LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Leben

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Forschung 

1.12.2014, 12:07 Uhr

Papier oder Fön – Händetrockner als Zankapfel der Wissenschaft

1.12.2014, 12:07 Uhr

Papier oder Luft? Um die Frage auf dem Klo ist ein Wissenschaftskampf ausgebrochen: Eine Studie zeigt, dass Handtrockner regelrechte Bakterienschleudern sind. Trocknerhersteller Dyson kritisiert die Forscher und findet, die Studie sei nichts als heisse Luft. Von Alexandra von Ascheraden

flickr: Hier gibts Gratis-Bakterien. Eine neue Studie bezeichchnet solche Händetrockner als unhygienisch.

Hier gibts Gratis-Bakterien. Eine neue Studie bezeichchnet solche Händetrockner als unhygienisch. (Bild: flickr)

Elektrische Handtrockner bilden das Zentrum von Bakterienstürmen. Ein wenig appetitlicher Gedanke. Um das für ihre Studie zu messen, hat die Universität Leeds (GB) harmlose Milchsäurebakterien (Lactobacillus) benutzt, die einem eher von Joghurts ein Begriff sind und die sich gewöhnlich eher nicht in der Luft öffentlicher Toiletten befinden.

Mit solchen Bakterien verunreinigte Hände wurden zum Trocknen unter beziehungsweise in die Handtrockner gehalten und sollten schlecht gewaschene Hände simulieren. Dutzende Luftproben direkt am Händetrockner und einen sowie zwei Meter davon entfernt wurden analysiert. Und siehe da: Die Bakterien wurden kräftig verteilt. Mark Wilcox, Leiter der Studie: «Wenn Sie in einer öffentlichen Toilette einen elektrischen Handtrockner benutzen, können Sie Bakterien verteilen, ohne es zu wissen. Und Sie können mit Bakterien berieselt werden, die von den Händen anderer Leute stammen.» 

Selbst nach einer Viertelstunde liessen sich noch Bakterien in der Luft nachweisen.

Die elektrischen Trockner verteilen diese Bakterien in die Luft – und auf die Menschen, die sich zufällig in der Nähe aufhalten. Dabei bleiben Bakterien deutlich länger als die 15 Sekunden in der Luft, in denen sich der Durchschnittsnutzer die Hände trocken blasen lässt. Knapp die Hälfte der beim Trocknungsvorgang aufgewirbelten Laktobakterien wurde auch fünf Minuten später noch in der Luft festgestellt. Selbst nach einer Viertelstunde liessen sich noch Bakterien nachweisen. 

(Bild: flickr)

In der Nähe von Jet-Air-Trocknern, die ja besonders kräftig blasen, waren die Bakterien 27-fach häufiger anzutreffen als rund um Papiertuchspender. Bei Warmlufttrocknern waren es immerhin 4,5 Mal mehr Bakterien als bei Tuchspendern.

Dyson kündigt schon Gegenstudie an

Finanziert wurde die Studie vom European Tissue Symposium, einem Papierhersteller-Symposium. Wilkox betont zwar, er habe sich streng an wissenschaftliche Standards gehalten. Dennoch: Airblade-Hersteller Dyson hat sich bereits zu Wort gemeldet und moniert, dass seine Modelle mit einem Filter ausgestattet seien, der fast alle Bakterien zurückhalte. Man habe daher eine eigene Studie in Auftrag gegeben, diesmal bei der Uni Bradford. Ob auch dort Papier gegen heisse Luft siegt?

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Gesellschaft, Forschung

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Im Reich des Zungenkrebses Weiterlesen

Indiens Schüler sollen öffentliche Pinkler «verpfeifen» Weiterlesen

Reaktionen

  1. Stefan Heimers

    am 1.12.2014, 15:42

    Weder Papier noch Heissluft: Hände einmal gründlich schütteln und dann in die Hosentasche stecken, schon sind sie trocken.

  1. Stefan Heimers

    am 1.12.2014, 15:42

    Weder Papier noch Heissluft: Hände einmal gründlich schütteln und dann in die Hosentasche stecken, schon sind sie trocken.

  2. Inaktiver Nutzer

    am 1.12.2014, 20:24

    Weltmeisterliches von Staubsauger-Schwergewicht «Airblade Mike» Dyson: Weil er beim Wiegen der Argumente nicht selbst dabei sein durfte, boxt er jetzt gegen sich selbst.

    So macht man heute Champions!

  3. Walter Beutler

    am 1.12.2014, 21:30

    Und wie steht es mit der Lärmbelastung? Gibt es da eine Studie? Mit den Bakterien kann ich leben. (Die sind überall.) Aber der Lärm, der ist eine Zumutung. Und dann wäre da noch die Ökologie ...

    1. Maya Eldorado

      am 2.12.2014, 00:33

      Immerhin ist die Lärmbelastung um etliches geringer als bei den Laubbläsern.

  4. Maya Eldorado

    am 2.12.2014, 00:42

    Tatsache ist, dass unsere Welt nicht keimfrei ist.

    Was ist wenn der Mensch neben mir niest? Wieviele Bakterien bekomme ich da verpasst, selbst wenn er die Hand vor die Nase hält?
    Wenn ich am Morgen die Post im Briefkasten hole, hat die der Pöstler mit seinen Händen dahinein gelegt. Das macht er ohne Handschuhe und Mundschutz. Was ist, wenn er am Abend mit Grippe im Bett liegt?

    Ich fragte mal, als ich zu Besuch war, ob ich mein verschneuztes Papiernastuch in ihrem Kehrrichtsack entsorgen... mehrTatsache ist, dass unsere Welt nicht keimfrei ist.

    Was ist wenn der Mensch neben mir niest? Wieviele Bakterien bekomme ich da verpasst, selbst wenn er die Hand vor die Nase hält?
    Wenn ich am Morgen die Post im Briefkasten hole, hat die der Pöstler mit seinen Händen dahinein gelegt. Das macht er ohne Handschuhe und Mundschutz. Was ist, wenn er am Abend mit Grippe im Bett liegt?

    Ich fragte mal, als ich zu Besuch war, ob ich mein verschneuztes Papiernastuch in ihrem Kehrrichtsack entsorgen dürfe. Die Antwort war nein. Der Grund: "Es ist mit Keimen verseucht!" Seither getraue ich mir nirgends mehr so etwas zu fragen.

    1. M Cesna

      am 2.12.2014, 13:18

      ...der oder die andere muss ja steril gewesen sein!
      Nur weiter fragen, alleine schon wegen der erfundenen Argumente!

  5. ch serena

    am 2.12.2014, 07:21

    Die Gefahren lauern überall... Da kannst Du Dir die Hände noch so lange waschen und mit Dyson oder sonst wem abtrocknen, am Ende stehst Du wie der Aviator Howard Hughes minutenlang in der Toilette und hoffst, dass eine gütige Hand Dich erlöst, die Tür öffnet und Dir selbst den Griff auf die vor phösen, grinsenden, lechzenden Bakterien strotzende Klinke erspart.

    Beware of Computermäuse, Türöffner im ÖV oder Einkaufswagengriffen! ... Die Baziellen lauern auf Dich! Uahahahaaaaaa....

    1. M Cesna

      am 2.12.2014, 13:22

      "Es ist so schön, von dir geliebt zu werden..."
      Wenigstens die haben einen noch gern!
      Im Grunde sind wir ja das Erstklass-Hotel für sie!
      Wahrscheinlich sind die nicht so blöd, uns umzubringen, da sie sonst sich ein neues Hotel suchen müssten.

  6. KaspAirLi

    am 2.12.2014, 11:25

    Eigentlich habe ich nichts gegen diese Wasserlosen Pissoir.
    Mich stört nur, dass sie beim Pinkeln immer anfangen zu blasen...

    1. M Cesna

      am 2.12.2014, 19:21

      Wo hinein denn, lieber rechts oder links?

Informationen zum Artikel

1.12.2014, 12:07 Uhr

Papier oder Fön – Händetrockner als Zankapfel der Wissenschaft

Text

Text: Alexandra von Ascheraden

  • 09.03.2017 um 08:38
    Das beschauliche Huningue rüstet auf

    Huningue baut ab sofort an seiner Zukunft. In zwei Etappen sollen bis 2022 mehrere neue Hochhäuser und insgesamt 300 Wohnungen entstehen. Dazwischen kommen Gewerbeflächen. Das alles soll sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen, heisst es.

  • 10.08.2016 um 04:50
    Hans Dunkel hängt sein Hobby an Nägel

    Warum sollte jemand auch Kleiderbügel sammeln, bis es für ein Museum reicht? Ganz einfach: Wegen der Geschichten.

  • 09.04.2015 um 17:33
    Der mit den Nachtigallen tanzt

    Valentin Amrhein erforscht den Gesang von Nachtigallen. Wenn diese im April wieder Nacht für Nacht loslegen, muss er vor allem eines können: im Dunkeln einhändig Velo fahren.

Aktuell

:

100 Jahre Buster Keaton 

Diesen Stummen versteht jeder

Wer Pantomime hasst, hat noch nie Buster Keaton gesehen: Vor 100 Jahren gab er sein Leinwanddebüt. Neun Jahre später schuf er mit «The General» ein Meisterwerk.Von Hannes Nüsseler. Weiterlesen

Hans-Jörg Walter: An den Freitagen im Mai verspricht das Neue Kino kulinarische Exzesse.

Kulinarische Exzesse 

«Fressen und saufen» im Neuen Kino

Ein Abendessen, das perfekt zum Film passt: Die Programmreihe im Neuen Kino verspricht im Mai kulinarische Exzesse rund um Knoblauch, Nudelsuppe und kannibalische Höhepunkte.Von Simone Janz. Weiterlesen

Kunstmuseum Basel / Montage Hans-Jörg Walter: Die neuen (alten) Köpfe: Anita Haldemann übernimmt die Leitung des Kupferstichkabinetts, Daniel Kurjaković wird Kurator Programme und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

Kunstmuseum 

Neue Köpfe für das Kunstmuseum

Das Kunstmuseum Basel baut sein Veranstaltungsprogramm aus. Die neu geschaffene Stelle eines Kurators Programme wird mit dem Schweizer Kunsthistoriker Daniel Kurjaković besetzt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Anita Haldemann definitiv die Leitung des Kupferstichkabinetts übernimmt.Von Dominique Spirgi. Weiterlesen