LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

FF-Blog

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

eingeloggt als
Ausloggen


Mein Kommentar

  • Bitte beachten Sie unseren Community-Leitfaden.

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Frisch und frei

11.10.2012, 15:44Uhr
: Anders ja, erfrischend… – naja: FDP-Frischhaltetuch.

Anders ja, erfrischend… – naja: FDP-Frischhaltetuch.

Wenn Sie im Wahlkreis Grossbasel-West wohnen, hatten Sie es vielleicht auch im Briefkasten: ein freisinnblaues Päckchen mit einem «Frischhaltetuch» (sagt man nicht «Erfrischungstuch?»). Darauf die Konterfeis der freisinnigen Grossratskandidaten Christian C. Moesch und Christian Egeler und der Wahlslogan «Erfrischend anders!».

Reisst man das Päckchen auf, ist man zunächst angenehm überrascht. Denn darin befindet sich nicht etwa ein Tüchlein wie man es zum Poulet im Körbli bekommt. Sondern ein richtiger Lumpen, wie ihn einem die Swiss-Stewardess um 4 Uhr früh ins Gesicht drückt, wenn man mit einem Nachtflug von Johannesburg nach Zürich jettet. Na, aus Baumwolle jedenfalls.

Im Kleingedruckten erfahren wir, was sonst noch drin ist: «Wasser Zitronensäure, Natrium, Zitronen-Aroma». Und dann hat es da noch einen Warnhinweis: «Nur zur äußerlichen Anwendung. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.» Warum «äußerlich» ein scharfes s hat und «ausserhalb» nicht, soll der Korrektor beantworten. Uns geht's jetzt mehr um den Frischetest.

Und hier scheitert die an sich originelle Idee grandios. Das Tüchlein duftet nämlich gar nicht nach Zitrone oder höchstens ganz entfernt. Viel eher verbreitet es den Geruch eines Duftsteins im Pissoir des Nelson Pub. Wo ich durchaus gern verkehre und ab und an auch Wasser lasse. Aber lieber trage ich den Odor des Frittierfetts von Hansis berühmten Chicken Wings im Kittel nach Hause, als mich mit Duftsteinen abzureiben.

Also, weg mit dem Ding! Und da stellt sich mir als Öko natürlich schon die Frage nach der Nachhaltigkeit: Einmal abrubbeln und dann wegwerfen? Kein Wunder wachsen unsere Abfallberge in den Himmel!

Will man sich nun nach den Prioritäten der freisinnigen Christiane erkundigen, bieten sich ihre auf dem Päckli abgedruckten Webadressen an. Beim ersten, Moesch: glatte Fehlanzeige. «Server nicht gefunden.» Beim zweiten, Egeler, sieht es ein bisschen besser aus. Zwar wird die Seite – ausgerechnet im Wahlkampf – gerade überarbeitet («Die restliche Webiste befinden sich im Umbau»). Aber die Schwerpunkte des Kandidaten sind doch ersichtlich.

«Nachhaltiger Umgang mit der Umwelt» steht bei Christian Egelers Themen an zweiter Stelle. Und für eine liberale Drogenpolitik setzt er sich auch ein. Mein Mann, könnte man meinen. Aber vermutlich unterscheidet sich seine Vorstellung von liberaler Drogenpolitik so stark von meiner wie das, was wir unter Nachhaltigkeit verstehen.

Testurteil: Fällt durch. Da wählte ich lieber Herrn Linder, der ist grün und liberal. Aber leider bin ich ja nicht stimmberechtigt.

Gute Arbeit! Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Mehr zum Thema

Grossratswahlen BS 2012

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Baschi Dürrs Griff zur Ukulele Weiterlesen

Fehlender Farner Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Bisher wurden keine Kommentare zu diesem Artikel von der Redaktion hervorgehoben.

Kommentieren