Ein Kanton am Abgrund
Das Baselbiet im Jahre 2011 ist ein Kanton in der Krise. Nach Jahren der Überschüsse und gewaltigen Investitionen schlittert der Halbkanton nun Richtung Abgrund: Mit einem massiven Sparpaket versucht die bürgerliche Regierung zu retten, was noch zu retten ist. Das Problem liegt allerdings tiefer: Es fehlt eine Vision, es fehlt eine Strategie, die für die dringend nötige Dynamik sorgen könnte. Im Dossier sammelt die TagesWoche alle Artikel zum Krisenthema Baselbiet und all jene, die eine möglicherweise bald anstehende Ersatzwahl in die Regierung thematisieren. Von dieser Wahl erwarten sich viele Leute einen Richtungswechsel. Und einen Aufbruch.
Oberbaselbiet
Wer glaubt, im Oberbaselbiet sei jedes Dorf gleich, irrt sich gewaltig. Das zeigt das Beispiel Titterten. Von Martina Rutschmann.
Baselbieter Wahlen
Falls Finanzdirektor Adrian Ballmer (FDP) frühzeitig zurücktritt, müssen sich die Bürgerlichen hinter einen SVP-Kandidaten stellen. Das sagt CVP-Präsidentin Sabrina Mohn. Mit einem FDP-Kandidaten liesse sich die erste linksgrüne Mehrheit im Baselbiet kaum mehr verhindern. Von Michael Rockenbach. 7 Kommentare
Düstere Zukunft
Baselland schlittert planlos in die Zukunft. Ausser die Steuern zu senken und möglichst tief zu halten, fällt der bürgerlichen Regierung nicht viel ein. Dynamik und Wachstum werden im Baselbiet schmerzlich vermisst. Dafür zeigen andere Kantone, wie man Probleme meistert. Von Michael Rockenbach und Michael Würtenberg. 10 Kommentare