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Smartvote 

31.1.2016, 04:50 Uhr

So würde Jesus abstimmen

31.1.2016, 04:50 Uhr

Aufgepasst, liebe CVP: Der Basler Theologe Moises Mayordomo hat für uns das wahrscheinliche Abstimmungsverhalten von Jesus Christus untersucht. Wie würde Jesus stimmen? Hier erfahren Sie es. Von

Jonas Grieder: «Meine Reputation steht hier auf dem Spiel» – Theologe Moises Mayordomo riskiert seinen guten Ruf im Experiment, das Wahlverhalten von Jesus zu erörtern.

«Meine Reputation steht hier auf dem Spiel» – Theologe Moises Mayordomo riskiert seinen guten Ruf im Experiment, das Wahlverhalten von Jesus zu erörtern. (Bild: Jonas Grieder)

Was würde Jesus tun? Die Frage dient jenseits des Atlantiks gerne als Machete, um sich einen Weg durch den Dschungel des Lebens zu schlagen. Sie ziert iPhone-Hüllen und Nuggis, wurde in eine Filmreihe eingearbeitet («What would Jesus do?», WWJD II – «der Schnitzer», WWJD III – «Die Reise geht weiter»), prangt für den kleinen Gag im falschen Moment selbst auf Stringtangas. Die Frage, wie Jesus über den Handel mit derartigem Tand denken würde, sei jetzt ausser Acht gelassen.

Hier taucht sie in anderer Form auf, nicht selten in der Flüchtlingsdebatte: wenn von «christlichen Werten» die Rede ist (Appell, mehr Flüchtlinge aufzunehmen) oder fordernder von «christlicher Leitkultur» (Appell, weniger Flüchtlinge aufzunehmen) oder auch von abendländischer Kultur (Appell für mehr Donnschtigsjass).

«Vielleicht würde die Jesus-Bewegung heute mit dem Fahrrad Ausflüge machen.» (Bild: Jonas Grieder)

Ja, was würde er tun? Etwa am 28. Februar, wenn er sich am Sonntag frühmorgens vor dem Basler Rathaus einreihen würde mit dem Stimmcouvert in der Hand. Wir haben den Theologen Moises Mayordomo gebeten, uns die Frage zu beantworten und gleich einen Smartspider von Jesu Abstimmungsverhalten zu erstellen, um es bei nächster Gelegenheit einem Politiker der C-Partei unter die Nase zu reiben. 

Mayordomo ist Professor für Neues Testament an der Uni Basel, hat auch schon über Monty Pythons «Life of Brian» geforscht und sollte selbst für ausgewiesene Atheisten Grund sein, Theologie in Basel zu studieren. Mayordomo hat sich zu diesem Experiment bereit erklärt, weil er sich selbst häufig ärgert, wie oft Jesus in politischen Auseinandersetzungen als Komplize missbraucht wird.

Wir sind mit Mayordomo den kleinen Fragekatalog von Smartvote zu den letzten Nationalratswahlen durchgegangen, wollten aber davor vor ihm wissen, wie er zu den drei Abstimmungen vom 28. Februar stehen würde. 

1. Will Jesus eine zweite Gotthard-Röhre?

«Ach, du meine Güte, wo setze ich da an? Okay: Die Jesus-Bewegung war zu Fuss unterwegs. Die heutigen Transportmittel waren natürlich noch kein Thema, aber sie war auch nicht auf Pferden unterwegs. Vielleicht würde sie heute mit dem Fahrrad Ausflüge machen. Wenn man aus Gründen des Umweltschutzes gegen die zweite Röhre ist, liegt der Fall eindeutig: Es gibt in der Bibel eine klare Stellungnahme für die Natur, für die Bewahrung der Schöpfung. Die Jesus-Bewegung zeigte auch eine Tendenz zum einfachen Leben, Formen von übersteigertem Luxus waren ihr zuwider...ziemlich sicher wäre er gegen eine zweite Gotthardröhre.»

2. Wie steht er zur Durchsetzungsinitiative?

«Die Jesus-Bewegung war so etwas wie eine utopische Gesellschaft, die keine territorialen Grenzen kannte. Das Christentum hat nationale Identitäten aufgehoben. Ob ein Christ Römer war oder Nordafrikaner spielte keine Rolle: Es war eine universelle Bewegung. Grundsätzlich liegt man richtig, wenn man alles ablehnt, was zu einer Zementierung von Unterschieden innerhalb einer Gesellschaft führt. Schon die Unterscheidung in Aus- und Inländer hätte Jesus nicht gutgeheissen.»

3. Nahrungsmittel-Spekulation

«Unbedingt verbieten. Die Vorstellung, dass man mit Grundnahrungsmitteln Handel treiben kann, steht völlig quer zur Bibel mit ihrem eher naiven Bild der Ernährung als rein natürlichem Prozess. Überhaupt Handel ist in der Perspektive Jesu sehr kritisch zu betrachten. Die Verzinsung ist schon im jüdischen Gesetz verboten.»

«Es gibt so viele Jesusse, wie man will» (Bild: Jonas Grieder)

Historisch betrachtet sei es schwierig wiederzugeben, was Jesus wirklich gesagt hat, sagt Mayordomo. Doppelt schwierig sei es, die heutigen gesellschaftlichen Realitäten in die Zeit Jesu, ins Judäa des ersten Jahrhunderts zu übertragen. «Aber es gibt ein paar Grundsätze, die man auch heute anwenden kann: Die Bewahrung der Schöpfung als Prinzip, oder dass Jesus auf der Seite der Armen stand und nicht der Reichen.»

«Es gibt so viele Jesusse, wie man will», sagt Mayordomo. Das 19. Jahrhundert produzierte einen bürgerlichen Jesus, der Erste Weltkrieg den Helden, später gesellte sich der kulturkritische, apokalyptische Jesus dazu, in den späten 1960er-Jahren der Hippie-Jesus. «Man hat eben Jesus gerne auf seiner Seite», folgert der Professor. «Ich darf jetzt nicht in die gleiche Falle geraten und meine eigenen politischen Interessen über jene Jesu stülpen. Meine Reputation steht hier auf dem Spiel.»

Auf die Reputation können wir keine Rücksicht nehmen. Also auf zum grossen Test: 30 politische Fragen zur Schweiz auf der Wahlhilfe-Plattform Smartvote. Schon das Anlegen des Profils gestaltet sich diffizil. Das Geburtsjahr Jesu wird nicht akzeptiert, Judäa als Geburtsland fehlt auch. Und dann erst die Verpflichtungen, die Moises Mayordomo mit dem Erstellen eines Profils eingeht: «Jesus hasst Newsletter, und allgemeine Geschäftsbedingungen mag er auch nicht!»

Jetzt aber mit der gebotenen Ernsthaftigkeit in die Materie rein:

Wie hats Jesus mit dem Kiffen?

Die unmissverständliche Antwort wirft die Frage auf, warum sich so viele EVP- und CVP-Politiker derart stark für Drogenprohibition und Suchtmittel-Werbeverboten jeder Art einsetzen. Im alten Judäa ging man offensichtlich deutlich entspannter mit Rauschmitteln um.

Sollte die Finanzierung von Parteien offengelegt werden?

Nicht immer lässt sich aus Jesus eine Antwort rauskitzeln, ein beträchtlicher Teil der Fragen bleibt unbeantwortet. Weil man sich mit bestem Biegen und Strecken etwa bei der Frage zur Franchisenerhöhung keinen Reim aufs Urchristentum machen kann. 

Würde Jesus der Erhöhung des Rentenalters auf 67 zustimmen?

Bei der Debatte ums richtige Rentenalter gibt Jesus also keine Hilfestellung. Wie ist es denn bei Fragen, die christlich-konservative Politiker als persönlichen Angriff auf ihr Wertesystem erachten?

Sollen gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, Kinder adoptieren dürfen?

Die Beantwortung dieser Frage zeigt in den Augen Mayordomos exemplarisch die Schwierigkeiten der Handlungsanleitung «What would Jesus do?»: 

«Wir können sicher sagen, dass die jüdische Gesellschaft durchgehend negativ eingestellt war zu den homosexuellen Praktiken, wie sie in der Antike bekannt waren. Die Frage ist aber, was Jesus davon halten würde, wäre er in einer Gesellschaft gross geworden, in der es annehmbar ist, dass erwachsene Männer oder Frauen ihre Liebe so zum Ausdruck bringen. Das ist eine unglaublich schwere Frage. Könnten wir in eine Zeitmaschine steigen und Jesus dazu befragen, wäre er wahrscheinlich sehr überrascht.

Würde er die Adoption gutheissen, wenn die Partnerschaft per se akzeptiert wäre?

(überlegt lange)...«Kinder adoptieren ist ja ein sozialer Akt...Will ich fair sein zu den historischen Herausforderungen dieser Frage, muss ich sagen: keine Antwort möglich.»

Um alle Fragen des Smartvote-Katalogs abzuhandeln fehlt uns an dieser Stelle die Zeit, wir sind aber gerne bereit, bei Interesse einzelne Antworten nachzuliefern. Ansonsten einfach den Smartspider von Jesus Christus über den eigenen legen, und solange daran basteln, bis Deckungsgleichheit hergestellt ist.

Jesus war eine linke Socke: Smartspider mit dem aus der Bibel abgeleiteten Abstimmungsverhalten von Jesus Christus.

Jesus war eine linke Socke: Smartspider mit dem aus der Bibel abgeleiteten Abstimmungsverhalten von Jesus Christus.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Andreas Kyriacou

    am 31.01.2016, 11:29

    Es ist natürlich reiner Zufall, dass bei den eidgenössischen Vorlagen einzig die Spekulation über die Haltung Jesu zur Nur-Heteros-dürfen-heiraten-Initiative fehlt…

  2. AutorIn des Artikels

    Renato Beck

    am 31.01.2016, 12:22

    Huch, die CVP-Initiative ging tatsächlich vergessen. Wird nachgeliefert, fest versprochen!

    1. Andreas Kyriacou

      am 31.01.2016, 13:45
  3. KaspAirLi

    am 31.01.2016, 13:04

    Jesus war nicht nur eine linke Socke; er war ein Radikaler, aufmüpfiger "Terrorist" der im Tempel rumtobt. Er wurde vom damaligen Rechtssystem zum Tode verurteilt!

    Und dann prägt er die Religion für 2000 Jahre!

    Vielleicht müssen wir in der Gegenwart etwas vorsichtig sein mit unserem Urteil den "Radikalen" gegenüber!

  4. Markus Holzer

    am 1.02.2016, 15:53

    Ich finde diese These über das Abstimmungsverhalten von Jesus schon fast eine Anmassung!!! Bei jeder Vorlage werden Aspekte - wie zum Beispiel das Thema Sicherheit beim Gotthard - einfach ausgeblendet und eine zweite Röhre als unnötiger Luxus abgetan. Auch bei der Durchsetzungsinitiative wird die Nächstenliebe, welche über alle Nationen hinausgeht, propagiert, obwohl 1. die Bildung von Völkern bis in die Schöpfungsgeschichte zurückgeht und 2. auch hier das Thema Sicherheit und Ausschaffung... mehrIch finde diese These über das Abstimmungsverhalten von Jesus schon fast eine Anmassung!!! Bei jeder Vorlage werden Aspekte - wie zum Beispiel das Thema Sicherheit beim Gotthard - einfach ausgeblendet und eine zweite Röhre als unnötiger Luxus abgetan. Auch bei der Durchsetzungsinitiative wird die Nächstenliebe, welche über alle Nationen hinausgeht, propagiert, obwohl 1. die Bildung von Völkern bis in die Schöpfungsgeschichte zurückgeht und 2. auch hier das Thema Sicherheit und Ausschaffung von kriminellen Ausländern ebenso ausgeblendet wird. Es steht geschrieben "Liebe deinen Nächsten so wie dich selbst", nicht "Liebe jeden Menschen so wie dich selbst".

    Auch gläubige Menschen sind beinflussbar, erst recht, wenn ihnen die Ansichten ihres Herrn suggeriert werden. Das ist ein sehr gewagtes Spiel und entbehrt meines Eachtens der Verantwortung dafür. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass hier versucht wird, Menschen zur linken Gutmenschpolitik zu bekehren.

    1. Silas Trachsel

      am 2.02.2016, 11:05

      Herr Mayordomo versucht eben gerade nicht, seine politische Meinung auszudrücken, sondern unterstreicht seine Aussagen mit Bibelzitaten.
      Zu Ihrer Aussage zur 2. Gotthardröhre: Vielleicht wäre am Gotthard auch eine weniger protzige, aber genauso sichere Methode denkbar, zum Beispiel über den Pass? www.zeit.de/2016/02/gotthard-tunnel-passstrasse
      Und zur Durchsetzungsinitiative: Es gab zwar schon Völker, aber noch kein heutiges Verständnis für Grenzen, dies kam erst mit den... mehrHerr Mayordomo versucht eben gerade nicht, seine politische Meinung auszudrücken, sondern unterstreicht seine Aussagen mit Bibelzitaten.
      Zu Ihrer Aussage zur 2. Gotthardröhre: Vielleicht wäre am Gotthard auch eine weniger protzige, aber genauso sichere Methode denkbar, zum Beispiel über den Pass? www.zeit.de/2016/02/gotthard-tunnel-passstrasse
      Und zur Durchsetzungsinitiative: Es gab zwar schon Völker, aber noch kein heutiges Verständnis für Grenzen, dies kam erst mit den Nationalstaaten im 19. Jahrhundert und ist übrigens im Nahen und Mittleren Osten immer noch nicht etabliert. Und zum "Nächsten": Wer ist denn Ihr Nächster? Sind die "Ausländer" und Flüchtlinge in der Schweiz nicht Ihre Nächsten? Und wer sagt denn, dass kriminelle Ausländer ohne die Initiative nicht ausgeschafft würden? Sie sollten mal auch andere Medien konsultieren als die SVP-Nahen!

    2. Tobias Schläpfer

      am 2.02.2016, 19:15

      So leicht ists dann auch nicht mit den Nationen. Ein Volk ist dann auch nicht gleich eine Nation denn zu einem Volk kann man nur durch Geburt oder Heirat gehören. Und das gibt es tatsächlich seit der Schöpfung.
      Die Nächstenliebe erachte ich auch als ein schwieriges Argument. Besser wäre auf die Gesetzgebung vom Volk Israel zu verweisen. Dört exisitert nämlich kein Unterschied zwischen einem Juden und einem Fremden vor dem Gesetz.
      Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig zu sagen wie Jesus... mehrSo leicht ists dann auch nicht mit den Nationen. Ein Volk ist dann auch nicht gleich eine Nation denn zu einem Volk kann man nur durch Geburt oder Heirat gehören. Und das gibt es tatsächlich seit der Schöpfung.
      Die Nächstenliebe erachte ich auch als ein schwieriges Argument. Besser wäre auf die Gesetzgebung vom Volk Israel zu verweisen. Dört exisitert nämlich kein Unterschied zwischen einem Juden und einem Fremden vor dem Gesetz.
      Grundsätzlich ist es aber sehr schwierig zu sagen wie Jesus nun abstimmen würde, das sieht man schon anhand der verschiedenen Meinungen unter Christen.

  5. M Cesna

    am 1.02.2016, 16:17

    Mit zwölf Jahren den Eltern einfach abhanden kommen, dann Klamauk im Tempel, da wäre spätestens die KESB eingeschritten und hätte sich diese Familie wohl mal genauer angeschaut. Vom Vater wird ja vermutet, dass er eher in Stiefvater-Position seinem Kleinen gegenüber war. Bei randständigem Verhalten der Familie wäre wohl sogar eine Heimplatzierung diskutiert worden, notfalls per Jugendanwaltschaft.
    Man kommt auf Parallelen zu einem Fall "Carlos" in Zürich.

    Später keinen festen Wohnsitz, über... mehrMit zwölf Jahren den Eltern einfach abhanden kommen, dann Klamauk im Tempel, da wäre spätestens die KESB eingeschritten und hätte sich diese Familie wohl mal genauer angeschaut. Vom Vater wird ja vermutet, dass er eher in Stiefvater-Position seinem Kleinen gegenüber war. Bei randständigem Verhalten der Familie wäre wohl sogar eine Heimplatzierung diskutiert worden, notfalls per Jugendanwaltschaft.
    Man kommt auf Parallelen zu einem Fall "Carlos" in Zürich.

    Später keinen festen Wohnsitz, über Schulbildung kaum etwas bekannt, da hätte doch sicher eine Behörde eingegriffen und ihn "zwangssesshaft" gemacht. Bei weiterem Herumvagabundieren hätten sich unsere Behörden dann wohl bald zurückgezogen oder ihm eine vormundschaftliche Massnahme verordnet. Der Vormund hätte dann auch alles Finanzielle und Bürokratische zu lösen gehabt. Die baldige Rottenbildung hätte dann wohl auch den Staatsschutz auf den Plan gerufen. So etwas wie regionale Wegweisungen wären die Folgen gewesen, ähnlich den heutigen Roma.
    Der Kontakt zur Psychiatrie wäre irgendwann wohl unfreiwillig erfolgt, eventuell auf behördliche Anordnung zur Beurteilung des Geisteszustandes.

    Ich bin mir nicht sicher ob es ihn dann noch in diesem Land gehalten hätte. Es gibt immerhin Gegenden, wo man weniger bürokratisch-ordnend mit solchen Lebenskünstlern umgeht.

    Von der Seite kann man froh sein, dass er im Nahen Osten zur Welt kam. So konnte er posthum mehr werden als nur ein "schräger Vogel".

  6. Ulrich Erhard

    am 1.02.2016, 18:13

    Als mir vor etwa 40 Jahren klar wurde, dass sich das praktizierte Christentum zwar auf Jesus beruft, aber eigentlich total anders gestrickt ist, bin ich aus der Kirche ausgetreten. Ähnlich ist es mit der Politik, wie sie beispielsweise ein Blocher praktiziert, die wie eine Faust aufs Auge mit dem übereinstimmt, was seine Wählerinnen und Wähler sich als die wahre Demokratie vorjubeln lassen. Dummheit ist lernbar.

    1. M Cesna

      am 1.02.2016, 19:11

      @ Ulrich Erhard:
      Eins muss man diesem Herrn Blocher ja schon lassen: Er hält sich für einen Schafhirten.

Informationen zum Artikel

31.1.2016, 04:50 Uhr

So würde Jesus abstimmen

Text

Text:

  • 25.05.2016 um 20:06
    Die Schweizer Volksseele kocht, Gschwind bleibt cool

    In blinder Angriffswut stürzten sich die Ankläger auf die muslimische Familie, die Schulleitung und Bildungsdirektorin Monica Gschwind. Drei Lehren aus dem Trauerspiel um den Therwiler Händedruck.

  • 25.05.2016 um 10:15
    Schüler werden zum Händedruck gezwungen

    Muslimische Schüler in Therwil müssen ihren Lehrern wieder die Hand geben. Ansonsten werden sie und ihre Eltern bestraft. Die Baselbieter Bildungsdirektion gibt der Religionsfreiheit keine Priorität.

  • 23.05.2016 um 16:18
    «Damit sich die Welt verändert, braucht es die Avantgarde»

    Ob man für eine Marke wirbt oder einen Politiker, macht keinen Unterschied, sagt David Schärer. Der Basler PR-Mann steht hinter der Kampagne des Zürcher SP-Nationalrats Tim Guldimann, auch Operation Libero baute auf seine Dienste. Ein Gespräch über den Kampf um Aufmerksamkeit, über die Ermüdung der Menschen – und die Suche nach dem Weckruf.

  • 20.05.2016 um 23:32
    Zum Artikel: Staatliches Heroin in der Todesspritze

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