LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Lehrplan 21 

15.2.2017, 16:50 Uhr

Starke Schule beider Basel trennt sich bereits wieder von VPM-Gründer

15.2.2017, 16:50 Uhr

Der Bericht der TagesWoche, dass sich das Komitee Starke Schule beider Basel für seine Expansion in die Stadt ein Gründungsmitglied der Psychosekte VPM an Bord holte, hat Folgen: Die Vereinigung hat die Zusammenarbeit mit dem besagten Mitglied beendet. Von

Hans-Jörg Walter / Nils Fisch: Das Komitee Starke Schule beider Basel steht nach dem Bericht der TagesWoche in der Stadt Basel bereits wieder ohne Kopf da.

Das Komitee Starke Schule beider Basel steht nach dem Bericht der TagesWoche in der Stadt Basel bereits wieder ohne Kopf da. (Bild: Hans-Jörg Walter / Nils Fisch)

Die Schulreform-Skeptiker von Starke Schule Baselland haben ihren Feldzug gegen den Lehrplan 21 auf Basel-Stadt ausgeweitet. Wie die TagesWoche berichtete, hat sich das Komitee für diesen neuen Kampfplatz mit einem Mitgründer der ehemaligen Psychosekte VPM verstärkt.

Das ist bereits wieder vorüber. Am Mittwoch früh teilte das Komitee mit, dass sich die betroffene Person, der Gymnasiallehrer René Roca, «per sofort aus der Starken Schule beider Basel zurückzieht».

«Die Vorstandsmitglieder der Starken Schule beider Basel kannten die Geschichte und die dahintersteckende Ideologie dieses ehemaligen Vereins VPM bis zum vergangenen Montag nicht», heisst es in einer später versandten Ergänzung zur kurzen Medienmitteilung des Komitees.

Starke Schule wusste von nichts

Sonderlich viel Recherchearbeit hätten sich die Vorstandsmitglieder aber nicht machen müssen. Roca weist auf der Website seines «Forschungsinstituts direkte Demokratie» offen auf diese Vergangenheit hin: «Ich gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis (VPM), der 1986 gegründet und 2002 wieder aufgelöst wurde», schreibt der Aargauer Historiker, der als Geschichtslehrer am Basler Gymnasium am Münsterplatz arbeitet.

Das Komitee starke Schule will sich nun nach eigenen Angaben nicht mit einem Bezug zur umstrittenen Psychosekte belasten. Dem Verein würden sektiererische und autoritäre Machtstrukturen vorgeworfen. «Unabhängig davon, ob diese Vorwürfe an den Verein VPM begründet oder unbegründet sind: Es schadet dem Mitte-links-Komitee Starke Schule beider Basel, wenn ein ehemaliges Mitglied dieses massiv kritisierten Vereins VPM bei der Starken Schule aktiv ist», lässt das Komitee als Begründung verlauten.

 

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Bildung

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

VPM-Mitgründer unter den Lehrplan-21-Gegnern Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 15.02.2017, 18:46

    Ketzerische Frage:
    Der Gymnasiallehrer Roca ist also nur Gründungsmitglied einer Psychosekte, als Beteiligter der Starken Schule beider Basel, aber am Gymnasium am Münsterplatz ist er ein stinklangweiliger Geschichtslehrer?

    Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Robert Louis Stevenson)
    oder
    As You Like It (William Shakespeare)

    1. Fabienne Moerik

      am 15.02.2017, 19:05

      Ich kenne den Herrn nicht persönlich, aber solange er seinen Job als Lehrer korrekt versieht, selbstverständlich! Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden Schwulen, Militärverweigerern, Kommunisten, Atheisten und noch einigen anderen trotz besten Qualifikationen und korrektem Verhalten eine Anstellung als Lehrer verweigert. (Zwar nicht in Basel, jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, aber an anderen Orten der Schweiz.) Wollen Sie, wenn auch vielleicht mit umgekehrten Vorzeichen, diese... mehrIch kenne den Herrn nicht persönlich, aber solange er seinen Job als Lehrer korrekt versieht, selbstverständlich! Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden Schwulen, Militärverweigerern, Kommunisten, Atheisten und noch einigen anderen trotz besten Qualifikationen und korrektem Verhalten eine Anstellung als Lehrer verweigert. (Zwar nicht in Basel, jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, aber an anderen Orten der Schweiz.) Wollen Sie, wenn auch vielleicht mit umgekehrten Vorzeichen, diese Zeit zurück?

    2. Inaktiver Nutzer

      am 15.02.2017, 20:19

      @Fabienne Moerik
      Nein, um Gotteswillen nein.
      Vor allem mit dem Hinweis auf Shakespeares "wie es euch gefällt" hatte ich vielmehr auf die, für mich "fragwürdigen" Argumente von Dominique Spirgi, bzw. der Redaktion der TW, hinweisen wollen. Ich glaube es gäbe bessere Argumente, wenn man gegen die Starke Schule argumentieren möchte, als die hier vorgebrachten.

    3. Inaktiver Nutzer

      am 15.02.2017, 20:28

      da habe ich wohl etwas viel "argumentiert" ;-))

    4. Dänny

      am 16.02.2017, 10:45

      Da Herr Roca eine Person des öffentlichen Interesses ist, erwarte ich von einer Zeitung, dass sie alle relevanten Informationen publiziert. Da es hier um sein Engagement für (oder genauer gegen) die Schule geht, ist sein Beruf als Lehrer durchaus relevant.

      Wäre der Herr Buchhalter in der Firma XY in Hinterduggingen wäre das hingegen komplett irrelevant und sollte/dürfte/müsste nicht publiziert werden.

      Dass die selbsternannte starke schule diese Recherchen nicht gemacht hat, spricht nicht... mehrDa Herr Roca eine Person des öffentlichen Interesses ist, erwarte ich von einer Zeitung, dass sie alle relevanten Informationen publiziert. Da es hier um sein Engagement für (oder genauer gegen) die Schule geht, ist sein Beruf als Lehrer durchaus relevant.

      Wäre der Herr Buchhalter in der Firma XY in Hinterduggingen wäre das hingegen komplett irrelevant und sollte/dürfte/müsste nicht publiziert werden.

      Dass die selbsternannte starke schule diese Recherchen nicht gemacht hat, spricht nicht gerade für ihre Kompetenz auf diesem Gebiet.

    5. Inaktiver Nutzer

      am 16.02.2017, 11:58

      @Dänny
      Sie verdrehen da aber etwas, möglicherweise unbewusst. Ich kenne z.B. Herrn Wiedemann noch aus seiner Zeit als Lehrer in Allschwil und er ist auch immer noch Lehrer. Auch Herr Roca ist Lehrer. UND… es geht um Schule und nicht um Buchhaltung. Ihr Einwand» ……Da es hier um sein Engagement für (oder genauer gegen) die Schule geht» kann ich nicht nachvollziehen. Was heisst , (oder genauer gegen)? Ich sehe nichts, was bei der Starken Schule gegen die Schule sein soll. Warum soll sich nicht... mehr@Dänny
      Sie verdrehen da aber etwas, möglicherweise unbewusst. Ich kenne z.B. Herrn Wiedemann noch aus seiner Zeit als Lehrer in Allschwil und er ist auch immer noch Lehrer. Auch Herr Roca ist Lehrer. UND… es geht um Schule und nicht um Buchhaltung. Ihr Einwand» ……Da es hier um sein Engagement für (oder genauer gegen) die Schule geht» kann ich nicht nachvollziehen. Was heisst , (oder genauer gegen)? Ich sehe nichts, was bei der Starken Schule gegen die Schule sein soll. Warum soll sich nicht gerade ein Lehrer kritisch zur Schule äussern? Die Starke Schule vertritt lediglich eine andere, wie aber auch ich der Meinung bin falsche Ansicht, wie Schule umgesetzt werden soll. Daraus kann ich jedoch nicht ableiten, dass Roca oder Wiedemann gegen die Schule seien. Es ist aber auch eine Tatsache, dass es Schul-intern nicht wenige gibt, die meinen «sie» seien Schule. Dass diese grundsätzlich von Kritik angepisst sind ( wie es Knackeboul ausdrücken würde), durfte ich schon einige Male erleben.

  2. Piet Westdijk

    am 15.02.2017, 20:21

    Hier zeigt sich die "Starke Schule" als ziemlich schwach und hat ein bezeichnendes Eigengoal geschossen.

    1. Inaktiver Nutzer

      am 15.02.2017, 20:25
  3. Daniel Lüscher

    am 15.02.2017, 21:28

    ... da braucht es ein wenig Geschichte und ein wenig Mediennutzung ..... und siehe .... ein Sammelfach! Oh holy shit ?

  4. Dinu Marsson

    am 16.02.2017, 00:38

    Entweder war das eine Hexenjagd der TagesWoche, oder aber Herr Roca hat auch am Gymnasium am Münsterplatz nichts verloren. Ich tippe auf ersteres.

    1. Kol Simcha

      am 16.02.2017, 01:56

      Gute Frage: Erinnert ein wenig an Reinhard Gehlen, Mentor und Gründer einer wichtigen Organisation der Bundesrepublik Deutschland. Auch damals gingen die Meinungen in der Presse auseinander. Ungefähr so, wie Sie es formulieren.

    2. Johann Bodinus

      am 16.02.2017, 11:56

      Inwiefern "Hexenjagd"?

      Warum sollte eine Zeitung nicht über die von Roca nicht verheimlichte Hintergrundgeschichte berichten?

      Roca weist offen auf seine Vergangenheit hin. Die TaWo berichtet darüber. In keinem Satz eine kritische Bemerkung, inwiefern sich das auf seinen Unterricht auswirken soll. Also nicht auf den Mann geschossen, wie das wohl in einem anderen Medium geschehen wäre.

      Und wenn eine Organisation wie die Starke Schule, die immerhin einen wichtigen Pfeiler unserer... mehrInwiefern "Hexenjagd"?

      Warum sollte eine Zeitung nicht über die von Roca nicht verheimlichte Hintergrundgeschichte berichten?

      Roca weist offen auf seine Vergangenheit hin. Die TaWo berichtet darüber. In keinem Satz eine kritische Bemerkung, inwiefern sich das auf seinen Unterricht auswirken soll. Also nicht auf den Mann geschossen, wie das wohl in einem anderen Medium geschehen wäre.

      Und wenn eine Organisation wie die Starke Schule, die immerhin einen wichtigen Pfeiler unserer Gesellschaft - die Bildung - verändern möchte, dann ist es doch auch völlig legitim, ja ein Muss, dass sich die Medien kritisch mit dieser Organisation auseinandersetzen.

      Wo Sie da eine Hexenjagd sehen (wollen), ist mir schleierhaft.

      ----
      nur um klar zu stellen:
      ich bin kein überzeugter Gegner der Starken Schule und in gewissen Punkten sogar einverstanden mit der Kritik am neuen Lehrplan.

Informationen zum Artikel

15.2.2017, 16:50 Uhr

Starke Schule beider Basel trennt sich bereits wieder von VPM-Gründer

Text

Text:

  • 24.03.2017 um 14:44
    «die unverheiratete» ist eine fesselnde Zumutung

    Das Theater Basel bringt «die unverheiratete» von Ewald Palmetshofer zur schweizerischen Erstaufführung – eine rätselhafte Tragödie, gespielt von sieben herausragenden Schauspielerinnen, die dafür sorgen, dass dem Publikum letztlich die Spucke wegbleibt.

  • 23.03.2017 um 04:50
    «Die Bevölkerung muss Teil des Prozesses auf dem Klybeck werden»

    Vier Planerbüros beschäftigen sich mit der Zukunft des Industrieareals Klybeck. Der Verein «Zukunft.Klybeck» will garantieren, dass auch die Bevölkerung gehört wird. Vereins-Mitgründer Christoph Moerikofer erklärt, wie sich der Verein in den Planungsprozess einbringt.

  • 22.03.2017 um 13:59
    Basel-Stadt freut sich über ein Defizit von 425 Millionen Franken

    Die Rechnung 2016 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Defizit von 452 Millionen Franken ab. Dennoch herrscht Freude bei den Verantwortlichen, denn das Defizit ist nur halb so hoch wie budgetiert. Und ohne die Pensionskassen-Reform hätte ein Überschuss von 562 Millionen Franken resultiert.

Aktuell

Eleni Kougionis: Gibt doch nur ein Foto. Lächeln, aber wie der Blitz! Sitzt. Sehr gut, weitermachen.

Bildstoff 

Baselworld-Blingbling im Blitzgewitter

Die Uhrenbranche steckt in der Krise. Bei der offiziellen Eröffnung der Baselworld konnte man sich diese genauer anschauen. So viel vorweg: Bilder von Krisenopfern haben auch schon mehr Mitgefühl erzeugt.Von Eleni Kougionis Weiterlesen