LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Grunge 

18.5.2017, 10:20 Uhr

Chris Cornell nahm sich das Leben

18.5.2017, 10:20 Uhr

Chris Cornell hat sich nach einem Konzert mit seiner alten Band in seinem Hotelzimmer erhängt. Dies gaben Behörden in Detroit bekannt. Von sda

sda: Rocksänger Chris Cornell (Archiv)

Rocksänger Chris Cornell (Archiv) (Bild: sda)

Chris Cornell, Frontmann der Grunge-Band Soundgarden, hat sich mit 52 Jahren das Leben genommen. Der Rocksänger erhängte sich am Mittwochabend (Ortszeit) kurz nach einem Konzert mit seiner alten Band in Detroit, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten.

Dies habe die Autopsie ergeben, sagte der Sprecher des Leichenbeschauers von Wayne County, James Martinez. Cornell hatte sich nach einem Auftritt im Fox Theatre im Zentrum von Detroit in sein Hotelzimmer zurückgezogen.

Wenige Stunden nach dem Konzert alarmierte Cornells Familie nach Angaben der Polizei den Rettungsdienst. Ersthelfer hätten Cornell regungslos aufgefunden, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Pressesprecher des Sängers, Brian Bumbery, erklärte, Cornells Ehefrau Vicky Karayiannis Cornell und die übrigen Familienmitglieder seien «schockiert über den plötzlichen und unerwarteten Tod». Die Familie danke den Fans «für ihre beständige Liebe und Loyalität» und bitte darum, ihre Privatsphäre zu respektieren.

Cornell zählte zu den Pionieren des Grunge-Rock. In der US-Westküstenstadt Seattle geboren, gründete er 1984 die Band Soundgarden, die zusammen mit Nirvana, Alice in Chains und Pearl Jam zu den führenden Bands der Grunge-Bewegung in den späten 80er und frühen 90er Jahren gehörte.

Nachruf auf Chris Cornell: Wie die Liebe selbst

Die Band gewann mehrere Grammys, bevor sie sich 1997 auflöste. Erst 2010 fanden Cornell und seine Bandkollegen wieder zusammen. Der Auftritt in Detroit war laut dem US-Magazin «Variety» planmässig die letzte Etappe einer US-Tournee.

Obwohl gesangstechnisch kaum ausgebildet, hatte Cornell einen Stimmumfang über fast vier Oktaven: Sein Gesang bewegte sich zwischen tiefem Bariton und einem hohen, kreischenden Tenor – begleitet von dissonanten Mollakkorden seiner Gitarre.

Nach der Auflösung von Soundgarden spielte Cornell bei der Band Temple of the Dog und gründete 2001 mit drei ehemaligen Mitgliedern von Rage Against the Machine die Rock-Formation Audioslave. Diese durfte 2005 vor zehntausenden Menschen im kommunistischen Kuba auftreten. 2006 sang Cornell «You Know My Name», den Titelsong des James-Bond-Films «Casino Royale».

Mit Cornells Tod wird nach dem Suizid von Nirvana-Sänger Kurt Cobain im Jahr 1994 ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Grunge geschlossen. Der Sänger der Stone Temple Pilots, Scott Weiland, starb 2015 an einer Überdosis Rauschgift.

» 7 Grunge-Bands, die man kennen muss

Auch Cornell konsumierte viele Jahre Heroin und andere Drogen und kämpfte gegen Depressionen an. In einem Interview mit dem Magazin «Rolling Stone» räumte er 1994 ein, schon mit 13 Jahren täglich Drogen genommen zu haben. Die Schule schloss er nicht ab, stattdessen fand er Erfüllung in der Musik.

Mitte der 2000er Jahre kam er von den Drogen los. Danach erlebte der dreifache Vater eine neue Phase der Kreativität: er veröffentlichte mehrere Soloalben und tat sich wieder mit Soundgarden zusammen.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Musik

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Wie die Liebe selbst Weiterlesen

7 Grunge-Bands, die man kennen muss Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

18.5.2017, 10:20 Uhr

Chris Cornell nahm sich das Leben

Text

Text: sda

Aktuell

Alexander Schreiber: Mit Schwung in die Zukunft: Die BLT verzeichnen auch 2016 steigende Passagierzahlen.

Öffentlicher Verkehr 

BLT hat 700'000 Leute mehr befördert

Die Baselland Transport AG (BLT) hat 2016 erneut mehr Passagiere befördert. Mit 56,15 Millionen Fahrgästen wurde eine Zunahme um 733'000 Personen oder 1,3 Prozent verzeichnet. Von sda. Weiterlesen