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Resident Evil 6 -Spielkritik

21.10.2012, 22:44Uhr

Resident Evil- Inbegriff des Survival-Horrorspielgenres, Grundlage für fünf Hollywood-Streifen, unzählige Comics, Merchandise-Artikel und gar ein Restaurant in Tokyo. Erscheint aus dieser Reihe ein neuer Teil, nimmt der Kult um den Release in gewissen Kreisen fast religiöse Züge an. Dabei geht’s doch eigentlich immer nur um das Gleiche: Böse Zombies und Monster gegen brave Cops und fragile Schönheiten...

Ich erinnere mich noch bestens an den ersten Teil der Reihe auf der PlayStation: Unheimliche Räume, mysteriöse Ereignisse und unzählige Schreckmomente. Die Ereignisse rund um die verlassene Stadt Raccoon City zogen mich in Kürze in ihren Bann. Die Grafik war damals (1996) bahnbrechend und die Reihe hatte in mir einen treuen Freund gefunden. Seither kriege ich jedes Mal, wenn eine tiefe Stimme bedeutungsschwanger "Resident Evil" und eine Nummer sagt, ein wenig Gänsehaut....

16 Jahre später sind die Protagonisten zwar dieselben geblieben, von der unheimlichen, mysteriösen Atmosphäre ist allerdings kaum mehr etwas übrig. Vielmehr machen die Spiele den Eindruck, als ob Hollywood-Zampano Michael Bay  das Zepter übernommen hätte: Gleich zu Beginn von RESIDENT EVIL 6 stürzt ein Kampfjet in ein Hochhaus, der US-Präsident wird zum Zombie und es explodieren mehr Fahrzeuge als im gesamten letzten Stallone-Film. Zugegebenermassen ist das alles toll inszeniert und technisch hervorragend umgesetzt. In den Geist der Serie passt es aber irgendwie überhaupt nicht.

Die Entwicklung von Resident Evil vom Horror- zum Actionspiel hat über mehrere Teile stattgefunden. In RESIDENT EVIL 6 kulminiert sie nun, was aus rein kommerzieller Sicht auch Sinn macht. Dennoch hätte ich es begrüsst, wenn man hier einen Gang zurück geschaltet hätte, statt nach dem Motto „Bigger is better“ immer gleich noch eine Gigaexplosion nach der Megaexplosion zu inszenieren. Aber vielleicht werde ich auch einfach älter...

Die Story ist hochkomplex und trotzdem simpel. Wer noch kein Spiel der Serie gespielt hat, wird zwar viele Zusammenhänge nicht verstehen und auch die einzelnen Figuren nicht verbinden können, doch der eigentliche Plot erschliesst sich auch einem Neuling sehr schnell: Der US-Präsident will der Welt die Wahrheit über die Ereignisse des ersten Spiels erzählen und wird deshalb umgebracht. Böse Mächte innerhalb der Regierung haben ihre Hände im Spiel und es liegt an einer Handvoll Heldinnen und Helden, deren Pläne zu vereiteln. Die Bösen können dabei auf ein ganzes Arsenal von mutierten Monstern (sogenannten BOW = Bio-organic Weapons) zurückgreifen, welche den tapferen Helden das Leben sprichwörtlich zur Hölle machen...

Technisch ist das Ganze höchst sauber gemacht: Die Figuren sind ziemlich gut modelliert und texturiert, die Grafik läuft grösstenteils flüssig, einzig die Monstergegner bewegen sich teileweise am Rand der Lächerlichkeit, was leider die Gruselatmosphäre empfindlich stört. Der Sound ist über jeden Zweifel erhaben: Atmosphärisch brilliant, hübsche Musikkompositionen und kernige Soundeffekte. So gut hat selten ein Spiel geklungen. Bravo!

Zeitgemäss und durchaus unterhaltend ist der integrierte Coop-Modus. Gemeinsam mit einem befreundeten Spieler darf man die verschiedenen Levels erforschen und dabei den Monstern und Zombies den Garaus bereiten. Da RESIDENT EVIL 6 wie erwähnt den Fokus ganz klar auf die Action legt, ist das entsprechend abwechslungsreich und unterhaltend.

Für Fans der ersten Stunde hat RESIDENT EVIL 6 einen leicht bitteren Nachgeschmack. Die Konzessionen an moderne Actionshooter wirken aufgesetzt und unnötig. Jüngere (über 18jährige) Spielerinnen und Spieler, welche nicht mit der Serie gross geworden sind, wird das aber kaum stören. Die freuen sich über ein unterhaltendes, technisch hervorragend gemachtes Action-Horror-Spiel aus Japan mit guter Mehrspielerkomponente...

Titel: Resident Evil 6, Plattform: PS3, XBOX360, PEGI: Ab 18 Jahren, Preis: ca. 79 Franken

Das Cover

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