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Atom-Prävention 

13.11.2014, 12:40 Uhr

Greenpeace verteilt gefälschte Jodtabletten-Flyer

13.11.2014, 12:40 Uhr

Als offizielles Behördenschreiben getarnt macht Greenpeace auf die Gefahren eines Atom-Unfalls aufmerksam. Nun nimmt die Umweltschutzorganisation Stellung. Von

zvg: Der Brief sieht so aus, als käme er von der offiziellen Behörde – Logo und Briefkopf wurden genau kopiert.

Der Brief sieht so aus, als käme er von der offiziellen Behörde – Logo und Briefkopf wurden genau kopiert. (Bild: zvg)

Annähernd eine Million Haushalte erhielten heute Morgen einen Brief von Greenpeace – allerdings als offizielle Geschäftsstelle für Kaliumiodid-Versorgung getarnt. Das Schreiben nimmt Stellung zu den Jodtabletten, die an alle Haushalte in der Umgebung eines Kernkraftwerks verteilt werden.

Briefkopf und Logo sind der offiziellen Behörde exakt nachempfunden, der Brief erweckt somit den Eindruck von Authentizität. Spätestens beim letzten Abschnitt müsste dem Leser allerdings bewusst werden, dass es sich um ein Fake handelt. Dort steht, dass nur die Stilllegung der Kernkraftwerke für einen wirksamen Schutz sorgen könnte.

In einem Video erklärt der Kampagnen-Leiter von Greenpeace Christian Engeli die Aktion:
 

Auf die Frage, ob es in Ordnung ist die Bevölkerung mit falschen Angaben zu täuschen, gibt Engeli keine Antwort. Für ihn ist die Information des Bundes eine Täuschung. Das Bundesamt für Gesundheit gebe falsche Tatsachen an, in dem behauptet wird, dass die Bevölkerung im Notfall gut geschützt sei.

Die echte Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung ist dabei die Informationen von Greenpeace richtig zu stellen. 

Im Internet stösst die Aktion vorwiegend auf Zustimmung.

 Andere Nutzer reagieren verwirrt.

Man habe die gross angelegte Aktion etwa einen Monat geplant, erklärt Engeli. Das Guerilla-Marketing von Greenpeace könnte sich als Erfolg erweisen, man erreicht nicht nur eine Million Haushalte per Flyer, die Aktion verbreitet sich auch im Internet wie ein Lauffeuer. Für Engeli ist die Aktion aber erst dann erfolgreich, wenn ein Abschalttermin für alle Schweizer Atomkraftwerke vorliegt.

Der gefälschte Flyer verweist auf die Webseite info-jod.ch. Dort kann der Leser an einer Kurzumfrage teilnehmen. Auf der falschen Seite wird die offizielle Hotline der Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung angegeben.

Am anderen Ende der Hotline herrschte bis vor kurzem Ratlosigkeit über die Aktion. Man habe aus der ganzen Schweiz bereits zahlreiche Anrufe gekriegt und arbeite an einer Richtigstellung auf der eigenen Homepage.

_
Update folgt. Auf der Rückseite des Artikels befindet sich der vollständige Brief.

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Reaktionen

  1. Verifiziert

    Rolf Wilhelm

    am 13.11.2014, 16:36

    Erinnert mich ein bischen an den Tag, wo sich Greenpeace die Internet Domain "novartis.ch" zuteilen lies, was Novartis selber unterlassen hatte und dort alles andere als Marketing für Novartis gemacht hat ;-)

  2. Hj Meier

    am 13.11.2014, 17:00

    Es gab schon originellere Kampagnen - auch von Greenpeace.
    Schließlich ist's auch hier nur eine Tablette, die wie meist die Symptome lindert, aber das Problem nicht löst.
    Dass nun irgendwer mehr weiss, als was er eh schon wusste, bezweifle ich stark. Dass die Atomkraft Risiken birgt weiss die Mehrheit seit Jahrzehnten.

  3. Inaktiver Nutzer

    am 13.11.2014, 18:19

    Ein übler Scherz von Greenpeace, der, wie man mir von heute von offiz. Seite der Org, die die Tabletten verteilt, viele ältere Menschen verunsichert hat. So macht sich Greenpeace keine Freunde, meine Jahresspende 2014 wird ausbleiben. Es gibt intelligentere Aktionen der Umwelt zuliebe, anstatt mit SPENDENGELDERN so einen "Seich" zu machen.

  4. Stefan Heimers

    am 13.11.2014, 18:39

    Wenn doch nur die Behörden auch so ehrlich und direkt informieren könnten! Die Tabletten an sich sind immerhin ein erster Schritt. Sie nützen im Ernstfall zwar wenig, aber sie sind ein Eingeständnis, dass auch die Behörden nicht an die Sicherheit der Kernkraftwerke glauben. Sie sind auch ein schönes Symbol für die Gefahren der Kernenergie, das den Wähler jetzt dauernd zu Hause an das Problem erinnert, bis er sich hoffentlich mal an der Urne zu einem konsequenten Ausstieg durchringen kann.... mehrWenn doch nur die Behörden auch so ehrlich und direkt informieren könnten! Die Tabletten an sich sind immerhin ein erster Schritt. Sie nützen im Ernstfall zwar wenig, aber sie sind ein Eingeständnis, dass auch die Behörden nicht an die Sicherheit der Kernkraftwerke glauben. Sie sind auch ein schönes Symbol für die Gefahren der Kernenergie, das den Wähler jetzt dauernd zu Hause an das Problem erinnert, bis er sich hoffentlich mal an der Urne zu einem konsequenten Ausstieg durchringen kann.

  5. Maya Eldorado

    am 14.11.2014, 03:13

    Im offiziellen Flyer steht doch: "Im Notfall gut geschützt."

    Das ist eine Frechheit, gibt es doch lediglich einen kurzzeitigen Schutz für die Schilddrüse.

    Da ist der Flyer von Green-Peace schon viel objektiver.

    Mich nervt, dass wir vom Staat mit angeblicher Sicherheit eingelullt werden.
    Da muss man sich die Frage stellen: Wie weit sind die von den AKW's unter Druck gesetzt worden.

  1. Daniel Erismann

    am 13.11.2014, 13:20
  2. Verifiziert

    Rolf Wilhelm

    am 13.11.2014, 13:42

    WHOIS gibt als Inhaber für jod-info.ch das Folgende aus:

    Domain name:
    info-jod.ch
    ACE string:
    info-jod.ch
    Holder:
    Huenet AG
    Zürcher Heinz
    Erikastrasse 16
    CH-8003 Zürich
    Switzerland
    Contractual language:
    German
    Technical contact:
    Huenet AG
    Zürcher Heinz
    Erikastrasse 16
    CH-8003 Zürich
    Switzerland
    DNSSEC:
    no
    Name server:
    ns1.centinated.ch
    ns2.centinated.ch
    [195.141.48.92]
    [195.137.172.90]

    Wenn diese Info gefälscht sein sollte, dann liegt auch noch Urkundenfälschung vor. Ansonsten müsste mal... mehrWHOIS gibt als Inhaber für jod-info.ch das Folgende aus:

    Domain name:
    info-jod.ch
    ACE string:
    info-jod.ch
    Holder:
    Huenet AG
    Zürcher Heinz
    Erikastrasse 16
    CH-8003 Zürich
    Switzerland
    Contractual language:
    German
    Technical contact:
    Huenet AG
    Zürcher Heinz
    Erikastrasse 16
    CH-8003 Zürich
    Switzerland
    DNSSEC:
    no
    Name server:
    ns1.centinated.ch
    ns2.centinated.ch
    [195.141.48.92]
    [195.137.172.90]

    Wenn diese Info gefälscht sein sollte, dann liegt auch noch Urkundenfälschung vor. Ansonsten müsste mal jemand nachschauen, wer hinter Huenet AG steckt.

    zefix.ch gibt als Inhaber/Verwaltungsrat eine Einzelperson aus:
    Zürcher Domeniconi, Heinz, von Menzingen, in Zürich - dies stimmt also mit den Angaben für die Domain überein.

  3. B Esser Wysser

    am 13.11.2014, 14:24

    Steht doch alles da: "Nicht von der offiziellen Behörde. Von Jeremias Schulthess". Also einfach Herrn Schulthess fragen...

  4. Wahrsager

    am 13.11.2014, 15:22

    Klarstellung: Im Infoblatt steht links unten:
    "Freundliche Grüsse
    Ihre Geschäftstelle Kaliumjodid-Versorgung
    Zuständig für die Jodtabletten-Verteilung"

    Vom BAG ist keine Rede.
    Zumindest reden die Klartext was das Gesundheitsrisiko betrifft.

  5. Stefan Heimers

    am 13.11.2014, 15:39
  6. Verifiziert

    Rolf Wilhelm

    am 13.11.2014, 16:36

    Erinnert mich ein bischen an den Tag, wo sich Greenpeace die Internet Domain "novartis.ch" zuteilen lies, was Novartis selber unterlassen hatte und dort alles andere als Marketing für Novartis gemacht hat ;-)

  7. Hj Meier

    am 13.11.2014, 17:00

    Es gab schon originellere Kampagnen - auch von Greenpeace.
    Schließlich ist's auch hier nur eine Tablette, die wie meist die Symptome lindert, aber das Problem nicht löst.
    Dass nun irgendwer mehr weiss, als was er eh schon wusste, bezweifle ich stark. Dass die Atomkraft Risiken birgt weiss die Mehrheit seit Jahrzehnten.

    1. Dachshaarrasierpinselbenutzer

      am 13.11.2014, 19:28

      Da hast du aber ein grosszügiges Bild der Gesellschaft. Für die Mehrheit kommt der Strom aus der Steckdose, fertig.

  8. Inaktiver Nutzer

    am 13.11.2014, 18:19

    Ein übler Scherz von Greenpeace, der, wie man mir von heute von offiz. Seite der Org, die die Tabletten verteilt, viele ältere Menschen verunsichert hat. So macht sich Greenpeace keine Freunde, meine Jahresspende 2014 wird ausbleiben. Es gibt intelligentere Aktionen der Umwelt zuliebe, anstatt mit SPENDENGELDERN so einen "Seich" zu machen.

    1. s chröttli

      am 13.11.2014, 22:55

      fahrlässige verunsicherung?!
      wenn effektiv was passiert, fällt Ihre spende ohnehin aus.
      Jod-
      eln hilft da enorm.

    2. Johann Bodinus

      am 14.11.2014, 00:22

      Ach, Herr Gysin, wie oft habe ich nun bereits gelesen und gehört, dass diese oder jene Aktion von Greenpeace "übel" ist und dass man genau deswegen die Spende streicht. Jaja, bei jedem weiteren Mal glaube ich das weniger. Wenn man sich entschieden hat, für Greenpeace zu spenden, dann wusste man auch, wofür. Also behaupte ich mal völlig ohne Belege und aus dem Bauch heraus: 90% der Menschen, die nach jeder Aktion brüllen, sie würden die Mitgliedschaft kündigen, waren gar keine Mitglieder...mehrAch, Herr Gysin, wie oft habe ich nun bereits gelesen und gehört, dass diese oder jene Aktion von Greenpeace "übel" ist und dass man genau deswegen die Spende streicht. Jaja, bei jedem weiteren Mal glaube ich das weniger. Wenn man sich entschieden hat, für Greenpeace zu spenden, dann wusste man auch, wofür. Also behaupte ich mal völlig ohne Belege und aus dem Bauch heraus: 90% der Menschen, die nach jeder Aktion brüllen, sie würden die Mitgliedschaft kündigen, waren gar keine Mitglieder...

Informationen zum Artikel

13.11.2014, 12:40 Uhr

Greenpeace verteilt gefälschte Jodtabletten-Flyer

Text

Text:

  • 19.08.2016 um 04:50
    Kanton schloss Vertrag mit Nestlé unter der Hand ab

    Der Liefervertrag, den das Sportamt 2006/07 mit Nestlé abschloss, wurde nicht ausgeschrieben. Damit hat das zuständige Erziehungsdepartement wohl gegen das Beschaffungsgesetz verstossen.

  • 17.08.2016 um 15:33
    Mehr freie Wohnungen in Basel wegen Erlenmatt

    In Basel-Stadt sind derzeit mehr Wohnungen frei als vor einem Jahr. Die Leerstandsquote steigt damit auf 0,4 Prozent. Laden- und Gewerbefläche ist hingegen immer weniger verfügbar.

  • 17.08.2016 um 10:00
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    Der Kanton Basel-Stadt hat 2006 einen Vertrag unterzeichnet, der die Basler Badis zum Verkauf von Nestlé-Produkten zwang, wie die TagesWoche aufdeckte. Erziehungsdirektor Christoph Eymann erklärt, weshalb dieser Vertrag für den Kanton gut war.

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    Sehr aufmerksam. Immerhin hat die Probefahrt das belegt, was mehrere Polizeikontrollen nicht belegen konnten.

  • 03.08.2016 um 12:31
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