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Rhybadhysli 

26.4.2017, 04:50 Uhr

Pünktlich zum Frühlingsauftakt kommt das ehemalige «Veronica» in neue Hände

26.4.2017, 04:50 Uhr

Erst die «Safran Zunft», jetzt das «Le rhin bleu»: Gastronom Alexandre Kaden hat vor knapp einem Jahr den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt, nun übernimmt er sein zweites Lokal. Von

Mara Wirthlin: Neuer Kapitän auf alter Flotte: Alexandre übernimmt nach der «Safran-Zunft» nun auch das ehemalige «Veronica». 

Neuer Kapitän auf alter Flotte: Alexandre übernimmt nach der «Safran-Zunft» nun auch das ehemalige «Veronica».  (Bild: Mara Wirthlin)

Alexandre Kaden begrüsst mich freundlich in seinem neuen Lokal, direkt über dem Rhein und neben dem Rhybadhysli Breite. «Normalerweise bin ich mit dem Velo unterwegs, heute war es aber ein bisschen kalt», entschuldigt Kaden sein etwas knappes Erscheinen.

«Le rhin bleu» wird das ehemalige «Veronica» neu heissen. Kaden ist es gerade recht, dass sich der Frühsommer nochmals kurz verabschiedet hat: «Es gibt hier noch einiges zu tun, bevor wir Gäste bewirten können.» Die Schleifmaschinen arbeiten im Hintergrund, die Fassade des Buffets wird neu angestrichen. Auch Stühle und Tische kaufte Kaden neu, sein Vorgänger hat das meiste Inventar mitgenommen.

Für die gesamte Einrichtung des Lokals musste Kaden ordentlich Geld in die Hand nehmen. Es ist seine zweite grössere Investition in einen neuen Betrieb innerhalb von weniger als zwei Jahren. Erst im vergangenen August übernahm er als Pächter das Restaurant Safran Zunft. Nachdem er sein bisheriges Leben in der Sicherheit fester Anstellungsverhältnisse verbrachte, zeigt er sich damit ziemlich risikobereit.

«Dieser Schritt ist nur möglich, weil ich einen super Start hatte mit meinem neuen Team von der Safran Zunft», sagt der Wirt. Langweilig sei es ihm zwar noch nicht – «ich hatte eigentlich nicht vor, schon jetzt ein neues Lokal zu übernehmen.» Aber das «Veronica» als Standort habe es ihm schon länger angetan. «Hier kommt automatisch Ferienstimmung auf. Das ist doch grandios!»

«Wenn wir einen guten Job machen, dann ziehen wir Leute an. Nicht nur bei makellos blauem Himmel und 30 Grad.»

Kadens Vorgänger verlor auch manch kritisches Wort über den Standort: Hugo Buser, der Gründer und langjährige Wirt des «Veronica», äusserte sich vergangenes Jahr sehr kritisch über den Geschäftsgang im Rhybadhysli. Bei der leisesten Schlechtwetterfront habe er seine Tage nur noch nervös über Wetter-Apps verbracht, sagt er in der «Basler Zeitung». Bis er sich schliesslich dazu entschloss, das Rhybadhysli nach 13 Jahren aufzugeben.

Kaden kennt das Geplänkel über Saison-Gastronomie. «Ich weiss, dass das hart ist.» Dennoch ist er sicher: «Wenn wir einen guten Job machen, dann ziehen wir Leute an. Nicht nur bei makellos blauem Himmel und 30 Grad.» Zudem sei die «Safran Zunft» eher ein Schlechtwetter-Betrieb. Deshalb bot es sich an, zusätzlich einen Sommerbetrieb zu übernehmen. «Dass ich ein zweites Standbein mit einem Dach über dem Kopf habe, entlastet das Rhybadhysli ein bisschen. Mein Traum ist, dass sich die beiden Betriebe schön die Waage halten.»

Synergien nutzt Kaden schon jetzt: Der neue Küchenchef des «Rhin bleu» arbeitet zurzeit noch als Souschef in der «Saffre». «Es ist immer schön, wenn man jungen, guten Leuten zum nächsten Karriereschritt verhelfen kann», sagt Kaden. Zudem hoffe er, dass er manche Saisonmitarbeiter dank der beiden Standorte das ganze Jahr über beschäftigen kann.

Keine zweite «Saffere»

Dennoch ist es ihm wichtig, dass die beiden Betriebe klar voneinander getrennt sind: «Das ‹Rhin bleu› soll keine zweite ‹Saffere› werden.» Das sieht man auch am Küchenkonzept: «Wir kochen im Badhysli weniger klassisch, sondern sehr mediterran.» Vom leichten griechischen Salat bis zum gegrillten ganzen Fisch soll auf der Speisekarte alles anzutreffen sein.

Wichtig ist Kaden auch eine Preisspanne: «Das Restaurant soll sowohl Badegäste anziehen, die einen kleinen Hunger verspüren, als auch Paare, die bei einem schicken Menü ihre Italienferien noch etwas verlängern wollen.»

So sieht das «Veronica» an sonnigen Tagen aus.

So sah das «Veronica» an sonnigen Tagen aus. (Bild: Stefan Bohrer)

Seinen Hauptbetrieb sieht Kaden nach wie vor in der «Safran Zunft». Für das «Rhin bleu» hat er eine Geschäftsführerin angestellt. «Die Herausforderung wird sein, die ‹Safran Zunft› nicht zu vernachlässigen und am neuen Standort dennoch so präsent zu sein, wie es sich für einen Gastgeber gehört.»

Kaden sieht sich nicht nur hinter dem Bürotisch: «Ich habe zwar viele administrative Aufgaben. Aber ich bin überzeugt, dass ein guter Wirt auch den direkten Kontakt zu den Gästen pflegen sollte.» Deshalb ist er auch gerne im Gästebereich präsent während der Essenszeiten und packt im Service mit an.

«So einen tollen Ort sucht man vergeblich ein zweites Mal – in Basel und darüber hinaus.»

Kaden schaut gut zu seinen Leuten, im Betrieb wie unter den Gästen. «Eine gute Stimmung zieht auch gute Leute an», ist er überzeugt, «bei den Gästen wie beim Personal.» Kaden hat keinen Anflug von dem Frust und Gemeckere, die sich gerne bei langjährigen Gastronomen einschleichen.

Er spricht viel und blumig von der «Nähe zum Gast», vom «Privileg, Arbeitsplätze zu schaffen für gute Leute» und der Freude, die ihm sein Beruf bereitet. Auch wenn diese positive Einstellung Teil seiner Business-Strategie ist – man nimmt es ihm ab.

Die Freude am Kontakt mit Menschen war es auch, die ihn als Jugendlichen das Wirtschaftsstudium abbrechen liess. Er absolvierte stattdessen die Hotelfachschule und sammelte seither Erfahrungen in zahlreichen Betrieben in der Schweiz und in den USA.

Er hat schon viel gesehen und unter anderem einen Strandclub in Kalifornien geführt. Trotzdem gerät er ins Schwärmen, wenn er über sein neues Lokal spricht: «Das ‹Le rhin bleu› ist für mich bisher das I-Tüpfchen. So einen tollen Ort sucht man vergeblich ein zweites Mal – in Basel und darüber hinaus.»

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. peter meier1

    am 26.04.2017, 05:53

    Ein erfolgsversprechendes Rezept, vor allem wenn er beide Betriebe wirklich so gut miteinander verbinden kann. Die Safranzunft bei Schlecht- und das Rhybadhüsli bei Schönwetter, so Kanne r je nach Bedarf Personal hin- und herschieben. Dies senkt die Risiko-Investitionen markant. Und sicher kann man das Badhysli auch ausserhalb der kurzen 30°C Saison zu einem beliebten Lokal werden lassen.

    1. ohnezucker

      am 27.04.2017, 19:59

      allerdings wird es sich die safranzunft nicht leisten können, während schönwetterphase leer zu stehen, wie es nun mal auch der veronica schlecht bekommt, wenn sie während schlechtwetterphasen keine gäste hat. synergien hin oder her. und wenn bei schönwetter das personal auf der veronica ist, was ist dann mit den gästen im safran - falls die auch bei schönwetter mal lust auf was feines haben?

  2. Dinu Marsson

    am 26.04.2017, 11:42

    Eine gute Sache. Kaden ist ein geborener Gastrounternehmer. Ich wünsche ihm auf diesem Wege viel Erfolg.

  3. Ilka Link

    am 26.04.2017, 20:18

    Als Anwohnerin - Nachbarin freue ich mich auf den Neuanfang!

Informationen zum Artikel

26.4.2017, 04:50 Uhr

Pünktlich zum Frühlingsauftakt kommt das ehemalige «Veronica» in neue Hände

Text

Text:

  • 31.01.2016 um 21:02
    Zum Artikel: Eine fesselnde Irrfahrt durch den Amazonas

    Sorry für die missverständliche Angabe (und die späte Reaktion...) - ich hatte lediglich die Presseinformationen zur Hand, und dort stand ab dem 28. Scheint mir aber auch etwas komisch, dass er nur einmal läuft, ich erkundige mich morgen noch im kultki...

  • 01.09.2015 um 12:43
    Zum Artikel: Wirklich so schlimm? Stimmen aus dem Frauenbad im Eglisee

    Ich werte nicht, ich stelle fest: Viele Frauen haben sich in dem Konflikt bisher aufgeregt über die elsässischen Musliminnen (wahrscheinlich in den meisten Fällen zu Recht), dann gibt es aber auch andere, die sich nicht so sehr aufregen.

  • 01.09.2015 um 12:09
    Zum Artikel: Wirklich so schlimm? Stimmen aus dem Frauenbad im Eglisee

    @Buschweiler: Dass es sich um meine persönliche, individuelle Sichtweise handelt, will ich nicht bestreiten, aber ich halte dies nicht für journalistisch problematisch, da es transparent im Artikel auch so kommuniziert wird. Aber diese stützt sich nich...

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