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Wochenausgabe vom 21.11.: Das sind die Themen

20.11.2014, 14:59Uhr
Basile Bornand: Ein klares Konzept ist alles: Bilck in die Küche des «Nordbahnhofs» im Basler St. Johann.

Ein klares Konzept ist alles: Bilck in die Küche des «Nordbahnhofs» im Basler St. Johann. (Bild: Basile Bornand)

Neue Wilde mischen Basels Gastroszene auf

Beim Gang durch die Grossbasler Innenstadt kann einem angst und bange werden. Gesichtslose Bars und Fastfood-Restaurants säumen die Steinenvorstadt. Alte Traditionshäuser wie «Brauner Mutz» und «Kunsthalle» sind in der Hand der Zürcher Systemgastronomen Bindella und Candrian – hielte Johnny Freeman mit seiner «Bodega» nicht die Stellung, das Gastro-Einerlei rund um den Barfüsserplatz wäre komplett.

Wirklich überraschend ist diese Entwicklung nicht. Seit den 1990er-Jahren erscheinen in regelmässigen Abständen Analysen, die den Trend zu Fastfood auf der einen und jenen der Edelgastronomie auf der anderen Seite prophezeien. Bereits 2005 warnte der Branchenverband GastroSuisse, dass vor allem die klassischen Beizer die Verlierer dieser Entwicklung sein würden.

Doch es gibt auch Lichtblicke. Dank Quereinsteigern wie Jérôme Beurret («Rhyschänzli», «Union») und initiativen Jungbeizern wie den Betreibern des «Gatto Nero» oder des «Nordbahnhofs» ist die Gastroszene heute so vielfältig wie nie. Aus Kostengründen entstehen die neuen interessanten Restaurants in den Aussenquartieren (St. Johann) oder im Kleinbasel, wo sich zum Beispiel entlang der Klybeckstrasse ein kleine, aber feine Gastromeile entwickelt hat.

Worin bestehen die Probleme der traditionellen Beizer, und was ist das Erfolgskonzept der neuen Wilden? «Erfolgreiche Restaurants haben fast immer ein klares Konzept, während Konzepte ohne Profil oft scheitern», sagt Maurus Ebneter vom Basler Wirteverband in unserem Wochenthema zur Basler Beizenszene.

Die Angst vor der Angst – und ein «Mittendrin» zum Thema Rassismus

Überbevölkerung, Zersiedelung und Dichtestress: Seit ­Monaten bestimmen Un­be­hagen und Angst die Agenda ­unseres Landes. ­Für die politischen Bedenken­träger und notorischen Schwarzseher sind nicht wir einheimischen EasyJet-Weekend-Touristen, ­Autofahrer und Häus­chen-im-Grünen-Besitzer der Grund des aktuellen Unbehagens – sondern die Ausländer.

So viel Angst macht Angst. Und ein Ende ist nicht abzu­sehen. Auch nach dem 30. November nicht, wenn wir über die Ecopop-Vorlage und in ­Basel über die Integrations-Initiative abgestimmt haben. Die Zuwanderung werde die Politik über Jahre prägen, sagen Politologen. Schon immer schürten die ­Politiker Angst, wenn es an posi­tiven gesellschaftlichen Visionen fehlte.

Eine solche Angstkultur sei ­gefährlich, denn sie lähme die Bürger, schreibt ­Georg Kreis in ­seiner Ana­lyse der «Swiss Angst» und rät: ­«Ent­gegen der Meinung von Christoph B. sollten wir froh sein, dass es die Suisse Romande gibt.» Und wir sollten mehr über diese geschürten Ängste vor dem Fremden sprechen und auch die positiven Seiten der Migration thematisieren.

Die Aktion «Basel zeigt Haltung – für Offenheit und Fairness, gegen Fremdenfeindlichkeit» tut das. Am kommenden Tages­Woche-«Mittendrin» vom 25. November werden sich in der Kaserne Basel (ab 19.30 Uhr) namhafte Vertreter der Aktion Ihren Fragen ­stellen, liebe Leserinnen und Leser.

Willkommen zu einer engagierten Diskussion!

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Weitere Themen in der Ausgabe 47/2014

Vorstoss gegen Stadtbildhüter
Basler Grossräte wollen die Macht der Stadtbildkommission weiter stutzen. Nun setzen sich Architekten zur Wehr.

Hechelnd auf Recherche
In Pratteln soll eine Lehrerin mit einem Schüler Sex gehabt haben. Nun schreiben die regionalen Medien die Frau kaputt.

Harte Touren
Hohe Berge und menschliche Abgründe sind Thomas Theurillats (37) Lieblingsterritorien. Und auf diesen trimmt der Bergführer und Psychologe Bürolisten wie Extremathleten zu Bestform.

Der Baselbieter «Mister Kultur» tritt ab
Ende Jahr geht der Baselbieter Kulturbeauftragte Niggi Ullrich in Pension. Mit ihm geht ein Stratege, der in einem garstigen Umfeld viel bewegen konnte.

Nicht jede Angst ist legitim
Angst wirkt lähmend. Manche Politiker wollen aber, dass wir Angst haben – damit sie uns «ernst nehmen» können.

Rempeln auf Rädern
Tätowierte Frauen fahren sich an den Karren. Die Basler Roller Derby Girls zerlegen Rollenbilder im Rollenspiel.

Welches Land ist reif für den EU-Beitritt?
Albanien, Montenegro, Mazedonien, Serbien, Bosnien und Kosovo: Sechs Staaten auf dem Weg nach Europa.

Des Superstars Sucht nach Anerkennung
Am Mittwoch gastiert Real Madrid beim FCB. Für Cristiano Ronaldo eine weitere Gelegenheit, seiner Obsession zu frönen: allen zu zeigen, dass er der Grösste und Beste ist.

Über diese Strasse sollst du gehn
«Abbey Road» ist nicht nur ein Top-Sujet für Fans. Auch Bands covern das Cover.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 21. November – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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TagesWoche «Mittendrin»: Basel zeigt Haltung gegen Fremdenfeindlichkeit – reicht das?

19.11.2014, 14:54Uhr
Hans-Joerg Walter: Wo fängt Diskriminierung an? Bringt die Basler Anti-Rassismus-Kampagne etwas? Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus? Diskutieren Sie mit am TagesWoche «Mittendrin» in der Kaserne Basel.

Wo fängt Diskriminierung an? Bringt die Basler Anti-Rassismus-Kampagne etwas? Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus? Diskutieren Sie mit am TagesWoche «Mittendrin» in der Kaserne Basel. (Bild: Hans-Joerg Walter)

Überbevölkerung, Zersiedlung und Dichtestress: Seit ­Monaten bestimmen Unbehagen und Angst die Agenda in unserem Land. ­Für die politischen Bedenkenträger und notorischen Schwarzseher sind nicht wir einheimischen Easyjet-Weekend-Touristen, Auto- und Häuschen-im-Grünen-­Besitzer der Grund des aktuellen Unbehagens – sondern die Ausländer.

Kampagnen wie derzeit jene für Ecopop und die Debatte über die im Februar angenommene SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» prägen die Politik und Berichterstattung der Medien. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Auch nach dem 30. November nicht, wenn wir über die Ecopop-­ und in ­Basel über die Integrations-Initiative abgestimmt haben werden.

Das politische Hickhack um die Zuwanderung wird die Politik noch über Jahre ­prägen, prognostizieren Sozio­logen. Schon immer schürten die ­Politiker Ängste, wenn es an positiven gesellschaftlichen Visionen fehlte.

Zugleich verschärfen Konflikte in aller Welt die Flüchtlingssituation in Europa und auch in der Schweiz. Durch die Konflikte im Nahen Osten sehen sich hier lebende Muslime und Juden mit fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert. Sie leiden unter antisemitischer und islamophober Hetze.

Über Diskriminierung und Ängste reden

Um in diesem Klima der Abschottung und Abwehr ein Zeichen zu setzen, lancierte der Kanton Basel-Stadt die Kampagne «Basel zeigt Haltung – für Offenheit und Fairness, gegen Fremdenfeindlichkeit», die auch von der TagesWoche als Medienpartnerin unterstützt wird. Drei Monate nach dem Start der Aktion stellen sich namhafte Vertreter der Aktion Ihren Fragen, liebe Leserinnen und Leser.

An der TagesWoche-«Mittendrin»-Veranstaltung vom kommenden Dienstag, 25. November, wollen wir über folgende Themen diskutieren:

  • Wo fängt Diskriminierung an?
  • Bringt die Anti-Rassismus-Anzeigen- und -Plakataktion des Kantons überhaupt etwas?
  • Was tut Basel-Stadt konkret gegen gegen Diskriminierung?
  • Wie wirkt sich das zunehmend fremdenfeindliche Klima auf die Betroffenen aus?
  • Wie schlagen sich die Berichte über den IS-Terror im Alltag der Muslime in Basel nieder?
  • Wie gehen wir mit der Angstkultur um, die derzeit von manchen Politikern aktiv geschürt wird?
  • Welche Rolle spielen die Medien?

Als Experten eingeladen sind:

  • Thomas Kessler, Leiter der Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung im Präsidialdepartement Basel-Stadt
  • Paola Gallo, Geschäftsführerin des Vereins Surprise
  • Cem Lütfi Karatekin, Präsident des Dachverbandes Basler Muslimkommission
  • Ronald Fried, Vizepräsident der Israelitischen Gemeinde Basel
  • Moderation: Dani Winter, Redaktionsleiter TagesWoche

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit: am Dienstag, den 25. November, in der Kaserne Basel, Klybeckstrasse 1b. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr (Türöffnung: 19 Uhr).

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«Die ernste Zeitung für Jedermann»

14.11.2014, 16:57Uhr
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Letzte Woche rief Tobias Medam bei uns auf der Redaktion an und stellte Fragen zur TagesWoche. Zweck der Übung war es, ein Plakat für die Berufsfachschule zu gestalten, die er und sein Kollege Caner Gör besuchen. «Das Plakat sollte eine Vorbereitung sein für die Vertiefungsarbeit, die uns nächstes Jahr bevorsteht, und wird im Fach Gesellschaft bewertet.» Eine glatte Sechs, würde ich meinen!

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Unser Einblick in die TagesWoche

13.11.2014, 17:02Uhr

Als ich (Gianna Manser) und Linda Amman am Morgen um 9.00 Uhr erschienen, gab es eine Sitzung. Nach der Sitzung haben sich alle an die Arbeit gemacht. Wir machten einen Rundgang durch die Büros. Ziemlich viel erklärt bekommen haben wir von Florian Raz und Petra Geismann. Florian arbeitet als Sportredaktor. Petra als Polygrafin (das heisst, sie setzt die ganzen Texte an die richtige Stelle). Danach gingen wir zu Andreas Muster. Er machte die ganzen Farben ins Bild.

Ich und Linda fuhren mit dem Lift runter in den Newsroom, wo die anderen noch arbeiteten. Dort trafen wir auf Martin Stohler. Er korrigiert die ganzen Texte. Auch korrigieren tut Dominique Thommen. Um 11.45 Uhr haben wir Mittagspause gemacht (im McDonald's).

Am Nachmittag kam dann auch ich (Malya Siegenthaler). Ich machte einen Rundgang und traf dann auf Linda und Gianna. Gemeinsam machten wir ein Video-Interview mit dem Chef der TagesWoche (Dani Winter). Dann auch noch mit den Produzenten Reto Aschwanden und Tino Bruni und dem Sportreporter Florian Raz. Linda musste leider um 15.00 Uhr nach Hause gehen. Ich und Mayla schnitten noch ein Interview-Video und luden es auf YouTube. Es war ein toller Tag. 

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Gregor Gysi schreibt für die TagesWoche

7.11.2014, 11:44Uhr

Vor 25 Jahren kannte ihn im Westen kaum jemand. Das sollte sich nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 aber rasch ändern. Gregor Gysi, geb. 1948, gelernter Rinderzüchter und Rechtsanwalt, war der erste Fraktionsvorsitzende der PDS (heute: Die Linke) im Deutschen Bundestag, amtete zwischenzeitlich als Wirtschaftssenator in Berlin und ist heute Fraktionsvorsitzender der Linkspartei und Oppositionsführer im Bundestag.

Gysi ist bekannt für seine pointierten Reden im Bundestag. Weniger bekannt ist, dass Gregor Gysi Wurzeln in der Region Basel hat, wie er im Kurzinterview mit blick.ch (siehe unten) anlässlich seines Auftritts am 1. Mai 2011 in Zürich erzählte. Wer also wäre besser geeignet, sich für uns an den Fall der Berliner Mauer zu erinnern. Dachten wir uns, und fragten ihn an. Dass es geklappt hat, freut mich sehr. Noch grösser ist meine Freude darüber, dass Gysi sich bereit erklärt hat, in Zukunft regelmässig für die TagesWoche zu schreiben. Herzlich willkommen, Dr. Gysi!

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Wochenthema, 7.11.: Ecopop – gefährlich einfache Lösungen

6.11.2014, 15:46Uhr
Domo Löw: Die Vertreter von Ecopop haben «die Wahrheit» schon vor Jahrzehnten erkannt. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative wittern sie Chancen für ihre extremen Forderungen.

Die Vertreter von Ecopop haben «die Wahrheit» schon vor Jahrzehnten erkannt. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative wittern sie Chancen für ihre extremen Forderungen. (Bild: Domo Löw)

Das Land wird zubetoniert, in Zügen und auf den Strassen wirds zur Rushhour enger und enger: Immer mehr Menschen in unserem Land beklagen sich über den Dichtestress, fühlen sich ausgeliefert und haben Angst vor dem Verlust ihrer Heimat.

Sündenböcke sind rasch gefunden. Oft sind es die Ausländer, die in die Schweiz kommen, um hier zu arbeiten. Vor diesem Hintergrund stimmten am 9. Februar viele für die Masseneinwanderungsinitiative. Dasselbe Gefühl wird wohl auch der Ecopop-Initiative Stimmen bringen.

Fremdenfeinde, Umweltschützer und Wachstumskritiker finden in der Ecopop-Initiative einen gemeinsamen Nenner. Das kann im Moment der Stimmabgabe befreiende Wirkung haben, führt in der Folge aber oft zu neuen Problemen und Sachzwängen. Denn vermeintlich einfache Lösungen schaden meist mehr, als sie nützen, wie unser Wochenthema zeigt.

Wie manche kleinere und mittlere Unternehmen unter der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative leiden, beschreibt Matthias Oppliger am Beispiel der Bühlmann Laboratories in Schönenbuch. Auch das Argument der Überbevölkerung greift nicht, wie der Zürcher Umweltethiker Markus Huppenbauer im Interview erklärt. Lebensqualität lässt sich nicht hinter Schutzwällen erhalten, und Umweltprobleme machen nicht vor unseren Landesgrenzen halt.

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Weitere Themen in der Ausgabe 45/2014

Die Show um die Nachhaltigkeit
Die Basler Bank J. Safra Sarasin gibt sich grün, beteiligt sich aber an einem Unternehmen, das den Regenwald zerstört.

Zukunftsmodell Hochhaus
Viele träumen noch immer vom Einfamilienhaus. Dabei wären Hochhäuser für heutige Bedürfnisse die bessere Wohnform. Ein Kommentar von Christoph Meury

Auf Umwegen zum gerechten Lohn
Ein Verfassungsartikel bleibt bloss Papier. Nun macht der Bundesrat Druck bei der Lohngleichstellung von Mann und Frau – und schon gibts Widerstand.

Pauschaler Steuerbetrug
Die Pauschalbesteuerung bildet einen Fremdkörper in unserem Steuersystem und sie ist zudem sozial unverträglich.

«Ich liebe die Schweiz für ihre Langeweile»
Charles Lewinsky, Aushängeschild der Schweizer Literatur, schreibt Romane über die Weimarer Republik. Eine Zeit, die er so spannend findet wie die Schweizer Gegenwart schwierig.

Eiszeit in Moskau
Der ehemalige FCB-Trainer dümpelt mit Spartak Moskau im Mittelfeld der Liga. Nun wird es bereits eng für Murat Yakin.

Das Erbe des Taifuns
Im November vor einem Jahr forderte der Taifun Haiyan auf den Philippinen über 6000 Todesopfer und machte fünf Millionen Menschen obdachlos. Die Wiederaufbauarbeiten des Roten Kreuzes werfen ein Licht auf die alltäglichen Probleme einer verunsicherten Bevölkerung.

Gregor Gysi: «Es hätte anders laufen können»
Gregor Gysi, Vorsitzender der Linksfraktion und Oppositionsführer im Deutschen Bundestag, erinnert sich an den Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren.

Unabhängigkeit – jetzt erst recht!
Am 9. November werden die Katalanen ihre Meinung über die Zukunft des Landes abgeben – in einer symbolischen Abstimmung, die von Madrid für illegal erklärt wurde. Die trotzige Protestaktion setzt den vorläufigen Schlusspunkt in einem zweijährigen Nervenkrieg zwischen Madrid und Barcelona.

Mäuseknochen und Elefantenhaut
In ihrem Atelier am Basler Blumenrain hantiert Silvia Boss mit Mäuseknochen und Elefantenhaut – und macht daraus einzigartige Bilderrahmen.

Aus Jean Willi ist doch etwas geworden
Als Kind sah Jean Willi mit an, wie sein Vater ins Gefängnis kam. Geschrieben hat der Basler Autor nicht nur darüber. Ein Porträt.

Der Anspruch der Künstler
Woher kommt die Forderung, die Basler Kunsthalle sei der regionalen Kunst ­verpflichtet? Eine Spurensuche.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 7. November – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Andreas Gross schreibt neu für die TagesWoche

31.10.2014, 16:10Uhr
Nils Fisch: Politikwissenschaftler, SP-Nationalrat und Europa-Parlamentarier Andreas Gross.

Politikwissenschaftler, SP-Nationalrat und Europa-Parlamentarier Andreas Gross. (Bild: Nils Fisch)

Die Art Basel war in vollem Gange, im Fernsehen wurde gerade die erste Niederlage der Spanier an der WM übertragen. Nachdem wir uns einig geworden waren, bezahlt hatten und unter dem Plastikdach des hoffnungslos überfüllten Kunsthallengartens hervorkriechen wollten, setzte ein Wolkenbruch ein.

Nun, ein paar Monate später, startet Andreas Gross endlich seine Kolumne in der TagesWoche. Heute erschien die erste Folge in der Printausgabe, von nun an wird uns der Politikwissenschaftler und «Internationalrat», wie er sich selbst gern nennt, alle zwei Wochen mit einem Beitrag beglücken.

Andreas Gross ist bekannt als SP-Nationalrat, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Strassburg und Vater der «Gruppe für eine Schweiz ohne Armee» (GSoA). Weniger bekannt ist, dass er in Kobe, Japan, geboren wurde, in Basel die Schulen besuchte und in den 1970er-Jahren unter anderem für die «Basler AZ» journalistisch tätig war. Der Bezug zu Basel ist also vorhanden, und schreiben kann er auch.

«Die Demokratie ist in Gefahr»

Gegenstand von Gross' Kolumne ist das «Gesamtkunstwerk» Demokratie. «Die Demokratie ist in Gefahr», erklärt Gross. Obwohl sie von Populisten gerne als Totschlagargument für alles Mögliche benutzt wird, ist ihr Primat längst vom Einfluss der Wirtschaft und der Macht des Marktes unterwandert. Wenn wir sie retten wollen, muss das Verständnis für die Bedeutung ihrer Errungenschaft gestärkt werden. Nichts anderes ist das Ziel von Andreas Gross' Kolumne.

«Das Mosaik der Demokratie» setzt sich aus mindestens 200 Bausteinen zusammen: Rechten, Verfahren, Institutionen, gesellschaftlichen Einrichtungen, individuellen Fähigkeiten, sozialen Errungenschaften. Und wenn er uns alle Steinchen vorstellen will, können wir uns auf eine lange Zusammenarbeit mit Andreas Gross freuen. Ich hoffe, Sie tun das genauso wie ich. In diesem Sinne: Herzlich willkommen, Andi!

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