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Kommentar 

11.4.2017, 00:00 Uhr

Urs Fischer – besser als sein Ruf

11.4.2017, 00:00 Uhr

Der grosse Wurf sei Urs Fischer mit dem FC Basel nicht gelungen, heisst es allenthalben. Aber die Wahrnehmung des scheidenden Trainers trügt. Von

Reuters/Andrew Couldridge: Grosser Moment in Urs Fischers Trainerkarriere: das Duell gegen Arsène Wengers Arsenal London in der Champions League. In diesem Wettbewerb hat Fischer die Überraschung nicht geschafft – was ihm nun zum Verhängnis wird.

Grosser Moment in Urs Fischers Trainerkarriere: das Duell gegen Arsène Wengers Arsenal London in der Champions League. In diesem Wettbewerb hat Fischer die Überraschung nicht geschafft – was ihm nun zum Verhängnis wird. (Bild: Reuters/Andrew Couldridge)

Überrascht sein kann niemand. Nachdem der FC Basel am Freitag eine Zeitenwende eingeläutet hat, ist der Trainer das erste Personalopfer. Und im Blätterwald ertönt sogleich zum wiederholten Male das Lied, dass dem bald zweifachen Meistertrainer Urs Fischer der grosse Wurf in Basel nicht gelungen sei. 

Aber was ist ein grosser Wurf? Ist es ein Sieg in der Champions League gegen einen Grossen, wofür eine einzige splendide Tagesform reicht? Oder ist es der überzeugende nationale Erfolg, der nur dann erreicht wird, wenn eine Mannschaft mit herausragender Konstanz am Werk ist? 

Urs Fischer ist es gelungen, mit dem FCB den 19. Meistertitel zu gewinnen. Den 20. Titel könnte er mit der höchsten Punktzahl holen, die eine Schweizer Mannschaft seit Bestehen der Super League je erreicht hat. Auch das erste Double seit 2012 liegt in Reichweite.

» Der FCB und Urs Fischer trennen sich nach der Saison

Mit Fischer eines der aufregendsten Spiele der letzten Jahre erlebt

Das reicht in Basel offenbar nicht mehr, um die Fussballinteressierten zufriedenzustellen. Es braucht den grossen Wurf im internationalen Geschäft. Dass zwischen Erreichen oder Verfehlen eines solchen zuweilen nur wenige Zentimeter liegen, konnte man gegen Paris Saint-Germain miterleben.

Fischer hat sich in seiner ersten Saison nicht für die Champions League qualifiziert, das ist auch für ihn die grösste Enttäuschung. Und Fischer hat es in seiner zweiten Saison nicht geschafft, Razgrad in der Champions-League-Gruppenphase hinter sich zu lassen.

Aber Fischer hat sich in der Europa League gegen die französische Spitzenmannschaft AS Saint-Etienne durchgesetzt, in einem Spiel, das im St.-Jakob-Park zu den aufregendsten der letzten Jahre gehört. Der FCB qualifizierte sich damit für den Achtelfinal, nur zweimal kamen die Basler in ihrer jüngeren Europacup-Geschichte weiter als in diese Runde der letzten 16.

Was Urs Fischer alles vorgeworfen wird

Fischer wird vorgeworfen, er lasse keinen attraktiven Fussball spielen. 2,5 Tore pro Liga-Spiel in diesem Jahr und 2,4 im letzten sprechen eine andere Sprache. 2,3 Tore waren es unter Paulo Sousa, 1,9 und 1,7 unter Murat Yakin. Dass die Partien in der Liga selten attraktiv waren, weil die Spannung fehlte, ist nicht Fischers Problem.

Dem 51-Jährigen wird vorgeworfen, er setze zu wenig auf junge Spieler. Unter Fischer hat der 21-jährige Manuel Akanji seinen Marktwert mutmasslich um ein Vielfaches gesteigert. Mohamed Elyounoussi (22) spielt eine prägende Rolle, bei Alexander Fransson (23) hat Fischer Spielmacherqualitäten herausgekitzelt, und er hat sich nicht gescheut, Raoul Petretta, den Mann aus dem eigenen Nachwuchs, ins kalte Wasser zu werfen.

Urs Fischer war es auch, der Breel Embolo immer öfter auf dem rechten Flügel einsetzte. Jenen Spieler, der dem FCB rund 25 Millionen Franken Transfererlös eintrug.

Fischer wird weiter vorgeworfen, er habe zu wenig Akteure aus dem Nachwuchs eingebunden. Das hat auch damit zu tun, dass sich nicht viele aus dem Nachwuchs für höhere Aufgaben aufdrängten. Der FC Basel verfügt nicht über die Fülle an Hochbegabten wie in den letzten Jahren; ein Umstand, der natürlichen Schwankungen unterworfen ist.

Die unausweichliche Entscheidung

Es ist nicht undenkbar, dass die alte Vereinsführung mit Urs Fischer in eine dritte Saison gegangen wäre. Schliesslich hält sie ihn für den erwachsensten Trainer der letzten Jahre – sowohl im menschlichen Umgang innerhalb des Vereins als auch in der Moderation eines grossen Kaders mit vielen Nationalspielern.

Vielleicht hätte die neue Führung aber gut daran getan, in der Zeit des grossen Umbruchs, da kaum ein Stein auf dem anderen bleibt, an einem zentralen Element festzuhalten: an einem Trainer, der für Konstanz steht. Dass die neue Führung mit Urs Fischer weitermacht, war dennoch unvorstellbar.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Nilving

    am 10.04.2017, 17:05

    Urs Fischer

    - nicht gut genug
    - nicht der passende/richtige

  2. Georg

    am 10.04.2017, 17:06

    Fischer - einer der anständigsten Menschen, die der FCB je als Trainer hattr.

    1. Nilving

      am 10.04.2017, 17:12

      viel zu anständig. der FCB ist ein einfacher Arbeiterverein (auch wenn er aktuell ein grosses budget hat)

      p.s. es ist auch einfach anständig zu sein, wenn man beim reden nichts sagt.

  3. Nilving

    am 10.04.2017, 17:09

    zudem ging es nicht um den grossen Wurf. im gegenteil (immer wieder die Argumente wieso UF eben nicht geeingnet ist.)

    PERSON:
    -Persönlichkeit
    -Mut
    -Modernität
    -Frische und Dynamik
    -Auftreten (Selbstbewusstsein und nicht nur übertriebene Bescheidenheit)

    FUSSBALL:
    -Zum FCB passendes, modernes System
    -Klarer Aufbau, Linie und Konzept
    -Einbau von 1-3 Junioren ins die Stammformation (ca 15 Spieler) pro Saison.

  4. Odysseus25

    am 10.04.2017, 17:25

    Danke, Herr Waldis, das musste mal festgehalten werden! Urs Fischer war m.E. fachlich kaum schwächer als seine beiden Vorgänger - menschlich jedoch um einiges stärker. Aber oft entscheiden im Fussball Zufälligkeiten oder "natürliche Schwankungen", wie Sie es nennen, darüber, ob jemand - speziell ein Trainer - als erfolgreich wahrgenommen wird.

  5. Dänny

    am 10.04.2017, 18:30

    "die französische Spitzenmannschaft AS Saint-Etienne"

    ROFL

    "Dass die Partien in der Liga selten attraktiv waren, weil die Spannung fehlte, ist nicht Fischers Problem."

    Doch, genau das ist sein Problem, denn es ist sein Job dafür zu sorgen, dass die 25'000 im Stadion etwas geboten bekommen. Das muss kein Kampf um die Meisterschaft sein, die sowieso feststeht. Es reicht, ein paar schöne Tore (von mir aus auch 10) zu zelebrieren, statt sich nach dem Spiel zu fragen, weshalb man schon wieder... mehr"die französische Spitzenmannschaft AS Saint-Etienne"

    ROFL

    "Dass die Partien in der Liga selten attraktiv waren, weil die Spannung fehlte, ist nicht Fischers Problem."

    Doch, genau das ist sein Problem, denn es ist sein Job dafür zu sorgen, dass die 25'000 im Stadion etwas geboten bekommen. Das muss kein Kampf um die Meisterschaft sein, die sowieso feststeht. Es reicht, ein paar schöne Tore (von mir aus auch 10) zu zelebrieren, statt sich nach dem Spiel zu fragen, weshalb man schon wieder einen Zittersieg gegen einen komplett inferioren Gegner über sich ergehen lassen musste.

    1. Wahrsager

      am 11.04.2017, 14:28

      Sie haben wohl noch nie Fussball gespielt. Er musste die Spieler schonen das war doch offensichtlich.

  6. Dario Derchun

    am 10.04.2017, 19:20

    Urs fischer war ein guter trainer. Hat in der meisterschaft die mannschaft fast immer richtig eingestellt. Gegen paris war man zwei mal nah an einer sensation. Er war anständig, ehrlich im umgang mit den spielern und hart arbeitent. Schade! Danke urs

  7. vitto

    am 10.04.2017, 19:28

    Den Einen geht es um Sport den Anderen um "Brot und Spiele". Der Unterschied ist auch an den Kommentaren gut ersichtlich.
    Das Hr. Burgener ein "Brot und Spiele"-Mann ist, sollte auch klar sein. Er ist kein Mäzen er ist ein ...Unternehmer.

  8. Stefan König

    am 10.04.2017, 20:38

    Der FCB ist seit einem gefühlten Jahrhundert der dominierende Fussballverein der Schweiz - und gleichzeitig der mit den meisten Trainerwechseln. Der Trainerwechsel selbst ist zum wichtigsten Unterhaltungsfaktor geworden, wo doch die Meisterschaft meist schon nach den ersten 90 Minuten der Saison entschieden ist. Da ist doch wesentlich spannender die alljährliche Frage, wen die Clubleitung wohl als nächstes verheizt.

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