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Der Basler Exportschlager: Antike Trams

18.1.2017, 11:32 Uhr

Sie sind vielleicht die hässlichsten Kutschen, die je über Basler Geleise ritten: die Tramkomposition Be 4/6 S (659–686), ein Gelenktram mit niederflurigem Sänftenteil und dem gspässigen Spitznamen «Guggummere». Sie haben, das die erfreuliche Nachricht, die längste Zeit den Fahrplan in der Stadt bedient.

Vier Trams wurden am Dienstag auf die lange Reise durch Osteuropa geschickt, 24 weitere sollen in den nächsten Monaten folgen. Ein Geschenk an die bulgarische Hauptstadt Sofia. Mit der Bahn werden sie durch Österreich, Ungarn und Serbien nach Bulgarien gekarrt. Drei Millionen Franken kostet die Übung, bezahlt vornehmlich vom Bund im Rahmen seiner Osthilfe zur EU-Erweiterung. 

In Sofia sollen sie Trams ersetzen, die zumeist noch aus sowjetischer Produktion stammen. Statt in Blau-Gelb lassen sich die Bulgaren künftig in angriffigem BVB-Grün durch ihre Hauptstadt karren – wenn sie nicht die neue Metro nutzen, die viel populärer ist. 1,5 Millionen Fahrkilometer haben die freundschaftlich exportierten Gelenktrams mit Baujahr 1990/1991 unter der Haube, jedes Einzelne von ihnen.

Wir wünschen ihnen noch viele weitere Meter und Kilometer und sagen bye-bye, Guggummere! Du verlebte, unpraktische Monstrosität, auf dass du bulgarische Mamis und Papis zum Wahnsinn treibst, weil sie nie wissen, wo der Sänfteteil gerade stoppt, um mit dem Buggy das Tram zu entern.

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

(Bild: Alexander Preobrajenski)

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Öffentlicher Verkehr, BVB

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Reaktionen

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  1. Inaktiver Nutzer

    am 18.01.2017, 11:56

    Nur wer alle 6 Monate ein neues Handy braucht, bezeichnet eine "Guggummere" als antik. Bestenfalls liesse sich die "Gummikue" mit dem angenehm hypnotisierenden Geticke aus der Fahrerkabine und den Holzsitzen als "Oldtimer" bezeichnen. Hässlicher war allerdings der Düwag, aber unwahrscheinlich bequem zu seiner Zeit. Unvergessen auch die Be 2/2, in die wir als Primarschüler für 20 Rappen rein und raus sprangen. Diese wären nach hiesiger Nomenklatur wohl als "Jurassic" zu bezeichnen.

    1. M. Seiler

      am 18.01.2017, 15:59

      Antik ist immer 100 Jahre und darüber.
      So ist z.B. der grösste Teil des art nouveau antik, art deco aber nicht.

  2. Georg

    am 18.01.2017, 12:04

    Diese Krangeschichten wären nicht nötig, hätte man das Verladegeleise am Wolff nicht zurückgebaut...

    1. Holzy

      am 18.01.2017, 17:18

      Das Verladegeleise hinter dem Depot Dreispitz (Walkenweg) gibt es immer noch.
      Würde der verlad hinter dem Depot Dreispitz stattfinden, wäre es sogar noch komplizierter geworden, da die Trams dann in der Luft hätten um 45° gedreht werden müssten.

  3. Björn King

    am 18.01.2017, 15:42

    Einen höheren Fahrkomfort als die rumpeligen, kalten Holzsitz-Flexitys boten die Guggumere allemal.

    1. Leroy Jenkins

      am 18.01.2017, 17:30

      Wenn man 1.65m gross ist vielleicht.


      Für alle über 1.90m sind die alten Trämmlis nicht besonders komfortabel.

    2. Björn King

      am 18.01.2017, 22:49

      Mit meinen 1.85 kam und komme ich in den Hochflurtrams immer gut zurecht.

    3. Leroy Jenkins

      am 19.01.2017, 08:42

      Leseverständnis: Jeder über 1.90m findet die Trämmlis nicht komfortabel. Man fühlt sich quasi in einen Kindersitz reingezwängt. Sie sind 1.85m Das so quasi die Mindestgrösse, mit der man knapp als Mann bezeichnet werden kann.
      Nicht alle Einwohner Basels sind 1.55m grosse Rentner. Gut, dass die BVB dies endlich erkannt haben.

  4. Leroy Jenkins

    am 18.01.2017, 17:32

    Wieso genau braucht Basel neue Trämmlis, wenn Sofia zeigt, dass diese alten Gugummeren noch einsetzbar sind?

    Mir ist schon klar, dass die Wartungskosten mit dem Alter steigen, aber auch in Bulgarien müssen die Trämlis gewartet werden...

    1. M Cesna

      am 18.01.2017, 18:47

      @ Jenkins:
      Vielleicht aus Verzweiflung, weil man intern schon weiss, wie elend lange man noch auf die U-Bahn in Basel wird warten müssen, weil sie sooo teuer ist.

    2. Björn King

      am 18.01.2017, 22:54

      Es war ursprünglich geplant, nur die Düwags (fehlender Niederflureinstieg) und die Gummikühe (ältere Be 4/4, von welchen just dieser Tage das letzte Exemplar verschrottet wurde) durch Tangos zu ersetzen. Bekanntlich stieg die BVB dann plötzlich aus der gemeinsamen Tango-Beschaffung mit der BLT aus, weil man der Ansicht war, es alleine eben doch besser zu können.
      Am Ende waren es dann doch nur Flexitys geworden. Dafür will man mit diesen gleich die gesamte Hochflurflotte ersetzen - bis auf... mehrEs war ursprünglich geplant, nur die Düwags (fehlender Niederflureinstieg) und die Gummikühe (ältere Be 4/4, von welchen just dieser Tage das letzte Exemplar verschrottet wurde) durch Tangos zu ersetzen. Bekanntlich stieg die BVB dann plötzlich aus der gemeinsamen Tango-Beschaffung mit der BLT aus, weil man der Ansicht war, es alleine eben doch besser zu können.
      Am Ende waren es dann doch nur Flexitys geworden. Dafür will man mit diesen gleich die gesamte Hochflurflotte ersetzen - bis auf die neueren Be 4/4 und eine Reihe B4S-Niederflur-Anhänger, welche künftig eine eiserne Reserve für Grossanlässe bilden sollen.