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Parkgebühren für Motorräder 

7.1.2015, 19:30 Uhr

Basel erste Schweizer Stadt mit Parkgebühren für Motorräder

7.1.2015, 19:30 Uhr

Basel-Stadt führt als erster Kanton der Schweiz eine Parkgebühr für motorisierte Zweiräder ein. Der Grosse Rat hat 290'000 Franken für die nötigen Parkuhren bewilligt, Realität sollten die Gebühren schon sein. Von sda

Hans-Jörg Walter: Vespa & Co. sollen künftig fürs Parken blechen.

Vespa & Co. sollen künftig fürs Parken blechen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Motorräder und Roller können in der Basler Innenstadt bald nicht mehr gratis abgestellt werden. Als erste Schweizer Stadt führt Basel dieses Jahr eine Parkgebühr für motorisierte Zweiräder ein. Der Grosse Rat hat 290'000 Franken für die nötigen Parkuhren bewilligt.

Eigentlich sollten die gebührenpflichtigen Motorrad-Parkplätze bereits Wirklichkeit sein. Weil aber nicht genug Parkuhren vorrätig waren, müssen diese nun noch beschafft werden.

Die Mehrheit der Kantonsparlaments hatte die Bewirtschaftung auch der Töff-Plätze zuvor mehrmals bekräftigt, indem es einen entsprechenden SP-Vorstoss nicht abgeschrieben hatte. Am Mittwoch flammte dennoch die alte Debatte inhaltlich kurz wieder auf: Die Rechte votierte gegen die Töff-Park-Gebühren, die Linke dafür.

Die SVP sieht gar kein Problem mit Töffs, das so zu lösen wäre. Die FDP wollte keine Zusatzausgaben, sondern die Mitteln intern kompensieren lassen. Die LDP forderte Angebote für Töff fahrende Pendler und fand es peinlich, dass das Geld nun nicht reicht für Parkuhren.

Volksauftrag MIV zu reduzieren

Das Grüne Bündnis erinnerte an den Auftrag des an der Urne angenommenen Gegenvorschlags zur Städteinitiative, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Weniger Töffs brächten mehr Lebensqualität in die Stadt. Motorräder verursachten relativ mehr Abgase als Autos, mahnte die SP mit Verweis auf einen Trend zum Umsteigen von vier auf zwei motorisierte Räder.

Der Sprecher der Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission rechnete vor, dass die Ausgaben für die Einrichtung der Töffparkplätze innert gut drei Jahren mit Parkgebühren und Anwohnerparkkarten wieder hereinkomme. Die Vorlage wurde schliesslich mit 48 gegen 37 Stimmen gutgeheissen, also die Rahmenausgabenbewilligung für die Parkraumbewirtschaftung um 290'000 Franken erhöht auf neu 1,85 Millionen Franken.

Konkret geht es um rund 400 Motorrad-Parkfelder in der Innenstadt beidseits des Rheins und beim Bahnhof SBB. Markiert werden sie an zirka 35 verschiedenen Örtlichkeiten entlang der umfassenden neuen Fussgängerzone, die im Basler Stadtzentrum nach jahrelangem politischen Gezerre am Montag eingeführt worden ist.

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Die TagesWoche hat im März 2013 die Standorte der Parkplätze aufgelistet: Hier plant die Stadt 334 kostenpflichtige Roller-Parkplätze
Ausführlicher Bericht aus dem Grossen Rat vom Mittwoch, 7. Januar: Klare Zustimmung zum Margarethenstich und zum Stadtterminal Erlenmatt

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Maya Eldorado

    am 7.01.2015, 20:46

    Hab welche markiert gesehen beim Tingueli Brunnen beim Theater, grad an der Strasse vorne. Dann hinten ist Platz markiert für Velo.
    Vorläufig vertragn sich Velo und Motos noch gut. Bei den Motoparkplätzen hat es Velos und bei den Veloparkplätzen hat es Motos.
    Parkuhren hat es wie angegeben noch keine.
    Es wird immer enger mit den Regulierungen.

  2. Manuel H

    am 8.01.2015, 00:46

    Mit den Töff-Parkgebühren hat man dann endlich ein enorm relevantes Problem weg- und wahnsinnig viel mehr Lebensqualität herbeireguliert. Bald werden wir nur noch Scharen fröhlicher und gesunder Mitbürger/-innen in der Stadt sehen. Juppi.

    1. Maya Eldorado

      am 8.01.2015, 01:26

      Nicht unbedingt ist das Problem weg.
      Ich denke, dass viele Töfffahrer auch ein Auto haben. Sind sie dann mit dem Auto unterwegs braucht es auf der Strasse, wie beimk Parkieren mindestens vier mal mehr Platz.

  3. Wahrsager

    am 8.01.2015, 06:30

    Gut-Jetzt Rauchverbot im Bahnhof SBB-ohne Bussen. Es ist höchste Zeit!

  4. Reto

    am 8.01.2015, 14:30

    Zugegebenermaßen gibt es grössere Probleme, als das mit unseren Zweirädern - Charlie lässt Grüssen. Doch die Politik - von welcher Seite auch immer - steigert sich von Jahr zu Jahr in grössere Absurditäten durch verwaschene Interessenkonflikte aller Art, die weder sinnvoll noch nachvollziehbar sind. Und das kostet uns riesige Summen an Steuergeldern, die nun wirklich nachhaltiger im wahren Sinne eingesetzt werden könnten. Und es soll mir niemand erzählen, dass dieser Unsinn am Ende des Tages... mehrZugegebenermaßen gibt es grössere Probleme, als das mit unseren Zweirädern - Charlie lässt Grüssen. Doch die Politik - von welcher Seite auch immer - steigert sich von Jahr zu Jahr in grössere Absurditäten durch verwaschene Interessenkonflikte aller Art, die weder sinnvoll noch nachvollziehbar sind. Und das kostet uns riesige Summen an Steuergeldern, die nun wirklich nachhaltiger im wahren Sinne eingesetzt werden könnten. Und es soll mir niemand erzählen, dass dieser Unsinn am Ende des Tages selbstragend oder gar 'profitabel' sein soll. Es ist einzig und allein nur ein grosser Ärger, der niemanden befriedigt, grossen Administrationsaufwand - also Geld kostet - und Unverständnis fördert. Ich - meist mit dem Velo und ab und zu mit der Vespa in der Stadt - bin überzeugt, dass sich das kontraproduktiv auswirken wird. Diejenigen, die bisher die Stadt 'geschont' haben, haben keinen Anreiz mehr mit dem Töff in die Stadt zu kommen und nehmen nun lieber die Karre - mit 10 mal mehr Volumen und 20 mal mehr Gewicht und mindestens doppeltem Spritverbrauch. Ziel erreicht, bravo!

  5. Patrick Simon Huber

    am 8.01.2015, 14:33

    Die Junge CVP Basel-Stadt wird eine Initiative lancieren, um diese Gebühr wieder abzuschaffen. Eigentlich sollte das im Artikel erwähnt werden...

    1. Inaktiver Nutzer

      am 8.01.2015, 18:50

      cvp - junge
      irre was kostet dieser spass für nichts?

  6. Inaktiver Nutzer

    am 8.01.2015, 18:57

    rot- grün
    gebühren generierer.
    von der mehrwertsteuer über parkbussen
    zur demächstigen gebühr für velos.
    damit die genossen, alles geld verschleudern
    können anstatt schulden abzubauen und
    dringend nötige sanierungen an die hand zunehemnen.
    vor 40 jahren haben dafür die steuergelder geriecht.

Informationen zum Artikel

7.1.2015, 19:30 Uhr

Basel erste Schweizer Stadt mit Parkgebühren für Motorräder

Text

Text: sda

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