LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Chemieunfälle 

7.2.2017, 04:50 Uhr

Der Druck auf die Behörden steigt

7.2.2017, 04:50 Uhr

Nachdem die TagesWoche Ungereimtheiten bei Luftmessungen nachgewiesen hat, wird nun die Baselbieter Politik aktiv. Die Regierung muss erklären, weshalb sie von der Pannenfirma Cabb keine eigenen Messdaten hat. Von

Alexander Preobrajenski: Keine unabhängigen Kontrollen der Behörden: Luftmessungen nach Zwischenfällen beim Chemiekonzern Cabb beschäftigen die Baselbieter Politik.

Keine unabhängigen Kontrollen der Behörden: Luftmessungen nach Zwischenfällen beim Chemiekonzern Cabb beschäftigen die Baselbieter Politik. (Bild: Alexander Preobrajenski)

Vom Hörensagen wusste die Baselbieter Baudirektorin Sabine Pegoraro, dass alles unter Kontrolle und ohne Gefahr für Mensch und Umwelt war, als sie vor dem Landrat die jüngsten Zwischenfälle beim Prattler Chemiewerk Cabb erklären musste. Dabei griff sie, wie die TagesWoche berichtete, alleine auf mündliche Informationen zurück, die von der Betriebsfeuerwehr stammten. Weder gab es unabhängige Messungen noch schriftliche Rapporte – offenbar der Normalfall im Hochrisikogeviert Schweizerhalle. 

Rahel Bänziger, Landrätin für die Grünen, stellt nun der Regierung in einer Interpellation kritische Fragen. Sie verlangt «unter allen Umständen unabhängige Messungen der Schadstoffkonzentration», es bestehe ein grosses öffentliches Interesse an der «Aufklärung und Verbesserung dieses unhaltbaren Zustandes». 

Bänziger will in ihrem Fragenkatalog wissen, wer bei Unfällen die Verantwortung trägt, wie die Fristen sind, bis reagiert wird und wer das überprüft. Sie fragt irritiert: «Verlässt sich das Sicherheitsinspektorat nur auf firmeninterne Ereignisprotokolle?»

«Hier zu sparen oder auszulagern ist in Anbetracht der hohen Risiken eindeutig der falsche Weg.»
Michael Wüthrich, Grossrat Grüne Basel-Stadt

Bänziger ist nicht die einzige Politikerin, die befremdet ist über das Kontrollsystem in der Region. Michael Wüthrich, grüner Grossrat in Basel-Stadt, fordert mit Blick auf Basel-Stadt Verbesserungen. Anlass für Wüthrichs Aussagen ist ein Bericht der TagesWoche über eine rätselhafte Luftbelastung mit Chemikalien im Dezember 2016, die nie aufgeklärt werden konnte.

Wüthrich verlangt, der Kanton müsse eine eigene Messgruppe aufbauen für Kontrollen der Luft. Darauf verzichten die Behörden vor allem aus Kostengründen bislang und greifen stattdessen auf die von den Chemiekonzernen gestellte Industriefeuerwehr zurück: «Hier zu sparen oder auszulagern ist in Anbetracht der hohen Risiken eindeutig der falsche Weg.»

Einsicht in Verträge gefordert

Wüthrich, Mitglied der Umwelt- und Energiekommission, verlangt zudem Einblick in die Verträge zwischen Kanton und Industriefeuerwehr. Der TagesWoche wurde die Einsicht verwehrt. Wüthrich: «Das widerspricht klar dem Öffentlichkeitsprinzip, welches für die Verwaltung gilt.» Gerade deshalb würde es sich lohnen, die Zuständigkeiten und Abhängigkeiten zu untersuchen. «Ein Fall für die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates, welche in alle Dokumente Einsicht verlangen kann.»

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Grosser Rat BS, Grüne, Landrat BL, Umwelt & Natur, Sabine Pegoraro, Regierungsrat BL

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Behörde verstrickt sich in Widersprüche Weiterlesen

System Vertrauen bei Chemie-Unfällen in Basel Weiterlesen

Was hinter der Cabb-Pannenserie steckt Weiterlesen

So will Cabb die Pannenserie beenden Weiterlesen

Landrat bespricht Zwischenfälle bei Cabb Weiterlesen

Reaktionen

  1. Redaktionsmitglied

    Mike Niederer

    am 7.02.2017, 11:53

    Liebe Forums-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

    Die Meinungsäusserungen unter diesem Artikel sind ein gutes Beispiel für das, was in diesem Forum nicht erwünscht ist.
    Darum noch einmal zur Erinnerung: Bitte bleiben Sie beim Thema und verhalten Sie sich respektvoll. Beiträge, die nicht zum Thema beitragen, werden verborgen, justiziable Äusserungen werden gelöscht. Nutzer, die gezielt die Dialogkultur stören, werden verwarnt und ausgeschlossen.
    Bevor Sie jetzt laut «Zensur» schreien, lesen Sie... ... mehrLiebe Forums-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

    Die Meinungsäusserungen unter diesem Artikel sind ein gutes Beispiel für das, was in diesem Forum nicht erwünscht ist.
    Darum noch einmal zur Erinnerung: Bitte bleiben Sie beim Thema und verhalten Sie sich respektvoll. Beiträge, die nicht zum Thema beitragen, werden verborgen, justiziable Äusserungen werden gelöscht. Nutzer, die gezielt die Dialogkultur stören, werden verwarnt und ausgeschlossen.
    Bevor Sie jetzt laut «Zensur» schreien, lesen Sie bitte noch einmal unseren Community-Leitfaden (https://www.tageswoche.ch/de/pages/about/3919/Community-Leitfaden.htm).

    Wir danken und freuen uns auf spannenden Debatten.

  1. Esther

    am 7.02.2017, 08:24

    Bin froh, dass die Grünen da nachfragen. Bitte unbedingt dranbleiben! Ich finde, die Öffentlichkeit hat ein Recht zu wissen, wer wofür verantwortlich ist.
    Wir wollen doch keinen Rückfall zu den Zeiten der Schweizerhalle Katastrophe.

    1. s chröttli

      am 7.02.2017, 10:04

      @esther

      sind Sie eigentlich vom aff gebissen?
      ich auch ;-)

    2. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 10:10

      Bei mir im Zolli hat's noch ein Plätzchen frei für Euch zwei Exoten, im Etoscha-Haus. Die Avatare, um das Gehege anzuschreiben, habt ihr ja schon. Und für den Stucki - euren Ritter ohne Furcht und Tadel - finden wir sicher auch noch was im Terrarium.

    3. Esther

      am 7.02.2017, 10:18

      Liebe Schwester ;-)

      das Praktische an wütenden Chauvinisten ist, dass man eigentlich gar nicht mit ihnen streiten muss, da sie sich selber voll ins Abseits manövrieren und zur Karikatur ihrer selbst werden.
      Aber zugegeben interessant: In dieser reinen Form erlebt man das heutzutage eher selten. ;-)

    4. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 10:24

      Wir können dann mal zusammen Animal Farm spielen. Versprochen.

      Hauptsache in diesem warmen Bünzli-Mief wird einmal richtig durchgelüftet. Diese Grubengase sind ja kaum auszuhalten.

    5. s chröttli

      am 7.02.2017, 10:42

      @ces
      fast wie bei schweizerhalle ... richtig durchlüften könnte verblüffende folgen zeitigen.
      und effektiv mag ich Ihre andauernden «beratungen» oder wertungen einfach nicht – könnten Sie’s bitte künftig unterlassen und schlicht Ihre zwangsläufig! subjektive sicht auf die dinge einbringen?
      das andre wäre dann eine sog. rollenanmassung.
      es gibt so ein völlig antiquiertes kommunikatives gebot (quasi das a&o der dialogischen interaktion): ich-botschaften absenden.
      «mann muss wissen, dass»... mehr@ces
      fast wie bei schweizerhalle ... richtig durchlüften könnte verblüffende folgen zeitigen.
      und effektiv mag ich Ihre andauernden «beratungen» oder wertungen einfach nicht – könnten Sie’s bitte künftig unterlassen und schlicht Ihre zwangsläufig! subjektive sicht auf die dinge einbringen?
      das andre wäre dann eine sog. rollenanmassung.
      es gibt so ein völlig antiquiertes kommunikatives gebot (quasi das a&o der dialogischen interaktion): ich-botschaften absenden.
      «mann muss wissen, dass» ... «es ist nun aber vielmehr so, dass» ... grobe schnitzer!
      danggschön.

    6. Fritz Weber

      am 7.02.2017, 10:42

      Wie kommt es eigentlich, dass einige Kommentatoren hier andere als Schwein titulieren dürfen?

    7. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 11:04

      @ s chröttli, Sie wollen mir die freie Meinungsäusserung verbieten und stören sich an meinem Stil (obwohl ich die Netiquette beachte), in dem Sie mich persönlich angreifen?

      Ihnen ist wohl der Norbert Bolz im Hals stecken geblieben, Sie Tugendwächterin vor dem Herrn.

  2. Inaktiver Nutzer

    am 7.02.2017, 09:12

    @ Esther, Ihre Angst ist unbegründet. Seit Schweizerhalle hat sich vieles gebessert. Ich war selbst bei der digitalen Umsetzung der Störfallverordnung bei der Sandoz dabei (1989-1991).

    Seitdem ist die Flut an Direktiven exponentiell angestiegen, mit der EU, zum Beispiel REACH, RoHS und internationalen Panels. Als Unternehmer muss ich jedes Jahr sogar den Ursprung von millionsten Teilen an Schwermetallen und seltenen Erden in meinen Produkten deklarieren, bis hin zum asiatischen Schmelzofen.... mehr@ Esther, Ihre Angst ist unbegründet. Seit Schweizerhalle hat sich vieles gebessert. Ich war selbst bei der digitalen Umsetzung der Störfallverordnung bei der Sandoz dabei (1989-1991).

    Seitdem ist die Flut an Direktiven exponentiell angestiegen, mit der EU, zum Beispiel REACH, RoHS und internationalen Panels. Als Unternehmer muss ich jedes Jahr sogar den Ursprung von millionsten Teilen an Schwermetallen und seltenen Erden in meinen Produkten deklarieren, bis hin zum asiatischen Schmelzofen. Selbst wenn ich Isopropanol bestelle, muss ich deklarieren, dass ich es nicht als Raketentreibstoff verwende. Irgendwann wird diese Bürokratie nur noch absurd.

    Es reicht, gut ausgebildete Leute mit breitem Fachwissen an den richtigen Stellen zu haben. Unbedarfte Politiker, Bürokraten und Journis, die Angst bewirtschaften, haben wir schon genug.

    1. s chröttli

      am 7.02.2017, 09:23

      häfeli an deggeli:
      «tutto a posto?»
      deggeli an häfeli:
      «tutto a posto.»

      U’r public-private-partnership

    2. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 09:26

      @ s chröttli, nit lalle, setzli bilde. Und Hirneli einschalten.

    3. s chröttli

      am 7.02.2017, 09:30

      schon geschehen.
      fakt ist: es GAB KEINE rechtzeitigen messungen! wollen Sie das irgendwie wegschreiben?
      (meinen Sie ernsthaft, mit Ihrem chronischen belittling würden Sie zur hebung des niveaus beitragen? peinlich.)

    4. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 09:55

      Jo Schätzeli, machen Sie sich doch ihre Welt wide-wide-wie Sie Ihnen gefällt. Die Wirklichkeit sieht nun mal anders aus, als in Ihrer romantischen Fantasie und das Leben ist lebensgefährlich. Wenn Sie die perfekte Welt erschaffen haben, schliessen Sie sich am besten darin ein.

    5. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 10:36

      Da ist er ja schon! Ihre Badewanne können Sie gleich mit ins Terrarium nehmen, damit Sie nicht vollends austrocknen.

      Ach ja, wo ist eigentlich die Behörde, die hier die ätzenden Ausdünstungen messen und überwachen sollte? Klar: die Community kann das selbst, nudge nudge...

    6. Inaktiver Nutzer

      am 7.02.2017, 10:53

      Ja, tun Sie das Stucki und gehen Sie in Frieden.

      Zur Erbauung empfehle ich Ihnen "Planet of the Apes", auch wegen des philosophischen Tiefgangs. Das Niveau muss ja nicht immer hoch sein. Danach sollten Sie aber wieder einmal einen Baum umarmen. Das hilft mir auch immer.

Informationen zum Artikel

7.2.2017, 04:50 Uhr

Der Druck auf die Behörden steigt

Text

Text:

  • 16.05.2017 um 14:59
    Die Senioren erkämpfen sich einen Teilsieg gegen den Kanton

    Die Mieter an der Mülhauserstrasse 26 können einmal tief durchatmen: Die Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten hat drei Mietparteien eine Fristerstreckung gewährt.

  • 15.05.2017 um 04:50
    Sunrise schickt sensible Kundendaten in die Türkei

    Wer als Sunrise-Kunde ein Problem hat, landet oft bei Call-Centern in der Türkei. Der Kommunikationskonzern hält das für unbedenklich, obwohl der Datenschutzbeauftragte warnt und Mitarbeiter und Sicherheitsbehörden weitgehenden Zugriff auf Schweizer Daten haben.

  • 12.05.2017 um 04:50
    «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    Dient das geplante Basler Ozeanium dem Meeresschutz? Oder beteiligt sich der Zoo Basel damit nicht viel mehr an der Zerstörung von Korallenriffen? Thomas Jermann, Meeresbiologe und Projektleiter Ozeanium, nimmt Stellung zur Rolle des Basler Zoos im schädlichen Handel mit Wildfischen.

  • 12.05.2017 um 10:27
    Zum Artikel: «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    Wenn Sie auf «Statistikmethode» klicken, erhalten Sie Informationen dazu. Demnach ist es der «fakturierte Preis», wie es heisst. Also der Preis, den der Empfänger einer Sendung bezahlt. Warum Süsswasserfische teurer sind pro Kilo, weiss ich auch nicht....

  • 12.05.2017 um 09:22
    Zum Artikel: «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    1) Die Aussenhandelsstatistik der Schweiz (Swiss-Impex), wobei ich jetzt sehe, dass der Wert sämtlicher lebend importierter Salzwasser-Zierfische für 2016 auf 500'000 Franken veranschlagt wird. 2) Der Verkaufspreis.

  • 09.04.2017 um 14:18
    Zum Artikel: Unerwünschte Quartieroase

    Weil hier Fragen aufgetaucht sind, die einen Zusammenhang herstellen zwischen Leerstand und Einsprachen: Das Baugesuch wurde am 9. August 2016 eingereicht. Dagegen sind rund 100 Einsprachen eingegangen. Der Bauentscheid wurde am 29. Dezember 2016 gefäl...

Aktuell

Peter Burri, Vistadoc: Status Quo der Bauentwicklung Erlenmatt Ost aus der Vogelperspektive.

Stadtentwicklung 

«Schall-Riegel» für Erlenmattquartier steht

Das erste Haus auf dem lange brachgelegenen Arealteil Ost im Erlenmattquartier ist fertiggestellt. Damit tritt die von der Stiftung Habitat initiierte Belebung der monokulturellen Satellitenstadt in eine konkrete Phase und die Bewohner des Arealteils Mitte können sich über einen Schallriegel zur lauten Osttangente freuen.Von Dominique Spirgi. Weiterlesen