LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Tourismus 

21.4.2017, 04:50 Uhr

Basel ist das Überlaufbecken von Luzern

21.4.2017, 04:50 Uhr

Noch nie übernachteten so viele Touristen in Basel. Das Wachstum dürfte weitergehen: Basel profitiert vermehrt vom Dichtestress in Interlaken und Luzern. Von

Nils Fisch: Messen, Kunstausstellungen, neue Hotels: Es gibt handfeste Gründe dafür, warum so viele Deutsche, Chinesen und US-Amerikaner Basel besuchen.

Messen, Kunstausstellungen, neue Hotels: Es gibt handfeste Gründe dafür, warum so viele Deutsche, Chinesen und US-Amerikaner Basel besuchen. (Bild: Nils Fisch)

Hätte Daniel Egloff gestern ein Fläschchen geköpft, niemand hätte es ihm übel genommen. Der Basler Tourismuschef durfte höchst erfreuliche Zahlen zur Kenntnis nehmen: Nie zuvor übernachteten derart viele Touristen in Basel wie im letzten Monat. 125'000 Logiernächte verbuchte Basel-Stadt im März 2017, im Vergleich zum Vorjahr schnellte die Zahl um 20 Prozent hoch. 

Doch Egloff betrachtet den Erfolg nüchtern. Er weiss: Die meisten Effekte hinter dem grossen Plus passierten ohne sein Zutun. Vier Gründe hat Egloff ausgemacht hinter dem Basel-Boom:

  1. Die Fasnacht und die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld fielen ausnahmsweise in den März. 
  2. Die Hotelschiff-Übernachtungen sind massiv zurückgegangen. Während der Baselworld ankerten nur noch 9 Hotelschiffe im Rhein, in früheren Jahren waren es auch schon doppelt so viele. Das hat Auswirkungen auf die Statistik, da Hotelschiffe gesondert betrachtet werden.
  3. Mit dem «Ibis Style» hat ein neues Hotel aufgemacht.
  4. Die Monet-Ausstellung im Beyeler Museum war ein Zuschauermagnet.

 

Tourismus-Boom in Basel: Steiles Wachstum von inländischen und ausländischen Gästen (grau)

Tourismus-Boom in Basel: Steiles Wachstum von inländischen (rot) und ausländischen Gästen (grau). (Bild: Statistisches Amt BS)

«Sie sehen, es gibt Erklärungen für diese Zahlen – aber überrascht haben sie mich schon», sagt Egloff, Direktor von Basel Tourismus. In diesem Jahr fiel die Messe Swissbau aus, das stimmte Egloff pessimistisch. Die Zahlen in Januar und Februar waren entsprechend noch rückläufig, doch im März war Basel-Stadt derart gefragt, dass das gesamte erste Quartal 2017 das beste je war: plus 3,5 Prozent.

Die Monet-Ausstellung habe besonders Gäste aus Deutschland angezogen, sagt Egloff. Um Rund die Hälfte stieg die Zahl deutscher Touristen im März 2017. Auch aus den USA (plus 22 Prozent) und China (plus 70 Prozent) strömten deutlich mehr Besucher nach Basel.

Stress in Luzern

Auch für den Rest des Jahres erwartet Daniel Egloff ein leichtes Wachstum von zwei, drei Prozent. Dabei profitiere Basel-Stadt davon, dass Schweizer Top-Destinationen wie Interlaken und Luzern an der Kapazitätsgrenze angelangt sind. «Wir haben vermehrt gut betuchte Touristen, die sich diesen Stress nicht mehr antun wollen und in Basel anfragen», sagt Egloff. 

Basel-Stadt profitiert damit zumindest indirekt von den Millionenkampagnen von Schweiz Tourismus. Egloff ist allerdings hörbar unzufrieden über die Politik von Schweiz Tourismus: «Es werden mit Luzern, Interlaken, Jungfrau immer dieselben Produkte promotet, Basel ist da leider nicht dabei. Von Schweiz Tourismus profitieren wir nur minim.»

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Tourismus, Basel

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Tourismus in Basel dank Fussball im Aufwind Weiterlesen

Vom Provinznest zur hippen Kulturstadt Weiterlesen

Die zehn drängendsten Fragen von Touristen Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Melony

    am 22.04.2017, 07:28

    Auszug aus einem chinesischen Reiseprospekt (sinngemässe, deutsche Übersetzung):

    "Wenn du Kappelblukke besuken in Luzeln wil dil nok senken Übelnaktung in Basle fül Besuk von Stukki Shoppingcentel".

    Alles klar, woher die vielen "Übelnaktungen" in Basel kommen?

Informationen zum Artikel

21.4.2017, 04:50 Uhr

Basel ist das Überlaufbecken von Luzern

Text

Text:

  • 09.04.2017 um 14:18
    Zum Artikel: Unerwünschte Quartieroase

    Weil hier Fragen aufgetaucht sind, die einen Zusammenhang herstellen zwischen Leerstand und Einsprachen: Das Baugesuch wurde am 9. August 2016 eingereicht. Dagegen sind rund 100 Einsprachen eingegangen. Der Bauentscheid wurde am 29. Dezember 2016 gefäl...

  • 25.03.2017 um 20:57
    Zum Artikel: Riehen ist hipper als das Matthäusquartier

    Der Textbeginn ist selbstverständlich eine Überzeichnung, um die Unterschiede herauszuarbeiten. Aber ja, etwas hastig geschrieben. @Kurmann: Das Matthäus wächst ja, weshalb der Leerstand sicher nicht grösser wird trotz der interkantonalen Umzüge. Die T...

  • 15.03.2017 um 13:33
    Zum Artikel: Fleischlustige Spinnen, sich zerfleischende Baselbieter und ein neuer Hackfleischtempel

    Die paar Nullen…Sie sind vielleicht pingelig. Im Ernst: Danke für den Hinweis, ist korrigiert!

Aktuell

Keystone/GEORGIOS KEFALAS: Diskussionen nach der entscheidenden Szene der Partie: Die Vaduzer versuchen Schiedsrichter Adrien Jaccottet noch umzustimmen, der entscheidet aber auf Tor, der FC Basel holt sich in der Nachspielzeit doch noch einen Punkt.
5

Super League 

Mit dem Kopf woanders

So schwach hat man den FC Basel kaum je gesehen in dieser Saison. Der Meister sichert sich in der Nachspielzeit mit einem viel diskutierten Tor durch Seydou Doumbia einen Punkt gegen den FC Vaduz. Die Meisterparty ist vertagt nach einer Leistung, mit der Trainer Urs Fischer ganz und gar nicht zufrieden ist. Mit ein Grund dafür sind für den Trainer die vielen Nebenschauplätze.Von Samuel Waldis und Christoph Kieslich. Weiterlesen5 Kommentare

Keystone/Georgios Kefalas: Sinnbild für einen quälenden Auftritt des FC Basel: Marc Janko (rechts) nimmt in dieser Szene dem besser postierten Michael Lang den Ball weg.
3

FC Basel, Einzelkritik 

Einmal ohne alles

Eine Mannschaft ohne Spannkraft liefert einen Fussball ab, dem jegliche Dringlichkeit abgeht. Die Spieler des FC Basel scheinen mit dem Kopf irgendwo anders gewesen zu sein – und kommen gegen Vaduz noch mit einem Ausgleichstor unter höchst glückhaften Umständen davon.Von Christoph Kieslich und Samuel Waldis. Weiterlesen3 Kommentare

sda: Pablo Brägger gewann als erster Schweizer seit 21 Jahren wieder einen EM-Titel.

Turnen 

Historischer Triumph für die Turner

Pablo Brägger und Oliver Hegi feiern an den Europameisterschaften in Cluj-Napoca am Reck einen historischen Triumph. Die beiden holen am Königsgerät den ersten Schweizer-Doppelsieg in der Geschichte.Von sda. Weiterlesen