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Wochenausgabe, 12.9.: Der Zoo – ein Auslaufmodell?

11.09.2014, 14:54Uhr
Hans-Jörg Walter: Der Zoo als «Kultur- und Bildungsinstitution»? Nein, sagt der Tierphilosoph Markus Wild. Im 21. Jahrhundert sei diese Tierhaltung eine unnötige und fragwürdige Konsum- und Vergnügungsform.

Der Zoo als «Kultur- und Bildungsinstitution»? Nein, sagt der Tierphilosoph Markus Wild. Im 21. Jahrhundert sei diese Tierhaltung eine unnötige und fragwürdige Konsum- und Vergnügungsform. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Kinder lieben Zoos, und die Eltern hoffen, dass sie dabei etwas lernen. So steht es auch im Leitbild des Zoos: «Der Zoo Basel ist eine Kultur- und Bildungsinstitution.» Er «sensibilisiert das Publikum für den Schutz der Natur». Dafür wird der Zoo vom Kanton Basel-Stadt jährlich mit 1,45 Millionen Franken unterstützt.

Bildung durch eingesperrte Tiere? Der Basler Tierphilosoph Markus Wild kritisiert Zoos, obwohl diese immer mehr für das Tierwohl tun. Der grundsätzliche Konflikt sei noch immer da: «Man entnimmt Tiere ihrer natürlichen Umwelt und unterwirft sie vollständig der menschlichen Kontrolle.»

Für Wild sind Zoos Auslaufmodelle – auch das in Basel geplante Ozeanium, das bereits für einigen politischen Zündstoff gesorgt hat: Man könne die Unterwasserwelt genauso gut virtuell darstellen.

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Weitere Themen in der Ausgabe 37/2014:

Schikanen für Einbürgerungswillige
Münchenstein baut eigenmächtig neue Hürden für Leute, die den roten Pass wollen: Vor der Einbürgerung heisst es Holz sammeln und Extra-Sprachtests absolvieren.

Gerhard Lips und Baschi Dürr im Fokus der Ermittler
Wende in der «Pappteller-Affäre»: Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren gegen die Studenten ein. Ermittelt wird nun gegen die Polizeibehörden. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch.

Eine Zelle teilt sich mit
Seit ihrer Aktion auf dem Messeplatz während der Art Basel kennt man den Namen des Künstlerkollektivs «diezelle» – doch wer steckt dahinter?

«Die Spieler sind wie Formel-1-Wagen»
FCB-Trainer Paulo Sousa im Interview: Warum seine Spieler sogar im Schlaf überwacht werden, wieso er nur selten auf der Trainerbank sitzt und welche Rolle die Garage seines Vaters für ihn gespielt hat.

Bodyguards würgen Tibeterprotest in Basel ab
Chinesische Botschaftsangestellte hindern Demonstranten beim Basler Mondfest am Protestieren. Warum griff der anwesende Basler Regierungspräsident Guy Morin nicht ein?

Wo lauert die Gefahr für Fussgänger?
Die TagesWoche sucht die Fallen für Fussgänger in Basel. Helfen Sie mit.

Die Überwacher nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau
Das neue Fernmeldegesetz rückt näher und der Kampf wird mit immer härteren Bandagen geführt. Die Befürworter schrecken auch vor abwegigen Argumenten nicht zurück.

Schulkinder für Propaganda missbraucht
Die Junge SVP ruft zum Verpetzen linker Lehrer auf. Doch die Aktion stellt die Initianten selber bloss.

Star im eigenen Film dank Ego-Kamera
In der digitalen Welt ist das GoPro-Fieber ausgebrochen. Nie war es so einfach und günstig, extreme Situationen zu filmen.

«Jetzt kommt die Euphorie»
Die Veranstalterin Daniela Dill über Basel als Slammer-Stadt und ihre Favoriten an der Slam-Schweizermeisterschaft.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 12. September – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Wo lauern die Gefahren für Fussgänger in Basel?

11.09.2014, 05:00Uhr
Hans-Jörg Walter: Wer hat wann, wo und wie keinen Vortritt? Sagen Sie es uns.

Wer hat wann, wo und wie keinen Vortritt? Sagen Sie es uns. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Fussgänger aufgepasst: Die TagesWoche sucht die Fussgängerfallen von Basel. Wo erleben Sie auf dem täglichen Weg zur Arbeit Ihr persönliches Harakiri? Wo lauern Gefahren, wo fehlen Signale, wo geht Ihnen die Übersicht im Verkehrsdschungel verloren?

Einige Beispiele wurden bereits zusammengetragen: Die Quartierbewohner in Kleinbasel vermissen ihre Fussgängerstreifen. Im Gundeli gehören nebulöse Vortrittsrechte zur Quartiertradition. Und in der Innenstadt mutieren Fussgänger ob all der weiss-roten Absperrschranken zu urbanen Hürdenläufern. Die Fussgänger sind das schwächste Glied im Strassenverkehr. Folglich bekommen sie Verkehrsschikanen am meisten zu spüren.

Unsere Sammlung der Fails und Fallen für Velofahrer vor zwei Jahren war ein voller Erfolg: Claude Wyler, Präsident der Verkehrskommission aller neutralen Quartiervereine von Basel-Stadt, reichte die Liste beim Bau- und Verkehrsdepartement ein. Einige Problemzonen wurden seither bearbeitet und sicherer gemacht. Das Gleiche hat Wyler mit der Liste unserer Fussgängerfallen vor.

Jetzt sind Sie gefragt: Tragen Sie die gefährlichen Orte in der Karte ein, schicken Sie uns eine Mail an community@tageswoche.ch, oder hinterlassen Sie einen Kommentar in der Kommentarspalte. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe!

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Wochenausgabe vom 5.9.: Basel braucht mehr Platz

4.09.2014, 14:50Uhr
Hans-Jörg Walter: Wohnen in Basel: Wo sollen Basels Mieter künftig Platz finden?

Wohnen in Basel: Wo sollen Basels Mieter künftig Platz finden? (Bild: Hans-Jörg Walter)

Basel zieht an. Nach Jahrzehnten der Stadtflucht entscheiden sich seit einigen Jahren wieder mehr Menschen für ein Leben in der Stadt. Allein in den letzten zwölf Monaten hat die Bevölkerung um gut 1000 Personen zuge­nommen. Und der Trend zeigt weiter nach oben: Bis 2024 rechnet das Bundesamt für Statistik in einem Maximalszenario mit ­einem Wachstum von rund 14'000 Personen; heute leben etwa 196'000 Menschen in Basel.

Für den Fiskus sind das schöne Aussichten. Schlechte Karten hat aber, wer derzeit eine Wohnung sucht. Die Leerstandsquote beträgt gerade noch 0,2 Prozent. Es gibt kaum mehr freie Wohnungen, und die Mietzinse sind markant gestiegen. Vier-Zimmer-Wohnungen unter 2500 Franken sind kaum mehr zu finden – was die finanziellen Möglichkeiten vieler Fami­lien übersteigt. 

Wie angespannt die Situation ist, bekommt auch Ernst Jost zu spüren. Es gebe heute bedeutend mehr Auseinandersetzungen um Mietzins­erhöhungen als früher, sagt der Leiter der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten. Meist seien wertsteigernde Sanierungen der Grund für den Ärger. «Viele der kleineren und günstigeren Wohnungen sind verschwunden.» 

Was tun gegen die Wohnungsnot? Die Regierung will neuen Wohnraum an den Stadträndern schaffen, worüber am 28. September abgestimmt wird. Gegen diese Pläne sind unter anderem die Grünen und ­BastA! – aus ökologischen Gründen, aber auch, weil so noch mehr teure Wohnungen für Gutbetuchte geschaffen würden, wie BastA!-Co-Präsidentin Tonja Zürcher sagt. Statt auf ­Stadtrandentwicklung setzen die Kritiker auf ­Ver­­dichtung in der Stadt – auf Hausauf­sto­ckungen und die Umnutzung von leer ­stehenden Büroflächen.

Damit allein lässt sich der künftige ­Bedarf an ­Wohnungen aber nicht abdecken.­ Attrak­tivität hat ihren Preis. Basel wird wohl im Stadtinneren verdichten und den Stadtrand besiedeln müssen.

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Weitere Themen in der Ausgabe 36/2014:

Sommercasino kämpft ums Überleben
Trotz neuem Betriebskonzept ist der Basler Jugendkultur-Treff nicht aus dem Schneider – jetzt drohen auch noch Subventionskürzungen.

Ein Basler an der Kriegsfront
Was treibt den Basler Kriegsreporter Kurt Pelda dazu, sein Leben in Krisengebieten wie Syrien und Irak aufs Spiel zu setzen? Ein Gespräch.

Der Psychiater kommt mit Polizeisirene
Ein Passant will einem Obdachlosen helfen. Doch der ­Notfallpsychiater winkt ab und verweist auf die Polizei. Ein Einzelfall – oder gehen wir heute so mit Randständigen um?

Basel-Stadt auf dem Scheiterhaufen
Am Samstag brennen im Baselbiet die Höhenfeuer der Fusionsgegner. Das Laufental hat genug von dem Theater.

Russische Repression
Im Kampf um die Ostukraine geht es nicht nur um Geopolitik, sondern auch um Menschenrechte und Demokratie – eine Analyse von Georg Kreis.

Baustoff der Zukunft
Weltweit wachsen die Städte. Doch ohne Alternativen zu Sand und Stahl stösst der Bauboom an Grenzen. Forscher der ETH entwickeln nun neuartige Materialien aus Pflanzen.

Anleitung zum Widerstand
Wer das System verändern will, muss zum Regelbuch für gewaltfreie Protestbewegungen greifen, zeigt der bildstarke Dokfilm «Everyday Rebellion».

Sechs Termine für Kunsthungrige
Der September gehört der Kunst. Unzählige Ausstellungen starten dieses Wochenende in Basel. Ein paar Anregungen.

Grätsche gegen die Prüderie
Die Fondation Beyeler zeigt gespreizte Schenkel – eine Seltenheit in der ­protestantischen Museumsstadt Basel.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 5. September – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Neue Gesichter auf der TagesWoche-Redaktion

2.09.2014, 17:40Uhr
Nils Fisch: Neu dabei: Thom & Jerry (v.r.)

Neu dabei: Thom & Jerry (v.r.) (Bild: Nils Fisch)

Der Herbstbeginn hat einige personellen Veränderungen auf der TagesWoche-Redaktion gebracht: Mit Thom Nagy und Jeremias Schulthess durften wir zwei neue Mitarbeiter begrüssen, auf die wir uns schon lange freuen.

Thom Nagy, bis vor kurzem bei NZZ Labs beschäftigt, wird uns als Digitalstratege verstärken. Er ersetzt unseren bisherigen Digitalpropheten David Bauer, der sich neuen Projekten zuwenden will. Mit Thom Nagy haben wir einen Ersatz gefunden, der aus dem gleichen Holz geschnitzt ist. Seine Kernaufgabe wird es sein, die TagesWoche noch mehr zu dem zu machen, was sie sein will: ein soziales Medium mit dialogischer Ausprägung, das von zeitgemässen Erzählmethoden und Darstellungsformen Gebrauch macht. Wir danken David Bauer für die enorme Arbeit, die er seit Bestehen der TagesWoche geleistet hat, und für alles, was er zur Entwicklung unseres Mediums beigetragen hat. Und hoffen, dass er uns auch in Zukunft mit dem einen oder anderen spannenden Projekt bereichern wird.

Ebenfalls am 1. September hat Jeremias Schulthess seine Stelle als Redaktor angetreten. Er war bereits verschiedentlich als freier Mitarbeiter für die TagesWoche tätig, etwa mit Artikeln zu den Tagesschulen in der Region Basel, dem Europäischen Menschenrechtshof in Strassburg und über die Initiative für eine Einheitskrankenkasse. Jeremias Schulthess, der an der Humboldt-Universität in Berlin Geschichte und Russisch studiert hat, wird tendenziell für überregionale Themen zuständig sein, wobei die Grenze hier ja nicht so einfach zu ziehen ist, zumal die TagesWoche ohnehin auf Themen fokussiert, die für die Region Basel von Bedeutung sind.

Ebenfalls als Redaktor zur TagesWoche stossen wird Andreas Schwald. Allerdings erst am 1. Oktober. Bis dahin erholt er sich noch von den Anstrengungen, die ihm als Redaktionsleiter des Nachrichtenmagazins «7vor7» bei Telebasel abverlangt wurden. Andreas Schwald wird unsere Redaktion im Ressort Region verstärken, wo seit dem Abgang von Michael Rockenbach eine Lücke klafft. Michael, der nicht nur die TagesWoche verlassen, sondern auch die Branche gewechselt hat, gehörte zu den prägenden Autoren der TagesWoche, war multifunktional wie ein Schweizer Sackmesser und ein allseits geschätzer Kollege, entsprechend schmerzlich wird er vermisst. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg in seiner Karriere als Lehrer.

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Basel zeigt Rassisten die rote Karte

28.08.2014, 15:38Uhr
Hans-Jörg Walter: Leserinnen und Leser sagen Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Bildredaktor Nils Fisch bei der Vorbereitung der Leinwand für die Fotoaktion der TagesWoche.

Leserinnen und Leser sagen Nein zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Bildredaktor Nils Fisch bei der Vorbereitung der Leinwand für die Fotoaktion der TagesWoche. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Am Donnerstagmorgen ist der Startschuss für die Kam­pagne «Basel zeigt Haltung» gefallen. Anlass für die Aktion, die «mehr Offenheit und Fairness» propagiert, sind die rassistischen und zum Teil unerträglich hetzerischen Reaktionen, welche die kriegerischen Konflikte im Nahen Osten in Blogs und sozialen Medien provozieren. Mit seiner Kampagne will das Basler Präsidialdepartement aber auch ein Zeichen gegen jenes Vorurteil setzen, das Wohn- und Umweltprobleme einseitig den Zuwanderern zuschreibt – den Migranten und Expats.

Es ist nicht die erste Aktion dieser Art, die von der Basler Regierung lanciert wird. Bereits 2007 warb das Sicherheitsdepartement mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Politik «für mehr Weltoffenheit, Gastfreundlichkeit und Kompetenz in Migrationsfragen». Die Kampagne, die sich gegen die SVP-Wahlplakate mit den weissen und schwarzen Schafen richtete, verpuffte rasch. 

Zeigen auch Sie Haltung!
Leserinnen und Leser aus unserer Community haben sich bereits an der TagesWoche-Fotoaktion zur Kampagne «Basel zeigt Haltung» beteiligt.
Machen auch Sie mit!

Sind solche Kampagnen also zahnlose symbolpoli­tische Aktionen, Ausdruck naiven Gut­men­schentums? Wir von der TagesWoche sagen Nein. In Zeiten, in denen eine fremdenfeindliche Initiative die andere jagt und rechtspolitische Kreise alle Brücken zu Europa abbrechen möchten, ist es richtig, zu protestieren. Aus diesem Grund unterstützt die Tages­Woche die Aktion als Medienpartnerin.

Dabei legen wir den Finger auch auf wunde Punkte. Denn natürlich findet Fremdenfeindlichkeit nicht nur online statt. Und natürlich ist Rassismus nicht nur ein rechtsnationales Phänomen.

Welcher Linke etwa empört sich heute noch darüber, dass balkanstämmige Einwohner höhere Auto­versicherungsprämien bezahlen als Schweizer? Wem fällt es auf, dass in heutigen Medienmitteilungen über Raub- und Gewaltdelikte die Herkunft der (oft ausländischen) Täter angegeben wird? Unlängst galt diese Praxis noch als journalistisches No-Go, da sie ein verzerrtes Bild der auslän­dischen Bevölkerung zeichnet.

Rassismus institutionalisiert sich schleichend – ohne dass wir uns dessen im Alltag bewusst werden.

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Weitere Themen in der Ausgabe 35/2014:

«Haben Sie schon unterschrieben?»
Eine Initiative jagt die nächste. Wer Volksrechte als Propaganda-Instrumente einsetzt, pervertiert sie und arbeitet an der Spaltung der Gesellschaft.

Die Geschichte einer Symbiose
Stephan Marti restauriert ein fast 700-jähriges Haus. So wie das Haus drohte auch sein Körper zu zerfallen.

Von der Migrantin zur Firmenchefin
Am 1. September feiert der Verein Crescenda sein zehnjähriges Bestehen. Das Gründungszentrum hilft Frauen aus aller Welt beim Aufbau ihrer eigenen Unternehmen.

Der lange Weg in die Kunsthalle
Der Kunstkredit Basel-Stadt suchte immer wieder Räume für seine Jahresausstellung. Nun geht endlich der Traum einer Schau am Wunschort in Erfüllung.

«Kunst zählt in Hollywood nur, wenn es um Oscars geht»
Der amerikanische Filmemacher Terry Zwigoff ist Ehrengast am Gässli Film Festival. Im Gespräch erzählt er, was er an Basel schätzt – und an Los Angeles hasst.

Ausgerechnet eine Castro
Ein neues Arbeitsrecht verstärkt die wirtschaftliche Öffnung. Doch im Parlament gab es bei der Abstimmung ein Nein, ein einziges. Zum ersten Mal in der Geschichte.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 29. August – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Fotoaktion: «Basel zeigt Haltung»

28.08.2014, 14:53Uhr

>> Direkt zu den Einsendungen der Community.

Die vom Präsidialdepartement gestartete Kampagne «Basel zeigt Haltung» will ein Zeichen gegen Rassismus und jegliche Form von Diskriminierung setzen. Die TagesWoche beteiligt sich an der Kampagne mit einer Fotoaktion. Zeigen auch Sie Haltung! Die ersten TagesWoche-Leserinnen und -Leser haben sich bereits an unserer Fotoaktion beteiligt.

Lanciert wurde die Kampagne von der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung des baselstädtischen Präsidialdepartements – um ein Zeichen gegen die hetzerischen Reaktionen zu setzen, die die Konflikte in Nahost in den sozialen Medien provozieren. Aber auch, um jener verbreiteten Haltung entgegenzutreten, die sämtliche Wohn- und Umweltprobleme einseitig den Zuwanderern anlastet: den Migranten und Expats.

 Bitte schicken Sie ein Mail an community@tageswoche.ch mit:

  • Ihrem Namen
  • Ihrem Statement zum Thema Rassismus im Alltag
  • einem Bild von Ihnen

Sie können sich auch bei uns auf der Redaktion fotografieren lassen. Unsere Fotoleinwand ist im Newsroom am Rümelinsplatz aufgebaut.

Fotografiert wird jeweils von Montag - Donnerstag 11 - 13 Uhr und 16 - 18 Uhr.

Einsendungen aus der Community:

«Bravo Basel! Fremdes ist für mich eine Bereicherung. Auch im Strassenbild. Im Kontakt mit Fremden finde ich immer viele Gemeinsamkeiten. Gemeinsamkeiten verbinden, aber Unterschiede suchen und hervorheben entfremdet.»
Annemarie Martinez Muttenz

 

«Ich lasse mir meine Lebensfreude nicht von Rassisten nehmen!»
Alime Köseciogullari

 

«Rassismus ist eine Strategie, sich hinter seiner Angst zu verstecken.»
Peter Reber


«Kürzlich hörte ich im Deutschlandfunk den Redebeitag einer Hörerin, die der Meinung war ‹Antisemitismus› sei sowieso nur noch eine ‹Worthülse›. Als im Deutschland der 80er und 90er Jahre sozialisierte, politisch denkende Person widerspreche ich klar und deutlich: Antisemitsmus ist ein seit Jahrhunderten in ganz Europa tief verwurzeltes Phänomen, ohne das die Shoah in diesem Ausmass nie möglich gewesen wäre. Nur weil in Deutschland die Aufarbeitung der Geschichte seit mehreren Jahrzehnten eine grosse Rolle spielt, heisst das nicht, dass wir den Antisemtismus überwunden haben und als ‹Worthülse› bezeichnen können. Heute müssen wir gegen Antisemitismus, Islamophobie, Christenverfolgung, Verfolgung der Sinti und Roma und jede andere Form von Ausgrenzung und xenophobisch motivierte Stereotypen klar Farbe bekennen!»
Verena Schiffmann

«Wir sind Sariah und Travis und multikulturell!
Rassismus fängt im Kleinen an! Wir sollten die neuen Generationen eines Besseren lehren. Doch was sage ich meinem Sohn, wenn wir wieder einmal Rassismus begegnen? Er weiss es nicht besser?»
Sariah und Travis

«Fraglich, ob es den Inländer überhaupt gibt! Wir sind doch alle unterschiedlich und somit irgendwo Ausländer. Egal, welchen Status der Pass anzeigt.
Die Schweiz und unsere Region, gerade unsere Region, lebt genau davon, dass hier Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ein Miteinander hinbekommen.
Was wir brauchen ist mehr Akzeptanz – nicht Abschottung; mehr Toleranz – nicht Repression und vor allem mehr Mut – nicht Angst. 
In diesem Land zuhause – auch wenn der Pass seit 55 Jahren etwas anderes sagt.»
Marco Bortolussi

«Rassismus hat viele Gesichter. Er äusserst sich auch dadurch, wenn gewisse ethnische Gruppen per se geduzt werden, wenn Arbeitnehmern aus der EU gegenüber inländischen Arbeitnehmern anderer Hautfarbe den Vorzug gegeben wird, wenn sich am Bahnhof nur eine von zehn Personen ausweisen muss, weil sie dunkelhäutig ist, wenn Familien vor der Einschulung ihrer Kinder aus einem Quartier wegziehen, weil es „überfremdet" ist, wenn ...
Rassismus ist blind und taub, leider nicht stumm.
Aber auch wir bleiben nicht stumm!»
Corinne Banora 

«Beim Rassismus handelt es sich um die schlechte Ausdünstung von Leuten, die nichts anderes als ihre Herden-Eigenschaften haben.»
Phil Boesiger

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Wochenausgabe vom 22.8.: Selfies – Der Schuss nach hinten

21.08.2014, 16:29Uhr
Keystone: «Action!» – Touristen schiessen ein Selfie vor einer Demo am 1. Mai 2014 in Barcelona.

«Action!» – Touristen schiessen ein Selfie vor einer Demo am 1. Mai 2014 in Barcelona. (Bild: Keystone)

Der Skandal um die freizügige Bundeshaussekretärin, den die NZZ im Sommerloch enthüllte, und die Chataffäre des grünen Nationalrats und Badener Stadtammanns Geri Müller sind nur die bekanntesten Fälle. Aber natürlich ist nicht jedes Selfie ein Nacktfoto. Und natürlich geht nicht jeder Schuss dermassen nach hinten los. Fakt ist: Selfies sind zum Massenphänomen geworden.

Doch was bringt uns dazu, uns bei jeder Gelegenheit selbst abzulichten und uns in jeder möglichen bis unmöglichen Pose in der Öffentlichkeit zu präsentieren?  Narzissmus und krampfhafter Zwang zur Selbstdarstellung allein reichen nicht aus, die Zeiterscheinung zu erklären. Redaktor Matthias Oppliger ist dem Phänomen «Selfie» auf den Grund gegangen und hat mit Fachleuten wie dem Medienpädagogen und Buchautor Philippe Wampfler und dem Kommunikationsberater Daniel Graf gesprochen. 

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Weitere Themen in der Ausgabe 34/2014:

Anne-Marie Pfister:
Seit die Basler Buchhändlerin vor 40 Jahren ins Geschäft einstieg, hat sich nicht nur die Literaturwelt drastisch verändert. Das grosse Interview.

Spitalfinanzierung:
Seit der Verselbständigung sind die Basler Spitäler unternehmerisch eigenständig. Wenn sie Geld brauchen, springt der Kanton trotzdem in die Lücke. Businesspläne spielen dabei eine untergeordnete Rolle. 

Mirjam Ballmer:
Die grüne Grossrätin erklärt, warum sie und ihre Partei am 28. September gegen die Projekte zur Stadtrandentwicklung stimmen werden.  

Kantonsfusion:
Symbole statt Argumente: Die wichtigste Debatte in den beiden Basel seit Jahren wird mit einfältigen Gesten und Sprüchen geführt. 

Carena Schlewitt:
Die künstlerische Leiterin der Kaserne Basel hat ihren Ruf als «eiserne Lady» überwunden. Nachdem sie die Kaserne stabilisiert hat, will sie sie jetzt in die Zukunft führen. Das Porträt.

Ukraine-Krise:
Die Schweiz bemüht oft das Prinzip der Neutralität. Dabei geht es in der Frage eines wirtschaftlichen Boykotts gegen Russland um materielle Interessen. Die Analyse von Georg Kreis.

Fairplay-Liga:
Die Fussball-Liga ohne Schiedsrichter ist auf dem Siegeszug durch Deutschland. Die Idee wird auch in der Schweiz populär.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 22. August – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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