LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Lichtspiele

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Superclassico

24.08.2012, 21:43Uhr
: Superclassico

Superclassico

Was würde Ihnen mehr das Gefühl geben, die Arschkarte gezogen zu haben: Wenn ihre Vinothek vor dem Bankrott steht? Sie ihre Frau verlässt? Ihr Sohn nicht mehr mit Ihnen redet weil er findet, Kierkegaard und Camus hätten alles schon gesagt, das Leben sei sinnlos, und durch Worte nicht erfahrbar? Christian hat alle drei Karten gezogen. Er versteht zwar, dass, statistisch gesehen, jede dritte Ehe entzwei geht und im Durchschnitt nach neun Jahren alle enden. Doch, was Christian nicht kapieren will, ist, warum seine Frau das ihm antut? Gut, der Neue ist ein paar Jahre jünger, ist Millionär und eine Lichtgestalt. Ok! Er ist Argentinier? Na, gut! Er ist der Fussballstar Juan Diaz. Ups? Aber was erklärt das schon? 

Der Wunderbar tollpatschige Anders W. Berthelsen als Christian beschliesst, der Sache auf den Grund zu gehen: Er besucht seine Frau Anna in Buenos Aires und erlebt einige Überraschungen. Erst umarmt ihn der Neue, der lebensfrohe Sebastian Estevanez als Juan Diaz nackt. Dann lässt ihn Paprika Steen als Anna rabiat abfahren.  Dann schmeckt ihm der verhasste argentinische Wein. Dann verführt ihn eine argentinische Frau. Anschliessend findet er sogar einen argentinischen Freund. Fast käme ihm dabei sein  Sohn Oscar abhanden, wenn er nicht noch rechtzeitig wieder zu Sinnen gekommen wäre. Aber zur alten Liebe findet er nicht mehr. Wohl aber sein Sohn zu einer Neuen. 

«Superclassico» ist ein Feel-Good-Movie, der uns mit kühlem, dänischem Humor in die argentinsiche Hitze schickt. Nichts, was eine nordische Scheidung ausmacht, wird ausgelassen. Trotzdem sieht in der lebensgierigen Hauptstadt des Tango alles ganz anders aus. Da werden auch die dunkeln Seiten von Scheidung zu kleinen Slapstick-Szenen, ohne den Ernst der Situation zu schmälern: Nicht jeder Mensch, der das Schönste in seinem Leben loslassen muss, hat das Schönste in seinem Leben schon hinter sich. Das ist ein weiteres Klischée. Aber «Superclassico» – so sagt Christian selbst über all das, was ihm da widerfährt, - besteht aus lauter Klischées. Bloss: so kombiniert, haben wie sie eben noch nicht gesehen. Das hebt Madsens «Superclassico» in die Klasse der Fussballspiele, von denen wir sagen: Live Erleben.    

Mehr zum Thema

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.