LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Kultur

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Kulturpolitik 

20.1.2016, 13:20 Uhr

Welche Rolle muss ein Museum heute übernehmen? Wir haben nachgefragt

20.1.2016, 13:20 Uhr

Von

Museen müssen sich verändern und sich der Gesellschaft anpassen, um überleben zu können. Welche Rolle hat also ein Museum heute inne?

«Für mich ist die Rolle der Museen heute die eines Ortes der Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur anhand aktueller gesellschaftsrelevanter wie auch historischer Themen. Ich denke, die grosse Herausforderung für Museen heute ist es, sich den radikalen technologischen, sozialen und demografischen Veränderungen zu stellen, mit den neuen kulturellen Realitäten umzugehen. Also auch der veränderten Beziehung zwischen Publikum und Museum gerecht zu werden und den Dialog mit dem Publikum zu suchen. Zu den zentralen Aufgaben eines Museums gehört auch die Bewahrung des kulturellen Erbes. Der technologische Wandel und die zunehmende Digitalisierung stellen das Museum hier ebenfalls vor neue Herausforderungen. Unsere aktuelle Ausstellung nimmt sich dieser drängenden Fragen an und liefert ein Beispiel, wie netzbasierte Kunst der letzten 20 Jahre historisch authentisch präsentiert werden kann.»
Sabine Himmelsbach, Direktorin HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)


«Museen sollen Fragen und Themen aufgreifen, die uns heute beschäftigen. Als zeitgemässe Orte der Auseinandersetzung müssen sie dafür unterschiedliche Formen und Medien wählen. Sie müssen nicht fertige Antworten liefern oder festes Wissen vermitteln, denn Offenheit ermöglicht Partizipation für unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft. Historische Museen spielen zudem eine Rolle als kulturelles Gedächtnis einer Gesellschaft. Sie können Brücken in die Vergangenheit schlagen und sollen dort immer wieder das Überraschende suchen, das uns in unseren Haltungen herausfordert.»
Gudrun Piller,
Direktorin Historisches Museum Basel HMB a.i.

 

«Ich kann nur für mein Museum antworten und somit sind diese Zeilen nicht allgemein für Museen gültig. Naturkundliche Museen oder Naturhistorische Museen sind das Gedächtnis der Erde und des Lebens, sie sind die Archive der belebten und unbelebten Natur. Sie sind nach wie vor die Voraussetzung zur Erforschung der Entwicklung des Lebens, der Artenvielfalt und des Klimas. Die biologische Vielfalt ist eine der wichtigsten Ressourcen der Menschheit, sie ist akut bedroht und ihre Erforschung bildet eine wichtige Grundlage für die Zukunft auf unserem Planeten. Erforschung und Vermittlung dieser Zusammenhänge gehören zu den Kernaufgaben eines naturhistorischen Museums.»
Christian Meyer, Direktor Naturhistorisches Museum Basel


«Museen spielen eine zentrale Rolle in der kulturellen Bildungslandschaft unserer demokratischen Gesellschaft, und zwar im analogen wie im digitalen Raum. Ein zeitgemässes Museum ist der ideale Ort, um als offener, intelligenter Bildungs- und Kulturort neugierige und berührbare Menschen zu faszinieren und zu unterhalten. Ein Museum hat die Aufgabe, Dinge von Welt zu sammeln und zu zeigen: aus vermeintlich bekannten und unbekannten, nahen und fernen Welten kommend, lösen diese Dinge Fragen aus. Es sind Zeugnisse der Kunst, der Natur, der Technik, der Geschichte, des Alltags, sie bergen Geheimnisse und wertvolles Wissen über uns Menschen. Um dieses zu entdecken, um darin eigene Geschichten zu erkennen und zu erleben, besuchen wir Museen. Da Museen aber ‹Teile des politischen Spannungssystems› (Martin Roth) sind, können sie ihre eigene Zukunft nur dann erfolgreich und sinnvoll gestalten, wenn sie sich ungehemmt dem stellen und annehmen, was ausserhalb des Museums passiert: in Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Dazu braucht es auch Umgang mit Themen und Fragen, die ausserhalb der Sammlung und in anderen Disziplinen angesiedelt sind. Ständige Aufgabe der Museen ist es daher, ausgehend von ihren Sammlungen, also aus der Vergangenheit heraus, über die Fragen des heutigen Alltags ihre eigene Zukunft zu gestalten. Deshalb erforschen die Museen, deshalb vermitteln sie, deshalb befragen sie Wirklichkeit.»
Philippe Bischof, Leiter Abteilung Kultur Basel-Stadt

_
Und was erwarten Sie von einem Museum, liebe Leserin, lieber Leser? Teilen Sie uns und den Museumsverantwortlichen Ihre Ideen in den Kommentaren mit!

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Museen, Kulturpolitik

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Was Basler Museen für die Zukunft brauchen Weiterlesen

«Kinder sind sehr anspruchsvolles Publikum» Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

Noch keine Beiträge. Schreiben Sie den ersten.

Informationen zum Artikel

20.1.2016, 13:20 Uhr

Welche Rolle muss ein Museum heute übernehmen? Wir haben nachgefragt

Text

Text:

  • 08.07.2016 um 16:10
    Zum Artikel: Dieses Kunstwerk verrückt keiner mehr

    Sorry, da hat sich im Lead durch ein Missverständnis ein Fehler eingeschlichen. Im Text aber stimmts.

  • 04.07.2016 um 10:17
    Zum Artikel: Ritter, Hexer und Gaukler – das Mittelalter ist da!

    Ups, das war wohl keine Absicht mit den 200 Euro, sondern ein Vertipper – denke ich zumindet, da Antonia Brand den Preis als «vernünftig» beschreibt. Der Fehler ist nun korrigiert. Freundliche Grüsse, Karen N. Gerig

  • 20.06.2016 um 19:14
    Zum Artikel: Eine kleine Trendwende bei der Art Basel ist spürbar

    Lieber Herr Kurz, ich muss gestehen: Mir gefällt das Wort auch nicht. Aber mir fiel nix Passenderes ein, leider :) Schönen Abend, Karen N. Gerig

Aktuell

sda: Unter anderem mit einem Airbus A319 fliegt die Swiss noch bis Ende Oktober 2016 nach Istanbul. Danach ist zumindest bis Sommer 2017 Schluss.

Flugnetz 

Swiss stellt Flüge nach Istanbul ein

Die Terroranschläge der vergangenen Monate und der misslungene Umsturzversuch in der Türkei vor bald zwei Wochen haben Konsequenzen. Die Fluggesellschaft Swiss stellt ihre Flüge nach Istanbul im Winter 2016/17 ein. Von sda. Weiterlesen

sda: Swisscom-Kunden werden künftig ab dem zweiten Anruf eindeutig identifiziert und müssen keine Sicherheitsfragen mehr beantworten. Im Bild eine Mitarbeiterin des Swisscom Call Centers. (Archiv)

Telefonie 

Swisscom führt Stimmerkennung ein

Wer als Kunde die Hotline der Swisscom anruft, wird künftig über seine Stimme identifiziert. Das Unternehmen führt auf Anfang August ein neues Stimmerkennungssystem ein. Dieses soll unter anderem Schutz vor Datenmissbrauch bieten. Von sda. Weiterlesen

sda: Die Schweiz hat im ersten Halbjahr 2016 Kriegsmaterial im Wert von rund 224 Millionen Franken exportiert. Das sind rund 11 Prozent mehr als im Vorjahressemester (symboldbild).
2

Waffen-Industrie 

Schweiz exportiert mehr Kriegsmaterial

Die Schweiz hat im ersten Halbjahr 2016 Kriegsmaterial im Wert von rund 224 Millionen Franken exportiert. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahressemester. Verantwortlich für den Anstieg waren Waffenverkäufe nach Pakistan, Indien und Südafrika. Von sda. Weiterlesen2 Kommentare