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Blogs

Wochenausgabe, 26.9.: Wir glotzen weiter TV – bald aber anders

25.09.2014, 15:00Uhr

(Bild: Basile Bornand)

Das Fernsehen, wie wir es heute kennen, ist bald am Ende, prophezeit die Medienforschung. Als Ursache dafür gilt, wie so oft bei der Medienrevolution in der letzten Zeit, das Internet.

Die jüngste Erfolgsstory ist der Streaming-Dienst Netflix, der soeben auch in der Schweiz aufgeschaltet wurde und via Flatrate US-Erfolgsserien wie «The Walking Dead» oder «Breaking Bad» als Komplettstaffeln anbietet.

Hat das Fernsehen bald ausgedient, werden wir künftig nur noch über Computer und Tablets auf Online-Sendungen zugreifen?

Wir sind der Sache in unserem Wochenthema auf den Grund gegangen – vorläufiges Fazit: Das Fernsehen stirbt nicht, aber die etablierten Sendeanstalten werden nicht Marktführer bleiben – und sie werden ebenfalls vermehrt Online-Formate anbieten müssen.

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Weitere Themen in der Ausgabe 39/2014:

Birsfelden will ein Stadtquartier werden
Wohnungen an bester Lage, eine Verlängerung des Trams – Birsfelden will sich ein neues Antlitz geben. Auch wenn die Gemeinde eigentlich gar kein Geld für Investitionen hat.

Migranten auf dem Friedhof
Seit Anfang Jahr bietet der Bund Arbeitsprogramme für ­neu angekommene Asylsuchende an. Sie erneuern Waldwege, sammeln Abfall ein – oder gärtnern auf dem Friedhof am Hörnli.

«Die Kirche ist fragwürdig – nicht nur im guten Sinn»
Die Basler Münsterpfarrerin Caroline Schröder-Field über die Krise der christlichen Kirche, den Vormarsch des Islams und ihre preisgekrönten Predigten.

Der Kampf des Kranken mit der Kasse
Mario Bernasconi ist chronisch krank. Fast noch mehr als an seinen Gebrechen leidet er aber an seiner Krankenkasse.

Was bringt die Nazi-Keule?
Die Schweiz diskutiert, ob es legitim ist, die SVP-Politik als «braun» zu betiteln. Doch wichtiger ist eine andere Frage.

«Der Spagat ist nicht einfach»
FCB-Sportdirektor Georg Heitz über den Saisonstart, Erwartungshaltungen an den neuen Trainer und den neuen Umgang zwischen Club und Medien.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 26. September – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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BILD oder STOFF? Die Replik

22.09.2014, 11:49Uhr
: Da liegt er, der Bildstoffteppich. Und funktioniert so noch besser.

Da liegt er, der Bildstoffteppich. Und funktioniert so noch besser.

Lieber Samuel Eugster

Du fragst «Bild oder Stoff» und zerschneidest den Begriff in zwei gegenüberliegende (W)Orte, die wir genau darum zusammengefügt haben, um unserem Publikum die Möglichkeit zu geben, über das Bild «anundfürsich» nachzudenken. Dass das nicht allen Lesern Betrachtern gleich widerfährt, ist uns bewusst. Das Gefäss ist ein einfaches und verständliches Format und geht auf die Tradition der Bilderseiten von Illustrierten zurück, kann daher durchaus boulevardesk erscheinen, aber darf im Mix mit den anderen Angeboten der TagsWoche seine Berechtigung haben.

Was hier Nils Fisch und ich (in wohlwollender Hingabe) veranstalten, ist ein Kuratieren eines immensen Stroms von Bildern, die täglich an unseren Bildschirmen vorbeiziehen, jedes einzelne von einem Fotografen aus der Welt geschnitten und in einen Agenturstrom gegossen.

Reuters Bilderdienst

Reuters Bilderdienst

Die Bild- und Nachrichtenagenturen sind Rohstofflieferanten der Medien. Diese nutzen diese Bilder und Geschichten für ihre Berichterstattung und machen das auf unterschiedlichste Art und Weise.

Der Bildstoff 360° soll ein Guckfenster in diese Bilderwelten sein, er soll inspirieren und verwirren. Und er kann dem Leser mit seinem Verlangen nach journalistischen Inhalten als Linkschleuder dienen. Einen weitergehenden künstlerischen Anspruch wollen wir dieser Rubrik nicht aufladen, für das gibt es andere Gefässe und spezifische Publikationen oder eben Ausstellungsräume.

Vielleicht ist die Papierversion des 360° Blogs für den einen oder anderen unrelevant oder sogar überflüssig. Der darf getrost weiterblättern.

Dir aber tut er weh. Und du bleibst auf dieser papierigen Doppelseite kleben. Vielleicht darum, weil Dir die publizistische Geste respektlos erscheint oder und weil Du die Bilder schlecht behandelt findest. Dann suchst Du Ausschnitte, die zu etwas imaginärem Inspirierenden führen sollen und lässt Dich nicht auf das Nebeneinander der Bilder ein. Schade.

Dabei machen wir eigentlich dasselbe. Ein neues Produkt, ein imaginäres Werk, unsichtbar und sichtbar zugleich. Vielleicht kennst Du meine Arbeiten ausserhalb der TagseWoche-Welt, da geht es vielmals um das Nebeneinander und Nacheinander, das einzelne Bild ist nur Rohstoff einer übergeordneten Idee; vielleicht manchmal durchaus als Einzelwerk interessant, aber in der Vielheit wirkend und inspirierend.

Sreenshot des Streams der Agentur Keystone.

Sreenshot des Streams der Agentur Keystone.

Du schreibst, dass unsere «Sehgewohnheiten immer noch im Naturalismus gefangen» seien. Dem möchte ich laut widersprechen: Die Sehgewohnheiten haben sich durch die Digitalisierung des Bildes in den letzten dreissig Jahren radikal verändert; Bildmanipulation und Bildkompetenz sowie der Bildgebrauch in fast allen Lebenslagen sind mittlerweile Allgemeingut.

Ein typischer westlicher Zwölfjähriger hat mehr Bildkompetenz als ein Fotografenlehrling in den 1980er-Jahren. Und er ist auch schon geübt, jegliches Bild als eventuellen Bildstoff für seine Facebook-Seite zu transformieren.

Naturalismus ist für ihn nicht ein Gefängnis, sondern ein Stilmittel, Abstraktes und vermeintlich Realistisches gleichberechtigt. Der Spannungsbogen zwischen Realität und deren Illustration ist ein grosser Möglichkeitsraum für neue Werke. Zum Machen, zum Betrachten. Kritisch oder unkritisch. Beides!

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Wochenausgabe, 19.9.: Eine explosive Beziehungskiste

18.09.2014, 15:06Uhr

Sind es am Schluss die Emotionen, die am 28. September über den Ausgang der Fusionsprüfungs-Initiative entscheiden?

Derzeit scheinen im Baselbiet die Fusionsgegner die Oberhand zu haben – angefeuert durch eine Kampagne, die voll auf die Identitätsfrage fokussiert und kaum ein folkloristisches Element auslässt.

Im Abstimmungskampf seien Gefühle aktiviert worden, die im Alltag der meisten Baselbieterinnen und Baselbieter kaum eine Rolle spielen, analysiert der Politgeograf Michael Hermann die aufgeheizte Stimmung: «Wenn man vor der Kampagne gefragt hätte, was die Leute mit Baselland oder Basel-Stadt verbindet, wäre ein ganz anderes Resultat herausgekommen. Zumindest im unteren Baselbiet hätten die meisten Leute wahrscheinlich geantwortet, dass die beiden Basel eigentlich zusammengehören.»

Gründe für die Prüfung einer Fusion gibt es genug, zeigen Renato Beck und Jeremias Schulthess in unserem Wochenthema auf. Längst ist die Partnerschaftsstrategie der beiden Basel an ihre Grenzen gekommen. Ob Verkehr, Universität oder Spitalplanung: Statt zu Lösungen kommt es oft zu aufreibenden Krämpfen.
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Weitere Themen in der Ausgabe 38/2014:

Die Schweiz im All
Die Europäische Weltraumorganisation ESA feiert ihr 50-jähriges Bestehen: Die Schweiz hat Anteil an ihrem Erfolg.

«Ich muss die Leser nicht moralisch erziehen»
Der Schriftsteller Thomas Meyer über sein neues Buch, ausserirdische Sidekicks, schlechte Werbung und seine Rolle als Juxmann der Schweizer Literatur.

Vom Reformeifer gepackt
Der Baselbieter Finanzdirektor Anton Lauber präsentiert sich im Vorfeld der Wahlen als Macher, der Reformen anpackt. Als Erstes will er die Gemeinden neu in sechs Regionen gliedern.

Ein Stück Dritte Welt mitten in Europa
Hunderte von Flüchtlingen aus Afrika warten in Calais auf ihre Chance zum Sprung nach England. Doch dort sind sie ebenfalls nicht willkommen.

Wir brauchen Kühe. Und dazu gehört das Schlachten
Eine natürliche Agrarwirtschaft braucht Tiere. Und diese Tiere müssen wir auch schlachten dürfen. Die Biologin und Autorin Florianne Koechlin mit einer Entgegnung auf das TagesWoche-Interview mit dem Philosophen Markus Wild.

Ein Lausbub wird erwachsen
Früher war er nicht der Pünktlichste im Training. Dafür konnte es ihm mit der Karriere nicht schnell genug gehen. Heute ist FCB-Verteidiger Taulant Xhaka gereift – und Stammspieler.

Probe-Paradies für Musiker
Am Freitag ist offizieller Start des Basel Jazzcampus – eine der modernsten Musikschulen Europas.

Dem Morden in Basel auf der Spur
Lokalkrimis sind ein Trend, auch in Basel. Was macht sie so erfolgreich? Wir haben die Lupe ausgepackt.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 19. September – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Wochenausgabe, 12.9.: Der Zoo – ein Auslaufmodell?

11.09.2014, 14:54Uhr
Hans-Jörg Walter: Der Zoo als «Kultur- und Bildungsinstitution»? Nein, sagt der Tierphilosoph Markus Wild. Im 21. Jahrhundert sei diese Tierhaltung eine unnötige und fragwürdige Konsum- und Vergnügungsform.

Der Zoo als «Kultur- und Bildungsinstitution»? Nein, sagt der Tierphilosoph Markus Wild. Im 21. Jahrhundert sei diese Tierhaltung eine unnötige und fragwürdige Konsum- und Vergnügungsform. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Kinder lieben Zoos, und die Eltern hoffen, dass sie dabei etwas lernen. So steht es auch im Leitbild des Zoos: «Der Zoo Basel ist eine Kultur- und Bildungsinstitution.» Er «sensibilisiert das Publikum für den Schutz der Natur». Dafür wird der Zoo vom Kanton Basel-Stadt jährlich mit 1,45 Millionen Franken unterstützt.

Bildung durch eingesperrte Tiere? Der Basler Tierphilosoph Markus Wild kritisiert Zoos, obwohl diese immer mehr für das Tierwohl tun. Der grundsätzliche Konflikt sei noch immer da: «Man entnimmt Tiere ihrer natürlichen Umwelt und unterwirft sie vollständig der menschlichen Kontrolle.»

Für Wild sind Zoos Auslaufmodelle – auch das in Basel geplante Ozeanium, das bereits für einigen politischen Zündstoff gesorgt hat: Man könne die Unterwasserwelt genauso gut virtuell darstellen.

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Weitere Themen in der Ausgabe 37/2014:

Schikanen für Einbürgerungswillige
Münchenstein baut eigenmächtig neue Hürden für Leute, die den roten Pass wollen: Vor der Einbürgerung heisst es Holz sammeln und Extra-Sprachtests absolvieren.

Gerhard Lips und Baschi Dürr im Fokus der Ermittler
Wende in der «Pappteller-Affäre»: Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren gegen die Studenten ein. Ermittelt wird nun gegen die Polizeibehörden. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch.

Eine Zelle teilt sich mit
Seit ihrer Aktion auf dem Messeplatz während der Art Basel kennt man den Namen des Künstlerkollektivs «diezelle» – doch wer steckt dahinter?

«Die Spieler sind wie Formel-1-Wagen»
FCB-Trainer Paulo Sousa im Interview: Warum seine Spieler sogar im Schlaf überwacht werden, wieso er nur selten auf der Trainerbank sitzt und welche Rolle die Garage seines Vaters für ihn gespielt hat.

Bodyguards würgen Tibeterprotest in Basel ab
Chinesische Botschaftsangestellte hindern Demonstranten beim Basler Mondfest am Protestieren. Warum griff der anwesende Basler Regierungspräsident Guy Morin nicht ein?

Wo lauert die Gefahr für Fussgänger?
Die TagesWoche sucht die Fallen für Fussgänger in Basel. Helfen Sie mit.

Die Überwacher nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau
Das neue Fernmeldegesetz rückt näher und der Kampf wird mit immer härteren Bandagen geführt. Die Befürworter schrecken auch vor abwegigen Argumenten nicht zurück.

Schulkinder für Propaganda missbraucht
Die Junge SVP ruft zum Verpetzen linker Lehrer auf. Doch die Aktion stellt die Initianten selber bloss.

Star im eigenen Film dank Ego-Kamera
In der digitalen Welt ist das GoPro-Fieber ausgebrochen. Nie war es so einfach und günstig, extreme Situationen zu filmen.

«Jetzt kommt die Euphorie»
Die Veranstalterin Daniela Dill über Basel als Slammer-Stadt und ihre Favoriten an der Slam-Schweizermeisterschaft.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 12. September – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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Wo lauern die Gefahren für Fussgänger in Basel?

11.09.2014, 05:00Uhr
Hans-Jörg Walter: Wer hat wann, wo und wie keinen Vortritt? Sagen Sie es uns.

Wer hat wann, wo und wie keinen Vortritt? Sagen Sie es uns. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Fussgänger aufgepasst: Die TagesWoche sucht die Fussgängerfallen von Basel. Wo erleben Sie auf dem täglichen Weg zur Arbeit Ihr persönliches Harakiri? Wo lauern Gefahren, wo fehlen Signale, wo geht Ihnen die Übersicht im Verkehrsdschungel verloren?

Einige Beispiele wurden bereits zusammengetragen: Die Quartierbewohner in Kleinbasel vermissen ihre Fussgängerstreifen. Im Gundeli gehören nebulöse Vortrittsrechte zur Quartiertradition. Und in der Innenstadt mutieren Fussgänger ob all der weiss-roten Absperrschranken zu urbanen Hürdenläufern. Die Fussgänger sind das schwächste Glied im Strassenverkehr. Folglich bekommen sie Verkehrsschikanen am meisten zu spüren.

Unsere Sammlung der Fails und Fallen für Velofahrer vor zwei Jahren war ein voller Erfolg: Claude Wyler, Präsident der Verkehrskommission aller neutralen Quartiervereine von Basel-Stadt, reichte die Liste beim Bau- und Verkehrsdepartement ein. Einige Problemzonen wurden seither bearbeitet und sicherer gemacht. Das Gleiche hat Wyler mit der Liste unserer Fussgängerfallen vor.

Jetzt sind Sie gefragt: Tragen Sie die gefährlichen Orte in der Karte ein, schicken Sie uns eine Mail an community@tageswoche.ch, oder hinterlassen Sie einen Kommentar in der Kommentarspalte. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe!

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Abschied von der TagesWoche

29.09.2014, 10:15Uhr

Liebe Community

Hiermit möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Ich werde die TagesWoche und Basel verlassen und nach Berlin zurückkehren.

In den vergangenen zwölf Monaten habe ich gerne mit Ihnen gearbeitet, angeregte Diskussionen geführt und alles dafür getan, dass Sie sich bei der TagesWoche noch besser beteiligen können und möglichst effektiv eingebunden werden. Spannend fand ich auch die Community-Treffen, die die Möglichkeit zum persönlichen Austausch boten. 

Es hat mich fasziniert, am Community-Konzept der TagesWoche mitzuarbeiten und zu überlegen, wie man die bisherige Kommentarfunktion erweitern und an die veränderten Bedingungen von Internetnutzung anpassen kann.

Ich habe eine Reihe von Artikeln geschrieben zu Themen, die mich persönlich interessiert haben und von denen ich dachte, dass sie auch für die Community relevant sind. Zu einigen gab es Diskussionen, aus denen sich bemerkenswerter Input und Einsichten für mich ergaben. Ich hoffe, das ist Ihnen auch ein bisschen so gegangen.  

Falls ich mal einen Kommentar zu Unrecht ausgeblendet oder stehen lassen haben sollte, tut mir das leid. Es war keine böse Absicht. 

Besonders beeindruckt hat mich auch Basel als Stadt, die faszinierenden Altbauten sowie der Rhein – nicht zu vergessen das grossartige Essen der Region. Ich möchte mich bedanken für die Freundlichkeit, mit der ich aufgenommen worden bin. 

Vielen Dank, es war eine schöne und interessante Zeit mit Ihnen! 

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Wochenausgabe vom 5.9.: Basel braucht mehr Platz

4.09.2014, 14:50Uhr
Hans-Jörg Walter: Wohnen in Basel: Wo sollen Basels Mieter künftig Platz finden?

Wohnen in Basel: Wo sollen Basels Mieter künftig Platz finden? (Bild: Hans-Jörg Walter)

Basel zieht an. Nach Jahrzehnten der Stadtflucht entscheiden sich seit einigen Jahren wieder mehr Menschen für ein Leben in der Stadt. Allein in den letzten zwölf Monaten hat die Bevölkerung um gut 1000 Personen zuge­nommen. Und der Trend zeigt weiter nach oben: Bis 2024 rechnet das Bundesamt für Statistik in einem Maximalszenario mit ­einem Wachstum von rund 14'000 Personen; heute leben etwa 196'000 Menschen in Basel.

Für den Fiskus sind das schöne Aussichten. Schlechte Karten hat aber, wer derzeit eine Wohnung sucht. Die Leerstandsquote beträgt gerade noch 0,2 Prozent. Es gibt kaum mehr freie Wohnungen, und die Mietzinse sind markant gestiegen. Vier-Zimmer-Wohnungen unter 2500 Franken sind kaum mehr zu finden – was die finanziellen Möglichkeiten vieler Fami­lien übersteigt. 

Wie angespannt die Situation ist, bekommt auch Ernst Jost zu spüren. Es gebe heute bedeutend mehr Auseinandersetzungen um Mietzins­erhöhungen als früher, sagt der Leiter der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten. Meist seien wertsteigernde Sanierungen der Grund für den Ärger. «Viele der kleineren und günstigeren Wohnungen sind verschwunden.» 

Was tun gegen die Wohnungsnot? Die Regierung will neuen Wohnraum an den Stadträndern schaffen, worüber am 28. September abgestimmt wird. Gegen diese Pläne sind unter anderem die Grünen und ­BastA! – aus ökologischen Gründen, aber auch, weil so noch mehr teure Wohnungen für Gutbetuchte geschaffen würden, wie BastA!-Co-Präsidentin Tonja Zürcher sagt. Statt auf ­Stadtrandentwicklung setzen die Kritiker auf ­Ver­­dichtung in der Stadt – auf Hausauf­sto­ckungen und die Umnutzung von leer ­stehenden Büroflächen.

Damit allein lässt sich der künftige ­Bedarf an ­Wohnungen aber nicht abdecken.­ Attrak­tivität hat ihren Preis. Basel wird wohl im Stadtinneren verdichten und den Stadtrand besiedeln müssen.

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Weitere Themen in der Ausgabe 36/2014:

Sommercasino kämpft ums Überleben
Trotz neuem Betriebskonzept ist der Basler Jugendkultur-Treff nicht aus dem Schneider – jetzt drohen auch noch Subventionskürzungen.

Ein Basler an der Kriegsfront
Was treibt den Basler Kriegsreporter Kurt Pelda dazu, sein Leben in Krisengebieten wie Syrien und Irak aufs Spiel zu setzen? Ein Gespräch.

Der Psychiater kommt mit Polizeisirene
Ein Passant will einem Obdachlosen helfen. Doch der ­Notfallpsychiater winkt ab und verweist auf die Polizei. Ein Einzelfall – oder gehen wir heute so mit Randständigen um?

Basel-Stadt auf dem Scheiterhaufen
Am Samstag brennen im Baselbiet die Höhenfeuer der Fusionsgegner. Das Laufental hat genug von dem Theater.

Russische Repression
Im Kampf um die Ostukraine geht es nicht nur um Geopolitik, sondern auch um Menschenrechte und Demokratie – eine Analyse von Georg Kreis.

Baustoff der Zukunft
Weltweit wachsen die Städte. Doch ohne Alternativen zu Sand und Stahl stösst der Bauboom an Grenzen. Forscher der ETH entwickeln nun neuartige Materialien aus Pflanzen.

Anleitung zum Widerstand
Wer das System verändern will, muss zum Regelbuch für gewaltfreie Protestbewegungen greifen, zeigt der bildstarke Dokfilm «Everyday Rebellion».

Sechs Termine für Kunsthungrige
Der September gehört der Kunst. Unzählige Ausstellungen starten dieses Wochenende in Basel. Ein paar Anregungen.

Grätsche gegen die Prüderie
Die Fondation Beyeler zeigt gespreizte Schenkel – eine Seltenheit in der ­protestantischen Museumsstadt Basel.

Lesen Sie mehr in der Wochenausgabe vom 5. September – auf Papier oder in der App der TagesWoche.

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