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7 Super Momente mit «Wetten dass..?»

26.09.2012, 16:09Uhr

«Wetten dass..?» ist eine der berühmtesten deutschen Fernsehshows. Und das seit über drei Jahrzehnten. Wir alle sind mit dieser Sendung aufgewachsen. Unvergessen die Abende, an denen uns Vati und Mutti länger aufbleiben liessen, um mit ihnen verrückte und mutige Kandidaten beim Schaffen (oder Scheitern) des Unmöglichen zuzusehen. Obwohl die Show im Laufe der Jahre mehrere Moderatoren an sich ranliess, blieb uns einer wie kein anderer im Gedächtnis haften: Thomas Gottschalk. Der blonde Hüne war nicht nur wegen seiner äusserlichen Attribute eine einprägsame Erscheinung, nein, er wusste auch mit viel Witz und Charme aufzuwarten. Zwar konnte er auch stundenlang quasseln, so dass manche seiner Gäste kaum zu Wort kamen, doch verzieh man ihm das, denn sein Gelaber war unterhaltsam. Vor 25 Jahren moderierte er erstmals die Show, als Nachfolger von «Wetten dass..?»-Erfinder Frank Elstner, und trat erst Ende 2011 wegen eines schwerwiegenden Unfalls eines Wettkandidaten endgültig ab. Für ihn übernimmt ab dem 6. Oktober 2012 der ZDF-Talkmaster Markus Lanz. Thomas Gottschalk hinterlässt mit seinem Abschied viele, um ihren Lieblingsmoderator trauernde Fans. Um den Schmerz dieser armen Seelen zu lindern, präsentieren wir sieben erinnerungswürdige Momente aus 22 Jahren «Wetten dass..?» mit Thomas Gottschalk.

1. Aussergewöhliche Wette

Im Laufe der Jahre gab es hunderte von aussergewöhnlichen Wetten. Aus diesem reichhaltigen Pool die anerkannt beste rauszufischen ist unmöglich. Denn jeder hat seine eigene, ganz persönliche Lieblingswette. Wir haben uns für eine entschieden, die, statistisch gesehen, sehr vielen Leuten gefallen hat. Aber natürlich sind besondere Vorlieben der Redaktion und der Nicht-jede- einzelne-Wette-kennen-Faktor aus dem Auswahlverfahren nicht auszuschliessen.

Michael Marschall wettete 2006, dass er anhand der rhythmischen Brustmuskelzuckungen seiner beiden Freunde fünf aus einer Auswahl von dreissig Liedern erkennen könne. Der kuriose Anblick zweier muskelbepackter Männer, die ihre Brüste mit reglosem Gesicht und ohne hörbare Musik auf und ab hüpfen lassen, sorgte beim Publikum für Lachsalven. Die Wette erforderte weder Waghalsigkeit noch konnte sie mit einer Materialschlacht aufwarten, doch ihre Originalität und Witzigkeit schaffte es, das Publikum für sich zu gewinnen. An diesem Abend stimmten rund 77 Pozent der Zuschauer für das Trio aus Schleswig-Holstein als Wettkönig. Einen so hohen Stimmenanteil hatten Wettkandidaten selten bekommen.

2. Wetteinlösung

Eine weitere Eigenschaft, die Thomas Gottschalk bei «Wetten dass..?» so beliebt machte, war, dass er sich für keine noch so peinliche oder abenteuerliche Showeinlage zu schade war. Besonders seine eigenen Wetteinlösungen waren, im Gegensatz zu denen der meisten Promis, spektakulär. Wir erinnern uns mit Ehrfurcht an Gottschalk im Tütü Ballett tanzend, als lebende Zielscheibe für einen Messerwerfer, oder mit seiner simulierten Rede im Bundestag, wo er Angela Merkel zu ihrem Spargeist gratulierte, da sie ihren Blazer augenscheinlich aus dem Stoff der Sitzbezüge im Bundestag hat schneidern lassen. Auch ganz grosses Kino war es, als sich Gottschalk nach verlorener Wette samt Anzug und Schuhe in einen mannsgrossen Topf mit Senf vollständig hat eintunken lassen, und danach, als gelbes Männchen am Seil hängend, dem Publikum im trockenen Ton mitzuteilen, dass es gehen könne, da die Show vorbei sei.

3. Saalwette

Diese Saalwette von 1985 fand zwar unter der Moderation von Frank Elstner und nicht Thomas Gottschalk statt, trotzdem möchten wir sie in die Rangliste heben, weil sie in Basel stattfand und wir diese Stadt so sehr lieben. Nicole Gugolz wettete mit Frank Elstner, dass er es zum Schluss der Sendung nicht schaffe, zehn als Punker verkleidete Bankdirektoren auf die Bühne zu bringen. Doch er schaffte es. Manche der Herren Bankdirektoren hatten zwar eine komische Vorstellung davon, was das äussere Erscheinungsbild eines Punkers betraf (einige schminkten sich greller und üppiger als eine Nutte, ein anderer war barfuss), doch waren sie als solche erkennbar und Frau Gugolz musste als Wetteinlösung in einer Punker-Kneipe einen Abend lang die Servierdüse spielen. Der Auftritt der verkleideten Bankangestellten ist heute noch ein denkwürdiger Augenblick für viele Basler. Und wenn wir schon beim Thema Basel sind, hier noch eine kleine Randbemerkung: Neben Saarbrücken ist Basel die Stadt, aus der am häufigsten eine «Wetten dass..?»-Show gesendet wurde, insgesamt zwölf Mal.

4. Promi-Besuch

Bei «Wetten dass..?» geben sich seit jeher Promis die Klinke in die Hand. Alles was Rang und Namen hat, sass schon neben Gottschalk auf der Couch. Peter Maffay war ingesamt 17 Mal bei der Show zu Gast. Doch auch Phil Collins und Madonna können mit sieben beziehungsweise fünf Auftritten aufwarten. Der bekannteste Promi bei «Wetten dass..?» war und ist allerdings Michael Jackson, der 1995 zwei Songs in der Show performte. Als Jackson 1999 zum zweiten Mal in der Show erschien, diesmal jedoch nur als Talkgast, hatte Thomas Gottschalk keine Chance, dem King of Pop auch nur eine Frage zu stellen, so laut war das Gekreische der Jackson-Fans im Publikum. Erst nachdem diese sich minuntenlang heiser geschrien hatten, und Gottschalk den Fans schon beinahe drohen musste, gelang es Michael ein paar Sätze zu seinem neuen Projekt zu sagen. Massenhysterie in ihrer dämlichsten Form.

5. Kleidung Gottschalks

Kurz bevor die Flimmerkiste eingeschaltet wurde, um «Wetten dass..?» mit der ganzen Familie zu geniessen, stand immer die gleiche Frage im Raum: «Was für ein irres Outfit trägt der Gottschalk wohl dieses Mal?» Genauso legendär wie die Show selbst wurde Thomas Gottschalks ausufernder Kleidungsstil. Ob im goldenen oder rotkarierten Blazer, mit Schottenrock oder Rüschenhemd, der Moderator bewegte sich mit seinen extravaganten Outfits stets an der Grenze des guten Geschmacks und oft auch weit darüber hinaus. Greller als das Scheinwerferlicht war sein Aufzug meistens und schmerzte das Auge mehr als Britney Spears’ Glatzenlook. Trotzdem gelang es Gottschalk, diese Vergewaltigung von Textilien zu kultivieren. Der Bad Taste-Look wurde sein Markenzeichen, und das Publikum dankte ihm dafür, denn es konnte sich wunderbar für seinen Moderator fremdschämen.

6. Betrug

Bei «Wetten dass..?» haben inzwischen schon ein paar Wettkandidaten betrogen. Doch in den Köpfen der Leute blieb vor allem der Betrug von Bernd Fritz haften, der sich in der Sendung als Thomas Rautenberg ausgab. Dieser behauptete, durch Nuggeln an Farbstiften deren Farbbezeichung herausschmecken zu können. Nach gewonnener Wette gab Bernd Fritz allerdings zu, betrogen zu haben und outete sich als Titanic-Redakteur, der mit seinen Arbeitskollegen gewettet hatte, mit dieser Wette in Deutschlands berühmteste Show zu kommen. Drei Wochen später erschien das Satireheft Titanic mit der Auflösung seiner Betrugsmethode (er schielte am Rand der Dunkelbrille entlang) als Titelstory. Gottschalk meinte daraufhin lakonisch: «Ich habe ihn in der Sendung gefragt, wie er betrogen hat. Doch er schreibt lieber drei Wochen später 14 Seiten darüber in einer Zeitung, die keiner liest. Das hätte er billiger haben können.»

7. Frank Elstner

Noch einmal müssen wir auf Frank Elstner zurückkommen. Nicht nur, weil er der Erfinder der Erfolgssendung ist (die Idee zur Show hatte er laut eigener Aussage während einer schlaflosen Nacht), sondern auch, weil er mit Souveränität und Charme während sechs Jahren durch die Sendung führte. Für viele Zuschauer (besonders älteren Jahrgangs) ist Frank Elstner immer noch das Gesicht von «Wetten dass..?», ähnlich wie für viele Menschen Sean Connery der einzig wahre James Bond ist. Die erste «Wetten dass..?»-Show wurde 1981 ausgestrahlt. Damals war das Studio noch weit spartanischer eingerichtet, die Wetten waren lange nicht so beeindruckend und die Gäste keine internationalen Stars. Doch das Konzept der Sendung war von Anfang an das gleiche: Normale Leute bieten eine aussergewöhnliche Wette an, und prominente Gäste müssen sich entscheiden, ob der Wettkandidat es schafft oder nicht. Ein Konzept, das in seiner Einfachheit genial ist, und bis heute nichts an seiner Beliebtheit eingebüsst hat. Wahrscheinlich wird es «Wetten dass..?» noch geben, wenn selbst die Rolling Stones längst eingesargt sind.

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