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Steuergesetz 

14.3.2017, 16:46 Uhr

Steuern direkt von Lohn abziehen? In Basel-Stadt wohl bald Realität

14.3.2017, 16:46 Uhr

Wer in Basel-Stadt arbeitet und lebt, soll einen Teil seines Lohnes künftig direkt der Steuerverwaltung abliefern. Die Regierung schlägt dem Grossen Rat eine entsprechende Gesetzesänderung vor – wenn auch nicht ganz freiwillig. Von

Der direkte Steuerabzug vom Lohn rückt in Basel-Stadt der Umsetzung näher: Die Basler Regierung unterbreitet dem Grossen Rat eine Vorlage zur Teilrevision des Steuergesetzes, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Zuvor hatte die Regierung die geplante Systemänderung bei Firmen in die Vernehmlassung geschickt. 

Freiwillig will die Regierung den direkten Steuerabzug für Arbeitnehmer allerdings nicht einführen. Sie setzt damit eine Motion von SP-Grossrat Ruedi Rechsteiner um, die 2015 vom Parlament überwiesen wurde, obwohl die Regierung selber gegen das Anliegen war. Die Idee hinter Rechsteiners Motion: Durch den automatisierten Steuerabzug könnten soziale Probleme und Betreibungen verhindert werden, da die Steuerrechnung für viele Menschen zur Schuldenfalle wird.

Gemäss der vom Finanzdepartement vorgeschlagenen Variante sollen die Angestellten zwischen 3 bis 10 Prozent ihres monatlichen Lohnes an die Steuerverwaltung abliefern – den Betrag sollen die Arbeitnehmer selber bestimmen können.

25'000 Personen betroffen

Vom neuen System betroffen wären 25'000 Personen – und zwar all jene, die zugleich in Basel wohnen und arbeiten (nicht mitgezählt sind Selbstständige). Wie viele Firmen in Basel für ihre Angestellten die Steuern direkt vom Lohn abziehen müssten, ist unbekannt. Für Arbeitnehmer würde keine Pflicht bestehen, sich ihre Steuern direkt vom Lohn abziehen zu lassen, Arbeitgeber müssten bei diesem Systemwechsel hingegen mitmachen – sofern sie kein Kleinstbetrieb sind (nicht mehr als 300'000 Franken Lohn pro Jahr auszahlen).

Die Vorlage geht nun in die vorberatende Wirtschafts- und Abgabekommission. Bis der Grosse Rat darüber berät, dauert es noch eine Weile. Die Chancen stehen trotz Widerstand des Arbeitgeberverbandes aber nicht schlecht, dass das Anliegen von Rechsteiner durchkommt. «Ich bin zuversichtlicher als auch schon, zumal sich die Mehrheitsverhältnisse im Grossen Rat seit der letzten Legislatur verändert haben. Es werden aber viele Gespräche nötig sein», sagt Ruedi Rechsteiner.

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Grosser Rat BS, Steuern, Regierungsrat BS, Rudolf Rechsteiner

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Dinu Marsson

    am 14.03.2017, 17:22

    Die wichtigste Information fehlt im Artikel (oder habe ich sie zweimal überlesen?): Was ist die Begründung für diesen Systemwechsel?

    1. Redaktionsmitglied

      Mike Niederer

      am 14.03.2017, 17:58

      Geehrter Herr Marsson

      Vielen Dank für das Aufmerksame Mehrfachlesen. Die Begründung, nämlich dass die Steuerrechnung für Viele zur Verschuldung führt, ist im Artikel tatsächlich untergegangen. Sie ist jetzt im zweiten Abschnitt ergänzt. Eine ausführlichere Version finden Sie im Link zu Ruedi Rechsteiners Motion.

    2. Dinu Marsson

      am 14.03.2017, 18:44
  2. Markus Schöpfer

    am 14.03.2017, 18:30

    Ein Segen für die Steuerverwaltung, ein Segen für die Finanzdirektorin. Weniger Steuerausfälle, weniger Umtriebe, höhere Liquidität. Es dürfte aber nicht allen schmecken, denn ein Stück Autonomie ginge verloren.

    1. M Cesna

      am 14.03.2017, 18:56

      Wenn man sich dann noch die Steuererklärung ersparen könnte, halt auch eine kleine Tragik für alle diese Büros, die davon lebten.

      Vorteil für den Kleinen: Er kann seine erhaltenen Batzen ausgeben (fast, bis auf die Krankenkasse, die er doch noch selber zahlen darf.)

  3. Daniel Lüscher

    am 14.03.2017, 19:01
  4. peter meier1

    am 14.03.2017, 20:19

    Sind es wirklich nur noch 25'000 Personen die in Basel wohnen und Einkommen versteuern ? Und die anderen rund 175'000 haben kein festes Einkommen ? Es gibt doch etwa 1 Kantonsangestellten auf 11 Einwohner, also finanzieren etwa 2 Steuerzahler einen Staatsangestellten ! Da sind wohl irgendwelche Zahlen unkorrekt oder ist meine Überlegung falsch (ich hoffe!)

    1. Fritz Weber

      am 14.03.2017, 20:35

      Wer sagt denn, dass dieser Staatsangestellte in Basel wohnt? ;)

    2. peter meier1

      am 15.03.2017, 05:57

      @ Fritz Weber - wo dieser dann wohnt ist ja nicht relevant, aber bezahlt wird er vom Steuergeld in Basel Stadt, eben genau von diesen 25'000 Bürgern die hier noch Steuern zahlen und den verbliebenen Unternehmen. Vermutlich zu 80% von Novartis/Roche. Und ei andern 175'000 Mitbürger sind Kinder/Rentner/Hausfrauen und Sozialhilfe- und IV Bezüge. Das sind unglaubliche Zahlen, die einem zu Denken geben sollten !

    3. Barbara Mujagic

      am 15.03.2017, 07:11

      Vom neuen System betroffen wären 25'000 Personen – und zwar all jene, die ZUGLEICH in Basel wohnen UND arbeiten.

Informationen zum Artikel

14.3.2017, 16:46 Uhr

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