LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Leben

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Medienkritik 

8.12.2014, 16:56 Uhr

5 Thesen zum Misstrauen gegen die Medien

8.12.2014, 16:56 Uhr

Unmoralisch, manipulativ, käuflich: Klassische Medien sehen sich im Netz mit Kritik in nie gekannter Schärfe konfrontiert. Wir gehen dem Thema auf den Grund – und brauchen dazu Ihre Hilfe. Von und

: «Spiegel»-Titelbild vom 28.7.2014 und Cover des Buches «Gekaufte Journalisten».

«Spiegel»-Titelbild vom 28.7.2014 und Cover des Buches «Gekaufte Journalisten».

Intro überspringen? Hier geht's direkt zu den Thesen.

Das schwer fassbare Unbehagen gegenüber traditionellen Medien als Welterklärer verschafft sich in den letzten Wochen und Monaten mit zunehmender Schärfe Luft im Internet, die Redaktionen stehen im Kreuzfeuer der Medienkritik.

Das haben vor uns schon einige aufgeschrieben. Stefan Niggemeier zum Beispiel, in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ):

«Viele der seriösen Medien scheinen noch nicht zu ahnen, wie gross die Erosion des Vertrauens in ihre Arbeit ist und dass dieses Vertrauen die Grundlage für alles ist. Die Gefahr für uns alle ist, dass Menschen, die ihnen nicht mehr glauben, alles glauben.»
Medienschelte: Journalismus unter Verdacht


Oder Bernhard Pörksen in der «Zeit»:

«Medien- und Fälschungsaffären, die Boulevardisierung der Berichterstattung, der Negativismus der Nachrichten, der Einfluss von PR-Agenturen und Lobbyorganisationen – all die angeblichen oder tatsächlichen Grenzüberschreitungen und Verfehlungen munitionieren den großen Verdacht.»
«Volle Ladung Hass»

Auch die TagesWoche-Redaktion sieht sich zuweilen mit diesem Misstrauen konfrontiert. Gleichzeitig sind wir auch Leserinnen und Leser anderer Medien und setzen als solche unsere eigenen Fragezeichen hinter deren Berichterstattung, insbesondere wenn es um grosse, internationale Themen wie die Ukraine-Krise oder den IS-Terror geht, wo im westlichen Blätterwald oft auffallende Einigkeit bei der Themensetzung und -einschätzung herrscht.

Und dann gibt es noch all die Bücher, die systematisch aufarbeiten, wie manipulationsanfällig unser Mediensystem insgesamt ist. Wissenschaftlich fundierte wie «Flat Earth News» vom britischen Journalisten Nick Davies ebenso wie eher zweifelhafte vom Schlag eines «Gekaufte Journalisten» von Udo Ulfkotte.

Verlust intellektueller Bezugspunkte

Es ist auch als Profi nicht einfach, mit dieser Ambivalenz umzugehen. Der Beruf des Journalisten verlangt, Quellen zu sichten, einzuordnen und auf ihre Glaubwürdigkeit zu untersuchen. Gerät jedoch das zugrundeliegende Wertesystem aus den Fugen und gehen intellektuelle Bezugspunkte verloren, wird diese Einordnungsleistung zunehmend erschwert.

Das führt immer wieder zu hitzigen Gesprächen in der Redaktion. Aus diesen heraus haben wir fünf Thesen entwickelt, die einen Versuch darstellen, das Vertrauensproblem der Medien auszuloten.

Um unsere subjektive Sichtweise mit derjenigen der Medienkonsumenten und -kritiker zu ergänzen, möchten wir unsere Thesen zur Diskussion stellen. Anmerkungen, Ergänzungen, Widerspruch, Kritik: Wir freuen uns über jeglichen Input von aussen. Entweder in der Kommentarspalte oder direkt ins Formular. Diese Diskussion soll der Beginn eines journalistischen Prozesses sein, wie ihn zum Beispiel Medienwissenschaftler Pörksen fordert wenn er schreibt, «die Aufgabe des Qualitätsjournalismus wird es sein, auf die Ad-hoc-Attacken, die Einsprüche und die Ideen der Leser und Zuschauer dialogisch und im Sinne einer kritischen Partnerschaft zu reagieren.»

Herzlichen Dank für Ihr Mitwirken.

Update 17.12.2014: Die Ergebnisse der Umfrage finden sie in diesem Artikel.

Misstrauen gegen die Medien

Wir widmen uns in einem Schwerpunkt dem zunehmenden Misstrauen gegenüber dem traditionellen Mediensystem. Dazu sind folgende Artikel erschienen:

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Gesellschaft, Medien, Journalismus, Soziale Medien

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Das Publikum weiss mehr als wir Weiterlesen

Die Revolution des Publikums Weiterlesen

Lektüretipps zum Medien-Misstrauen Weiterlesen

Reaktionen

  1. Der Schwob

    am 8.12.2014, 10:29

    Das war eine tolle Idee, die Thesen in einem ersten Schritt auf diese Art zu diskutieren. Ich bin gespannt, was ihr mit den Antworten macht und ob daraus weitere Artikel eurerseits zu diesem Thema entstehen werden.

  2. Alois Karl Hürlimann

    am 8.12.2014, 10:56

    Ich habe mitgemacht, weiss aber nicht, ob das bei Euch angekommen ist. Ich sehe nicht, was mit meinem "submit" passiert ist...

  3. AutorIn des Artikels

    Thom Nagy

    am 8.12.2014, 11:07
  4. s chröttli

    am 8.12.2014, 16:58

    @nagy
    hochspannend – wie geschützt ist das formular – zu den accounts? (cookies) – warum kann ich mir das ohne passwort anschauen? ...

  5. AutorIn des Artikels

    Thom Nagy

    am 8.12.2014, 17:56

    @Chröttli: Die Antworten sind absichtlich für alle einsehbar. Es geht ja schliesslich um Dialog und nicht um Datensammlung.

  6. s chröttli

    am 8.12.2014, 18:01

    @nagy
    merci!
    schoklar – dachte eher an ungewollte externe ...
    freu mich auf den multilog ;-)

  7. Inaktiver Nutzer

    am 9.12.2014, 11:13

    War das eine Blitzumfrage - oder ist die Redaktion von den vielen, seriösen Beiträgen schlicht überwältigt?
    Warum ist der Link schon nach einem Tag kaum zu finden?

    Jedenfalls staune ich über das enorm hohe Niveau und die grosse Zahl der Beiträge! Diese Grundsatzfragen interessieren offenbar viele Leser, denen das Bloggen beim politischen Empörungsrummel einfach zu blöd ist.

    Oder anders gesagt: Die Blog-Community bildet das Niveau der Leserschaft nicht adäquat ab. Das ist letztlich ein... ... mehrWar das eine Blitzumfrage - oder ist die Redaktion von den vielen, seriösen Beiträgen schlicht überwältigt?
    Warum ist der Link schon nach einem Tag kaum zu finden?

    Jedenfalls staune ich über das enorm hohe Niveau und die grosse Zahl der Beiträge! Diese Grundsatzfragen interessieren offenbar viele Leser, denen das Bloggen beim politischen Empörungsrummel einfach zu blöd ist.

    Oder anders gesagt: Die Blog-Community bildet das Niveau der Leserschaft nicht adäquat ab. Das ist letztlich ein Kompliment an die Leserschaft, aber auch ein Problem beim Ansatz, eine interaktive Leser-Zeitung zu gestalten.

  8. AutorIn des Artikels

    Thom Nagy

    am 9.12.2014, 14:50

    Wir sind daran, die Beiträge aufzuarbeiten und in eine sinnvolle Form zu bringen. Herzlichen Dank an dieser Stelle, wir sind sehr positiv überrascht über die Anzahl und Qualität der Rückmeldungen.

  9. Jaheira

    am 12.12.2014, 22:00

    Bekommen wir eine Auswertung der Antworten, als Belohnung fürs Mitmachen?

  10. AutorIn des Artikels

    Thom Nagy

    am 14.12.2014, 13:49

    Selbstverständlich. Wir haben nicht mit einem derart grossen Echo gerechnet, weswegen es etwas länger dauert, als geplant. Hier finden Sie aber schon mal die Rohdaten: docs.google.com/a/tageswoche.ch/forms/d/1aoq4qx47GB9vt-cPCSSUi9JTpTNe6jPV_AGJJ6BtV88/viewanalytics?usp=form_confirm

  1. Der Schwob

    am 8.12.2014, 10:29

    Das war eine tolle Idee, die Thesen in einem ersten Schritt auf diese Art zu diskutieren. Ich bin gespannt, was ihr mit den Antworten macht und ob daraus weitere Artikel eurerseits zu diesem Thema entstehen werden.

  2. Alois Karl Hürlimann

    am 8.12.2014, 10:56

    Ich habe mitgemacht, weiss aber nicht, ob das bei Euch angekommen ist. Ich sehe nicht, was mit meinem "submit" passiert ist...

    1. AutorIn des Artikels

      Thom Nagy

      am 8.12.2014, 11:07
    2. s chröttli

      am 8.12.2014, 16:58

      @nagy
      hochspannend – wie geschützt ist das formular – zu den accounts? (cookies) – warum kann ich mir das ohne passwort anschauen? ...

    3. AutorIn des Artikels

      Thom Nagy

      am 8.12.2014, 17:56

      @Chröttli: Die Antworten sind absichtlich für alle einsehbar. Es geht ja schliesslich um Dialog und nicht um Datensammlung.

    4. s chröttli

      am 8.12.2014, 18:01

      @nagy
      merci!
      schoklar – dachte eher an ungewollte externe ...
      freu mich auf den multilog ;-)

  3. Inaktiver Nutzer

    am 9.12.2014, 11:13

    War das eine Blitzumfrage - oder ist die Redaktion von den vielen, seriösen Beiträgen schlicht überwältigt?
    Warum ist der Link schon nach einem Tag kaum zu finden?

    Jedenfalls staune ich über das enorm hohe Niveau und die grosse Zahl der Beiträge! Diese Grundsatzfragen interessieren offenbar viele Leser, denen das Bloggen beim politischen Empörungsrummel einfach zu blöd ist.

    Oder anders gesagt: Die Blog-Community bildet das Niveau der Leserschaft nicht adäquat ab. Das ist letztlich ein... mehrWar das eine Blitzumfrage - oder ist die Redaktion von den vielen, seriösen Beiträgen schlicht überwältigt?
    Warum ist der Link schon nach einem Tag kaum zu finden?

    Jedenfalls staune ich über das enorm hohe Niveau und die grosse Zahl der Beiträge! Diese Grundsatzfragen interessieren offenbar viele Leser, denen das Bloggen beim politischen Empörungsrummel einfach zu blöd ist.

    Oder anders gesagt: Die Blog-Community bildet das Niveau der Leserschaft nicht adäquat ab. Das ist letztlich ein Kompliment an die Leserschaft, aber auch ein Problem beim Ansatz, eine interaktive Leser-Zeitung zu gestalten.

    1. AutorIn des Artikels

      Thom Nagy

      am 9.12.2014, 14:50

      Wir sind daran, die Beiträge aufzuarbeiten und in eine sinnvolle Form zu bringen. Herzlichen Dank an dieser Stelle, wir sind sehr positiv überrascht über die Anzahl und Qualität der Rückmeldungen.

  4. s chröttli

    am 9.12.2014, 12:10
  5. dominiquevocat

    am 9.12.2014, 15:32

    Der geneigte Leser und Journalist sollte vielleicht die Antwort zum FAZ Artikel lesen:
    propagandaschau.wordpress.com/2014/11/03/faz-journalismus-unter-verdacht/
    Angesichts der täglichen Verfehlungen der "Qualitätsmedien" die gerne auch mal unter "Verhetzung" aufgeführt werden könnten, mindestens aber grob parteiisch sind sprechen aber ohne punkt und aber für sich.

Informationen zum Artikel

8.12.2014, 16:56 Uhr

5 Thesen zum Misstrauen gegen die Medien

Text

Text:

  • 28.10.2016 um 13:07
    Zum Artikel: Die TagesWoche erfindet sich zum zweiten Mal

    Herzlichen Dank für die netten Worte. Das Problem sollte sich mit dem neuesten Update des Browsers gelöst haben. Sollte das nicht der Fall sein, gerne Bescheid geben.

  • 01.03.2016 um 09:01
    Zum Artikel: «Stadtgespräch»: TagesWoche-Projekt wird von Google unterstützt

    Natürlich hat Google eigene Interessen dabei. Solange sich diese mit unseren decken, gibt es unserer Meinung nach aber keinen zwingenden Grund, auf die Zusammenarbeit zu verzichten.

  • 26.02.2016 um 10:37
    Zum Artikel: «Stadtgespräch»: TagesWoche-Projekt wird von Google unterstützt

    Wie gesagt: Diese Förderun durch Google ist vollkommen unabhängig von irgendwelchen zusätzlichen Datenerhebungen. @Peter Meier: Ein interessanter Gedanke. Meines Wissens gibt es schon entsprechende Ideen und Ansätze, man ist aber noch weit entfernt vo...

Text

Text:

Aktuell

sda: Im Sommer haben Zürcher Taxifahrer gegen Uber demonstriert. Sie forderten sofortige Massnahmen gegen «Uber-Dumping». (Archivbild)

Mobilität 

Das Parlament kommt Uber entgegen

Uber und andere Fahrdienste sollen gegenüber herkömmlichen Taxis nicht mehr im Vorteil sein. Der Ständerat hat am Donnerstag zwei Motionen zugestimmt die den Taxi-Markt liberalisieren wollen. Von sda. Weiterlesen