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Ministertreffen 

20.11.2014, 15:07 Uhr

Wegen der OSZE-Konferenz wird das Kleinbasel eingegittert

20.11.2014, 15:07 Uhr

Im Kleinbasel stehen die ersten Territorialgitter bereits. Armeeangehörige haben von den Basler Behörden den Auftrag gefasst, das Areal um den Messeplatz einzugittern. Von

Am 4. und 5. Dezember kommen 1200 Delegierte aus 57 OSZE-Staaten in die Stadt am Rheinknie. Seit Montag, 17. November, sind Armeeangehörige im Kleinbasel im Einsatz, um die Sicherheitsvorkehrungen für das OSZE-Ministerratstreffen in Basel von Anfang Dezember vorzubereiten. Es werden sogenannte Territorial-Gitter aufgebaut.

Im Auftrag der Basler Behörden zäunen die Armeeangehörigen das Areal rund um den Messeplatz ein. Martin Schütz, Sprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartements, teilt mit, dass der Messeplatz voraussichtlich ab Mittwoch, 3. Dezember, für drei Tage vollständig gesperrt ist. Während der Konferenz haben die Anwohner aber weiterhin Zugang zu ihren Wohnungen und den umliegenden Geschäften.

Aufregung und Spott für den «Schutzwall»

Dass Kleinbasel bald hinter Gittern ist, begeistert die Anwohner herzlich wenig. «Das nervt mich jetzt schon», sagt eine Anwohnerin. Auch Fragen drängen sich auf: «Warum werden die Gitter jetzt schon aufgestellt?», wundert sich eine Anwohnerin. Vielleicht damit der Frust weniger gross sei, wenn es dann wirklich losgeht, spottet sie.

Die Konferenz habe die gleichen Auswirkungen auf die Anwohner wie die Basel World, teilten die Basler Behörden am 17. November den Anwohnern schriftlich mit. Dieser Vergleich sei lächerlich, sagt ein Anwohner: «Anstatt blauer Teppiche wird uns ein Gitter vor die Nase gesetzt.» Den Anwohnern werde klargemacht, dass sie an der OSZE-Konferenz nicht erwünscht seien.

Der Schutzwall ist massiv. Zumindest behaupten das die Reaktionen aus den sozialen Netzwerken:

Aber auch Hohn ernten die Sicherheitsvorkehrungen und werden zudem in einen historischen Kontext gesetzt.

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Reaktionen

  1. David Heimgartner

    am 21.11.2014, 08:42

    Vielleicht sollten wir uns auch ein paar Gedanken machen, weshalb solche Abschrankungen überhaupt aufgestellt werden. Sicher nicht weil die Aussenminister und ihre Gefolgsleute eine Gefahr für die Basler Bevölkerung darstellen. Sondern weil ein paar hundert (Profi?)-Demonstranten einen Anlass gefunden haben an dem sie sich 'produzieren' können und mit grosser Sicherheit TV Sendezeit bekommen.

    Ich glaube kaum, dass jemand OSZE irgendwelche umweltfeindliche oder kapitalistische oder... ... mehrVielleicht sollten wir uns auch ein paar Gedanken machen, weshalb solche Abschrankungen überhaupt aufgestellt werden. Sicher nicht weil die Aussenminister und ihre Gefolgsleute eine Gefahr für die Basler Bevölkerung darstellen. Sondern weil ein paar hundert (Profi?)-Demonstranten einen Anlass gefunden haben an dem sie sich 'produzieren' können und mit grosser Sicherheit TV Sendezeit bekommen.

    Ich glaube kaum, dass jemand OSZE irgendwelche umweltfeindliche oder kapitalistische oder irgendwelche andern anstössigen Allüren nachsagen kann. Alles was ich weiss, ist dass diese Organisation versucht zwischen unterschiedlichen Ansichten von Gruppen von Ländern zu vermitteln. Manchmal gelingt dies besser und machmal weniger gut. Aber wahrscheinlich würde es ohne diese Organisation in der Ostukraine noch schlimmer aussehen.

    Eigentlich sehr bedenklich, dass man diese Minister nicht einfach ihre Sachen diskutieren lassen kann ohne dass man sie quasi 'einsperren' muss. Es ist doch immer noch besser die Leute reden miteinander als dass sie sich von Ferne beschimpfen.

    Aber eben, die OSZE ist wahrscheinlich nicht der Grund der Demonstration. Man will es der Polizei / Staatsgewalt 'einfach wieder mal zeigen'. Und nachher darüber lamentieren wie unverhältnissmässig diese gegen die paar 'harmlosen Demonstranten' vorgegangen ist…..

    Das ganze 'Theater rund um die Tagung' wird übrigens nicht von den dafür verantwortlichen Demonstranten bezahlt sondern von den Steuern, die man auch für was anderes hätte brauchen können! Die eigentlichen Verursacher kommen - einmal mehr - ungeschoren davon.

  2. Georg

    am 21.11.2014, 09:08

    Danke für diesen treffenden Beitrag!

    Was ich mich frage und mich umtreibt, ist die tatsache, dass die extreme Linke gegen eine Organisation angreifen will ("OSZE angreifen"), welche unter anderem auch versucht zu gewährleisten, dass Wahlen fair und demokratisch stattfinden können.

    Und dass die OSZE zum grössten Teil aus demokratisch gewählten Vertretern besteht, gewählt in direkter (Frankreich) oder indirekter Wahl (Deutschland, Schweiz). Leute, die durch demokratische Prozesse zu ihren... ... mehrDanke für diesen treffenden Beitrag!

    Was ich mich frage und mich umtreibt, ist die tatsache, dass die extreme Linke gegen eine Organisation angreifen will ("OSZE angreifen"), welche unter anderem auch versucht zu gewährleisten, dass Wahlen fair und demokratisch stattfinden können.

    Und dass die OSZE zum grössten Teil aus demokratisch gewählten Vertretern besteht, gewählt in direkter (Frankreich) oder indirekter Wahl (Deutschland, Schweiz). Leute, die durch demokratische Prozesse zu ihren Posten gekommen sind.

    Wieso will man solch eine Organisation angreifen und Radau machen? Ich denke, der Punkt "sich produzieren wollen" ist, wie oben genannt wohl ein ganz wichtiger Punkt.

    Schade, dass man eine Organisation angreifen will, welche nicht durch die Waffe, sondern durchs Gespräch versucht Konflikte zu lösen. Sehr, sehr schade.

  3. s chröttli

    am 21.11.2014, 09:33

    Mach mit!
    Die bevölkerung wird freundlich aufgefordert, die abgrenzungen im kleinbasel vorweihnachtlich zu schmücken.
    Ihre dekoration wird gescannt und durchleuchtet.
    Sorgen Sie deshalb dafür, dass diese vorkehrungen bis spätestens 2.12. fristgerecht abgeschlossen werden können.
    Erwartet wird angemessene begeisterung.

    «Zoo basel goes downtown – strictly forbidden to feed or touch political animals»

  4. Alois Karl Hürlimann

    am 21.11.2014, 10:04

    Es ist schon interessant, dass es weder das "Gewerbe" noch "die Anwohner" noch Leserbriefschreiber und Kommentatoren auf online stört, wenn monate- oder sogar jahrelang halbe Strassenzüge abgegittert werden, weil irgendwer etwas baut oder weil sonstwie abgegittert wird, etwa, um eine Bauruine zu sichern. Ich kann mich diesbezüglich an sehr viele über lange Zeit so gehaltene "halboffene" Strassen oder Trottoirs in Basel erinnern.
    Wenn eine - sinnvolle - internationale Konferenz, die... ... mehrEs ist schon interessant, dass es weder das "Gewerbe" noch "die Anwohner" noch Leserbriefschreiber und Kommentatoren auf online stört, wenn monate- oder sogar jahrelang halbe Strassenzüge abgegittert werden, weil irgendwer etwas baut oder weil sonstwie abgegittert wird, etwa, um eine Bauruine zu sichern. Ich kann mich diesbezüglich an sehr viele über lange Zeit so gehaltene "halboffene" Strassen oder Trottoirs in Basel erinnern.
    Wenn eine - sinnvolle - internationale Konferenz, die natürlich einen gewissen Aufwand auch an Sicherheitsvorkehrungen beinhaltet, in Basel stattfindet, wird so getan, als gehe da der Bürgerin, des Bürgers Freiheit flöten.

    Es ist halt einfach so: Man ist auch in der Schweiz nicht alleine auf der Welt. Wenn die Stadt Basel für kurze Zeit so etwas wie eine politische Konferenzhauptstadt in Europa wird, kann man sicher sein, dass nicht nur Konferenzteilnehmer in die Stadt reisen, sondern, da liegt Heimgartner schon richtig, auch frei herumreisende Berufsprotestle

    Proteste sind immer berechtigt.
    Natürlich.

    Nur: Je näher sich die Kumpanei zwischen Dauerprotestlern und Medien, welche dann Spektakuläres zu berichten haben, geile Bilder vor allem, TV-gerecht inszeniert, kommen, desto weniger wird über das berichtet, was an einer Konferenz beispielsweise diskutiert oder beschlossen wird. Das heisst: Inhalt geht verloren.

    Das Dauerprotestieren der immer gleichen Berufsdemonstranten ist Teil des verlogenen Mediengeschäfts, welches hier in der TaWo soeben sehr präzise am Beispiel einer Lehrerin-Schüler-Beziehung analysiert worden ist: Auch wenn man 1000 Bilder über ein paar hundert Meter Sicherheitszaun veröffentlicht, hat man weder der Meinungsäusserungsfreiheit noch der "Freiheit" der Bürgerinnen und Bürger irgend einen Gefallen getan.

    Wenn ich mich erinnere, wie beispielsweise ganze Häuserwände über Monate mit Werbekitsch verhangen werden! Wenn ich daran denke, was gerade auch in der so genannten Vorweihnachtszeit an Lärm, Krach, Bimbam und so weiter vom "Gewerbe" verursacht wird!

    Aber eben: Man hat wieder mal was, worüber man so richtig abgrundtief schimpfen kann.
    Die Not auf der Welt, Bürgerkriege bricht weit von uns entfernt: Was kümmerts!

  5. Esther

    am 21.11.2014, 11:49

    Wer sagt denn, die Bauerei mit ihren Auswirkungen störe niemanden?
    Ich habe es erlebt in der Güterstrasse, als die "Aufwertung" dazu führte, dass sehr viele Läden eingegangen sind und zum Teil bis heute leerstehen. Und an der Clarastrasse ist es exakt das gleiche. Aber das ist ein solches Dauerthema, dass es eben schon wieder keines mehr ist. Es ist ein Ärgernis, aber keine Geschichte.

    Ich habe wirklich nichts gegen die OSZE. Aber das Ausmass und der Zeitpunkt (Gitter 2 Wochen zum Voraus,... ... mehrWer sagt denn, die Bauerei mit ihren Auswirkungen störe niemanden?
    Ich habe es erlebt in der Güterstrasse, als die "Aufwertung" dazu führte, dass sehr viele Läden eingegangen sind und zum Teil bis heute leerstehen. Und an der Clarastrasse ist es exakt das gleiche. Aber das ist ein solches Dauerthema, dass es eben schon wieder keines mehr ist. Es ist ein Ärgernis, aber keine Geschichte.

    Ich habe wirklich nichts gegen die OSZE. Aber das Ausmass und der Zeitpunkt (Gitter 2 Wochen zum Voraus, Sichtschutz) der Massnahmen zur Sicherung finde ich tatsächlich schlicht nicht nachvollziehbar.

    Und weshalb man kann das nicht zum Ausdruck bringen, ohne gleich als spiessiger Abschotter oder so gesehen zu werden?

    Mich macht es nachdenklich, wieviel Angst bei den "Eliten" vor dem "Volk" besteht.
    Und deshalb zu unterstellen, das Leid der Welt kümmere einen nicht, finde ich nicht in Ordnung.

  1. Verifiziert

    Daniel Seiler

    am 20.11.2014, 17:10

    2 Wochen im Voraus Zäune aufzubauen, ist doch gelinde gesagt bireweich. Diese Woche findet gar noch eine Messe - die Prodex/Swisstech statt. Man hätte doch zumindest bis nach der Messe warten können. Und dass jetzt dann während 2 Samstagen in der Vorweihnachtszeit Gitter und Zäune herumstehen, die erst in 2 Wochen gebraucht werden, das hat wohl wenig mit Rücksicht auf die Bevölkerung und das Gewerbe zu tun...

  2. Inaktiver Nutzer

    am 20.11.2014, 17:15

    diese form von stadtverschönerrung, werden
    wir nun öffters sehen. die affen im zoo haben es
    mitlerweile besser. der nächste schritt die stellen uns noch eine
    mauer vor die haustüre.

  3. Rantanplan

    am 20.11.2014, 17:24

    ...ist doch nett, dass die Anwohner weiterhin Zutritt zu ihren Wohnungen haben. Man könnte das Gebiet auch Zwangsumsiedeln aus Rücksicht auf die diplomatischen Beziehungen mit China.

  4. Der Schwob

    am 20.11.2014, 20:25

    Da kommt doch garantiert noch Stacheldraht oben drauf. Sons wäre es ja ein Leichtes, diesen Gartenhag zu überqueren. Ich bin einfach sehr froh, dass ich in diesen Tagen weit weg bin :-)

  5. Peter Ensner

    am 20.11.2014, 23:06

    Sobald die Konferenz mal vorbei ist, soll der Zaun wohl an der Grenze zum Halbkanton Basel - Landschaft zum Dauereinsatz kommen. ;-)

  6. David Heimgartner

    am 21.11.2014, 08:42

    Vielleicht sollten wir uns auch ein paar Gedanken machen, weshalb solche Abschrankungen überhaupt aufgestellt werden. Sicher nicht weil die Aussenminister und ihre Gefolgsleute eine Gefahr für die Basler Bevölkerung darstellen. Sondern weil ein paar hundert (Profi?)-Demonstranten einen Anlass gefunden haben an dem sie sich 'produzieren' können und mit grosser Sicherheit TV Sendezeit bekommen.

    Ich glaube kaum, dass jemand OSZE irgendwelche umweltfeindliche oder kapitalistische oder... mehrVielleicht sollten wir uns auch ein paar Gedanken machen, weshalb solche Abschrankungen überhaupt aufgestellt werden. Sicher nicht weil die Aussenminister und ihre Gefolgsleute eine Gefahr für die Basler Bevölkerung darstellen. Sondern weil ein paar hundert (Profi?)-Demonstranten einen Anlass gefunden haben an dem sie sich 'produzieren' können und mit grosser Sicherheit TV Sendezeit bekommen.

    Ich glaube kaum, dass jemand OSZE irgendwelche umweltfeindliche oder kapitalistische oder irgendwelche andern anstössigen Allüren nachsagen kann. Alles was ich weiss, ist dass diese Organisation versucht zwischen unterschiedlichen Ansichten von Gruppen von Ländern zu vermitteln. Manchmal gelingt dies besser und machmal weniger gut. Aber wahrscheinlich würde es ohne diese Organisation in der Ostukraine noch schlimmer aussehen.

    Eigentlich sehr bedenklich, dass man diese Minister nicht einfach ihre Sachen diskutieren lassen kann ohne dass man sie quasi 'einsperren' muss. Es ist doch immer noch besser die Leute reden miteinander als dass sie sich von Ferne beschimpfen.

    Aber eben, die OSZE ist wahrscheinlich nicht der Grund der Demonstration. Man will es der Polizei / Staatsgewalt 'einfach wieder mal zeigen'. Und nachher darüber lamentieren wie unverhältnissmässig diese gegen die paar 'harmlosen Demonstranten' vorgegangen ist…..

    Das ganze 'Theater rund um die Tagung' wird übrigens nicht von den dafür verantwortlichen Demonstranten bezahlt sondern von den Steuern, die man auch für was anderes hätte brauchen können! Die eigentlichen Verursacher kommen - einmal mehr - ungeschoren davon.

    1. Georg

      am 21.11.2014, 09:08

      Danke für diesen treffenden Beitrag!

      Was ich mich frage und mich umtreibt, ist die tatsache, dass die extreme Linke gegen eine Organisation angreifen will ("OSZE angreifen"), welche unter anderem auch versucht zu gewährleisten, dass Wahlen fair und demokratisch stattfinden können.

      Und dass die OSZE zum grössten Teil aus demokratisch gewählten Vertretern besteht, gewählt in direkter (Frankreich) oder indirekter Wahl (Deutschland, Schweiz). Leute, die durch demokratische Prozesse zu ihren... mehrDanke für diesen treffenden Beitrag!

      Was ich mich frage und mich umtreibt, ist die tatsache, dass die extreme Linke gegen eine Organisation angreifen will ("OSZE angreifen"), welche unter anderem auch versucht zu gewährleisten, dass Wahlen fair und demokratisch stattfinden können.

      Und dass die OSZE zum grössten Teil aus demokratisch gewählten Vertretern besteht, gewählt in direkter (Frankreich) oder indirekter Wahl (Deutschland, Schweiz). Leute, die durch demokratische Prozesse zu ihren Posten gekommen sind.

      Wieso will man solch eine Organisation angreifen und Radau machen? Ich denke, der Punkt "sich produzieren wollen" ist, wie oben genannt wohl ein ganz wichtiger Punkt.

      Schade, dass man eine Organisation angreifen will, welche nicht durch die Waffe, sondern durchs Gespräch versucht Konflikte zu lösen. Sehr, sehr schade.

    2. s chröttli

      am 21.11.2014, 09:30

      Sie unterstellen allen ernstes, die ganzen sicherheitsvorkehrungen seien wegen zweidrei hiesigen harmlosen chaoten nötig?
      All die diffusen bedrohungsszenarien gipfelten in pappnasen?
      Mögen oder können Sie nicht anders?

      Diese veranstaltung wird sogar exorbitant teuer – exakt: finanziert mit öffentlichen geldern.
      Wo käme sie allseitig womöglich kostengünstiger?
      vermutlich an einem ort, der nicht mitten in der stadt liegt, beispielsweise auf einem ohnehin gesicherten gelände
      wählen Sie:... mehrSie unterstellen allen ernstes, die ganzen sicherheitsvorkehrungen seien wegen zweidrei hiesigen harmlosen chaoten nötig?
      All die diffusen bedrohungsszenarien gipfelten in pappnasen?
      Mögen oder können Sie nicht anders?

      Diese veranstaltung wird sogar exorbitant teuer – exakt: finanziert mit öffentlichen geldern.
      Wo käme sie allseitig womöglich kostengünstiger?
      vermutlich an einem ort, der nicht mitten in der stadt liegt, beispielsweise auf einem ohnehin gesicherten gelände
      wählen Sie: «tschutschubahni oder flugi-flugi»!?
      ebä.

    3. s chröttli

      am 21.11.2014, 09:33

      Mach mit!
      Die bevölkerung wird freundlich aufgefordert, die abgrenzungen im kleinbasel vorweihnachtlich zu schmücken.
      Ihre dekoration wird gescannt und durchleuchtet.
      Sorgen Sie deshalb dafür, dass diese vorkehrungen bis spätestens 2.12. fristgerecht abgeschlossen werden können.
      Erwartet wird angemessene begeisterung.

      «Zoo basel goes downtown – strictly forbidden to feed or touch political animals»

    4. fusnist

      am 21.11.2014, 09:34
    5. Georg

      am 21.11.2014, 10:03

      Naja, wer sich solch einer militanten Sprache bemächtigt ("OSZE angreifen"), der kann sich nicht darauf berufen, ganz heilig zu sein. Und wieso sollte man sich in diesem Kontext nicht Gedanken darüber machen, wieso es diese Umzäunungen braucht und wieso es seit Jahren nicht mehr ohne geht?

      Es gab Zeiten, da klappte es selbst am WEF: Keine Zäune und demonstrationen. Friedliche Demonstrationen.

      Und die Frage ist noch nicht beantwortet worden, wieso die OSZE etwas ist, das man bekämpfen und... mehrNaja, wer sich solch einer militanten Sprache bemächtigt ("OSZE angreifen"), der kann sich nicht darauf berufen, ganz heilig zu sein. Und wieso sollte man sich in diesem Kontext nicht Gedanken darüber machen, wieso es diese Umzäunungen braucht und wieso es seit Jahren nicht mehr ohne geht?

      Es gab Zeiten, da klappte es selbst am WEF: Keine Zäune und demonstrationen. Friedliche Demonstrationen.

      Und die Frage ist noch nicht beantwortet worden, wieso die OSZE etwas ist, das man bekämpfen und angreifen muss?

      Es ist keine G20, es ist keine NATO...wo liegt das Problem?

    6. s chröttli

      am 21.11.2014, 10:16

      @georg

      Absolut einverstanden!
      Es handelt sich um eine morzwichtige konferenz – ich kann mir gleichfalls nicht vorstellen, dass irgendwer inhaltlich etwas daran auszusetzen hätte.

      Sie wissen genau, worin ich die vorgeschichte begründet sehe: da wurde mit kanonen übungshalber? auf spatzen geschossen – und die anschliessende kommunikative ignoranz war und ist grundfalsch. Sicher nicht osze-würdig!

    7. Georg

      am 21.11.2014, 11:52

      @chröttli

      Wenn sie die Papptelleraktion meinen: Einverstanden.

      Was die Information der Anwohner z.B. an der Gerbergasse angeht, muss ich sagen, der Brief, welcher online beim Kanton ohne weiteres von Jedem einsehbar ist, lässt die Suppe nur halb so warm essen, wie sie diese Zeitung versuchte anzurichten. Da sehe ich auch gerade dieses Medium in der Verantwortung, nicht Eskalation herbeizuführen, sondern ehrlich und offen damit umzugehen.

      Populistische Stimmungsmache erwarte ich sonst von... mehr@chröttli

      Wenn sie die Papptelleraktion meinen: Einverstanden.

      Was die Information der Anwohner z.B. an der Gerbergasse angeht, muss ich sagen, der Brief, welcher online beim Kanton ohne weiteres von Jedem einsehbar ist, lässt die Suppe nur halb so warm essen, wie sie diese Zeitung versuchte anzurichten. Da sehe ich auch gerade dieses Medium in der Verantwortung, nicht Eskalation herbeizuführen, sondern ehrlich und offen damit umzugehen.

      Populistische Stimmungsmache erwarte ich sonst von der SVP-Parteizeitung bzw. der täglich erscheinenden Weltwoche am Aeschenplatz.

    8. s chröttli

      am 21.11.2014, 12:07

      @georg

      symbolisch haben die sicherheitskräfte damals zu verstehen gegeben, dass sie die bewegte bevölkerung als potenzielle gegnerschaft und störefriede begreifen – sicher nicht als spezifisch zu begrüssende mitbeteiligte.
      Und das wird halt vorläufig bei jeder folgekommunikation «mitgelesen».

      Ja, die aktuelle info ist an sich besser – und insbesondere was die compol betrifft, diese «schugger zum aalänge», enthält sie auch reale austauschangebote: gute sache.

      Über lage und zeitpunkt... mehr@georg

      symbolisch haben die sicherheitskräfte damals zu verstehen gegeben, dass sie die bewegte bevölkerung als potenzielle gegnerschaft und störefriede begreifen – sicher nicht als spezifisch zu begrüssende mitbeteiligte.
      Und das wird halt vorläufig bei jeder folgekommunikation «mitgelesen».

      Ja, die aktuelle info ist an sich besser – und insbesondere was die compol betrifft, diese «schugger zum aalänge», enthält sie auch reale austauschangebote: gute sache.

      Über lage und zeitpunkt dürften sich die geister wohl scheiden.

Informationen zum Artikel

20.11.2014, 15:07 Uhr

Wegen der OSZE-Konferenz wird das Kleinbasel eingegittert

Text

Text:

  • 08.03.2016 um 17:43
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  • 04.08.2015 um 08:54
    Danke für die Korrektur
    Zum Artikel: Vorher-Nachher: So schmelzen unsere Gletscher

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