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Velofallen 

15.5.2017, 04:50 Uhr

Obacht! Hier müssen Sie als Velofahrer aufpassen

15.5.2017, 04:50 Uhr

In einer Umfrage vor fünf Jahren trug die TagesWoche Velofallen zusammen. Was ist daraus geworden? Von

Während Städteplaner über Prestige-Projekte wie den Veloring diskutieren, begeben sich Velofahrer an manchen Stellen in der Stadt täglich in Hochrisiko-Zonen.

Leserinnen und Leser gaben vor fünf Jahren an, wo sie Velofallen orten. Ein Grossteil dieser Problemzonen besteht noch immer, einige wurden verbessert und ein paar kamen in den vergangen fünf Jahren neu dazu.

Wir haben die Hotspots nochmals untersucht und geschaut, wo für Velofahrer auch heute noch höchste Vorsicht geboten ist – und welche Velofallen mittlerweile entschärft wurden.

Horrortrip Güterstrasse

(Bild: Jeremias Schulthess)

Nach wie vor eine der qualvollsten Strecken: Tramgleise, Autos und Fussgänger machen die Güterstrasse auch heute noch zum Horrortrip für Velofahrer. Besonders Autos, die aus einer Seitenstrasse in die Güterstrasse einbiegen, stellen Velofahrer häufig vor Herausforderungen.

Ändern wird sich das wohl auch in Zukunft nicht, denn die Strassenführung lässt kaum eine Alternative zu.

Markthallen-Kreuzung des Grauens

(Bild: Jeremias Schulthess)

Wer von der Margarethenbrücke kommend links abbiegen will, muss die Fahrspur wechseln und über zwei Spuren und Tramgleise seinen Weg finden. Einige Leserinnen und Leser gaben deshalb diese Stelle als Velofalle an – geändert hat sich in der Zwischenzeit nichts.

Wenn die Margarethenbrücke in einigen Jahren neu gebaut und daraus ein schwebender Platz wird, wie dies nun geplant ist, wird sich die Kreuzung wohl vereinfachen.

Fussgänger-Chaos beim Marktplatz

(Bild: Jeremias Schulthess)

Vor fünf Jahren einer der Hotspots, heute immer noch – trotz neuem Verkehrskonzept. Auf der Strecke vor dem Rathaus dürfen Velofahrer seit 2015 in beide Richtungen fahren. Das vergrössert das Konfliktpotenzial zwischen Velofahrern, Fussgängern und bewilligten Autofahrern.

Hier sind keine neuen Fahrspuren gefragt, sondern Geduld und Respekt. 

Nadelöhr Eisengasse

(Bild: Jeremias Schulthess)

Ein Ärgernis war vor fünf Jahren, dass Velofahrer die Eisengasse und den Marktplatz von der Mittleren Brücke kommend weiträumig umfahren mussten. Seit 2015 dürfen sie den direkten Weg zum Marktplatz nutzen.

Mittlerweile gibt es hier fast nur noch Fahrradverkehr. Weil die Schifflände Dreh- und Wendepunkt für Busse und Trams ist, bleibt der Ort ein Verkehrs-Hotspot.

Wirrwarr am Wettsteinplatz

(Bild: Jeremias Schulthess)

Der doppelspurige Kreisel am Wettsteinplatz ist für Velos alles andere als leicht befahrbar. Sie müssen sich zwischen Camions und Autos hindurchschlängeln. Und auf einmal schrammt da noch ein Drämmli an einem vorbei.

Der Velofahrer auf dem Bild kann nur hoffen, dass die Autos hinter dem Drämmli auch warten, wenn er losfährt. Das Gefahrenpotenzial bleibt hoch.

Vom Tram gejagt auf der Clarastrasse

(Bild: Jeremias Schulthess)

Der Streifen zwischen Tramgleis und Trottoir ist schmal. Wenn dann noch von hinten ein Tram naht, mag manchen Velofahrer ein mulmiges Gefühl beschleichen. 

Die Situation bleibt so unangenehm, wie sie es vor fünf Jahren war – erst recht, wenn in einigen Jahren die Bordsteine erhöht werden, wie dies an allen Tramhaltestellen vorgesehen ist, um den Einstieg behindertengerecht zu machen.

Bordstein-Klippen an der Elisabethenstrasse

(Bild: Jeremias Schulthess)

An der Tramhaltestelle Kirschgarten gibt es bereits einen behindertengerechten Einstieg – zum Ärger der Velofahrer. Der Fahrstreifen für Velos ist hier noch enger. Denn wer zu nahe am Bordstein fährt, verhakt sich nur zu leicht mit dem Trottoir.

Zum Vergleich: An der Hüningerstrasse, wo ebenfalls 27 Zentimeter hohe Bordsteine installiert wurden, fahren Velofahrer auf dem Trottoir. Das birgt weniger Gefahren. Fraglich ist, ob eine solche Spurführung hier möglich wäre.

Blinder Fleck an der Hammerstrasse

(Bild: Jeremias Schulthess)

Autofahrer, die von der Haltingerstrasse kommen, sehen Fahrradfahrer erst im letzten Moment. Vor fünf Jahren wurde die Kreuzung Haltingerstrasse und Hammerstrasse aus diesem Grund als Velofalle markiert.

Die Hammerstrasse gehört seit neuem zur 30er-Zone. Das heisst: Es gilt Rechtsvortritt. Das Problem ist deshalb entschärft. Denn die Velofahrer müssen nun abbremsen und den aus der Haltingerstrasse kommenden Verkehrsteilnehmern Vortritt gewähren.

Verkehrsknäuel Johanniterbrücke

(Bild: Jeremias Schulthess)

Vortritt ist an der Kreuzung Schanzenstrasse und St. Johanns-Vorstadt Glücksache. Zur Rush-Hour herrscht hier häufig das totale Verkehrschaos.

Wer von der Johanniterbrücke kommend die Schanzenstrasse hochfährt, sollte alle Richtungen im Blick haben. Denn selbst von links droht einem das Drämmli den Vortritt zu nehmen.

Gefahren-Prädikat: Mumbai-Madness.

Tumult am Totentanz

(Bild: Jeremias Schulthess)

Wer über die Kreuzung am Totentanz fährt, sollte Blickkontakt mit den anderen Verkehrsteilnehmern suchen. Denn hier folgt der Vortritt häufig dem Recht des Stärkeren.

Die Traverse zur Johanniterbrücke ist für Velos ebenfalls schwer befahrbar, weil der Abstand zwischen Tramgleis und Trottoir eng ist.

Freie Fahrt von der Dreirosenbrücke

(Bild: Jeremias Schulthess)

Hier beschwerten sich Leserinnen und Leser vor fünf Jahren darüber, dass der Veloweg zwischen Dreirosenbrücke und Kreuzung nur in eine Richtung befahrbar war. Nun ist das Problem gelöst.

Der Velofahrer auf dem Bild kann direkt von der Brücke auf die Klybeckstrasse einbiegen. Die Velofalle ist damit behoben.

Verdeckte Sicht am Erasmusplatz

Die Fahrerin lugt am Schild vorbei, ihr Fahrrad steht dabei bereits auf der Strasse. Wie vor fünf Jahren schon wird den Velofahrern hier die Sicht durch ein Schild verdeckt.

_
Hier finden Sie unseren ersten Artikel zum Thema Velofallen (die interaktive Karte funktioniert leider nicht mehr). Falls Sie neue Velofallen entdeckt haben, schreiben Sie uns an: community@tageswoche.ch, Betreff: «Velofallen».

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Nilving

    am 15.05.2017, 09:58

    Das Problem das Fahrrads ist dass es eben jeder und jede fahren kann. Auch Leute welche weder die nötige Technik, Kondition, Koordination und Verkehrsregelkenntnisse besitzen.

    Beim Fussgänger sind die Anforderungen nicht so hoch. Bei den Autofahrern gibt es eine Prüfung und harte Strafen.

    Alle diese Stellen sind sicher nicht perfekt aber als normal talentierter Velofahrer keine grosse Herausforderung.

    1. Henk Heinrich

      am 15.05.2017, 12:33

      Ich halte mich für einen Fahrradprofi und habe schon einige Grossstädte befahren. Basel ist und bleibt auch nach Jahren eine Herausforderung. Die Kleinteiligkeit, die aus der Altstadt nach aussen weitergeplant wurde (schmale Strassen, schmale Trottoirs, Gassen von rechts und links etc), die Trämlis und Ihre zahllosen Schienen und eine vermutlich gut gemeinte Scheu vor Ampel-Regelungen verlangen immer ein relativ hohes Mass an Aufmerksamkeit und Coolness, wenn man nur einigermassen... mehrIch halte mich für einen Fahrradprofi und habe schon einige Grossstädte befahren. Basel ist und bleibt auch nach Jahren eine Herausforderung. Die Kleinteiligkeit, die aus der Altstadt nach aussen weitergeplant wurde (schmale Strassen, schmale Trottoirs, Gassen von rechts und links etc), die Trämlis und Ihre zahllosen Schienen und eine vermutlich gut gemeinte Scheu vor Ampel-Regelungen verlangen immer ein relativ hohes Mass an Aufmerksamkeit und Coolness, wenn man nur einigermassen vorankommen will. Es sind sehr passende Bilder im Artikel, die die ständige Hatz vor der Bahn und zwischen den Gleisen, Trottoirs und Autos gut zeigen. Nervliche Steigerungsmöglichkeiten mit Kinderanhänger oder noch besser mit Kind auf eigenem Velo sind immer zu haben.
      Immerhin gibt es die Killer-Stelle auf der Falknerstrasse/ Richtung Barfi nicht mehr, wo einem die Tram plötzlich von links reinkam und einfach am Trottoir shreddern konnte.

      Vermutlich wird mir jemand sagen, dass es eben eine Basler/Schweizer Besonderheit sei, aber wilde Verkehrslandschaften wie auf dem Aeschenplatz, Claraplatz, Theaterplatz, Heuwage, Clarastr/Riehenring, vor dem Kunstmuseum etc etc - hätte ich in Westeuropa nicht mehr vermutet.

      Ein Minimum an Orientierung (und auch Linderung des notorischen Velo-Auto-Fussgänger-Konfliktes) wäre, wenn an all diesen Brennpunkten und an den Kreuzungen generell mal die ganz dicke Kelle rote Farbe auf die Fahrbahn gespachtelt würde! Gerne auch zwischen den Gleisen. Dann müssten viele nicht mehr so überascht sein, dass da auch noch ein Velo durchwill und die Radler wüssten, dass Sie dazu und wohin Sie gehören.

      "Veloring" ist da das Mindeste. Meine Meinung.

  2. Urs Simmen

    am 15.05.2017, 11:48

    Unübersichtliche und heikle Stellen sind schlicht und einfach omnipräsent in Basel, weil seit Jahrzehnten die Strategie umgesetzt wird, dass sich das Velo den Platz auf der Strasse mit dem motorisiertem und öffentlichen Verkehr teilt. Auf nur ganz wenigen Abschnitten existieren sichere separate Velospuren. Der Verkehr in Basel ist dominiert vom motorisiertem Individualverkehr (41%) und dem öffentlichen Verkehr (40%), der Langsamverkehr (Velo+Fussgänger) macht 17% aus (Statistisches Amt... mehrUnübersichtliche und heikle Stellen sind schlicht und einfach omnipräsent in Basel, weil seit Jahrzehnten die Strategie umgesetzt wird, dass sich das Velo den Platz auf der Strasse mit dem motorisiertem und öffentlichen Verkehr teilt. Auf nur ganz wenigen Abschnitten existieren sichere separate Velospuren. Der Verkehr in Basel ist dominiert vom motorisiertem Individualverkehr (41%) und dem öffentlichen Verkehr (40%), der Langsamverkehr (Velo+Fussgänger) macht 17% aus (Statistisches Amt Basel-Stadt). Wer von einer Velostadt spricht, verkennt die Tatsachen. Verstopfte Strassen und Staus werden tendenziell zunehmen, weil die Bevölkerungszahl in Basel und Umgebung in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Ich schätze, dass es noch Jahrzente dauern wird, bis etwa gleich viel Velo wie Auto gefahren wird. Und auch das nur, wenn massiv in die Förderung des Veloverkehrs investiert wird. Die läppischen 25 Millionen für den Veloring sehe ich als einen Tropfen auf den heissen Stein.

  3. peter meier1

    am 15.05.2017, 13:15

    Die meisten hier genannten Stellen sind auch für Autofahrer eine Herausforderung. Die einseitige Verkehrsplanung der letzten 10 Jahre hat die Situation zusätzlich verschärft. Verkehrsberuhigungsmassnahmen, welche vor allem behindern und gefährden, meist eben genau die Velofahrer. Dazu Handy und SMS am Steuer und auf dem Velo. Rücksichtnahme bedarf es auf allen Seiten.

  4. Kol Simcha

    am 15.05.2017, 14:18

    Korrekt: «Obacht! Hier müssen Sie auf Velofahrer aufpassen». (Gilt für alle: Sogar für Velofahrer).

  5. Kaspar Sutter

    am 15.05.2017, 14:29

    Der Veloring würde helfen: Dank dem Zolli-Steg könnte die Markthallen-Kreuzung und der Dorenbach-Kreisel umfahren werden. Der Veloring würde den Velofahrenden auf vielen Relationen eine sichere und schnelle (dank Aufhebung Rechtsvortritt) Route bringen.

    1. Verifiziert

      Daniel Seiler

      am 15.05.2017, 15:01

      Mit dem Veloring würde dann halt einfach das Problem der Markthallen-Kreuzung (Welches in der Tat besteht) über die Brücke an die Kreuzung Güterstrasse/Margrethenstrasse verschoben und wo soll der Veloring im Gundel vom Zolli-Steg kommend durch geführt werden? Durch die Güterstrasse oder gar durch die heutige Einbahnstrasse der Dornacherstrasse? Der einzige Teil dieses Velorings, der wohl effektiv zu mehr Sicherheit beiträgt, wäre dann wohl der umstrittene Zolli-Steg - denn nur da wird der... mehrMit dem Veloring würde dann halt einfach das Problem der Markthallen-Kreuzung (Welches in der Tat besteht) über die Brücke an die Kreuzung Güterstrasse/Margrethenstrasse verschoben und wo soll der Veloring im Gundel vom Zolli-Steg kommend durch geführt werden? Durch die Güterstrasse oder gar durch die heutige Einbahnstrasse der Dornacherstrasse? Der einzige Teil dieses Velorings, der wohl effektiv zu mehr Sicherheit beiträgt, wäre dann wohl der umstrittene Zolli-Steg - denn nur da wird der Veloverkehr effektiv getrennt geführt und entflechtet....

  6. David Brönnimann

    am 15.05.2017, 15:22

    Ich würde mich mal als routinierten Velofahrer mit ausreichendem Geschick und Ausdauer bezeichnen (@Nilving), betrachte aber so manche Stelle trotzdem als nervenaufreibende Challenge (darunter v. a. die oben schon genannte die Güterstrasse sowie die Markthallen-Kreuzung). Ebenfalls unangenehm zum Fahren sind:
    1) Die grosse Kreuzung bei der Elisabethenanlage, insbesondere wenn man von der Heumattstrasse her kommend auf das Heuwaage-Viadukt will. Hat man für die Querung des Aeschengrabens... mehrIch würde mich mal als routinierten Velofahrer mit ausreichendem Geschick und Ausdauer bezeichnen (@Nilving), betrachte aber so manche Stelle trotzdem als nervenaufreibende Challenge (darunter v. a. die oben schon genannte die Güterstrasse sowie die Markthallen-Kreuzung). Ebenfalls unangenehm zum Fahren sind:
    1) Die grosse Kreuzung bei der Elisabethenanlage, insbesondere wenn man von der Heumattstrasse her kommend auf das Heuwaage-Viadukt will. Hat man für die Querung des Aeschengrabens grün, schaltet es oftmals auch bei den von Osten kommenden Autos grün, sodass der Spurwechsel auf den mittleren Fahrstreifen mit einigem Nervenkitzel verbunden ist. Ausserdem drängen viele Autos knapp vor der Ausfahrt zum Elisabethen-Parking noch gerade so eben vorne durch. Gutes Timing ist da gefragt..
    2) Auf der Margarethen-Strasse von der Margarethen-Brücke herkommend links abbiegen respektive den Spurwechsel vom Fahrradweg auf die linke Fahrbahn ist manchmal ein Ding der Unmöglichkeit, zumal viele Autos auch bei frühzeitigem Zeichen-Geben mit freudigen 50 km/h an einem vorbeibrausen.
    3) Gleiches gilt für manch andere vielbefahrene Strassen, bei denen der Velofahrer auf eine äussere Spur wechseln muss. Da musste ich meinen Arm schon einige Male spontan wieder zurückziehen, um die Rückspiegel der knapp überholenden Autos zu schonen. Links in eine Seitenstrasse einbiegen auf der Gundeldinger- oder Dornacherstrasse – kein einfaches Unterfangen.
    4) Diverse Kreisel mit etwas mehr Platz, aber nur einer Spur (z. B. Bundesplatz), mit lustigen Überholmanövern eiliger Automobilisten innerhalb des Kreisels (obwohl verboten) und dankbarem Wegabschneiden beim anschliessenden Abbiegen. Das sind genau die Momente, wo ich mir ein grosses Nebelhorn auf dem Velo wünsche.

    Aber eben: Grundsätzlich sollte doch gelten: Cool bleiben. Jeder nimmt auf jeden Rücksicht – egal ob zu Fuss, auf dem Fahrrad, im Auto oder auf Wolke 7 schwebend.

  7. matthias ermuth

    am 15.05.2017, 20:07

    Na Ja:
    böse Velofahrer vs. böse Autofahrer
    Velostadt vs. autofeindlich Stadt
    usw...

    Wieso nicht 'spicken' und mal schauen wie es Freiburg i.Br., Niederlande oder Dänemark macht?

    Ich denke punkto Velokultur hat Basel noch grosses Potenzial.

    Und an den Finanzen kann's nicht liegen: 25Mio. Veloring entsprechen 25m! Nordtangete:(

    Und jetzt auf's Velo;-)

  8. Beat Leuthardt

    am 15.05.2017, 20:14

    Der Text ist gut gemeint, enthält aber einen Fehler und eine Unschärfe. -

    "Denn selbst von links droht einem das Drämmli den Vortritt zu nehmen." Falsch, es ist das Tram, welches Vortritt hat und ihn auch beanspruchen darf, während es das Velo wäre, das ggf. im Schritttempo über die Kreuzung zu fahren hat, damit es den Vortritt nicht erschleicht und die Tramfahrgäste nicht gefährdet.

    "Vom Tram gejagt auf der Clarastrasse". Unscharf und unangebracht, denn TramfahrerInnen sind... mehrDer Text ist gut gemeint, enthält aber einen Fehler und eine Unschärfe. -

    "Denn selbst von links droht einem das Drämmli den Vortritt zu nehmen." Falsch, es ist das Tram, welches Vortritt hat und ihn auch beanspruchen darf, während es das Velo wäre, das ggf. im Schritttempo über die Kreuzung zu fahren hat, damit es den Vortritt nicht erschleicht und die Tramfahrgäste nicht gefährdet.

    "Vom Tram gejagt auf der Clarastrasse". Unscharf und unangebracht, denn TramfahrerInnen sind verantwortungsvolle Profis, welche täglich mehrfach Personenunfälle verhindern und sie nicht etwa billigend inkauf nehmen. Sie "jagen" keine Velofahrenden. Etwas ganz anderes ist es, dass sie auf den Vortritt für ihre Tramfahrgäste vertrauen dürfen - schliesslich wissen die Velofahrenden, dass sie gemäss Gesetz bei der erstbesten Möglichkeit dem Tram weichen und es passieren lassen müssen. In der Clarastrasse bedeutet dies spätestens bei der Fahrbahnverengung "Halt", und in der Güterstrasse bei der nächstgelegenen Seitenstrasse oder der nächsten Parklücke "Ausweichen, notfalls Absteigen".

    Dieser Tramfahrgastvortritt ist nun mal nicht verhandelbar. Ihn infrage zu stellen wäre recht unsozial und altersfeindlich, ist doch das Tram nicht zuletzt für all jene Mitbürgerinnen da, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Invalidität nicht das Glück haben, Velofahrende sein zu können.

    Beat Leuthardt

    1. Fabienne Moerik

      am 15.05.2017, 23:12

      Wenn wir schon bei den Unschärfen sind: Wo genau steht im Gesetz, dass der Velofahrer bei der erstbesten Möglichkeit das Tram vorbeilassen und dafür notfalls sogar absteigen muss?

    2. Fritz Weber

      am 15.05.2017, 23:29

      Strassenverkehrsgesetz Art. 38 Abs 1: Der Strassenbahn ist das Geleise freizugeben und der Vortritt zu lassen.

    3. Kol Simcha

      am 15.05.2017, 23:45

      «Legalistisches» bringt in diesem Zusammenhang nichts (da wären ja noch: Rot-Licht, Stopp-Strasse, Fussgänger-Streifen und Rechts-Vortritt).

      Alles «Vor-Schriften», die dem modernen, dynamischen und urbanen Geist als spiessige Zwängerei ein Greuel sind.

      Hauptsache: Subventioniert (sagen wir mal: Alles).

    4. Fabienne Moerik

      am 16.05.2017, 00:01

      @Fritz Weber: Ich möchte jetzt keinesfalls in eine kleinliche Paragrafenreiterei abgleiten, aber mit dem von Ihnen zitierten Art. 38 ist natürlich NICHT gemeint, dass ein normal fahrendes Velo anhalten und das Feld räumen muss, um einem nachfahrenden Tram das Überholen zu ermöglichen. (Ob es im konkreten Fall eventuell vernünftig sein könnte, will ich jetzt nicht diskutieren, da das von vielen Details abhängt.)

    5. Johann Bodinus

      am 16.05.2017, 00:13

      Herr Weber, so wie Sie das schreiben, würde das dann folgendermassen ablaufen:
      -Velo vor Tram --> Velo hält an, Tram überholt
      -Tram hält an der Tramstation --> Velo überholt Tram
      -Velo vor Tram --> Sie wissen schon.

      Man kann langsam aber auch wirklich übertreiben mit dieser Vorschriften-Flut.

      Ich hab mal gelernt (vielleicht stehts sogar irgendwo im Gesetz): Man soll sich so verhalten, dass der Verkehr soll möglichst flüssig bleibt. Also gegenseitige Rücksichtsnahme und... mehrHerr Weber, so wie Sie das schreiben, würde das dann folgendermassen ablaufen:
      -Velo vor Tram --> Velo hält an, Tram überholt
      -Tram hält an der Tramstation --> Velo überholt Tram
      -Velo vor Tram --> Sie wissen schon.

      Man kann langsam aber auch wirklich übertreiben mit dieser Vorschriften-Flut.

      Ich hab mal gelernt (vielleicht stehts sogar irgendwo im Gesetz): Man soll sich so verhalten, dass der Verkehr soll möglichst flüssig bleibt. Also gegenseitige Rücksichtsnahme und vorausschauendes Fahren. Und ja: Das gilt für alle (und ja: ich glaube, es tun es alle Verkehrsteilnehmer/innen gleichmässig nicht)

    6. Kol Simcha

      am 16.05.2017, 00:42

      Bodinus, ich kann selbstverständlich auch vor dem Güterzug auf dem Bahnübergang stehen. Es bleibt dann mir überlassen, ob ich mein Recht durchzusetzen versuche (oder nicht?).

    7. Johann Bodinus

      am 16.05.2017, 01:19

      ach, Simcha: wenn Sie meinen Kommentar nochmal lesen, merken Sie vielleicht, dass ich genau das Gegenteil dessen geschrieben habe, worüber Sie meinen, gerade etwas Lustiges geschrieben zu haben.

    8. Kol Simcha

      am 16.05.2017, 03:07

      Bodinus, uns trennen Jahrhunderte. Sie lassen mich das immer wieder spüren. Warum nur?

    9. Fritz Weber

      am 16.05.2017, 10:53

      Keine Ahnung, wie dieser Artikel zu interpretieren ist, aber ein Tram kann technisch schlicht nicht einen gemütlichen Velofahrer überholen. Und wenn jetzt einer im Schritttempo das Tram behindert verstehe ich diesen Artikel halt eben genau so, dass der schritttempo fahrende Fahrradfahrer bitte das Tram vorbei lässt. Eigentlich würde es dafür kein Gesetz benötigen wenn man sich weniger egositisch im Strassenverkehr verhält. Als Fussgänger ärgerte ich mich vor 20 Jahren noch massiv über... mehrKeine Ahnung, wie dieser Artikel zu interpretieren ist, aber ein Tram kann technisch schlicht nicht einen gemütlichen Velofahrer überholen. Und wenn jetzt einer im Schritttempo das Tram behindert verstehe ich diesen Artikel halt eben genau so, dass der schritttempo fahrende Fahrradfahrer bitte das Tram vorbei lässt. Eigentlich würde es dafür kein Gesetz benötigen wenn man sich weniger egositisch im Strassenverkehr verhält. Als Fussgänger ärgerte ich mich vor 20 Jahren noch massiv über rücksichtslose Autofahrer. Heute muss ich sagen sind diese das weit geringere Übel in Basel!

    10. Fabienne Moerik

      am 16.05.2017, 16:39

      Velofahrer im gemütlichen Schritttempo? Ich dachte, das seien alles rücksichtslose Raser?

    11. Fritz Weber

      am 16.05.2017, 21:14

      @Moerik: nein nein, die Veloraser behindern die Trämli nicht. Die sind jeweils auf dem Trottoir zu finden und benutzen alte Omas als Slalomstangen ;-)

Informationen zum Artikel

15.5.2017, 04:50 Uhr

Obacht! Hier müssen Sie als Velofahrer aufpassen

Text

Text:

  • 04.05.2017 um 10:26
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  • 04.05.2017 um 10:25
    Zum Artikel: Das Windkraft-Fiasko auf dem Chall

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  • 20.04.2017 um 10:37
    Zum Artikel: 7 Alternativen zur Meisterfeier auf dem Barfi

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