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Debatte

Der Leistungsdruck auf die Schule ist gross19

13.8.2015, 16:41 Uhr
Andreas Schwald

Journalist BR / Autor (Politik&Gesellschaft)

Die Volksschule ist im Kreuzfeuer. Nicht nur wegen der Reformen und Gegenreformen wie dem umstrittenen Lehrplan 21, der am Montag in Basel erstmals vollumfänglich in Kraft tritt. Sondern auch vonseiten derer, die für die Schulen verantwortlich sind.

Das ist spätestens klar, seit die neue Baselbieter FDP-Bildungsdirektorin Monica Gschwind ihr Bonmot von den Schülern platzierte, die sich besser überlegen sollen, was sie wollen, statt noch ein paar Jahre in der Schule zu sitzen.

Bei allem Gram über die Volksschule: Der Unterricht ist heute so gut wie noch nie. Gleichzeitig ist das Unterrichten schwierig wie noch nie. Steht auf der einen Seite der politische Reformdruck, so kommt von der anderen Seite der Druck, gesellschaftliche und familiäre Defizite aufzufangen. 

In Basel gehts auch anders

Es ist kein Zufall, dass auch die Zahlen der Privatschüler in beiden Basel anstiegen. Ob nun Eltern der Volksschule misstrauen oder einfach nur eine kreative Alternative suchen: Das Bildungssystem ist einem konstanten Stresstest unterworfen.

Der Leistungsdruck ist gross. Kein Wunder, verlangen die Baselbieter nach einem Reformstopp, den sie sich mit Monica Gschwinds Wahlversprechen herbeiwünschten. Dass es auch anders geht, zeigten die Basler: Hier investieren Lehrkräfte ihre Energie in die Umsetzung der Reformen.

Im Sinn der Schüler

So wird der Lehrplan 21 Tatsache. Es sind die Lehrpersonen, die ihn umsetzen, nicht die Politiker. Und die werden ihn umsetzen, wie sie Lehrpläne immer umsetzen: Vielleicht nicht im Sinn der Eltern oder der Bildungspolitiker. Sicher aber im Sinn der Schüler.

Und die können am Montag vielleicht nervös, vielleicht aufgeregt, vielleicht auch mit einem kleinen Ärger ins Klassenzimmer treten. Sie können sich aber eines bewusst sein: Ihre Zukunft ist am Montag nicht besiegelt. Sie fängt gerade erst an.

_
Lesen Sie die weiteren Artikel zu unserem Schwerpunkt Bildung im TagesWoche-Dossier «Das macht Schule».

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Diskussion

  1. Esther

    am 15.08.2015, 07:26

    Bin zwar nicht die TaWo, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen. Hier ein Link, in dem die Kritikpunkte am Lehrplan 21 aufgeführt werden - mit der Entgegnung darauf gleich daneben. lehrplan.ch/kritikpunkte
    Das bezieht sich jetzt nur auf den Lehrplan21.
    Bei der Harmonisierung kommt dann noch dazu, dass jeder Kanton bisher im Schulbereich seine eigenen Ideen umsetzen konnte und es naturgemäss nicht allen behagt, diese (in der Schweiz sehr hoch bewertete) Kantonsautonomie ein Stück... ... mehrBin zwar nicht die TaWo, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen. Hier ein Link, in dem die Kritikpunkte am Lehrplan 21 aufgeführt werden - mit der Entgegnung darauf gleich daneben. lehrplan.ch/kritikpunkte
    Das bezieht sich jetzt nur auf den Lehrplan21.
    Bei der Harmonisierung kommt dann noch dazu, dass jeder Kanton bisher im Schulbereich seine eigenen Ideen umsetzen konnte und es naturgemäss nicht allen behagt, diese (in der Schweiz sehr hoch bewertete) Kantonsautonomie ein Stück weit aufzugeben.
    Ausserdem entstehen in der Übergangszeit zum Teil extrem hohe Herausforderungen in der Schulhauslogistik, da ja das alte, auslaufende System und das neue zum Teil parallel geführt werden müssen.
    Ich finde es auch wichtig zu unterscheiden, zwischen der Kritik am Lehrplan 21, die zum Teil heftig ist, und der grundsätzlichen Schulharmonisierung, gegen die es weniger Bedenken gibt.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 14.08.2015, 21:13

    ich kenne einen schüler wegen seiner behinderung gemobbt wurde.
    er bekam unterstüzende massnahmen im einzelfall UME.
    eine schulverweigerung erbrachte die lösung, der junge welcher
    im deutsch unternull war, bekam vom kanton Aargau eine privatschule
    bezahlt- die SOL in Liestal.
    im vergleich bei den kosten stadt und privatschule- das selbe.
    eben nicht die UME stunden entfielen dank kleinen gruppen.
    resultat: sozialkompetent- deutsch über dem durchschnitt
    lehrstelle mit 2weg studium.
    ich frage... mehrich kenne einen schüler wegen seiner behinderung gemobbt wurde.
    er bekam unterstüzende massnahmen im einzelfall UME.
    eine schulverweigerung erbrachte die lösung, der junge welcher
    im deutsch unternull war, bekam vom kanton Aargau eine privatschule
    bezahlt- die SOL in Liestal.
    im vergleich bei den kosten stadt und privatschule- das selbe.
    eben nicht die UME stunden entfielen dank kleinen gruppen.
    resultat: sozialkompetent- deutsch über dem durchschnitt
    lehrstelle mit 2weg studium.
    ich frage mich warum privatschulen an der urne scheitern....
    schlussentlich sind diese junge leute die zahler des altenheims von morgen.

  2. Piet Westdijk

    am 14.08.2015, 22:02

    Es wurde schon viel über der Lehrplan 21 geschrieben. Warum man sich aber nicht einig ist, ist mir nicht deutlich. Irgendwo steht, dass es die 21 Kantone betrifft, wo Deutschunterricht gegeben wird, und dass dieser Unterricht harmonisiert werden sollte. Was kann man da dagegen haben? Bitte TaWo, es braucht hier Aufklärung, Info, die uns Bürger mündig machen könnte..

    1. Esther

      am 15.08.2015, 07:26

      Bin zwar nicht die TaWo, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen. Hier ein Link, in dem die Kritikpunkte am Lehrplan 21 aufgeführt werden - mit der Entgegnung darauf gleich daneben. lehrplan.ch/kritikpunkte
      Das bezieht sich jetzt nur auf den Lehrplan21.
      Bei der Harmonisierung kommt dann noch dazu, dass jeder Kanton bisher im Schulbereich seine eigenen Ideen umsetzen konnte und es naturgemäss nicht allen behagt, diese (in der Schweiz sehr hoch bewertete) Kantonsautonomie ein Stück... mehrBin zwar nicht die TaWo, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen. Hier ein Link, in dem die Kritikpunkte am Lehrplan 21 aufgeführt werden - mit der Entgegnung darauf gleich daneben. lehrplan.ch/kritikpunkte
      Das bezieht sich jetzt nur auf den Lehrplan21.
      Bei der Harmonisierung kommt dann noch dazu, dass jeder Kanton bisher im Schulbereich seine eigenen Ideen umsetzen konnte und es naturgemäss nicht allen behagt, diese (in der Schweiz sehr hoch bewertete) Kantonsautonomie ein Stück weit aufzugeben.
      Ausserdem entstehen in der Übergangszeit zum Teil extrem hohe Herausforderungen in der Schulhauslogistik, da ja das alte, auslaufende System und das neue zum Teil parallel geführt werden müssen.
      Ich finde es auch wichtig zu unterscheiden, zwischen der Kritik am Lehrplan 21, die zum Teil heftig ist, und der grundsätzlichen Schulharmonisierung, gegen die es weniger Bedenken gibt.

    2. Inaktiver Nutzer

      am 15.08.2015, 18:42
  3. Piet Westdijk

    am 15.08.2015, 10:47

    @Esther: Herzlichen Dank für die Aufklärung. Ich sehe immer noch kein Argument gegen diesen Lehrplan, ahne aber was man dagegen haben könnte..

    1. s chröttli

      am 16.08.2015, 09:22

      @westdijk
      mehr kann unsereiner dazu auch nicht sagen. dazu fehlt uns die kokoko, die kompetenzkonzentrationskompetenz.
      da ist die neue generation gefragt, vielmehr ihre literarischen aufschlagsriesen, die powerpointler von ikea (werden doch unisono gelb auf königsblau eingeflogen, die topics)
      corrections stammen neu auch nicht mehr von hanz oder franzen sondern von helly hansen. und zwar in allen kantonen.
      das war’s.

    2. Inaktiver Nutzer

      am 16.08.2015, 09:59

      @chröttli und Westdijk:
      Ihre Kokoko erinnert mich an einen windfahnigen, emsigen Chef, der wöchentlich(!) eine interne Koordinationssitzung anordnete, um den Kostenstand und die Fortschritte der Projekte abfragen zu können. Allmählich begriff er, dass vier Wochen ein passenderes Intervall wäre.

      Es brauchte dann noch ein ganzes Jahr, bis er, der Übermanager, mutig seinen Mikrokosmos verliess, und einem bestimmten Problem das bisher nicht existente Prädikat "nicht mänätschbar" zuordnete.... mehr@chröttli und Westdijk:
      Ihre Kokoko erinnert mich an einen windfahnigen, emsigen Chef, der wöchentlich(!) eine interne Koordinationssitzung anordnete, um den Kostenstand und die Fortschritte der Projekte abfragen zu können. Allmählich begriff er, dass vier Wochen ein passenderes Intervall wäre.

      Es brauchte dann noch ein ganzes Jahr, bis er, der Übermanager, mutig seinen Mikrokosmos verliess, und einem bestimmten Problem das bisher nicht existente Prädikat "nicht mänätschbar" zuordnete.

      Bildung und Seele sind eher auch nicht mänätschbar. Some learn it the hard way.

    3. s chröttli

      am 16.08.2015, 10:14

      @martens
      the harder they come ...
      die kompetenzkonzentration beschäftigt mich in anderen kontexten fast noch mehr ... wenn zb auf der tawo eine medienkritische umfrage stattfindet und vielviel gehirnt und getextet wird (slow-corner etc&pipapo) – und dann andernorts damit bei der nzz das digital storytelling aufgebaut wird (mit mann und maus konzentriert migiriert, halt)

      und wenn in österreich inzwischen die nennung von autoren sogar verboten wird (zu ausbildnerischen zwecken, nicht... mehr@martens
      the harder they come ...
      die kompetenzkonzentration beschäftigt mich in anderen kontexten fast noch mehr ... wenn zb auf der tawo eine medienkritische umfrage stattfindet und vielviel gehirnt und getextet wird (slow-corner etc&pipapo) – und dann andernorts damit bei der nzz das digital storytelling aufgebaut wird (mit mann und maus konzentriert migiriert, halt)

      und wenn in österreich inzwischen die nennung von autoren sogar verboten wird (zu ausbildnerischen zwecken, nicht aufklärerischen), stammt vermutlich «geld statt geist» dereinst schinz von murx frisch.
      gott helf! ;-) ;-)

    4. s chröttli

      am 16.08.2015, 10:52

      @martens

      man müsste mal arbeitspsychologisch untersuchen, wieviel der schaffenskraft dabei draufgeht, einen extrem geschulten aber durchschnittlich talentierten vorgesetzten zufrieden zu stellen ... im zweifelsfall: ein konzeptli brünzlen ... eine gelbblaue präsi basteln o.ä.

    5. s chröttli

      am 16.08.2015, 11:09

      @martens
      ööö, konzeptli brünzlen? längst restrukturiert ...
      man sollte ja versuchen, stets sattelfest in der zeit zu sitzen ...
      wenn meine tochter mir also ganz informell beibringen will, sie werde ihr zimmer demnächst wirklichwirklich aufräumen, verlange ich zuallererst mal ein halbwegs vernünftiges portfolio.

    6. Inaktiver Nutzer

      am 16.08.2015, 19:20

      Schöön, @ Chröttli, den rahme ich mir ein, ist ja DIE Weltkarriereformel:

      Stets sattelfest in der Zeit sitzen, das bringt's!

      ... und da kommen gewisse Traditionalisten noch mit der Aufklärung, dieser ollen Masche, die ja längst dekonstruiert worden ist.