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Wochenausgabe vom 15.8.: Korruption in der Schweiz – Weiter wie geschmiert

14.08.2014, 16:56Uhr
Hans-Joerg Walter:

(Bild: Hans-Joerg Walter)

Korruption ist auch bei uns Realität. Immer wieder mal kommen in der ach so sauberen Schweiz Schmiergeldaffären ans Licht. Die meisten Fälle von Bestechung bleiben aber im Dunkeln. Denn solange kein öffentlicher Amtsträger involviert ist, ist das Schmieren nicht einmal strafbar. Deshalb will Justizministerin Simonetta Sommaruga Bestechung zum Offizialdelikt erklären. 

Mit dem revidierten Korruptionsstrafrecht sollen Staatsanwälte von sich aus ermitteln können, wenn sie Hinweise auf Bestechung bekommen. Die Wirtschaft lehnt das neue Gesetz mehrheitlich ab. Sie will das Problem lieber unter der Hand regeln. Auch der Kanton Basel-Stadt hat sich in der Vernehmlassung zum Gesetz ablehnend geäussert. Doch auch wenn das Gesetz in den Räten durchkommt – ändern wird sich wenig, sagt der Zürcher SP-Nationalrat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch im Interview. Statt juristischer Schritte fordert er einen besseren Schutz für Whistleblower.

Der EuroAirport wächst und wächst. Mit den Flugbewegungen und Passagierzahlen steigen auch die Gewinne, die der Flughafen erzielt. Doch das Fluggeschäft ist volatil wie kaum ein anderes. Während der Flughafen vor allem im Tiefpreissegment wächst, kehrt ihm die Swiss auf Ende Jahr den Rücken. Und aus dem Bahnanschluss, den sich der EuroAirport so sehnlich wünscht, wird so schnell auch nichts werden. Wie Flughafen-Direktor Jürg Rämi den Herausforderungen der Zukunft begegnen will, erklärt er im Interview.

Am Wochenende steigt auf dem Kasernen­areal das Open Air Basel. Mit von der Partie ist Fink. Der ehemalige DJ hat das Clubleben hinter sich gelassen, sich Sandalen gekauft und einen Bart wachsen lassen und ist heute als Singer-Songwriter unterwegs. Wie es zu diesem bemerkenswerten Wechsel kam, hat Fin Greenall, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen heisst, Marc Krebs im Interview erzählt. 

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 15. August – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Wochenausgabe vom 8.8.: Sommer in Basel – Die besten Tipps für Geniesser

7.08.2014, 13:56Uhr
Stefan Bohrer: An der renaturierten Birs lässt sich gut sein.

An der renaturierten Birs lässt sich gut sein. (Bild: Stefan Bohrer)

Was wurde gejammert über den liederlichen Sommer! Dabei war er einfach ein bisschen früh dran. Und wenn wir alle fest genug daran glauben, kommt er auch wieder zurück. Damit Sie ihn noch einmal so richtig geniessen können, bringen wir in der Wochenausgabe vom 8. August eine Auswahl von Tipps, wo sich die verbleibenden warmen Tage am besten geniessen lassen. Noch mehr Restaurants, Bars und Ausflugsziele in Basel und Region liefern wir in unserem Online-Dossier

Und wenn Ihr Lieblingslokal oder -ausflugsziel noch nicht darunter ist, freuen wir uns sehr, wenn Sie es uns nachreichen. Die Karte mit den gesammelten Tipps soll nämlich immer ­weiter wachsen, so dass – falls er dieses Jahr gar nichts mehr wird – wenigstens im nächsten Sommer niemand der Sonne hinterherfliegen muss.

Pierre-Alain Niklaus kennt man in Basel ­wegen seines langjährigen Engagements für Sans Papiers. Jetzt hat er mit dem grünen Nationalrat Balthasar Glättli ein Buch über die Ecopop-Initianten («Die unheimlichen Ökologen», Rotpunktverlag) verfasst. Im Interview erklärt er, was ihn an der Initiative am meisten stört. Das Gedankengut der Initianten sei fremdenfeindlich, neokolonialistisch und hoffnungslos veraltet. Die Initianten distanzierten sich zwar von jeglichem Neokolonialismus. Glaubwürdig sei das nicht.

«Ecopop will die Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern in die Schweizer Verfassung schreiben. Das ist absurd!» Auch dass sich die Initianten als «Tabubrecher» darstellten, zeuge nur von fehlendem historischem Bewusstsein, sagt Niklaus: «Der westliche Kolonialismus, die Menschenrechtsverletzungen bei der Familienplanung in der Dritten Welt seit Ende des zweiten Weltkriegs – das alles spielt für Ecopop keine Rolle.»

Sechs Jahre hat die Basler Autorin Simone Lappert geschrieben, jetzt ist ihr Roman «Wurfschatten» erschienen. Sie fühle sich «wie ein Maulwurf, der sich jahrelang durch das Textdunkel gegraben hat und jetzt ans Licht kommt». Valentin Kimstedt hat Lappert in Berlin getroffen und mit ihr über ihr Buch und Themen ihrer Generation gesprochen.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 8. August – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Wochenausgabe vom 31.7.: Das Ufo von Strassburg

30.07.2014, 15:18Uhr
Vincent Kessler / Reuters: Von rechtsnationalen Kreisen gerne attackiert: der Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.

Von rechtsnationalen Kreisen gerne attackiert: der Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. (Bild: Vincent Kessler / Reuters)

Die Glas-Silos wirken, als seien sie nicht von dieser Welt. Und genauso ausserirdisch wirken die Urteile, die hier gefällt werden. Ein homosexueller Mann verklagt den französischen Staat, weil er laut Gesetz kein Blut spenden darf. Der Europäische ­Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gibt ihm recht: Homosexuelle dürfen nicht pauschal von Blutspenden ausgeschlossen werden, weil ihr Aids-Risiko durchschnittlich höher ist.

Es ist ein Beispiel, bei dem der Gerichtshof in Strassburg den Schwächsten hilft. Kein anderes Gericht der Welt verteidigt die Menschenrechte in diesem Ausmass – ein Unikum in der Geschichte. Und doch hat der EGMR einen schweren Stand in der Bevölkerung.
Schweizer Politiker schlagen einen Austritt vor, Grossbritannien will die Urteile aus Strassburg nicht mehr einfach so hinnehmen.

Was ist nur los mit den ­Bürgern? Sind ihnen die Menschenrechte nichts mehr wert?

Lesen Sie die Analyse von Jeremias Schulthess und das Interview mit Helen Keller, Schweizer Richterin am ­EGMR.

_______

Weitere Themen in der Ausgabe 31/2014:

«Man darf als Politiker nicht alles mitmachen»
Der ehemalige Basler Regierungs- und Nationalrat Remo Gysin über seine turbulente Zeit in der Exekutive, Freiräume für Junge, Polizeirepression und seine Partei, die SP.

Der heimliche Modernisierer
Seit einem Jahr führt Gabriel Barell den Basler Gewerbeverband. Um politisch und intern Fuss zu fassen, verfolgt Barell eine aggressive Autopolitik. Dabei will er den Verband eigentlich modernisieren.

Der Fan-Einkleider
Als Model kam Jason Heiber um die Welt. Nun sorgt der in Hongkong sesshafte Basler dafür, dass Sportfans auch ausserhalb der Stadien eine modische Falle machen.

Fahnenkult in unserer Zeit
Eine Flagge markiert Zugehörigkeit. Kommen zwei verschiedene ins Spiel, wird es kompliziert.

Strassenteufel mit Coiffeursalon
Deniz Cetiner lebt für seine Leidenschaften: Hot Rods, Surfbrett und Punkrock. Dafür übernachtet der 42-jährige Basler gerne auch mal in einer Holzbaracke.

Nebensache Fahrausweis
Wer mit dem Auto nach Frankreich reist, sollte diesen Text nicht lesen. Oder erst recht.

FCB: Walter Samuel, der Talisman  
Er sieht aus, als könne er Knochen brechen. Doch der 36-Jährige gehört zur seriösen argentinischen Fussballschule. Der FC Basel dürfte die letzte Station des Vorzeige-Innenverteidigers sein.  

«Ich stehe auf Retro, aber wir leben heute»
Seit ihr Album «The Spell» auf Platz 1 der Charts war, tourt Ira May durchs Land. Vor dem Auftritt in Basel baten wir sie zum Gespräch über Musik, graues Wetter und schwarzen Humor.

Liebe auf den zweiten Schritt
Oft wird sie übersehen, doch die Kunst im öffentlichen Raum ist eine ebenso treue wie beglückende Begleiterin.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 31. Juli – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Wochenausgabe vom 25.7.: Tage der Trauer

24.07.2014, 15:03Uhr
CRIS TOALA OLIVARES / Reuters: Niederländerinnen und Niederländer gedenken der Opfer des Flugs MH17. Die Maschine der Malaysian Airlines stürzte am 17. Juli 2014 im Bürgerkriegsgebiet der Ostukraine ab (Amsterdam, 23. Juli 2014).

Niederländerinnen und Niederländer gedenken der Opfer des Flugs MH17. Die Maschine der Malaysian Airlines stürzte am 17. Juli 2014 im Bürgerkriegsgebiet der Ostukraine ab (Amsterdam, 23. Juli 2014). (Bild: CRIS TOALA OLIVARES / Reuters)

Die Eskalation der Gewalt in Gaza, der ­Absturz eines Passagierflugzeugs der Malaysian Airlines im Bürgerkriegs­gebiet der Ost­ukraine, der ­Terror der Jihadisten «Islamischer Staat im Irak und in ­Sy­rien»: Im Rückblick wird man dereinst wohl vom ­«heissen Sommer 2014» sprechen.

Selten zuvor haben sich kriegerische Konflikte zeitgleich derart zugespitzt wie in diesen Tagen. Und nie mehr nach Ende des ­Kalten Krieges waren die Spannungen zwischen den Ländern des Westens und Russland so gross wie heute. Seit der völkerrechtswidrigen Anne­xion der Krim und der Unterstützung der ost­ukrainischen ­Separatisten, spätestens aber seit dem Absturz des Flugzeuges MH17 und dem pietät­losen Umgang der prorussischen Kämpfer mit den mehrheitlich niederländischen Todesopfern steht Wladimir Putin massiv in der Kritik.

Schon vor Wochen haben die USA die Sanktionen gegen Russland verschärft. Und die EU-Regierungschefs haben signalisiert, dasselbe tun zu wollen.

Das Diktat der Ökonomie

Derzeit bleibt es freilich bei Drohungen – zu stark sind die ökonomischen Verflechtungen mit russischen Konzernen und Patriarchen. Auch hierzulande, wo ebenfalls schärfere Töne gegen Putin gefordert werden. Doch was bringt das Ketten­rasseln, wenn danach keine Taten folgen? Und wie gross  sind die Einflussmöglichkeiten der Schweiz? ­Unser Osteuropa-Korrespondent ­Ulrich Krökel ist diesen Fragen nachgegangen.

Hardliner auf allen Seiten

Nicht minder gefährlich ist die Situation im Iran. Wieder ist eine Lösung des Atomstreits an den Hardlinern auf allen Seiten gescheitert. Das Verhandlungsfenster bleibt noch bis am 24. November offen. Sollte die Diplomatie erneut scheitern, könnte der Atomstreit militä­risch beendet werden. Israel wie auch die USA haben bereits mit Luftangriffen gedroht. Es wäre der Auftakt zu einem «heissen Winter».

Lesen Sie die Analysen von Georg Kreis, Bernhard Schinwald und Ulrich Krökel in unserer Wochenausgabe vom Freitag, 25.7. 

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Weitere Themen in der Ausgabe 30/2014:

Wochenthema: Das Tor zur Welt
Der Hafen lässt «Rheinhattan»-Planer und Kulturschaffende träumen. Er ist aber vor allem eines: der grösste Umschlagplatz Schweiz. Die grosse TagesWoche-Reportage über den Alltag an einem Ort am Rande der Stadt, den keiner so richtig kennt.

«Arme sind nicht selber schuld»
Carlo Knöpfel, Professor an der Hochschule für Soziale Arbeit in Basel, kennt sich mit Armut aus und spricht Klartext zu den Ursachen und dem Umgang mit dem verdrängten Problem.

Die ökonomisierte Anthroposophie
Ein Richtungsstreit trieb Weleda vor zwei Jahren fast in den Ruin. Heute geht es der Firma wieder prima. Was ist passiert?

Kritiker von links und rechts
Im Kampf gegen das neue Überwachungsgesetz Büpf könnte es zu ungewöhnlichen Allianzen kommen. Die Vorlage spaltet die Parteien.

Die Angst vor dem Öl
Spanier wehren sich gegen die Suche nach Öl im Mittelmeer. Für die Tiere. Und weil sie keinen Ölteppich wollen. Unterstützt werden sie von der Schweizer Organisation Oceancare.

«Neid ist  ein guter Antrieb»
Peter Wawerzinek trank, um im Mittelpunkt zu stehen. Er kam vom Saufen weg, als er ganz aufs Schreiben setzte. Und die Literatur brachte ihn wieder in den Mittelpunkt. Ein Interview.

Eine einmalige Erscheinung
Als Sängerin zieht Nneka ihr Publikum in den Bann. Fast noch spannender ist, was sie abseits der Bühne macht.

Ein Konzert für 156 Büromaschinen
Rolf Liebermanns «Les Echanges» war eine Pioniertat der elektronischen Musik.

«Vergangenes lebt wieder auf»
Jean Tinguelys langjähriger Freund und Assistent Seppi Imhof über das Artistik-Spektakel «Cyclope» im Basler Hafenareal.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 25. Juli – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Ticketverlosung «Cyclope»: die Gewinner

24.07.2014, 14:11Uhr

Unsere Verlosung der Eintrittskarten für das Maschinen-Artistik-Spektakel «Cyclope» am 1. August ist abgeschlossen.

Die glücklichen Gewinner sind folgende Kommentatoren: 

  1. Yves Stohler
  2. Carierte
  3. Marlise Herrmann

Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt und bekommen ihre Tickets vom Veranstalter zugeschickt. Wir wünschen viel Freude bei der Aufführung!

Für die zahlreichen anderen Teilnehmer haben wir als kleine Entschädigung das Making-of-Video verlinkt.  

«Cyclope. Das verrückte Spektakel frei nach Jean Tinguely». Klybeckquai, ­Uferstrasse 84. Vor­stellungen: ­Dienstag bis Sonntag, 
bis 6. September; www.cyclope2014.ch

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Ticketverlosung: «Cyclope. Das verrückte Artistikspektakel frei nach Jean Tinguely»

22.07.2014, 08:12Uhr
Patrick Straub:

(Bild: Patrick Straub)

Das Maschinen- und Artistikspektakel «Cyclope» erweckt die Kunst von Jean Tinguely zu neuem Leben. Nach Stationen in Biel und Winterthur wird das Stück seit Anfang Juli nun auch in Jeannots Geburtsstadt Basel, am Klybeckquai, aufgeführt. Der namengebende Original-Zyklop steht südlich von Paris in Milly-la-Forêt im «Wald der Armen».

Furiose Artistik

Neben den Artisten ist die Maschinenkunst Tinguelys sowohl Bühnenbild als auch Akteurin des Stückes, das sich um Träume und deren Verwirklichung dreht. Ein Clown, der als letzter seinen Wohnwagen auf dem Gelände eines abgewrackten Vergnügungsparks verlassen muss, ist zentrale Figur des Spektakels.

Als er schliesslich gehen will, regen sich plötzlich die alten Geister des Vergnügungsparks in den verlotterten Kulissen – und veranstalten eine letzte grosse Show. Ohne Unterbruch überbieten sich Schlangenfrauen, Schleuderbrett-Akrobaten, Trampolinspringer und Seiltänzerinnen mit furiosen Kunststücken vor dem Nachbau von Tinguelys «Cyclope».

  • Die TagesWoche verlost 3 x 2 Karten für die Nationalfeiertags-Aufführung vom 1. August.

Möchten Sie teilnehmen? Dann geben Sie bis Donnerstag, den 24. Juli, 12 Uhr, einen Kommentar unter diesem Artikel ab. Unsere Glücksfee lost dann drei Gewinner aus, die per E-Mail benachrichtigt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Verlosung ist abgeschlossen, die Gewinner stehen fest.

Wir wünschen viel Glück bei der Verlosung – und viel Spass bei der Aufführung.
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«Cyclope. Das verrückte Spektakel frei nach Jean Tinguely». Klybeckquai, ­Uferstrasse 84. Vor­stellungen: ­Dienstag bis Sonntag,
bis 6.9.; www.cyclope2014.ch

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TagesWoche vom 11.7.: Was bringt die Einheitskasse?

10.07.2014, 16:25Uhr
JEAN-CHRISTOPHE BOTT: Kostenexplosion im Gesundheitswesen: Diese wird auch durch Fortschritte in der Medizin und durch die Alterung angekurbelt.

Kostenexplosion im Gesundheitswesen: Diese wird auch durch Fortschritte in der Medizin und durch die Alterung angekurbelt. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) vor bald 20 Jahren zeigt die Prämienentwicklung beharrlich in eine Richtung – nach oben. Versprochen wurde 1994 etwas anderes: Dass mit der obligatorischen Versicherung für alle die Kosten­spirale endlich gebrochen werden könne. Möglich machen sollte es der Wettbewerb unter den Kassen.

Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Heute liefern sich rund 60 Anbieter einen harten Verdrängungskampf um «gute Risiken», also um junge, gesunde Kunden. KVG-Kritiker ­sehen darin ­einen Pseudowettbewerb, der die Kosten weiter in die Höhe treibe, statt sie zu verkleinern.

Prämien steigen wieder

In diese Bresche schlägt auch die Einheitskassen-Initiative, die am 28. September an die Urne kommt. Sie könnte im Abstimmungskampf von neuen «bad news» über die Prämienentwicklung profitieren. Diese Woche prognostizierte der Branchenverband Santé­suisse ­einen weiteren Anstieg um rund 4,5 Prozent. Und nur wenige Tage vor der Abstimmung sollen die definitiven Prämien für nächstes Jahr bekannt gegeben werden.

Doch ist eine «öffentliche Krankenkasse» wirklich das ­Wundermittel gegen die Kostenexplosion im Gesundheitswesen, die auch durch die Alterung und Fortschritte in der Medizin angekurbelt wird? Jeremias Schulthess nimmt die Pro- und Contra-Argumente unter die Lupe.

Weitere Themen in der Doppel-Ausgabe 28–29/2014:

Eine Sitzbank wird zum Politikum
Noch haben die Randständigen am Basler Claraplatz keinen gestört. Dennoch will sie LDP-Grossrat André Auderset vertreiben.

«Für einen Bilanzgewinn gibt es keinen Pokal»
Bernhard Heusler über das Führen von Stars, Freiräume für Junge und seine gesellschaftliche Rolle als Präsident und Mehrheitseigner des FC Basel.

Ein Zwist, der stärkt
Ab dem 16. Juli ist Jean-Claude Juncker offiziell EU-Kommissionspräsident. Für Europa wird er wohl zum Glücksfall.

Die Stunde der Ideologen
In der Region Basel geht es bei der nächsten Abstimmung um sehr viel, in der Schweiz in den kommenden Monaten um alles oder nichts im Verhältnis zur EU. Und was tun die Politiker? Sie reden nicht ernsthaft miteinander.

Abenteuerliche Fixie-Idee
Der Basler Filmemacher Armin Biehler («Chicken Mexicaine») radelte mit zwei Velokurier-Kollegen in fünf Wochen von Los Angeles nach Mexico City. Sie legten 1800 Kilometer zurück.

Google entdeckt Kuba
Google-Vertreter haben erstmals Havanna besucht. Kubas schwierige Beziehung zu den USA erschwert jedoch das Geschäft.

«Neider sollten einen eigenen Club gründen»
20 Jahre Bird’s Eye Jazz Club: Stephan Kurmann spricht über die Gründungszeit, den Neid auf seine Vormachtstellung und den Wandel in der Jazzmusik.

Kultwerk
Jean Tinguelys «Cyclope» kommt nach Basel. Seine «Lampe», den «Luminator», kennt man in Basel aber besser.

Lesen Sie mehr über die Einheitskassen-Initiative in der Wochenausgabe vom 11. Juli – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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