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Demonstration 

5.3.2016, 18:46 Uhr

Hunderte rütteln am Zaun des Ausschaffungsgefängnisses

5.3.2016, 18:46 Uhr

Rund 300 Menschen demonstrierten am Samstag Nachmittag im Kleinbasel erneut gegen die polizeiliche Räumung der Matthäuskirche vom Donnerstag und gegen die Ausschaffung von acht Asylbewerbern. Von und

Sie hämmerten auf den Zaun ein, sie riefen gegen die Kategorisierung von Menschen in legal und illegal an, sie waren wütend und laut und sie waren viele. Aber sie waren doch ohnmächtig. Am Donnerstag hatte die Basler Polizei acht Asylbewerber aus der besetzten Matthäuskirche geholt und in das Ausschaffungsgefängnis Bässlergut gesteckt, und heute Samstag standen gegen 300 Menschen vor eben diesem Gefängnis und forderten deren Freilassung.

Die inhaftierten Flüchtlinge trommelten gegen die vergitterten Fenster ihrer Zellen, Demonstranten und Asylsuchende bestärkten sich gegenseitig, doch zwischen ihnen stand der unüberwindbare Stacheldraht. Am Donnerstagabend hatte die Polizei mit dem Dauerfeuer der Gummigeschosse ihre Macht bewiesen, jetzt war es das Asylsystem mit seinen schweigenden Stacheldrähten.

Aktivisten aller Couleur

Am Bässlergut endete der Demonstrationszug, der sich nach 16 Uhr vor der Matthäuskirche gebildet hatte. Wieder war es eine heterogene Gruppe, die sich für das Bleiberecht von Asylsuchenden einsetzte. Aber anders als am Donnerstag liess die Polizei die Kundgebung gewähren. Damals schossen die Beamten mit Gummischrot in den friedlichen Protestzug, jetzt blieben sie beinahe unsichtbar. Ausser einem Polizeibeamten, der dem Demonstrationszug auf dem Motorrad vorausfuhr, waren zunächst keine Polizisten zu sehen.

Die Demonstration vom Samstag ist von den zuständigen Behörden bewilligt und die Route mit der Polizei abgesprochen worden. Nach Auskunft des Bewilligungsnehmers soll die Polizei zugesichert haben, dass sie sich zurückhalten werde, solange es nicht zu Sachbeschädigungen komme.

Kritik an der Evangelisch-reformierten Kirche

In der Zwischenzeit wächst die Kritik am Vorgehen des evangelisch-reformierten Kirchenrats Basel-Stadt. In der Religionssendung «Zwischenhalt» auf Radio SRF 1 sagte Christoph Albrecht vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst Schweiz, dass die Aussage der Kirchenverantwortlichen, dass man das Migrationsamt nicht davon abhalten könne, die Flüchtlinge in der Kirche zu kontrollieren, als stillschweigendes Einverständnis für den späteren Polizeieinsatz deuten könne.

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Asylwesen, Flüchtlinge

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Informationen zum Artikel

5.3.2016, 18:46 Uhr

Hunderte rütteln am Zaun des Ausschaffungsgefängnisses

Text

Text:

  • 25.05.2016 um 20:06
    Die Schweizer Volksseele kocht, Gschwind bleibt cool

    In blinder Angriffswut stürzten sich die Ankläger auf die muslimische Familie, die Schulleitung und Bildungsdirektorin Monica Gschwind. Drei Lehren aus dem Trauerspiel um den Therwiler Händedruck.

  • 25.05.2016 um 10:15
    Schüler werden zum Händedruck gezwungen

    Muslimische Schüler in Therwil müssen ihren Lehrern wieder die Hand geben. Ansonsten werden sie und ihre Eltern bestraft. Die Baselbieter Bildungsdirektion gibt der Religionsfreiheit keine Priorität.

  • 23.05.2016 um 16:18
    «Damit sich die Welt verändert, braucht es die Avantgarde»

    Ob man für eine Marke wirbt oder einen Politiker, macht keinen Unterschied, sagt David Schärer. Der Basler PR-Mann steht hinter der Kampagne des Zürcher SP-Nationalrats Tim Guldimann, auch Operation Libero baute auf seine Dienste. Ein Gespräch über den Kampf um Aufmerksamkeit, über die Ermüdung der Menschen – und die Suche nach dem Weckruf.

  • 20.05.2016 um 23:32
    Zum Artikel: Staatliches Heroin in der Todesspritze

    Nein, es heisst sicher nicht, dass Janus als Programm versagt hat. Es heisst bloss: In diesem Fall versagten Kontrollmechanismen über einen längeren Zeitraum mit letztlich schwerwiegenden Konsequenzen. Trotzdem bleibt Janus für Süchtige äusserst wichti...

  • 30.04.2016 um 14:14
    @egger et. al.
    Zum Artikel: «Die ganze Sache wird vom Sportamt extrem aufgebauscht»

    Hier enervieren sich einige Kommentatoren darüber, dass wir eine Bademeisterin zu Wort kommen lassen. Sie nennen es schlechten Stil, Hetze, Scharfmacherei, etc. etc. Das kann ich nicht nachvollziehen. Meines Erachtens sollte man als Medium die Deutungs...

  • 19.04.2016 um 09:22
    Pornobalken
    Zum Artikel: Adil Koller: «Nett zu sein, bringt nichts»

    Lieber Herr Liebchen, eine infame Unterstellung. Pornobalken waren die Bürsten, die Tom Selleck durch die Suppe zog. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Mein Schnauz ist das zeitlose Modell «Lustmolch».

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Text:

  • 23.05.2016 um 10:54
    Zum Artikel: Erlenmatt: Weitere Etappe auf dem langen Weg zum neuen Quartier

    Man stelle sich vor, der Kanton lädt zu Freibier und -wurst, die Sonne scheint, es ist warm, und in einem Quartier, das von schätzungsweise über 1600 Menschen bewohnt wird, erscheinen knapp 50 Menschen (Stand 17.30 Uhr). Aber gut, die fünf Kinder, die ...

  • 23.05.2016 um 09:59
    Zum Artikel: Erlenmatt: Weitere Etappe auf dem langen Weg zum neuen Quartier

    Es freut mich, dass Sie sich wohl fühlen im Quartier. Mit Seelenlos (von "tot" ist nicht die Rede) meint der "Schreiberling" dass es sich um ein Quartier NOCH ohne Infrastruktur handelt: ohne Kindergarten, Kinderkrippe, Schule (abge...

  • 21.05.2016 um 17:56
    Zum Artikel: Multimediales Denkmal für Erasmus

    Danke für den Hinweis. Man lernt nie aus, ich wusste nicht, dass zwischen Holländ- und Niederländisch Unterschiede gibt.

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