LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Basel

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Jagdverbot 

15.10.2013, 18:01 Uhr

«Für die Jäger war es eine Katastrophe»

15.10.2013, 18:01 Uhr

Während in Basel-Stadt ein drohendes Jagdverbot für Diskussionen sorgt, ist im Kanton Genf die Jagd bereits seit vierzig Jahren verboten. Einzig Wildschweine werden weiterhin geschossen, erzählt der Kantonsverantwortliche Gottlieb Dandliker im Interview. Von

zVg.: Ganz ohne Abschuss geht es nicht. Der Genfer Wildtier-Inspektor Gottlieb Dandliker verkauft Wildschweinfleisch an Metzgereien.

Ganz ohne Abschuss geht es nicht. Der Genfer Wildtier-Inspektor Gottlieb Dandliker verkauft Wildschweinfleisch an Metzgereien. (Bild: zVg.)

In Basel tobt ein Streit ums Wild. Ein überparteiliches Komitee rund um Brigitta Gerber (Grünes Bündnis/BastA) fordert in einer Motion ein Jagdverbot für den Kanton Basel-Stadt. Damit sorgen die Politiker bei Jägern und vielen bürgerlichen Politikern für Entrüstung. Die Jäger brauche es, um die Tierpopulationen zu regulieren, argumentieren die Jagdbefürworter einstimmig. Das Gegenteil beweist der Kanton Genf. Seit 1974 herrscht im Westschweizer Kanton ein Jagdverbot. Gottlieb Dandliker, Wildtier-Inspektor des Kantons, berichtet am Dienstagabend im Rahmen eines Vortrags an der Universität Basel über die jahrzehntelange Erfahrung mit dem Jagdverbot. 

Herr Dandliker, stehen in Genf die Rehe im Vorgarten?

Nein. Die Zahl der Wildtiere hat in den letzten dreissig Jahren aber stark zugenommen. Es existieren jedoch viele falsche Vorstellungen zur Situation in Genf. Das Jagdverbot in unserem Kanton wurde zu einem Symbol. Für die Jäger war es eine Katastrophe, für die Tierschützer das Paradies. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen.

Welche nachweisbaren Vorteile bringt das Jagdverbot?

Hirsche und Wildschweine sind zurückgekehrt und der Bestand an Wasservögeln und Rehen hat deutlich zugenommen. Wir haben zudem die grösste Hasenpopulation der Schweiz. Waldbesucher treffen auf viel mehr Tiere als früher und sie werden nicht mehr durch den Jagdlärm gestört. Dabei ist das Jagdverbot nicht der einzige Grund für die hohe Zahl an Tieren. Wir haben in der Vergangenheit auch den Naturschutz stetig ausgebaut.

«Die Zahl der Rehe hat zugenommen»

Jagdbefürworter warnen häufig vor explodierenden Tierbeständen. Was sind Ihre Erfahrungen?

Die Zahl der Rehe hat zugenommen, ist aber noch in einem erträglichen Bereich. Die Population der Wasservögel hat sich tatsächlich vervielfacht. Unter anderem, weil sie nicht mehr durch Jäger aufgescheucht werden. Den Bestand der Wildschweinen müssen wir regulieren, damit die Zahl nicht explodiert.

Obwohl die Jagd verboten worden ist, werden noch Tiere geschossen.

Wir beschäftigen dazu zehn Umwelthüter, die sich um verschiedene Aufgaben kümmern. Die Fischerei, die Naturreservate und eben auch die Regulierung der Wildschweine. Pro Jahr schiessen sie rund 300 Tiere. Das Fleisch verkaufen wir übrigens an regionale Metzgereien. Wer also Wildschwein aus den heimischen Wäldern essen will, weiss, wo er es kaufen kann.

Vor vierzig Jahren gab es starken Widerstand gegen das Verbot. Sind die kritischen Stimmen verstummt?

Die Stimmen sind einsam, aber es gibt sie noch. Die Jäger sehen die grossen Tierbestände und bedauern, diese nicht jagen zu können. Die Landwirtschaft beklagt sich wie in anderen Kantonen auch über Schäden durch das Wild. Und ultraliberale Kreise kritisieren, der Kanton übertrete mit dem Verbot seine Zuständigkeit.

«90 Prozent der Bevölkerung unterstützt das Verbot»

Und die breite Bevölkerung?

Vor 39 Jahren wurde die damalige Initiative mit zwei zu eins angenommen. 2006 haben wir eine telefonische Befragung in Auftrag gegeben. Das Ergebnis zeigt, dass neunzig Prozent der Bevölkerung heute das Verbot unterstützen. Ich gehe also nicht davon aus, dass die Jagd bei uns in kommender Zeit wieder eingeführt wird.

Können Sie ausschliessen, dass die Reh- und Hirschbestände in Zukunft explodieren?

Wir denken sehr pragmatisch. Ausgeschlossen ist nichts. Sollten sich die Bestände stark vermehren, müssten wir eingreifen. Wir wüssten, was wir zu tun hätten und wie, damit die Tiere möglichst ohne Stress und Leid geschossen werden können. Es deutet aber nichts darauf hin, dass das in absehbarer Zeit notwendig sein sollte.

Lesen Sie mehr zur Jagd in Basel-Stadt in der Printausgabe der TagesWoche vom 17. Oktober. Unsere aktuelle Wochenausgabe erhalten Sie jeweils ab Freitag am Kiosk oder digital über die App der TagesWoche. Oder natürlich bequem nach Hause geliefert mit einem Abo.

Werbung

Mehr zum Thema

Mehr zum Thema

Kanton Basel-Stadt, Kanton Genf, Tiere, Umwelt & Natur, Tierschutz, Basel

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Reaktionen

  1. Dänny

    am 16.10.2013, 10:08

    Die grösse der Bestände hängt einzig vom Nahrungsangebot ab und nicht von den Prädatoren (Jägern). Das wurde mittlerweile wiederholt wissenschaftlich bewiesen und sollte auch von unseren Politikern und Jägern begriffen werden können.

    Der ökologische Fussabdruck des Wildes ist auf jeden Fall umweltfreundlicher als jener der Jäger! Rechnet man die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten, welche die Jagd verursacht, zusammen, könnte sich die Stadt Basel problemlos eine ganze Truppe von gut... ... mehrDie grösse der Bestände hängt einzig vom Nahrungsangebot ab und nicht von den Prädatoren (Jägern). Das wurde mittlerweile wiederholt wissenschaftlich bewiesen und sollte auch von unseren Politikern und Jägern begriffen werden können.

    Der ökologische Fussabdruck des Wildes ist auf jeden Fall umweltfreundlicher als jener der Jäger! Rechnet man die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten, welche die Jagd verursacht, zusammen, könnte sich die Stadt Basel problemlos eine ganze Truppe von gut ausgebildeten Wildhütern leisten. Die Schweiz übrigens auch.

  2. Maya Eldorado

    am 16.10.2013, 02:58

    Das ist schon einige Jahre her, da vertrug ich in der Nacht die Baz und andere Zeitungen in Pratteln.
    An gewissen Orten kam es immer wieder mal vor, dass Füchse Container für Kehrrichtsäcke kippten und sich daran gütlich taten. Das war ein Littering ohnegleichen. An einem Ort versperrten die mir regelmässig dermassen den Zugang zu den Briefkästen, dass ich einen rechten Umweg machen mussten.
    Einmal an einem anderen Ort jagten sich drei Füchse quer durch das Quartier. Das war auch die Nacht... ... mehrDas ist schon einige Jahre her, da vertrug ich in der Nacht die Baz und andere Zeitungen in Pratteln.
    An gewissen Orten kam es immer wieder mal vor, dass Füchse Container für Kehrrichtsäcke kippten und sich daran gütlich taten. Das war ein Littering ohnegleichen. An einem Ort versperrten die mir regelmässig dermassen den Zugang zu den Briefkästen, dass ich einen rechten Umweg machen mussten.
    Einmal an einem anderen Ort jagten sich drei Füchse quer durch das Quartier. Das war auch die Nacht als der Himmel voller Sternschnuppen war.
    Wie es jetzt ist, weiss ich nicht. Ich habe vor etwas über 10 Jahren mit dieser Arbeit aufgehört.
    Wie ist es mit Wildtieren auf Stadtgebiet? Kann man sich da auch über diverse Wildtiere in der Nacht amüsieren?

    Da kommt mir eine Idee: Vielleicht sollte man den Wolf wieder einführen. Das gäbe vielleicht eine Abschreckung für Diebe!

  3. Urs Engler

    am 16.10.2013, 00:18

    Warum verlieren manche Jagdfreunde so leicht die Contenance, wenn die Notwendigkeit ihres Hobbys in Zweifel gezogen wird? Es ist schlicht ungehörig wenn Karl Buschweiler Brigitta Gerber einfach als "Quotengrossrätin" abqualifiziert, immerhin war sie 2007 sogar Grossratspräsidentin.
    Ob der Grosse Rat Gerbers Vorstoss an die Regierung überweist, wird sich schon bald weisen. Gut möglich, dass auf diesem Weg kein Jagdverbot analog zum Kanton Genf erreicht werden kann. Klar ist aber wohl eines:... ... mehrWarum verlieren manche Jagdfreunde so leicht die Contenance, wenn die Notwendigkeit ihres Hobbys in Zweifel gezogen wird? Es ist schlicht ungehörig wenn Karl Buschweiler Brigitta Gerber einfach als "Quotengrossrätin" abqualifiziert, immerhin war sie 2007 sogar Grossratspräsidentin.
    Ob der Grosse Rat Gerbers Vorstoss an die Regierung überweist, wird sich schon bald weisen. Gut möglich, dass auf diesem Weg kein Jagdverbot analog zum Kanton Genf erreicht werden kann. Klar ist aber wohl eines: Könnten auch die Basler Stimmberechtigten - wie seinerzeit in Genf - über
    eine entsprechende Initiative abstimmen käme es auch bei uns zu einem klaren "Ja".

  1. fuerTiere

    am 16.10.2013, 21:45

    - Die Jagd schadet dem Gleichgewicht der Natur
    - Durch die Jagd steigt die Überpopulation der Wildscheine & andere Waldtiere immer weiter:
    - Familienverbände werden auseinandergerissen, worauf die Wildschweine mit vermehrter Fortpflanzung reagieren
    - Durch das Ausstreuen von Nahrung werden die Waldtiere angeregt sich noch mehr zu vermehren
    - Die Bejagung des Fuchses führt zur Flucht und damit zur Ausbreitung von Tollwut
    - Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für... mehr- Die Jagd schadet dem Gleichgewicht der Natur
    - Durch die Jagd steigt die Überpopulation der Wildscheine & andere Waldtiere immer weiter:
    - Familienverbände werden auseinandergerissen, worauf die Wildschweine mit vermehrter Fortpflanzung reagieren
    - Durch das Ausstreuen von Nahrung werden die Waldtiere angeregt sich noch mehr zu vermehren
    - Die Bejagung des Fuchses führt zur Flucht und damit zur Ausbreitung von Tollwut
    - Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für die Jagd sind heute wissenschaftlich widerlegt
    - Der Jagd fallen jährlich zusätzlich ca. 400.000 Katzen und ca. 65.000 Hunde zum Opfer

  2. Fritz Weber

    am 16.10.2013, 17:31

    Danke für die Informationen. Also ich persönlich sehe keinen grossen Grund, dass auf Stadtgebiet weiter gejagd werden soll. Ich habe allerdings nicht das Gefühl habe, dass dies sehr viel ändert. Ich gehe auch davon aus, dass wenn man es an Genf anpasst, der Wildtierbestand (Wildschweine, Tauben) wohl auch weiter reguliert werden wird, was durchaus auch Sinn macht.

  3. Inaktiver Nutzer

    am 16.10.2013, 15:12

    Ein drängendes Problem im Waldkanton Basel-Stadt wird seiner Lösung zugeführt. BastA.

  4. Dänny

    am 16.10.2013, 16:52

    Die Eidgenössische Jagdstatistik gibt auch hier Auskunft:

    Abschüsse im Jahr 2012:

    - 24 Rehe, 4 weiter wurden von Autos überfahren (gesamter Bestand BS: 60)
    - 29 Wildschweine
    - 10 Rotfüchse + 29 von Autos überfahren
    - 5 Dachse + 5 von Autos überfahren
    - 0 Steinmarder + 28 von Autos überfahren!
    - 6 Rabenkrähen
    - 612 Haustauben
    - 1 Marderhund
    - 3 Rostgänse
    - 1 Kanadagans

    über die Jäger erfahren wir:
    - 2 Reviere
    - 4 Pächter
    - 14 Gästekarten
    - 18 Jagdausübende
    - 2 Jagdaufseher... mehrDie Eidgenössische Jagdstatistik gibt auch hier Auskunft:

    Abschüsse im Jahr 2012:

    - 24 Rehe, 4 weiter wurden von Autos überfahren (gesamter Bestand BS: 60)
    - 29 Wildschweine
    - 10 Rotfüchse + 29 von Autos überfahren
    - 5 Dachse + 5 von Autos überfahren
    - 0 Steinmarder + 28 von Autos überfahren!
    - 6 Rabenkrähen
    - 612 Haustauben
    - 1 Marderhund
    - 3 Rostgänse
    - 1 Kanadagans

    über die Jäger erfahren wir:
    - 2 Reviere
    - 4 Pächter
    - 14 Gästekarten
    - 18 Jagdausübende
    - 2 Jagdaufseher

    Wildschweinschäden: CHF 7000

    Damit ist Baselstadt im Schweizerischen Vergleich wohl der absolute nobody. Was leider nicht ersichtlich ist, sind andere volkswirtschaftliche Kosten und Beeinträchtigungen, welche die Jagd verursachen kann z.b. Unfälle aller Art, Sachbeschädigungen, Waldsperrungen etc.

  5. Dänny

    am 16.10.2013, 10:08

    Die grösse der Bestände hängt einzig vom Nahrungsangebot ab und nicht von den Prädatoren (Jägern). Das wurde mittlerweile wiederholt wissenschaftlich bewiesen und sollte auch von unseren Politikern und Jägern begriffen werden können.

    Der ökologische Fussabdruck des Wildes ist auf jeden Fall umweltfreundlicher als jener der Jäger! Rechnet man die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten, welche die Jagd verursacht, zusammen, könnte sich die Stadt Basel problemlos eine ganze Truppe von gut... mehrDie grösse der Bestände hängt einzig vom Nahrungsangebot ab und nicht von den Prädatoren (Jägern). Das wurde mittlerweile wiederholt wissenschaftlich bewiesen und sollte auch von unseren Politikern und Jägern begriffen werden können.

    Der ökologische Fussabdruck des Wildes ist auf jeden Fall umweltfreundlicher als jener der Jäger! Rechnet man die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten, welche die Jagd verursacht, zusammen, könnte sich die Stadt Basel problemlos eine ganze Truppe von gut ausgebildeten Wildhütern leisten. Die Schweiz übrigens auch.

  6. Karl Buschweiler

    am 16.10.2013, 10:39
  7. Fritz Weber

    am 16.10.2013, 12:19

    Ich wusste nicht einmal, dass auf Stadtgebiet gejagd wird? Könnte mir mal jemand sagen wieviele Tiere im Jahr in Basel-Stadt durch einen Jäger geschossen werden und wo - Lange Erlen, Riehen, Bettingen, Bruderholz?

    Im Moment kommt mir die Diskussion so vor wie die Forderung auf Stadtgebiet auf Autobahnen Tempo 80 wegen der Feinstaubbelastung zu fordern?!

  8. Sophias

    am 16.10.2013, 02:25
  9. Maya Eldorado

    am 16.10.2013, 02:58

    Das ist schon einige Jahre her, da vertrug ich in der Nacht die Baz und andere Zeitungen in Pratteln.
    An gewissen Orten kam es immer wieder mal vor, dass Füchse Container für Kehrrichtsäcke kippten und sich daran gütlich taten. Das war ein Littering ohnegleichen. An einem Ort versperrten die mir regelmässig dermassen den Zugang zu den Briefkästen, dass ich einen rechten Umweg machen mussten.
    Einmal an einem anderen Ort jagten sich drei Füchse quer durch das Quartier. Das war auch die Nacht... mehrDas ist schon einige Jahre her, da vertrug ich in der Nacht die Baz und andere Zeitungen in Pratteln.
    An gewissen Orten kam es immer wieder mal vor, dass Füchse Container für Kehrrichtsäcke kippten und sich daran gütlich taten. Das war ein Littering ohnegleichen. An einem Ort versperrten die mir regelmässig dermassen den Zugang zu den Briefkästen, dass ich einen rechten Umweg machen mussten.
    Einmal an einem anderen Ort jagten sich drei Füchse quer durch das Quartier. Das war auch die Nacht als der Himmel voller Sternschnuppen war.
    Wie es jetzt ist, weiss ich nicht. Ich habe vor etwas über 10 Jahren mit dieser Arbeit aufgehört.
    Wie ist es mit Wildtieren auf Stadtgebiet? Kann man sich da auch über diverse Wildtiere in der Nacht amüsieren?

    Da kommt mir eine Idee: Vielleicht sollte man den Wolf wieder einführen. Das gäbe vielleicht eine Abschreckung für Diebe!

  10. Urs Engler

    am 16.10.2013, 00:18

    Warum verlieren manche Jagdfreunde so leicht die Contenance, wenn die Notwendigkeit ihres Hobbys in Zweifel gezogen wird? Es ist schlicht ungehörig wenn Karl Buschweiler Brigitta Gerber einfach als "Quotengrossrätin" abqualifiziert, immerhin war sie 2007 sogar Grossratspräsidentin.
    Ob der Grosse Rat Gerbers Vorstoss an die Regierung überweist, wird sich schon bald weisen. Gut möglich, dass auf diesem Weg kein Jagdverbot analog zum Kanton Genf erreicht werden kann. Klar ist aber wohl eines:... mehrWarum verlieren manche Jagdfreunde so leicht die Contenance, wenn die Notwendigkeit ihres Hobbys in Zweifel gezogen wird? Es ist schlicht ungehörig wenn Karl Buschweiler Brigitta Gerber einfach als "Quotengrossrätin" abqualifiziert, immerhin war sie 2007 sogar Grossratspräsidentin.
    Ob der Grosse Rat Gerbers Vorstoss an die Regierung überweist, wird sich schon bald weisen. Gut möglich, dass auf diesem Weg kein Jagdverbot analog zum Kanton Genf erreicht werden kann. Klar ist aber wohl eines: Könnten auch die Basler Stimmberechtigten - wie seinerzeit in Genf - über
    eine entsprechende Initiative abstimmen käme es auch bei uns zu einem klaren "Ja".

Informationen zum Artikel

15.10.2013, 18:01 Uhr

«Für die Jäger war es eine Katastrophe»

Text

Text:

Aktuell

sda: Sunrise verkauft einen Teil seiner Mobilfunkmasten, um mit dem Geld die Schulden zu verringern. (Symbolbild)
3

Telekommunikation 

Sunrise verkauft seine Antennen

Sunrise verkauft einen grossen Teil seiner Handyantennenmasten. 2239 Mobilfunkmasten gehen für eine halbe Milliarde Franken an ein Konsortium der spanischen Cellnex, der Swiss Life und der Deutschen Telekom. Von sda. Weiterlesen3 Kommentare

Bild: Kantonspolizei Neuenburg: Crystal Meth crystalMeth ou de pilules thaïs

Linkempfehlung 

In der Schweizer Meth-Hauptstadt

Chrystal Meth ist kein Massenphänomen in der Schweiz, aber die starke Droge ist hier angekommen. Neuenburg, laut «Tages-Anzeiger» die Meth-Hauptstadt der Schweiz, hat als bislang einzige Stadt bereits darauf reagiert. Aber auch andere Städte bewegen sich in ähnlich Sphären wie Neuenburg, so etwa Basel. Empfohlen von Tino Bruni. Zur Reportage

sda: Von der AHV haben Rentner laut SGB mehr (Symbolbidl)

Linkempfehlung 

Millionäre beziehen in der Schweiz Sozialgeld

Recherchen der «Rundschau» zeigen: Mehr als 200 Bezüger von Ergänzungsleistungen weisen ein Nettovermögen von über 500‘000 Franken auf. Die meisten davon leben im Baselbiet. Insgesamt gibt es mindestens 10 Personen in der Schweiz, die über eine Million Nettovermögen haben. Politiker fordern Massnahmen. Empfohlen von Tino Bruni. Zum SRF-Artikel