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Esther

Esther

Kann Nüsse enthalten

Beiträge auf tageswoche.ch: 706

04.08.2015 um 17:14
Wie eine geschenkte Tomate Heimat bedeuten kann

Community-Mitglied Esther Lattner über den 1. August und die Gedanken, die der Feiertag weckt.

2017-04-19 11:27:43

@Ihr Beide: Antifeministen sind ziemlich (um nicht zu sagen extrem) gut vernetzt. Würde mich nicht wundern, wenn hier in den nächsten Tagen noch einige mehr auftauchen.

Wie uns «Girls» endlich zu Feministinnen machte

2017-04-12 17:00:10

@Stucky: Ich weiss nicht genau, von welchem Religionsunterricht Sie schreiben. Beim oekumenischen, landeskirchlichen Unterricht kann von Dogmen einhämmern oder Gedankenfreiheit nehmen wirklich keine Rede sein. Das ist ein Angebot, mehr nicht. Ich denke, Kinder ohne jeglichen Einfluss von Religion oder anderen Glaubenssystemen aufwachsen zu lassen, ist eine gut gemeinte Illusion. Wichtig ist jedoch - da gehe ich mit @chröttli einig, dass ihnen dargestellt wird, dass es viele verschiedene Religionen gibt.

«Wir können den Religionsunterricht nicht halten»

2017-04-12 12:01:59

Lustig, Herr Weber. Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich bin ausgetreten, weil ich meinen Glauben verloren habe, spende jedoch für die Kirche, weil ich wichtig finde, was sie tut für diejenigen, die dort daheim sind. Seelsorge zB. oder die ganzen Feiern, welche Menschen halt geben. Wie sollten sich denn Ihrer Ansicht nach die Landeskirchen finanzieren, wenn nicht über Steuern? Rein auf Spendenbasis? Und würden Sie dann spenden? Soll kein Angriff sein, es interessiert mich wirklich. (Mein Bruder ist Pfarrer, deshalb interessiert mich das Thema auch persönlich und weiss ich, wie wichtig Kirche sein kann für viele Menschen. Aber eben, er und viele andere können nicht gratis arbeiten)

«Wir können den Religionsunterricht nicht halten»

2017-04-12 08:09:13

Was ich nicht verstehe: Warum schicken Familien, die aus der Kirche ausgetreten sind, ihre Kinder trotzdem in den Religionsunterricht, wenn doch als Aternative ein Ethikunterricht angeboten wird? Das ist wie bei den anderen kirchlichen "Dienstleistungen" - Hochzeit, Abdankung etc. - man will sie in Anspruch nehmen, aber dem Verein, der sie anbietet nicht angehören. Geht für mich nicht auf.

«Wir können den Religionsunterricht nicht halten»

2017-04-09 08:18:40

Das sehe ich grundsätzlich genau so. Es braucht dringend mehr Mittel für die familienexterne Kinderbetreuung. Denn die Wahl, ein Kind selbst zuhause zu betreuen oder nicht sollte nicht primär am Geld hängen. Womit ich jedoch bei der ganzen Diskussion Mühe habe ist das Argument, dass es sozusagen "Verschwendung" sei, wenn gut Ausgebildete Mütter zuhause bleiben - und dann noch im Zusammenhang mit "Hausfrau" und "Windeln wechseln" - da kommt wieder eine (Ab-)Wertung ins Spiel, die ich schwierig finde. Ich möchte die verschiedenen Möglichkeiten, wie man Familie lebt und die Kinder erzieht als gleichwertig gelten lassen, wichtig ist , dass jeder Familie die Modelle zugänglich sind, die sie sich wünscht und die ihr entsprechen. Wenn einzig die gerade herrschenden ( und auch immer wieder wechselnden) Bedürfnisse der Wirtschaft unsere Prioritäten im Leben bestimmen, sind wir wirklich in Schwierigkeiten.

Ein Heilmittel darf etwas kosten

2017-04-03 08:01:19

Dass Frau Dettwiler die Arbeitsbedingungen aufgrund von Elternbefragungen einschätzt, statt die Mitarbeitenden direkt zu befragen, finde ich etwas eigenartig. Die Zufriedenheit der Eltern zeigt ja im Grunde nur, dass die Tagi-Angestellten ihr möglichstes tun, die Kinder nicht unter ihrem eigenen Stress leiden zu lassen. Das erlebt man ja auch bei Pflegenden in Altersheimen oder im Gesundheitswesen. Weil man verantwortlich für andere Menschen ist, ist man auch bereit, beinah übermenschliches zu leisten, bis es eben irgendwann dann einfach nicht mehr geht. Und dann geht man eben eher, als den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden. Dass nun wiedermal "mehr Konkurrenz" als Lösungsweg angedacht wird, überrascht mich eigentlich nicht und passt wunderbar in die Zeit. Wird aber vermutlich nicht wirklich funktionieren.

Überforderung, Burn-out oder Berufswechsel – Basels Betreuerinnen sind am Anschlag

2017-04-01 22:11:39

Wunderbar. Diese Art wahr zu nehmen, versöhnt einen irgendwie mit der Welt.

Eine Tageswoche-Sitzung durch Julia Webers Augen

2017-03-30 08:31:16

Also, wenn er es tatsächlich schafft, die Eier ohne weitere Wärmequelle als seine eigene Körpertemperatur auszubrüten, wäre das wirklich ein ziemliches Kunststück. Hühnereier brauchen eine konstante Temperatur zwischen 37,5 und 38 Grad, was mir eher hoch für einen gesunden Menschen scheint. Aber vielleicht werden ja am Ende die Eier durch Kunstbruteier ausgewechselt. Das wäre dann eine Fake-Naturbrut, die als Kunst zelebriert wird und in Wahrheit eine Kunstbrut ist, die eigentlich gar keine Kunst ist.

Französischer Aktionskünstler Poincheval brütet jetzt Eier aus

2017-03-30 08:02:15

Vielleicht zählt die Baz ja die Fehler im eigenen Blatt zu den Verbrechen dazu. ;-)

110 Delikte pro Einwohner?! Was Basler Medien nicht alles aus der Kriminalstatistik herauslesen

2017-03-29 09:37:46

Ganz klassischer Fall populistischen Aufbegehrens gegen die "Eliten", gegen "Brüssel" etc. Als ob das "Volk" da kollektiv einer Meinung sei. Aber eben, da kommt dann sofort das Büezer vs. Akademiker-Argument, wie auch hier in den Kommentaren. Dazu wiedermal ganz aktuell eine Leseempfehlung http://geschichtedergegenwart.ch/die-autoritaere-logik-des-populismus/

Das jährliche Zeitdiktat

2017-03-28 13:56:16

@Manuel Wymann: Scheint mir aber sehr anspruchsvoll für die Eltern zu sein. Und ich bin da nicht sicher, ob die meisten Eltern tatsächlich fähig sind, ihr Kind so differenziert wahrzunehmen und so gut über die verschiedenen Möglichkeiten Bescheid zu wissen um dies zu entscheiden. In meinen Begegnungen mit Eltern erlebe ich eher, dass das Bild, welches die Eltern von ihrem Kind haben oft nicht so ganz der Realität entspricht.

Schluss mit Frontalunterricht: So lernen Basler Schüler heute

2017-03-25 09:53:00

Vielleicht wäre sie aber auch eher erbost über die Unterstellung, sie sei tatsächlich so blöd, sich das Zeug vom eigenen Geld zu kaufen. ;-)

Das Blingbling der Baselworld im Blitzgewitter

2017-03-19 11:00:12

@chröttli: Auch ich hätte das Problem als eher etwas "abgehoben" bezeichnet - aber dass dies dies als bodenlos empfunden wird schweige ich besser.... ;-) (und freue mich still an Ihren Wortspielereien)

Wird der Boden des Kunstmuseums-Erweiterungsbaus erneuert?

2017-03-19 10:48:04

Wenn das Buch so schön wie diese Besprechung ist, dann weiss ich, was ich unbedingt dringend lesen möchte. Vielen Dank, ich freue mich drauf.

Julia Weber gibt Dir Deine Kindheit zurück

2017-03-15 11:08:46

@Melony: Jetzt haben Sie aber selber ziemlich zügig die Ebene gewechselt und schon sind wir bei Erdogans Nazibeschimpfung. Und genau das ist eines der Probleme bei dieser Art Diskussion. Etwas wird so furchtbar schnell und meiner Ansicht nach auch zu Unrecht zum Symbol für etwas anderes und daraus entstehen dann eben ganz schnell diese unnötig geöffneten Fässer, welche pragmatische Lösungen verhindern.

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-15 09:31:56

@Melony: Ich schrieb von "gewissen" Männern. Die mir beim Händedruck einmal die Hand zerquetschen und denen ich danach die Hand nicht mehr geben mag. Als Kunsthandwerkerin, die ihre Hände wie nichts anderes zur Bestreitung des Lebensunterhalts braucht, nehme ich mir diese Feiheit. Und ja, ich gebe zu, dass ich im Lauf der Zeit gewisse Vorurteile diesbezüglich entwickelt habe Aber wie schon erwähnt: Der Respekt hängt NICHT am Händedruck. (Kann aber durch solche Zwänge ganz leicht verloren gehen)

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-15 08:23:42

Finde ich gut, die Konfessionen und Religionen nicht als Ideologien zu verstehen, wobei man da durchaus auch die Konfessionslosen mit einbeziehen könnte. Also, die liberalen konfessionslosen, die sich mit keiner Kirche mehr identifizieren, aber es dennoch problemlos ertragen, dass diese für andere eine Bedeutung haben. Ich erlebe diesen Respekt in meiner eigenen Familie - selber reformiert aufgewachsen in einer Familie, in der man kaum je in die Kirche ging, wurde mein älterer Bruder Pfarrer, heiratete eine Katholikin und nahm den Kirchenaustritt seiner Schwester mit einem Achselzucken hin, genauso wie ich seine Pfarrerkarriere. Es gibt einfach wichtigere Dinge über die man streiten kann, aber auch wichtigere Dinge, die einen verbinden.

«Katholisch – rossbollisch!» «Reformiert – Hose verschmiert!» – Kulturkampf gestern und heute

2017-03-14 09:55:24

@chröttli: Genau. Will man unbedingt äussere Anpassung und innere vollkommene Entfremdung, die sich schlimmstenfalls dann sofort auf extreme Weise äussert, sobald der äussere Zwang wegfällt, muss man es genau so machen. :-( Da brauchts nichtmal viel Bildung um das zu begreifen.

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-14 08:42:31

Was ist mit dem Recht, nicht zu berühren und nicht berührt zu werden? War da nicht mal ein grosses Thema, dass Kinder das Recht hätten, nein zu sagen? Wenn mir jemand die Hand nicht geben mag, egal aus welchen Gründen, respektiere ich das. Ich mag selbst nicht gerne jedem die Hand geben, vor allem gewissen Männern nicht, die im Händedruck ihre Kraft demonstrieren wollen. Aber man sieht an den Antworten der bekannten Islamhasser hier, dass es eben NICHT um den Händedruck geht. Und nein, ich lasse mir keine Verteidigung des Islams aufzwingen, ich halte ALLE Religionen für Irrtum. Aber so lange die Leute sich an geltendes Gesetz halten, dürfen sie soviel irren, wie sie wollen. Das Gesetz deshalb auf so absurde Weise gschwind ändern zu wollen, ist in meine Augen einfach nur peinlich.

Vernichtendes Urteil über die Lex Therwil

2017-03-12 18:14:51

@Fischer und @mindyou: Finde ich schwierig.... Zwar ist es manchmal naheliegend, die "Welt" als "krank" anzusehen und psychisch Kranke entsprechend als die einzig Gesunden, vor allem in Zeiten, in denen so vieles im Umbruch ist und sich scheinbar unkontrollierbar immer mehr zu etwas entwickelt, mir dem man sich nicht mehr identifizieren kann und das einem Angst macht. Da gab's doch bei Douglas Adams "Anhalter"-Geschichte diese wunderbare Figur des Mannes, der um die Welt ein Irrenhaus baut (oder besser gesagt für sich selbst einen Bereich ausserhalb des Irrenhauses, den einzigen). Den Ausschlag dafür hatte gegeben, dass er die Gebrauchsanweisung für Zahnstocher gelesen hatte. Man kann diesen Wunsch ja tatsächlich sehr gut verstehen... Aber - und das ist eben das grosse Aber: Man wird dabei dem tatsächlichen Leiden, welches psychisch Kranke erfahren, eben überhaupt nicht gerecht. Denn das Problem ist natürlich, dass die Krankheit diesen Menschen die Freiheit nimmt, welche die Gesunden bei aller "Verrücktheit" eben haben, nämlich ihre Persönlichkeit zu entwickeln und zu entfalten mit ihren Begabungen und Schwächen, Ihren Interessen und Wünschen entsprechend. Wenn jemand durch Depression, Manie oder Psychosen bestimmt ist, dann wird sein Leben ein ständiger Kampf, den sich der gesunde Mensch - und mag er noch so exzentrisch sein - einfach nicht vorstellen kann. Die Verrücktheit der "Welt" ist etwas ganz anderes, als die Lebensrealitäten psychisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen. Das sollten wir anerkennen und respektieren.

Sie hat Schizophrenie, er ist der bodenständige Typ – das stellt ihre Ehe auf die Probe

2017-03-09 10:01:33

Auch interessant: Wer hat Interesse an einer Schwächung/Abschaffung der SRG? https://www.woz.ch/1710/medien/finanzierte-frey-no-billag

No-Billag-Initiative im Ständerat chancenlos

2017-03-09 09:23:47

Vielen Dank für den wie jedes Jahr sehr unterhaltsamen Live-Blog!

Danke für eine schöne Fasnacht 2017, es ist aus und vorbei

2017-03-09 09:20:56

@Weber: Für mich war der Entscheid, dass alle Fernsehgebühren bezahlen sollen, egal, ob sie das Angebot nutzen oder nicht auch nicht lustig - bisher zahle ich bloss Radiogebühren. Aber trotzdem habe ich mich inzwischen damit angefreundet, denn ich finde das SRG Angebot und vor allem die Unabhängigkeit dank Gebühren einfach zu wichtig, um aus egoistischen Überlegungen darauf zu verzichten. Die SRG ist für mich wie eine Klammer, welche die vielfältige Schweiz einschliesst, mit ihren diversen Sprachen, Kulturen, Interessen etc. - und deshalb bin ich auch bereit hier solidarisch meinen Beitrag zu leisten, so wie das alle anderen auch tun. Ob und wie oft ich das Angebot dann selbst nutze, spielt keine Rolle. Wir sollten wirklich aufhören, aus schierer Marktgläubigkeit den Service publique abzuschaffen. Der Markt fördert die Vielfalt nicht, so viel sollten wir inzwischen wirklich begriffen haben.

No-Billag-Initiative im Ständerat chancenlos

2017-03-08 08:12:14

Vielleicht liegt da ja auch ein Teil des Problemes? Dass sich Menschen verkaufen müssen? Eigentlich gehe ich davon aus, dass es genügen sollte, die Arbeit möglichst gut zu erledigen um einen fairen Lohn zu bekommen.

Unerklärte Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau bleiben hoch

2017-03-04 08:57:06

Jetzt mal ohne Links-Rechts-Wertung: Als passionierte Radiohörerin ohne viel Fernseherfahrung sehe ich mir dennoch hie und da mal eine "Arena" nachträglich im Internet an (meist, weil viel darüber geschrieben wurde) und mir ist nie so ganz klar, was eigentlich der Sinn einer solchen Debatte sein soll. "Verkauft" wird mir sowas ja als Möglichkeit mir meine eigene Meinung zum Thema zu bilden aber ich behaupte jetzt mal ganz kühn, die meisten Zuschauer haben ihre Präferenz schon lange, identifizieren sich mit "ihrer" Seite und hoffen, dass die andere möglichst flach herauskommt. Arena eben - Kampf, nicht Diskussion. Die Kämpfer in der Arena sind natürlich auch überhaupt nicht an einer Diskussion interessiert, sondern einzig, ihre eigene Position möglichst deutlich herauszuarbeiten, damit die oben erwähnte Identifikation auch wirksam stattfinden kann. Und ich behaupte jetzt einfach mal kühn, diese Art verbaler Klopferei führt dazu, dass die Leute sich in ihrer politischen Haltung immer mehr mit "ihrer" Seite identifizieren und die andere nicht mehr als grundsätzlich gleichberechtigt gelten lassen, sondern massiv bekämpfen. Und sie führt dazu, dass ein solches Geschrei plötzlich irgendwie "normal" und "akzeptabel" erscheint - unterstützt natürlich durch die zunehmend verrohte Kommentarkultur im Internet. Im Radio erlebe ich das meistens noch anders (ausser in "Elefantenrunden" nach Abstimmmungen) da wird auch noch zugehört, das Gegenargument aufgenommen, das Gegenüber respektiert - und manchmal werden sogar Gemeinsamkeiten gefunden, auf denen neue Ideen wachsen können. Das ist für mich als Zuhörerin dann wirklich inspirierend und lädt mich zum Mitdenken ein und genau dies sollte - meiner Ansicht nach - das Ziel und die Berechtigung solcher Formate sein.

Rechte treten nicht an, um zu diskutieren – Antikommunikation in TV-Debatten

2017-03-02 11:21:55

Liebe Frau Beck, spontan sind mir schon nur beim Lesen des Titels ungefähr elfeinhalb Gründe eingefallen, weshalb so eine App völliger Schwachsinn ist und die Idee, sich über gemeinsame Hassobjekte zu verbinden zwar irgendwie schon funktionieren könnte aber natürlich total uninspirierend ist, auch wenn sie irgendwie in diese Zeit passt. Ich wollte dann noch ganz viel Kulturkritisches anfügen. Aber dann habe ich den Text unter dem Titel auch noch gelesen und der ist so gut und erfrischend geschrieben, dass ich Ihnen nur noch für das Lesevergnügen danken und ein inspirierendes Treffen wünschen möchte.

Kann aus Hass Liebe werden? Ein Selbstversuch

2017-03-01 14:33:35

Knackeboul scheint seinen ganz eigenen "Feind"Club zu besitzen, einigen Kommentaren nach zu urteilen. Ich finde Knackebouls Ausführungen stimmig und vor allen sehr redlich. Gibt eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, was er nicht im Text oder im Video bereits beschrieben hat. Was mir persönlich immer wieder auffällt dass es Menschen gibt, die sich durch ihr "Anti" zu definieren scheinen, egal, ob es in irgendeiner Art sinnvoll ist oder nicht. Sie definieren sich selbst als "Alternative" - und dabei führen sie diesen Begriff eigentlich vollkommen ad absurdum. Gerade heute ein sehr kluger Blogeintrag von Sylvia Sasse: http://geschichtedergegenwart.ch/die-fake-alternative/ dazu.

Wenn alles Fake ist, ist alles möglich

2017-02-28 12:34:28

Ob's auch Hausfrauen gibt, die etwas von Musik verstehen?

Z Bärg mit em Bänz

2017-02-27 08:37:17

Erfrischend geschrieben. Etwas enttäuscht bin ich jedoch, dass Sie das Fluchen gegen das Lügen ausspielen. Ich sehe es so: Beide Werkzeuge erwerben wir im Rohzustand im zarten Alter und beides geht ganz leicht - die schwierigere und wichtigere Sache ist es dann jedoch herauszufinden, was wo und wann angebracht ist. Gopf!

Meine Kleine flucht schon wie eine Grosse – fuck yeah!

2017-02-26 18:55:24

Vorschlag: Das Nashorn trägt Nadigs Skihelm - Sportmuseum im Zolli integriert und alle sind glücklich. ;-)

Grossratskommission will den Basler Zolli nicht antasten

2017-02-24 10:14:28

@Weber: Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich ein Problem damit habe, dass weniger Frauen als Männer kommentieren. Und ich schrieb ganz bewusst "Männer und Frauen", denn mir ist vollkommen klar, dass es sehr viele Frauen gibt, die nicht wirklich für Gleichstellung sind. Ich finde diese "Schuldfragen" äusserst langweilig. Sie dürfen sich diesen Schuh also gerne wieder ausziehen. ;-)

Basler Frauen demonstrieren mit roten Taschen gegen Lohndiskriminierung

2017-02-24 08:32:18

@chröttli: Sie haben mich überholt mit den gleichen Gedanken. ;-)

Basler Frauen demonstrieren mit roten Taschen gegen Lohndiskriminierung

2017-02-24 08:30:38

Bei solchen Themen habe ich ja immer die Intuition, die allermeisten Männer und Frauen wären selbstverständlich für gleiche Löhne und dass es zwar Konsens sei, aber bei der Umsetzung noch hapere - verständlich aus Sicht dessen, der die Frauenlöhne bezahlen muss. Aber dann lese ich zwei von drei Kommentare, die entweder bestreiten, dass diese Lohnunterschiede bestehen, oder sie irgendwie zu rechtfertigen versuchen. Also sind solche Aktionen tatsächlich gerechtfertigt.

Basler Frauen demonstrieren mit roten Taschen gegen Lohndiskriminierung

2017-02-23 08:21:45

Grundsätzlich bin ich ja eine grosse Freundin von Open Content - aber dann bitte nur unter den üblichen Bedingungen, die zB. durch die Creative Commons Lizenzen geregelt werden. Als da sind: Namensnennung der Urheber, nicht kommerzielle Weiterverbreitung etc. - jemandem seine Inhalte einfach zu klauen (oder ihn zu zwingen, sie zu verschenken) und damit dann Geld machen zu wollen, ist vollkommen jenseits jeglichen Anstandes. Und wie Gabriel Brönnimann im Artikel schreibt: Es ist absolut kein Problem, die Sachen einfach zu verlinken, wenn es tatsächlich um Information und nicht einfach ums Geld gehen würde. Ein Feigenblatt der billigsten Sorte - danke für die Aufklärung!

Wie SRF-Gegner mit SRF reich werden wollen

2017-02-20 09:14:47

Interessanter Querschnitt. Allerdings fehlen mir dabei Menschen, die Kinder haben und nicht weggezogen sind deshalb. Solche soll es nämlich auch geben. Spannend die Sichtweise des Wohlhabenden in der 100 m2 Wohnung. Er denkt, die Reichen würden aus der Stadt verdrängt. Das wirkt für Leute mit kleinem Budget bestimmt sehr eigenartig.

Ein Quartier im Wandel: Fünf Gundelianer erzählen

2017-02-20 08:33:46

@chröttli: Das einzig interessante daran ist, dass John Oliver offenbar damit recht hat, dass Trump seine Informationen über die Welt vor allem aus dem Fernsehen bezieht. https://youtu.be/xecEV4dSAXE

Behörden bitten Trump um Klärung: Was passierte in Schweden?

2017-02-18 16:25:50

Klar, Herr Meier. Solche flachen Feindbilder können echt nervig sein. Wie gut, wenn man da selbst ganz frei davon ist. (Ironie aus...)

Polizeieinsatz auf Messeplatz war «unverhältnismässig» – trotzdem keine Anklage

2017-02-18 09:37:01

Das ist wirklich sehr unverständlich. Amtsmissbrauch ohne Vorsatz? Also einfach mal rasch aus Versehen friedliche Leute festgehalten? So "Ups, wo kommen die nackten Leute denn alle her, sind wohl aus Versehen am Polizeiauto hängen geblieben, als wir ihnen die Pappteller weggenommen haben..." Dass die Polizei offenbar nicht weiss, was sie tut (oder tun soll/darf) und vom Gericht noch entschuldigt wird, hinterlässt ein ganz mieses Gefühl. Und ja, auch die Kosten den Klägern aufzubürden geht gar nicht!

Polizeieinsatz auf Messeplatz war «unverhältnismässig» – trotzdem keine Anklage

2017-02-17 12:20:26

Für mich ist die Idee, dass durch die Vernetzung all dieser Maschinen irgendwann sowas wie sich selbst bewusst werdende künstliche Intelligenz entstehen könnte, gar nicht einmal so grosser Blödsinn. Obwohl sich die Intuition heftig dagegen wehrt. Nimmt man einen reduktionistischen Ansatz zum Verständnis von Bewusstsein als Grundlage, wie das zB. Dennett macht, wäre eine solche Entwicklung eigentlich sogar zwingend. Und zum Thema Kontrolle gibt es ein hübsches philosophisches Gespräch aus dem zweiten Matrix Film: https://www.youtube.com/watch?v=cD4nhYR-VRA Generell denke ich, dass jede Vernetzung dazu führt, dass wir Kontrolle verlieren. Wer ist in solchen Systemen verantwortlich, wenn etwas schief läuft? Wer ist wirklich einflussreich genug, um etwas zu verändern, sobald es in Fahrt gekommen ist? Wir sehen das ja im globalisierten Wirtschaftssystem - wir haben es irgendwann mal erschaffen, aber sehr bald die Kontrolle darüber verloren. Ich finde, es ist ausserordentlich wichtig, sich solche Fragen beharrlich und frühzeitig zu stellen.

«Die Menschen werden es vorziehen, sich gegenseitig abzuschlachten, als in einer sicheren Welt zu leben»

2017-02-17 09:03:18

@Kurz: Genau solche Statements sind es, die in mir immer wieder den Verdacht hervorrufen, dass es sich bei vielen extremen Tierschützern im Grunde um Menschenhasser handelt. Falls das bei Ihnen nicht der Fall ist, tut es mir leid für die Unterstellung, aber dann sollten Sie vielleicht mal in einer ruhigen Minute über Ihre Wortwahl nachdenken.

Dürfen wir vorstellen: Ozouri – neue Attraktion im Affenhaus

2017-02-16 19:09:57

Nicht fieses. Dieses. Obwohl sie dieses vielleicht auch ein fieses finden...

Anwohner laufen gegen Überbauung eines grünen Innenhofes Sturm

2017-02-16 19:07:50

So, wie ich den Artikel verstehe, sind die Anwohner nicht grundsätzlich gegen eine Bebauung, finden jedoch fieses Projekt zu mächtig. Vielleicht gäbe es ja rine Möglichkeit, gemeinsam einen Kompromiss zu finden?

Anwohner laufen gegen Überbauung eines grünen Innenhofes Sturm

2017-02-16 08:20:12

Ein unglaublich schöner Film. Die Oscar-Nominierung hat er mehr als verdient, aber vor allem wünsche ich ihm, dass er ein grosses Publikum findet. Danke für das tolle Interview.

«Wir begegnen Kindern auf Augenhöhe» – Oscar-Hoffnung im Interview

2017-02-15 16:20:56

@Seiler: War ironisch gemeint, sorry. Das nächste mal schreibe ich es dazu, versprochen. ;-)

Aber den alten Pass müsst ihr abgeben – der Trotz der SVP nach ihrer Niederlage

2017-02-15 13:18:07

@chröttli: Nostalgie. Früher war eben alles besser. Das Leben war noch so richtig hart (und wir haben es trotzdem gemeistert) und die Feindbilder noch deutlicher und die Probleme waren noch echte Probleme. ;-) Oder wie schon Loriot wusste: Früher war mehr Lametta.

Aber den alten Pass müsst ihr abgeben – der Trotz der SVP nach ihrer Niederlage

2017-02-14 07:16:15

"Aufwerten" bezieht sich in all diesen Fällen leider wiedermal einzig auf's Geld.

Der Häuserkampf im Gundeli

2017-02-13 08:22:37

Den Trump zu bemühen ist zwar verführerisch (meine Güte, hätte nie gedacht, dass ich die Worte "Trump" und "verführerisch" mal im gleichen Satz nenne ;-) ) aber eben doch nicht wirklich passend - weder für die verständlicher Weise enttäuschten Verlierer, noch für die Gewinner der Abstimmung. Und den Tell als Gegenteil von Trump - nun ja, ich weiss wirklich nicht... Persönlich bin ich sehr froh über die Abstimmungsergebnisse. Besonders die erleichterte Einbürgerung war längst fällig und ich freue mich, dass für einmal die Kampagne der SVP von einer Mehrheit der Stimmenden durchschaut wurde. Aber wir sollten auch ehrlich sein: Es war ein denkbar kleiner Schritt in dieser Richtung auch wenn Herr Glarner und Co. bereits die Schweizer Identität in Gefahr sehen (einmal mehr) Bei der USR wäre es jetzt wichtig, dass Befürworter und Gegnerinnen ganz schnell zeigen, dass es ihnen tatsächlich um das Wohl der Schweiz und ihrer BewohnerInnen geht und gemeinsam einen besseren Vorschlag ausarbeiten. Und ich bin sicher: Die können das.

Schweizer Volk feuert tellschen Warnschuss ab

2017-02-12 11:19:29

@chröttli Fände eine Meldefunktion sinnvoll. Alternativ nutze ich community@tageswoche.ch Besser, als sich auf fruchtlosen Streit einzulassen.

Die grosse Verliererin heisst Eva Herzog

2017-02-12 11:14:26

@Melony: Da stimme ich Ihnen 100% zu. Ich wünsche mir schon lange, dass solche Entgleisungen konsequent geahndet würden. Geht einfach nicht, egal, wie sehr man sich provoziert fühlt.

Die grosse Verliererin heisst Eva Herzog

2017-02-12 09:23:49

@A M Die Schweiz muss das Steuerrecht anpassen, weil es eben nicht gerecht ist. Und weil sie Angst hat, dass Firmen wegziehen, falls sie normal besteuert würden, werden nun die Steuern so angepasst, dass diejenigen, die bisher profitiert haben, weiterhin profitieren. Und das führt zu Steuerausfällen im grossen Stil. Und was daran habe ich nun nicht verstanden? Übrigens: Obwohl ich weiss, dass Sie den "frischen" Wind hier mögen, wäre es doch sicher nicht falsch, minimale Anstandsregeln auch dem Autoren des Artikels zu wahren. Als erstes gleich mal die Intelligenz des Verfassers in Frage zu stellen ist einfach nur rüpelhaft, auch wenn Sie dafür von anderer Seite Applaus bekommen.

Die grosse Verliererin heisst Eva Herzog

2017-02-11 14:57:27

@Maya: Keine Ahnung, wie das bei Frau Herzog persönlich ist mit der Verbandelung. Allerdings ist das übliche Argumentarium, die Reichen zu hätscheln natürlich die Wichtigkeit "guter" Steuerzahler und bei Firmen dann noch die am Ort zu erhaltenden Arbeitsplätze. Das Sozialsystem braucht bekanntlich Geld, welches über Steuern hereinkommt, deshalb liegt die Rechtfertigung, es den Reichen so angenehm wie möglich zu machen eben gerade bei der notwendigen Unterstützung am anderen Rand. Persönlich empfinde ich jedoch das sehr einseitige Schauen auf möglichst niederige Steuern falsch. Wir haben ganz andere Standortvorteile in der Schweiz und in Basel. Ich finde, Steuern sollten gerecht sein, jeder sollte nach seiner wirtschaftlichen Kraft besteuert werden und nicht die Stärksten am wenigsten, nur weil sie damit drohen können, wegzuziehen. Die Steuerausfälle durch einseitige Begünstigung der Starken führt am Ende in meinen Augen eben genau zu einem Verlust der Standortqualität, nämlich zu Verschlechterungen in Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und auch sozialem Frieden.

Die grosse Verliererin heisst Eva Herzog

2017-02-11 12:05:34

Habe mir das ganze Videointerview letzte Nacht noch einmal angesehen und hatte auch stark den Eindruck, dass Eva Herzog versucht das zu vertreten, was sie als das Beste für Basel einschätzt. Aber sie geht schon in manchen Aspekten einfach hoffnungsvoll davon aus, dass die neuen Steuersparinstrumente von vielen Firmen gar nicht angewendet werden, da zu kompliziert. Das scheint mir doch etwas dünn... Jans spricht hingegen für mich ebenfalls sehr wichtige Punkte an, indem er mal grundsätzlich moniert, dass die Schweiz schon viel zu lange "beschissen" hat mit diesen Privilegien. Und dass genau diejenigen am meisten profitieren, die ohnehin schon die fettesten Gewinne schreiben. Für mich liegt wirklich da der ganz zentrale Punkt und da HAT sich Frau Herzog nun mal sehr weit von der SP entfernt - von einem der zentralsten Anliegen der SP. Ich würde ihr deshalb nicht wie @Glanzmann Herzlosigkeit attestieren, ich glaube ihr, dass sie überzeugt ist, dass schlussendlich alle von dieser Reform profitieren werden und vor allem sieht sie einfach keine Möglichkeiten, dass Verbesserungen durchgebracht werden könnten. Aber völlig klar, mit dieser Haltung hat sie sich in eine wirklich schwierige Position gebracht. Das bringt Herr Beck sehr gut auf den Punkt, finde ich.

Die grosse Verliererin heisst Eva Herzog

2017-02-10 13:57:54

Hier noch der Link zum nachlesen http://www.tageswoche.ch/de/2017_3/kultur/740489/

Ein Spaziergang durchs konfliktbeladene Dreiländereck

2017-02-10 13:54:49

@Ces: Bitte unterlassen Sie es, falsche Behauptungen über mich zu verbreiten. Wenn Sie sich die Mühe machen, unsere erste Unterhaltung hier nachzulesen, werden Sie feststellen, dass ich nichts dergleichen Ihnen gegenüber geäussert habe. Im übrigen bitte ich Sie, zu respektieren, dass ich keine weitere Unterhaltung mit Ihnen anstrebe und hoffe, dass Sie Ihre abfälligen Äusserungen über mich auch dritten gegenüber hier im Forum künftig unterlassen. Besten Dank.

Ein Spaziergang durchs konfliktbeladene Dreiländereck

2017-02-10 11:20:29

@chröttli: Ich mag Sie und Ihre Argumente.

Ein Spaziergang durchs konfliktbeladene Dreiländereck

2017-02-08 13:30:33

Oje, @willi, da habe ich mich wohl ungeschickt ausgedrückt. Ich fand bloss den Titel seltsam, weil, nimmt man ihn wörtlich und hat etwas zu viel Fantasie, man nur dem Buchstaben nach auch verstehen könnte, dass die Bäume irgendein Bedürfnis nach Parkplätzen haben. Man will Parkplätze wegen Autos bauen, nicht wegen der Bäume. Das sollte überhaupt nicht diskriminierend den Bäumen gegenüber aufgefasst werden, die ich sehr schätze. Und auch den alten Knochen gegenüber. Oder so. ;-)

Wegen alter Bäume und Gebeine müssen bei der Messe zwei neue Parkings gebaut werden

2017-02-08 09:26:47

Bisschen seltsamer Titel, oder? Als ob die Bäume und Gebeine Parkplätze brauchen würden. ;-)

Wegen alter Bäume und Gebeine müssen bei der Messe zwei neue Parkings gebaut werden

2017-02-08 08:04:13

Hoffentlich wird die Beschwerde abgelehnt! Nicht, dass ich darauf erpicht wäre, höhere Prämien zu zahlen, aber wenn man mal mit Pflegenden gesprochen hat, wird sehr schnell deutlich, dass es an allen Ecken klemmt, weil der wirtschaftliche Druck auf die Heime so gross ist. Heute kommen die Menschen erst viel später ins Heim, können länger daheim von Angehörigen und Spitex etc. gepflegt werden. Das ist natürlich schön (und spart auch Kosten, da die Angehörigen unbezahlt pflegen) aber wenn es dann nicht mehr geht und die Menschen doch ins Heim müssen, sind sie eben schon so weit fortgeschritten in ihrer Demenz, dass sie mehr Betreuung brauchen. Und das kostet. Aber würden wir uns für unsere Eltern oder uns selber nicht auch eine gute Pflege wünschen? Ich kann mir auch vorstellen, dass die Kostensteigerung für Pflege einiges bescheidener ausfällt, als diejenige für all die lebensverlängernde, hochtechnisierte Spitzenmedizin. Und nein, ich kann und will über letztere nicht urteilen, weil ich da zuwenig Wissen darüber habe.

Krankenkassen wollen weniger Pflege für demenzkranke Basler

2017-02-07 15:24:05

@Weber: Verstehe! Allerdings sehe ich da einen wichtigen Unterschied. Wenn ich gegen Rassismus, Hetze und Ausgrenzung demonstriere, so meine ich damit die Verhaltensweise, mit der ich nicht einverstanden bin. Wenn die Pegida gegen Flüchlinge demonstriert, dann meint sie damit die Menschen. Und diese gilt es zu schützen.

Pegida will wieder in Basel demonstrieren

2017-02-07 13:02:48

Ja.

Pegida will wieder in Basel demonstrieren

2017-02-07 12:51:22

PS. Für mich bleibt aber vor allem rätselhaft, weshalb es Stunden dauert, bis nach einer Meldung überhaupt gemessen wird. Und Frage an die Fachleute: Gibt es eigentlich keine Möglichkeit, an bestimmten Stellen Dauermessungen zu machen oder ist das zu komplex?

Der Druck auf die Behörden steigt

2017-02-07 12:48:03

@Weber: Wenn aber Fachleute die Einzigen sind, welche die Messdaten interpretieren können und wir gleichzeitig den Fachleuten nicht blind vertrauen sollen, stecken wir schon irgendwie in der Klemme, oder nicht?

Der Druck auf die Behörden steigt

2017-02-07 12:27:28

Sehr wichtig scheint mir, was @Et cetera in seinem Kommentar zu diesem Thema :http://www.tageswoche.ch/de/2016_19/schweiz/718282/Rechtsextreme-aus-Deutschland-ziehen-in-die-Schweiz.htm geschrieben hat. Dass es nämlich viele Proteste gegen Ungerechtigkeiten gibt aber bisher noch keine gegen Menschen! Und das ist der grosse und wichtige Unterschied und für mich persönlich auch der Grund, weshalb in Basel keine Pegida-Demo bewilligt werden soll.

Pegida will wieder in Basel demonstrieren

2017-02-07 10:18:36

Liebe Schwester ;-) das Praktische an wütenden Chauvinisten ist, dass man eigentlich gar nicht mit ihnen streiten muss, da sie sich selber voll ins Abseits manövrieren und zur Karikatur ihrer selbst werden. Aber zugegeben interessant: In dieser reinen Form erlebt man das heutzutage eher selten. ;-)

Der Druck auf die Behörden steigt

2017-02-07 08:24:17

Bin froh, dass die Grünen da nachfragen. Bitte unbedingt dranbleiben! Ich finde, die Öffentlichkeit hat ein Recht zu wissen, wer wofür verantwortlich ist. Wir wollen doch keinen Rückfall zu den Zeiten der Schweizerhalle Katastrophe.

Der Druck auf die Behörden steigt

2017-02-06 09:44:29

Was für eineinen unglaublicher Schwachsinn sonst halbwegs intelligente Männer absondern können.... Und ja, da halte ich mich lieber an meine "Schwester". Ces und Seiler: Bemühen Sie sich bitte nicht um eine Antwort, von jetzt an werde ich Ihre billigen Polemiken nämlich ignorieren. Und ja, Sie dürfen mich deshalb für eine minderwertige Person halten. Das tun Sie ja ohnehin und ich werde dies nun als Auszeichnung werten.

Orwells «1984» feiert Comeback in Trumps 2017

2017-02-06 09:06:07

@Ces: Andere zu beleidigen hat nichts mit offener Diskussion und freier Meinungsäusserung zu tun.

Orwells «1984» feiert Comeback in Trumps 2017

2017-02-05 11:43:28

Man muss das Leid nicht auf sich nehmen und kann es dennoch anerkennen. Das Leid der anderen ist immer eine Herausforderung für uns, egal, ob nahe oder weit entfernt. Der Reflex geht meistens so, dass wir sofort versuchen, das Mitgefühl in Handlung umzusetzen. Man versucht zu helfen und wenn die Hilfe nicht fruchtet, versucht man das Leid etwas kleiner zu reden oder man ist gekränkt, weil sich die Sache eben trotz aller Bemühungen nicht verbessert - das kann bis zum Vorwurf gehen: selber schuld, wenn du deine Haltung/Handlung nicht so änderst, wie ich es dir empfehle. Und dann das Abwenden, weil man halt ohnehin nichts machen kann, nicht reparieren, es scheinbar keine Lösung gibt. Persönlich versuche ich - und oft scheitere ich - nicht in diesen Aktivismus zu verfallen und einfach mal auszuhalten, dass es so ist, wie es ist. Leid als Realität wirklich anzuerkennen und auszuhalten führt nicht etwa dazu, dass wir passiv in Verzweiflung versinken, sondern dass wir im Gegenteil sogar stärker werden in unserem alltäglichen Handeln, dass wir besser erkennen können, was dem anderen wirklich hilft. Und wenn es um diese grossen, schwierigen Fragen in anderen Teilen der Welt geht, dann ist auch dort die schlichte Anerkennung, dass diese Probleme existieren und es keine einfachen Lösungen gibt und jeder, der etwas anderes verspricht ein Rattenfänger ist, ein ganz entscheidender Schritt eine eigene Haltung zu entwickeln, die von Mitmenschlichkeit und Solidarität geprägt ist.

Trump treibt Flüchtlinge in eine tödliche Falle

2017-02-05 10:38:20

Frage mich gerade, ob die Kritik an Titelsetzung, die Anklage wegen Respektlosigkeit Trump gegenüber etc. nicht eine Möglichkeit ist, die kaum zu ertragende Realität dieser Zustände und das verzweifelte Elend dahinter etwas weniger nahe an sich herankommen zu lassen.

Trump treibt Flüchtlinge in eine tödliche Falle

2017-02-04 13:38:59

@chröttli: Da gehe ich davon aus, jedenfalls hat Böhmermann das so angekündigt. Und dass wir bei den besten Zweiten sind, versteht sich ja von selbst. Das ist wie beim Wettsingen. Immer 12 Punkte. ;-)

Schweiz stellt sich Trump per Video vor

2017-02-03 13:38:58

Ist eine koordinierte Aktion. Viele machen mit - lachen wir den Trumpel in Grund und Boden. http://everysecondcounts.eu/ Das ist die Adresse, unter der alle Videos aufgeschaltet werden, sobald sie im Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Schweiz stellt sich Trump per Video vor

2017-02-02 16:17:55

@Internaut: Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen! Ich werde das Thema sicher mit Interesse weiter verfolgen.

Angriff der Empathie-Maschine

2017-02-02 13:39:24

@Internaut: "Das Erlebnis ist etwas anders, aber im Grunde unterscheidet es sich nicht übermässig von einem Buch in das wir starren und halluzinieren." Kann man das wirklich vergleichen? Ist es nicht so, dass ich beim Lesen eben meine eigenen Bilder im Kopf kreiere und somit auch ein Stück weit "geschützt" bin durch die Grenzen meiner eigenen Vorstellungskraft, während beim VR-Erlebnis doch die Gefahr besteht, dass ich schlicht "überwältigt" werde und mich auf das einlassen muss, was die Gestalter und Programmierer geschaffen haben. Ich frage das, weil ich von mir selber weiss, dass ich durch eine sehr ausgeprägte Fantasie (Segen und Fluch) und vermutlich auch übersteigerte Empathie schon bei "normalen" Filmen und Büchern manchmal an Grenzen des für mich verkraftbaren stosse, aber ich weiss nicht, wie das anderen geht. Interessiert mich wirklich, das Thema.

Angriff der Empathie-Maschine

2017-02-02 10:48:51

Interessant bei Somms verlinktem Kommentar finde ich auch diese Selbststilisierung als jemand, den man am liebsten zum Schweigen bringen möchte, weil er die Wahrheit zu sagen wagt - natürlich als einziger! Und sprechend beim Beispiel des Badener Tagblattes: Zitat: "Worum es (...) gegangen war und wer recht hatte(...): Es soll uns hier nicht kümmern." Dann spielt es also im Sommschen Verständnis keine Rolle, ob Kritik berechtigt und fundiert ist, sondern einfach bloss unhaltbare Unterstellungen? Und wenn das Gegenüber Stellung dazu nimmt und die Sache richtigstellt, folgt einfach der nächste Anwurf und das so lange bis der Kritisierte irgendwann genug hat und das auch äussert. Und dann ist sie wieder da, die Gelegenheit zu sagen: "Seht her, die wollen uns den Mund verbieten!" Aber den anderen auf die Nerven zu gehen ist für sich alleine genommen noch kein Beweis dür die eigene Relevanz.

«Basler Zeitung» schreibt Medienmitteilung für Bürgerliche gleich selbst

2017-02-02 10:27:15

@Hürlimann: Vielen Dank für die kluge Einordnung!

Blocher empfiehlt Aufrüstung der europäischen Armeen

2017-02-02 07:25:10

Also, irgendwie hat das schon eine gewisse Logik. Wenn die Baz den Parteien vorgeben könnte, was diese der Baz dann mitteilen, wäre das doch die wahre "Disziplinierung" und Kontrolle. ;-) Aber natürlich absolut haarsträubende Geschichte.

«Basler Zeitung» schreibt Medienmitteilung für Bürgerliche gleich selbst

2017-02-01 08:37:32

Meine Güte, mir wurde schon nur beim Lesen der Schilderung dieser Gameszenen schlecht. Weshalb tut sich das jemand an? Danke für den Artikel und die ganze Schwerpunktserie. Persönlich verfolge ich diese ganze Entwicklung eher mit Sorge. Einerseits aus den Gründen, die im Artikel beschrieben werden, aber auch, weil dieses totale Eintauchen mit diesen Brillen in die VR-Welt auch eine - zumindest temporärere - komplette Abschottung von der Realität bedeutet. Und dort passieren all die wesentlichen Dinge, die unsere Aufmerksamkeit benötigen und finden die Beziehungen statt, auf die wir als Menschen angewiesen sind und für die wir keine Grosskonzerne brauchen, die uns vernetzen und mit ihrer Programmierung irgendwie auch beeinflussen, wer und was uns wichtig ist.

Angriff der Empathie-Maschine

2017-01-31 21:22:39

@Simcha Auch Allergiker profitieren von einer Reduktion des Feinstaubes, da Feinstaub allergische Reaktionen verstärken kann. Übrigens finde ich die Argumentation etwas schwierig. Dass es Luftbelastungen gibt, gegen die man nichts machen kann (zB. Pollen) heisst doch nicht, dass man nichts machen soll, dort wo es eben möglich ist. Eigenverantwortung? Natürlich, meine Mutter zB. die bloss noch 40% Lungenkapazität hat, bleibt zuhause. Geht gar nicht anders. Trotzdem sollte man doch darum bemüht sein, Schadstoffe möglichst gering zu halten. Oder was spricht dagegen?

Feinstaub-Grenzwerte in Basel überschritten

2017-01-31 20:16:33

Bin froh, dass sich Meryl Streep so klar und stark geäussert hat. Sie und andere, die sich ebenfalls zu Wort meldeten ist damit auch für viele andere zur Inspiration geworden, dem Hass und der Brutalität mit klarer Haltung entgegenzutreten. Das ist wirklich notwendig jetzt. Auch hier und überall, wo Mitmenschlichkeit verloren zu gehen droht.

Gölä, Trump und Meryl Streep

2017-01-31 20:05:22

In Innenräumen haben geschwächte Personen Möglichkeiten, die Belastung mit geeigneten Massnahmen zu reduzieren. Im Aussenraum sind sie darauf angewiesen, dass bei Überschreitung der Grenzwerte solche Massnahmen angeordnet werden. Und es ist richtig, dass dies gemacht wird. Meine persönliche Meinung, okay?

Feinstaub-Grenzwerte in Basel überschritten

2017-01-31 20:00:02

Lesen und Nachdenken: http://www.jetzt.de/wortschatztruhe/lass-mich-dir-erklaeren-591540

Feinstaub-Grenzwerte in Basel überschritten

2017-01-31 12:44:35

Nur Transparenz kann Vertrauen schaffen. Da sollten die zuständigen Stellen unbedingt daran arbeiten.

Die Behörden beschwichtigen, ohne selbst Giftgas-Konzentration gemessen zu haben

2017-01-31 12:39:35

Persönlich bin ich froh, dass die Feinstaubbelastung der Luft kontrolliert wird und auch Massnahmen vorhanden sind, die bei Bedarf angewendet werden können. Vielleicht sollten alle, die das übertrieben oder verweichlicht oder halt grünjammerhaft finden, kurz daran denken, dass es auch Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gibt, die empfindlicher reagieren als der handelsübliche Macho mit (vermeindlicher) Stahllunge.

Feinstaub-Grenzwerte in Basel überschritten

2017-01-28 18:33:13

Interessant, welches Buch zur Zeit auf der US-Amazon-Bestsellerliste an erster Stelle steht. George Orwells 1984 https://www.amazon.com/best-sellers-books-Amazon/zgbs/books/ref=zg_bs_books_home_all/168-9893862-6877410?pf_rd_m=ATVPDKIKX0DER&pf_rd_s=center-5&pf_rd_r=K56F4HTPMXQYCV760X60&pf_rd_t=2101&pf_rd_p=1286249522&pf_rd_i=home

Trumps Einreisebann für muslimische Länder löst grosse Empörung aus

2017-01-28 12:21:42

@Meier1 In einer Welt, in der Trump und Co ihre Ideen ungebremst durchsetzen können, würden nicht mal Sie gerne leben wollen, glauben Sie mir.

Trumps Einreisebann für muslimische Länder löst grosse Empörung aus

2017-01-28 10:22:56

"Die Welt ist ein Saustall..." welch unglaublich differenzierte Aussage eines Präsidenten. Gleichzeitig den Klimawandel leugnen, mit Folter sympathisieren.... Der Mann lässt in seinem Dekreteaktivismus wirklich nichts aus.

Trumps Einreisebann für muslimische Länder löst grosse Empörung aus

2017-01-28 08:45:56

@chröttli Sie schreiben einmal mehr, was ich denke. ;-) Das uninspirierte Kläffen der Kampfdackel in der letzten Zeit ist peinlich und furchtbar langweilig.

Wenn die BaZ die «Fake-Fakten»-Keule schwingt

2017-01-25 13:24:47

@Georg: Werden denn die getätigten Entwicklungskosten nicht in der Rechnung vom Gewinn abgezogen? Mir ist klar, dass nicht jedes Medikament, in das investiert wird, dann auch zur Marktreife kommt. Dennoch finde ich den Reingewinn gemessen am Umsatz hoch.

Rückgang bei Krebsmittel lässt Novartis stagnieren

2017-01-25 07:35:52

Sowas meine ich: Mutmacher! http://geschichtedergegenwart.ch/done-we-made-history/

Trump und wir: Wie wird das werden?

2017-01-24 13:49:02

Trump macht Angst. Hoffnung macht das sicht- und spürbare Zusammenrücken derer, die all das, wofür er personifiziert steht, ablehnen. Und es ist nicht nur, dass sie formulieren, wogegen sie sind, sondern wofür sie einstehen. Der Widerstand bringt das Bewusstsein hervor, was wertvolles erreicht wurde in den letzten Jahrzehnten, aber auch wie fragil es ist, wenn wir nicht Sorge dazu tragen. Und das ist bei uns hier auch nicht anders, auch wenn es weniger schrill daher kommt.

Trump und wir: Wie wird das werden?

2017-01-24 11:06:48

Und jetzt? Nichts mehr..... Zu viel, zu persönlich, zu peinlich, zu jämmerlich, zu dämlich? Egal. Bekannt. Schade...

«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

2017-01-23 10:15:18

@Ces: Selbstverständlich ist es Ihr gutes Recht, die Welt durch Ihre Brille zu sehen - das wollte ich Ihnen auch gewiss nicht absprechen. Was mir einfach auffällt in solchen Diskussionen ist, dass sich viele Männer sehr schnell angegriffen fühlen, wenn Frauen ihre Schwierigkeiten thematisieren obwohl - wie übrigens auch im Artikel oben - mit keinem Wort irgendwelchen Männern irgendeine Schuld zugeschoben wird. Im Gegenteil. Lesen Sie doch bitte noch einmal die Antwort auf die zweitletzte Frage nach einem Statement. Woher kommt das also, dass Männer da nicht drüber hinwegkommen, sich verantwortlich zu fühlen? Und dann lieber die realen Schwierigkeiten der Frauen ganz negieren, als endlich zu verstehen, dass es inzwischen längst die Frauen selbst sind, die die Verantwortung übernehmen - und es trotzdem durchaus schwierig finden können, allem gerecht zu werden. Und apropos Frauenbiographie: Meine eigene sieht so aus, dass Frauenverachtung in der weiblichen Linie von einer Generation zu nächsten weitergegeben wurde. Meine Urgrossmutter hatte zwölf Kinder - sie drückte es so aus: jedesmal, wenn mein Mann seine Hosen über die Stuhllehne hängt, bin ich wieder schwanger. Das war aber ja normal, damals. Meine Grossmutter musste sich als Kind schon um ihre jüngeren Geschwister kümmern - war auch normal. Sie heiratete früh um von zuhause weg zu kommen. Leider einen Mann, der soff und schlug. Sie hatte drei Kinder, zwei Söhne, die alles bekamen und eine Tochter, meine Mutter, die vor allem Verachtung bekam. Denn meine Grossmutter hatte schon tief verinnerlicht, dass Mädchen und Frauen einfach weniger wert sind. Auch als mein Grossvater dann anfing, mit meiner Mutter Sex zu haben, schaute meine Grossmutter einfach weg. Meine Mutter kam da raus, indem sie jung meinen Vater heiratete und sie hatte Glück, dass er keiner war, der schlug oder soff oder seine Tochter missbrauchte. Er war ihr Retter. Auch sie hatten dann zwei Söhne und eine Tochter - mich - und ich verinnerlichte die Frauenverachtung meiner Mutter, meiner Grossmutter und vermutlich auch meiner Urgrossmutter ohne es zu merken - es war eben einfach normal. Mein Leben hat mich dann aber an Punkte geführt, bei denen es mir bewusst wurde, dass das alles ganz und gar nicht normal ist und ich begann mich mit anderen Frauen auszutauschen. Und zu meinem grossen Erstaunen vernahm ich viele, sehr viele Geschichten, die meiner eigenen gar nicht so unähnlich waren. Sie sehen - und entschuldigen Sie bitte die Ausführlichkeit meines Erklärungsversuches - es sind sehr oft die Frauen selber, die ihre eigenen Minderwertigkeitsgefühle an ihre Töchter weitergeben und das perfide ist, dass es meist unwillentlich, unbewusst passiert. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir Frauen, aber auch wir als Gesellschaft mit solchen Themen auseinandersetzen, denn auch Männer sind oft in ihren Rollen fixiert. Wir müssen da raus - gemeinsam - und dafür ist es absolut notwendig, dass wir aufhören, alles gleich in Schubladen zu stecken oder zu bewerten sondern uns bewegen und bewegen lassen von den Geschichten der anderen.

«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

2017-01-22 18:52:19

@Ces: Und noch was: Nehmen Sie sich doch bitte nicht so wichtig und meinen, für alles die Verantwortung zugeschoben zu bekommen. So ist es nämlich nicht, die meisten Frauen sind sich durchaus bewusst, dass sie sich ihre Fallen meistens selber stellen.

«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

2017-01-22 18:39:11

@Ces: Warum nennen Sie es Gejammer? In diesem Theaterstück jammert doch niemand, sondern es werden Fragen thematisiert, die noch immer für viele Frauen aktuell sind. Warum kann man das nicht einfach gelten lassen, ohne es mit spürbarer Herablassung zu bewerten? Es ist völlig normal, dass nicht jeder die Probleme der anderen nachvollziehen kann und man muss das auch nicht. Aber nur, weil man etwas nicht versteht, heisst das nicht, dass es nicht existiert.

«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

2017-01-22 14:37:09

70 Jahre.... Die Not ist JETZT. Diese Menschen brauchen JETZT unsere Unterstützung und unsere Offenheit. Und doch, wir können helfen. Meier1: Es wird immer unerträglicher, mit welcher Ignoranz Sie hier auftreten.

Schändlich verschwendetes Potenzial

2017-01-22 10:00:02

@Ces: Das freut mich ehrlich für Sie, dass sie eine glückliche Ehe führen und zwei selbständige Töchter haben und emanzipiert sind. Und vermutlich ist es nicht einmal "Zufall", wie Sie bescheiden schreiben, sondern Sie haben selbst viel dafür getan. Gratulation! Trotzdem sollten Sie nicht denken, dass Sie dies zum Experten dafür macht, was Frauen umtreibt, beschäftigt, belastet, hindert oder motiviert. Oder was relevant ist für Frauen. Aber vielleicht gehen Sie ja einfach das Stück schauen und lassen sich vorurteilslos auf das ein, was Frauen da erarbeitet und gestaltet haben? Dann erfahren Sie vielleicht auch, was eine Mutterfalle ist.

«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

2017-01-21 20:09:23

Meine Güte, was bin ich froh, dass nach der Besprechung eines Theaterstückes einer Frau über Frauen sofort wieder Männer da sind, die erklären, dass all dies keine Relevanz hat.

«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

2017-01-21 09:05:11

Es gibt absolut gar keinen Grund dafür, zu einem anderen Menschen unhöflich zu sein, völlig egal, woher er kommt und was sein sozialer Status ist. Unhöflichkeit sagt sehr viel über den Sender und gar nichts über den Empfänger aus. Und jemanden sogar anzupöbeln oder verächtlich zu behandeln, dafür gibt's auch keine Entschuldigung.

«Ich musste hier einiges aushalten»

2017-01-19 11:58:56

@chröttli ;-) Mehr wage ich aus weiblicher Sicht nicht zu äussern, um nicht schlafende Bots zu wecken. ;-)

Basler Regierung erhielt Einreisesperre in China

2017-01-19 09:01:07

Hier ganz frisch ein Lesetipp für alle, die sich interessieren, wie sich jugendliche Muslime in der Schweiz religiös zu orientieren versuchen https://www.unilu.ch/fakultaeten/ksf/institute/religionswissenschaftliches-seminar/news/news/detail/studie-zeigt-junge-muslime-kritisch-und-abwaegend-in-religionsfragen/ Viel Lesestoff, aber interessant.

Anlaufstelle Radikalisierung: Was Islamismus-Experten dazu meinen