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Blogs

Die TagesWoche sucht Verstärkung

27.01.2016, 14:43Uhr

Wir wollen unser Regio-Team verstärken und suchen per 1. März oder nach Vereinbarung

eine Teamleiterin / einen Teamleiter Region (80 – 100%)

Was Sie bieten:

  • Sie schreiben leidenschaftlich gerne und haben Lust, unser fünfköpfiges Regio-Team zu führen

  • Sie kennen die Region Basel und sind gut vernetzt in lokaler Politik, Wirtschaft, Gesellschaft

  • Hintergründige Recherchen und einfühlsame Porträts liegen Ihnen ebenso wie das rasche Verfassen einer Kurzmeldung

  • Sie arbeiten speditiv, genau und nehmen auch gerne mal eine Kamera zur Hand

  • Sie sind neugierig und aufgeschlossen gegenüber neuen publizistischen Formen; Twitter, Facebook und Co. sind keine Fremdwörter für Sie

  • Sie verfügen über eine journalistische Ausbildung und/oder mehrjährige Berufserfahrung

  • Sie bringen Führungserfahrung mit

Was wir bieten:

  • Eine vielseitige journalistische Tätigkeit, die sich nicht nur auf das Verfassen von Texten beschränkt

  • Die verantwortungsvolle Aufgabe, die Inhalte der TagesWoche mitzugestalten

  • Einen Arbeitsplatz im Herzen von Basel

  • Ein kleines, engagiertes Team und ein spannendes Arbeitsumfeld

  • Familienfreundliche Anstellungsbedingungen

Fragen und Bewerbungen gerne an Christian Degen, Chefredaktor/Geschäftsführer TagesWoche, christian.degen@tageswoche.ch und Telefon direkt 061 561 61 54.

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Adieu! 5 Dinge, die ich bei der TagesWoche gelernt habe

7.01.2016, 17:30Uhr
Nils Fisch: Auf bald! Es war sehr intensiv. Andreas Schwald verlässt die TagesWoche.

Auf bald! Es war sehr intensiv. Andreas Schwald verlässt die TagesWoche. (Bild: Nils Fisch)

Oh, wie dieser Kühlschrank miefte, schon wieder. Ich drehte den Thermostat aus, entfernte grob den Dreck, liess die Türe offen. Die wenigen kalten Flaschen hatte ich kurz zuvor noch verteilt, die letzte alte Senftube entsorgt.

Das wars. Am Dienstag, 29. Dezember, kurz vor 18 Uhr, löste ich den einst ikonischen Newsroom der TagesWoche auf. Seither befindet sich die Redaktion vollständig im ersten Stock in der Mitte und mit Christian Degen hat sie auch einen neuen Chef. Hallo, Christian!

Es war ziemlich nass draussen, als ich den alten Schlotterbeck-Kronleuchter ausknipste und die viel zu schwere Glastür ins Schloss zog, das letzte Mal. Vier Tage nach Weihnachten, drei Tage vor Neujahr und 15 Monate nach meinem ersten Arbeitstag im Oktober 2014.

Zuvor leitete ich während gut drei Jahren die Nachrichtensendung «7vor7» von Telebasel. Ich wollte jetzt zurück, zurück zum Schreiben. Erzählen statt restrukturieren. Inhalt recherchieren statt Personal disponieren. Und ich wollte vorwärts: Online. Und wenn online, dann bei der TagesWoche.

Das Ende des Newsrooms hinten in der Mitte, das Ende auch der Leuchtschrift.

Das Ende des Newsrooms hinten in der Mitte, das Ende auch der Leuchtschrift. (Bild: Nils Fisch)

Mein Bedarf an Establishment-Cüpli war also fürs erste gedeckt. Mehr Handwerk, bitte. Mehr Werkzeug. Hauptsache Journalismus.

Und das kam dabei heraus:

Seit Oktober 2014 habe ich insgesamt 233 Beiträge auf www.tageswoche.ch publiziert, darunter 14 Blogbeiträge und 12 Community-Kommentare (ja, Letzteres hätte noch Luft nach oben).

Bei 331 Arbeitstagen seit Stellenantritt ergibt das abzüglich der bis dato 31 Ferientage eine persönliche Quote von 0,7039 Beiträgen pro Arbeitstag.

Übersicht verloren? Zum Glück gibts dafür eine App!

Übersicht verloren? Zum Glück gibts dafür eine App! (Bild: Screenshot LinkedIn)

Angesichts der Tatsache, dass ich ab Juli 2015 erst die Funktion als stellvertretender Chefredaktor ad interim und dann die Geschäftsleitung als Chefredaktor ad interim einnehmen durfte, verrechne ich die Quote per Handgelenk also noch mit ziemlich viel Administrationsarbeit. Was mich alles in allem mit den 0,7 Beiträgen pro Tag quantitativ persönlich ganz zufrieden stimmt.

Zu meinen persönlichen Favoriten gehören:

Gute Menschen, engagiertes Team

Jetzt ist Zeit, weiterzugehen. Das hat persönliche Gründe: Ein Vorsatz, ein Versprechen auch an mich selbst. Dazu kommt das Faktische: Einmal kurz durch den Betrieb gepflügt, das hinterlässt Spuren. Vielleicht auch im Betrieb.

Die vorzeitige Rückkehr in eine Managementfunktion war spannend. Wir haben gemeinsam in kurzer Zeit sehr viel erlebt. Vor allem haben wir viel bewegt. Die TagesWoche entwickelt sich weiter und mir verbleibt hier noch etwa ein Monat mit tollen Journalisten, mit gewitzten Digitalexperten, vor allem aber mit guten Menschen.

Dass ich nach gut einem Jahr derjenige sein würde, der oben auf der Leiter steht und eigenhändig die Leuchtschrift vor dem Newsroom abmontiert, das war so nicht vorgesehen. Manchmal ändern sich die Dinge. Sehr schnell.

Ein bisschen wehmütig war mir also schon zumute, als der Kronleuchter da im hohen, kalten, leeren Nachrichtenraum erlosch. Doch die Wehmut verfliegt, wenn ich mich an diese

 

5 Dinge

erinnere,

die ich bei der TagesWoche über Online gelernt habe:

 

1. Bleib knusprig.

Fassen Sie sich kurz. Oder auch nicht. Hauptsache, Sie halten Ihre Leser bei der Stange. Verachten Sie aber dabei nicht den Inhalt: Schreiben Sie über etwas Sorgenvolles? Probieren Sie, eine positive Haltung einzunehmen. Oder etwas Munteres? Dann sollten Sie sich damit nicht extra noch anbiedern.

Inhalt kommt also vor Stil. Denn taugt der Inhalt nichts, rettet ihn auch die schönste Sprache nicht. Klar, sagen Sie jetzt, das sind die Grundregeln für gutes Schreiben. Aber jetzt lesen Sie mal das:

2. Das Internet ist gross. Aufmerksamkeit ist die Währung (und alle wollen auf Ihr Smartphone).

Im Internet herrscht Krieg. Krieg um Ihre Aufmerksamkeit. Na, was unterbricht Sie gerade alles bei der Lektüre dieses Stücks? Haben Sie eine WhatsApp-Nachricht gekriegt? Eine Push-Meldung über ein Promi-Baby? Eine E-Mail vom Chef? Schauen Sie bitte nicht nach.

Ihre Aufmerksamkeit ist das Mass der Dinge. Und die müssen wir mit Inhalt fesseln. Oder mit Content, wie man hier im Internet so sagt. Und das am besten auf Ihrem Smartphone. Denn das haben Sie den ganzen Tag dabei, darüber kommunizieren und konsumieren Sie stundenlang und seien wir ehrlich: Darauf passen Sie fast besser auf als auf Ihr Portemonnaie.

Also: Alle wollen da rein. Und alle wollen, dass Sie bleiben. Das Ziel ist nicht mehr, Sie zu einem Klick zu verführen. Wir wollen Ihre Zeit. Wir wollen, dass Sie noch mehr davon mit uns verbringen. Und nicht mit den andern, die Ihnen gerade eine WhatsApp oder auf Facebook geschrieben haben.

3. Daten sind Gold.

Sie hinterlassen Spuren. Wie Sie im echten Leben Mikroben, Haare, Hautreste und überhaupt überall Ihre DNS liegenlassen, tun Sie das im Internet auch. Mit Ihren Daten, Ihrem Verhalten, jedem Klick. Nur wird hier alles gesammelt. ALLES! Verstehen Sie? Alles. Nur so kommen wir zu Schlüssen wie oben.

Nun kann man die Daten verwenden, um Ihre Rolle als Staatsbürger zu überprüfen oder um Ihr Gefahrenpotenzial zu qualifizieren. Oder einfach nur, um Geld zu machen: Denn hier im Internet sind alle scharf auf Daten. Ist Ihre Aufmerksamkeit unsere Währung, dann sind Ihre Daten das Gold.

Aber ohne Erzählung und Kontext ist das alles nichts. Deshalb gilt auch hier: Daten sind erst der Rohstoff. Auch sie müssen erst einmal zu einer Erzählung werden. Und dabei helfen uns diese zwei Fragen:

4. Was ist dir wichtig – und warum?

Wer erzählt, gewichtet. Wer schreibt, lässt aus. Das liegt daran, dass Erzählung Struktur ist. Und Sprache erst recht.

Nun können wir also unbewusst weiterplaudern. Oder wir nehmen eine Haltung ein. Nein, das muss keine politische oder doktrinale Haltung sein. Das kann eine ganz persönliche Haltung sein. Was für Sie persönlich stimmt und was nicht. Sie sind deswegen noch lange kein linker Fötzel oder rechter Polteri.

Wissen wir, was uns wichtig ist und was nicht, können wir es auch formulieren. Haltung einnehmen zwingt uns, nachzudenken. Der Inhalt wird klarer, der Text besser, die Form bestimmter.

Denken Sie also darüber nach, was Ihnen wichtig ist. Machen Sie das immer wieder. Und denken Sie dabei immer daran:

5. Starte als Amateur. Trainiere weiter. Lerne, immer wieder. Aber vergiss nie: Du bist du. Und nur zu einem kleinen Teil die Figur, die da auf dem Autorenfoto dein Gesicht trägt, deren Name über dem Artikel steht und die gerade mit glasigen Augen ihre Klickzahl beobachtet.

(Und 6.: Schliess regelmässig deine Browser-Tabs.) 

_
Andreas Schwald verlässt die TagesWoche per Ende Februar 2015. In der Zwischenzeit unterstützt er Chefredaktor Christian Degen. 

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Der Anfang war leicht

5.01.2016, 18:53Uhr
Nils Fisch: Christian Degen (45) hat am 4. Januar seinen Arbeitsplatz bei der TagesWoche bezogen.

Christian Degen (45) hat am 4. Januar seinen Arbeitsplatz bei der TagesWoche bezogen. (Bild: Nils Fisch)

Liebe Leserinnen und Leser

Am Montag habe ich ganz offiziell meinen neuen Arbeitsplatz bei der TagesWoche eingerichtet. Und so ein erster Tag ist ja meistens etwas chaotisch. Bei mir lief das ungefähr wie folgt ab: Ich habe nach einer kurzen Begrüssung die erste Redaktionssitzung miterlebt, danach einen Crashkurs zum Betriebssystem erhalten und dann meinen Computer eingerichtet. Nach einigen Gesprächen und ersten Diskussionen war dieser Einstieg auf der Redaktion bereits wieder vorbei, und ich durfte am Abend am Neujahrsempfang unserem Regierungspräsidenten Guy Morin lauschen.

An meinem zweiten Arbeitstag möchte ich mich nun an Sie wenden. Viele von Ihnen begleiten die TagesWoche seit ihrem Anfang im Oktober 2011. Sie haben die Entwicklung dieses Medienprojekts verfolgt und fragen sich vielleicht, wohin die Reise unter meiner Führung gehen soll. Ich kann Ihnen sagen, dass sich die TagesWoche inhaltlich noch stärker um die Stadt und die Region Basel kümmern wird. Wir wollen die Themen aufnehmen, die die Menschen in der Region bewegen, Diskussionen lancieren und für Gesprächsstoff sorgen. Wir möchten Ihnen Beiträge anbieten, die von politischer Unabhängigkeit und Niveau zeugen – und das immer wieder einmal mit einer Prise Humor. Dabei sollen auch Artikel abseits von Tagesaktualität und fremdem Agenda Setting ihren Platz haben.

Und mein erster Eindruck bei der TaWo stimmt mich extrem positiv. Die Redaktion besteht aus motivierten, kreativen, aber kritischen Leuten, die auch gegenüber heiklen Themen keine Berührungsängste kennen. Und genau solche Leute braucht es, um den modernen und relevanten Journalismus zu betreiben, wie ich ihn mir vorstelle. Ich freue mich sehr, wenn Sie uns dabei unterstützen, indem Sie uns auf Themen aufmerksam machen und unsere Arbeit kritisch, aber konstruktiv begleiten.

Mehr zu meiner Person finden Sie hier: «Christian Degen wird neuer Chefredaktor der TagesWoche».

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Tschüss, lieber Glaskasten

29.12.2015, 13:07Uhr
Hans-Jörg Walter: Es war einmal eine Arbeitsinsel... Auch der Computer des Diensters ist nun einen Stock höher.

Es war einmal eine Arbeitsinsel... Auch der Computer des Diensters ist nun einen Stock höher. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Vor dem grossen Umzug im Frühjahr an die Spitalstrasse 18 organisiert sich die TagesWoche jetzt schon räumlich neu. Per Ende 2015 sagen wir dem Glaskasten im Erdgeschoss der Mitte Adieu.

Das Newsdesk befindet sich ab 30. Dezember 2015 komplett im ersten Obergeschoss, wo sich bereits seit Längerem Redaktion und Verlag befinden. Ganz im Sinne kürzerer Wege.

Für Inserate ins Gundeli

Damit bündelt die TagesWoche jetzt schon ihre Kräfte auf einem Stockwerk und bereitet ihre Abläufe auf die neuen Bürosituation an der Spitalstrasse 18 vor. Der markante, von Passantenblicken verwöhnte Newsroom der TagesWoche gehört damit der Vergangenheit an. Das Unternehmen Mitte hat Eigenbedarf angemeldet und bespielt den Raum nun selbst.

Die Postadresse Gerbergasse 30 in 4001 Basel bleibt natürlich bis auf Weiteres noch aktuell. Sie erreichen uns zu Fuss nun also wie folgt:

  • Redaktion und Verlag: Redaktion TagesWoche, Unternehmen Mitte, 1. Obergeschoss (via Hallenlift)
  • Inserate: Firma Cover Ad Line, Güterstrasse 145, 4053 Basel

Und keine Sorge, das lassen wir uns trotzdem nicht nehmen – den beliebten Fasnachts-Fotiautomaten gibts noch einmal an dieser Fasnacht: Wie gewohnt an der Strassenlage Ecke Rümelinsplatz und Grünpfahlgasse.

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Mehr Sichtbarkeit für unsere Schwerpunkte

17.12.2015, 14:10Uhr
: Die neue Artikel-Box: Alles zum aktuellen Schwerpunkt-Thema auf einen Blick.

Die neue Artikel-Box: Alles zum aktuellen Schwerpunkt-Thema auf einen Blick.

Was in dieser Welt geschieht, geht uns alle an. Unsere Welt besteht aus Geschichten und diese Geschichten prägen die Menschen und unsere Region. Deswegen fokussiert sich die Redaktion der TagesWoche regelmässig auf Schwerpunkt-Themen grosser Tragweite. Woche für Woche.

Wir wollen unsere Geschichten, Interviews und Porträts für Sie besser sichtbar machen. Deshalb haben wir unsere Website angepasst. Ob Kinder auf der Flucht, die Dynamik der Klybeckstrasse, Krise und Glück des Einzelhandels in der Stadt oder die Leiden der Partnerschaft beider Basel: Wir zeigen, was uns bewegt.

Ab sofort finden Sie am Ende der Hauptseite eine Box mit dem aktuellen Schwerpunkt. Sie bietet eine ideale Übersicht über die einzelnen Artikel zu einem Thema und ermöglicht Ihnen das Eintauchen in die Welt. Wer noch mehr zum Thema lesen möchte, der findet mit einem Klick auf den Titel der Box das jeweilige Dossier, das noch mehr Lesestoff bietet.

Wir wünschen gute Lektüre.

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Wechsel bei unseren Kolumnisten

16.12.2015, 15:58Uhr
Nils Fisch: Herzlichen Dank für den Einsatz, Vania Alleva und Andreas Gross. Neu begrüssen wir Knackeboul als Kolumnisten.

Herzlichen Dank für den Einsatz, Vania Alleva und Andreas Gross. Neu begrüssen wir Knackeboul als Kolumnisten. (Bild: Nils Fisch)

Mit der letzten Printausgabe der TagesWoche 2015 verabschieden wir Vania Alleva und Andreas Gross als Kolumnisten (die aktuellen Beiträge hier und hier). Beide leisteten mit ihren prononciert politischen Texten einen wichtigen Beitrag zum Inhalt der TagesWoche.

Der Zürcher Alt-Nationalrat Andreas Gross schrieb seit 2014 regelmässig für die TagesWoche. Unter dem Motto «Mosaik der Demokratie» schrieb er über die Bestandteile des politischen Systems, das dieses Land zu dem machte, was es heute ist. Und auch darüber, was diese Demokratie bedroht und wie sie weiterzuentwickeln wäre. Seine Beiträge trugen gewichtig zur politischen Bildung bei und erfreuten sich einer aktiven Stammleserschaft.

Danke und Adieu

Vania Alleva publizierte ebenfalls seit vergangenem Jahr für die TagesWoche. Die Gewerkschafterin steht seit 2012 als erste Frau an der Spitze der Gewerkschaft Unia und äusserte sich regelmässig zu politischen und gewerkschaftlichen Themen in der TagesWoche. Sie verschaffte dem Diskurs über die Arbeitnehmerseite damit eine grössere Öffentlichkeit.

Wir bedanken uns bei den zwei Autoren herzlich für ihr Engagement – und für ihre Beiträge zu einem grundlegenden Diskurs, der sich mit der Gesellschaft und ihren Motoren auseinandersetzt. 

Hallo Knackeboul!

Neu dürfen wir dafür David Kohler, besser bekannt als Knackeboul, als Kolumnisten begrüssen. Der Rapper und Beatboxer aus Langenthal hat einen ganz anderen Weg hinter sich: Bekannt wurde er neben seiner musikalischen Karriere auch durch Engagements beim Jugendsender «joiz» und mit einer eigenen Rubrik auf dem Onlineportal «watson».

Knackeboul nennt sich selbst «Meinungsbekunder». Mit der neuen Aufgabe bei der TagesWoche wird er sich damit also publizistisch und inhaltlich auf ein neues Terrain wagen. Wir können gespannt sein. Sie finden sein Profil hier auf Twitter und hier auf Facebook.

Taufrisch servieren wir schon mal ein Youtube-Müsterchen seiner musikalischen Tätigkeit:

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Die TagesWoche tickert durch die Nacht bis zur Bundesratswahl

8.12.2015, 11:21Uhr
Nils Fisch: Beck, Krebs, Schulthess: Ein Reporter pro SVP-Kandidat.

Beck, Krebs, Schulthess: Ein Reporter pro SVP-Kandidat. (Bild: Nils Fisch)

Heute ist die «Nacht der langen Messer»: In Fraktionssitzungen entscheiden die Bundeshaus-Parteien, wen sie anstelle von Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) in den Bundesrat wählen wollen. 

Im Berner Nobelhotel-Bellevue werden Gerüchte in Umlauf gebracht, richtige und falsche. Und wir – ja, wir – sind mittendrin und berichten ab dem späten Nachmittag laufend über neue Erkenntnisse und alte.

Die TagesWoche löst ein Dreier-Ticket

Wer sind wir? Fragen Sie sich zurecht. Nun, die TagesWoche hat keine Kosten gescheut und schickt drei (in Ziffern: 3) Journalisten nach Bern, um über die Bundesratswahlen zu berichten.

Renato Beck hat sich durch den exzessiven Konsum von «Salon Bâle» und «Dschungelcamp» für den Job qualifiziert. Er glaubt, dass die SVP-Bundesratswahl 2015 das Beste aus beiden Formaten in sich vereint: Verhaltensoriginelle, die in einem bizarren Wettstreit um Aufmerksamkeit ringen. Aeschi mit dem geliehenen Kleinkind auf dem Schoss, Norman «Abu Ghraib» Gobbi und Promillenzähler Parmelin – «Wow, das ist geil, das ist genau die RTL2-Realität, die der Schweizer Politik sonst abgeht», jubelt Beck, und gibt sich kennerisch: «Damit holt man die Jungen ab – und mich erst recht!»

Marc Krebs ist es durch seine Berichterstattungen über den Eurovision Song Contest in Moskau und die Fasnacht im Thurgau gewohnt, unter extremen Bedingungen zu arbeiten. Nach eigenen Aussagen sieht er vor allem den «Spa-Bereich» im Hotel Bellevue als grosse Herausforderung. «Aber natürlich interessiert mich auch die Frage, wem Eveline Widmer-Schlumpf die letzte Rose geben wird: Aeschi, Baschi oder doch dem Sommelier aus der Romandie?», sagt der Basler mit Migrationshintergrund.

Das dritte Bundeshaus-Greenhorn heisst Jeremias Schulthess. Er durfte bereits den Duft der nationalen Politik schnuppern und mit dem Basler SVP-Mann Sebastian Frehner um das Bundeshaus spazieren. Daraus entstand ein einmaliger Einblick in die Abgründe der SVP-Politik: «Mich erschreckt nichts mehr», versichert Schulthess. Dem angehenden SVP-Bundesrat Thomas Aeschi lief er an besagtem Recherchetag bereits über den Weg. «Ich freue mich, ihn und die fröhliche SVP-Truppe wiederzusehen!» 

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PS: Unser Hashtag-Vorschlag #Helterskelter:Dietageswocheandernachtderlangenmesserimbernerbellevue wurde leider vom Komitee abgelehnt. Zähneknirschend übernehmen wir daher #BRWahl15. Das gesammelte Gezwitscher:    

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