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Fussball 

7.3.2016, 10:48 Uhr

Showdown im Schwarzwald-Stadion: Der Sportclub gegen Red Bull

7.3.2016, 10:48 Uhr

Im Spitzenspiel der Zweiten Bundesliga treffen heute Abend der SC Freiburg und RB Leipzig aufeinander – für viele ist es das Duell zweier künftiger Erstligisten. Für andere das Aufeinanderprallen zweier Ideologien. Von Christoph Ruf

Imago: Unterschiedlichen Modellen zu folgen heisst nicht, dass Fussballlehrer es nicht zusammen lustig haben können: Christian Streich, der Trainer des SC Freiburg, beim 1:1 in Leipzig mit seinem Kollegen Ralf Rangnick (links).

Unterschiedlichen Modellen zu folgen heisst nicht, dass Fussballlehrer es nicht zusammen lustig haben können: Christian Streich, der Trainer des SC Freiburg, beim 1:1 in Leipzig mit seinem Kollegen Ralf Rangnick (links). (Bild: Imago)

Es dürfte in Europa nicht viele Vereine geben, bei denen der aktuelle Top-Torschütze der Liga seinen Stammplatz nicht auf sicher hat. In der Zweiten Bundesliga, beim SC Freiburg, ist es derzeit so. Nils Petersen, der in dieser Saison schon 16 Mal getroffen hat, ist die letzten beiden Spiele nur eingewechselt worden.

Und es ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass ihm das an diesem Montag erneut droht, wenn sein Verein den Tabellenführer aus Leipzig zum Spitzenspiel der Zweiten Liga empfängt (20.15 Uhr, live bei «Sport1»).

Schliesslich lief es beim Tabellen-Zweiten aus dem Südwesten zuletzt auch prächtig, wenn Petersen von der Bank kam. 4:1 gewann Freiburg am Mittwoch in Bielefeld, Zuvor, beim 2:0-Heimsieg gegen Kaiserslautern, wurde Petersen, der noch Trainingsrückstand hatte, auch nur eingewechselt. 

Die Tabellenspitze der 2. Bundesliga:

Zur kompletten Tabelle bei bundesliga.de

Mittlerweile ist Petersen, der sich im Trainingslager eine kleinere Blessur zugezogen hat, wieder vollständig fit. Trainer Christian Streich könnte dennoch versucht sein, im Offensivverbund der Konstellation zu vertrauen, mit der es zuletzt so gut lief. Beginnen würden dann Karim Guédé, ein technisch limitierter, aber kampf- und laufstarker Teamplayer – und Florian Niederlechner.

Ein Oberbayer mit einer Prise Eigensinn für den Sportclub

Der Mann, der im Winter von Mainz 05 ausgeliehen wurde, hat nicht nur in fünf Spielen drei Tore geschossen, er hat dem Team auch Qualitäten gebracht, die zuvor gefehlt hatten. Niederlechner sucht die Eins-zu-eins-Situationen und verfügt über den Eigensinn vor dem Tor, der zuletzt oft fehlte. «Die Freiburger Spielweise, die auf Ballbesitz ausgelegt ist, liegt mir total», sagt der Fan von 1860 München, der aufgrund seines oberbayrischen Dialekts in Freiburg zuweilen für einen Österreicher gehalten wird, wie er jüngst der Stadionzeitung berichtete.

» Am 19. Februar hat Christian Streich (50), der seit 1995 für den Club arbeitet, seinen Vertrag mit dem SC Freiburg verlängert – für eine nicht genannte Laufzeit. «Typisch Sportclub», kommentierte die «Badische Zeitung»

Im Hinspiel, Ende September, trennte man sich in Leipzig 1:1 in einem Spiel auf Erstliganiveau. Spätestens danach legten sich die meisten Kommentatoren fest, dass die beiden Vereine auch die beiden Direktaufsteiger sein würden – eine Prognose, die St.-Pauli-Trainer Ewald Lienen oder sein Fürther Kollege Stefan Ruthenbeck auch noch im März vertreten.

Leipzig ist kaum mehr von Platz 1 zu verdängen

Ganz so klar scheint das allerdings mittlerweile nicht mehr, auch wenn schon viel passieren müsste, um die stabilen Leipziger noch von Platz eins zu verdrängen. «Mit einem Sieg können wir einen grossen Schritt in Richtung Aufstieg gehen», weiss Leipzigs Trainer Ralf Rangnick.

Dessen Kapitän Dominik Kaiser verspricht einem Millionenpublikum – neben dem Bezahlfernsehen überträgt montags auch der frei empfangbare Spartenkanal «Sport 1» – derweil beste Unterhaltung: «Sowohl Freiburg als auch wir haben uns seit dem Hinspiel enorm weiterentwickelt.»

Der Sportclub allerdings muss sich im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz mittlerweile der Konkurrenz aus Nürnberg erwehren. Der Club hat unter seinem Schweizer Trainer René Weiler zuletzt 14 Spiele am Stück nicht mehr verloren, elf davon gewann man, darunter auch die wichtigen Spiele gegen die Konkurrenz aus St. Pauli und Freiburg.

«Kein Gegner darf leidenschaftlicher und hungriger sein als wir»

Spielerisch können die Franken weder Leipzig noch Freiburg (noch Bochum) das Wasser reichen, doch mit ihrer Kampfkraft, ihrer Wucht und ihrer individuellen Klasse sind sie schwer zu schlagen. SC-Coach Streich wird dann auch nicht müde, höchste Konzentration anzumahnen, um den dünnen Vorsprung vor Rang drei zu verteidigen: «Kein Gegner darf leidenschaftlicher und hungriger sein als wir. Das ist in der Zweiten Liga die Basis.»

«Spielsch'! Übsch'!» – gesammelte Sprüche von Christian Streich. Hier geht es zur Galerie bei kicker.de

Gegen Sandhausen, Lautern und Bielefeld blieb der SC in dieser Hinsicht nichts schuldig. Umso ärgerlicher findet es der Trainer, dass er erneut seine Defensive umstellen muss, weil Innenverteidiger Marc Torrejon (Aussenbandriss) ausfällt. Ob an seiner Stelle Immanuel Höhn ins Team kommt, liess Streich am Wochenende offen.

Wie auch immer: Im Schwarzwald-Stadion trifft die beste Offensive der Zweiten Liga auf die beste Defensive. Die Leipziger haben sieben Tore weniger kassiert als die Freiburger, diese wiederum zwölf Tore mehr erzielt als RB, das bereits jetzt mehr Punkte (53) hat als es am Ende der Vorsaison (50) besass. «Das ist eine sehr flexible Mannschaft mit aussergewöhnlicher individueller Qualität», weiss Streich. Dennoch wolle man auf Sieg spielen. «Wenn man hoch will, sollte man erfolgreich sein.»

Streichs ablehnende Haltung zum Red-Bull-Modell

Von Streich weiss man, dass er dem Leipziger Geschäftsmodell skeptisch gegenübersteht. In einem Interview hatte er kürzlich kritisiert, dass RasenBallsport Leipzig, 2009 gegründet mit grossen Zukunftsplänen des österreichischen Red-Bull-Konzerns, den Zusammenhang zwischen Leistung und Sponsorengeldern aufgehoben habe.

» Zum Interview mit Christian Streich in der TagesWoche

«Wenn du gut arbeitest, bekommst du mehr Geld – über die Leistung. Das hat Dortmund geschafft oder Bayern München, und das über Jahrzehnte.» Das RB-Modell habe «diesen Zusammenhang aufgelöst.» Er respektiere das, wolle aber nicht, «dass irgendwann nur noch solche Vereine in der Liga sind.»

Davon, dass Leipzig ab Sommer ein Fall für die 1. Bundesliga ist, sind sie in Freiburg allerdings genauso überzeugt wie alle anderen Zweitliga-Trainer.

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7.3.2016, 10:48 Uhr

Showdown im Schwarzwald-Stadion: Der Sportclub gegen Red Bull

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Text: Christoph Ruf

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