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Die ersten offiziellen Leserzahlen der TagesWoche

13.04.2016, 13:43Uhr

Zum ersten Mal überhaupt kann die TagesWoche beglaubigte Leserzahlen für die gedruckte Ausgabe vorstellen. 26'000 Leserinnen und Leser beschäftigen sich jede Woche mit unserer Zeitung.

Damit wir diese Zahl kennen, haben wir an der Studie der Wemf AG zur Mediennutzungsforschung teilgenommen. Diese gibt «Auskunft über die Anzahl Leser und die Zusammensetzung der Leserschaft eines Titels». Die Resultate werden von Verlagen und der Werbewirtschaft jeweils mit Spannung erwartet, weil sie als Grundlage für die Vermarktung gelten und den Erfolg oder Misserfolg einer Zeitung aufzeigen.

Viel Freude bereitet die aktuelle Untersuchung den Schweizer Verlagen jedoch nicht. Die Situation sieht für die gedruckten Zeitungen in der Schweiz düster aus. Die meisten Titel verlieren deutlich an Leserinnen und Lesern. Ausnahmen sind etwa der «Tages-Anzeiger» und die WoZ.

Keine Trend-Aussage für die TagesWoche möglich

Die meistbeachtete Zeitung in der Deutschschweiz bleibt «20 Minuten» mit 1,43 Millionen Lesern. Aber auch sie hat seit letztem Herbst 2,6 Prozent eingebüsst. In der Region verlieren sowohl die «Basler Zeitung» mit 12 Prozent als auch die «bz» mit 4,84 Prozent nicht gerade wenige Leserinnen und Leser. Die «BaZ» erreicht neu 114'000 Leserinnen und Leser, die «bz» mit der Normalauflage 59'000. Eine Übersicht über die aktuellen Zahlen der Medienbranche finden Sie zum Beispiel bei «persoenlich.com» oder auch bei «onlinereports».

Da wir zum ersten Mal an dieser Studie teilgenommen haben, fehlen uns leider die Vergleichszahlen aus den Vorjahren und wir können die Entwicklung für die TagesWoche nicht ablesen. Was wir Ihnen jedoch aufzeigen können, ist eine positive Entwicklung bei den Online-Zahlen. Diese werden von Netmetrix für alle Schweizer Online-Medien erhoben.

Online zeigt die Leser-Kurve nach oben

Im vergangenen Jahr besuchten durchschnittlich rund 166'000 sogenannte Unique Clients (Anzahl Personen, die ein Webangebot in einem bestimmten Zeitraum nutzen) unsere Website pro Monat. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres haben wir gleich zweimal die 200'000er-Marke geknackt und der Schnitt ist auf 206'666 Unique Clients gestiegen.

Und auch auf Facebook erfreut sich die TagesWoche steigender Beliebtheit: 9792 Personen folgen unserem Angebot auf der Social-Media-Plattform (Stand: 13.4. / 10.30 Uhr). Es fehlen uns also noch etwas mehr als 200 Likes, damit wir die Marke von 10’000 Freunden knacken können.

Wir freuen uns enorm über das Vertrauen und den Zuspruch. Und danken jenen herzlich, die die TagesWoche ermöglichen: Ihnen, liebe Leserinnen und Leser.

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Wie haben Sie's mit der Qualität? Basler Chefredaktoren im Gespräch

7.04.2016, 11:23Uhr
Nils Fisch: Markus Somm, David Sieber und Christian Degen diskutieren am Donnerstag in der Elisabethenkirche über Gretchenfragen im Journalismus.

Markus Somm, David Sieber und Christian Degen diskutieren am Donnerstag in der Elisabethenkirche über Gretchenfragen im Journalismus. (Bild: Nils Fisch)

Was tun Journalisten? Welche Daseinsberechtigung hat Journalismus im 21. Jahrhundert? Und was heisst eigentlich Qualitätsjournalismus? Fragen, die Leserinnen und Leser gleich wie Redaktionen beschäftigen.

Die Offene Kirche Elisabethen lädt deshalb am Donnerstagabend zur zweiten Ausgabe von «Basel im Gespräch» zum Thema «Wahrheit, Lüge, Journalismus».

Es soll ein «Gespräch unter Gleichen» sein, bei dem die Chefredaktoren Markus Somm («Basler Zeitung»), David Sieber («Basellandschaftliche Zeitung») und Christian Degen (TagesWoche) mit dem Publikum über Journalismus im Allgemeinen und den Medienplatz Basel im Besonderen diskutieren.

Gesprächsstoff gibt es genügend: So soll etwa diskutiert werden, wie Medien ausgewogen und vollständig über Geschehen berichten können und gleichzeitig immer schneller liefern sollen, schreiben die Veranstalter. Der Vorwurf der «Lügenpresse» sei eine echte Herausforderung für den Journalismus in der heutigen Zeit.

_
Die Diskussion findet am Donnerstag, 7. April, um 18.30 Uhr in der Elisabethenkirche statt.

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Gabriel Brönnimann wird neuer Leiter Regio der TagesWoche

29.03.2016, 16:54Uhr
: Gabriel Brönnimann übernimmt per 1. Juni 2016 die Leitung Regio bei der TagesWoche.

Gabriel Brönnimann übernimmt per 1. Juni 2016 die Leitung Regio bei der TagesWoche.

Gabriel Brönnimann wird neuer Leiter Regio der TagesWoche in Basel. Der 38-jährige Journalist wird seine Stelle am 1. Juni antreten.

Nach seinem Studienabschluss an der Universität Basel (Englisch und Geschichte) arbeitete Gabriel Brönnimann von 2005 bis 2007 bei der Online-Redaktion von «20 Minuten». Danach war er bis 2010 als stellvertretender Ressortleiter Unterhaltung und als Reporter bei «Blick» tätig.

In den folgenden Jahren war Brönnimann als Senior Researcher beim Center for Security Studies an der ETH Zürich und bei den Media Relations des Schweizer Fernsehens SRF angestellt. Seit Anfang April 2014 arbeitet er im Reporter-Team bei «20 Minuten».

    

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«Stadtgespräch»: TagesWoche-Projekt wird von Google unterstützt

25.02.2016, 15:05Uhr
: Insgesamt 27 Millionen Euro werden in der ersten Runde der Digital News Initiative von Google für journalistische Projekte ausgeschüttet.

Insgesamt 27 Millionen Euro werden in der ersten Runde der Digital News Initiative von Google für journalistische Projekte ausgeschüttet.

Über 1’200 europäische Medienorganisationen haben sich im Rahmen der Digital News Initiative bei Google um Fördergelder beworben, 128 von ihnen haben den Zuschlag erhalten. Die TagesWoche ist eine von ihnen.

Unter dem Arbeitstitel «Stadtgespräch» entwickeln wir in den kommenden Monaten eine Web-Applikation, die unseren Leserinnen und Lesern ermöglichen soll, bereits am Anfang des journalistischen Prozesses Inputs zu geben. Sie können Ideen und Fragen posten und darüber abstimmen, welche davon unsere Journalisten weiter verfolgen sollen. Eine virtuelle Redaktionssitzung unter Einbezug des Publikums.

Durch diese Art von Leserbeiträgen erhoffen wir uns eine Ausweitung der redaktionellen Perspektiven und eine stärkere Leserbindung, was gerade im Lokaljournalismus von entscheidender Bedeutung ist. Zudem erhalten wir damit schon sehr früh Signale, ob eine Geschichte von Interesse ist für unser Publikum. Das ermöglicht uns, die begrenzten redaktionellen Ressourcen effizienter einzusetzen. Ähnliche Projekte aus den USA und Deutschland haben gezeigt, dass der Einsatz solcher Tools bei der Leserschaft sehr gut ankommt. 

Neben der TagesWoche wurden in der Schweiz auch Projekte der NZZ und von AZ Medien für eine Unterstützung ausgewählt. Die Initiative von Google ist in der Branche nicht unumstritten: Verschiedene Stimmen interpretierten sie als clevere PR-Massnahme, zudem wird befürchtet, Verlagshäuser würden damit ihre journalistische Unabhängigkeit gegenüber Google gefährden.

Auch wenn solche Befürchtungen berechtigt sein mögen: Aus unserer Sicht deckt sich in diesem Fall unsere Mission einer lebendigen, vielfältigen, digital vernetzten Öffentlichkeit mit derjenigen von Google, die Informationen in dieser Öffentlichkeit zu sortieren und zugänglich zu machen.

In diesem Sinne freuen wir uns über die Bestätigung unserer Idee eines digitalen Journalismus, der die Umwälzungen, die das Internet mit sich gebracht hat, als Chance begreift.

_
Weitere spannende Projekte, die Fördergelder erhalten:

Sensorjournalismus-Projekt von OpenDataCity

Fader von VRagments

 

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Adieu! 5 Dinge, die ich bei der TagesWoche gelernt habe

7.01.2016, 17:30Uhr
Nils Fisch: Auf bald! Es war sehr intensiv. Andreas Schwald verlässt die TagesWoche.

Auf bald! Es war sehr intensiv. Andreas Schwald verlässt die TagesWoche. (Bild: Nils Fisch)

Oh, wie dieser Kühlschrank miefte, schon wieder. Ich drehte den Thermostat aus, entfernte grob den Dreck, liess die Türe offen. Die wenigen kalten Flaschen hatte ich kurz zuvor noch verteilt, die letzte alte Senftube entsorgt.

Das wars. Am Dienstag, 29. Dezember, kurz vor 18 Uhr, löste ich den einst ikonischen Newsroom der TagesWoche auf. Seither befindet sich die Redaktion vollständig im ersten Stock in der Mitte und mit Christian Degen hat sie auch einen neuen Chef. Hallo, Christian!

Es war ziemlich nass draussen, als ich den alten Schlotterbeck-Kronleuchter ausknipste und die viel zu schwere Glastür ins Schloss zog, das letzte Mal. Vier Tage nach Weihnachten, drei Tage vor Neujahr und 15 Monate nach meinem ersten Arbeitstag im Oktober 2014.

Zuvor leitete ich während gut drei Jahren die Nachrichtensendung «7vor7» von Telebasel. Ich wollte jetzt zurück, zurück zum Schreiben. Erzählen statt restrukturieren. Inhalt recherchieren statt Personal disponieren. Und ich wollte vorwärts: Online. Und wenn online, dann bei der TagesWoche.

Das Ende des Newsrooms hinten in der Mitte, das Ende auch der Leuchtschrift.

Das Ende des Newsrooms hinten in der Mitte, das Ende auch der Leuchtschrift. (Bild: Nils Fisch)

Mein Bedarf an Establishment-Cüpli war also fürs erste gedeckt. Mehr Handwerk, bitte. Mehr Werkzeug. Hauptsache Journalismus.

Und das kam dabei heraus:

Seit Oktober 2014 habe ich insgesamt 233 Beiträge auf www.tageswoche.ch publiziert, darunter 14 Blogbeiträge und 12 Community-Kommentare (ja, Letzteres hätte noch Luft nach oben).

Bei 331 Arbeitstagen seit Stellenantritt ergibt das abzüglich der bis dato 31 Ferientage eine persönliche Quote von 0,7039 Beiträgen pro Arbeitstag.

Übersicht verloren? Zum Glück gibts dafür eine App!

Übersicht verloren? Zum Glück gibts dafür eine App! (Bild: Screenshot LinkedIn)

Angesichts der Tatsache, dass ich ab Juli 2015 erst die Funktion als stellvertretender Chefredaktor ad interim und dann die Geschäftsleitung als Chefredaktor ad interim einnehmen durfte, verrechne ich die Quote per Handgelenk also noch mit ziemlich viel Administrationsarbeit. Was mich alles in allem mit den 0,7 Beiträgen pro Tag quantitativ persönlich ganz zufrieden stimmt.

Zu meinen persönlichen Favoriten gehören:

Gute Menschen, engagiertes Team

Jetzt ist Zeit, weiterzugehen. Das hat persönliche Gründe: Ein Vorsatz, ein Versprechen auch an mich selbst. Dazu kommt das Faktische: Einmal kurz durch den Betrieb gepflügt, das hinterlässt Spuren. Vielleicht auch im Betrieb.

Die vorzeitige Rückkehr in eine Managementfunktion war spannend. Wir haben gemeinsam in kurzer Zeit sehr viel erlebt. Vor allem haben wir viel bewegt. Die TagesWoche entwickelt sich weiter und mir verbleibt hier noch etwa ein Monat mit tollen Journalisten, mit gewitzten Digitalexperten, vor allem aber mit guten Menschen.

Dass ich nach gut einem Jahr derjenige sein würde, der oben auf der Leiter steht und eigenhändig die Leuchtschrift vor dem Newsroom abmontiert, das war so nicht vorgesehen. Manchmal ändern sich die Dinge. Sehr schnell.

Ein bisschen wehmütig war mir also schon zumute, als der Kronleuchter da im hohen, kalten, leeren Nachrichtenraum erlosch. Doch die Wehmut verfliegt, wenn ich mich an diese

 

5 Dinge

erinnere,

die ich bei der TagesWoche über Online gelernt habe:

 

1. Bleib knusprig.

Fassen Sie sich kurz. Oder auch nicht. Hauptsache, Sie halten Ihre Leser bei der Stange. Verachten Sie aber dabei nicht den Inhalt: Schreiben Sie über etwas Sorgenvolles? Probieren Sie, eine positive Haltung einzunehmen. Oder etwas Munteres? Dann sollten Sie sich damit nicht extra noch anbiedern.

Inhalt kommt also vor Stil. Denn taugt der Inhalt nichts, rettet ihn auch die schönste Sprache nicht. Klar, sagen Sie jetzt, das sind die Grundregeln für gutes Schreiben. Aber jetzt lesen Sie mal das:

2. Das Internet ist gross. Aufmerksamkeit ist die Währung (und alle wollen auf Ihr Smartphone).

Im Internet herrscht Krieg. Krieg um Ihre Aufmerksamkeit. Na, was unterbricht Sie gerade alles bei der Lektüre dieses Stücks? Haben Sie eine WhatsApp-Nachricht gekriegt? Eine Push-Meldung über ein Promi-Baby? Eine E-Mail vom Chef? Schauen Sie bitte nicht nach.

Ihre Aufmerksamkeit ist das Mass der Dinge. Und die müssen wir mit Inhalt fesseln. Oder mit Content, wie man hier im Internet so sagt. Und das am besten auf Ihrem Smartphone. Denn das haben Sie den ganzen Tag dabei, darüber kommunizieren und konsumieren Sie stundenlang und seien wir ehrlich: Darauf passen Sie fast besser auf als auf Ihr Portemonnaie.

Also: Alle wollen da rein. Und alle wollen, dass Sie bleiben. Das Ziel ist nicht mehr, Sie zu einem Klick zu verführen. Wir wollen Ihre Zeit. Wir wollen, dass Sie noch mehr davon mit uns verbringen. Und nicht mit den andern, die Ihnen gerade eine WhatsApp oder auf Facebook geschrieben haben.

3. Daten sind Gold.

Sie hinterlassen Spuren. Wie Sie im echten Leben Mikroben, Haare, Hautreste und überhaupt überall Ihre DNS liegenlassen, tun Sie das im Internet auch. Mit Ihren Daten, Ihrem Verhalten, jedem Klick. Nur wird hier alles gesammelt. ALLES! Verstehen Sie? Alles. Nur so kommen wir zu Schlüssen wie oben.

Nun kann man die Daten verwenden, um Ihre Rolle als Staatsbürger zu überprüfen oder um Ihr Gefahrenpotenzial zu qualifizieren. Oder einfach nur, um Geld zu machen: Denn hier im Internet sind alle scharf auf Daten. Ist Ihre Aufmerksamkeit unsere Währung, dann sind Ihre Daten das Gold.

Aber ohne Erzählung und Kontext ist das alles nichts. Deshalb gilt auch hier: Daten sind erst der Rohstoff. Auch sie müssen erst einmal zu einer Erzählung werden. Und dabei helfen uns diese zwei Fragen:

4. Was ist dir wichtig – und warum?

Wer erzählt, gewichtet. Wer schreibt, lässt aus. Das liegt daran, dass Erzählung Struktur ist. Und Sprache erst recht.

Nun können wir also unbewusst weiterplaudern. Oder wir nehmen eine Haltung ein. Nein, das muss keine politische oder doktrinale Haltung sein. Das kann eine ganz persönliche Haltung sein. Was für Sie persönlich stimmt und was nicht. Sie sind deswegen noch lange kein linker Fötzel oder rechter Polteri.

Wissen wir, was uns wichtig ist und was nicht, können wir es auch formulieren. Haltung einnehmen zwingt uns, nachzudenken. Der Inhalt wird klarer, der Text besser, die Form bestimmter.

Denken Sie also darüber nach, was Ihnen wichtig ist. Machen Sie das immer wieder. Und denken Sie dabei immer daran:

5. Starte als Amateur. Trainiere weiter. Lerne, immer wieder. Aber vergiss nie: Du bist du. Und nur zu einem kleinen Teil die Figur, die da auf dem Autorenfoto dein Gesicht trägt, deren Name über dem Artikel steht und die gerade mit glasigen Augen ihre Klickzahl beobachtet.

(Und 6.: Schliess regelmässig deine Browser-Tabs.) 

_
Andreas Schwald verlässt die TagesWoche per Ende Februar 2015. In der Zwischenzeit unterstützt er Chefredaktor Christian Degen. 

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Der Anfang war leicht

5.01.2016, 18:53Uhr
Nils Fisch: Christian Degen (45) hat am 4. Januar seinen Arbeitsplatz bei der TagesWoche bezogen.

Christian Degen (45) hat am 4. Januar seinen Arbeitsplatz bei der TagesWoche bezogen. (Bild: Nils Fisch)

Liebe Leserinnen und Leser

Am Montag habe ich ganz offiziell meinen neuen Arbeitsplatz bei der TagesWoche eingerichtet. Und so ein erster Tag ist ja meistens etwas chaotisch. Bei mir lief das ungefähr wie folgt ab: Ich habe nach einer kurzen Begrüssung die erste Redaktionssitzung miterlebt, danach einen Crashkurs zum Betriebssystem erhalten und dann meinen Computer eingerichtet. Nach einigen Gesprächen und ersten Diskussionen war dieser Einstieg auf der Redaktion bereits wieder vorbei, und ich durfte am Abend am Neujahrsempfang unserem Regierungspräsidenten Guy Morin lauschen.

An meinem zweiten Arbeitstag möchte ich mich nun an Sie wenden. Viele von Ihnen begleiten die TagesWoche seit ihrem Anfang im Oktober 2011. Sie haben die Entwicklung dieses Medienprojekts verfolgt und fragen sich vielleicht, wohin die Reise unter meiner Führung gehen soll. Ich kann Ihnen sagen, dass sich die TagesWoche inhaltlich noch stärker um die Stadt und die Region Basel kümmern wird. Wir wollen die Themen aufnehmen, die die Menschen in der Region bewegen, Diskussionen lancieren und für Gesprächsstoff sorgen. Wir möchten Ihnen Beiträge anbieten, die von politischer Unabhängigkeit und Niveau zeugen – und das immer wieder einmal mit einer Prise Humor. Dabei sollen auch Artikel abseits von Tagesaktualität und fremdem Agenda Setting ihren Platz haben.

Und mein erster Eindruck bei der TaWo stimmt mich extrem positiv. Die Redaktion besteht aus motivierten, kreativen, aber kritischen Leuten, die auch gegenüber heiklen Themen keine Berührungsängste kennen. Und genau solche Leute braucht es, um den modernen und relevanten Journalismus zu betreiben, wie ich ihn mir vorstelle. Ich freue mich sehr, wenn Sie uns dabei unterstützen, indem Sie uns auf Themen aufmerksam machen und unsere Arbeit kritisch, aber konstruktiv begleiten.

Mehr zu meiner Person finden Sie hier: «Christian Degen wird neuer Chefredaktor der TagesWoche».

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Tschüss, lieber Glaskasten

29.12.2015, 13:07Uhr
Hans-Jörg Walter: Es war einmal eine Arbeitsinsel... Auch der Computer des Diensters ist nun einen Stock höher.

Es war einmal eine Arbeitsinsel... Auch der Computer des Diensters ist nun einen Stock höher. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Vor dem grossen Umzug im Frühjahr an die Spitalstrasse 18 organisiert sich die TagesWoche jetzt schon räumlich neu. Per Ende 2015 sagen wir dem Glaskasten im Erdgeschoss der Mitte Adieu.

Das Newsdesk befindet sich ab 30. Dezember 2015 komplett im ersten Obergeschoss, wo sich bereits seit Längerem Redaktion und Verlag befinden. Ganz im Sinne kürzerer Wege.

Für Inserate ins Gundeli

Damit bündelt die TagesWoche jetzt schon ihre Kräfte auf einem Stockwerk und bereitet ihre Abläufe auf die neuen Bürosituation an der Spitalstrasse 18 vor. Der markante, von Passantenblicken verwöhnte Newsroom der TagesWoche gehört damit der Vergangenheit an. Das Unternehmen Mitte hat Eigenbedarf angemeldet und bespielt den Raum nun selbst.

Die Postadresse Gerbergasse 30 in 4001 Basel bleibt natürlich bis auf Weiteres noch aktuell. Sie erreichen uns zu Fuss nun also wie folgt:

  • Redaktion und Verlag: Redaktion TagesWoche, Unternehmen Mitte, 1. Obergeschoss (via Hallenlift)
  • Inserate: Firma Cover Ad Line, Güterstrasse 145, 4053 Basel

Und keine Sorge, das lassen wir uns trotzdem nicht nehmen – den beliebten Fasnachts-Fotiautomaten gibts noch einmal an dieser Fasnacht: Wie gewohnt an der Strassenlage Ecke Rümelinsplatz und Grünpfahlgasse.

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