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Asylwesen 

19.1.2016, 04:50 Uhr

Gewalt gegen Flüchtlinge: In Basel gibt es nur wenig Übergriffe

19.1.2016, 04:50 Uhr

Der Undercover-Reporter Shams Ul-Haq berichtet in der «Sonntags-Zeitung» von massiver Gewalt gegen Asylsuchende in Kreuzlingen. Aus Basel seien ihr keine derart gravierenden Vorfälle bekannt, sagt Seelsorgerin Astrid Geistert. Von

Nils Fisch: Es gebe ein Machtgefälle zwischen Sicherheitskräften und Asylsuchenden, sagt Astrid Geistert, die ein Seelsorge-Café neben dem Asylzentrum Bässlergut leitet. 

Es gebe ein Machtgefälle zwischen Sicherheitskräften und Asylsuchenden, sagt Astrid Geistert, die ein Seelsorge-Café neben dem Asylzentrum Bässlergut leitet.  (Bild: Nils Fisch)

Flüchtlinge würden von Sicherheitskräften krankenhausreif geschlagen, «wenn sie sich nicht an die Regeln halten». Das berichtet der Reporter Shams Ul-Haq, der eine Woche undercover im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) in Kreuzlingen recherchierte. Seinen Bericht hat die «Sonntags-Zeitung» veröffentlicht.

Astrid Geistert leitet den Oekumenischen Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA), der sich neben dem EVZ Bässlergut befindet. Sie kennt die Situation der Flüchtlinge aus langjähriger Erfahrung.

Frau Geistert, werden auch im EVZ Basel Asylsuchende von Sicherheitskräften zusammengeschlagen?

Nein. Mir ist nichts bekannt von Gewalt in diesem Ausmass, wie es der Reporter aus dem EVZ Kreuzlingen berichtet. Aber sicher ist Gewalt ein Thema, auf das man immer ein Auge haben muss.

Welche Vorfälle sind Ihnen in Basel bekannt?

Asylsuchende haben mir erzählt, wie sie von Sicherheitsleuten herumgeschubst oder in die Ecke gedrängt wurden. In so einem Fall kontaktiere ich den Leiter der Securitas des EVZ und bespreche den Vorfall mit ihm. Häufig schildert der betroffene Securitas-Mitarbeiter den Ablauf ganz anders. Wie es sich genau abspielte, ist schwer zu rekonstruieren. Ich denke jedoch, dass oftmals an beiden Sichtweisen etwas dran ist.

Wie häufig sind solche Vorfälle?

Das kann ich nicht genau sagen. So etwas kann vorkommen, wenn derart viele Leute auf so engem Raum zusammenleben. In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Asylanträge drastisch gestiegen, das spüren wir auch bei uns im Café-Treffpunkt. Die Asylsuchenden werden schneller an andere Unterbringungsorte gebracht als früher. Pratteln, Allschwil und Arlesheim haben beispielsweise Plätze in Zivilschutzanlagen angeboten.

Welche Auswirkungen haben diese Verschiebungen auf die Situation im EVZ?

Es ist bereits eine grosse Herausforderung, so viele Menschen aus vielen verschiedenen Kulturkreisen auf so engem Raum unterzubringen. Die Personen, die hierher kommen, sind häufig traumatisiert, haben schreckliche Dinge erlebt, tragen auch Aggressionen mit sich. Das ist eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Dass es da zu Vorkommnissen kommt, ist nachvollziehbar, aber das rechtfertigt keinesfalls Gewaltanwendung. Dafür, dass an einem solchen Ort vieles zusammenkommt, läuft es eigentlich eher moderat ab.

Wie ist das Verhältnis zwischen Sicherheitskräften und Asylsuchenden?

Sicher gibt es ein Machtgefälle. Asylsuchende können sich kaum wehren. Ich muss aber auch sagen: Die Sicherheitsleute haben einen sehr schwierigen Job. Sie müssen die Sicherheit aufrechterhalten an einem Ort, wo Menschen auf engem Raum zusammenleben, die alle in Extremsituationen sind und häufig auf psychische und soziale Unterstützung angewiesen wären. Eine Supervision, bei der die Sicherheitskräfte die Situation mit einer Fachperson besprechen können, wäre deshalb wichtig. Das sollte obligatorisch sein. Ob dies heute so ist, weiss ich allerdings nicht.

Astrid Geistert leitet seit drei Jahren den Oekumenischen Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA) neben dem EVZ Bässlergut. Asylsuchende können dort den Café-Treffpunkt besuchen und über ihre Probleme sprechen. Die Seelsorgenden haben täglich Zutritt zum EVZ. Der OeSA bietet täglich eine Kinderanimation im EVZ an und verteilt zweimal wöchentlich gratis Kleider.

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Reaktionen

  1. MeiMa

    am 19.01.2016, 14:14

    Es ist unmöglich, dass Asylsuchende krankenhausreif geschlagen wurden. Ich habe 13 Monate in Kreuzlingen gearbeitet. Jeder Fall wird gemeldet, noch mehr, er geniesst höchste mediale Aufmerksamkeit. Ein verletzter Asylant würde ja wohl die Titelseite der Zeitung schmücken. Intern würde das übelste disziplinarische Massnahmen geben, bis hin zur Kündigung. Wenn sich herausstellt, dass man Übergriffe produziert hat, dann hilft die Firma auch nicht vor Gericht, etc., das ist jedem dort klar.
    Die... ... mehrEs ist unmöglich, dass Asylsuchende krankenhausreif geschlagen wurden. Ich habe 13 Monate in Kreuzlingen gearbeitet. Jeder Fall wird gemeldet, noch mehr, er geniesst höchste mediale Aufmerksamkeit. Ein verletzter Asylant würde ja wohl die Titelseite der Zeitung schmücken. Intern würde das übelste disziplinarische Massnahmen geben, bis hin zur Kündigung. Wenn sich herausstellt, dass man Übergriffe produziert hat, dann hilft die Firma auch nicht vor Gericht, etc., das ist jedem dort klar.
    Die Arbeit war sehr fordernd, die Aggressionen einiger weniger hochbelastend. Natürlich gab ein Wort das andere und es wurde auch geschubst. Insbesondere zurückgeschubst. Was die Leute nicht sehen möchten. Wenn es 1% ist das für Ärger sorgt... dann sind das immer noch 4-5 Leute pro Tag die zu einem Einsatz führen können. Und geschlagen wird nicht, da kann man Sicherheitsleute von überallher fragen, Schläge führen zwangsläufig zu Verletzungen und sind in vielerlei Hinsicht kontraproduktiv und in der Regel verboten (Eigenschutz geht auch anders...).

  1. peter meier1

    am 19.01.2016, 05:53

    Gibt es im Gegenzug dann Daten zu Gewalt die von Flüchtlingen ausgeht gegen Beamte, Bewachungspersonal und andere Schweizer Bürger ? Wenn ich jeweils so lese was übers Wochenende passiert, dann erkenne ich, dass da längst nicht alle Flüchtlinge friedliebende Menschen sind, sondern teils vor Gewaltanwendung und Waffeneinsatz nicht zurückschrecken. Und oftmals tönt es halt so aus dem Wald heraus wie man hineinruft, vielleicht sollte man sich mal Gedanken darüber machen, dass die zitierte... mehrGibt es im Gegenzug dann Daten zu Gewalt die von Flüchtlingen ausgeht gegen Beamte, Bewachungspersonal und andere Schweizer Bürger ? Wenn ich jeweils so lese was übers Wochenende passiert, dann erkenne ich, dass da längst nicht alle Flüchtlinge friedliebende Menschen sind, sondern teils vor Gewaltanwendung und Waffeneinsatz nicht zurückschrecken. Und oftmals tönt es halt so aus dem Wald heraus wie man hineinruft, vielleicht sollte man sich mal Gedanken darüber machen, dass die zitierte Gewalt gegen Flüchtlinge nicht einfach irgendwoher und vielleicht nicht mal grundlos its.

    1. Kaspar Tanner

      am 19.01.2016, 10:00

      Hier ist ein verborgener Kommentar. Gibt's schon.
      Aber so, wie "Köln" hier nur erzwungenermassen wahrgenommen wird und man tief bedauert, dass die versuchte Massenvergewaltigung nicht NACH der DSI-Abstimmung stattfand (dann wäre es politisch ok gewesen) oder dass die versuchte Massenvergewaltigung nicht durch Pegida- oder AfD-Anhänger begangen wurde (das hätte das Feindbild bestätigt - ein paar weibliche Kollateralschäden hätte man in Kauf genommen), so gibt man sich auch nicht mit diesen Realitäten ab.

      Politik hat viel mit...
      mehrHier ist ein verborgener Kommentar.Gibt's schon.
      Aber so, wie "Köln" hier nur erzwungenermassen wahrgenommen wird und man tief bedauert, dass die versuchte Massenvergewaltigung nicht NACH der DSI-Abstimmung stattfand (dann wäre es politisch ok gewesen) oder dass die versuchte Massenvergewaltigung nicht durch Pegida- oder AfD-Anhänger begangen wurde (das hätte das Feindbild bestätigt - ein paar weibliche Kollateralschäden hätte man in Kauf genommen), so gibt man sich auch nicht mit diesen Realitäten ab.

      Politik hat viel mit Glauben zu tun.
      Und Sie haben es hier in der TaWo mit vielen Schreibenden zu tun, die noch 1989 - trotz Stalin, 1953, 1956, 1968 oder der "Solidarnosc"-Unterdrückung - glaubten, der Kommunismus sei die menschlichere Alternative zum Westen.
      Nein - wenn man an etwas glaubt, dann lässt man sich nicht von der Realität beirren. Selbst wenn die politisch neutralen Berichte mittlerweilen krasser als jeder SVP-Werbespot sind.
      Machen Sie sich entweder
      a) auf Schweigen oder
      b) Prügel
      gefasst.

    2. Melony

      am 20.01.2016, 04:27

      Kaspar Tanners Beitrag mag tendenziös sein. Es wäre nett, liebe Redaktion zu erfahren, weshalb Sie diesen Beitrag verbergen. Für mich ist das Zensur pur ohne Begründung.

    3. AutorIn des Artikels

      Jeremias Schulthess

      am 20.01.2016, 14:57

      Der Kommentar wurde verborgen, weil er falsche, tendenziöse Informationen beinhaltet («versuchte Massenvergewaltigung») und die Autoren der Tawo ins Licht von Stalin-Sympathisanten rückt.

      Das hat m.E. nichts mit Zensur zu tun, sondern mit verfehlter Gesprächskultur.

  2. Leilani 65

    am 19.01.2016, 11:05

    Ja es gibt Flüchtlinge die gewalttätig sind, doch bei der Anzahl der Flüchtlinge die zu uns kommen, liegt der Anteil im Promillebereich. Während des arabischen Frühlings, als hauptsächlich Magrebiner kamen, gab es fast jeden Tag Schlägereien unter den Bewohnern im EVZ. Jetzt kommen hauptsächlich Syrer_innen, Afghan_innen und Kurd_innen, vorallem Familien und es gibt ganz selten Auseinandersetzungen. Man muss halt auch bei der Zimmerverteilung darauf achten, welche Kulturen man zusammen in... mehrJa es gibt Flüchtlinge die gewalttätig sind, doch bei der Anzahl der Flüchtlinge die zu uns kommen, liegt der Anteil im Promillebereich. Während des arabischen Frühlings, als hauptsächlich Magrebiner kamen, gab es fast jeden Tag Schlägereien unter den Bewohnern im EVZ. Jetzt kommen hauptsächlich Syrer_innen, Afghan_innen und Kurd_innen, vorallem Familien und es gibt ganz selten Auseinandersetzungen. Man muss halt auch bei der Zimmerverteilung darauf achten, welche Kulturen man zusammen in ein Zimmer legt, um Konflikte zu vermeiden. Die Flüchtlinge bewohnen 12 Bett Zimmer, es gibt keine Privatsphäre, deshalb ist es wichtig nicht noch zusätzliches Konfliktpotential zu schaffen, im dem man Kulturen, die sich gänzlich fremd sind zusammen legt.
    Es ist auch wichtig den Flüchtlingen unsere Kultur zu vermitteln und dies beginnt schon in den EVZs, der ersten Anlaufstelle für Asylsuchende.
    Deutschland wird in einem Ausmass von Flüchtlingen überschwemmt, das es unmöglich macht, dies zu bewältigen. Viele Asylsuchende, vorallem Neuankommende, können gar nicht so betreut werden wie bei uns, was zur Konsequenz hat, dass viele falsche Vorstellungen über unsere Kultur haben.

    1. M Cesna

      am 19.01.2016, 11:20

      Also 12-Bett-Zimmer in den Spitälern ergäbe auch hier in der Schweiz vermutlich böse Zustände im Spital. Nächtliches Schlafen würde dann zum Problem. Urinflaschen, Krücken, Gipse und Infusionsflaschen würden dann wohl als Waffen gebraucht.
      Selbst im Basler Unispital it man daran, die "heimeligen" 5-Bett-Zimmer zu eliminieren, ... auch aus hygienischen Gründen.

      Fremdenfreundlichkeit war in der Schweiz aber wohl noch nie Schulfach.

    2. Kaspar Tanner

      am 19.01.2016, 12:29

      @ M Cesna: "Fremdenfreundlichkeit war in der Schweiz aber wohl noch nie Schulfach"
      Können Sie diese Aussage bekräftigen?
      In der Schweiz sind mit einer Ausnahme sämtliche migrationsbegrenzenden Initiativen bachab geschickt worden - so um die 7 oder 8 Initiativen.
      Lesen Sie keine Zeitungen oder Bücher? Oder würde das Ihr Weltbild trüben?
      25 % der Bevölkerung sind Ausländer, wenn man jene mit einem Migrationshintergrund hinzunimmt, kommt man vermutlich auf weit über 35 %.
      Und wir sind... mehr@ M Cesna: "Fremdenfreundlichkeit war in der Schweiz aber wohl noch nie Schulfach"
      Können Sie diese Aussage bekräftigen?
      In der Schweiz sind mit einer Ausnahme sämtliche migrationsbegrenzenden Initiativen bachab geschickt worden - so um die 7 oder 8 Initiativen.
      Lesen Sie keine Zeitungen oder Bücher? Oder würde das Ihr Weltbild trüben?
      25 % der Bevölkerung sind Ausländer, wenn man jene mit einem Migrationshintergrund hinzunimmt, kommt man vermutlich auf weit über 35 %.
      Und wir sind fremdenfeindlich?
      Die vor kurzem kritisierten KMUs leisten jeden Tag ein Stück Integrationsarbeit, in dem sie jungen Migranten (die oft nur wegen ihrer sprachlichen Defizite nicht ein Gymnasium besuchen können) eine Berufslehre und damit einen wichtigen Schritt in die Gesellschaft ermöglichen?
      Und diese SVP-wählenden Kleingewerbler sind alles Rassisten?
      Oder nennen Sie mir ein klassisches Ghetto/Banlieue, wie wir sie in der "Grande Nation" oder Grossbritannien finden.

      Ihre Art, die Schweiz als rassistisches Land zu zeichnen, zeigt einfach, dass Sie nie ausserhalb der Schweiz waren und ein wohl von "Geo" und anderen Hochglanzmagazinen kultiviertes "edle Wilde"-Bild pflegen.
      Wir sind reich, weil wir andere tolerieren (was natürlich nicht "akzeptieren" oder gar "schätzen" bedeutet). Andere Kulturen sind nicht einmal zum Tolerieren fähig.
      Darum kommen diese auch nicht weiter.

    3. M Cesna

      am 20.01.2016, 15:56

      @ Hr. Tanner:
      Ich war noch nie im Ausland, wie könnte ich auch! Nur diesen komischen Zustand, der mich nach dem Vereinatunnel regelmässig in Richtung Südtirol führt, kann ich üpberhaupt nicht erklären.
      Der Schweizer Pass ist viel zu billig, sollte erst nach Autopsie an den Probanden abgegeben werden. Käme doch niemandem in den Sinn, die Einbürgerung als Verwaltungsackt aufzufassen, ähnlich Steuern zahlen. Wozu nur Schweizer Bürger werden, wenn man auch noch Bürger von einem Dorf werden kann,... mehr@ Hr. Tanner:
      Ich war noch nie im Ausland, wie könnte ich auch! Nur diesen komischen Zustand, der mich nach dem Vereinatunnel regelmässig in Richtung Südtirol führt, kann ich üpberhaupt nicht erklären.
      Der Schweizer Pass ist viel zu billig, sollte erst nach Autopsie an den Probanden abgegeben werden. Käme doch niemandem in den Sinn, die Einbürgerung als Verwaltungsackt aufzufassen, ähnlich Steuern zahlen. Wozu nur Schweizer Bürger werden, wenn man auch noch Bürger von einem Dorf werden kann, weil man es geschafft hat, es dort halt 10 Jahre auszuhalten?
      Die edlen Betriebe, die Ausländer anstellen, kurz vor der eidgenössischen Heiigsprechung...... sind ja auch lohnmässig billiger als die Einheimischen, besonders die Arbeitspendler, oder?

      Schade, dass es nicht noch mehr Ausländer gibt hier im Lande!

  3. Sullivan Fisch

    am 19.01.2016, 13:06

    @meier1 - Sehr logisch räsoniert! Ja, es gibt Gewalt von Flüchllingen gegen Beamte, es gibt Tag und Nacht und es gibt immer auch Schwarzfahrer. Also lassen wir uns alle verprügeln, schliesslich hat das einen Grund.

    Haben Sie die Volljährigkeit schon erreicht?

  4. MeiMa

    am 19.01.2016, 14:14

    Es ist unmöglich, dass Asylsuchende krankenhausreif geschlagen wurden. Ich habe 13 Monate in Kreuzlingen gearbeitet. Jeder Fall wird gemeldet, noch mehr, er geniesst höchste mediale Aufmerksamkeit. Ein verletzter Asylant würde ja wohl die Titelseite der Zeitung schmücken. Intern würde das übelste disziplinarische Massnahmen geben, bis hin zur Kündigung. Wenn sich herausstellt, dass man Übergriffe produziert hat, dann hilft die Firma auch nicht vor Gericht, etc., das ist jedem dort klar.
    Die... mehrEs ist unmöglich, dass Asylsuchende krankenhausreif geschlagen wurden. Ich habe 13 Monate in Kreuzlingen gearbeitet. Jeder Fall wird gemeldet, noch mehr, er geniesst höchste mediale Aufmerksamkeit. Ein verletzter Asylant würde ja wohl die Titelseite der Zeitung schmücken. Intern würde das übelste disziplinarische Massnahmen geben, bis hin zur Kündigung. Wenn sich herausstellt, dass man Übergriffe produziert hat, dann hilft die Firma auch nicht vor Gericht, etc., das ist jedem dort klar.
    Die Arbeit war sehr fordernd, die Aggressionen einiger weniger hochbelastend. Natürlich gab ein Wort das andere und es wurde auch geschubst. Insbesondere zurückgeschubst. Was die Leute nicht sehen möchten. Wenn es 1% ist das für Ärger sorgt... dann sind das immer noch 4-5 Leute pro Tag die zu einem Einsatz führen können. Und geschlagen wird nicht, da kann man Sicherheitsleute von überallher fragen, Schläge führen zwangsläufig zu Verletzungen und sind in vielerlei Hinsicht kontraproduktiv und in der Regel verboten (Eigenschutz geht auch anders...).

    1. Timm Meier

      am 19.01.2016, 14:55

      Der Quellartikel basiert ja hauptsächlich auf 'Hörensagen'. Der Artikel hier spitzt noch ein wenig zu. Und voilà: das Schweizerbashing wirkt auf einige Kommentatoren stimulierend. Null Evidenzen werden als Fakten verkauft.

Informationen zum Artikel

19.1.2016, 04:50 Uhr

Gewalt gegen Flüchtlinge: In Basel gibt es nur wenig Übergriffe

Text

Text:

  • 06.05.2016 um 17:08
    Zum Artikel: Der Eigenmietwert-Beschiss

    Na, na. Ich hoffe doch, dass alle Leser den Text so gründlich lesen wie Sie! Es ist ein Kommentar, da erlaube ich mir einigermassen einseitig zu argumentieren. Ich muss auch akzeptieren, wenn er Sie nicht überzeugt. Aber «Hetze» ist doch etwas hochgeg...

  • 17.04.2016 um 14:18
    Zum Artikel: «Freiburg ist nicht so harmlos, wie es scheint»

    1. Wir dulden keine beleidigende Kommentare. 2. Geben Sie dem Kollegen Beck doch etwas Zeit. Sie können nicht erwarten, dass der entsprechende Redaktor Ihnen jederzeit (auch sonntags!) innerhalb von einer Stunde antwortet.

  • 07.04.2016 um 17:52
    Zum Artikel: Ein Handschlag schüttelt die Schweiz

    @Melony: Die Wortmeldung ist wenig konstruktiv, stellt aber aus meiner Sicht keine Beleidigung dar.

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