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Lädelisterben 

9.5.2017, 16:45 Uhr

Nach 27 Jahren muss die Condomeria schliessen

9.5.2017, 16:45 Uhr

Sie ist eine Institution. Jeder in Basel kennt die Condomeria. Doch bald gibts am Rheinsprung keine Kondome und Pastapenisse mehr. Von

Nils Fisch: Sie gehört an den Rheinsprung wie das Münster auf die Pfalz.

Sie gehört an den Rheinsprung wie das Münster auf die Pfalz. (Bild: Nils Fisch)

Wer nach Basel kommt, lernt die Condomeria am Rheinsprung schnell kennen. Sie ist eine Institution, eine Sehenswürdigkeit fast, zu der man auswärtige Besucher gern hinführt – oder zumindest daran vorbei, auf dem Weg hinauf zur Pfalz. Und fast jede, die hier wohnt, hat mindestens einmal die berühmten Nudeln in Penisform gesehen – ein gern verschenkter Scherzartikel aus der Condomeria.

Seit 27 Jahren verkauft das Lädeli am Rheinsprung Kondome oder Sexspielzeug und berät zu allen Fragen der Sexualität. Doch jetzt hängt dieses Schild im Schaufenster: «Ende Juni schliesst die Basler Condomeria.» Geschäftsführerin Erika Knoll bestätigt: «Das Geschäft läuft nicht mehr, wir können es nicht mehr halten.» 

Der Rolls-Royce unter den Kondomen

Schuld sind die üblichen Verdächtigen: Das Internet, der tiefe Euro, günstige Grossverteiler. Spezielle Artikel, die es früher nur in der Condomeria gab, bekommt man heute auch in der Migros oder im Coop, etwa Kondome ohne Latex. «Natürlich nicht so gute», sagt Knoll. «Den Rolls-Royce unter den Nicht-Latex-Kondomen kriegt man nur bei uns, der ist dehnbar und nimmt Körperwärme an.»

Erika Knoll ist traurig. «Ich hänge sehr an der Condomeria.» Ganz Schluss ist für sie aber nicht, sie führt auch eine Filiale im Niederdorf in Zürich und diese bleibt offen: «Auch in Zürich läuft das Geschäft schlechter als früher, aber besser als in Basel.»

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Roland Stark1

    am 9.05.2017, 17:42

    Die Liste der "üblichen Verdächtigen" ist unvollständig. Normalerweise taucht doch bei einem geschlossenen Laden reflexartig auch der Name des Baudirektors Hampe Wessels als Schuldiger auf. Vermutlich gibt der Verhütungsshop auf, weil man nicht mit dem Auto den Rheinsprung rauf und runter fahren kann und weil die Parkplätze auf dem Münsterplatz aufgehoben wurden. Für Fussgänger sind die Kondome zu schwer und nur umständlich zu transportieren.

    1. Dinu Marsson

      am 9.05.2017, 19:14

      Sie können sich hier schon lustig machen über Hans Peter Wessels. Es ist aber nicht lustig, sondern infam. Hans Peter Wessels ist glücklich verheiratet und braucht keine Kondome. Wegen ihm hätte die Condomeria nie gegründet werden müssen. Entsprechend kann er auch an ihrer Schliessung nicht schuld sein. Ein bisschen mehr zu überlegen, bevor man einen Kondomentar abschickt, würde Ihnen gut anstehen.

    2. Kol Simcha

      am 9.05.2017, 19:23

      Hier ist ein verborgener Kommentar. Ha, ha! Und was denken Sie, was der für einen Ersatzschlauch unter dem Sattel hat?

  2. Domenica Ott

    am 9.05.2017, 20:55

    hahaha, ich hoffe jetzt einfach mal, dass alle 3 Beiträge so lustig gemeint sind wie ich sie finde...

  3. Wahrsager

    am 10.05.2017, 01:54

    Der 8er wurde vergessen.....Und der schnelle TGV zu den echen Parisern....Wurde etwa auch die Miete erhöht weil ein Anderer an dieser Toplage mehr bezahlen will?
    Oder ist auch Sex-Flaute wegen Kapitalismus-Stress?

  4. Melony

    am 10.05.2017, 07:17

    "Naturalamb Condome werden aus dem Darm von neuseeländischen Lämmern (ähnlich dem menschlichen Blinddarm), hergestellt.
    Sie sind aufgrund der natürlichen Struktur des Materials nicht zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten geeignet. Der Hersteller empfiehlt sie ausdrücklich nur für monogame Paare zur Empfängnisverhütung".

    Mmhhäääää......

    Condomeria.ch

  5. Leroy Jenkins

    am 10.05.2017, 09:12

    Hier ist ein verborgener Kommentar. Es könnte auch an den Frauen liegen, die auf Sex ohne Gummi bestehen, weil sie ja eine Spirale haben.
    Eigentlich eine gute Entwicklung, denn so kann man sofort die hirnverbrannten von den vernünftigen unterscheiden.

    1. Leroy Jenkins

      am 10.05.2017, 19:05

      Hier ist ein verborgener Kommentar. Naja, Sensenmann, ich bin doch tatsächlich mit Männern befreundet, die ab und an das Puff aufsuchen, was nicht heisst, dass ich solches Verhalten billige. Im Gegenteil, ich finde das ziemlich erbärmlich.
      Ob das mit oder ohne Gummi geschieht ist mir dabei jeweils nicht bekannt, so genau interessiert mich das auch nicht. Und aus eigener Erfahrung kann ich eben nur von Sex mit Frauen sprechen, da ich mit Männern das noch nie gemacht habe (und beabsichtige auch nicht, das jemals zu tun). Und...
      mehrHier ist ein verborgener Kommentar.Naja, Sensenmann, ich bin doch tatsächlich mit Männern befreundet, die ab und an das Puff aufsuchen, was nicht heisst, dass ich solches Verhalten billige. Im Gegenteil, ich finde das ziemlich erbärmlich.
      Ob das mit oder ohne Gummi geschieht ist mir dabei jeweils nicht bekannt, so genau interessiert mich das auch nicht. Und aus eigener Erfahrung kann ich eben nur von Sex mit Frauen sprechen, da ich mit Männern das noch nie gemacht habe (und beabsichtige auch nicht, das jemals zu tun). Und ausserbeziehlicher Sex ohne Gummi ist nun mal einfach nur hirnverbrannt und jeder, aber auch wirklich jeder, der sich eine Geschlechtskrankheit dabei einholt, hat dies nicht anders verdient.

    2. Sam Ott

      am 10.05.2017, 22:26

      Nun weiss ich viel über Leroy Jenkins' Einstellung zu einem Puff oder seiner sexuellen Orientierung, aber nicht, was er über den Bericht von Frau Fopp denkt. Aber ist auch ok.

  6. AutorIn des Artikels

    Andrea Fopp

    am 10.05.2017, 16:08

    Liebe Leserinnen und Leser, herzlichen Dank für die Kommentare, die wir sehr schätzen. Wir heissen auch Humor vollkommen, aber mit Anstand. Sie verzeihen mir hoffentlich, dass ich die Kommentare zum Verkehr mit oder ohne Verhütung in und ausserhalb der Prostitution deshalb verberge. Dieses Thema hat durchaus seine Berechtigung, aber gerade in solch sensiblen Gebieten ist Respekt gegenüber dem Anderen, ob Frau oder Mann, wichtig. Wenn Sie die Kommentare entsprechend anpassen, schalten wir... mehrLiebe Leserinnen und Leser, herzlichen Dank für die Kommentare, die wir sehr schätzen. Wir heissen auch Humor vollkommen, aber mit Anstand. Sie verzeihen mir hoffentlich, dass ich die Kommentare zum Verkehr mit oder ohne Verhütung in und ausserhalb der Prostitution deshalb verberge. Dieses Thema hat durchaus seine Berechtigung, aber gerade in solch sensiblen Gebieten ist Respekt gegenüber dem Anderen, ob Frau oder Mann, wichtig. Wenn Sie die Kommentare entsprechend anpassen, schalten wir Ihre geschätzten Beiträge gerne wieder auf. Vielen Dank!

Informationen zum Artikel

9.5.2017, 16:45 Uhr

Nach 27 Jahren muss die Condomeria schliessen

Text

Text:

  • 23.05.2017 um 10:50
    Zum Artikel: Frau Sanyal, wie können Freunde und Familie nach einer Vergewaltigung helfen?

    Vielen Dank, Herr Thommen. Ich verstehe Ihren Einwand nicht ganz - hat Mithu Sanyal nicht etwas Ähnliches gesagt wie Sie? Nämlich, dass Vergewaltigung auch eine Strategie der Entmächtigung ist, gerade weil sie mit Schwäche und Passivität in Verbindung ...

  • 10.05.2017 um 16:08
    Zum Artikel: Nach 27 Jahren muss die Condomeria schliessen

    Liebe Leserinnen und Leser, herzlichen Dank für die Kommentare, die wir sehr schätzen. Wir heissen auch Humor vollkommen, aber mit Anstand. Sie verzeihen mir hoffentlich, dass ich die Kommentare zum Verkehr mit oder ohne Verhütung in und ausserhalb der...

  • 09.05.2017 um 11:20
    Zum Artikel: Alkoholverbot in Jugendzentren: Die unnötigste Abstimmung des Jahres

    Johann Bodinus, ja, das darf sie und wir lesen das Argument Steuergelder auch nicht gerade selten, deshalb habe ich den Satz gestrichen. Danke fürs kritische Lesen.

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