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rotblaulive

FC Basel 

12.1.2016, 17:22 Uhr

Der FCB leistet sich mit Renato Steffen eine Reizfigur und bringt die Fanseele in Wallung

12.1.2016, 17:22 Uhr

Weil es schon seit Monaten durch Bern und Basel geisterte, ist die Vollzugsmeldung keine Überrumpelung mehr: Renato Steffen wechselt mit einem Vertrag bis 2020 von den Young Boys zum FC Basel und reist am Mittwoch bereits mit seiner neuen Mannschaft ins Trainingslager nach Spanien. Die Geschichte eines Transfers, der in beiden Städten die Seele zum Kochen bringt. Von

Keystone/PETER SCHNEIDER: «Ich bin mir bewusst, dass dieser Wechsel Emotionen auslöst» – Renato Steffen, nachdem sein Transfer von Bern nach Basel bekannt war. 

«Ich bin mir bewusst, dass dieser Wechsel Emotionen auslöst» – Renato Steffen, nachdem sein Transfer von Bern nach Basel bekannt war.  (Bild: Keystone/PETER SCHNEIDER)

Ein auslaufender Vertrag, ein verschmähtes Angebot zur Verlängerung, erstmalige Berufung in die Nationalmannschaft, ein routinierter Berater, ein brüskierter Arbeitgeber und ein potenter Interessent – so stellte sich die Lage für Renato Steffen im Herbst 2015 dar.

Das Tischtuch zwischen Steffen und den Young Boys war spätestens zerschnitten, als er seinem Club klarmachte, er werde seinen Vertrag im Sommer 2016 auslaufen lassen. Die Young Boys polterten und Sportchef Fredy Bickel gab sich beleidigt. Die Sache mündete darin, dass Steffen aus der 1. Mannschaft hinauskomplimentiert wurde und sich seit Wiederaufnahme des Trainings separat, unter Anleitung der Co-Trainer in Schuss hielt.

Und der FC Basel hat gemacht, was er schon einmal getan hat, 2009/10 bei Gilles Yapi: Er hat einem der grössten Konkurrenten in der Winterpause einen Leistungsträger weggenommen. Dafür dürfte eine Ablösesumme von 500'000, vielleicht auch 600'000 Franken geflossen sein. Wie immer wurde darüber Stillschweigen vereinbart. 

Das ist die eine Seite dieses Spielerwechsels.

Die andere hängt mit der Wahrnehmung von Renato Steffen an seinem neuen Arbeitsplatz zusammen. «Not amused», wie es ein TagesWoche-Leser prompt unter die nackte Schlagzeile dieses Beitrags gepostet hat, sind zumindest Teile der FCB-Fans. Und das ist noch eine elegante Formulierung.

Der FCB, Steffen und das rohe Ei

Der FC Basel behandelt diese Personalie wie ein rohes Ei. Da ist zum einen der Zeitpunkt, zu dem dieser Transfer offizialisiert und dann öffentlich bekannt gemacht wurde: ein Tag vor der Abreise ins Trainingslager. Am Mittwoch um 9.40 Uhr hebt die Mannschaft in Kloten Richtung Costa del Sol ab, und mit dabei ist Renato Steffen, der sich unter der Sonne des Südens zehn Tage herantasten kann an sein neues Umfeld, weit weg von wie auch immer gearteten Meinungsäusserungen.

Die Skepsis oder komplette Ablehnung, die Steffen aus Basel entgegenschlägt, rührt von seinem impulsiven Charakter her. Zumindest auf dem Fussballplatz. Der in Aarau geborene Steffen gilt als Hitzkopf. Schon im Herbst 2014, als der FCB im Stade de Suisse einen verbissenen Kampf 1:0 gewann, stand Steffen im Zentrum von verbalen Auseinandersetzungen, wie auf dem Bild unten andeutungsweise herausgelesen werden kann:

Die Basler Tomas Vaclik, links, und Marcelo Diaz, rechts, diskutieren mit YBs Renato Steffen, Mitte, beobachtet von Schiedsrichter Nikolaj Haenni, im Fussball Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Basel, am Samstag, 18. Oktober 2014, im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

18. Oktober 2014 im Stade de Suisse: Verbales Rencontre von Renato Steffen mit FCB-Goalie Tomas Vaclik (links), daneben Marcelo Diaz und Schiedsrichter Nikolaj Hänni. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Spätestens seit dem spektakulären 4:3-Sieg der Young Boys über den grossen Dominator FC Basel im September vergangenen Jahres gilt Steffen als Provokateur. In der hitzigen Schlussphase der Partie im Stade de Suisse lud sich die Atmosphäre so auf, dass Taulant Xhaka und Steffen aneinandergerieten. Nach Spielende verpasste Xhaka dem Berner eine Art Ohrfeige. Steffen ging theatralisch zu Boden, Xhaka sah die Rote Karte und wurde schliesslich für drei Spiele gesperrt.

Steffen sagte damals im Nachgang der Partie: «Emotionen gehören in einem solchen Spiel dazu, da gibt es Sticheleien, von seiner Seite und von meiner, und am Schluss hat er sich nicht im Griff gehabt.»

Provokation und Tätlichkeit: Die Zusammenfassung der Partie am 23. September: 

Petric und der brennende FCB-Schal

Nun ist es nicht so, dass Renato Steffen in einem unbedachten Moment einen FCB-Fanschal verbrannt hätte. So wie Mladen Petric bei der Meisterfeier der Grasshoppers 2003. Ein Jahr später wechselte er für den damals sehr stattlichen Betrag von rund drei Millionen Franken zum FCB – und die Fanseele kochte über. Petric' Entschuldigung («Tut mir leid») half zunächst wenig. Auf dem Weg zum ersten Training hing an einer Autobahnbrücke ein unübersehbares Transparent: «Ausfahrt St. Jakob für Petric gesperrt.» 

Dass nun auch Steffens Wechsel nach Basel keinen Räppliregen verursacht, ist den Beteiligten klar. In der vom FC Basel gefertigten Mitteilung lässt Steffen wissen: «Natürlich bin ich mir bewusst, dass dieser Wechsel Emotionen auslöst. Auch wenn es für mich einige Anfragen anderer Clubs gab, so habe ich mich nach Abwägen aller Faktoren mit grosser Überzeugung dazu entschieden, beim FCB zu unterschreiben.»

Mit noch spitzeren Fingern ist Bernhard Heuslers Stellungnahme formuliert: «Wir haben uns, wie wir es bei allen Transfers neuer Spieler tun, nach sorgfältiger Beurteilung unserer Bedürfnisse und Herausforderungen dazu entschieden, Renato Steffen zu verpflichten.» «Selbstverständlich», so der Präsident des FC Basel, «haben wir auch berücksichtigt, dass dieser Wechsel neben positiven auch negative Reaktionen auslösen kann.»

Zensur-Androhung des FCB bei 1,7 Millionen Facebook-Freunden

Wohlwissend hat der FCB in dem Moment, als er den Vollzug des Wechsels auf seinem Facebook-Account bekannt machte, seinen mittlerweile über 1,7 Millionen Facebook-Freunden angekündigt: «Liebe Fans. Wir bitten Euch um eine gemässigte Tonalität in den Kommentaren. Jegliche Kommentare unter der Gürtellinie werden wir löschen.»

Mit einem Klick auf das Bild geht es zum Facebook-Account des FC Basel und den Kommentaren. Das Foto im Post zeigt FCB-Sportdirektor Georg Heitz mit Renato Steffen. 

Mit einem Klick auf das Bild geht es zum Facebook-Account des FC Basel und den Kommentaren. Das Foto im Post zeigt FCB-Sportdirektor Georg Heitz mit Renato Steffen.  (Bild: Screenshot facebook.com)

Ausgelöst haben das unter anderem Kommentare, die hart an der Grenze oder darunter angesiedelt sind. Knapp 400 waren es bei Publikation dieses Artikels. Und fast noch harscher waren die Reaktionen der Fans auf die Zensur-Androhung. Das, nachdem erst mit Jahresbeginn eigens ein Social-Media-Manager die Arbeit beim FCB aufgenommen hat.

Die fussballerischen Qualitäten Steffens

Wie auch immer: «Absolut überzeugt» sind sie in der Clubleitung, «das Richtige im Interesse des FCB zu tun.» Von der Zurückweisung der Fans abgesehen, bekommen die Basler einen 24-jährigen Flügelspieler, der es vom SC Schöftland und dem FC Solothurn über Thun und Bern zum Nationalspieler gebracht hat und seit mindestens einem Jahr unter Beobachtung unter anderem diverser Bundesligisten steht.

Auch der FCB hat Steffen schon länger im Auge. Noch zu Zeiten beim FC Thun gab es den ersten Kontakt. «Er hat eine gute Schnelligkeit, er ist gut in Eins-gegen-Eins-Situationen und er hat eine gute Flanke – das reicht für einen Aussenbahnspieler», sagt Sportdirektor Georg Heitz. Meist auf dem rechten Flügel eingesetzt, hat Steffen in der laufenden Saison in 14 Einsätzen drei Tore für die Young Boys erzielt.

epa04975493 Switzerland's' Renato Steffen (L) vies for the ball with Estonia's Artur Piik during the UEFA EURO 2016 qualifying match between Estonia and Switzerland at A. Le Coq arena in Tallinn, Estonia, 12 October 2015. EPA/JAREK JOEPERA

Im Oktober 2015 gab Renato Steffen sein Debüt im Nationalteam, für das er hier im Oktober auch in Tallinn gegen Estland im Einsatz war. (Bild: Keystone/JAREK JOEPERA)

Insgesamt hat Steffen für den FC Thun und YB 106 Wettbewerbsspiele bestritten, 25 Tore geschossen und weitere 21 vorbereitet. Das hat ihm zum Debüt in der Nationalmannschaft unter Vladimir Petkovic verholfen – und das Interesse auf dem Spielermarkt ausgelöst, wo er von Pius Minder vertreten wird. Der Innerschweizer betreibt mit dem ehemaligen Bayern-Profi Ludwig Kögl eine Beratungsagentur, von der auch Weltmeister Thomas Müller betreut wird. 

Die traumatisierten Young Boys

Auf Steffen sind nicht nur FCB-Fans nicht gut zu sprechen, sondern nun auch Fredy Bickel. Der YB-Sportchef hat den Kürzeren gezogen, und in Bern fühlt man sich an das traumatisch nachwirkende Frühjahr 2010 erinnert, als der (ablösefreie) Yapi-Wechsel zum Saisonende nach Basel ein Grund dafür war, dass die Young Boys den Meistertitel in einer Finalissima gegen den FCB in den Sand setzten.

«YB als Verlierer des Transfertheaters zu bezeichnen, wäre zu einseitig» – die Berner Zeitung kommentiert den Steffen-Wechsel

Die Basler haben nun nicht erneut zugewartet bis zum Sommer. Das wäre auf Kosten des Spielers gegangen, der sich mit Spielpraxis für den EM-Kader von Petkovic empfehlen will. Dafür hat er in Basel gute Voraussetzungen, bis mindestens Saisonende allerdings auch einen Konkurrenzkampf mit Breel Embolo auf dem rechten und mit Birkir Bjarnason sowie Jean-Paul Boëtius auf dem linken Flügel.

Fischer und Petric wissen, wie man salonfähig wird

Vielleicht hat Urs Fischer auch noch eine andere Idee. Jedenfalls kennt der Trainer Steffen aus dem ersten Jahr (2012/13) beim FC Thun. «Er hat sich nicht für den leichtesten Weg entschieden», findet Bernhard Heusler und freut sich auf einen «schnellen und trickreichen» Spieler, dem der FCB ein Umfeld bieten will, «in dem er seine Fähigkeiten entfalten kann».

Die Entspannungsphase bei Petric begann übrigens vor über zehn Jahren mit einem krachenden 8:1 des FCB gegen den Erzrivalen und Petric' Ex-Verein Grasshoppers. Und am 23. November 2006 machte sich Petric in einem Europacupspiel, als Torhüter Franco Costanzo vom Platz gestellt worden war, mit einem gehaltenen Elfmeter wenn nicht unsterblich, so doch bei den meistens Fans einigermassen salonfähig. Und das ist ja auch dem in Basel mit Skepsis empfangenen Zürcher Urs Fischer in Basel relativ schnell gelungen.

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» Die Mitteilung des FC Basel zum Steffen-Transfer
» Die Young Boys auf ihrer Webseite zum gleichen Thema

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. 1 2 3

    am 12.01.2016, 18:05

    Nein, ich lasse mich nicht hinreissen…nur soviel: I'm not amused!

  2. Tarek Odermatt

    am 12.01.2016, 18:57

    Ich sage jetzt mal gar nichts dazu. Nur soviel, Einen Seelenklempner würde ich ihm auf jeden Fall empfehlen.

    1. M Cesna

      am 12.01.2016, 19:09

      Bei den "Seelen-Werkern" ist die Angelegenheit sehr kompliziert:
      - Der "Seelenschrauber" schraubt lockere Muttern und Schrauben wieder fest,
      - der "Seelenelektriker" kann wieder neue Sicherungen hineinschrauben
      - der "Seelenschreiner" kann Durchgebranntes erneuern
      - der "Seelentöpfer" kann verloren gegangene Tassen nachtöpfern
      - der "Seelenklempner" kann neue Röhren zur Blutversorgung verlegen.
      - der "Seelen-Isolator" kann wieder abdichten, auch die letzten Ecken.

      Es ist gar nicht so... mehrBei den "Seelen-Werkern" ist die Angelegenheit sehr kompliziert:
      - Der "Seelenschrauber" schraubt lockere Muttern und Schrauben wieder fest,
      - der "Seelenelektriker" kann wieder neue Sicherungen hineinschrauben
      - der "Seelenschreiner" kann Durchgebranntes erneuern
      - der "Seelentöpfer" kann verloren gegangene Tassen nachtöpfern
      - der "Seelenklempner" kann neue Röhren zur Blutversorgung verlegen.
      - der "Seelen-Isolator" kann wieder abdichten, auch die letzten Ecken.

      Es ist gar nicht so einfach, was man jemandem empfehlen soll!!

  3. weedon news

    am 12.01.2016, 20:12

    wie so oft gehört: man hat so ein spieler lieber in der eigenen mannschaft. ein steffen und xhaka gebündelt haben wir noch nie erlebt, ich bin gespannt. gross fussball spielen kann der kleine steffen!

  4. Murphy

    am 12.01.2016, 20:13

    es bleibt zu hoffen, dass taulant weiss, was er im ersten training zu tun hat.

    1. Leimentaler

      am 13.01.2016, 19:39

      ...ich hoffe sie gehen ein Bier trinken miteinander

  5. Verifiziert

    Markus Christen

    am 12.01.2016, 21:36

    Steffen beim FC Basel 1893.

    Das sorgt für Wirbel, was nach den bekannten Aktionen seinerseits nicht weiter verwunderlich ist. Das wird selbst Steffen auch bewusst sein. Dass sein erstes Einlaufen in RotBlau alles andere als Jubelgesänge in der MK auslösen wird, steht ebenso fest. Er hat sich Ausfälligkeiten geleistet, welche dem rotblauen Herzen weh tun MUSSTEN! Das wird bei der Vertragsunterzeichnung sowohl ihm wie auch der FCB-Clubleitung bewusst gewesen sein.

    Tempi passati!

    Steffen... mehrSteffen beim FC Basel 1893.

    Das sorgt für Wirbel, was nach den bekannten Aktionen seinerseits nicht weiter verwunderlich ist. Das wird selbst Steffen auch bewusst sein. Dass sein erstes Einlaufen in RotBlau alles andere als Jubelgesänge in der MK auslösen wird, steht ebenso fest. Er hat sich Ausfälligkeiten geleistet, welche dem rotblauen Herzen weh tun MUSSTEN! Das wird bei der Vertragsunterzeichnung sowohl ihm wie auch der FCB-Clubleitung bewusst gewesen sein.

    Tempi passati!

    Steffen wird nun beweisen müssen, dass er sich aus Überzeugung für eben jenen Club entschieden hat, den er noch vor nicht all zu langer Zeit «verflucht» hat. Das heisst: er muss auf dem Platz eine Top-Leistung bringen - und das schnell. Denn nur so kann er die wenig begeisterte Muttenzerkurve davon überzeugen, dass er nicht nur einem hoch dotierten Vertrag hinterher rennt, sondern RotBlau auch mental verinnerlicht hat. Es ist also ihm überlassen, dass er hier im «Joggeli» ankommt! Und dass er seine unflätigen Flausen schnell vergessen machen kann!

    Einfach wird sein Start in Basel jedenfalls nicht sein. Dies hin zu bekommen ist wohl die grösste Herausforderung für ihn.

    Aber auch die eingefleischten Fans müssen bereit sein, zu verzeihen und das Ergreifen einer neuen Chance hinzu nehmen.

  6. Verifiziert

    Karl Linder

    am 12.01.2016, 21:39

    11 Freunde sollt ihr sein, ist als These längst Vergangenheit - heute gilt es, sich professionell zusammen zu raufen zu einem Team, um Erfolge zu feiern. Und mal ehrlich: Sind all jene, welche vorgeben, die vollkommenere Loyalität zu leben, stets beim selben Arbeitgeber geblieben oder haben immer noch den ersten Schatz, als man 15 war?

  7. weedon news

    am 12.01.2016, 22:58

    steffen ist einer, der sich emotionen hingibt (so wie ich das einschätzen darf). ich denke er wird den geist mehr verkörpern als andere, sofern die bedingungen gut sind.

  8. blaser basler

    am 12.01.2016, 23:16

    neineineineieieieiajajajajagoal! so funktioniert die einfache rot-blaue seele!

Informationen zum Artikel

12.1.2016, 17:22 Uhr

Der FCB leistet sich mit Renato Steffen eine Reizfigur und bringt die Fanseele in Wallung

Text

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