wie auch in Deutschland massiv zunimmt. Mit dem Tode Blochers wird auch für die SVP der Druck sinken, trotzkistische Politik zu betreiben - und der Ideenwettbewerb in der Schweiz geht dann komplett flöten. Es mag an meiner halb-italienischen Herkunft liegen (aber die halb-schwyzerische Nein-Mentalität ist da ähnlich), dass ich nicht viel von Politikern halte. Mein Vision ist die Herunterdelegierung der Verantwortung an das Volk. Man kann 50 Politiker problemlos kaufen - nicht aber 5 Mio. Wähler. Um ein Parade-Beispiel zu nehmen: Der "Gripen" ist vom Stimmvolk verhindert worden. Unsere Parlamentarier hätten ihn gekauft. Seltsamerweise hat der "Gripen" in Südafrika und Ungarn die Auschreibung nur durch Bestechung gewonnen. In beiden Staaten war selbst die Luftwaffe gegen den "Gripen" eingestellt - wie auch die Schweizer Luftwaffe. Seltsam, nicht? Das ist sicher kein Einzelfall. Ich will, dass die Macht nicht beim "Front National" oder bei Trump liegt, sondern beim Volk. Parteien sind obsolet.

Le Pen greift in erster Wahlkampfrede Globalisierung an

2017-02-06 10:43:56

Herr Kurz, Wenn ich Russisch-Roulette spielen muss und die Wahl habe zwischen einem Revolver mit dreien oder einer Patrone in der Trommel, entscheide ich mich immer für den Revolver mit einer Patrone. Natürlich wäre mir ein Revolver ohne Patronen am liebsten. Aber wenn ich vor der Wahl stehe... Und Sie? Entscheiden Sie sich für 50 %-Sterbe-Chance? Politik wirkt sich immer auf das eigene Leben aus - und in der Realität ist es so, dass ich nicht die Wahl zwischen schwarz oder weiss oder gut oder böse habe, sondern zwischen hellgrau, dunkelgrau und einige Optionen mehr. Die Franzosen und die US-Amerikaner haben die dunkelgrauen Töne ausprobiert. Man kann es ihnen nicht verübeln, wenn sie neue Grautöne ausprobieren wollen. Die westlichen Gesellschaften haben nicht 40 Jahre Kalten Krieg geführt, um nun von einer korrupten Elite zu hören zu kriegen, es gäbe keine Alternative. Das ist KPdSU und KPdCH vom Allerfeinsten.

Le Pen greift in erster Wahlkampfrede Globalisierung an

2017-02-06 10:18:31

Herr Kurz, Wenn Sie bessere Geschichtskenntnisse hätten, wüssten Sie, dass Kommunisten/Sozialisten mehr Menschen umgebracht haben als die Faschisten. Wenn man den besonders üblen deutschen Faschismus (sprich: Nationalsozialismus) beiseitelässt, schneidet jede Form von Faschismus besser ab als der Kommunismus. Ein deutscher Kommunist ohne Märtyrerallüren hat zwischen 1933 und 1945 bessere Überlebenschancen in Berlin gehabt als sein sowjetischer oder chinesischer Kollege zur gleichen Zeit - oder während der Kulturrevolution. Dass die extreme Linke menschenfreundlich sei, ist eine 50-jährige Fake News. Dass sich die heutige Linke in ihrer Verblendung für Politiker verwendet, die für den Freihandel und mehr Sozialabbau, mehr Elitenherrschaft und weniger Demokratie und Vorkriegs-Zustände mit Russland stehen, zeigt ihren Bankrott. "Gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut". Die linke Politik der Gegenwart ist zu 100 % "gut gemeint". Und wenn sie dann einmal an die Macht kommt - wie "Syriza" vor drei oder vier Jahren - knickt sie vor dem System zusammen und exekutiert eine Politik, die von Bürgerlichen nicht besser gemacht werden könnte. "Syriza" ist die beste Werbung für die "Front national".

Le Pen greift in erster Wahlkampfrede Globalisierung an

2017-02-06 09:14:43

Herr Cesna, Ich gratuliere: Sie erklären soeben, wieso ein grosser Teil der Wählerschaft lieber Populisten oder Nationalisten als den Rest wählt. Alle drei Probleme haben mit den traditionellen Parteien Frankreichs zu tun. Die "Front national" war bis heute nie an der Macht, ist immer marginalisiert worden und trägt somit keine Verantwortung für den Niedergang Frankreichs. Alle Parteien - ausser der FN - bekennen sich zum Euro und befürworten damit den unfairen Wettbewerb mit dem Lohndumper Deutschland. Der Euro zerstört den Süden, der Euro wird auch Frankreich zerstören und am Ende wird der Euro selbst die Sparguthaben der Deutschen zerstören (wenn die Elite Deutschlands zur Rettung der Eurozone die Schulden weginflationieren wird). Wer für die berühmt-berüchtigten "1 Prozent" ist, ist auch für den Euro. Während man bei den Sozialisten mit und nach Hollande nicht weiss, wofür sie eigentlich einstehen (Hollande ist wie Mitterand ein Wahlbetrüger, der alle sozialistischen Elemente eliminierte, sobald der Ärger aufkam), haben die Bürgerlichen ihr Bekenntnis zum Manchesterliberalismus und der Verelendung breiter Massen offengelegt. Kurzum: Wieso nicht "Front National" wählen? Manchesterliberalismus, Massenelend, brennende Banlieues und am Ende ein Bürgerkrieg ist die mittelfristige Perspektive Frankreichs innerhalb der Fesseln, die sich die Elite selbst angelegt hat. Da wählt man lieber die Alternative. Interessant finde ich, dass dieselben Leute, die in ihren Jugendjahren "die göttliche Ordnung" (wenn ich hier den Titel eines Schweizer Films über die miefigen und frauenfeindlichen 60er/70er-Jahre benutzten darf) oder später die "Sachzwänge" der 1980er-Spiesser bekämpft haben, nun ihrerseits in die Fussstapfen der "grauen Männer" (man erinnere sich: Momo) getreten sind und nachkommenden Generationen mit ihren internationalen Verträgen jeden Handlungsspielraum nehmen.

Le Pen greift in erster Wahlkampfrede Globalisierung an

2017-02-01 17:08:12

@ Ces: Vergessen Sie "Walter Vogt". Ich habe - nebst weniger glücklichen Beiträgen - mindestens zwei sachlich verfasste Beiträge geleistet und bin von Vogt grund- und niveaulos und argumentfrei zur Schnecke gemacht worden. Sie können davon ausgehen, dass Ihr Beitrag gut war, wenn Sie der Tiefseetaucher beschimpft.

Blocher empfiehlt Aufrüstung der europäischen Armeen

2017-01-26 11:16:23

Zensur vom Feinsten - dabei sind die Beiträge weder vulgär noch beleidigend. Immerhin zeigen die zwei Beispiele, wieso Zensur grundsätzlich Sch... ist. Man sollte der Leserschaft mehr Urteilsvermögen zutrauen. Denksport: Wenn Joester die deutsche FDP mit der AFD gleichstellt - ist das nicht schon eine ehrverletzende Fake-News? Auch die Erklärung, die CDU/CSU betreibe eine "destruktive" Politik: Ist das nicht faktenwidrige Fake-News? Kann er diesen Unsinn beweisen? Kann er "rechtsextrem" definieren? Wieviel müsste Joester in Deutschland für die Verbreitung dieses Unsinns bezahlen? Oder käme die TaWo dafür auf, weil sie solchen Nonsens nicht einmal verdeckt und ihm damit eine gewisse Berechtigung gibt? Die deutschen Pläne, "Unwahrheiten" mit massiven Geldbussen zu bestrafen, wird das Ende der Diskussionen und damit das Ende der Demokratie einleiten. Dumm einfach, wenn die falsche Seite die "Wahrheit" definiert.

Die Wahl von Antonio Tajani zeigt: Das EU-Parlament wird normal

2017-01-25 15:21:01

Herr Meury, Grundsätzlich schätze ich auch den Altbau und bin froh, dass er erhalten bleibt. Die strukturierte Fassade hebt ihn vom üblich tristen 60er-Jahre-Pfusch hervor. Da kann ich Ihnen nicht widersprechen. Es mutet aber etwas eigen an, wenn Sie in Futur und Konjunktiv reden - Seppis Einwände könnten ihre Berechtigung haben und die Sache recht teuer machen. Wie ich vor ein paar Tagen schrieb: Bauten aus der Hochkonjunktur-Zeit sind fast durchwegs minderwertig - aber einzelne sollten aus kunsthistorischen Gründen auf Vordermann gebracht und erhalten werden. Wenn ich mir als Ex-Güterstrasse-Bewohner den architektonischen Hochkonjuktur-Horror dort vergegenwärtige, wird mir ganz leicht ums Herz beim Anblick des FP-Spitals. 60er-Jahre ist nicht immer gleich 60er-Jahre.

Jetzt kanns losgehen auf dem Felix-Platter-Areal, aber was passiert genau? Die wichtigsten Antworten

2017-01-23 10:17:49

Frau Morenz, Häuser, die nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden, sind nicht nur ästhetisch eine Zumutung, sondern sie sind energietechnisch und handwerklich meist auch auf einem tiefen Niveau. Die spektakulär tiefen Energiekosten, der Hochkonjunktur-Optimismus und die schon vor dem Zweiten Weltkrieg existierende Wohnungsnot führte nach 1945 zu einem Bauboom, der wenig Gutes hervorbrachte. Zwar gibt's auch Hochkonjunktur-Bauten, die aufgrund ihrer ästhetischen Pionierfunktion denkmalgeschützt sind - aber technisch ist das kaum zu rechtfertigen. Meist müssen diese Bauten extrem aufwändig und unter Einhaltung pingeliger denkmalpflegerischer Vorschriften auf einen akzeptablen Stand gebracht werden. Bauten vor 1945 sind zwar technisch auf einem teilweise tieferen Niveau, haben aber oft ästhetische Qualitäten, die sie selbst nach teuren Modernisierungen für den Wohnungsmarkt attraktiv machen. Selbst wenn Sie oder ich die Hochblüte der 1960er-Jahre darstellen - die Häuser jener Zeit sind es definitiv nicht und der Abriss ist oft die beste Lösung. Ich gebe Ihnen und den Demonstranten aber recht, dass man von der Pensionskasse BS MEHR soziale Verantwortung als von einem gewöhnlichen Miethai erwarten dürfte. Dieser asoziale Umgang mit älteren Mitmenschen ist schändlich. Aber dass die PK ihre Rentenversprechen nicht einhalten können - ausser wenn sie sämtliche ökologischen und sozialen Standards unterbieten - ist ein anderes Kapitel.

Rund 500 Menschen demonstrieren in Basel für günstigen Wohnraum

2017-01-23 10:01:43

Frau Boerlin, Vor 10 Jahren gab's in Basel und der Schweiz genügend Arbeitsplätze für Ü-50er (oder auch schwierige Jugendliche...) und genügend Wohnraum auch für finanziell schlechter Gestellte. Es ist nicht mein Fehler, wenn Ihr Horizont zu eng ist, um zwei Punkte miteinander zu verbinden. PS: Ich weiss, dass die linksextreme Tendenz, sich in einem rechtsextremen Umwelt zu wähnen, seinen Reiz hat. Da wird eine Julia Boerlin plötzlich zur Sophie Scholl und kindische Renitenz zum ernsten Widerstand. Für jemanden, dessen italienische Tante echten Faschismus, echten Krieg und echte Kriegstote auf der Strasse erleben durfte, bringe ich für die stupide "Faschismus"-Definition der regressiven Linken null Verständnis auf. Frau Boerlin, Ihnen nicht ins Konzept passende Initiativen oder die Busse fürs Velofahren auf dem Trottoir sind kein "Faschismus/Rechtsextremismus". Es sagt mehr über Sie als über die Schweiz aus, wenn das für Sie "rechtsextrem" ist.

Rund 500 Menschen demonstrieren in Basel für günstigen Wohnraum

2017-01-21 22:05:32

Worin unterscheiden sich eigentlich rechte PFZ-Verlierer, die einen besseren Schutz ihrer Arbeitsstelle mittel Kontingentierung (MEI - oder ähnliche Lösungen, z.B. den Verkauf von Arbeitsbewilligungen) verlangen von linken PFZ-Verlierern, die ein Recht auf günstigen Wohnraum einfordern? Ich habe seinerzeit die PFZ angenommen, weil ich es als sinnvolles Werkzeug betrachtete. Ich glaubte dem BR, ging von 5-8000 Einwanderern pro Jahr aus und betrachtete die SVP (wie auch bei der Dublin/Schengen-Abstimmung) als Miesmacher-Partei. Ich habe nicht im Traum erwartet, dass fast jedes Jahr eine Stadt wie Luzern dazukommt. Das war nicht der Deal - und die SVP hat mit ihrem Pessimismus Recht erhalten - bei allen drei Verträgen. Ich hoffe, dass Nenad Stojanovic das Referendum gegen die MEI-Gesetzgebung hinkriegt. Dies würde nach dem Zufallsmehr von 2014 Klarheit schaffen.

Rund 500 Menschen demonstrieren in Basel für günstigen Wohnraum

2017-01-18 09:54:59

Werte TaWo, "Seppi verseckelt" hat ja gestern wieder einen neuen Höhe- - oder eher Tiefpunkt - seiner Weltoffenheit und Toleranz offenbart. Es würde die Tiefe seiner Glaubensbekenntnisse klarer demonstrieren, wenn Sie den Dialog verdeckt erscheinen liessen, anstatt ihn ganz zum Verschwinden zu bringen. Seilers Replik von 6.35 Uhr und Theodor Webers Beitrag von 6.48 Uhr sind sinnfrei, wenn man Seppis nicht zitierfähigen Beitrag weglässt. PS: "Arschloch" ist zwar ein hartes Wort und offenbart die argumentativen Mängel und die geistige Heimat des Schreibers - aber dieses Wort kann der TaWo-Leserschaft schon zugemutet werden.

Theresa May will harten Schnitt mit der EU

2017-01-10 09:53:40

@ Melony: Ich nehme den Sanitäter nicht in Schutz. Israel tut gut daran, sich selbst nicht zu "arabisieren" - wie es die Türkei Stück für Stück tut. Ich frage mich nur, warum man im aktuellen Kontext eine solche Tat gross kommentiert. Solche Akte finden in Syrien 20-mal am Tag statt. Oder eine zeitlang in Bahrain. Oder vermutlich auch in Tibet. Das Ganze dient der Delegitimation Israels. @ Kröte: Demnächst beginnt wieder die Fasnacht. Es wäre wirklich besser, wenn Sie Ihre Sprachkenntnisse dort nutzbringend einsetzen. Für mehr reicht's leider nicht.

Der «Zwischenfall» in Hebron

2017-01-07 09:59:43

Frankreich ist mit dem Sturz dem Gaddhafis und mit der Unterstützung der FSA eine Stütze der saudischen Agenda, die die Wahhabisierung der islamischen Welt vorsieht. Frankreich hat auch - nachdem es einen Monat vor dem Bataclan-Attentat ein ganz grosses Waffengeschäft mit Saudi-Arabien abgeschlossen hat - auf die nötigen Konsequenzen bezüglich des Anschlags verzichtet. Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist - aber jeder islamistische Psychopath ist mit Sicherheit ein Wahhabit. Da könnte man nach 15 Jahren "Kampf gegen den Terror" gewisse Schlüsse ziehen. Tut man aber nicht. Und während man also weiterhin die Hure (oder Haremsdame?) Saudi-Arabiens spielt, macht man nun auf "James Bond". Wie peinlich ist das denn? Ok - Hollande ist politisch erledigt, seine "James Bond"-Attitüde ist nur noch reine Verzweiflung. Wenn man in Frankreich jede saudisch finanzierte Moschee inklusive der dort von Saudi-Arabien finanzierten Prediger abfackeln würde, wäre man nach 15 Jahren "Terrorbekämpfung" weiter. Aber für Frankreich gilt das Gleiche wie für die USA unter Obama und Britannien unter Blair und Co.: Wer so abhängig von Saudi-Arabien ist, kann unmöglich den saudischen Jihad effektiv bekämpfen. Kein Wunder, dass Putin in knapp einem Jahr in Syrien schaffte, was die NATO-Nulpen in drei Jahren nicht hinkriegten. Putin ist zwar kein lupenreiner Demokrat, aber solange er anti-saudisch agiert, ist er mein Mann. Für mich als Westler gilt: Lieber russische Korruption als saudische Sharia (am liebsten hätte ich aber westliche Rechtsstandards - wenn ich wählen dürfte). Abgesehen von Trump weiss ich von sämtlichen westlichen Politikern, dass sie die saudische Agenda (und das saudische Geld) im Hinterkopf haben. Da wird's ausser frommer Beerdigungsreden nach jedem Terroranschlag nichts geben. Bei Hollandes Profilkillern weiss man letztlich auch nicht, ob sie nicht Kurden oder Alaviten abschiessen - wie wir's schon von der "Freien" syrischen Armee gewohnt sind.

Frankreich übt das «gezielte Töten» von Terroristen auf fremdem Boden

2017-01-03 14:46:37

Werter Dänny, Wenn ich als bekennender Outsider bei der SP und der GPS die Parteiprogramme festlegen kann und wenn ich als Outsider bei Wohngenossenschaften mitreden kann - ja, dann sollen auch die Ausländer das Stimmrecht erhalten... Ich will kein Stimmrecht für Leute, die sich nicht zur Schweiz bekennen. Die Einbürgerung steht jedem Ausländer und jeder Ausländerin offen. Die anderen sollen schweigen.

Ach herrje, wann hört das MEI-Theater endlich auf?

2017-01-03 09:30:52

Danke, Herr Seiler, dasselbe wollte ich auch schreiben. Nebenbei: Wenn 28 % für die MEI waren, waren um die 27,5 % gegen sie - was das Resultat für die "Weltoffenen" auch nicht besser macht. Was für ein armseliger Haufen. Passt aber zu ihrer antidemokratischen Neigung.

Ach herrje, wann hört das MEI-Theater endlich auf?

2016-12-31 12:54:49

Die Ironie an der ganzen Sache ist, dass die Gott-losen Internationalsozialisten in 70 Jahren 50 Mio. Menschen umgebracht haben und bis heute glauben (man achte auf das Wort), dass der Sozialismus richtig gemanagt immer noch Glück und Frieden bedeute... Besonders peinlich ist, dass diese Leute zwar den Kapitalismus verteufeln (bleiben wir beim Religiösen), aber problemlos die Früchte des Kapitalismus geniessen und nicht im Traum daran denken, ihre eigene Vision zu leben. So weit reicht der Glaube dann doch nicht. Ob es Nihilismus oder Denkfaulheit ist - ich weiss es nicht.

«Eine Jesus-Party macht einfach mehr Sinn als eine normale Party»

2016-12-23 18:51:55

Wer gerne über Alternativen zur repräsentativen Demokratie nachdenkt: "Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist" von David Van Reybrouck. Die Idee Parlamentssitze auszulosen, ist angesichts der Politmisere interessant.

GLP: Martina Bernasconi springt ab zur FDP

2016-12-21 12:16:51

Herr Monti, Der Bericht ist angepasst worden, die Originalversion finden Sie bei meinem Beitrag. "Neutralisiert" ist schlicht das falsche Wort, wenn ich einen Vernissage-Gast, der schlimmstenfalls zwei Glas Weisswein und ein paar Grissinis konsumiert hat, erschiesse. Es sei denn, man betrachte Gäste immer als Schädlinge. Aber so misanthropisch sehen Sie auf Ihrem Profilbild nicht aus ;-)

Russischer Botschafter in der Türkei nach Attentat gestorben

2016-12-19 18:59:01

"Bei einem bewaffneten Angriff in Ankara ist der russische Botschafter einem Medienbericht zufolge «neutralisiert» worden. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montagabend." "«Neutralisiert» bedeutet im Sprachgebrauch der türkischen Behörden, dass der Angreifer getötet, verletzt oder gefangen genommen wurde." Das heisst, der russische Botschafter hat "Rache für Aleppo und alle meine unschuldigen, kopfabschneidenden Freunde des IS und der Al-Nusra-Front!" geschrieen, seine Entourage vertrieben, sich danach selbst angegriffen und schlussendlich erfolgreich "neutralisiert"… In Deutschland gibt es Bemühungen, Fake-News zu bestrafen. Schon allein dieser surrealistisch anmutende Bericht zeigt, wie schnell und unabsichtlich Fake-News entstehen können. Soll die sda dafür gebüsst werden? Oder Anadolu?

Russischer Botschafter in der Türkei nach Attentat gestorben

2016-12-19 15:07:53

Der Artikel lässt zu viele Fragen offen, um sich ein Urteil über Herrn Camlibel zu bilden. Aber schön, dass Sie Ihr Urteil schon gefällt haben. Auch die Argumente sind schlüssig wie immer.

Grüner Basler Grossrat wechselt zurück zur SP

2016-12-15 20:51:26

@Kröte: Wie wär's mit Argumenten? PS: Die "Tageswoche" wurde ins Leben gerufen, weil einige Leute in Basel nicht in einem Blocher/Somm-Universum leben wollten. Dieselben Leute (oder zumindest einige davon) fantasieren aber etwas von "Weltregierung", EU und sonstigen Einheits-Nonsens… echt tragisch. Mein Lieber - Sie sind die absolute Minderheit. Das Letzte, was Sie sich wünschen sollten, ist eine politische, kulturelle oder ökonomische "Einheit". Sie glauben doch nicht allen Ernstes, dass "Einheit" ein Gewinn für Leute wie Sie sei? Für soviel Naivität sollte man Sie zwingen, ein Jahr "Weltwoche", "BaZ" und den "Blick" zu lesen. Vielleicht verstehen Sie dann meinen Standpunkt...

UNO-Chef Ban alarmiert von Berichten über Gräueltaten in Aleppo

2016-12-15 09:50:02

Als Bürgerlicher wären mir spontan ein bis zwei Argumente in den Sinn gekommen, um Kol Simcha Paroli zu bieten. Ich kann durchaus nachvollziehen, wieso Linke keine rechtere SP haben wollen. Ich sehe hier drei Idioten, die allesamt auf der persönlichen Schiene agieren, weil sie zu dumm sind, um mit Argumenten zu kommen. Aber ich bin mir sicher: Weil ich "Idiot" - den einzig treffenden Ausdruck für die drei argumentfreien Herren benutze - werde ich wegmoderiert. Aber jemanden auf der persönlichen Ebene anzugreifen, das entspricht vermutlich der gehobenen Diskussionskultur der TaWo und bleibt stehen. Es ist immer wieder entlarvend, wie "weltoffen" gewisse Tawo-Schreiber sind, wenn es ihnen gegen den Strich geht. Dass einige Tawo-Foristen die SVP hassen, ist naheliegend: Man ist ja gedanklich verwandt mit dieser Partei.

«Pragmatischer» SP-Flügel will Einfluss in der Partei stärken

2016-12-14 17:00:10

Einstein mag ein guter Physiker gewesen sein - das macht ihn nicht zu einem guten Politiker oder Menschenkenner. Wenn Herr Einstein Souveränitätsverzicht als Heilmittel predigt, bedingt das eine verbindliche Weltordnung. Da beginnt schon der Krieg: Welche Weltordnung? Die westliche? Die hinduistische? Die liberale oder lieber die säkulare? Oder die wahhabitische? Die Weltordnung der Tawo- oder diejenige der BaZ-Leser? Oder die der BZ-Leserinnen? Dann geht's weiter: Eine Weltordnung setzt eine Institution voraus, die diese um- und durchsetzt. Was, wenn nach 20 Jahren Grabesruhe ein Land sich eine andere "Weltordnung" wünscht? Wer entscheidet, welche Kritik berechtigt und welche unberechtigt ist? Wer entscheidet, welche Reformschritte "im Rahmen" der Weltordnung sind - und welche dagegen verstossen? Was sind die Folgen? Krieg? Boykotte? Genozide? Wie gesagt: Weil Einstein ein guter Naturwissenschafter war, war er nicht unbedingt ein guter Menschenkenner oder ein fähiger Politiker... Vielleicht sollte man den Nahen Osten nach ethnischen Kriterien ordnen. Das wird zwar in keiner Weise die echten Probleme lösen - aber zumindest gibt's dann einen Systemwettbewerb zwischen den verschiedenen, homogenen Staaten - und es dürfte sich bald zeigen, welche Kulturen und Konzepte funktionieren - und welche nicht. Ich würde darauf tippen, dass das Problem Islamismus mit der ersten, grossen Hungersnot schnell und zuverlässig erledigt wäre.

UNO-Chef Ban alarmiert von Berichten über Gräueltaten in Aleppo

2016-12-11 15:03:22

@ Goujat: Auch für Sie dieselbe Frage: Würden Sie die Schüler auch in Schutz nehmen, wenn sie sich weigerten, einem schwarzen Lehrer oder einer jüdischen Lehrerin die Hand zu geben - oder wenn sie den Turnunterricht eine homosexuellen Sportlehrers boykottieren würden? Man ist also "autoritär", wenn man mühsam errungenen zivilisatorischen Fortschritt verteidigt? Sie scheinen wie der übliche Tawo-Leser extrem wirr zu sein. Selbst konservative Europäer pflegen Frauen die Hand zu geben. Wer dies hier in Europa verweigert, fällt aus dem üblichen links-rechts-Raster raus - eben halt: Tawo-lesender Links-SVPler... Tun Sie sich mit Walti Vogt zusammen. Der Mann kriegt ein Synapsenfeuerwerk, wenn man an die Rechtsgleichheit erinnert - was lustigerweise ein linkes Ur-Anliegen war. Langsam frage ich mich, ob ich wirklich rechts bin.

Basler Staatsrechtlerin: «Keiner weiss, was das für Werte sein sollen»

2016-12-11 12:08:06

Die Positionen von Minister und Herrn Steiner auf der einen Seite und von "Georg" auf der anderen Seite stellen die Extrempositionen dar. Eine sofortige Enteignung halte ich für rechtsstaatlich bedenklich und untragbar, weil durch Erbstreitigkeiten und Unklarheiten ein längerer Leerstand möglich ist. Ein bis zwei Jahre Toleranz sollten drin liegen. Der absolute Eigentumsschutz schützt im Gegenzug dumme Eigentümer, die statt Kapital sinnvoll einzusetzen, es einfach ungenutzt parkieren und damit eher wie mittelalterliche Feudalherren anstatt wie verantwortungsvolle Eigentümer agieren. So nach zwei Jahren Leerstand dürfte ein Verkauf an den Meistbietenden fällig sein. Wer in einer Stadt eine Liegenschaft längere Zeit vergammeln lässt, beweist, dass er entweder unfähig oder nicht auf das Geld angewiesen ist. Dumm nur, dass der Kanton Basel-Stadt mit schlechtem Beispiel vorangeht: Das Schützenhaus am "Allschwilerweiher" wurde vor Jahren dem Erdboden gleichgemacht mit dem Vorwand, dass bald ein neues Projekt aufgezogen werde (der halbhelle Beobachter wusste schon dort, dass die Bodensanierung viel Zeit in Anspruch nehmen würde und für die Bebauungspläne wohl ein OK Allschwils nötig wären, kurzum: Dass es Jahre dauern würde, bis irgend etwas realisiert würde...). Da unsere ruhm- und glorreiche Stadt ganz offensichtlich eine Immobilie über Jahre hinweg nicht nutzen kann oder will und grossmütig auf Einnahmen durch Vermietung des Schützenhauses an die alternative Szene (?) verzichtet hat, hat sich Basel als Eigentümerin disqualifiziert. Enteignung nach zwei Jahren - ok. Das gilt aber auch für den Staat. Wenn schon, denn schon.

Steinengraben: Helvetia bevorzugt ein Geisterhaus

2016-12-10 10:10:41

Werter Walter, Sie können sicher den Anlass Ihres Ärgernisses erläutern. Vielleicht ist 9.43 Uhr zum Denken zu früh. Aber bitteschön: Ich bin ein toleranter Mensch - bringen Sie doch Argumente statt Beschimpfungen - oder sind Sie vielleicht auch ein linker Salafist?

Basler Staatsrechtlerin: «Keiner weiss, was das für Werte sein sollen»

2016-12-10 09:25:38

In meiner Schule arbeitet seit kurzem ein junger, schwarzer Lehrer. Zugleich beobachte ich Lernende, die man der rechtsextremen Szene zuordnen könnte. Ich frage mich: Wenn 'mal zwei junge Eingeborene diesem schwarzen Lehrer den Handschlag verweigern - nicht, weil sie's aus Prinzip nicht tun, sondern weil sie grundsätzlich mit Schwarzen nichts zu tun haben wollen - wie viele Laufmeter Zeilen werden hier von den Wohlmeinenden geschrieben, um diesen offensichtlichen Rassismus zu verteidigen? Von den in der Tawo vertretenen Vielschreibern würde kein einziger auch nur einen Finger krumm machen, um zwei rassistische Skinheads zu verteidigen - zu Recht. Aber bei zwei strunzdummen Klerikalfaschisten, die eine Frau nicht akzeptieren…man sieht's ja... Wer Intoleranz und Machismo als Teil des multikulturellen Beitrags verteidigt, spielt einfach den prinzipiell fremdenfeindlichen Kräften zu. Wenn die Linke die Aufklärung zugunsten von Klerikalfaschisten verteidigt - ok. Sie sollte sich einfach nicht über den Zeitgeist wundern... Man könnte auch für "differenzierten Multikulturalismus" sein - d.h., jede Form von ausländischem Sexismus, Machismo, Bellizismus, Rassismus, Religionswahn genauso radikal bekämpfen wie wenn er von Einheimischen stammte. Aber das wäre wohl zu differenziert und man würde merken, dass viele Rechtswähler keine Rassisten, sondern durchaus differenziert denkende Verteidiger der Aufklärung sind. Und das würde einen schon verunsichern. Da hasst man lieber "den Schweizer" - oder den "alten, weissen Mann". Dass Primitivität von Ausländern toleriert wird, zeigt einfach den Paternalismus der Linken. Man traut den Ausländern unser "Niveau" nicht zu - und toleriert und fördert ausländischen Rechtsextremismus. Was Wunder, dass einem die Felle davonschwimmen?

Basler Staatsrechtlerin: «Keiner weiss, was das für Werte sein sollen»

2016-12-05 17:51:48

Schon absurd, wenn der "alte, weisse Mann" - bis vor 3 Wochen das Schreckgespenst der Guten - zum Hoffnungsträger der Gutmenschen wird…

Van der Bellen will «weltoffener Präsident» in Österreich sein

2016-12-05 10:50:13

@ alfim: Nennen Sie mir ein paar linke Revolutionäre, die der Unterschicht zuzuordnen sind. Politik ist ein Mittel-/Oberschichts-Hobby. Für die Revolution braucht es zwar noch ein paar "Göläs", die die Fusssoldaten bei Laune halten - aber das Management sowohl rechter Revolten wie auch linker Revolutionen ist IMMER in den Händen der Ober- und Mittelschicht. In diesem Sinne ist mir nicht klar, was der Vorwurf an Blocher oder Trump soll. Soweit mir bekannt, ist der Durchschnittslohn der SP-Wähler auch klar über dem der Unterschicht. Vom IQ ganz zu schweigen. So what?

Wie alle Jahre wieder sind die Superreichen reicher geworden

2016-12-02 15:43:00

Sehr geehrter Herr Hürlimann, Danke für die Replik. Ich streite nicht den Sachverhalt bezüglich Gut ab - aber Joesters Anwürfe sind doch etwas happiger. Klar - die Berichterstattung und Themengewichtung in der Wewo ist z.T. voraussagbar - aber das gilt auch für die Tawo. Man muss ja als Medienmacher nicht lügen - man kann auch nur den Teil der Wahrheit präsentieren, der einem zupass kommt. Die "Wahrheit" ist selbst dann konstruiert, wenn ich sie ehrlich rüberbringen möchte - weil ja mein Augenmerk immer subjektiv ist. Aber das brauche ich Ihnen nicht zu erzählen... Deshalb lese ich nebst der Wewo auch die WoZ. Das hilft beim Relativieren (und ich muss zugeben, dass ich die Berichterstattung der WoZ als sehr sachlich und fair empfinde). Bezüglich Ihres dritten Abschnittes gehe ich mit Ihnen völlig überein. Ich hatte irgendwo 'mal ein Inserat für Köppels Referat gesehen - und dann wieder vergessen. Dank Sarah Wyss' sinnfreier Aktion haben Köppels Spekulationen eine Aufmerksamkeit erhalten, die sie nicht verdienten. Da Wyss' Anliegen die Redefreiheit ritzt und in den weiten des Internets verpuffen wird, profitieren zwei Seiten von der ganzen Aktion: Roger Köppel - und Sarah Wyss. Den Anlass gestern habe ich mir geschenkt: Trump ist weder im Amt noch hat er die ganze Regierung bestellt - und Köppel will schon wissen, wie sich das auf Europa auswirkt. Das ist genau der faktenfreie Spekulier-Journalismus, der mich nur noch langweilt.

Köppel sorgt mit Auftritt in der Aula für Unmut

2016-12-01 14:29:52

Herr Joester, Danke für die Blumen - aber soweit habe ich es nicht gebracht. Ansonsten: Ihre Argumente sind dürftig - aber anderes bin ich mir von Ihnen nicht gewohnt.

Köppel sorgt mit Auftritt in der Aula für Unmut

2016-12-01 13:24:45

Herr Joester, Wenn die "Weltwoche" das ist, was Sie hier behaupten, kann sie strafrechtlich verfolgt werden. Ihre Behauptungen sind ehrenrührig und damit kriminell. Wenn Sie nicht bald Belege nachliefern, die Ihre Behauptung stützen, können Sie schnell Bekanntschaft mit einem Richter machen. Sie bewegen sich auf verdammt dünnem Eis.

Köppel sorgt mit Auftritt in der Aula für Unmut

2016-11-29 10:57:04

"Statler und Waldorf" in Hochstimmung - dabei hat die Aufführung noch gar nicht begonnen.

Trump macht Obamacare-Gegner zu Gesundheitsminister

2016-11-28 11:33:22

Ich bin über dieses Programm auch überrascht. Fillon will die Franzosen germanisieren - dabei sind die Franzosen schon mit dem "Demokratisieren" Libyens glorios gescheitert. Der Irak und Afghanistan zeigen ebenso drastisch, dass man mit viel Geld und Gewalt Völker nicht umerziehen kann. Italien und Griechenland werden auch nie eine Gefahr für Deutschland werden... Fillon wird an den Franzosen scheitern und Marine LePen wird's spätestens beim nächsten Anlauf schaffen. Es sei denn, Fillon gibt Frankreich wieder, was souveräne Staaten besitzen: Eine eigene Währung - und damit wieder politischen und ökonomischen Freiraum. Zwar bleiben die strukturellen Probleme Frankreichs bestehen - aber mit einer schwachen Währung nimmt der Leidensdruck und der Erfolg des FN ab. Sonst wird's kritisch.

Konservative küren Fillon zum Kandidaten

2016-11-27 11:14:02

Werter Seppi, Herzlichen Dank für die Blumen - aber aus Ihrem zweiten Post werde ich nicht ganz schlau. Was hat die Installation eines faschistischen Regimes in der Türkei mit dem "Nein" der Briten zur EU zu tun? Wissen Sie, dass ist der Grund, wieso mir gewisse Leute hier auf den Sack gehen: Alles, was ausserhalb ihres Horizontes liegt, ist "Faschismus". Ist leider nicht so. Als Rechtsausleger, der nicht gerne in einer rechtsbürgerlichen Filterblase vegetiert, habe ich die WoZ abonniert und erlebe jede Woche guten, alten Journalismus, der nicht Vorurteile bestätigt und nicht die neuesten Facebook-Banalitäten (Trump ist so Scheisse!!) als Schlagzeilen bringt, sondern den Leuten auf den Zahn fühlt - früher nannte man das Recherche - ist aber in den "Qualitätsmedien" durch Surfen auf den Internet-Auftritten konkurrierender Medienhäuser ersetzt worden. Wie auch immer: Man kann selbst als Linker die EU abschreiben. Sofern man als Linker kein Linksfaschist ist, sondern ernsthaft an eine Bottom-Up-Gesellschaft glaubt und offen für Kritik ist. Es gibt aber auch gute rechte Argumente gegen die EU... Man muss kein Faschist sein. Falls Sie EU-Gegner oder -Kritiker wirklich mit AKP-Wählern gleichsetzen, empfehle ich Ihnen die "Weltwoche" oder die "BaZ" als Mittel gegen die Filterblase. Es gibt auch vernünftig denkende Menschen ausserhalb des eigenen Stamms. Erlebe ich jedesmal, wenn ich die linke WoZ lese.

Jetzt droht Erdogan mit Flüchtlingen

2016-11-17 16:41:34

Auch wenn der Koran eher zur Schundliteratur gehört, wäre eine Auseinandersetzung mit diesem Werk auch nicht übel. Zwar haben natürlich der IS, Al-Kaida und die AKP rein gar nichts mit dem Islam zu tun - aber vielleicht bin ich auch nur linkisch-liberaler Propaganda aufgesessen. Das Leben des Mohammed hat zumindest sehr grosse Parallelen mit dem eines Durchschnitts-IS-Terroristen.

Evangelikale verteilen Bibeln und missionieren gezielt vor Basler Schulen

2016-11-14 11:03:15

Herr Seiler, Der Name des Schreiber ist sicher seltsam - der Inhalt scheint mir aber nachvollziehbar. Al-Awlakis Beobachtungen sind weit präziser als jene von Herrn Brönnimann, der - wie originell! - mit dem Faschismus-Hammer kommt. Welche Aussagen sind den "anti-liberal" und "anti-westlich"? Sie können das sicher belegen.

Europas Trump-Fans und -Verharmloser treten aus dem Schatten

2016-11-10 12:12:04

" Die laufenden Verhandlungen zum TTIP-Abkommen stünden nun unter keinem guten Stern, sagt Sennhauser." Man stelle sich vor, wie die Meldung aussähe, wenn Hillary Clinton gewonnen hätte. Natürlich weiss ich nicht, was Trump im Schilde führt. Vielleicht gibt's die erste Enttäuschung. Aber die Strahlefrau der hiesigen Intelligenz würde garantiert nicht TTIP versenken. Wie ich's schon gestern erwähnte: Wer Trump-Wähler für ahnungslose Idioten hält, disqualifiziert sich selber. Es gibt auch Leute, die den Freihandel nachteilig finden. Die wählten gestern nicht Mrs. Clinton.

Unsicherheit über künftige Wirtschaftspolitik der USA

2016-11-10 12:06:16

Wenn man noch alle nicht wahlberechtigten Vertreter der irdischen Flora und Fauna dazuzählt, haben weniger als 0.00000000721 % Trump gewählt. Sind diese Mathe-Spielchen nach verlorenen Wahlen und Abstimmungen nicht langsam langweilig? Wenn Partei X 20 % und Partei Y 15 % macht : Wer hat letztlich - selbst wenn man alle nicht-wahlberechtigten oder wahlabstinenten Lebensformen des Universums einberechnet - WENIGER Wähler? Ich tippe auf Y. So what?

Trump als Phänomen mit Schweizer Vorbild und ein neuer Name beim Pop-Preis

2016-11-10 09:11:28

Alles gut und recht. Nur - was tun Sie, wenn der Lärmverursacher nicht sensibilisierbar ist? Wenn das Verbot fällt, haben Sie keinerlei Handhabe, Ihr Recht auf Ruhe einzufordern. Klar - die Polizei für jedes Missfallen zu beordern ist elend und unliberal. Spätestens wenn aber jeder Platz in Basel dauerbeschallt wird und Sie nur noch mit Ohrstöpseln in Ihren eigenen vier Wänden Ruhe geniessen können, wird das ganze Ausmass dieses "Liberalismus" erfahrbar. Seien wir ehrlich - Strassenverkehr funktioniert auch nicht mit Appellen an die Vernunft. Es wird immer Leute geben, die mit 90 km/h durch unübersichtliche Dörfer oder mit 2 Promille im Blut fahren werden. Wieso sollte ein Appell an die Vernunft egozentrischer Umweltbeschaller funktionieren?

Lautsprecherverbot soll in Basel fallen

2016-11-09 09:26:24

Was "2008" für die Banken, dürfte wohl "2016" für Umfrageinstitute sein. Es wäre schön, wenn bald Verbote erlassen werden, Umfrageresultate drei Monate vor einer Abstimmung oder Wahl zu veröffentlichen. Abgesehen davon, dass sie wertlos sind, zwingen sie die Medienleute, wieder mehr gute, alte Recherche zu betreiben. Der "Copy & Paste" -Journalismus, wo jeder von jedem abschreibt und die 395. Analyse der 486. Umfrage die Neugier und das Fragen ersetzten, geht mir schon lange auf den Sack.

So klingt Trump gemässigt: Zuerst Amerika, dann «grossartige Beziehungen» zum Rest der Welt

2016-11-09 08:45:52

Hillary Clinton hat die Vorwahlen gegen Bernie Sanders nur mit Mauscheleien gewonnen, nun hat sie wahrscheinlich gegen Donald Trump verloren. Man stelle sich vor: Eva Herzog gewänne nur ganz knapp vor der linken Aussenseiterin Heidi Mück - und das nur mit schmutzigen Deals mit ihren Polit-Gspänli…* Was würde das über das Polit-Establishment aussagen? Und dann geht's gleich weiter: Die mit knapper Not gewinnende Frau Herzog müsste gegen einen totalen Aussenseiter - nennen wir ihn der Einfachheit halber "Eric" antreten - und Eric macht das Rennen! * Kann man sich vorstellen, wie tief das Establishment gefallen sein müsste, wenn es selbst gegen Eric verlöre? Natürlich werden bald die üblichen, dumpfbackigen Kommentare im Stile von "die US-Amerikaner sind eh' alle blöd und ungebildet" kommen. Aber damit macht man es sich zu leicht. Es gibt in jeder Nation 10-15 %, die schlicht dumm und unbelehrbar sind. Wenn aber 30, 40 oder knapp 50 % so wählen wie heute die USA, ist das politische System ernsthaft erkrankt. Vielleicht sollten sich die Demokraten wieder an Franklin Delano Roosevelt oder Lyndon B. Johnson (nicht wegen des Vietnamkrieges, aber wegen seiner Sozialpolitik…) erinnern. Zu glauben, man könne die Wählerschaft mit einer Person mit dem Charisma einer zerbeulten Autotüre gewinnen, sollte endlich abgestraft werden. Wählerbeschimpfung nützt nichts und wird die Wahlaussichten in 4 Jahren nochmals verschlechtern. Ist wie mit der Geschichte vom Geisterfahrer: Wenn einem die ganze Zeit "Geisterfahrer" entgegenkommen, könnte man selbst im Fehler sein... * Disclaimer: Ich weiss, dass mein Beispiel "Mück vs. Herzog" schon wegen der verschiedenen Parteien wurmstichig ist - aber es geht hier nur um einen Vergleich, keine exakte Analyse… Das Beispiel drückt auch nicht meine Meinung aus. Es ist insofern dienlich, weil Frau Herzog das beste Resultat erzielte (= die Wahl gewonnen hätte, wenn es um die demokratischen Kandidaten-Vorwahlen gegangen wäre) und Frau Mück wohl ähnlich unkalkulierbare Wahlchancen wie Trump hat...

So klingt Trump gemässigt: Zuerst Amerika, dann «grossartige Beziehungen» zum Rest der Welt

2016-11-07 11:12:06

Wer gerne Forumsdiskussionen verfolgt, die nach spätestens fünf Beiträgen in übelste Beschimpfungen ohne jeden Bezug zum Filmbeitrag/Thema lesen möchte, liegt bei "Youtube" richtig (ich gebe aber zu, dass einige Diskussionen auch sehr spannend sind - vor allem bei rein technisch-naturwissenschaftlichen Beiträgen mit wenigem emotionalem Inhalt). Wer es vorzieht, sachliche Beiträge zu einem Thema zu lesen, weicht besser auf moderierte "anständige" Foren - wie jenes der TaWo - aus. Anstand erleichtert das Zusammenleben und erhöht jedermanns Lebensqualität - wie er durchaus erkennt. Städte waren schon immer stärker reguliert als ihre ländliche Umgebung, weil verdichtetes Leben für uns ehemalige Steppenbewohner Stress in Form von Lärm, Unrat, Gestank und zu vieler Menschen bedeutet. Deshalb hat man dort auch oft drastische Ordnungen erlassen. Dass die Gewalt in den Städten massiv abgenommen hat, hat auch mit der Entdichtung der Städte und mehr "Anstand" zu tun. Wenn - wie in Basel anhand der Stadt-Enquete um 1900 - 52 Menschen zwei Toiletten in einem Haus teilen, ist der tägliche Stress und Ärger vorprogrammiert. Wenn sich dann einer oder eine nicht im Griff hat, kommt die Gewalt hinzu. Anstand (und sinnvolle, menschliche Stadtplanung) sind wichtige Gewaltverhinderer. Nebst etlichen anderen Faktoren. Für Neonazis gilt dieselbe Versammlungsfreiheit wie für Islamisten, Anthroposophen oder Fussballfans: Solange nicht zu Gewalt aufgerufen oder Gewalt ausgeübt wird, hat sich der Staat nicht einzumischen. Wenn ich sehe, was in der Türkei abläuft, werde ich dieses Recht gegebenenfalls auch mit Waffengewalt verteidigen. Ich will keine türkischen Verhältnisse hier - und die haben wir relativ schnell, wenn man mit der Einschränkung der Versammlungsfreiheit beginnt. Bedenke ich, wie locker einzelne Leute den Titel "Faschist" austeilen - selbst für liberale oder konservative Überzeugungen - dürfte der Schritt vom Rechtstaat zur Linksdiktatur fliessend sein.

Knackeboul fährt nicht auf Anstand ab

2016-11-04 16:20:48

Was mich interessierte: Bei der SBB ist es naheliegend, dass ihre Manager am liebsten die Bahn abstossen würden und nur noch im Immo-Geschäft tätig wären (SBB = Shoppen beim Bahnhof). Die SBB hat riesige Grundstücke in bester Lage und daher könnte sie sich selbst dann über Wasser halten, wenn sie ihr Kerngeschäft zugunsten der Immobilienverwaltung aufgäbe. Bei der Post ist mir es nicht ganz klar: Auf was greift ihr Management zurück, wenn sie ihr Kerngeschäft aufgibt? Scheinbar gehört ihr ja nicht einmal die Hauptpost... Wie wollen diese Leute ihren Job und ihren fetten Lohn rechtfertigen, wenn sie ihre Existenzgrundlage abschaffen? Herzlichen Dank für horizonterweiternde Antworten! PS: Dass die Hauptpost in Basel - dem wirtschaftlichen Herz der Nordwestschweiz - aufgegeben wird, ist nicht akzeptabel. Basel gehört zu den Zahlern des Finanzausgleiches und eine solche Abwertung dieser Stadt kann man nicht auf sich sitzen lassen. Ich würde mich vom Finanzausgleich verabschieden, wenn dieser Schritt vollzogen wird. Alles muss man sich von Bern nicht bieten lassen.

Zurück an den Absender: Kanton lässt «Hauptpost»-Entscheid prüfen

2016-11-03 10:00:46

"Was meinen Sie: Passt eine Sexmesse auf baselstädtischem Boden zum Baselbiet?" Spannender wäre es zu fragen, was überhaupt zum Baselbiet passt. Eine leere Messe? Ein Auto-Salon? Eine Bulldozer- und Strassenwalzen-Messe? Eine Didacta, bei der die neuesten und bewährtesten Container-Schulhäuser für Dritt-Welt-Staaten gezeigt werden? Ein Verkaufsstand von Caran d'Ache mit den buntesten Rotstiften? Ich weiss nicht, ob's vorteilhaft wäre, wenn eine Messe den Zustand oder den Charakter des Baselbiets demonstrieren müsste.

Baselbieter Regierung: «Erotik per se ist nichts Negatives»

2016-10-22 11:25:11

Herr Hagenbach, Herr Stucki, Wenn ich die salopp-selbstverliebte Antwort Brönnimanns an die Adresse mfurs lese, weiss ich auch Bescheid über die selbstreflektiven Fähigkeiten dieses Schreibers. Die Antwort ist eine echte Bankrotterklärung.

«Alles wird manipuliert und zensiert» — Was denken Sie über die Medien?

2016-10-13 11:56:21

Es zeigt sich einmal mehr, dass "mehr Wettbewerb" mehr Kontrolle voraussetzt und die kurzfristig eingesparten Gelder oft für lange Prozesse (und Abschreiber, wenn eine Firma präventiv konkurs geht…) draufgehen. War ja auch mal Freund von "mehr Wettbewerb" - mittlerweilen bin ich ernüchtert und froh um jede Initiative, die internationale Standards und Verträge versenkt. Mehr Beziehung zu lokalen Playern und weniger Vorteile für globale Player scheint langfristig die bessere Lösung zu sein (wobei Kontrolle wichtig bleibt - der Schritt von der "Beziehung" zur "Mafia" ist oft sehr klein - ich streite das nicht ab). PS: Gute Arbeit von Herrn Beck, herzlichen Dank für die aufwändige Recherche! Solche Artikel machen den Mehrwert der "TaWo" aus! Well done!

Pfusch, Streit, offene Rechnungen – die Theater-Sanierung gerät zum Debakel

2016-10-01 15:31:35

Ich kann mich nicht zum Sarasin-Fall äussern, da mich die Geschichte nicht interessiert hat. Bezüglich Quellenschutz: Die "Weltwoche" hat vor längerer Zeit einen Artikel über Missstände im Sozialamt der Stadt Zürich veröffentlicht. Nachdem die Quellen bekannt wurden, hat man diese nicht für ihr Engagement gelobt oder gefördert, sondern gefeuert. Natürlich hat das Kaputtmachen ehrlicher und engagierter Mitarbeitern in der Schweiz eine gewisse Tradition - aber peinlich ist doch, dass die autoritäre Gewalt und der Machtmissbrauch von einer grünen Politikerin - Monika Stocker - ausging. Wer hätte das grünen Gutmenschen zugetraut? Machen wir uns nichts vor: Wenn Snowden, Manning oder Assange ihre Infos der "Weltwoche" zugespielt hätten, würden es hier die TaWo-Forums-Leithammel begrüssen, wie mit ihnen umgegangen wird. Aber geniessen Sie ruhig Ihren erbärmlichen Triumph - Quellenschutz ist zentral für eine gute Presse und der Schuss wird früh genug nach hinten losgehen...

«Weltwoche»-Vize schuldig gesprochen

2016-09-19 09:07:15

Früher hätte ich Ihnen recht gegeben... Mit den Fortschritten (?) in der vorgeburtlichen Diagnostik, mit dem Druck der Versicherungen und dem allgemeinen Perfektionswahn wird die Sache immer politischer. Eltern behinderter Kinder werden immer öfters und unverschämter gefragt, wieso sie ihr Kind denn nicht aus der Welt geschafft haben... Das finde ich keine gute Entwicklung. Ich bin für das Recht auf Abtreibung - aber auch für das Recht auf ein unperfektes Kind. Manchmal muss man sich mit Kräften verbünden, die einem nicht so liegen... http://www.woz.ch/1636/luzern-spart-bei-behinderten/wir-wurden-im-stich-gelassen In der aktuellen WoZ (noch nicht im Netz) finden Sie ein Interview mit einer Feministin, die erklärt, wieso "Lebensschutz" nicht nur ein katholisch-konservatives, sondern durchaus ein feministisches Anliegen sein kann.

Berner Polizei schützt Demo von Abtreibungsgegnern

2016-09-13 16:03:16

@ Maya Eldorado, Pardon, dass ich Sie falsch eingeschätzt habe. Ich rechne auch nicht damit, dass wir in Zukunft viele Gemeinsamkeiten finden werden. Es ist aber erfreulich, dass mit Ihrem Votum auch begründete EU-Kritik von einer ungewohnten Seite kommt. Die hier verbreitete Ansicht, dass alle EU-Kritiker rechtsnationale Faschisten sind, ist schlicht ein demagogisches Totschlag-Argument. Die besten Argumente gegen die EU finde ich nicht in der "Weltwoche", sondern in der "WoZ" und der ihr beigehängten "Monde Diplomatique". Die Welt ist nun mal nicht schwarz-weiss. Bin froh, dass die Woz-Leute - obwohl internationalistisch eingestellt - nicht beide Augen vor der EU verschliessen. Fakten zu fördern, die einem gegen die Gesinnung gehen - das ist m.E. die höchste Form von objektivem Journalismus.

Die EU braucht die Schweiz? Irrtum!

2016-09-13 15:56:03

Der Artikel hier ist interessant. Falls diese Idee angenommen würde, wäre das Thema PFZ erledigt - und die (Rechts-)Populisten gleich auch. Würde diese Idee von der EU aufgenommen, die Schweiz nähme teil und würde eine vernünftige Migrationspolitik betreiben, wäre die Luft für die SVP draussen. Falls die EU bezüglich Euro, PFZ, Dublin und Schengen nicht bald etwas Konstruktives aus dem Hut zaubert, ist sie innerhalb von 10 Jahren erledigt. Eher weniger. Dieser Ansatz würde die Überlebensfähigkeit der EU stark verbessern. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-europa-zu-dem-auch-die-schweiz-ja-sagen-kann/story/21198623

Die EU braucht die Schweiz? Irrtum!

2016-09-12 10:43:43

Danke, Danke, Maya Eldorado! Sie beweisen, dass man links sein kann - und trotzdem den Braten riecht… Ein Bekannter von mir war vor kurzem an einer SP-Infoveranstaltung, an dem ein Korruptionsbekämpfer der SPÖ referierte (Bösch, wenn ich es richtig im Kopf habe). Was ihn überraschte, war dessen Position. In bester neoliberaler Manier erklärte dieser Sozialdemokrat, dass mit dem Euro einerseits die Konkurrenz aus dem Süden ruiniert, und mit der PFZ ein Arbeitnehmerreservoir für den Norden geschaffen werde. Beste Wirtschaftspolitik für die Staaten nördlich der Alpen! Mein Bekannter wollte ihn fragen, wie er solch neoliberalen Bullshit als Sozialdemokrat verantworten könne - aber leider hat man die Diskussion abgeklemmt… Ihre Argumente finden sich auch bei Sarah Wagenknecht wieder, die Volkswirtschaft studiert hat und deshalb nicht an die EU zu glauben hat, sondern die EU an ihren Ansprüchen misst. Und die EU ist echt mies. Es ist absurd, dass Leute, die hier in Basel über fehlende Freiräume klagen, die die Macht des einen Prozents brechen wollen, die die Gentechnologie (als Endpunkt der Monokultur-Landwirtschaft) verabscheuen oder mehr Bottom-Up-Bewegungen fordern, eine dermassen intransparente und korrupte Organisation wie die EU verteidigen. Wenn wir in Betracht ziehen, dass die Linke in Basel zu fast 100 % von den milden Gaben der Pharma abhängig ist, wenn wir in Betracht ziehen, dass die Linke nach 10 Jahren PFZ nur unzureichende flankierende Massnahmen durchsetzen konnte, dann ist es völlig illusorisch zu glauben, dass mit der Auflösung der Schweiz in der EU alles, alles besser wird. Aber leider ist es so mit grossen Teilen der Linken: Trotz sicher besserer Ausbildung ziehen es viele vor zu glauben statt zu wissen. Lieber wirft man sich zuerst der autoritären Sowjet-Union und dann der bürokratisch-undemokratischen Europäischen Union in die Arme, statt sich an der konkreten Schweiz abzumühen. So etwas nennt man "Selbstmord aus Angst vor dem Tod". Kein Wunder, dass man mit so einer Position in der Schweiz (und in den meisten europäischen Ländern) nicht mehr punkten kann.

Die EU braucht die Schweiz? Irrtum!

2016-09-11 19:59:44

Und da kritisieren mich gewisse Leute, weil ich nicht begeistert bin von der Migration aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten? Es ist schon heute für schlecht qualifizierte Secondos/Terzos UND Eingeborene schwierig, eine Stelle zu finden - und da holt man sich gleich noch mehr Unqualifizierte ins Land? Ziemlich suizidal, das Ganze.

Die Stadt von morgen soll sich selbst reparieren

2016-09-06 10:23:11

Sehr geehrter Herr Hürlimann, Ich kann Ihnen versichern, dass ich nicht so bescheuert bin, dass ich die Schweiz für eine Insel der Seligen halte. Ich habe die PFZ, Dublin und Schengen angenommen, die Bilateralen selbstverständlich auch. Ich hielt die SVP für dümmlich-isolationistisch. Ich kann leider nichts dafür, dass die SVP die Partei ist, die das Wesen der EU und unseres Bundesrates richtig einschätzte und Verträge ablehnt, die von EU-Politikern beim ersten Ernstfall zur Farce verwandelt wurden (Schengen und Dublin) und von einheimischen Lohndumpern und Miethaien missbraucht werden (PFZ). Ich fühle mich nicht zu Loyalität gegenüber einer Regierung verpflichtet, die Verträge unter Vorspiegelung falscher Tatsachen den Wählern schmackhaft gemacht hat und nun wie ein Befehlsempfänger im KZ stur die Befehle von oben ausführt - zumal die ganze EU in Auflösung begriffen ist. Nebenbei: Nach 10 Jahren PFZ klagten die SP/die Gewerkschaften, dass sie bei den flankierenden Massnahmen kaum Erfolge vorweisen könne. Vielleicht ist das nur typisches Politgeplänkel, um bei der Wählerschaft die Alarmstimmung hochzuhalten. Oder auch eine wahre Klage. Wie auch immer: Wenn Linke beklagen, dass sie die negativen Folgen der PFZ nicht eindämmen können, aber trotzdem sehenden Auges die PFZ annehmen, sind sie einfach die "god cop"-Visage des Neoliberalismus. Jeremy Corbyn wusste schon, wieso er sich nicht stark gegen den Brexit engagierte. Der Mann hat einfach das Wesen der EU durchschaut. Die Linken hier sind immer noch die Zudiener des Neoliberalismus. Wer links denkt, wählt schon lange rechts.

Knappe Kontingente – Novartis stoppt Ausbildungsprogramme

2016-09-05 10:56:43

Seien wir doch etwas konkreter: Wo setzen Sie die Obergrenze? Und was tun Sie, wenn diese erreicht ist? Und ganz nebenbei: Warum sollte ein Kontinent mit mehreren Mio. Arbeitslosen, noch mehr Working Poors, zusammenbrechenden Volkswirtschaften im Süden (Euro sei dank!) und einem Haufen schlecht integrierter Nicht-Europäer, die mit dem Islamismus flirten, noch die Probleme des Nahen Ostens und Afrikas lösen? Wer die globale PFZ von vor 1914 will, sollte auch die soziale Situation von vor 1914 akzeptieren. Wie's dann 1914 endete, wissen wir ja.

Die Schweizer Asyldebatte zeigt ein bedenkliches Niveau

2016-09-05 10:12:10

Herr Cesna, Wie ich erwähnt habe: Mit den Einnahmen liesse sich unter anderem das Lohndumping aktiver bekämpfen, indem man die Arbeitsinspektorate besser ausstattet. Bei einem Vortrag über das Arbeitsrecht vor ca. 2 Jahren erfuhr ich, dass das "rote" Basel über lediglich zwei Arbeitsinspektoren verfügt - die natürlich in Arbeit ertrinken. Da frage ich mich manchmal schon, ob SP für "Schweizer Pharmaindustrie" steht... Die Referenten bezogen sich - wohlbemerkt - auf die Situation in Basel-Stadt, nicht Basel-Land... Die Idee mit der Lohnoffenlegung wäre auch praktikabel - vorausgesetzt, dass die klagende Partei vor Sanktionen geschützt wäre. Das dürfte der Haken sein. Ein Vorteil der PFZ - und jeglicher Migration - ist ja, dass man ein grosses Heer von Arbeitssklaven importieren kann, die sprachlich und kulturell handicapiert sind und alles tun werden, um ihren Arbeitsplatz zu behalten. Schlecht integrierte Ausländer sind willkommene Streikbrecher - darum sind ja Teile der Bürgerlichen auch so "weltoffen". Die SVP wird über kurz oder lang auch an diesem Gegensatz scheitern, da sie sowohl die Partei der Lohndumper und Miethaie als auch der Globalisierungsverlierer ist. Was im Links-Rechts-Geplänkel verloren geht, ist die Tatsache, dass "liberal" und "konservativ" zwei Richtungen im bürgerlichen Lager sind, die sich genauso wenig schenken wie die Linken und Rechten. Die SVP und die SP werden beide daran zugrunde gehen. Beide verraten ihre Stammwählerschaft an die Globalisierung und den Neoliberalismus.

Knappe Kontingente – Novartis stoppt Ausbildungsprogramme

2016-09-04 17:46:35

Herr Stucki, Das Problem mit der PFZ ist, dass sie nicht wie versprochen zum Anwerben seltener Fachkräfte genutzt wird, sondern im grossen Mass dem Lohndumping dient. Die einfachste Lösung wäre, Kontingente oder Inländervorrang über Bord zu werfen, dafür für jede Arbeitsbewilligung einen Preis von 30-50'000 Fr. zu veranschlagen. Für echte Top-Shots wäre dieser Preis ein Schnäppchen - diese verdienen weit über 100'000 Fr./Jahr und kriegen etliche Vergünstigungen. Die Global Players hier zahlen so etwas aus der Portokasse. Hinzu käme, dass man dieses System für ALLE Top-Shots auf diesem Planeten gewähren könnte. Damit hätten wir eine PFZ, die weltweit gälte und weiter ginge als die PFZ der läppischen Loser-Organisation EU. Lohndumper hingegen müssten sich es zweifach überlegen, ob sie einen deutschen Durchschnitts-Buchhalter zum Preis von 50'000.- engagieren, der sich vielleicht nach zwei Monaten als Niete erweist. Plötzlich würde es interessant werden, wieder Lehrlinge auszubilden und über 50-jährige Mitarbeiter weiterzubilden, statt fertig ausgebildete Lohndrücker aus dem Ausland zu importieren und die Lehrlingsausbildung den Deutschen zu überlassen und die älteren Arbeitskräfte auf die Strasse zu stellen… Mit den Einnahmen aus dem Arbeitsbewilligungs-Handel könnte man die Weiterbildung von Ü50-ANs und Re-Integration von Arbeitslosen verstärken, Lohndumping aktiver bekämpfen und mehr Lehrstellen schaffen. Das wäre mein "Mittelweg"… PS: Ich mache mir keine Illusionen über die SVP. Ich habe die Initiative angenommen, sie aber durchgelesen und sie für schwachsinnig gehalten. Mir ging's um die Ohrfeige. Die Ecopop-Initiative wäre in meinem Sinn gewesen, weil sie klar war. Aber der Handel mit Aufenthaltsbewilligungen scheint mir eine gangbare Lösung zu sein.

Knappe Kontingente – Novartis stoppt Ausbildungsprogramme

2016-08-30 10:46:09

«Ich würde mich lieber wesentlichen Problemen der Schweiz widmen.» …beispielsweise der Radikalisierung der Muslime, deren Ausdruck - oh Wunder - die Niqab und das Kopftuch ist?

«Die Burka» – ein zentraler Kampfbegriff des europäischen Rechtspopulismus

2016-08-30 08:34:12

Wenn ich mir auf der zweiten Fotografie die Bauten links und rechts der Häuserzeile ansehe, ist mir klar, was man unbedingt "sanieren"/euthanasieren sollte… Die Lage an dieser vielbefahrenen Strasse ist zwar ungünstig, aber mit guten Fenstern ist das Problem zu lösen - zumal man die Schlafzimmer gen hinten verlegen kann. Ich lebte an der ebenso schlimm befahrenen Margarethenstrasse - aber gute Fenster, eine sinnvolle Zimmerordnung und ein wunderschöner Innenhof lassen mich immer noch von der Zeit an dieser hässlichen Strasse schwärmen. Wenn der Eigentümer zudem die Fassaden wieder streicht und den völlig missratenen Dachausbau beim zweiten Haus links verbessert, gehört diese Zeile zu den schönsten Basels. Die grossen und expressiven (nicht kunstgeschichtlich gemeint) Kopfskulpturen im ersten Stock sind in Häusern jener Zeit kaum zu finden, man kann schon fast von Unikaten sprechen. Diese Häuser sollten unbedingt gerettet werden. Kunst, die mir nicht gefällt, kann ich im Museum ignorieren. Architektur, die mir nicht gefällt - und ich weiss schon jetzt, wie's dort aussehen wird nach dem Abriss - kann ich leider nicht ausblenden. Dieser Dreck, der diese Häuser ersetzen wird, steht für mindestens 40 Jahre dort und wird bei mir immer Augenbrennen auslösen….

Steinengraben: Mieter reichen Petition ein – und hoffen auf den Baurekurs

2016-08-29 15:13:56

Herr Cesna, Alle Länder, in denen das Hymen der Frau wichtiger als ihr Gehirn ist, sind ökonomische und politische Ruinen. Zugegeben, die Golf-Staaten können sich noch wegen des immensen Ölreichtums gut halten - aber bis heute gibt es kein vernünftiges Konzept zur Emanzipierung vom Öl. Die härtesten Jobs werden von Sklaven gemacht, die anspruchsvollsten von nicht-arabischen Söldnern. Die einfachen Leute erhalten Stütze, die reichen plündern den Ölreichtum und verprassen es in nicht-islamischen Staaten. Diese Staaten verhalten sich so wie Spanien nach der Entdeckung Amerikas. Dumm nur, dass Spanien nach der Überflutung mit Gold und Silber zu den ärmsten und rückständigsten Regionen Europas gehörte. DAS passiert diesen Staaten auch. "Scheitern" schreibt man seit 500 Jahren mit fünf Buchstaben: ISLAM Wenn ich bedenke, dass die vernünftigsten Zweige des Islams - die Ahmadyyia und die Alewiten - als Paria behandelt werden, weiss ich auch, wohin die Reise weiterhin gehen wird. Islam und Fortschritt sind unvereinbar. Oder um es mit Kemal Atatürk zu sagen: "Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation - die europäische."

«Die Burka» – ein zentraler Kampfbegriff des europäischen Rechtspopulismus

2016-08-29 13:51:12

Herr Hürlimann, Sich als Homosexueller/Linker/Atheist (?) für Niqab-Trägerinnen einzusetzen ist so weitsichtig wie als Jude die PNOS/NPD zu wählen. In der Weimarer Republik soll es Juden gegeben haben, die im rührenden Bemühen, ihre gute, deutsche Gesinnung zu beweisen, die NSdAP gewählt haben. Diese naiven Leute haben vermutlich erst auf dem Weg nach Auschwitz gemerkt, dass man mit gewissen Leuten nicht verhandeln, sondern sie nur totschlagen kann. Seit der Ostblock zusammengebrochen ist, ist den Linken nur noch der Selbsthass geblieben. Anders ist der Einsatz für Islamofaschisten und der gleichzeitige Hass gegen europäische Konservative, Liberale oder aufgeweckte Linke (Alice Schwarzer, Sahra Wagenknecht,...) nicht zu erklären. Wer eine politische Position ablehnt, nur weil sie vom politischen Gegner stammt, beweist seine Unfähigkeit zu denken. Man kann auch als politischer Konkurrent manchmal eine gute Idee haben. Aber was soll's? Die Linke lässt sich die politische Agenda seit 25 Jahren von Christoph Blocher schreiben. Seit Peter Bodenmann abgetreten ist, hat sich die SP auf Stilnoten beschränkt. Was für eine geistige Leere.

«Die Burka» – ein zentraler Kampfbegriff des europäischen Rechtspopulismus

2016-08-26 12:30:13

Herr Cesna, Vor einigen Tagen habe ich Ihnen zwei Artikel (zur Flüchtlingskonferenz von Evian 1938 und zum Wirken von Heinrich Rothmund) zur Horizonterweiterung verlinkt. Offenbar nehmen Sie nicht zur Kenntnis, was nicht ins Konzept passt... Aber was soll's? Wozu braucht man Fakten, wenn man grosse Gefühle hat?

Schweiz übernimmt 200 Flüchtlinge aus Italien

2016-08-25 23:03:53

Soweit mir bekannt, hat die "NZZ" starke Schlagseite und kann sich nicht einmal eine eigene Druckerei leisten, der "Tages-Anzeiger" finanziert sich mit Internet-Portalen, der "Bund" wird von der Legastheniker-Zeitung "BZ" in den Schatten gestellt und die Innerschweiz kann man medial komplett vergessen. Und die TaWo und die BaZ leben von den Zuwendungen einer Milliardärin, respektive eines Milliardärs. Wenn Qualität entscheidend wäre, dürfte es so etwas wie "20 Minuten" gar nicht geben und die "NZZ" würde die meisten Abonnenten haben. Ist aber nicht so… Immerhin: Die "WoZ" hält sich wacker und bietet Reportagen und Hintergrundberichte vom Feinsten. Obwohl ich politisch nicht viel mit den "WoZ"-Machern gemein habe - ihr Bemühen, die Welt ohne weltanschaulichen Filter zu erklären, ehrt sie. Wie auch immer: Ich würde den Ball flach halten. Zeitungen sind wie 5-Stern-Hotels zu Hobbys reicher Leute mutiert. Rentieren tun sie alle zusammen nicht.

Wahlkampf: Die BaZ ballert sich ins Abseits

2016-08-25 11:22:24

Vielleicht fehlt es dem Schreibenden an der Kompetenz, um fundierte Vorschläge zu bringen. Mit "Herz" kann man vielleicht einen guten Song schreiben - aber für ein funktionierendes System braucht es vor allem Bildung und eine sachliche Distanz.

Geschäftsmodell statt Role Model – Knackeboul zum Ende von Joiz

2016-08-25 09:46:41

Ich wollte gerade einen ähnlichen Beitrag wie "Scientyhater" schreiben. Mich würde es brennend interessieren, wieso gewisse Leute nach wenigen, recht harmlosen Beiträgen gesperrt oder kleinere Regelverstösse wegmoderiert wurden, während Daniel Hages regelmässig abstossend arrogante und oft beleidigende Beiträge toleriert werden. Da fehlt jedes Augenmass.

Italien bebt – und bewegt sich doch nicht

2016-08-24 11:30:15

Herr Bertschinger, Während Juden und Christen in einer islamistischen Weltordnung als Bürger zweiter Klasse mit Sondersteuern noch auf die Toleranz der Islamisten hoffen können, bin ich als Atheist dem Tode geweiht. Genauso wie Buddhisten, Hinduisten, Animisten oder Bäumeumarmer. Ich hoffe, Sie können es nachvollziehen, dass ich keine Toleranz für Leute entgegenbringe, die mich tot sehen wollen. Ich scheisse auf die Toleranz! Dass hier Linke, die wahnsinnig stolz auf ihre Religionsferne sind, sich zu den nützlichen Idioten ihrer zukünftigen Mörder machen, zeigt einfach, wie krank linkes Denken geworden ist. Dass die paar Niqab-Trägerinnen im Moment keine Gefahr darstellen, ist mir klar. Auch Neo-Nazis, die um 14 Uhr am Barfi einem orthodoxen Juden begegnen, sind für diesen keine Gefahr. Ich bringe trotzdem für beide Seiten keine Toleranz auf. Wenn ich sehen will, wie sich Niqab-Fans als Mehrheit verhalten, schaue ich mir Saudi-Arabien, den IS oder den Iran an. Wenn ich sehen will, wie sich Hitler-Groupies verhalten, wenn sie die Macht übernommen haben, lese ich Geschichtsbücher. Dass Leute, die die nationalkonservative SVP bis aufs Blut hassen, gleichzeitig echte Faschisten bis aufs Blut verteidigen, zeugt von erheblicher Verwirrung. Wenn die Linke in Europa noch auf einen grünen Zweig kommen will, sollte sie sich definitiv von der Illusion trennen, dass alles Fremde von selbst "kultiviert", "unverdorben" und "edel" sei. Dass die Europäer immer "rechter", wählen, hat nichts mit Verblendung oder Hass zu tun. Sie haben nur einen gesunden Menschenverstand und wollen keinen Leuten Gastrecht gewähren, die Europa als Zivilisation hassen. Herr Bertschinger, gehen Sie doch für einige Zeit nach Saudi-Arabien oder in den Iran und geniessen Sie dort den echten, unverfälschten Islam - den hier kein normaler Mensch haben will.

Die Burka ist nicht das Problem

2016-08-22 14:40:40

Herr Cesna, Sie scheinen nicht ganz auf dem neuesten Stand zu sein. Hier ein paar Informationen, die die "unmoralische" Haltung der Schweiz relativieren. https://de.wikipedia.org/wiki/Konferenz_von_%C3%89vian Dass die Schweiz im Verlaufe des Zweiten Weltkriegs massiv von Nazi-Deutschland abhängig war, machte die Sache nicht besser. Der Plan Wahlen wäre selbst ohne Flüchtlinge zum Scheitern verurteilt gewesen, hätten die Deutschen die Schweiz komplett abgeriegelt. Heinrich Rothmunds Rolle ist auch weit weniger düster, als Sie andeuten - zumindest die "J"-Stempel-Geschichte http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/judenstempel-korrektur-einer-halbwahrheit/

Sonntagspresse über mehr Grenzschutz und weniger deutsche Ärtze

2016-08-22 11:41:11

Herr Cesna, Abgesehen davon, dass man für die Kriegsflucht nicht 5-8000 km zurücklegen und dann ausgerechnet "Germany" als Asylland auswählen muss: Die Menschenschlepperei ist ein Zweig des organisierten Verbrechens. Die Schlepper handeln nicht uneigennützig. Scheitert der erste Versuch und landet der "Kriegsflüchtling" wieder in Nordafrika, muss er erst wieder zu Geld kommen, um die zweite Passage zu bezahlen. Das kann dauern. Wenn sich herumspricht, dass das Ticket nach Europa 2-5mal teurer ist als vorgesehen, nimmt auch die Attraktivität Europas ab. Asylbewerber können meist besser rechnen als gutherzige Europäer.

Sonntagspresse über mehr Grenzschutz und weniger deutsche Ärtze

2016-08-22 10:57:35

Herr Cesna, Seit die Balkanstaaten die Grenzen abgeriegelt haben, bewegt sich kaum noch etwas auf der Balkanroute. Spanien als Einfallstor existiert schon lange nicht mehr. Wird unsere Südgrenze abgeriegelt, wird auch die Schweiz als Tor zu Mitteleuropa wegfallen. Es läge dann an Italien, den Fährbetrieb Nordafrika-Italien einzustellen, respektive in Nordafrika-Nordafrika umzuwandeln.

Sonntagspresse über mehr Grenzschutz und weniger deutsche Ärtze

2016-08-22 09:59:49

Die meisten Asylbewerber wollen nach Deutschland. Wir machen uns vertragsbrüchig - wie Italien - wenn wir wider den Bestimmungen des Dublin-Abkommens die Leute nach Deutschland durchwinken. Sie dürfen aber gerne eine Initiative starten zur Aussetzung des Dublin-Abkommens und damit das tun, was Ihresgleichen der SVP vorwirft. Ich gehe aber davon aus, dass eine solche Initiative absolut chancenlos ist, wenn sie zur Abstimmung käme. Die "No Borders"-Bewegung ist eine politische Randerscheinung, die man nicht ernst nehmen muss.

Sonntagspresse über mehr Grenzschutz und weniger deutsche Ärtze

2016-08-18 10:02:52

Herr Marsson, Man kann sich einbürgern lassen - also quasi Clubmitglied werden - wenn man vom "Verein" Basel-Stadt überzeugt ist und es mitgestalten möchte. Klar - es gibt auch einen Haufen schlechter "Clubmitglieder", die sich um diese Stadt oder dieses Land foutieren. Wenn ich aber bedenke, dass z.B. die NPD in Deutschland aus einem theoretischen Pool von 60, respektive 80 Mio. Landsleuten nie eine Demo mit mehr als 10'000 Teilnehmern organisieren konnte, während 30'000 Erdowahn-Groupies aus einem Pool von 3 Mio. potenziellen Anhängern zusammengekommen sind, werde ich skeptisch gegenüber der Integrationsfähigkeit einzelner Ausländer. Ich will keine Leute mitbestimmen lassen, deren Demokratieverständnis nicht über alle Zweifel erhaben sind. Die Einbürgerung bedeutet zwar nicht automatisch eine Demokratisierung der Antragsteller - aber wir können immerhin Leute ausschliessen, die ganz offensichtlich nicht zu unserer Wertegemeinschaft gehören wollen. Wie ich kürzlich schrieb: Wir haben ausreichend eigene Probleme - wir müssen sie nicht künstlich vergrössern.

Regierung für politische Mitsprachemöglichkeit für Ausländer

2016-08-16 21:23:58

Wenn ich als bekennendes Nicht-Mitglied der SP auch die SP-Politik bestimmen kann, werde ich für mehr Mitsprachemöglichkeiten von Ausländern sein. Wie kommt es, dass man für die Mitbestimmung in irgend einer abgetakelten Partei ein Parteibuch braucht, aber für die Mitbestimmung in unserer Heimat keinerlei Bekenntnis dazu abgeben muss? Die SP soll das Stimmrecht für SVPler, FDPler, CVPler und andere Vertreter der politischen Konkurrenz bei SP-Parteitagen einführen und sehen, wie sie sich dann entwickelt. Vielleicht begreift sie dann, wieso sich bekennende Externe aus Interna raushalten sollten.

Regierung für politische Mitsprachemöglichkeit für Ausländer