LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Wahlen 2015 

18.10.2015, 19:09 Uhr

Busers Bauchlandung

18.10.2015, 19:09 Uhr

Christoph Busers herbe Niederlage zeigt: Die Baselbieter wollen ihn nicht in Bern. Da hilft auch der schlagkräftigste Wahlkampf-Apparat nichts. Von

Basile Bornand: Christoph Buser
 

Christoph Buser   (Bild: Basile Bornand)

Christoph Buser (FDP) wurde am Sonntag im Regierungsgebäude in Liestal zwar nicht am wärmsten, sicher aber am aufgeregtesten empfangen. Seine Niederlage fiel überraschend deutlich aus. Damit haben weder die Medien noch die anwesenden Politiker gerechnet. Alle wollten wissen, was der bürgerliche Hoffnungsträger und Gewerbler-Liebling zu seiner Bauchlandung zu sagen hatte.

Buser hat für zwei Ämter kandidiert und zweimal eine heftige Niederlage einstecken müssen. Im Kampf um den Baselbieter Ständeratssitz blieb er rund 11'000 Stimmen hinter Claude Janiak (SP), der 42'450 Stimmen sammeln konnte. Auch wenn Janiak damit sein Ergebnis von 2011 um 3000 Stimmen verfehlte, war seine Wiederwahl zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Bereits als gegen Mittag die ersten Gemeinden ausgezählt waren, lag der SP-Ständerat deutlich oberhalb des absoluten Mehrs.

Aber auch bei den Nationalratswahlen hat Buser nicht besser abgeschnitten; er liegt mit etwas mehr als 4000 Stimmen hinter der Bisherigen Daniela Schneeberger.

Riesen-Netzwerk und viel Geld

Busers Ergebnis ist eine herbe Enttäuschung, wenn man bedenkt, welchen Apparat der Direktor der Wirtschaftskammer hinter seinem Rücken wusste. Buser hat einen aufwendigen und bürgerlich breit abgestützten Wahlkampf absolviert, die Liste seiner Unterstützer umfasste die drei Parteien FDP, SVP und CVP, aber auch zahlreiche Vereine und Organisationen aus dem wirtschaftlichen Bereich. Damit hatte Buser sowohl eine grosse Finanzkraft als auch ein riesiges Netzwerk im Rücken.

All das hat ihm nichts genützt. Er selbst sagt im Video-Interview (siehe oben), dass man Wahlen in der Schweiz «eben nicht kaufen könne». Den Hauptgrund seiner Doppelniederlage sieht Buser darin, dass er in beiden Fällen gegen Bisherige angetreten ist. «Claude Janiak hat keine Fehler gemacht, ich bin gegen ihn als absoluter Aussenseiter angetreten.»

Dominik Straumann, Fraktionspräsident der SVP im Landrat und dezidierter Unterstützer von Christoph Buser, hat noch eine andere Erklärung für die Niederlage: «Der Wahlkampf war langweilig, es ging nicht um Inhalte. So konnte Christoph Buser nicht mit seiner Sachkompetenz brillieren.» Trotz zahlreicher öffentlicher Auftritte habe man die Wähler nicht erreichen können.

Die Baselbieter wollen keinen Buser in Bern

Doch wenn man sich im Regierungsgebäude umhört, sind sich eigentlich alle einig: Claude Janiak ist derart breit akzeptiert, dass er selbst bei den Bürgerlichen Stimmen abholen konnte. Sogar einige FDPler hätten Janiak statt Buser auf ihren Stimmzettel geschrieben, heisst es da und dort.

Die Baselbieter Wähler hätten heute ihren mächtigsten Gewerbevertreter nach Bern schicken können. Doch sie haben Christoph Buser diese beiden Ämter deutlich verweigert. Trotz schlagkräftigem Wahlkampf-Apparat ist es ihm nicht gelungen, die Baselbieter von sich zu überzeugen. Das liegt wohl auch am arg gebeutelten Image der Wirtschaftskammer.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Politik, Baselland, Nationalrat, Ständerat, Abstimmungen & Wahlen, Wahlen BL 2015, Eidgenössische Wahlen 2015

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Live-Ticker: Der Wahltag im Rückblick Weiterlesen

Die Gewinner und Verlierer im Video-Interview Weiterlesen

Mehr Liebe geht nicht Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 18.10.2015, 19:52

    «... so konnte Christoph Buser nicht mit seiner Sachkompetenz brillieren.»

    Schade eigentlich: Ich hätte gern mehr über sein gewerbliches «Darknet» erfahren.

    Aber jä nu: Schlussendlich wurde Schaden vom Kanton abgewendet.

    Gut so.

  2. Maya Eldorado

    am 18.10.2015, 21:29

    Heute Abend war ich mit dem Velo im vorderen Laufental unterwegs. Da sah ich Plakate mit Buser, die einen Mehrwert aufwiesen.
    Auf all seinen Plakaten trug er am linken Auge eine schwarze Augenbinde. Oder ist mir etwas entgangen, läuft er real auch mit einer solchen herum?

    1. s chröttli

      am 18.10.2015, 21:41

      @eldorado

      nur im stillen kämmerli von der wirtschaft
      (bschscht! – vielleicht schlafen sie grad)

Informationen zum Artikel

18.10.2015, 19:09 Uhr

Busers Bauchlandung

Text

Text:

Aktuell

Daniela Frutiger/freshfocus: ER macht den Unterschied: Matias Delgado (links) bringt den FCB im Cupfinal von Genf in der 47. Minute in Führung. Rechts Renato Steffen.
2

Schweizer Cup 

3:0 – der FCB knackt Sion

Der FC Basel war bereit für die letzte grosse Aufgabe der Saison: Matias Delgado, Adama Traoré und Michael Lang schiessen im Cupfinal nach der Pause die Tore zum klaren und verdienten 3:0-Sieg. Damit ist der vielbesungene Mythos des FC Sion nach 13 gewonnenen Finals gebrochen, und der FCB feiert nach dem 20. Meistertitel auch noch den zwölften Cupsieg seiner Clubgeschichte.Von Christoph Kieslich und Samuel Waldis. Weiterlesen2 Kommentare

Hans-Jörg Walter:

Schweizer Cup 

Alles zum Final zwischen Basel und Sion

Noch ein letztes Mal geht es für den FC Basel unter Trainer Urs Fischer auf dem Rasen um einen Titel. Gegner am Donnerstag im Stade de Genève (16 Uhr) ist der Mythos FC Sion. Hier lesen Sie nicht alles, aber vieles, was es vor dem Spiel an Wissenswertem gibt.Von Samuel Waldis. Weiterlesen

Keystone: ALS VORSCHAU AUF DEN SCHWEIZER CUPFINAL ZWISCHEN DEM FC SION UND DEM FC BASEL AM DONNERSTAG, 25. MAI 2017, IM STADE DE GENEVE IN GENF STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Der FC Basel gewinnt den Cupfinal 1975 gegen den FC Winterthur und wird Schweizer Cupsieger. Der Basler Captain Karl Odermatt streckt den Pokal in die Hoehe, links von ihm stehen Wenger und Stohler, rechts Bundesrat Willi Ritschard und Hitzfeld, waehrend Demarmels (Nr. 4) und Tanner (Nr. 13) auf der Treppe warten, aufgenommen am 31. Maerz 1975 in Bern. (KEYSTONE/Str)

Schweizer Cup 

Weisch no? Die Galerie der Basler Cup-Siege

Wer hat die meisten Tore für den FC Basel in Endspielen um den Schweizer Cup erzielt? Und welcher Trainer hat sämtliche vier Finals, die er mit dem FCB erreicht hat, auch gewonnen? Ein kleiner Gang durch den Basler Teil der Cup-Geschichte und die Bilder von den elf Cup-Siegen.Von Christoph Kieslich und Keystone. Weiterlesen