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Kunsthaus Baselland 

17.3.2015, 16:42 Uhr

Drei Türme für den Dreispitz

17.3.2015, 16:42 Uhr

Die Gewinner des Architekturwettbewerbs für den Neubau des Kunsthauses Baselland stehen fest: Buchner Bründler Architekten haben mit ihrem Vorschlag überzeugt, bei dem sie Lichttürme auf die bestehende Halle setzen wollen. Die Finanzierung und behördlichen Bewilligungen stehen noch aus. Von

Buchner Bründler: Drei Mal hoch hinaus: So soll das zukünftige Kunsthaus Baselland auf dem Dreispitz aussehen.

Drei Mal hoch hinaus: So soll das zukünftige Kunsthaus Baselland auf dem Dreispitz aussehen. (Bild: Buchner Bründler)

Wenn alles wie geplant läuft, dann bekommt das Haus der elektronischen Künste bald einen neuen Nachbarn: Das Kunsthaus Baselland soll direkt nebenan auf das Gelände der heutigen Dreispitzhalle ziehen. Um die Architektur des Projekts festzulegen, wurde ein Konkurrenzverfahren durchgeführt, zu dem fünf Architekturbüros aus Basel und Zürich eingeladen waren. 

Vorgabe waren eine starke Präsenz des Neubaus und eine klare, offene Aussenwirkung. Ein Bau, bei dem «die Architektur eine dienende Funktion hat, die die Gestaltung und Konzeption der Ausstellungen unterstützt», wie es in den Auftragsbedingungen hiess. 

Gewinner mit der stärksten Präsenz

«Alle Projekte waren grundsätzlich machbar», sagt Architektin Beatrice Bayer, die für Programmierung und Begleitung des Auftrags verantwortlich war. Gewonnen hat aber schliesslich das Architekturbüro, das die Präsenz des Kunsthauses Baselland am stärksten in den Vordergrund rückte: Buchner Bründler überzeugten mit dem Vorschlag, die Dreispitzhalle zu erhalten und um drei hohe Lichttürme zu erweitern.

Signalwirkung wird es haben: Die drei Türme werden von allen Seiten zu sehen sein. Eine Tatsache, die die Kuratorin des Kunsthauses Baselland Ines Goldbach, freut: «Die Massnahme mit diesen Lichttürmen beantwortet sämtliche Fragen, die es zu lösen gab.» Da das Kunsthaus Baselland selten die finanziellen Mittel für ein breites PR-Konzept habe, sei ein markantes Auftreten auf dem Areal von grosser Wichtigkeit.

Architektur als Instrument

Auch von der Architektur ist die Kuratorin überzeugt: «Es ist förderlich, wenn die Architektur nicht alles dominiert und ich je nach Künstler flexibel mit der Raumgestaltung sein kann.» Die Architektur sei wie ein Instrument, mit dem man arbeiten könne, wenn man wolle, die einem aber nicht im Weg stehe. Buchner Bründler hätten diese Voraussetzung ideal in den Vorschlag miteinbezogen.

Trotz allseits glücklicher Reaktionen ob des gekürten Siegerprojekts: Endgültig entschieden ist noch nichts. Der nächste Schritt sei es jetzt, die Budgetierung zu klären, sagte Sven Hoffmann von der Stiftung Kunsthaus Baselland. Kostenpunkt des Neubaus: ca. 7 Millionen. Weiter sei der Entscheid zur Weiterführung abhängig vom Erhalt der nötigen behördlichen Bewilligungen. Bis jetzt ist also noch nicht klar, wann der Neubau realisiert wird. «Unser aller Wunschtermin ist 2017, garantieren können wir aber für nichts», so Hoffmann.

_
Vom 15. bis 26. April 2015 sind die Studienprojekte in einer kleinen Ausstellung im Kunsthaus Baselland zu sehen. 

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Christoph Meury

    am 17.03.2015, 17:48

    Déjà-vue! Bis zu einem Architekturmodell haben wir es doch vor geraumer Zeit schon einmal geschafft. Oder waren es nur animierte DAD-Programme. Die Aussage der Verantwortlichen klingt daher etwas naiv.

    Alles paletti? Nur die Finanzierung steht noch in den Sternen. Mich laust der Affe....
    «Ein früheres Projekt dort hatte sich indes nicht realisieren lassen. Diesmal sind der Kunstverein, die Kunsthaus-Stiftung und die Christoph Merian Stiftung als Baurechtsgeberin in spe guter Hoffnung, dass... mehrDéjà-vue! Bis zu einem Architekturmodell haben wir es doch vor geraumer Zeit schon einmal geschafft. Oder waren es nur animierte DAD-Programme. Die Aussage der Verantwortlichen klingt daher etwas naiv.

    Alles paletti? Nur die Finanzierung steht noch in den Sternen. Mich laust der Affe....
    «Ein früheres Projekt dort hatte sich indes nicht realisieren lassen. Diesmal sind der Kunstverein, die Kunsthaus-Stiftung und die Christoph Merian Stiftung als Baurechtsgeberin in spe guter Hoffnung, dass es klappt. Sicher sei dies zum heutigen Zeitpunkt aber noch überhaupt nicht, sagte Trägerstiftungspräsident Sven Hoffmann.
    Die Finanzierung des auf sieben Millionen Franken geschätzten Baus steht laut Hoffmann nämlich noch "völlig in den Sternen". Die Kulturleitbild-Aussage einer 30-Prozent-Beteiligung des Kantons an Bau und Betrieb sei unverbindlich. Die Trägerstiftung werde wohl die heutige Immobilie versilbern müssen, was aber auch Mieteinnahmen koste.»

    Klar ist Finanzierung eines solchen Bauvorhabens eher ein nachgelagertes Problem.
    Natürlich muss zuerst ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden. Dann kommen die Architekturmodelle. Dann die Prämierung...anschliessend erhalten alle Architekturbüros einen Preis.

    Erst zu einem späteren Zeitpunkt kümmert man sich dann auch noch, um die Zonenvorschriften und allfällige Änderungen. Und erst dann, ganz am Schluss, natürlich noch um die Beschaffung der 7 Millionen.

    Bei den bisherigen Sparankündigungen der designierten Regierungsrätin Monica Gschwind dürfte die Finanzierung durch den Kanton ein Spaziergang sein. Zumal das Projekt am äussersten Kantonsrand und damit quasi im exterritorialen Niemandsland liegt.

    Kleines Detail: Die 30%-Zusage wurde in der Presse von Noch-Regierungsrat Urs Wüthrich als Rettungszusage für die 1. Kunsthaus-Variante vor über einem Jahr herumgereicht. Die Zusage scheint aber offensichtlich in der Zwischenzeit Makulatur geworden zu sein.

  2. Andreas Hagenbach

    am 17.03.2015, 19:12

    Auch von meiner Seite meine ich ein 'déjà-vu' zu sehen und zu lesen. Noch immer ist die Frage unbeantwortet, was es denn verbessern würde, wenn das Kunsthaus Baselland auf den Dreispitz verschoben würde.

    Ein Argument wurde zwar im Artikel kurz angesprochen: Das Gebäude könne für sich selbst und für das darin stattfindende werben. Das sollte kritisch hinterfragt werden. Denn genau das meinten in den vergangenen 15 Jahren europa- und weltweit ganz viele, gaben viel Geld für einen Bau aus um... mehrAuch von meiner Seite meine ich ein 'déjà-vu' zu sehen und zu lesen. Noch immer ist die Frage unbeantwortet, was es denn verbessern würde, wenn das Kunsthaus Baselland auf den Dreispitz verschoben würde.

    Ein Argument wurde zwar im Artikel kurz angesprochen: Das Gebäude könne für sich selbst und für das darin stattfindende werben. Das sollte kritisch hinterfragt werden. Denn genau das meinten in den vergangenen 15 Jahren europa- und weltweit ganz viele, gaben viel Geld für einen Bau aus um Ende keines mehr für die Kunst zu haben. Wenn der Kunstverein also nur der Sichtbarkeit wegen auf den Dreispitz gehen möchte, dann verstehe ich ihn wirklich nicht (mehr).

    Der heutige Standort hat wie selten aufzufinden so viele unterschiedliche Raumqualitäten, dass sich eigentlich alles ausstellen lässt. Hat denn der neue Raum dies auch? Was er denn noch, das ihn besser als der bisherige da stehen lässt?

    1. Christoph Meury

      am 17.03.2015, 19:43

      @Andreas Hagenbach

      Das Kunsthaus BL hat danach eine architektonische Handschrift und damit können sich primär die Architekten profilieren. Das ist im neuen Culture-Campus eine Statusfrage.
      Ich gehe nicht davon aus, dass der architektonische Giebeldreizack mehr will als Aufmerksamkeit für den Bau wecken. Die Kunst muss sich anderweitig bemerkbar machen.

    2. Andreas Hagenbach

      am 18.03.2015, 08:32

      "Culture Campus" – written with the letter 'c' at the beginning and the 'e' at the end. It must be English.

      Das ist ein guter. Wird wohl noch so kommen.

    3. s chröttli

      am 18.03.2015, 10:15

      @hagenbach

      ... und damit alles im roten bereich bleibt, darf die künftige direktorin dann gerne scheff exekutierender offizier heissen ...
      ze basel kantri kaltscher klapp
      (wizz minarett)

  3. Inaktiver Nutzer

    am 17.03.2015, 20:19

    Ich dachte, der Bau von Minaretten sei in diesem Land verboten.

    Scheinbar bestätigen bei uns Ausnahmen das Gesetz.

  4. Maya Eldorado

    am 18.03.2015, 03:06

    Schön ist, was auffällt.

    @Bärbeiss
    Mit etwas Phantasie kann man da sicher Minarette erkennen. Es können aber gerade sogut Kirchtürme, Silos, Kamine oder weiss nicht was sonst noch sein.

  5. Bau Meist

    am 19.03.2015, 13:27

    «Die traditionelle Stadt ist von der zügellosen kapitalistischen Entwicklung zerstört worden, sie ist dem endlosen Bedürfnis, überakkumuliertes Kapital zu investieren, zum Opfe gefallen, so dass wir uns auf ein endlos wucherndes Wachstum zubewegen, das keine Rücksicht auf die sozialen, ökologischen oder politischen Konsequenzen nimmt. –

    Ist das der richtige Weg ein Quartier und unsere Lebensräume zu gestalten? Die Planer und CMS beginnen bei der Ästhetik, beim reinen Oberflächendesign.... mehr«Die traditionelle Stadt ist von der zügellosen kapitalistischen Entwicklung zerstört worden, sie ist dem endlosen Bedürfnis, überakkumuliertes Kapital zu investieren, zum Opfe gefallen, so dass wir uns auf ein endlos wucherndes Wachstum zubewegen, das keine Rücksicht auf die sozialen, ökologischen oder politischen Konsequenzen nimmt. –

    Ist das der richtige Weg ein Quartier und unsere Lebensräume zu gestalten? Die Planer und CMS beginnen bei der Ästhetik, beim reinen Oberflächendesign. Dabei sollten wir es doch endlich wissen, wo die Planung beginnen sollte.

Informationen zum Artikel

17.3.2015, 16:42 Uhr

Drei Türme für den Dreispitz

Text

Text:

  • 24.04.2017 um 05:00
    Signore Navarras Geheimnis

    Eigentlich wollen wir nur kurz Herrn Navarra in seinem Laden für technische Fussorthopädie besuchen, den er nach über 30 Jahren schliesst. Aber dann führt uns der 82-Jährige in seinen Keller.

  • 23.04.2017 um 06:00
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