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Borderlands 2 - Spielkritik

19.10.2012, 22:31Uhr

Willkommen im Wahnsinn

Der erste Teil von Borderlands eroberte die Welt der Hardcore-Spieler im Sturm. Die skurile Mischung von Spielelementen (die Macher von Gearbox nennen das Spiel „Role Playing Shooter“) erschien 2009 auf Konsole und PC- über viereinhalb Millionen Exemplare wurden bis heute verkauft. Dass nun eine Fortsetzung erschienen ist, überrascht deshalb kaum...

In comicartiger Cel-Shading Grafik dargestellt, ist Borderlands auf den ersten Blick ein Mad Max-artiger Egoshooter. Da aber durch das Besiegen von Gegnern Erfahrungspunkte und Waffen gesammelt werden können, kommt eben auch eine Rollenspiel-Dimension dazu. Die Anzahl auffindbarer Waffen ist schier unbegrenzt: knapp eine Million Varianten gab es im ersten Teil, in BORDERLANDS 2 sind es sage und schreibe 20 Millionen. Die berechtigte Frage ist: Wofür braucht ein Spiel 20 Millionen Waffen? Die Antwort lautet: Na, um sie zu sammeln natürlich. Was bei Panini funktioniert, geht auch in einem Computerspiel.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht mal kurz erklären, worum es in BORDERLANDS 2 überhaupt geht: Auf dem Planeten Pandora (hat nix mit James Cameron’s Planet Pandora aus Avatar zu tun) wurden ein seltenes Mineral namens „Eridium“ und ein mysteriöses Alien-Artefakt gefunden. Seit diesem Fund tummeln sich diverse Fraktionen auf dem Planeten: Die riesige Hyperion Corporation (ein intergalaktischer Mega-Konzern), die sogenannten Raiders und die Schatzjäger (Vault Hunters). Alle sind dem Wahnsinn näher als der geistigen Gesundheit und sind bis an die Zähne bewaffnet. Parallel ist Pandora von unzähligen hungrigen Monstern bevölkert.

Die Hyperion Corporation hat die Befehlsgewalt über Pandora dem charismatischen Handsome Jack übertragen, der seine Pläne, die Eridiumvorräte zu kontrollieren und das Artefakt zu erobern, mit eiserner Gewalt durchsetzt. Gleich zu Beginn des Spiels sprengt er den Spieler (ein Vault Hunter) mitsamt eines Güterzuges in die Luft. Und dann setzt das eigentliche Geschehen ein: Natürlich hat der Spieler überlebt. Er wird von einem quasseligen Roboter gefunden, der ihm fortan als Führer dient. Fortan gilt es, die Geheimnisse des Alien-Artefakts zu ergründen und gleichzeitig Handsome Jack in die Schranken zu weisen. Kein einfaches Unterfangen, denn Jack hat eine versteckte Agenda...

Die Comic-Grafik entschärft glücklicherweise viele Gewaltszenen, der Sound ist rocklastig peitschend und das Tempo stets hoch. In BORDERLANDS 2 gibt es wenig Raum für Verschnaufpausen. Nonstop ist einem irgend ein Gegner im Nacken oder es rennt eine Horde irrer Kamikaze-Gesellen auf einen zu. So verschwendet man kaum Zeit, über die Story nachzudenken (was sicher nicht schadet). Immerhin geizt das Spiel nicht mit zynischem Humor.

Kurz: BORDERLANDS 2 ist abgedreht und irr. Das Geschehen auch nur eine Sekunde ernsthaft zu hinterfragen wäre Zeitverschwendung. Wem es gelingt, sich auf die wahnwitzige Welt Pandora einzulassen und die Logik auszuschalten, der wird den Spielekauf garantiert nicht bereuen. Die Mischung von Rollenspiel und Shooter ist wirklich bestens ausbalanciert und funktioniert tadellos. Fans beider Genres kommen voll auf ihre Kosten.

Wer es zusätzlich schafft, Bekannte zum Kauf zu überreden, der wird den Spielspass noch verstärken: BORDERLANDS 2 bietet nämlich eine Coop-Modus für bis zu vier Spielerinnen und Spieler gleichzeitig. Die Storyline bleibt dieselbe, doch macht es ungleich mehr Spass, mit gleichgesinnten menschlichen Partnern die äusserst abwechslungsreiche Welt von Pandora zu erkunden...

Action- und Science-Fiction Fans sollten hier zugreifen. So viel Spielspass in einem Game gibt’s wirklich nur höchst selten. Für alle anderen dürfte nach dem Anschauen des Trailers sehr schnell klar sein, ob sie an BORDERLANDS 2 interessiert sind oder nicht...

Titel: Borderlands 2, Plattform: XBOX360, PS3, PC, PEGI: Ab 18 Jahren, Preis: ca. 79 Franken

Das Cover

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