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Sozialpolitik 

27.1.2016, 07:00 Uhr

Grosser Zuspruch für bedingungsloses Grundeinkommen in Basel

27.1.2016, 07:00 Uhr

Voraussichtlich im Juni stimmen wir über das bedingungslose Grundeinkommen ab. Eine Umfrage zeigt: In Basel-Stadt kommt die Idee gut an. Von

Hans-Jörg Walter: Würden Sie weiterarbeiten, wenn Sie ein Grundeinkommen erhielten? Eine deutliche Mehrheit sagt dazu: Ja.

Würden Sie weiterarbeiten, wenn Sie ein Grundeinkommen erhielten? Eine deutliche Mehrheit sagt dazu: Ja. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Mit einem goldfarbenen Tesla fahren die Initianten des bedingungslosen Grundeinkommens derzeit durch die Schweiz. Sie sind bereits im Abstimmungskampf, die Stimmbevölkerung wird jedoch frühestens am 5. Juni über die Initiative befinden.

Im Auftrag der Initianten hat nun die Agentur DemoScope eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Gefragt wurden die Teilnehmer zum Beispiel, wie sie die Argumente für ein Grundeinkommen finden. In Basel-Stadt finden sie 71 Prozent überzeugend. In der Schweiz sind es 67 Prozent.

«Würden Sie aufhören zu arbeiten?»

Der Zuspruch für die Initiative sei in Basel besonders gross, weil hier «das Grundeinkommen bereits ein Begriff ist, auch in der Politik», sagt Che Wagner vom Initiativkomitee.

Er nennt Basel ein «Labor für gesellschaftlichen Wandel». Hier seien denn auch überdurchschnittlich viele Unterschriften gesammelt worden, etwa 12'000, sagt Wagner.

Die Frage, ob man mit einem Grundeinkommen seine Arbeit aufgeben würde, verneinte die überwiegende Mehrheit – in Basel wie in der ganzen Schweiz.

Menschen mit einem höheren Bildungsabschluss würden ihre Arbeit seltener aufgeben. Sie sagten häufiger «bestimmt nein» auf diese Frage.

Statt die Arbeit niederzulegen, würde eine Mehrheit der Befragten eine Weiterbildung machen (54 Prozent). Ebenfalls eine Mehrheit spricht sich für mehr Zeit mit der Familie aus (53 Prozent).

Einige würden auch ein eigenes Unternehmen auf die Beine stellen. 34 Prozent sagten Ja auf die Frage, ob sie sich mit einem Grundeinkommen selbstständig machen würden. In Basel scheint die unternehmerische Risikobereitschaft gar höher zu sein. Hier sagten 34 Prozent, sie würden sich selbstständig machen.

Das Marktforschungsinstitut befragte 1076 Personen in der Schweiz, die in unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen leben. In Basel-Stadt wurden rund 200 Personen befragt.

Wie viele der Befragten die Volksinitiative heute an- oder ablehnen würden, geht aus den veröffentlichten Zahlen nicht hervor.

_
Die Initianten haben nur einen ausgewählten Teil der Umfrage publiziert. Zudem geht aus den Detailergebnissen nicht eindeutig hervor, welche Annahmen über das Grundeinkommen den Befragten erzählt wurde.

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Markus Schöpfer

    am 27.01.2016, 07:34

    Mit einem Tesla? Hätte ich das gewusst, wäre ich auch beim OK!

  2. KaspAirLi

    am 27.01.2016, 08:15

    Zur Zeit spricht alles über die vierte industrielle Revolution. Was uns die Roboter in Zukunft alles abnehmen usw.
    Doch keiner sieht die logische und notwendig Konsequenz für den Menschen:

    Das Bedingungslose Grundeinkommen!

    1. peter meier1

      am 27.01.2016, 20:18

      Und wer soll das ganze finanzieren ? Die Roboter ? Denken Sie die sind einverstanden, wenn wir Ihnen einfach 50% des Gehaltes kürzen ? Da werden wir die Roboter aber schnell gegen uns haben.

  3. peter meier1

    am 27.01.2016, 08:33

    Das BGE ist in Basel Stadt vor allem ein Thema weil es hier am meisten Bezüger gibt von IV, Sozialhilfe und Arbeitslosengeld. Und dazu noch viele Arbeitsunwillige. Das hat herzlich wenig mit guter informationspolitik o.ä. zu tun.

    1. Esther

      am 27.01.2016, 09:11

      @meier1: Gibt's für die Aussage "viele Arbeitsunwillige" irgendeine belastbare Quelle, oder ist das einfach die persönliche Einschätzung eines frustrierten Menschen?

    2. Daniel Näf

      am 27.01.2016, 11:12

      Das BGE mit dem Argument Faulheit oder Schmarotzertum abzutun, ist eine SVPsche übertriebene Vereinfachung der Situation. Ich möchte nicht bestreiten, dass es faule Menschen gibt, die bei einem BGE bestimmt nicht fleissiger werden.
      Man muss hier jedoch weiter denken. Wie Kaspar Heer Kraft angesprochen hat, steht die 4. industrielle Revolution an. Mehr und mehr Arbeiten werden durch Roboter erledigt werden können. Nicht mehr nur "simple" Sachen wie Schrauben eindrehen. Was geschieht mit all... mehrDas BGE mit dem Argument Faulheit oder Schmarotzertum abzutun, ist eine SVPsche übertriebene Vereinfachung der Situation. Ich möchte nicht bestreiten, dass es faule Menschen gibt, die bei einem BGE bestimmt nicht fleissiger werden.
      Man muss hier jedoch weiter denken. Wie Kaspar Heer Kraft angesprochen hat, steht die 4. industrielle Revolution an. Mehr und mehr Arbeiten werden durch Roboter erledigt werden können. Nicht mehr nur "simple" Sachen wie Schrauben eindrehen. Was geschieht mit all den Personen, die dadurch ihren Job verlieren? Wovon sollen die Leben?
      Ich bin noch nicht 100% überzeugt vom BGE. Sie mag nicht das Heilmittel für das Problem sein. Aber es einfach mit der Faulheit der Sozialschmarotzer abzutun, ist irgendwie auch faul, da man sich zu schade ist, die Sache in einem breiten Kontext anzuschauen. Denn die jetzige Situation ist zwar in der Schweiz relativ gemütlich, aber bestimmt nicht für immer in Stein gemeisselt. Da müssen Lösungen gesucht werden. Je früher wir uns damit auseinander setzen, desto besser ...

    3. M Cesna

      am 27.01.2016, 12:21

      @ Hr. meier1
      Ein richtig Arbeitsunwilliger trägt "Verantwortung": Ordentlich Kohle, ein bequemer Chefsessel und am Abend manchmal halt nicht ganz nüchtern auf der Heimfahrt nach der Sitzung.

      Die anderen sind "entarbeitet" worden.
      Das sieht ähnlich aus wie Faulheit, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Verwahrlosung: En Prozess, der, wenn erstmal ordentlich angelaufen, kaum mehr rückgängig machbar ist.

      Das BGE wäre von der Idee irgendwo auch der Zusammenzug dieser vielen von Ihnen... mehr@ Hr. meier1
      Ein richtig Arbeitsunwilliger trägt "Verantwortung": Ordentlich Kohle, ein bequemer Chefsessel und am Abend manchmal halt nicht ganz nüchtern auf der Heimfahrt nach der Sitzung.

      Die anderen sind "entarbeitet" worden.
      Das sieht ähnlich aus wie Faulheit, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Verwahrlosung: En Prozess, der, wenn erstmal ordentlich angelaufen, kaum mehr rückgängig machbar ist.

      Das BGE wäre von der Idee irgendwo auch der Zusammenzug dieser vielen von Ihnen erwähnten Kässeli, was nur eine Menge Bürokram produziert.

    4. Sullivan Fisch

      am 27.01.2016, 18:45

      @meier1 man kann Ihren Arbeitswille förmlich lesen

    5. peter meier1

      am 27.01.2016, 20:16

      Liebe Esther - nix frustriert. Aber alles selbst erarbeitet, nicht schlecht verdienend und jeden Tag hart arbeitend.

  4. s chröttli

    am 27.01.2016, 12:33

    um die debatte endgültig von der vermeintlichen «faulheit» der allfälligen empfängerinnen zu lösen:

    ich fordere von den veritablen sozialschmarotzern
    weltweit:

    gesetzlich garantierte grundausgaben*

    betrifft: pauschalbescheuerte, megasteinreiche tresorinsassen, trauminselbesitzerInnen mit ihren jeweils 200 mies bezahlten lakaien, goldfallschirmspringer bzw. sog «verantwortungsträger» bei den konzentrationsmaschinerien der multis etc

    *steuern!: gemeinwesendienliche (kapital)besteuerung... mehrum die debatte endgültig von der vermeintlichen «faulheit» der allfälligen empfängerinnen zu lösen:

    ich fordere von den veritablen sozialschmarotzern
    weltweit:

    gesetzlich garantierte grundausgaben*

    betrifft: pauschalbescheuerte, megasteinreiche tresorinsassen, trauminselbesitzerInnen mit ihren jeweils 200 mies bezahlten lakaien, goldfallschirmspringer bzw. sog «verantwortungsträger» bei den konzentrationsmaschinerien der multis etc

    *steuern!: gemeinwesendienliche (kapital)besteuerung weltweit. damit würden augenblicklich billionen wieder frei im markt flotieren – und ein RIESENPROBLEM wäre vom tisch. denn HIER sitzt die faulheit (auch des systems) – und nirgendwo sonst.

    zum trickle-down braucht’s definitiv eine gesetzlich verankerte sprinkleranlage.

    aber logo: derweil ein gesetzlich garantiertes grundeinkommen für sämtliche systemopfer.

    1. s chröttli

      am 27.01.2016, 12:45

      im kern der mär die grundfalsche gesellschaftlich internalisierte maxime:

      «ohne fleiss kein preis»

      fälscher geht garnicht (länger)

      mir persönlich werden medial ausschliesslich stinkfaule, anreizlose, endogame, soziophobe exemplare der gattung «multimilliardär» vorgeführt – und die gehören gesellschaftlich nun mal nicht angebetet, sondern geächtet.

    2. M Cesna

      am 27.01.2016, 13:11

      @ Chröttli:
      Der Satz stimmt leider wohl: Der Edle will keinen Preis, sondern nur ordentlich Kohle.
      Es kommt darauf an, wo man sich anstrengt: Beim Ergattern von Pfründen, Betrügerinskis, Filz-Laus-Leben in entprechender -kratie, beim sich Cüpli-hoch-Schlürfen entlang der Karriereleiter, jedoch sicher ehre nicht in den Absteigerjobs wie Soziales, Randständigen-Betreuung, Kinder- und Behindertenbetreuung. Dann noch eher im Rotlichviertel als veritabler Gentleman, da ja alle irgendwelche... mehr@ Chröttli:
      Der Satz stimmt leider wohl: Der Edle will keinen Preis, sondern nur ordentlich Kohle.
      Es kommt darauf an, wo man sich anstrengt: Beim Ergattern von Pfründen, Betrügerinskis, Filz-Laus-Leben in entprechender -kratie, beim sich Cüpli-hoch-Schlürfen entlang der Karriereleiter, jedoch sicher ehre nicht in den Absteigerjobs wie Soziales, Randständigen-Betreuung, Kinder- und Behindertenbetreuung. Dann noch eher im Rotlichviertel als veritabler Gentleman, da ja alle irgendwelche heimlichen Bedürfnisse haben.

      Wenn man hier im Lande ordentlich Kohle gemacht/geschefelt/gebereichert hat, bekommt man in entsprechenden Kreisen den Preis gratis dazu und wird von den Illustrierten zum "Schweizer (nicht die Berufsbezeichnung gemeint) des Jahres" ernannt.

      Irgendwann ist man dann "systemrelevant" und wird vom Staat noch mitfinanziert.
      (Die Beton- und Geldbranche eignet sich hierzulande gut daür.)

Informationen zum Artikel

27.1.2016, 07:00 Uhr

Grosser Zuspruch für bedingungsloses Grundeinkommen in Basel

Text

Text:

  • 06.05.2016 um 17:08
    Zum Artikel: Der Eigenmietwert-Beschiss

    Na, na. Ich hoffe doch, dass alle Leser den Text so gründlich lesen wie Sie! Es ist ein Kommentar, da erlaube ich mir einigermassen einseitig zu argumentieren. Ich muss auch akzeptieren, wenn er Sie nicht überzeugt. Aber «Hetze» ist doch etwas hochgeg...

  • 17.04.2016 um 14:18
    Zum Artikel: «Freiburg ist nicht so harmlos, wie es scheint»

    1. Wir dulden keine beleidigende Kommentare. 2. Geben Sie dem Kollegen Beck doch etwas Zeit. Sie können nicht erwarten, dass der entsprechende Redaktor Ihnen jederzeit (auch sonntags!) innerhalb von einer Stunde antwortet.

  • 07.04.2016 um 17:52
    Zum Artikel: Ein Handschlag schüttelt die Schweiz

    @Melony: Die Wortmeldung ist wenig konstruktiv, stellt aber aus meiner Sicht keine Beleidigung dar.

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