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Tourismus 

21.4.2017, 04:50 Uhr

Basel ist das Überlaufbecken von Luzern

21.4.2017, 04:50 Uhr

Noch nie übernachteten so viele Touristen in Basel. Das Wachstum dürfte weitergehen: Basel profitiert vermehrt vom Dichtestress in Interlaken und Luzern. Von

Nils Fisch: Messen, Kunstausstellungen, neue Hotels: Es gibt handfeste Gründe dafür, warum so viele Deutsche, Chinesen und US-Amerikaner Basel besuchen.

Messen, Kunstausstellungen, neue Hotels: Es gibt handfeste Gründe dafür, warum so viele Deutsche, Chinesen und US-Amerikaner Basel besuchen. (Bild: Nils Fisch)

Hätte Daniel Egloff gestern ein Fläschchen geköpft, niemand hätte es ihm übel genommen. Der Basler Tourismuschef durfte höchst erfreuliche Zahlen zur Kenntnis nehmen: Nie zuvor übernachteten derart viele Touristen in Basel wie im letzten Monat. 125'000 Logiernächte verbuchte Basel-Stadt im März 2017, im Vergleich zum Vorjahr schnellte die Zahl um 20 Prozent hoch. 

Doch Egloff betrachtet den Erfolg nüchtern. Er weiss: Die meisten Effekte hinter dem grossen Plus passierten ohne sein Zutun. Vier Gründe hat Egloff ausgemacht hinter dem Basel-Boom:

  1. Die Fasnacht und die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld fielen ausnahmsweise in den März. 
  2. Die Hotelschiff-Übernachtungen sind massiv zurückgegangen. Während der Baselworld ankerten nur noch 9 Hotelschiffe im Rhein, in früheren Jahren waren es auch schon doppelt so viele. Das hat Auswirkungen auf die Statistik, da Hotelschiffe gesondert betrachtet werden.
  3. Mit dem «Ibis Style» hat ein neues Hotel aufgemacht.
  4. Die Monet-Ausstellung im Beyeler Museum war ein Zuschauermagnet.

 

Tourismus-Boom in Basel: Steiles Wachstum von inländischen und ausländischen Gästen (grau)

Tourismus-Boom in Basel: Steiles Wachstum von inländischen (rot) und ausländischen Gästen (grau). (Bild: Statistisches Amt BS)

«Sie sehen, es gibt Erklärungen für diese Zahlen – aber überrascht haben sie mich schon», sagt Egloff, Direktor von Basel Tourismus. In diesem Jahr fiel die Messe Swissbau aus, das stimmte Egloff pessimistisch. Die Zahlen in Januar und Februar waren entsprechend noch rückläufig, doch im März war Basel-Stadt derart gefragt, dass das gesamte erste Quartal 2017 das beste je war: plus 3,5 Prozent.

Die Monet-Ausstellung habe besonders Gäste aus Deutschland angezogen, sagt Egloff. Um Rund die Hälfte stieg die Zahl deutscher Touristen im März 2017. Auch aus den USA (plus 22 Prozent) und China (plus 70 Prozent) strömten deutlich mehr Besucher nach Basel.

Stress in Luzern

Auch für den Rest des Jahres erwartet Daniel Egloff ein leichtes Wachstum von zwei, drei Prozent. Dabei profitiere Basel-Stadt davon, dass Schweizer Top-Destinationen wie Interlaken und Luzern an der Kapazitätsgrenze angelangt sind. «Wir haben vermehrt gut betuchte Touristen, die sich diesen Stress nicht mehr antun wollen und in Basel anfragen», sagt Egloff. 

Basel-Stadt profitiert damit zumindest indirekt von den Millionenkampagnen von Schweiz Tourismus. Egloff ist allerdings hörbar unzufrieden über die Politik von Schweiz Tourismus: «Es werden mit Luzern, Interlaken, Jungfrau immer dieselben Produkte promotet, Basel ist da leider nicht dabei. Von Schweiz Tourismus profitieren wir nur minim.»

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Melony

    am 22.04.2017, 07:28

    Auszug aus einem chinesischen Reiseprospekt (sinngemässe, deutsche Übersetzung):

    "Wenn du Kappelblukke besuken in Luzeln wil dil nok senken Übelnaktung in Basle fül Besuk von Stukki Shoppingcentel".

    Alles klar, woher die vielen "Übelnaktungen" in Basel kommen?

Informationen zum Artikel

21.4.2017, 04:50 Uhr

Basel ist das Überlaufbecken von Luzern

Text

Text:

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  • 12.05.2017 um 04:50
    «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    Dient das geplante Basler Ozeanium dem Meeresschutz? Oder beteiligt sich der Zoo Basel damit nicht viel mehr an der Zerstörung von Korallenriffen? Thomas Jermann, Meeresbiologe und Projektleiter Ozeanium, nimmt Stellung zur Rolle des Basler Zoos im schädlichen Handel mit Wildfischen.

  • 12.05.2017 um 10:27
    Zum Artikel: «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    Wenn Sie auf «Statistikmethode» klicken, erhalten Sie Informationen dazu. Demnach ist es der «fakturierte Preis», wie es heisst. Also der Preis, den der Empfänger einer Sendung bezahlt. Warum Süsswasserfische teurer sind pro Kilo, weiss ich auch nicht....

  • 12.05.2017 um 09:22
    Zum Artikel: «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    1) Die Aussenhandelsstatistik der Schweiz (Swiss-Impex), wobei ich jetzt sehe, dass der Wert sämtlicher lebend importierter Salzwasser-Zierfische für 2016 auf 500'000 Franken veranschlagt wird. 2) Der Verkaufspreis.

  • 09.04.2017 um 14:18
    Zum Artikel: Unerwünschte Quartieroase

    Weil hier Fragen aufgetaucht sind, die einen Zusammenhang herstellen zwischen Leerstand und Einsprachen: Das Baugesuch wurde am 9. August 2016 eingereicht. Dagegen sind rund 100 Einsprachen eingegangen. Der Bauentscheid wurde am 29. Dezember 2016 gefäl...

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