LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Stadtentwicklung 

3.3.2017, 16:06 Uhr

Die Bevölkerung im Klybeck will mitreden? Das kostet

3.3.2017, 16:06 Uhr

Die Umwandlung des Industrie-Riegels im Klybeck zum neuen Stadtquartier ist ein Jahrhundertprojekt. Die Vereinigung «Zukunft Klybeck» will garantieren, dass die Bevölkerung ein gewichtiges Wort mitsprechen kann. Über die Crowdfunding-Plattform «wemakeit» sammelt sie Geld. Von

Das Stadtentwicklungsprojekt Klybeck plus ist in mehrfacher Hinsicht aussergewöhnlich: 285'000 Quadratmeter Industriefläche im Klybeckquartier sollen zum neuen Stadtquartier umgewandelt werden. Damit eröffnet sich die Chance, dass die Quartiere Matthäus und Klybeck im unteren Kleinbasel, die heute durch den Industrie-Riegel getrennt sind, zusammenwachsen können. Für die Umsetzung haben sich der Kanton Basel-Stadt und die Grundeigentümerinnen BASF und Novartis zur Planungsgemeinschaft zusammengeschlossen. 

Sie haben vier renommierte Planerteams aus Basel, Rotterdam, Berlin und Frankfurt mit einer ersten Testplanung beauftragt. Ein prominent besetztes Begleitgremium mit den Architekten Jacques Herzog und Vittorio Lampugnani sowie der Landschaftsarchitektin Rita Illien wird die Szenarien der Teams fachlich bewerten. Das Gremium und die Planerteams haben sich Ende Januar zu einem ersten Workshop getroffen und werden ihre Arbeiten am 17. Juni an einer «Beteiligungsveranstaltung» zur Diskussion stellen.

Stadtentwicklung von unten

Die Stichworte «Beteiligungsveranstaltung» oder nur «Beteiligung» liess die betroffene und interessierte Bevölkerung bereits hellhörig werden. An der ersten dieser Veranstaltungen im September 2016 waren 150 Personen erschienen. Aus diesem Anlass heraus hat sich die Interessengemeinschaft «Zukunft Klybeck» entwickelt, die garantieren möchte, dass die Verantwortlichen den Mitwirkungsgedanken ernst nehmen.

Auf ihrer Website schreibt die Interessengemeinschaft: «Wir möchten eine Stadtentwicklung von unten statt von oben.» Fehler der Vergangenheit sollen vermieden werden, «indem wir mitdenken und mithelfen, damit das neue Quartier nicht vor allem von Behörden, Industrie und Planungsbüros konzipiert werden.»

Die Interessengemeinschaft will eigene Aktionen durchführen, dafür benötigt sie allerdings Geld.

Ein erstes Treffen mit der Projektleitung hat bereits stattgefunden. Am Beteiligungsprozedere möchten die Projektverantwortlichen aber nichts ändern. Die Gruppe könne ihre Überlegungen am zweiten Beteiligungsworkshop vom 17. Juni einbringen, schreiben die Planungspartner Basel-Stadt, BASF und Novartis in einem Newsletter.

Aktuell sammelt die Interessengemeinschaft über die Crowdfunding-Plattform «wemakeit» Geld, um eigene Aktionen finanzieren zu können. Unter dem Titel «HackKlybeck» veranstaltet sie vom 7. bis 9. April «als Gegenpol zu den angefragten Architekturbüros» einen eigenen Workshop. Und bereits am 25. März steht in der Aktienmühle als unterhaltende Auftakt- und Mitmachveranstaltung ein «Social Muscle Club» zum Thema an.

Wohnraum, Hallenbad und Parkplätze

Aktiv um Stimmen aus der Bevölkerung bemüht sich auch das Stadtteilsekretariat Kleinbasel. Vom 6. bis 8. September 2016 hat es in der Inselstrasse im Klybeck eine Befragung durchgeführt. 86 Personen, die meisten davon Bewohner des Quartiers im mittleren Alter, liessen sich verlauten.

Das grösste Anliegen der Befragten ist die Schaffung von neuem Wohnraum, ohne damit einer Gentrifizierung oder Ghettoisierung Vorschub zu leisten. Gefragt sind Freizeiteinrichtungen wie ein Hallenbad, Mehrzweckhallen (mit genügend Parkplätzen) sowie Raum für laute Veranstaltungen. Auf der Wunschliste der Befragten stehen ferner Grünflächen und Platz für das Kleingewerbe.

Gar nicht gefragt ist auf der anderen Seite die Schaffung eines neuen Shoppingcenters. Eine Mehrheit sprach sich schliesslich auch dafür aus, die Industriebauten auf dem Areal sofern möglich zu erhalten und umzunutzen.

 

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Stadtentwicklung

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Basel sucht den Superplan Weiterlesen

Studie zu Gewerbeflächen in Basel Weiterlesen

Klybeck: Politiker von rechts bis links sind glücklich Weiterlesen

Im Klybeck entsteht ein neues Stadtquartier Weiterlesen

Reaktionen

  1. Georg

    am 3.03.2017, 18:24

    Da hat es einige architektonische Schönheiten darunter. Ich hoffe, die Abrisskugel wird nicht all zu radikal sein dürfen.

  2. Georg

    am 4.03.2017, 13:05

    Was in anderen Städten mit vergleichbaren Gebieten möglich war, sollte ja auch bei uns möglich sein.

  1. Ben Te

    am 3.03.2017, 17:31

    Wo genau kann man für die Vereinigung "Zukunft Klybeck" spenden? Über google finde ich nichts auf die schnelle.

    1. AutorIn des Artikels

      Dominique Spirgi

      am 3.03.2017, 17:48

      Entschuldigen Sie bitte: Der Link ist aus dem Artikel entschwunden, sei hier nun aber nachgereicht: wemakeit.com/projects/zukunftklybeck

  2. Georg

    am 3.03.2017, 18:24

    Da hat es einige architektonische Schönheiten darunter. Ich hoffe, die Abrisskugel wird nicht all zu radikal sein dürfen.

    1. Olli Betschart

      am 4.03.2017, 09:57

      Schön sind sie, aber wahrscheinlich mit Altlasten verseucht :( das ganze Gelände kann man wohl erst mal umgraben...

  3. Georg

    am 4.03.2017, 13:05

    Was in anderen Städten mit vergleichbaren Gebieten möglich war, sollte ja auch bei uns möglich sein.

Informationen zum Artikel

3.3.2017, 16:06 Uhr

Die Bevölkerung im Klybeck will mitreden? Das kostet

Text

Text:

  • 24.03.2017 um 14:44
    «die unverheiratete» ist eine fesselnde Zumutung

    Das Theater Basel bringt «die unverheiratete» von Ewald Palmetshofer zur schweizerischen Erstaufführung – eine rätselhafte Tragödie, gespielt von sieben herausragenden Schauspielerinnen, die dafür sorgen, dass dem Publikum letztlich die Spucke wegbleibt.

  • 23.03.2017 um 04:50
    «Die Bevölkerung muss Teil des Prozesses auf dem Klybeck werden»

    Vier Planerbüros beschäftigen sich mit der Zukunft des Industrieareals Klybeck. Der Verein «Zukunft.Klybeck» will garantieren, dass auch die Bevölkerung gehört wird. Vereins-Mitgründer Christoph Moerikofer erklärt, wie sich der Verein in den Planungsprozess einbringt.

  • 22.03.2017 um 13:59
    Basel-Stadt freut sich über ein Defizit von 425 Millionen Franken

    Die Rechnung 2016 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Defizit von 452 Millionen Franken ab. Dennoch herrscht Freude bei den Verantwortlichen, denn das Defizit ist nur halb so hoch wie budgetiert. Und ohne die Pensionskassen-Reform hätte ein Überschuss von 562 Millionen Franken resultiert.

Aktuell

:

Klimaschutz 

«Earth Hour»: Münster knipst Licht aus

Lichterlöschen für den Klimaschutz: Am Samstagabend haben Tausende Städte ihre Wahrzeichen ins Dunkle gesetzt. Nicht nur der Eiffelturm und das Brandenburger Tor waren unbeleuchtet: Auch einige Wahrzeichen in der Schweiz standen für eine Stunde im Dunkeln.Von sda. Weiterlesen