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Baumgartners Flug für die Ohren

15.10.2012, 15:32Uhr
sda: Felix Baumgartner in der Kapsel (Archiv)

Felix Baumgartner in der Kapsel (Archiv) (Bild: sda)

Er ist Gesprächsthema auf Pausenplätzen und in Kaffeepausen: Felix Baumgartner, der Mann, der vom Himmel fiel. Spektakulär war die Liftfahrt im Ballon nach oben, der Sprung nach unten – und alles in allem die gigantische PR-Aktion Unterstützung von einer Firma, die seinem Vorhaben Flügel verlieh. Mit dem Financier im Rücken drang der Österreicher in neue Sphären vor.

Richard Branson, der Virgin-Pionier, träumt und redet seit Jahren davon, Weltraumreisen kommerziell anbieten zu können, Red Bull, der Sirup Kraftstoff, zeigt an, wie man Weltträume umsetzen kann. Nur eines haben die Profis aus Salzburg allzu sehr dem Zufall überlassen: die Musik. Der Flug war frei von jeglicher dramatischer Klangkulisse, auf Servus TV lief nicht einmal ein Jodelstück, als Baumgartner stürzte, flog und segelte. Dabei dauerte sein Freifall doch rund 4 Minuten, entsprach somit dem idealen Popformat.

Wenn Sie sich jetzt Baumgartners Rekordleistung in der Wiederholung anschauen, sollten Sie ihn mit Musik unterlegen, die passt (und die Kommentatoren-Tonspur ausblenden. Die interessiert doch niemanden mehr). Bloss: mit welcher Musik? Wir helfen gerne nach!

1. Space Oddity

Für den Aufstieg in die Stratosphäre – sprich für diese Bilder hier – bestens geeignet, weil voller Dramatik: David Bowies Weltraum-Odyssee, hier gekreuzt mit Nasa-Bildern. Ja, Servus Salzburg, das wäre doch ein Aufstieg gewesen.

(Alternativ würde natürlich auch diese Ballade von Elton John gut passen.)

2. Jump

Van Halens Song ist ideal für jenen Moment, in dem Baumgartner die Kapsel öffnet, zur Erde runterschaut, sich langsam aufrichtet, sich an seine mobile Sauerstoffversorgung ankapselt (dazu eignen sich einige Takte hiervon) – und dann endlich losspringt. Was vielen verborgen blieb: Wie Baumgartner unter der Haube seinen Head gebangt hat. Man kann es sich hierzu gut vorstellen: Jump, Baumi, Jump, you crazy Ösi!

3. Coming Home

Ob Baumgartner der nächste grosse internationale Popstar wird, den Österreich zu bieten hat? Also, nach Adolf Hitler, Arnold Schwarzenegger und Falco, wie ganz böse Zungen auf Twitter behaupten? Wir wissen es nicht, noch viel unerklärlicher ist aber, warum Falcos Liedgut als Tonspur für Baumgartners Heimflug ignoriert werden konnte. Wir erinnern uns: «I’m Coming Home Now» sagte Baumgartner, ehe er sich fallen liess. Für diesen Satz wird er seit gestern überall gefeiert. Dabei hat er ihn doch einfach von Landsmann Johann Hölzl übernommen!

4. Skyfall

Adele hat dieses Lied zwar für den kommenden Bond-Film geschrieben. Aber allein der Titel ihres neuen Songs drängt sich natürlich auf, um damit Baumgartners Stratosphärensprung zu untermalen.

5. Upside Down

So blickte Baumgartner nach unten – und in den ersten Tausend Meter sah es noch ganz gut aus, wie er so «Upside Down» flog…

6. Helter Skelter

… aber dann waren da plötzlich diese Turbulenzen. Baumgartner drehte sich um die eigene Achse, immer öfter, immer wilder – ein riesiges Holterdipolter! Wer diese Schrecksekunden akustisch verstärkt haben möchte: Kein Problem, dank den Beatles. Ob Baumgartner in diesem Augenblick Paul McCartneys Stimme im Ohr hatte?

«When I get to the bottom I go back to the top of the slide
Where I stop and I turn and I go for a ride
Till I get to the bottom and I see you again.»

7. Lego Stopmotion

Am Ende landete er sanft, hatte wieder festen Boden unter den Füssen. Das braucht man ja nicht zu vertonen. Weitaus bestechender dünkt uns zum Abschluss noch eine visuelle Variante seiner Rekordaktion: Für den Fall, dass Sie jetzt endlich die passenden Klangspielereien zum Sprung haben, diesen aber vor lauter Replays nicht mehr sehen können: Hier Baumgartners Aktion mit Lego nachgespielt. Auf dass uns der ganze Hype nicht so schnell auf den Sack gehe – und wir noch lange Bauklötze staunen!

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Reaktionen

  1. Kulturbetrachter Basel

    am 16.10.2012, 09:21

    Ein riesen Tam-Tam seit einer Woche. Die Fachwelt kommentiert milde, aber bestimmt, dass sie keinen Nutzen aus diesem Sprung ziehen kann. Die TV-Sender sind seit Tagen voll über Mitteilungen eines Sprunges den niemand braucht und der uns nicht weiterbringt, aber alle schreiben darüber.
    Die Tonspur des Kommentators soll ausgeblendet werden, um Musik zu hören, die man sich in dieser Zusammensetzung niemals auf dem I-Pod anhören würde, wenn man den Läufelfinger nehmen würde. Alles an diesem... ... mehrEin riesen Tam-Tam seit einer Woche. Die Fachwelt kommentiert milde, aber bestimmt, dass sie keinen Nutzen aus diesem Sprung ziehen kann. Die TV-Sender sind seit Tagen voll über Mitteilungen eines Sprunges den niemand braucht und der uns nicht weiterbringt, aber alle schreiben darüber.
    Die Tonspur des Kommentators soll ausgeblendet werden, um Musik zu hören, die man sich in dieser Zusammensetzung niemals auf dem I-Pod anhören würde, wenn man den Läufelfinger nehmen würde. Alles an diesem inszenierten Werbesprung lässt mich kalt und erschrocken über meine eigene gleichgültige Reaktion musste ich feststellen, dass es mir völlig egal war, wie er unten ankommt.
    Die einzige Erinnerung die es in mir wach rief, war das Gedicht von
    Berthold Brecht,
    "Fahrend in einem bequemen Wagen"

    *Korrektur von seid auf seit*

  1. Redaktionsmitglied

    Hans Jörg Walter

    am 16.10.2012, 00:03

    Dabei hätte der Ami-streicher dem Stinksaft-streicher ein hübsches Liedchen gewidmet: www.youtube.com/watch?v=M8hFJx9WdB8

  2. Kulturbetrachter Basel

    am 16.10.2012, 09:21

    Ein riesen Tam-Tam seit einer Woche. Die Fachwelt kommentiert milde, aber bestimmt, dass sie keinen Nutzen aus diesem Sprung ziehen kann. Die TV-Sender sind seit Tagen voll über Mitteilungen eines Sprunges den niemand braucht und der uns nicht weiterbringt, aber alle schreiben darüber.
    Die Tonspur des Kommentators soll ausgeblendet werden, um Musik zu hören, die man sich in dieser Zusammensetzung niemals auf dem I-Pod anhören würde, wenn man den Läufelfinger nehmen würde. Alles an diesem... mehrEin riesen Tam-Tam seit einer Woche. Die Fachwelt kommentiert milde, aber bestimmt, dass sie keinen Nutzen aus diesem Sprung ziehen kann. Die TV-Sender sind seit Tagen voll über Mitteilungen eines Sprunges den niemand braucht und der uns nicht weiterbringt, aber alle schreiben darüber.
    Die Tonspur des Kommentators soll ausgeblendet werden, um Musik zu hören, die man sich in dieser Zusammensetzung niemals auf dem I-Pod anhören würde, wenn man den Läufelfinger nehmen würde. Alles an diesem inszenierten Werbesprung lässt mich kalt und erschrocken über meine eigene gleichgültige Reaktion musste ich feststellen, dass es mir völlig egal war, wie er unten ankommt.
    Die einzige Erinnerung die es in mir wach rief, war das Gedicht von
    Berthold Brecht,
    "Fahrend in einem bequemen Wagen"

    *Korrektur von seid auf seit*