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Neu im Verwaltungsrat der TagesWoche: Oscar Olano und Pascal Mangold

18.12.2014, 11:23Uhr
Nils Fisch: Ab 1. Januar 2015 übernehmen der Anwalt Oscar Olano (VR-Präsident) und der Unternehmer Pascal Mangold die Verantwortung über die Neuen Medien Basel AG.

Ab 1. Januar 2015 übernehmen der Anwalt Oscar Olano (VR-Präsident) und der Unternehmer Pascal Mangold die Verantwortung über die Neuen Medien Basel AG. (Bild: Nils Fisch)

Auf Ende Jahr verabschieden wir uns von den bisherigen Verwaltungsräten der Neuen Medien Basel AG, Thomas Gelzer und Michael Theurillat. Der Anwalt Thomas Gelzer, Partner der Kanzlei Vischer, wurde kurz nach der Gründung der Neuen Medien Basel AG im Jahre 2011 Verwaltungsratsmitglied und führte seit Juli 2012 das Unternehmen als Verwaltungsratspräsident.

Thomas Gelzer übernahm diese Aufgabe, um die TagesWoche, deren Herausgeberin die Neue Medien Basel AG ist, nach der Lancierungsphase zu konsolidieren. In Gelzers Amtszeit fiel auch die strategische Neuausrichtung der TagesWoche, seit der die digitalen Aktivitäten des Mediums im Zentrum stehen. Dank seiner starken Persönlichkeit und seiner umsichtigen Führung gelang es Gelzer, das noch junge Unternehmen durch diese nicht immer einfache Zeit zu steuern.

Wesentlichen Anteil am Gelingen der Neuausrichtung hatte auch Michael Theurillat, der in der intensiven Phase der strategischen Neuausrichtung die Geschäftsleitung der Neuen Medien Basel AG als Delegierter des Verwaltungsrats unterstützte. Dabei konnte die TagesWoche von seinen Erfahrungen und seiner Führungskompetenz profitieren.

Der durch die Neuausrichtung nötig gewordene Changeprozess darf nunmehr als abgeschlossen betrachtet werden, so dass die TagesWoche bereit ist für die Umsetzung des neu formulierten Stiftungsauftrags. Die Stiftung für Medienvielfalt, alleinige Aktionärin der Neuen Medien Basel AG, bedankt sich bei Thomas Gelzer und Michael Theurillat für ihren grossen und engagierten Einsatz für das Projekt TagesWoche.

Neuer Verwaltungsratspräsident wird der Basler Anwalt Oscar Olano. Olano hat in Basel studiert und zehn Jahre in einer renommierten Wirtschaftskanzlei gearbeitet, bevor er 2013 Partner der Kanzlei staehelin olano wurde. Von 2013 bis 2016 amtet er als Präses der Advokatenkammer Basel-Stadt.

Oscar Olano, ab 1. Januar 2015 Verwaltungsratspräsident der Neuen Medien Basel AG

Oscar Olano, ab 1. Januar 2015 Verwaltungsratspräsident der Neuen Medien Basel AG (Bild: Beat Ernst)

Oscar Olano zur Seite steht der Basler Unternehmer Pascal Mangold, Mitgründer und CEO der Software-Firma Magnolia, die mit ihrem Content Management System Magnolia CMS eine stetig wachsende Zahl von Kunden, darunter bedeutende Medienhäuser auf der ganzen Welt, bedient.

Pascal Mangold, ab 1. Januar 2015 Verwaltungsrat der Neuen Medien Basel AG

Pascal Mangold, ab 1. Januar 2015 Verwaltungsrat der Neuen Medien Basel AG (Bild: ZvG)

Wir heissen Oscar Olano und Pascal Mangold herzlich willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.

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«Selection»: Die Seite für unsere gesammelten Highlights

17.12.2014, 14:37Uhr
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Gemäss Besucherstatistik haben einige Leserinnen und Leser bereits auf unsere neue Rubrik «Selection» gefunden, allen anderen sei sie wärmstens empfohlen: Die besten Videos, Interviews, Reportagen und weitere Glanzlichter aus unserem täglichen Schaffen werden neu auf einer eigenen Seite gesammelt und gleichsam vor dem Vergessenwerden bewahrt. 

Wer den jährlichen Familienschlauch boykottiert und die immergleichen Weihnachtsfilme und Jahresrückblicke satt hat, findet unter «Selection» eine erstklassige Möglichkeit, seine Zeit mit sinnvoller Lektüre totzuschlagen. Und wer zum Lesen zu faul ist, kann sich auch einfach die Filme reinziehen, die unser Multimedia-Redaktor Livio Marc Stöckli aus dem stetig wachsenden Fundus unseres Youtube-Kanals zusammengestellt hat.

Die neue Rubrik wurde am Dienstagabend aufgeschaltet. Und wie das manchmal so ist, haben wir bei der Gelegenheit gleich unsere iOS-App abgeschossen. Wer zwischen 19 Uhr und Mittwochmorgen 10 Uhr auf unsere App zugreifen wollte, erhielt nur eine Fehlermeldung. Für den Fehler und die entstandene Unbill bitten wir um Entschuldigung.

Jetzt sollte alles wieder funktionieren und wir wünschen viel Spass beim Stöbern!

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UNO-Preis für TagesWoche-Zeichner Tom Künzli

16.12.2014, 10:45Uhr

Grosse Ehre für unseren Karikaturisten Tom Künzli: Bei den «Ranan Lurie Political Cartoon Awards 2014», die alljährlich von der UNO verliehen werden, hat der 40-jährige Berner einen Anerkennungspreis («Citation of Excellence») erhalten. Ausgezeichnet wurde Künzli für seine Karikatur zum IPCC-Weltklimabericht in seiner TagesWoche-Rubrik «Gesehen».

Aus: TagesWoche Nr. 14, 4. April 2014

Aus: TagesWoche Nr. 14, 4. April 2014 (Bild: Tom Künzli)



Der «Ranan Lurie»-Award zeichnet politische Karikaturen aus, die «den Geist und die Prinzipien der Vereinten Nationen am besten reflektieren», heisst es in den Statuten des renommierten Preises.

Benannt ist der Preis nach Ranan Lurie, der 1932 in Israel geboren wurde und seit 1960 in den USA lebt. Lurie ist ein in der englischsprachigen Welt weitbekannter Karikaturist und Journalist, Mitglied der United Nations Correspondents Association und Herausgeber des «Cartoon News Magazine».

Tom Künzli.

Tom Künzli. (Bild: Selbstporträt.)

Die preisgekrönte Illustration von Tom Künzli sowie die Werke weiterer Schweizer Cartoonisten können ab 20. Dezember auch an der «Gezeichnet» im Kornhausforum in Bern betrachtet werden. An dieser grossen Jahresrückschau der Schweizer Pressezeichnerinnen und -zeichner werden rund 200 Werke zu wichtigen Ereignissen und Debatten des Jahres gezeigt.

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«Gezeichnet», 20.12.2014 bis 11.1.2015, Kornhausforum, Kornhausplatz 18, Bern.Täglich geöffnet von 12 bis 17 Uhr (ausser am 24./25.12.2014 und am 1./2.1.2015), weitere Infos: www.gezeichnet.ch

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Wochenausgabe vom 28.11.: Das sind die Themen

27.11.2014, 15:36Uhr
Hans-Jörg Walter:

(Bild: Hans-Jörg Walter)

OSZE-Konferenz: Basel hinter Gittern

1000 Polizisten, 3600 Soldaten der Bodentruppen und Luftwaffe der Schweizer Armee, Hunderte von Funktionären: Die Ministerratskonferenz der OSZE dauert zwar nur zwei Tage, ist aber ein Riesenevent für Basel.

Besonders wegen der Sicherheitsmassnahmen: Im Kleinbasel und um die Gerbergasse werden ganze Rayons abgesperrt, beim Joggeli gibt es einen improvisierten Flugplatz und überhaupt ist die ganze Stadt am 4. und 5. Dezember im Ausnahmezustand.

In unserem Wochenthema lesen Sie, wann welche Gebiete abgesperrt werden, mit welchen Behinderungen zu rechnen ist, wo Sie Ihren Ausweis zeigen müssen. Aber nicht nur das: Wir beschreiben auch, was die OSZE ist, was sie tut und warum sie kritisiert wird.

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Weitere Themen in der Ausgabe 48/2014

Wie sichtbar darf ein Schlupfloch sein?
Mehr Öffentlichkeit für Frauenhäuser: Die Suche nach einem neuen Umgang mit Gewalt in der Partnerschaft.

Die Holdenweid sei flüchtlingsfrei
Eine Gemeindepräsidentin gegen Bern: Monica Gschwind will ein Bundes-Asylzentrum in Hölstein verhindern.

«Ich bin sauer, aber ich liebe dieses Kaff»
Das Z7 wird 20 – doch der Gründer Norbert Mandel mag nicht feiern. Er fühlt sich aus Pratteln verdrängt. Ein Gespräch über Masseneinwanderungsinitiativen und Abwanderungsgedanken.

Kalte Krieger gegen Zivis
Bürgerliche Politiker sehen die Armee durch den Zivildienst bedroht. Darum soll der Zugang erschwert werden.

Diskussion ist die Seele der Demokratie
Die Armee-Abschaffungsinitiative vor 25 Jahren offenbarte eine Schweiz, deren humanes Potenzial nie ausgeschöpft wurde. Ein Kommentar von Andi Gross

«Mein Körper ist da, um ihn zu gebrauchen»
Olympiasiegerin Dominique Gisin erlebte viele schwere Verletzungen. Den Skisport deswegen aufzugeben, war nie ein Thema.

Kunsthafen Schweiz
Das Berner Kunstmuseum nimmt das Erbe aus Deutschland an. Und das ist gut so. Eine Analyse von Georg Kreis

Klingentaler öffnen Tür und Mund
Am Wochenende feiert das Atelierhaus Klingental sein 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläum läutet den Abschied ein.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 28. November – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Reminder «Mittendrin»: Basel zeigt Haltung gegen Fremdenfeindlichkeit – reicht das?

24.11.2014, 15:33Uhr
Hans-Joerg Walter: Wo fängt Diskriminierung an? Bringt die Basler Anti-Rassismus-Kampagne etwas? Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus? Diskutieren Sie mit am TagesWoche «Mittendrin» in der Kaserne Basel.

Wo fängt Diskriminierung an? Bringt die Basler Anti-Rassismus-Kampagne etwas? Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus? Diskutieren Sie mit am TagesWoche «Mittendrin» in der Kaserne Basel. (Bild: Hans-Joerg Walter)

Überbevölkerung, Zersiedlung und Dichtestress – seit Monaten prägen diese Themen die innenpolitische Debatte. Die Schuldigen sind jeweils rasch ausgemacht: die Ausländer.

Die Kampagne «Basel zeigt Haltung – für Offenheit und Fairness, gegen Fremdenfeindlichkeit» will ein Zeichen setzen gegen Fremdenfeindlichkeit. Doch genügt es, Plakate und Anzeigen gegen Rassismus zu veröffentlichen? Und was tut der Kanton Basel-Stadt konkret gegen den alltäglichen Rassismus?

Drei Monate nach dem Start der Aktion stellen sich namhafte Vertreter der Aktion Ihren Fragen, liebe Leserinnen und Leser.

An der TagesWoche-«Mittendrin»-Veranstaltung von morgen Dienstag, 25. November, wollen wir über folgende Themen diskutieren:

  • Wo fängt Diskriminierung an?
  • Bringt die Anti-Rassismus-Anzeigen- und -Plakataktion des Kantons überhaupt etwas?
  • Was tut Basel-Stadt konkret gegen Diskriminierung?
  • Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus?
  • Wie schlagen sich die Berichte über den IS-Terror im Alltag der Muslime in Basel nieder?
  • Wie gehen wir mit der Angstkultur um, die derzeit von manchen Politikern aktiv geschürt wird?
  • Welche Rolle spielen die Medien?

Als Experten eingeladen sind:

  • Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement Basel-Stadt
  • Paola Gallo, Geschäftsführerin des Vereins Surprise
  • Cem Lütfi Karatekin, Präsident des Dachverbandes Basler Muslimkommission
  • Ronald Fried, Vizepräsident der Israelitischen Gemeinde Basel
  • Moderation: Dani Winter, Redaktionsleiter TagesWoche

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit: am Dienstag, 25. November, in der Kaserne Basel, Klybeckstrasse 1b. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr (Türöffnung: 19 Uhr).

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Wochenausgabe vom 21.11.: Das sind die Themen

20.11.2014, 14:59Uhr
Basile Bornand: Ein klares Konzept ist alles: Bilck in die Küche des «Nordbahnhofs» im Basler St. Johann.

Ein klares Konzept ist alles: Bilck in die Küche des «Nordbahnhofs» im Basler St. Johann. (Bild: Basile Bornand)

Neue Wilde mischen Basels Gastroszene auf

Beim Gang durch die Grossbasler Innenstadt kann einem angst und bange werden. Gesichtslose Bars und Fastfood-Restaurants säumen die Steinenvorstadt. Alte Traditionshäuser wie «Brauner Mutz» und «Kunsthalle» sind in der Hand der Zürcher Systemgastronomen Bindella und Candrian – hielte Johnny Freeman mit seiner «Bodega» nicht die Stellung, das Gastro-Einerlei rund um den Barfüsserplatz wäre komplett.

Wirklich überraschend ist diese Entwicklung nicht. Seit den 1990er-Jahren erscheinen in regelmässigen Abständen Analysen, die den Trend zu Fastfood auf der einen und jenen der Edelgastronomie auf der anderen Seite prophezeien. Bereits 2005 warnte der Branchenverband GastroSuisse, dass vor allem die klassischen Beizer die Verlierer dieser Entwicklung sein würden.

Doch es gibt auch Lichtblicke. Dank Quereinsteigern wie Jérôme Beurret («Rhyschänzli», «Union») und initiativen Jungbeizern wie den Betreibern des «Gatto Nero» oder des «Nordbahnhofs» ist die Gastroszene heute so vielfältig wie nie. Aus Kostengründen entstehen die neuen interessanten Restaurants in den Aussenquartieren (St. Johann) oder im Kleinbasel, wo sich zum Beispiel entlang der Klybeckstrasse ein kleine, aber feine Gastromeile entwickelt hat.

Worin bestehen die Probleme der traditionellen Beizer, und was ist das Erfolgskonzept der neuen Wilden? «Erfolgreiche Restaurants haben fast immer ein klares Konzept, während Konzepte ohne Profil oft scheitern», sagt Maurus Ebneter vom Basler Wirteverband in unserem Wochenthema zur Basler Beizenszene.

Die Angst vor der Angst – und ein «Mittendrin» zum Thema Rassismus

Überbevölkerung, Zersiedelung und Dichtestress: Seit ­Monaten bestimmen Un­be­hagen und Angst die Agenda ­unseres Landes. ­Für die politischen Bedenken­träger und notorischen Schwarzseher sind nicht wir einheimischen EasyJet-Weekend-Touristen, ­Autofahrer und Häus­chen-im-Grünen-Besitzer der Grund des aktuellen Unbehagens – sondern die Ausländer.

So viel Angst macht Angst. Und ein Ende ist nicht abzu­sehen. Auch nach dem 30. November nicht, wenn wir über die Ecopop-Vorlage und in ­Basel über die Integrations-Initiative abgestimmt haben. Die Zuwanderung werde die Politik über Jahre prägen, sagen Politologen. Schon immer schürten die ­Politiker Angst, wenn es an posi­tiven gesellschaftlichen Visionen fehlte.

Eine solche Angstkultur sei ­gefährlich, denn sie lähme die Bürger, schreibt ­Georg Kreis in ­seiner Ana­lyse der «Swiss Angst» und rät: ­«Ent­gegen der Meinung von Christoph B. sollten wir froh sein, dass es die Suisse Romande gibt.» Und wir sollten mehr über diese geschürten Ängste vor dem Fremden sprechen und auch die positiven Seiten der Migration thematisieren.

Die Aktion «Basel zeigt Haltung – für Offenheit und Fairness, gegen Fremdenfeindlichkeit» tut das. Am kommenden Tages­Woche-«Mittendrin» vom 25. November werden sich in der Kaserne Basel (ab 19.30 Uhr) namhafte Vertreter der Aktion Ihren Fragen ­stellen, liebe Leserinnen und Leser.

Willkommen zu einer engagierten Diskussion!

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Weitere Themen in der Ausgabe 47/2014

Vorstoss gegen Stadtbildhüter
Basler Grossräte wollen die Macht der Stadtbildkommission weiter stutzen. Nun setzen sich Architekten zur Wehr.

Hechelnd auf Recherche
In Pratteln soll eine Lehrerin mit einem Schüler Sex gehabt haben. Nun schreiben die regionalen Medien die Frau kaputt.

Harte Touren
Hohe Berge und menschliche Abgründe sind Thomas Theurillats (37) Lieblingsterritorien. Und auf diesen trimmt der Bergführer und Psychologe Bürolisten wie Extremathleten zu Bestform.

Der Baselbieter «Mister Kultur» tritt ab
Ende Jahr geht der Baselbieter Kulturbeauftragte Niggi Ullrich in Pension. Mit ihm geht ein Stratege, der in einem garstigen Umfeld viel bewegen konnte.

Nicht jede Angst ist legitim
Angst wirkt lähmend. Manche Politiker wollen aber, dass wir Angst haben – damit sie uns «ernst nehmen» können.

Rempeln auf Rädern
Tätowierte Frauen fahren sich an den Karren. Die Basler Roller Derby Girls zerlegen Rollenbilder im Rollenspiel.

Welches Land ist reif für den EU-Beitritt?
Albanien, Montenegro, Mazedonien, Serbien, Bosnien und Kosovo: Sechs Staaten auf dem Weg nach Europa.

Des Superstars Sucht nach Anerkennung
Am Mittwoch gastiert Real Madrid beim FCB. Für Cristiano Ronaldo eine weitere Gelegenheit, seiner Obsession zu frönen: allen zu zeigen, dass er der Grösste und Beste ist.

Über diese Strasse sollst du gehn
«Abbey Road» ist nicht nur ein Top-Sujet für Fans. Auch Bands covern das Cover.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 21. November – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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TagesWoche «Mittendrin»: Basel zeigt Haltung gegen Fremdenfeindlichkeit – reicht das?

19.11.2014, 14:54Uhr
Hans-Joerg Walter: Wo fängt Diskriminierung an? Bringt die Basler Anti-Rassismus-Kampagne etwas? Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus? Diskutieren Sie mit am TagesWoche «Mittendrin» in der Kaserne Basel.

Wo fängt Diskriminierung an? Bringt die Basler Anti-Rassismus-Kampagne etwas? Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus? Diskutieren Sie mit am TagesWoche «Mittendrin» in der Kaserne Basel. (Bild: Hans-Joerg Walter)

Überbevölkerung, Zersiedlung und Dichtestress: Seit ­Monaten bestimmen Unbehagen und Angst die Agenda in unserem Land. ­Für die politischen Bedenkenträger und notorischen Schwarzseher sind nicht wir einheimischen Easyjet-Weekend-Touristen, Auto- und Häuschen-im-Grünen-­Besitzer der Grund des aktuellen Unbehagens – sondern die Ausländer.

Kampagnen wie derzeit jene für Ecopop und die Debatte über die im Februar angenommene SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» prägen die Politik und Berichterstattung der Medien. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Auch nach dem 30. November nicht, wenn wir über die Ecopop-­ und in ­Basel über die Integrations-Initiative abgestimmt haben werden.

Das politische Hickhack um die Zuwanderung wird die Politik noch über Jahre ­prägen, prognostizieren Sozio­logen. Schon immer schürten die ­Politiker Ängste, wenn es an positiven gesellschaftlichen Visionen fehlte.

Zugleich verschärfen Konflikte in aller Welt die Flüchtlingssituation in Europa und auch in der Schweiz. Durch die Konflikte im Nahen Osten sehen sich hier lebende Muslime und Juden mit fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert. Sie leiden unter antisemitischer und islamophober Hetze.

Über Diskriminierung und Ängste reden

Um in diesem Klima der Abschottung und Abwehr ein Zeichen zu setzen, lancierte der Kanton Basel-Stadt die Kampagne «Basel zeigt Haltung – für Offenheit und Fairness, gegen Fremdenfeindlichkeit», die auch von der TagesWoche als Medienpartnerin unterstützt wird. Drei Monate nach dem Start der Aktion stellen sich namhafte Vertreter der Aktion Ihren Fragen, liebe Leserinnen und Leser.

An der TagesWoche-«Mittendrin»-Veranstaltung vom kommenden Dienstag, 25. November, wollen wir über folgende Themen diskutieren:

  • Wo fängt Diskriminierung an?
  • Bringt die Anti-Rassismus-Anzeigen- und -Plakataktion des Kantons überhaupt etwas?
  • Was tut Basel-Stadt konkret gegen gegen Diskriminierung?
  • Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus?
  • Wie schlagen sich die Berichte über den IS-Terror im Alltag der Muslime in Basel nieder?
  • Wie gehen wir mit der Angstkultur um, die derzeit von manchen Politikern aktiv geschürt wird?
  • Welche Rolle spielen die Medien?

Als Experten eingeladen sind:

  • Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement Basel-Stadt
  • Paola Gallo, Geschäftsführerin des Vereins Surprise
  • Cem Lütfi Karatekin, Präsident des Dachverbandes Basler Muslimkommission
  • Ronald Fried, Vizepräsident der Israelitischen Gemeinde Basel
  • Moderation: Dani Winter, Redaktionsleiter TagesWoche

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit: am Dienstag, den 25. November, in der Kaserne Basel, Klybeckstrasse 1b. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr (Türöffnung: 19 Uhr).

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