LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Migration 

9.1.2014, 17:35 Uhr

«Die 10-Millionen-Schweiz ist längst gebaut»

9.1.2014, 17:35 Uhr

Der Basler Stadtentwickler Thomas Kessler hält die aktuelle Migrationsdebatte für komplett verdreht. Sie verkenne die Realität. Die SVP-Initiative würde zudem zu einer chinesischen Familienpolitik führen. Von

Nils Fisch: «Die Schweiz hat die grösste Integrationserfahrung in Europa»: Der Basler Stadtentwickler Thomas Kessler.

«Die Schweiz hat die grösste Integrationserfahrung in Europa»: Der Basler Stadtentwickler Thomas Kessler. (Bild: Nils Fisch)

Herr Kessler, bereitet Ihnen als Stadtentwickler die starke Zuwanderung der letzten Jahre Sorgen?

Ganz im Gegenteil. Gemessen an der Geburtenzahl, welche wir für den Erhalt unserer Bevölkerung brauchen, ist die Schweiz seit 1970 ­defizitär. 1,2 Millionen Kinder sind nicht auf die Welt gekommen, die wir gebraucht hätten, um die Bevölkerungszahl ohne Zuwanderung zu halten. Wir wachsen nur dank der Zuwanderung und der steigenden Lebenserwartung. Allerdings ist das Wachstum moderat, um 1 Prozent jährlich. Maximalausschläge mit 3 Prozent wurden während den 1960er-Jahren verzeichnet – unter einem Kontingentsystem. Dass Kontingente begrenzend wirken sollen, ist also ein Ammenmärchen.

Sie schliessen daraus, dass die Steuerung der Zuwanderung über Höchstzahlen nicht den gewünschten Effekt haben würde?

Es ist ein Irrglaube zu meinen, ­damit würde die Einwanderung ­zurückgehen. Denn der Bundesrat müsste ja die Bedürfnisse der Wirtschaft bei der Festlegung der Kontingente berücksichtigen. Kontingente bedeuten nur mehr Bürokratie und keine Steuerung. Es würde ein Apparat aufgeblasen, der auch noch die Familienpolitik mitdefinieren würde.

Wieso sollte das die Familien­politik beeinflussen?

Die SVP-Initiative ist derart schlampig formuliert, dass sie bei wortgetreuer Auslegung – und darauf pocht die SVP ja ständig – nicht nur die Zahl der Einwanderer regeln würde, sondern überhaupt jährlich die Grös­se der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz. Der Initiativtext umfasst alle Ausländerkategorien vom Diplomaten über die Flüchtlinge bis zu den Grenzgängern. Jede zweite Heirat in den Städten ist binational, also müsste der Staat das Heiratsverhalten der ­Bevölkerung für die Kontingente berechnen. Und da neben der Einreise die Geburt die zweite Form der Ankunft von ausländischen Mitmenschen ist, müsste die Bürokratie auch die potenziellen Niederkünfte von Babys ohne Schweizer Pass mit-berechnen – ein völliger Unsinn.

«Die SVP-Initiative führt zu einem absurden Leerlauf.»

Eine abenteuerliche Auslegung der Initiative.

Nein, die Initiative ist schlicht nicht justiziabel und weltfremd. Sie greift in alle Wirtschafts- und Privatentscheide ein, sie fordert eine geradezu chinesische Familienpolitik. Doch der Bundesrat darf niemandem vorschreiben, wie viele Kinder er haben oder wen er heiraten will. Er darf auch den Flüchtlingen nicht verbieten, einen Asylantrag zu stellen. Der Bundesrat müsste jährlich für alle Kategorien spekulativ die Zahlen festlegen – ein absurder Leerlauf.

Die Schweiz hat kaum Steuerungsmechanismen bei der Zuwanderung im Bereich der Personenfreizügigkeit. Brauchen wir denn keine?

Die jetzigen funktionieren recht gut. Es ist eine Falschannahme zu glauben, wir hätten ein gravierendes Problem. Die Einwanderung ist nicht viel höher als vor der Personenfreizügigkeit; ohne Arbeitsplatz kommt kaum jemand. Die Motive zur Migration sind klar. Auch jene, die aus Griechenland oder Spanien kommen, sind Akademiker, weil sie wissen, mit ihren Qualifikationen erhalten sie hier eine Stelle. Das sind keine Hilfskräfte oder Analphabeten. Die bleiben lieber in ihrem Dorf. Dass jetzt die Verlumpten kommen, ist ein Märchen. Was sich geändert hat, ist die Zahl der Auswanderer, die abgenommen hat in den letzten Jahren, weil die Lebensqualität hier stimmt und die Perspektiven gut sind.

Das macht sich auch in Basel bemerkbar.

Es ist ein grosser Erfolg der Basler Integrations- und Stadtentwicklungspolitik, dass Fachleute, die mit kurzen Verträgen hierher kommen, diese verlängern. Die Vertragsdauer wird immer länger, da die Leute überzeugt sind von den Möglichkeiten für ihre Familien und Kinder. Diese Entwicklung ist nachhaltig und sinnvoll.

«Basel wurde für 250'000 Einwohner gebaut.»

Die Prognosen sagen auch Basel einen Zuwachs voraus, die Regierung baut eifrig Wohnungen. Wann wird es eng hier?

Basel wurde für 250'000 Einwohner gebaut. So viele hatten wir schon 1970. Damals gabs null Dichtestress. Heute hat es mehr Wohnungen, die Strassen reichen aus. Wir haben Platz, deshalb belastet die Zuwanderung auch die Umwelt nicht – im Gegenteil, da die Menschen in eine bestehende Infrastruktur ziehen.

Es muss also nicht zusätzlich ­gebaut werden?

Die Grund-Infrastruktur ist vorhanden. Vielleicht erreicht die Schweiz 9 bis 10 Millionen Einwohner, bevor es wieder runtergeht. Und diese Schweiz ist gebaut. Der Grund für die Verdrängung, die wir spüren, liegt im enormen Wohlstandsgewinn, den man direkt messen kann am Wohnraumbedarf pro Person. In Schweizer Städten ist jede zweite Wohnung inzwischen von einer einzigen Person bewohnt, auch in Basel. Das sind nicht nur 1-Zimmer-Wohnungen, sondern auch 3- und 4-Zimmer-Wohnungen. Doch das Phänomen Wohnraumzuwachs pro Person war eben vor der Personenfreizügigkeit stark und ist seither eher am Abflachen.

Gerade in Basel werden aber in den nächsten Jahren Milliarden in den Ausbau der Infrastruktur investiert, im Autobahn- und Bahnbereich.

Basel braucht ein Herzstück, um historische Linien aus dem 19. Jahrhundert zu verbinden, das ist sinnvoll. Aber das sind moderate Anpassungen. Man tut jetzt so, als wären das neue Dimensionen. Mitnichten. Gigantisch war die Entwicklung zwischen dem Abbruch der Stadtmauer 1870 und dem Ersten Weltkrieg. Da hat sich die Bevölkerung innert zwei Generationen vervielfacht. Die Situation heute ist moderat, berechen- und finanzierbar, wenn man es richtig macht.

«Der politische Diskurs hinkt 15 Jahre hinterher.»

Und doch wird allenthalben die zunehmende Dichte beklagt.

Die Hysterie wegen des Dichtestresses ist absurd. Die ganze Bevölkerung der Schweiz hat bis in die 1980er-Jahre viel dichter gelebt. Seither ist der Raumkonsum explodiert, Basel hatte noch nie so viele Wohnungen wie heute. Die Wohlstandssituation führte ab den 1970er-Jahren zur Devise Häuschen und Auto statt zweites Kind. Mit der aktuellen Migrationsdebatte hat das aber gar nichts zu tun. Der politische Diskurs hinkt 15 Jahre hinterher.

Wie muss sich die Schweiz dann auf das Wachstum der nächsten Jahre einstellen?

Ein gezielter Ausbau wie in der ak­tuellen Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) ist sinnvoll. Das ­Fantasie-U-Bahn-Projekt Swiss­metro anderseits ist totaler Quatsch. Die Schweiz ist eine grosse Metro­pole mit grosszügigem Grünraum zwischen den Zentren. Ziehen wir jetzt weitere Achsen durchs Land, gewinnen wir nichts, weil die Feinverteilung entscheidend ist. Vor allem aber ist es nicht nötig, die Mobilität weiter zu erhöhen, weil wir vermehrt online arbeiten und einkaufen. Wir haben immer mehr Wissensarbeiter, die elektronisch arbeiten. Der Mobilitätszwang nimmt ab.

«Man will zusammenkommen – deshalb steigen alle um 8 Uhr morgens in den Zug.»

Damit argumentiert aber der Staat bei seinen teuren Ausbauprojekten: Das Mobilitätsbedürfnis nehme zu.

Im Moment nimmt es noch zu. Aber nicht als Folge der zwingenden Bedürfnisse. Heute muss fast niemand mehr genau um 8 Uhr morgens im Büro sein. Die Gründe dafür, dass so viele Leute gleichzeitig morgens in den Zug steigen, sind kultureller und sozialer Art: Man will zusammenkommen und sich zeigen. Viele Arbeitnehmer leben auch alleine. Die freuen sich auf die erste Kaffeepause, der 7.30-Uhr-Stress ist dann das erste Thema in der Kaffeepause.

Meinen Sie das im Ernst?

Das ist erwiesen. Es erstaunt schon, dass sich das die Leute antun am Morgen.

Weil sie zu einer bestimmten Zeit im Büro sein müssen.

Nur eine Minderheit. Die SBB haben das im Raum Zürich untersucht, weil sie ja dort immer neue Wagen kaufen müssen nur für die Spitzenzeiten. Die SBB fahren zu zwei Dritteln leer herum. Heutzutage gibt es doch keinen Grund, das Meeting nicht um 10.30 Uhr abzuhalten. Man sitzt in einen leeren Zug, hat null Stress. Dem Arbeitgeber ist es nur recht, weil so die Stresskosten sinken. Antizyklen bringen mehr Erfolg.

«Wir leisten es uns, dass ein Fünftel der Kinder nie produktiv wird.»

Das Pendeln wird in der Schweiz aber sogar gefördert durch den Steuerabzug für Pendler.

Das ist eben falsch. Der stete Zuwachs auf Strasse und Schiene ist auf Fehlanreize und Quersubventionierung zurückzuführen. Heute ist die Mobilität total subventioniert, der Individualverkehr bezahlt die externen Kosten an Umweltbelastung nicht, der öffentliche Verkehr ist auch zur Hälfte subventioniert. Mein 1.-Klass-GA kostet 5500 Franken, Wert ist es effektiv das Doppelte.

Es geht der SVP ja nicht nur um den Dichtestress. Sie fordert auch, inländisches Potenzial besser zu nutzen, bevor man Fachkräfte aus dem Ausland holt.

In diesem Punkt hat sie recht. Wir leisten es uns, dass ein Fünftel der Kinder gar nie wirklich produktiv wird, dass viele hochqualifizierte Frauen zu Hause sind, und dass wir vielen Hochmotivierten, etwa im Asylbereich, das Arbeiten verbieten. Wir sitzen auf einem Potenzial von mehreren Hunderttausend Menschen, das wir nicht nutzen.

Was für den geforderten Inländervorrang spricht.

Die SVP will ja überhaupt keine Sozial- und Familienpolitik, die hilft, die bislang abgehängten Bürger zu erreichen. Man muss nur das Parteiprogramm anschauen: Früherkennung, umfassende Tagesstrukturen, die Integration von Benachteiligten, davon hält die Partei nichts. Sie ­betreibt mit der Initiative ein Ablenkungsmanöver und schadet so dem Land.

«Die SVP betreibt ein Ablenkungsmanöver, das dem Land schadet.»

Was für Schäden richtet sie an?

Es ist die Realität in der Schweiz, dass wir das unterste Fünftel der Leute nicht rechtzeitig erreichen. Wenn wir dieses früh fördern, einbinden und unnötige Hürden und Arbeitsverbote streichen, kann sich das eigene Potenzial besser entfalten. Die Wirtschaft findet dann mehr Fachleute im eigenen Land.

Hinter der Frage, wie viel Zuwanderung die Schweiz verträgt, steckt auch eine andere: Verlieren wir Stück für Stück unsere Identität?

Die Schweiz definiert sich nicht kulturell, das ist unser grosses Glück. Die Schweizer werden die Schweiz auch mit 10 Millionen Einwohnern wiedererkennen. Wir haben unter dem Diktat der Parteipolemik ein ganz schräges Schweizbild in den letzten 20 Jahren erhalten, das nichts mit unserer langen Geschichte der Vielfalt zu tun hat. Die Schweiz hat die grösste Integrationserfahrung in Europa. In meiner ­Jugendzeit hat es eine Rolle gespielt, ob einer reformiert oder katholisch ist; in Basel blieben viele Ämter ­Katholiken lange verschlossen. Im Ersten Weltkrieg gab es in der Schweiz eine Zerreissprobe zwischen den Landesteilen. Wir haben die ganze Geschichte mit Anstand bewältigt. Unser Reichtum an sozialer Erfahrung mit der Vielfalt wird nun wegdiskutiert. Man hat eine monokulturelle Schweiz inszeniert, die es nicht gibt – und zum Glück nie geben wird.

Thomas Kessler
Seit vier Jahren leitet Thomas Kessler die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung in der Basler Verwaltung. Zuvor war der gebürtige Freiburger lange Jahre Drogen-, danach Integrationsbeauftragter in Basel-Stadt. Für den Bund sitzt er etwa in der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Auf internationaler Ebene erstellt Kessler für die UNO Nachhaltigkeitsanalysen, oft zu Tourismus-Projekten in tropischen Gefilden.Mit unverblümten, zuweilen ­forschen Aussagen sorgte er immer wieder für Kontroversen. Zuletzt, als er Asylbewerber aus Tunesien als «Abenteuermigranten» qualifizierte.


Diskutieren Sie mit, ob die Personenfreizügigkeit der Region Basel nützt oder schadet – in unserer aktuellen Wochendebatte.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

SVP, SBB, Basel, Einwanderungsinitiativen

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Hauptsache extrem Weiterlesen

Mit der Kraft der drei Bundesräte Weiterlesen

Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. sven roderer

    am 18.01.2014, 13:07

    Das untenstehende - lässt wenig gutes von unsere Regierung, den Behörden, dem Stadtentwickler erhoffen, scheinbar können die nichts...., für eine Regulierung in einem guten Sinne sind diese gem. Interview heillos überfordert.....
    "Sie schliessen daraus, dass die Steuerung der Zuwanderung über Höchstzahlen nicht den gewünschten Effekt haben würde?
    T.K. Es ist ein Irrglaube zu meinen, ­damit würde die Einwanderung ­zurückgehen."
    Wenn das nicht ein schönes Bedürfnis ist - dann gute Nacht... mehrDas untenstehende - lässt wenig gutes von unsere Regierung, den Behörden, dem Stadtentwickler erhoffen, scheinbar können die nichts...., für eine Regulierung in einem guten Sinne sind diese gem. Interview heillos überfordert.....
    "Sie schliessen daraus, dass die Steuerung der Zuwanderung über Höchstzahlen nicht den gewünschten Effekt haben würde?
    T.K. Es ist ein Irrglaube zu meinen, ­damit würde die Einwanderung ­zurückgehen."
    Wenn das nicht ein schönes Bedürfnis ist - dann gute Nacht Gesellschaft.
    T.K. «Man will zusammenkommen – deshalb steigen alle um 8 Uhr morgens in den Zug.»
    "Heute muss fast niemand mehr genau um 8 Uhr morgens im Büro sein. "
    Wenn T.K. damit ca. 08.30 meint stimmt das, andernfalls ist das sehr realitätsfremd!

Informationen zum Artikel

9.1.2014, 17:35 Uhr

«Die 10-Millionen-Schweiz ist längst gebaut»

Text

Text:

  • 16.05.2017 um 14:59
    Die Senioren erkämpfen sich einen Teilsieg gegen den Kanton

    Die Mieter an der Mülhauserstrasse 26 können einmal tief durchatmen: Die Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten hat drei Mietparteien eine Fristerstreckung gewährt.

  • 15.05.2017 um 04:50
    Sunrise schickt sensible Kundendaten in die Türkei

    Wer als Sunrise-Kunde ein Problem hat, landet oft bei Call-Centern in der Türkei. Der Kommunikationskonzern hält das für unbedenklich, obwohl der Datenschutzbeauftragte warnt und Mitarbeiter und Sicherheitsbehörden weitgehenden Zugriff auf Schweizer Daten haben.

  • 12.05.2017 um 04:50
    «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    Dient das geplante Basler Ozeanium dem Meeresschutz? Oder beteiligt sich der Zoo Basel damit nicht viel mehr an der Zerstörung von Korallenriffen? Thomas Jermann, Meeresbiologe und Projektleiter Ozeanium, nimmt Stellung zur Rolle des Basler Zoos im schädlichen Handel mit Wildfischen.

  • 12.05.2017 um 10:27
    Zum Artikel: «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    Wenn Sie auf «Statistikmethode» klicken, erhalten Sie Informationen dazu. Demnach ist es der «fakturierte Preis», wie es heisst. Also der Preis, den der Empfänger einer Sendung bezahlt. Warum Süsswasserfische teurer sind pro Kilo, weiss ich auch nicht....

  • 12.05.2017 um 09:22
    Zum Artikel: «Wir machen nichts, was Korallenriffe gefährdet»

    1) Die Aussenhandelsstatistik der Schweiz (Swiss-Impex), wobei ich jetzt sehe, dass der Wert sämtlicher lebend importierter Salzwasser-Zierfische für 2016 auf 500'000 Franken veranschlagt wird. 2) Der Verkaufspreis.

  • 09.04.2017 um 14:18
    Zum Artikel: Unerwünschte Quartieroase

    Weil hier Fragen aufgetaucht sind, die einen Zusammenhang herstellen zwischen Leerstand und Einsprachen: Das Baugesuch wurde am 9. August 2016 eingereicht. Dagegen sind rund 100 Einsprachen eingegangen. Der Bauentscheid wurde am 29. Dezember 2016 gefäl...

Aktuell

Daniela Frutiger/freshfocus: ER macht den Unterschied: Matias Delgado (links) bringt den FCB im Cupfinal von Genf in der 47. Minute in Führung. Rechts Renato Steffen.
2

Schweizer Cup 

3:0 – der FCB knackt Sion

Der FC Basel war bereit für die letzte grosse Aufgabe der Saison: Matias Delgado, Adama Traoré und Michael Lang schiessen im Cupfinal nach der Pause die Tore zum klaren und verdienten 3:0-Sieg. Damit ist der vielbesungene Mythos des FC Sion nach 13 gewonnenen Finals gebrochen, und der FCB feiert nach dem 20. Meistertitel auch noch den zwölften Cupsieg seiner Clubgeschichte.Von Christoph Kieslich und Samuel Waldis. Weiterlesen2 Kommentare

Hans-Jörg Walter:

Schweizer Cup 

Alles zum Final zwischen Basel und Sion

Noch ein letztes Mal geht es für den FC Basel unter Trainer Urs Fischer auf dem Rasen um einen Titel. Gegner am Donnerstag im Stade de Genève (16 Uhr) ist der Mythos FC Sion. Hier lesen Sie nicht alles, aber vieles, was es vor dem Spiel an Wissenswertem gibt.Von Samuel Waldis. Weiterlesen

Keystone: ALS VORSCHAU AUF DEN SCHWEIZER CUPFINAL ZWISCHEN DEM FC SION UND DEM FC BASEL AM DONNERSTAG, 25. MAI 2017, IM STADE DE GENEVE IN GENF STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Der FC Basel gewinnt den Cupfinal 1975 gegen den FC Winterthur und wird Schweizer Cupsieger. Der Basler Captain Karl Odermatt streckt den Pokal in die Hoehe, links von ihm stehen Wenger und Stohler, rechts Bundesrat Willi Ritschard und Hitzfeld, waehrend Demarmels (Nr. 4) und Tanner (Nr. 13) auf der Treppe warten, aufgenommen am 31. Maerz 1975 in Bern. (KEYSTONE/Str)

Schweizer Cup 

Weisch no? Die Galerie der Basler Cup-Siege

Wer hat die meisten Tore für den FC Basel in Endspielen um den Schweizer Cup erzielt? Und welcher Trainer hat sämtliche vier Finals, die er mit dem FCB erreicht hat, auch gewonnen? Ein kleiner Gang durch den Basler Teil der Cup-Geschichte und die Bilder von den elf Cup-Siegen.Von Christoph Kieslich und Keystone. Weiterlesen