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Kleinbasel 

22.2.2016, 17:20 Uhr

Anwohner reichen Einsprache gegen neue Abendshows von Basel Tattoo ein

22.2.2016, 17:20 Uhr

Der Streit zwischen Anwohnern und dem Basel Tattoo geht in die nächste Runde: Der Verein «Heb Sorg zum Glaibasel» geht erneut gegen das Militärmusikfestival vor und reicht Einsprache gegen eine Erweiterung der Abendveranstaltungen ein. Von

Keystone/PATRICK STRAUB: Das Militärmusikfestival Basel Tattoo sorgt erneut für Ärger. Auf dem Bild ist die «New Zealand Army Band» zu sehen, die vergangenes Jahr einen Auftritt am Basel Tattoo hatte.

Das Militärmusikfestival Basel Tattoo sorgt erneut für Ärger. Auf dem Bild ist die «New Zealand Army Band» zu sehen, die vergangenes Jahr einen Auftritt am Basel Tattoo hatte. (Bild: Keystone/PATRICK STRAUB)

Thomas Mächler zeigt sich auch nach jahrelangem Kampf gegen das Basel Tattoo kein bisschen müde. Noch immer gehen die Emotionen hoch bei ihm, wenn es um das Militärmusikfestival geht. Der Präsident des Vereins «Heb Sorg zum Glaibasel» wird gemeinsam mit 28 Anwohnern Einsprache gegen das Militärmusikfestival einreichen, wie er gegenüber der TagesWoche bestätigt.

Streitpunkt ist dieses Mal, dass Basel Tattoo künftig weniger Nachmittags- und dafür mehr Abendvorstellungen durchführen will. Dafür hat die Basler Regierung letzten September den Organisatoren für die Jahre 2016 und 2017 je zwei zusätzliche Veranstaltungstage bewilligt. Statt wie bisher neun, kann das Basel Tattoo damit in den nächsten zwei Jahren auf dem Kasernenareal insgesamt elf Abendshows durchführen.

Das passt den Anwohnern allerdings nicht. Sie wehren sich mit einer Einsprache gegen die am 23. Januar im Kantonsblatt publizierten Belegungsdaten des Kasernenareals vom 6. Juli bis 5. August 2016. «Wir sind ganz klar gegen noch mehr Abendveranstaltungen. Bereits jetzt dauert das Basel Tattoo mit allem Drum und Dran bis 3 Uhr früh – und zwischen 5 und 6 Uhr kommt bereits die Stadtreinigung. Unsere Nachtruhe wird massiv gestört», sagt Mächler.

Runder Tisch erfolglos

Der Verein kämpft jedoch nicht nur per Einsprache gegen mehr Abendveranstaltungen des Basel Tattoo, sondern geht auch gerichtlich dagegen vor. «Wir haben die Bewilligung der Regierung beim Verwaltungsgericht angefochten. Es ist schon fraglich, ob die Regierung das einfach so bestimmen kann», sagt Mächler. Er rechnet in den nächsten Wochen mit einem Entscheid. 

Für Mächler ist nicht nachvollziehbar, wieso das Basel Tattoo mehr Abendveranstaltungen brauche – zumal die letztjährige Ausgabe nicht ausverkauft war. Eine 31-tägige Belegung des Kasernenareals sei zu lange.

Die Verantwortlichen des Basel Tattoo hatten noch mit einem runden Tisch versucht, die Anwohner zu beruhigen. Aussen vor blieb allerdings der Verein selber. «Wir haben keine Einladung erhalten – uns wollte man am Tisch offensichtlich nicht mal dabei haben», sagt Mächler, der bereits 2012 und 2013 mit Anita Lachenmeier (Grossrätin der Grünen) Widerstand gegen das Tattoo geleistet hat. Damals ging es um Toiletten-Häuschen. Mächler lässt durchblicken, dass er noch lange nicht aufgeben will. «Wir haben Ausdauer und immer mehr Anwohner auf unserer Seite.»

Von Basel Tattoo gibt es momentan keine Stellungnahme zum erneuten Widerstand des Vereins «Heb Sorg zum Glaibasel». Tattoo-Chef Erik Julliard ist im Ausland und will sich nach seiner Rückkehr am Mittwoch dazu äussern.

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Reaktionen

  1. Abbas Schumacher1

    am 22.02.2016, 18:22

    Würde es in Basel eine Abstimmung geben, ob die 2 Vorstellungen zu genehmigen sind, würde es ein JA geben. Ich wohne im Glaibasel und niemand von meinen Freunden, kann das Gezeter von diesem Verein nach vollziehen.

  2. Piet Westdijk

    am 22.02.2016, 19:51

    Ich verstehe Herrn Mächler und sein Verein sehr gut. Mir ist der Schreck vor diesen Strahljägern über Basel anlässlich des Tattoos immer noch in den Knochen. Als Antimilitarist bin ich gegen jegliche Militärmusik, möchte es den Liebhabern aber nicht verbieten (bin doch zu demokratisch), möchte aber für einen kleineren Umfang plädieren, damit die Leute, die dagegen sind, auch noch leben dürfen.. So hoffe ich, dass Herr Mächler beim Verwaltungsgericht durchkommt.

  3. Georg

    am 22.02.2016, 22:45

    Sind 51 militärmusikfreie Wochen zu wenig?

    Gut, nehmen wir die Fasnacht mit den Bummelsonntagen, so kommen wir auf 50 militärmusikfreie Wochen. Immer noch genug Ruhewochen gegenüber solcher Musik.

  4. Anna Pa

    am 22.02.2016, 22:53

    Ich wohne an der Kaserne. Und das gerne. Ich liebe das bunte Treiben auf Wiese und Platz und am Rhein. Besonders im Sommer. Und ich teile diesen Ort gerne. Nicht alles was veranstaltet wird passt mir persönlich. Aber in diesem Sinn soll auch das Tattoo von mir aus existieren. Aber:
    Es nimmt Jahr für Jahr mehr Raum ein. Und bringt eine Masse von Menschen, die nicht eine leise Ahnung von Basel geschweige denn dem Kleinbasel haben. Sie grölen und pissen an meine Hauswand. Schmieren ihren... ... mehrIch wohne an der Kaserne. Und das gerne. Ich liebe das bunte Treiben auf Wiese und Platz und am Rhein. Besonders im Sommer. Und ich teile diesen Ort gerne. Nicht alles was veranstaltet wird passt mir persönlich. Aber in diesem Sinn soll auch das Tattoo von mir aus existieren. Aber:
    Es nimmt Jahr für Jahr mehr Raum ein. Und bringt eine Masse von Menschen, die nicht eine leise Ahnung von Basel geschweige denn dem Kleinbasel haben. Sie grölen und pissen an meine Hauswand. Schmieren ihren Wurstsenf auf meinen Vorplatz. Sehr unangenehm und sehr viele Tage lang. Ich fühle mich oft fremd in meiner eigenen Strasse. Und der Sommer wird immer mehr von diesem Spektakel dominiert.
    Was mich aber wirklich ärgert, ist diese oft unverschämte Respektlosigkeit. Wobei ich wette, dass wenn ich nur meinen grossen Zeh einen der Vorgarten einer der Besucher stecken würde, die Hölle los wäre. Die Tattoomacher sollten sich echt dahingehend Gedanken machen.

  5. Tosca Martino

    am 23.02.2016, 08:36

    Ich pflichte Anna Pa absolut bei. Leben und leben lassen, ist auch meine Devise. Aber es kann nicht sein, dass ein Anlass derart dominant, eine der wenigen Grünflächen Kleinbasels okkupiert und Jahr für Jahr stillschweigend expandiert. Kein anderer Anlass würde derart selbstverständlich von Verwaltung & Regierung durchgewunken werden. Chröttli's Vorschlag wäre auch meiner: Ab ins Joggeli.

  1. Karl Buschweiler

    am 22.02.2016, 16:14

    Leider sind Mächler und Lachenmeier nicht ehrlich. Ihnen geht es nicht um die beiden zusätzlichen Abendvorstellungen. Vielmehr passt den beiden diese Art Show nicht, weil Militärkapellen auftreten und alles was nach Militär riecht, böse ist. Liebes Wahlvolk in Grossbasel-West; in diesem Herbst habt ihr die Möglichkeit, Lachenmeier als Grossrätin abzuwählen. Sie kandidiert ja bewusst nicht in ihrem Wohonort-Wahlkreis, da sie von einer Mehrheit der Kleinbasler nicht gewählt würde.

    1. Verifiziert

      Florian Mathys

      am 22.02.2016, 16:45

      @Karl Buschweiler: Ich nehme an, dass Sie die beiden Unterstellungen in Ihrem Kommentar ausreichend belegen können. Tragen Sie das doch hier noch nach - ansonsten müsste man glatt meinen, Sie wollen demokratische Rechte mit warmer Luft abtun.

    2. Marcel Pfeiffer

      am 22.02.2016, 17:21

      Aber Herr Buschweiler. Haben Sie noch nicht mitbekommen, dass Grossratswahlen, in welchem Wahlkreis au immer (ausser in Bettingen) per Proporzsystem durchgeführt werden? Offenbar nicht! Also nennen Sie mir einEn GewählteN, der/die in ihrem/seinem Wahlkreis von der Mehrheit der Wählenden gewählt wurde?
      Und dann dürfen die Parteien bzw. die Kandidierenden zum Glück noch selber auswählen, wo sie kandidieren, da es bei uns keine Wohnsitzplicht innerhalb des Kantons gibt!
      Also immer zuerst denken... mehrAber Herr Buschweiler. Haben Sie noch nicht mitbekommen, dass Grossratswahlen, in welchem Wahlkreis au immer (ausser in Bettingen) per Proporzsystem durchgeführt werden? Offenbar nicht! Also nennen Sie mir einEn GewählteN, der/die in ihrem/seinem Wahlkreis von der Mehrheit der Wählenden gewählt wurde?
      Und dann dürfen die Parteien bzw. die Kandidierenden zum Glück noch selber auswählen, wo sie kandidieren, da es bei uns keine Wohnsitzplicht innerhalb des Kantons gibt!
      Also immer zuerst denken und dann schreiben :-)

    3. Inaktiver Nutzer

      am 22.02.2016, 21:49

      " Wohonort" ist dies ein Wohnort voodoo?

    4. Georg

      am 22.02.2016, 22:46

      Naja, das mit dem Wahl- und Wohnort ist mir damals auch durch den Kopf gegangen. So abwegig ist dieser Gedanke nicht.

      Aber hey, es ist gemäss Wahlgesetz absolut legal und legitim. Da kann man ihr und ihrer Partei keine Vorwürfe machen. Ein Gschmäggle hat die Sache für mich trotzdem.

    5. Thomas Hungerbühler

      am 23.02.2016, 11:49

      Herr Buschweiler, Sie lenken mit Bosheit vom Thema ab. Leute, die sich als Verstärker einer Anwohnergruppe fühlen, engagieren sich auch für andere Themen. Ich wohnte 1990 bis 2002 gerade gegenüber der Kaserne (Klybeckstr. 14) und wählte Frau Lachenmeier, obwohl sie an der Kaserne die genau Gegenteilige Idee verstärkte, weil sie in anderen, wichtigeren politischen Geschäften in meiner Richtung politisierte.

  2. Abbas Schumacher1

    am 22.02.2016, 18:22

    Würde es in Basel eine Abstimmung geben, ob die 2 Vorstellungen zu genehmigen sind, würde es ein JA geben. Ich wohne im Glaibasel und niemand von meinen Freunden, kann das Gezeter von diesem Verein nach vollziehen.

    1. Sullivan Fisch

      am 23.02.2016, 10:53

      Lassen wir abstimmen dann! Ich kann dasselbe behaupten: ich kenne niemand von hier, der diese Fasnächtler-Militär-Show genehmigt

  3. Piet Westdijk

    am 22.02.2016, 19:51

    Ich verstehe Herrn Mächler und sein Verein sehr gut. Mir ist der Schreck vor diesen Strahljägern über Basel anlässlich des Tattoos immer noch in den Knochen. Als Antimilitarist bin ich gegen jegliche Militärmusik, möchte es den Liebhabern aber nicht verbieten (bin doch zu demokratisch), möchte aber für einen kleineren Umfang plädieren, damit die Leute, die dagegen sind, auch noch leben dürfen.. So hoffe ich, dass Herr Mächler beim Verwaltungsgericht durchkommt.

    1. Inaktiver Nutzer

      am 22.02.2016, 21:51
    2. Georg

      am 22.02.2016, 22:45

      Sind 51 militärmusikfreie Wochen zu wenig?

      Gut, nehmen wir die Fasnacht mit den Bummelsonntagen, so kommen wir auf 50 militärmusikfreie Wochen. Immer noch genug Ruhewochen gegenüber solcher Musik.

    3. s chröttli

      am 22.02.2016, 23:10

      das ist doch überhaupt DIE idee: von mir aus auch zwei wochen, fusioniert wie sich’s gehört. und das am besten im mehrzweck-eventschuppen st.jakob, da stört’s kein schwein:

      das echte baseler
      «tattroommeli»

    4. Realist

      am 23.02.2016, 06:41

      Finde es Schade sind es immer die Minderheiten die am Lautesten schreien nur um vielen die Freude an irgendetwasem zu nehmen.

      Piet Westdijk vielleicht sollten sie mal nicht so übertreiben mit ihrem Pseudoschrecken den Sie von der Jets davongetragen haben, es wird mühsam....

    5. s chröttli

      am 23.02.2016, 07:47

      @real ist,
      dass vereinzelte sich sogar schon spüren, bevor’s so richtig elend wummert, röhrt, dudelsaggt, tätscht, rädäbängt ... und die flugis drüber dröhnen, dass es eine wonne hat.

      die gibt’s.
      die könnten sich auch echt vorstellen, im schönsten sommermonat das kasernenareal für ihre beschaulicheren langweilereien zu missbrauchen.

      und na hör’n Sie mal – ich bring hier die konstruktivsten vorschläge:
      exakt wie die herbstmesse, die wochenmärkte, zirkusse unzo zöix – allesamt ab in den... mehr@real ist,
      dass vereinzelte sich sogar schon spüren, bevor’s so richtig elend wummert, röhrt, dudelsaggt, tätscht, rädäbängt ... und die flugis drüber dröhnen, dass es eine wonne hat.

      die gibt’s.
      die könnten sich auch echt vorstellen, im schönsten sommermonat das kasernenareal für ihre beschaulicheren langweilereien zu missbrauchen.

      und na hör’n Sie mal – ich bring hier die konstruktivsten vorschläge:
      exakt wie die herbstmesse, die wochenmärkte, zirkusse unzo zöix – allesamt ab in den mehrzweck eventcampus st. jakob.
      und nicht nur morgens:

      the real baseler tattroommeli samt fümf oobestraichen&flugis, all inclusive.

    6. Verifiziert

      Roland Fink

      am 9.07.2016, 18:28

      Dann müssten alle Mitbewohner der Basler Innenstadt, welche Anti-Fasnächtler sind, auch aus demokratischen Gründen verlangen, die 72 Stunden dauernde Fasnacht, wohl gemerkt rund um die Uhr, in einem kleineren Umfang abzuhalten. Ich hoffe Herr Mächler bekommt vom Verwaltungsgericht eine Abfuhr, da es sich hier nur um ' z leid läbe ' handelt.

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22.2.2016, 17:20 Uhr

Anwohner reichen Einsprache gegen neue Abendshows von Basel Tattoo ein

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