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Musikabo von Spotify

16.11.2011, 16:08Uhr

 (Bild: Spotify)

Das lange Warten ist vorbei: Spotify, der Vorreiter und Weltmarktführer des Musikstreamings, ist ab heute auch in der Schweiz verfügbar. Für den Konsumenten heisst das: unbeschränkter Zugriff auf 15 Millionen Songs, jederzeit, von überall her. Für 13 Franken im Monat.

Ich selber nutze Spotify seit zweieinhalb Jahren und bin begeisterter Kunde. Spotify hatte mir damals einen Testaccount zur Verfügung gestellt, mit dem ich den Dienst auch aus der Schweiz nutzen konnte. Ich war mir damals schon sicher, die Zukunft des Musikhörens vor mir zu haben.

Die günstigste und komfortabelste Art, Musik zu hören

Wie geht es? Man lädt sich auf der Website von Spotify das Programm herunter und löst ein Abo. Für 13 Franken im Monat gibt es unlimitierten Zugriff von allen Geräten aus, für 6.50 Franken nur vom Computer, nicht aber vom Handy aus. In der Gratisvariante muss man Werbeunterbrechungen in Kauf nehmen (siehe Vergleichstabelle der verschiedenen Abos). Man erwirbt keine Musik mehr, sondern das Recht, jederzeit darauf zuzugreifen.

Die 13 Franken pro Monat sind gut investiertes Geld. Das Streaming-Abo ist die günstigste und komfortabelste Art, Musik zu hören. Man muss sich nicht darum kümmern, dass die Musik, die man gerade hören möchte, auf der eigenen Festplatte liegt. Man benötigt keinen Speicherplatz und hat keine Sorgen, seine Musik zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Und natürlich kommt man mit der Flatrate deutlich günstiger weg als wenn man sich jeden Song oder jedes Album, das man hören möchte, einzeln kaufen würde. Günstiger geht es nur im Tausch gegen ein schlechtes Gewissen, wenn man sich Songs kostenlos über Tauschbörsen heruntersaugt (obgleich es in der Schweiz legal ist).

Spotify ist nicht der erste Streamingdienst in der Schweiz. Seit letztem Jahr ist der deutsche Konkurrent Simfy in der Schweiz verfügbar und bietet 13 Millionen Songs für 15 Franken pro Monat (Disclosure: Ich habe simfy beim Markteintritt in die Schweiz beraten). Ebenfalls letztes Jahr hat 20Minuten seinen eigenen Dienst Soundshack lanciert (der allerdings mangels Erfolg auf Ende 2011 bereits wieder eingestellt wird).

Musik in Bits und Bytes besitzen ist ein Auslaufmodell

Spotify, ursprünglich aus Schweden kommend, ist der Konkurrenz aber eine Ohrenlänge voraus. Gerade die enge Vernetzung mit Facebook macht Musikhören via Spotify zum geselligen Erlebnis. Songs lassen sich per Klick mit Freunden teilen und wenn meine Freunde die Funktion aktiviert haben, kann ich sehen, was sie gerade hören und mit einem Klick gleich mithören.

Für den alltäglichen Musikkonsum ist Spotify für mich inzwischen erste Wahl. Wenn ich Musik noch kaufe, dann nur aus zwei Gründen: 1. Der Künstler ist im Katalog von Spotify noch nicht verfügbar. 2. Mir liegt die Musik so sehr am Herzen, dass ich die Künstler gezielt finanziell unterstützen möchte. Dann kaufe ich mir aber einen physischen Tonträger, der auch optisch etwas hergibt. Musik in Bits und Bytes zu besitzen ist, wie ich schon andernorts argumentiert habe, ein Auslaufmodell.

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Reaktionen

  1. Verifiziert

    Jan Krattiger

    am 17.11.2011, 11:23

    ...die Majorlabels haben anscheinend ihre Freude an Spotify, glaubt man dem Guardian: www.guardian.co.uk/music/musicblog/2009/aug/17/major-labels-spotify
    Die (Indie-)Künstler wohl insgesamt weniger...

  2. AutorIn des Artikels

    David Bauer

    am 17.11.2011, 11:39

    Nun, jeder Künstler, der das Verteilmodell von Spotify nicht fair findet, kann selber entscheiden, ob seine Musik auf Spotify verfügbar sein soll oder nicht. Ich habe aber grosse Zweifel, ob ein Indie-Künstler damit dann besser fährt.

  3. Verifiziert

    Jan Krattiger

    am 17.11.2011, 12:07

    Ja, die klassische Wahl zwischen Pest oder Cholera also. Entweder Künstler akzeptieren die Konditionen, die von der Industrie festgesetzt werden, oder sie finden im grösseren Rahmen nicht statt.
    Ob das jetzt der klassische Plattenvertrag oder der Vertrieb via iTunes/Spotify ist, spielt eigentlich keine grosse Rolle. Künstler sollten sich wohl langsam damit abfinden, dass ihre Aufnahmen nicht mehr viel Wert sind und dass sie das Geld anderswo suchen müssen (Konzerte, Merch, etc.).

  4. Christoph Rytz

    am 28.11.2011, 21:55

    Danke für den Hinweis auf den Launch von Spotify in der Schweiz. Teste ich mal ausführlich! Es gibt dafür allerdings schon länger tolle, wenn nicht zu sagen sensationelle Alternativen, ganz zuvorderst last.fm. Ich habe inzwischen aufgehört zu zählen, wieviele Interpreten ich dadurch neu kennengelernt habe - und sonst kaum darauf gekommen wäre. Musik besitzen ist tatsächlich ein Auslaufmodell. Nur noch Nutzen ist angesagt und dabei laufend Neues entdecken.

  1. Verifiziert

    Jan Krattiger

    am 17.11.2011, 11:23

    ...die Majorlabels haben anscheinend ihre Freude an Spotify, glaubt man dem Guardian: www.guardian.co.uk/music/musicblog/2009/aug/17/major-labels-spotify
    Die (Indie-)Künstler wohl insgesamt weniger...

    1. AutorIn des Artikels

      David Bauer

      am 17.11.2011, 11:39

      Nun, jeder Künstler, der das Verteilmodell von Spotify nicht fair findet, kann selber entscheiden, ob seine Musik auf Spotify verfügbar sein soll oder nicht. Ich habe aber grosse Zweifel, ob ein Indie-Künstler damit dann besser fährt.

  2. Verifiziert

    Jan Krattiger

    am 17.11.2011, 12:07

    Ja, die klassische Wahl zwischen Pest oder Cholera also. Entweder Künstler akzeptieren die Konditionen, die von der Industrie festgesetzt werden, oder sie finden im grösseren Rahmen nicht statt.
    Ob das jetzt der klassische Plattenvertrag oder der Vertrieb via iTunes/Spotify ist, spielt eigentlich keine grosse Rolle. Künstler sollten sich wohl langsam damit abfinden, dass ihre Aufnahmen nicht mehr viel Wert sind und dass sie das Geld anderswo suchen müssen (Konzerte, Merch, etc.).

  3. Stephi Meyer

    am 17.11.2011, 20:00

    Die Musiker sind wohl auf eine faire Fankultur angewiesen. D.h., dass sie darauf hoffen müssen, dass den Menschen die Musik auch im modernen Zeitalter noch etwas bedeutet - und dass sie dies in Form von CD-Käufen honorieren.
    Das Internet hat ein Urheberrecht-Problem aufgeworfen, das ist keine Frage...
    Solche Gesetzesentwürfe wie folgender aus Amerika finde ich dagegen nur noch lächerlich...:... mehrDie Musiker sind wohl auf eine faire Fankultur angewiesen. D.h., dass sie darauf hoffen müssen, dass den Menschen die Musik auch im modernen Zeitalter noch etwas bedeutet - und dass sie dies in Form von CD-Käufen honorieren.
    Das Internet hat ein Urheberrecht-Problem aufgeworfen, das ist keine Frage...
    Solche Gesetzesentwürfe wie folgender aus Amerika finde ich dagegen nur noch lächerlich...: diepresse.com/home/techscience/internet/708838/USA_Bisher-unerreichte-WebZensur-droht?_vl_backlink=/home/techscience/internet/index.do - Um was geht es da? Um Urheberrecht-Schutz oder um die eigene Macht und Kontrolle?

  4. Christoph Rytz

    am 28.11.2011, 21:55

    Danke für den Hinweis auf den Launch von Spotify in der Schweiz. Teste ich mal ausführlich! Es gibt dafür allerdings schon länger tolle, wenn nicht zu sagen sensationelle Alternativen, ganz zuvorderst last.fm. Ich habe inzwischen aufgehört zu zählen, wieviele Interpreten ich dadurch neu kennengelernt habe - und sonst kaum darauf gekommen wäre. Musik besitzen ist tatsächlich ein Auslaufmodell. Nur noch Nutzen ist angesagt und dabei laufend Neues entdecken.