LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Grosser Rat 

11.1.2017, 14:00 Uhr

Grosser Rat vergibt Steuer-Rabatt an Tesla-Fahrer

11.1.2017, 14:00 Uhr

Der Grosse Rat hat seine missglückte Revision des Motorfahrzeugsteuergesetzes aus dem Jahr 2013 revidiert. Neu sollen nicht mehr abstrakte Normen, sondern tatsächliche Umweltauswirkungen für eine gestaffelte Besteuerung massgebend sein. Die Abstimmung war allerdings eher ungewöhnlich. Von

Hans-Jörg Walter: Der Kanton Basel-Stadt gewährt Tesla-Käufern besondere Steuerrabatte.

Der Kanton Basel-Stadt gewährt Tesla-Käufern besondere Steuerrabatte. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Die Aktion war gut gemeint, in der Realität ging der Schuss aber nach hinten los. 2011 beschloss der Grosse Rat eine Teilrevision des Gesetzes über die Besteuerung der Motorfahrzeuge mit dem Ziel, weniger umweltschädigende Fahrzeuge steuerlich zu begünstigen. Weil das Gesetz aber abstrakte EU-Normen zum Massstab nahm, wurden ältere und besonders leistungsstarke Hybrid- und Elektrofahrzeuge stärker steuerlich belastet als Autos mit grösseren CO2-Emissionen. 

Das zeigte sich, als das Gesetz 2013 in Kraft trat. Und weil dies niemand wollte, war klar, dass das Gesetz rasch erneut revidiert werden muss. Neu sollen Leergewicht der Fahrzeuge und CO2-Ausstoss in einem Verhältnis von 40 zu 60 Prozent Massstab für die gestaffelte Besteuerung der Fahrzeuge sein. Dies war denn auch im Grossen Rat fast unbestritten. 

Zusätzlicher Kaufanreiz für Elektromobile

Umstritten waren allerdings zwei Zusatzanträge der SP. Sie wollte die Steueransätze generell etwas anheben, um zu verhindern, dass die Steuererträge durch die Revision sinken. Zweitens schlug sie als Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge einen befristeten zusätzlichen Steuerrabatt für Elektrofahrzeuge in der Höhe von 50 Prozent vor – befristet auf höchstens zehn Jahre oder solange der Marktanteil von Elektrofahrzeugen unter 5 Prozent liegt.

Zu reden gab vor allem der Antrag auf Steuerrabatte für Käufer von Elektrofahrzeugen. SVP-Sprecher Toni Casagrande warf ein, dass den Elektro-Autofahrern mit zusätzlichen Ladestationen in der Stadt besser gedient wäre. Und FDP-Grossrat Christophe Haller, TCS-Präsident und Präsident der zuständigen Wirtschafts- und Abgabekommission, gab zu bedenken, dass mit diesem Steuerrabatt Geschenke an wohlhabende Käufer teurer Tesla-Autos verteilt würden.

Verwirrung bei den Abstimmungen

Beide Anträge wurden schliesslich mit 47 Ja- gegen 44 beziehungsweise 43 Stimmen relativ knapp angenommen.

Dass der Antrag auf den zusätzlichen Steuerrabatt angenommen wurde, überraschte aufgrund der Voten im Saal. Denn das Grüne Bündnis konnte sich nicht geschlossen hinter dieses Ansinnen stellen. Da aber die Reihenfolge der Abstimmungen dem Gesetzestext und nicht dem schriftlichen Antrag folgte, dürften einige unaufmerksame Bündnis-Grossräte hier falsch abgestimmt haben. Ein Rückkommensantrag fand aber nicht das notwendige Zweidrittels-Mehr.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Grosser Rat BS

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Autosteuer soll sich in Basel zuerst nach CO2-Ausstoss richten Weiterlesen

Im Alter wird sie immer radikaler Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 11.01.2017, 17:31

    Es gilt also wie vorher schon: Ideologie steht über der Physik.

    PS: Hat mal jemand seriös berechnet, wieviele Umweltschäden die Herstellung eines Tesla verursacht ? Ich meine so richtig, nicht "per Zufall" die Batterien vergessen oder meinen, die Kunstoffgranulate für den Leichtbau wachsen bei Frau Martullo in Domat an den grünen Büschen...

    1. Inaktiver Nutzer

      am 12.01.2017, 15:43

      Ach M. Seiler, seit wann hat Naturwissenschaft im postfaktischen Zeitalter noch etwas zu sagen? Spätestens nach der Fukushima-Hysterie der lieben Doris, der Homöopathie in der Verfassung und der öffentlichen Demütigung von Beda Stadler durch die Konzertpianistin müsste es auch Ihnen klar geworden sein, dass nur noch emotionales Schlussfolgern politisch relevant ist. Und selbst wenn Sie mal mit einem wissenschaftlichen Argument durchkommen sollten, findet sich sicher ein Kleriker, der... mehrAch M. Seiler, seit wann hat Naturwissenschaft im postfaktischen Zeitalter noch etwas zu sagen? Spätestens nach der Fukushima-Hysterie der lieben Doris, der Homöopathie in der Verfassung und der öffentlichen Demütigung von Beda Stadler durch die Konzertpianistin müsste es auch Ihnen klar geworden sein, dass nur noch emotionales Schlussfolgern politisch relevant ist. Und selbst wenn Sie mal mit einem wissenschaftlichen Argument durchkommen sollten, findet sich sicher ein Kleriker, der ethische Bedenken äussert...

    2. Inaktiver Nutzer

      am 12.01.2017, 16:56

      Natürlich haben Sie recht; ich entschuldige mich für meine schlechte schulische Erziehung, habe halt alle Schulen in Basel absolviert...
      Zwischendurch kann ich meine Malaise mit einer Portion "Michel Onfray" etwas lindern...

    3. Inaktiver Nutzer

      am 12.01.2017, 18:14

      Malaisen mit Philosophen zu kurieren scheint mir ein durchaus probates Mittel zu sein. Ich bevorzuge Fachliteratur aus den Naturwissenschaften. Das schärft den Blick auf ein klares Weltbild. Und so schlecht waren die Basler Schulen nicht - ich bin ein lebender Beweis für diese These.

      Verzagen ist trotzdem nicht angesagt. Die lieben Journis bieten uns eine Fülle von täglichem Mumpitz, den zu kommentieren bisweilen Befriedigung schaffen kann. Wer soll denn sonst gegen die Bevormundung und die... mehrMalaisen mit Philosophen zu kurieren scheint mir ein durchaus probates Mittel zu sein. Ich bevorzuge Fachliteratur aus den Naturwissenschaften. Das schärft den Blick auf ein klares Weltbild. Und so schlecht waren die Basler Schulen nicht - ich bin ein lebender Beweis für diese These.

      Verzagen ist trotzdem nicht angesagt. Die lieben Journis bieten uns eine Fülle von täglichem Mumpitz, den zu kommentieren bisweilen Befriedigung schaffen kann. Wer soll denn sonst gegen die Bevormundung und die geistige Verblödung des Citoyens anschreiben?

      P.S. Unterliegt der Tesla eigentlich auch dem Dogma der "Via Sicura"? Ich frage nur, weil jener Schwachsinn auch ungeahnte Ausmasse angenommen hat, die aber durch die geeignete Scheuklappen zurecht gebogen werden könnte. Und dabei haben wir die "Vision Zero" mit den künftig fehlenden 25% Transplantationsorganen noch gar nicht besprochen...

    4. Inaktiver Nutzer

      am 12.01.2017, 19:02

      Da diese Via Sicura ja gestzlich angepasst werden kann, wie die Herren lustig sind, habe ich keinen Bezug dazu.
      Hat wohl mit dem Erfinder der Sache zu tun, der ja wie auf der anderen Seite der Volchs-Stöffel ein Pfaffenknäblein ist.

    5. Inaktiver Nutzer

      am 12.01.2017, 20:39

      Hammer Seiler! You made my day ;-)

Informationen zum Artikel

11.1.2017, 14:00 Uhr

Grosser Rat vergibt Steuer-Rabatt an Tesla-Fahrer

Text

Text:

  • 21.04.2017 um 17:03
    Neue Köpfe für das Kunstmuseum

    Das Kunstmuseum Basel baut sein Veranstaltungsprogramm aus. Die neu geschaffene Stelle eines Kurators Programme wird mit dem Schweizer Kunsthistoriker Daniel Kurjaković besetzt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Anita Haldemann definitiv die Leitung des Kupferstichkabinetts übernimmt.

  • 21.04.2017 um 04:50
    War es ein Ritualmord? Basler Museum vermutet in Inka-Mumie mögliches Menschenopfer

    In der Ausstellung «Mumien – Rätsel der Zeit» im Naturhistorischen Museum Basel spielt die «Hockermumie eines Inkakriegers» eine eher untergeordnete Rolle. Wissenschaftliche Untersuchungen führten nun aber eine höchst abenteuerliche und gruselige Geschichte ans Licht.

  • 20.04.2017 um 14:46
    «Wir können den Religionsunterricht nicht halten»

    Die Evangelisch-reformierte und die Römisch-Katholische Landeskirche verlieren Mitglieder und damit auch Steuereinnahmen. Als Folge davon müssen sie unter anderem beim Religionsunterricht an den staatlichen Primarschulen den Sparhebel ansetzen.

  • 19.04.2017 um 13:53
    Zum Artikel: Für immer rot-blau – Spezialgrabstätte für FCB-Fans

    Nicht doch eher neues Bier in alten Fässern?

  • 06.04.2017 um 14:58
    Zum Artikel: Bierernstes und Weinseliges zum Begriff «ehrenwert»

    Ganz genau gesehen haben Sie recht (wenn Sie aus dem «ehrenwert» ein «Ehren» machen). Aber sagen Sie das den Rebleuten, die sich selber als «die E.E. Zunft» vorstellen (wie übrigens viele andere Zünfte). Ich habe mich an die Formulierung der Rebleute g...

  • 06.04.2017 um 14:11
    Zum Artikel: Bierernstes und Weinseliges zum Begriff «ehrenwert»

    Es heisst offiziell E.E. Zunft, was ausgeschrieben «Eine Ehren Zunft» heisst, was einer aufmerksamen Leserin nicht entgangen wäre, weil es im Artikel vorher ausgedeutscht wird. Diese etwas altertümlich klingende Bezeichnung ist in der Männerdomäne Zunf...

Aktuell

Alexander Preobrajenski: Salvatore Navarra in seiner Werkstatt an der Klybeckstrasse.
1

Porträt 

Signore Navarras Geheimnis

Eigentlich wollen wir nur kurz Herrn Navarra in seinem Laden für technische Fussorthopädie besuchen, den er nach über 30 Jahren schliesst. Aber dann führt uns der 82-Jährige in seinen Keller.Von Naomi Gregoris. Weiterlesen1 Kommentar