LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sport

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

rotblaulive

FC Basel 

21.4.2017, 19:18 Uhr

Raphael Wicky: «Für mich ist das ein grosser Schritt»

21.4.2017, 19:18 Uhr

Überraschend kommt die Meldung nicht, dass Raphael Wicky neuer Trainer des FC Basel wird. Bei seinem ersten Auftritt vor den Medien wird klar warum: Der 39-Jährige tritt das Amt im Sommer mit viel Selbstvertrauen an. Aufzeichnung der Pressekonferenz. Von

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Erster Auftritt als zukünftiger Trainer des FC Basel: Raphael Wicky (links) auf dem Podium des Medienzentrums zusammen mit dem neuen Sportchef Marco Streller.

Erster Auftritt als zukünftiger Trainer des FC Basel: Raphael Wicky (links) auf dem Podium des Medienzentrums zusammen mit dem neuen Sportchef Marco Streller. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Raphael Wicky, brauchte es Mut, den Job als Cheftrainer des FC Basel anzunehmen?

Nicht in erster Linie Mut. Ich bin überzeugt von meiner Fachkompetenz, dieses Selbstbewusstsein muss man haben in diesem Geschäft. Mut gehört zwar dazu, aber es braucht ihn nicht in erster Linie. Ich vertraue ganz meinen Fähigkeiten.

Sie haben die neue Führung mit Ihrem Konzept überzeugt. Was steht in diesem Konzept?

In aller Kürze kann ich das nicht abschliessend erklären. Ich habe es in etwas mehr als einer Stunde vorgestellt. Aber ich kann Ihnen sagen, da ist der Nachwuchs drin, unter Berücksichtigung der Vereinsstruktur, die Ziele und meine Art und Weise, wie ich trainieren lassen will.

Wie sieht Ihre Spielphilosophie aus?

Ich habe gerne den Ball und will eine Mannschaft, die taktisch flexibel ist. Weiterhin möchte ich attraktiven Fussball spielen lassen und ich will, dass der Fan nach wie vor gerne ins Stadion kommt.

Was sind Ihre Ziele als Trainer?

Man muss im Moment leben, und im Moment bin ich Trainer der U21. Aber natürlich wollen wir die Ziele erreichen, die die neue Führung vorgibt, und mit deren Konzept kann ich mich voll und ganz identifizieren. Zudem will ich die Spieler weiterentwickeln. Für mich ist dieser Posten ein nächster Schritt, ein grosser Schritt. Aber ich traue mir das zu, schliesslich habe ich selbst 15 Jahre als Profi gespielt, in der Champions League, und ich habe viele Trainer erlebt. Diesen Erfahrungsschatz nehme ich mit.

21.04.2017; Basel; Fussball Super League - MK FC Basel; Raphael Wicky (Basel) wird als Trainer ab der kommenden Saison vorgestellt. (Andy Mueller/freshfocus)

«Man versucht, von allen Trainern etwas mitzunehmen und seine eigene Linie zu finden.» – Raphael Wicky (Bild: Andy Mueller/freshfocus)

Wer wird Ihr Assistent?

Die Wahl des Staffs ist eine wichtige. Aber dazu kann ich noch nichts sagen.

Wie haben die Spieler der U21 reagiert, als sie erfahren haben, dass nun mehr Junge in die erste Mannschaft eingebunden werden sollen?

Klar reden sie in der Mannschaft darüber. Sie nehmen dieses Konzept wahr und machen sich Hoffnung, jetzt noch mehr Perspektiven zu haben. Aber die Überzeugung müssen sie ohnehin haben, dass wer hart arbeitet, vielleicht auch nach oben kommt. Wenn man richtig gut ist, schafft man das. Ob es nun ein solches Konzept gibt oder nicht.

Sie haben in Ihrer Trainerausbildung viel hospitiert. Was haben Sie dabei erlebt?

Schon als Spieler versucht man, von jedem Trainer das Beste mitzunehmen. Und ein paar Sachen nicht so zu machen wie sie. Bei Luis Aragones war ich beispielsweise von seiner Ehrlichkeit, seiner Leidenschaft beeindruckt. Dann hat uns Thomas Doll beim Hamburger SV unglaublich gepackt mit seiner Art. Man versucht, von allen etwas mitzunehmen und seine eigene Linie zu finden.

Gibt es eine Übergangsphase? Werden Sie beispielsweise öfters im Training der ersten Mannschaft sein?

Ich bin in meiner Funktion als U21-Trainer schon jetzt ab und an dabei. Wenn es zeitlich reicht, werde ich sicherlich immer mal wieder vorbeischauen. In erster Linie werden wir aber jetzt viele Meetings haben und Personalien diskutieren. Als Trainer der U21 gebe ich nach wie vor alles, damit wir die Saison gut abschliessen können und weiterhin Fortschritte machen.

Wie halten Sie es eigentlich mit Bescheidenheit?

Ich rede nicht gerne von mir selber. Ich bin ein ruhiger Typ und muss nicht in den Schlagzeilen sein. Das werde ich auch in Zukunft so handhaben. Ich bin der Trainer, der Sachen vorgibt. Aber danach geht es nicht mehr um mich, dann stehen die Spieler im Zentrum.

Raphael Wicky, der als neuer Cheftrainer des FC Basel ab der Saison 2017/18 vorgestellt wurde, links, und der designierte Sportchef des FC Basel Marco Streller, rechts, sprechen an einer Medienkonferenz im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 21. April 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

«Er hat uns zu hundert Prozent überzeugt» – der neue Sportchef Marco Streller über seinen Trainer Raphael Wicky. (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)

Nach der Trennung von Urs Fischer und der Verpflichtung des Kaderplaners Remo Gaugler ist Raphael Wicky der dritte Personalentscheid des neuen Sportchefs Marco Streller. 

Marco Streller, warum ist Raphael Wicky der neue Trainer des FC Basel?

Das hat mehrere Gründe. Wir haben uns getroffen, er hat sein Konzept vorgestellt, und es hat uns überzeugt. Wir wollten einen jungen Trainer, der eine gute Philosophie hat, der die Jungen kennt, was in unserem Konzept ja ein wichtiger Punkt ist. Wir haben das Feuer gespürt und den Mut und das Bekenntnis, das er für diesen Posten braucht. Raphael Wicky ist ein Fachmann, hat Erfahrung und spricht fünf Sprachen. Er hat uns zu hundert Prozent überzeugt.

Sind viele Bewerbungen eingegangen?

Sehr sehr viele. Und es waren interessante Trainer darunter. Wir hatten aber schnell unsere Entscheidung getroffen.

Thorsten Fink war ein Name, der die Runde machte. Und er soll auch in Basel gewesen sein.

Zusammen gesehen hat uns niemand. Er hat in Basel auch andere Freunde. Es gab nie ein Angebot. Und ich bin nicht verantwortlich für seine Reiseplanung.

Half es Ihnen bei Ihrer Entscheidung, dass in der Bundesliga viele vergleichsweise junge Trainer Erfolg haben?

Natürlich kriegt man das mit und ist froh, dass es viele funktionierende Beispiele gibt. Julian Nagelsmann beispielsweise, der zum Teil jünger ist als seine Spieler. Das ist eine grossartige Geschichte. Diese Beispiele waren allerdings nicht entscheidend für unsere Wahl.

21.04.2017; Basel; Fussball Super League - MK FC Basel; Marco Streller waehrend der Pressekonferenz. Raphael Wicky (Basel) wird als Trainer ab der kommenden Saison vorgestellt. (Andy Mueller/freshfocus)

Das neue Gespann an der sportlichen Spitze nimmt Platz beim FC Basel: Raphael Wicky (links) und Marco Streller. (Bild: Andy Mueller/freshfocus)

_
» Raphael Wicky wird neuer Trainer des FC Basel – der Bericht bei der TagesWoche

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Sport, FC Basel, Fussball

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Raphael Wicky – die konsequente Wahl Weiterlesen

Raphael Wicky wird neuer Trainer des FC Basel Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

21.4.2017, 19:18 Uhr

Raphael Wicky: «Für mich ist das ein grosser Schritt»

Text

Text:

  • 23.04.2017 um 00:46
    Einmal ohne alles

    Eine Mannschaft ohne Spannkraft liefert einen Fussball ab, dem jegliche Dringlichkeit abgeht. Die Spieler des FC Basel scheinen mit dem Kopf irgendwo anders gewesen zu sein – und kommen gegen Vaduz noch mit einem Ausgleichstor unter höchst glückhaften Umständen davon.

  • 22.04.2017 um 16:00
    Urs Fischer hätte lieber verloren, denn dieser FC Basel ist mit dem Kopf schon bei der Party

    So schwach hat man den FC Basel kaum je gesehen in dieser Saison. Der Meister sichert sich in der Nachspielzeit mit einem viel diskutierten Tor durch Seydou Doumbia einen Punkt gegen den FC Vaduz. Die Meisterparty ist vertagt nach einer Leistung, mit der Trainer Urs Fischer ganz und gar nicht zufrieden ist. Mit ein Grund dafür sind für den Trainer die vielen Nebenschauplätze.

  • 21.04.2017 um 19:18
    Raphael Wicky: «Für mich ist das ein grosser Schritt»

    Überraschend kommt die Meldung nicht, dass Raphael Wicky neuer Trainer des FC Basel wird. Bei seinem ersten Auftritt vor den Medien wird klar warum: Der 39-Jährige tritt das Amt im Sommer mit viel Selbstvertrauen an. Aufzeichnung der Pressekonferenz.

  • 20.03.2017 um 14:26
    Zum Artikel: Luca Zuffi schafft den Anschluss an das Spitzentrio

    Auf dieser Seite finden Sie die gesamte Berichterstattung der TagesWoche zum FC Basel: alle Geschichten, sämtliche Spiele und jede Menge Zahlen.

  • 17.03.2017 um 16:06
    Zum Artikel: Ohne Rücksicht auf die Landesauswahl

    Wie Recht Sie haben, Herr Tanner. Also bezüglich der Tickets, meine ich. Den anderen Punkt lassen wir einfach mal so stehen.

  • 05.12.2016 um 09:25
    Zum Artikel: Bernhard Heusler: «Diese Niederlage musste ja mal kommen»

    Guten Morgen Piet Westdijk, ich habe das Video auf mehreren Geräten getestet. Bei mir funktioniert der Ton immer. Gspässig, uns würde zwecks Optimierung natürlich interessieren, warum es bei Ihnen offenbar nicht funktioniert. Beste Grüsse

Aktuell

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Diskussionen nach der entscheidenden Szene der Partie: Die Vaduzer versuchen Schiedsrichter Adrien Jaccottet noch umzustimmen, der entscheidet aber auf Tor, der FC Basel holt sich in der Nachspielzeit doch noch einen Punkt.
5

Super League 

Mit dem Kopf woanders

So schwach hat man den FC Basel kaum je gesehen in dieser Saison. Der Meister sichert sich in der Nachspielzeit mit einem viel diskutierten Tor durch Seydou Doumbia einen Punkt gegen den FC Vaduz. Die Meisterparty ist vertagt nach einer Leistung, mit der Trainer Urs Fischer ganz und gar nicht zufrieden ist. Mit ein Grund dafür sind für den Trainer die vielen Nebenschauplätze.Von Samuel Waldis und Christoph Kieslich. Weiterlesen5 Kommentare

Keystone/Georgios Kefalas: Sinnbild für einen quälenden Auftritt des FC Basel: Marc Janko (rechts) nimmt in dieser Szene dem besser postierten Michael Lang den Ball weg.
3

FC Basel, Einzelkritik 

Einmal ohne alles

Eine Mannschaft ohne Spannkraft liefert einen Fussball ab, dem jegliche Dringlichkeit abgeht. Die Spieler des FC Basel scheinen mit dem Kopf irgendwo anders gewesen zu sein – und kommen gegen Vaduz noch mit einem Ausgleichstor unter höchst glückhaften Umständen davon.Von Christoph Kieslich und Samuel Waldis. Weiterlesen3 Kommentare

sda: Pablo Brägger gewann als erster Schweizer seit 21 Jahren wieder einen EM-Titel.

Turnen 

Historischer Triumph für die Turner

Pablo Brägger und Oliver Hegi feiern an den Europameisterschaften in Cluj-Napoca am Reck einen historischen Triumph. Die beiden holen am Königsgerät den ersten Schweizer-Doppelsieg in der Geschichte.Von sda. Weiterlesen