LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Mittendrin

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Blogs

«Feminismus, fuck yeah!»: Volles Haus bei «Mittendrin»

12.02.2015, 16:39Uhr

«Warum brauchen wir Feminismus?», fragte Anne Wizorek gestern Abend in den vollen Rossstall der Kaserne Basel. Um die 100 Leute waren gekommen, um sich die Meinung der deutschen Feministin und Erfinderin des Hashtags #aufschrei anzuhören.

Wizorek hatte sich zusammen mit der Aargauer Nationalrätin und Präsidentin der SP Frauen Schweiz, Yvonne Feri, in der Kaserne eingefunden, um über ein Thema zu sprechen, das ständig aktuell ist, aber selten genug zur Diskussion steht: Feminismus. 

Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage gab Wizorek dann auch gleich selbst – vorgelesen aus ihrem kürzlich erschienen Buch «Weil ein #aufschrei nicht reicht»:



«Jetzt sind hoffentlich die ersten wütend», meinte Moderatorin Natascha Wey schmunzelnd und übergab das Wort Yvonne Feri, die Wizorek beipflichtete. «Ich habe einige Déjà-Vus wenn ich Anne Wizorek zuhöre. Da gibt es viele Beispiele. Wenn ich etwa darauf beharre, dass in einem Text die Sprache angepasst wird und die Frauen auch erwähnt werden, dann heisst es immer: Solange das immer wieder geschieht, haben wir die wirkliche Gleichstellung noch nicht erreicht. Das wäre für mich Feminismus: Wenn wir nicht darüber reden müssten, dass alle Geschlechter die gleichen Chancen haben.» 

Damit hatte es die Politikerin auf den Punkt gebracht: Feminismus ist kein Thema, das sich schnell mal in ein paar Stunden abhandeln lässt. Es spielt in alle möglichen Lebenssituationen hinein, taucht immer wieder auf und verdient in den verschiedensten Bereichen Aufmerksamkeit. Dasselbe gilt für einen Bericht darüber, hier also der Versuch einer Gliederung: Der Abend in acht Schwerpunkten.

1. «Ihr provoziert es doch!»: Sexismus und sexualisierte Gewalt.

Es sei mehr als notwendig, Sexismus und sexualisierte Gewalt im Zusammenhang zu diskutieren, denn sexualisierte Gewalt sei ein Symptom einer sexistischen Gesellschaft, so Wizorek: 

(Bild: Alexander Preobrajenski)


2. Einmal Strauss und Hui – Sexismus in der Werbung.

Einfache Gleichung: Schenk ihr die richtigen Blumen und sie wird aus lauter Dankbarkeit ganz viel Sex mit dir haben.

Einfache Gleichung: Schenk ihr die richtigen Blumen und sie wird aus lauter Dankbarkeit ganz viel Sex mit dir haben.

Anders bei der Gleichstellung, wo die Gesetzeslage in der Schweiz nicht so schlecht aussehe, sei bei Medien und Werbung noch einiges zu tun, meinte Feri:

(Bild: Alexander Preobrajenski)


3. Was es heisst, ein guter Verbündeter zu sein: Männer.

Männer dürfen in der Diskussion nicht fehlen («sonst heisst es wieder...»), meint Wizorek und startete in ihrem Buch einen Appell an die Männer und ihre Verantwortung gegenüber den Frauen:

(Bild: Alexander Preobrajenski)

Es fange bei der Selbstreflexion an, so Wizorek. Männer, die sensibler für diese Themen seien, denen falle es auch leichter, Ungerechtigkeit zu erkennen. Und zu merken: Feminismus ist ein Gewinn, für Frauen und für Männer.

4. «Sie werden beklatscht für etwas, was Frauen seit Jahren machen»: Männer in der Politik und als Vorbild.

Wie sieht diese Selbstreflexion der Männer in der Politik aus? Yvonne Feri:

Klar brauche es Vorbilder, aber nicht nur Frauen, sondern auch Männer, kam der Kommentar aus dem Publikum. «Das würde ich sofort unterschreiben», so Wizorek. «Aber schwierig wird es dann, wenn die Männer so tun, als wären sie die ersten mit ihrer Einstellung».

Yvonne Feri sah es genauso: «Es sind einfach ausschliesslich Männer, die aber mediale Plattformen bekommen, und das ist sehr schwierig, auch für junge Frauen, die Vorbilder brauchen.» Diese Vorbilder könnten auch ganz normale Hausfrauen sein, das Wichtigste sei dabei eine Vorbildfunktion ohne Stereotypisierung.

5. «Warum wählen Frauen keine Frauen?»: Solidarität unter Frauen.

Wie komme es, so eine Frage aus dem Publikum, dass Frauen, sobald ein neuer Mann am Horizont auftauche, oft aus dem Blickfeld entschwinden? Mangelnde Solidarität unter Frauen, meinte darauf Wizorek, beginne oftmals schon im Kleinen: Frauen, die über die Nachbarin lästern, die einen neuen Freund hat, oder junge Frauen, die sich ob der sexuellen Offenheit ihrer Freundinnen nerven. In solchen Situationen sei oftmals Neid im Spiel. Hier laute die Devise: «Akzeptiert andere Lebensentwürfe! Ich kann andere Frauen abfeiern und muss mich selber dabei nicht kleiner fühlen.»

Für Yvonne Feri ist fehlende Solidarität auch ein Problem in der Politik. Wenn sie in die Parlamente schaue, sässen da viele Männer, die von Frauen gewählt wurden. Wieso das so sei, wisse sie nicht, meinte sie und fügte hinzu: «Aber am 7. März gibt es die Möglichkeit, gemeinsam ein Zeichen für Solidarität zu setzen: An der Demo für Lohngleichheit

6. Feminismus ist Emanzipation, wo müssen sich die Frauen heute noch emanzipieren?

Anne Wizorek: «Die Frauen sollen es nicht allen Recht machen wollen. Sie sollen den Mut haben, unbequem zu sein.» 

Yvonne Feri: «Die Frauen sollen ihre Rechte einfordern, überall wo sie sind. Und sie sollen aufschreien.» 

7. Hass-Kommentare im Internet: Selbstschutz. 

Im Internet trauten sich weit mehr Personen, sich zu schwierigen Themen zu äussern, so Feri. Trotzdem sei der Schritt, sich im realen Leben zu äussern, meist sehr schwer. «Klar. Aber gleichzeitig besprechen wir im Internet genauso reale Themen, die uns betreffen», entgegnete Wizorek, «wir erreichen viele Menschen und können durchs Netz politisieren.»

Was ihre feministische Analyse betreffend der Dating-App Tinder sei, bei der sich Menschen anhand von Bildern gegenseitig bewerten und meistens auch auf Dates treffen, fragte jemand aus dem Publikum. Wizorek sahs gelassen: «Frauen können bei Tinder eine gewisse Form von Selbstbestimmung verneinen und eine passive Rolle einnehmen. Wenn das bewusst geschieht, dann ist das doch wunderbar.» Sie selbst brauche die App aber nicht, schliesslich habe sie einen Freund.


Der Freund ist auch zuständig für Wizoreks E-Mail-Account. Die diversen Hasstiraden, die täglich in der Mailbox der jungen Aktivisten landen, werden so gezielt ignoriert.

Es brauche Strategien, um sich zu schützen, das sieht auch Yvonne Feri so. Auch die Mails der Nationalrätin werden erst vorsondiert, bevor sie sie beantwortet. Hass-Mails, so sind sich die Frauen einig, würden sie beide nicht lesen, das erhalte die geistige Gesundheit.

8. Feminismus in den Medien

Was können die Medien und die TagesWoche zur Debatte beitragen, fragte Redaktionsleiter Dani Winter zum Schluss. Die drei Frauen, inklusive Moderatorin Natascha Wey, waren sich einig: Mehr Frauen, nicht nur als Angestellte, sondern auch als Gesprächspartnerinnen und Expertinnen. Nicht nur in Geschlechterfragen.

Sie wolle Veränderung von Machtstrukturen, keinen reinen feministischen Debattierclub, schrieb Wizorek kurz vor der Erscheinung ihres Buches in einem Kommentar in der «Zeit». Aber am Anfang steht immer die Diskussion. «Warum brauchen wir Feminismus?», hatte Wizorek gefragt. Ihre Frage wurde an diesem Abend erfolgreich beantwortet.

Kommentieren & Teilen

Georg Buchers Porto – eine Serie vor dem grossen Spiel des FC Basel

9.02.2015, 16:32Uhr
: Porto – hier blieb der Theologiestudent und Journalist Georg Bucher in den späten 80er Jahren hängen und berichtet seither für die NZZ über Fussball.

Porto – hier blieb der Theologiestudent und Journalist Georg Bucher in den späten 80er Jahren hängen und berichtet seither für die NZZ über Fussball.

» Ohne Umschweife zur achtteiligen Serie

Als ich begann, die NZZ nicht nur als etwas grau und verstaubt wahrzunehmen, sondern dem Ratschlag eines guten Bekannten, dem Freiburger Musikdozenten und grossen Fussball- wie Weinkenner Hansjörg Koch folgte, auch den Sportteil genauer zu studieren, da bin ich unter anderem auf Georg Bucher gestossen. Seither ist die Dienstagsausgabe mit der Seite voller Auslandsfussball ein Muss. Nicht nur wegen Georg Buchers Beiträgen über den iberischen oder südamerikanischen Fussball, aber eben auch deswegen.

Georg Bucher

Georg Bucher

Das hängt natürlich auch mit einem persönlichen Zusammentreffen zusammen. Es war an der Euro 2004 in Portugal. NZZ-Sportchef Felix Reidhaar selig schlug zwischen Viertel- und Halbfinal spontan ein Abendessen in seinem Lieblingslokal (und er hatte in jeder Stadt dieser Welt eines) in Porto vor. In diesem Fall: die «Casa Mariazinha» an der Rua Belomonte.

Georg Bucher, der damals schon jahrelang in einem Pensionszimmer in Porto lebte, stiess kurzfristig hinzu. Es war schliesslich eine Art Heimspiel für ihn. Es wurde ein wundervoller Abend, und das nicht nur wegen des Mehrgängers. (Wer mehr erfahren möchte: Es gibt einen Link zu einer Randnotiz des Geniessers Felix Reidhaar)

Georg Bucher war auch in Basel immer wieder einmal publizistisch präsent. Wenn der FCB in den vergangenen Jahren gegen Sporting oder Benfica spielte, als Portugal der Gegner der Schweiz bei der Euro 2008 war – der Kontakt aus den Tagen von Porto hielt, und Georg Bucher half mir – damals noch bei der «Basler Zeitung» – mit Informationen oder Texten.

Bucher kennt den FC Porto wie kaum ein anderer Autor

Was lag also näher, als an ihn zu denken, als das Los den FC Basel und den FC Porto in der Champions League zusammenführte. Da Georg Bucher als Korrespondent der NZZ verpflichtet ist, war auch in diesem Fall der erste Weg jener zu den Kollegen an der Zürcher Falkenstrasse. Die Idee war, dass Georg Bucher aus seinem Leben erzählt und über den FC Porto, den er wie kaum ein anderer deutschsprachiger Autor über mehrere Dekaden verfolgt hat.

Die NZZ-Sportkollegen stimmten der vorübergehenden Ausleihe unkompliziert zu – dafür sei ihnen auch an dieser Stelle noch einmal gedankt. Georg Bucher hat sich also hinter seinen Laptop geklemmt, und für die TagesWoche in mehreren Teilen seine Geschichte und Geschichten zum FC Porto verfasst. Seine eigene, wie es seiner zurückhaltenden Art entspricht, kurz und knapp, die über den grossen Fussballclub der Stadt in aller Tiefe.

Georg Bucher, Jahrgang 1956 und im Saarland gebürtig, bereiste Portugal als 16-Jähriger erstmals mit einem Interrail-Ticket. Er lebte in verschiedenen deutschen Städten, studierte Theologie unter anderem in Montpellier und blieb 1985 bei einem längeren Aufenthalt in Portugal hängen.

Davon handelt die erste Folge unser Serie, die wir ganz unbescheiden «Buchers Porto» nennen, die am Montag, 9. Februar, beginnt, und bis nächste Woche täglich fortgesetzt wird – als Einstimmung auf das Hinspiel in der Champions League zwischen dem FC Basel und dem FC Porto.

__

Buchers Porto – die acht Folgen:

Porto – man kann schon verstehen, dass man sich in diese Stadt verlieben kann.

Porto – man kann schon verstehen, dass man sich in diese Stadt verlieben kann.

Kommentieren & Teilen

Wochenthema: Was ist «weiblich», «männlich», sexistisch?

5.02.2015, 10:56Uhr
:

Es war eine jener Redaktionssitzungen, die im Gedächtnis haften bleiben. Vielleicht wegen der besonderen Lebhaftigkeit der Diskussion. Sicher auch wegen des behut­samen Abwägens und Konterns der Argumente. Vor allem aber wegen der Offenheit und der Einsicht aller, bei ­diesem Thema etwas über­fordert zu sein. 

Wochenthema Feminismus

Lesen Sie mehr über Geschlechteridentität und Gleichberechtigung in unserem Dossier.

Haben Sie Anregungen?
Dann schicken Sie Ihre Inputs bitte an: valentin.kimstedt@tageswoche.ch

Dabei war zunächst alles ganz klar. Wir ­ver­dan­ken dem Feminismus viel – die Frauen und die Männer. Das Stimm- und Wahlrecht, die Fristenregelung, die ökonomische Unab­hän­gigkeit und das Recht der Frauen auf Erwerbs­arbeit – all ­diese Errungenschaften sind heute nicht mehr wegzudenken.

Unbestritten ist aber auch: Noch ist es ein langer Weg bis zur gelebten Gleich­berech­tigung, zur angemessenen Teil­nahme der Frauen an der politischen Macht und in den wirtschaftlichen Entscheidungsgremien, zu ­geschlechterunabhängigen Löhnen.

«Staatsfeminismus» und «Lohnpolizei»

Letzteres wird auch wieder am Frauentag vom 8. März gefordert werden. Das ist nötig, denn es zeigen sich Backlash-Erscheinungen. In den Medien machen Begriffe wie «Staats­feminis­mus» oder «Lohnpolizei» die Runde. Und äussern Frauen ihren Anspruch auf längst verbriefte Rechte, müssen sie mit gehässigen ­Anwürfen rechnen. Dagegen gilt es sich zu wehren; Frauen tun das bereits erfolgreich im Internet.

Was aber macht der Feminismus im ganz persönlichen Alltag mit uns Frauen und Männern? Was ist weiblich, männlich, sexistisch? Welche Rolle spielen wir in Zeiten der dekon­struierten Rollenbilder? In der Redaktions­runde wurde rasch klar – vieles ist unklar.

«Mittendrin»-Anlass über Geschlechteridentität und Gleichberechtigung

In unserem Wochenthema versuchen wir, ­etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen. Weiter vertiefen werden wir das Thema im Tages­Woche-«Mittendrin» vom kommenden Mittwoch in der Kaserne Basel. Als Teilnehmerinen konnten wir die Autorin Anne Wizorek (#Aufschrei) und Yvonne Frei, Nationalrätin und Präsidentin der SP Frauen Schweiz, gewinnen. Es moderiert die Historikerin und Feministin Natascha Wey.

Wir heissen Sie dazu herzlich willkommen, liebe Leserinnen und Leser!

_
TagesWoche-«Mittendrin»: Feminismus; 11. Februar, 19 Uhr, anschliessend Bar im «Rossstall», Kaserne Basel, Klybeckstrasse 1b.


Kommentieren & Teilen

Podiumsdiskussion: Für einen neuen feministischen Dialog

4.02.2015, 10:16Uhr
:

Frauenquote, Lohnungleichheit, Kinderbetreuung, Sexismus – Feminismus ist kein Thema von gestern. Im Gegenteil, feministische Simmen fehlen in der Schweiz und der Dialog muss neu lanciert werden. Dabei geht es nicht um Frontenbildung und Schuldzuweisung, sondern um die Benennung von Ungleichheit und die gemeinsame Suche nach Auswegen.

Wochenthema Feminismus

Lesen Sie mehr über Geschlechteridentität und Gleichberechtigung in unserem Dossier.

In Deutschland ist die Debatte einen Schritt voraus. Gerade seit einigen Monaten brummt es in den Medien und den sozialen Netzwerken. Mitangestossen hat das die Autorin Anne Wizorek mit dem Hashtag #Aufschrei, der eine Twitter-Lawine über Erfahrungen mit sexueller Gewalt auslöste. Infolge der vielen Reaktionen und Diskussionen, die ihr Engagement hervorgerufen hat, hat sie ein Buch und damit eine neue feministische Agenda geschrieben.

Am «Mittendrin»-Anlass wird sie Auszüge daraus lesen und mit Yvonne Feri (Nationalrätin und Präsidentin der SP Frauen Schweiz) die Frage diskutieren: Was braucht es, um einen neuen feministischen Diskurs in der Schweiz anzustossen? Es moderiert Natascha Wey, Historikerin und Feministin.

_
«Mittendrin»: Feminismus
11. Februar, Türen: 19 Uhr, Lesung und Diskussion: 19.30 Uhr, anschliessend Bar.
Rossstall, Kaserne Basel, Klybeckstrasse 1b

Kommentieren & Teilen

Meine Schnupper-Woche bei der TagesWoche

16.01.2015, 14:40Uhr
Karen N. Gerig: Kaum eine Woche da und schon den Posten von Kulturredaktor Marc Krebs übernommen: Schnuppertochter Lorena Schulthess.

Kaum eine Woche da und schon den Posten von Kulturredaktor Marc Krebs übernommen: Schnuppertochter Lorena Schulthess. (Bild: Karen N. Gerig)

Eine Woche lang hatte ich die Chance, bei der TagesWoche Mäuschen zu spielen und den Journalisten, Grafikern und den Fotografen über die Schulter zu schauen. Vom ersten Moment an fühlte ich mich pudelwohl. Die humorvolle Zusammensetzung der Redaktion ist mit einem bunten Obstsalat mit Früchten aus allen Saisons und allen Semstern zu vergleichen.

«Hol mr, gib mr, läng mr»? Nein!

Anfangs dachte ich an eine Schnupper–Woche in einer Anwaltskanzlei, die ich letztes Jahr im Sommer absass, bei der alle viel zu beschäftigt waren, um mich zu betreuen. Daher waren meine Hauptaufgaben das Archivieren alter Fälle und das mühsame Frankieren von etwa zwei- bis dreihundert Briefumschlägen.

Bei der TagesWoche jedoch war ich von Tag eins an voll mit dabei. Ich bekam mit, wie Interviews mit verschiedenen interessanten Personen abliefen (zum Beispiel mit Poetry-Slammer Lars Ruppel) und wie es an einer Medienkonferenz zu und her geht. Gegen Ende der Woche durfte ich eine eigene Listomania (7 Tipps für die Museumsnacht für Jugendliche) verfassen, im gleichnamigen Blog.

Was mir die Woche gebracht hat? Vieles – soviel steht fest!

Da ich noch Schülerin bin, war diese Woche eine tolle Abwechslung und eine super Gelegenheit, in die Arbeitswelt einzutauchen. Ich interessiere mich seit meinem achten Lebensjahr für den Journalismus, doch ich konnte mir nie ein Bild davon machen, was in einer Redaktion denn so passiert und wie das Journalisten–Dasein ist.

Neben dem Einblick in den meines Erachtens spannendsten «Teilzeitbürojob» (man sitzt nicht nur im Büro, sondern ist viel unterwegs) konnte ich viele Informationen sammeln und sie mit auf meinen Weg zur Journalistin nehmen. Ich habe viel gesehen und gelernt, in der Theorie wie auch in der Praxis. Die Zeit bei der TagesWoche hat mich sehr motiviert und mir die Möglichkeit geboten, viele neue interessante Leute kennen zu lernen. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an das Team.

«Wir danken!», sagt die Redaktion und bedankt sich für das Interesse. War auch für uns eine tolle Woche.

Kommentieren & Teilen

Ballett: Tickets für «Carmen» zu gewinnen

30.12.2014, 10:28Uhr

Nach Weihnachten ist vor der nächsten Verlosung. Für zwei LeserInnen fängt das neue Jahr gut an, denn sie dürfen sich auf Gratistickets für das Russische Nationalballett freuen. Dieses tritt am Sonntag, 4. Januar (20 Uhr) im Burghof Lörrach auf und bringt George Bizets weltberühmte Oper «Carmen» in Form eines gleichnamigen Handlungsballetts auf die Bühne. Alberto Alonso schrieb dieses 1967 der weltberühmten Ballerina Maya Plisetskaya auf den Leib, seit der Uraufführung am Moskauer Bolschoi-Theater reist das Stück immer wieder um die Welt. Die Themen sind ja auch zeitlos: Liebe, Sehnsucht, Extreme, (Selbst-)Vernichtung.

Streifzug durch die Ballettgeschichte

Im zweiten Teil bietet die Festliche Gala einen Querschnitt aus 100 Jahren Ballettgeschichte: darunter Ausschnitte aus den größten Ballettwerken Tschaikowskys, wie «Schwanensee», «Dornröschen» und «Nussknacker», dem «Sterbenden Schwan» aus Camille Saint-Saëns «Karneval der Tiere» und Szenen aus «Don Quichotte».

2 Tickets zu gewinnen

Unsere Glücksfee zieht eine(n) Gewinner(in). Bewerben kann man sich, indem man mittels Kommentarfunktion sein Interesse anmeldet. Der oder die Gewinnerin wird bis 31.12. direkt benachrichtigt.
_

«Carmen & Festliche Gala»: Burghof, Lörrach, Sonntag, 4. Januar, 20 Uhr.

Kommentieren & Teilen

Das sind die zwölf meistgelesenen Geschichten

31.12.2014, 07:58Uhr

2014 ist ein ereignisreiches Jahr gewesen. Wer sich durch unser Kalender-Widget mit den Artikeln des Tages klickt, kann sich selbst davon überzeugen. Was den Baslerinnen und Baslern wirklich unter den Nägeln brannte, lässt sich auch aus den Lesezahlen der einzelnen Artikel schliessen.

Die Bedingungen sind nicht für alle Beiträge gleich gewesen – was früher online ging, hatte Zeit, sich mehr Leserinnen und Leser zu erobern. Dennoch wollen wir Ihnen die zwölf meistgelesenen Artikel nicht vorenthalten. Sec und ohne grosse Umschweife:

Pappteller-Affäre: Diese Kunstaktion wollte die Polizei unbedingt verhindern

Norbert Mandel vom Z7 über Pratteln: «Ich bin zwar stinksauer, andererseits liebe ich dieses Kaff»

Karte: Die schönsten Cafés in Basel und der Region

Das Erfolgs-Puzzle: Wie der FC Basel vom Pleite-Club zum Dauersieger wurde

Pünktlich trotz Grenzüberquerung: Wie das Tram 8 durch den Zoll kommen soll

Multikopter für eigene Luftaufnahmen: Welche Drohne kaufen, wie fliegen

Laurie Penny: Die Stimme einer neuen Emanzipation fordert eine Revolution, die auch die Männer befreien würde

Karte: Wo auf der Welt eine Million Fans des FC Basel leben

Deplatzierte Gedanken zum Volksentscheid vom 9. Februar: Ein offener Brief von Schrot&Korn an das Schweizer Stimmvolk

Ex-FCB-Torhüter im Interview: Franco Costanzo über sein Burnout, die Liebe zu Basel und seine Bewunderung für Yann Sommer

Basler Fasnacht 2014: Bilder, Videos, Anekdoten im Liveblog der TagesWoche

Kampagne: Umwelt-Aktivisten verteilen gefälschte Jodtabletten-Flyer in der ganzen Schweiz

Wir danken allen Leserinnen und Lesern für die Treue, wünschen einen guten Rutsch und ein schönes Jahr 2015!

Kommentieren & Teilen