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Japan, Fukushima 

3.10.2013, 06:32 Uhr

Verstrahltes Wasser rinnt aus Tank in Fukushima

3.10.2013, 06:32 Uhr

In der japanischen Atomruine Fukushima ist an einem weiteren Tank mit hochgradig verstrahltem Wasser ein Leck aufgetreten. Wie der Betreiberin Tepco am Donnerstag bekanntgab, sei zu befürchten, dass ein Teil des Wassers ins Meer sickerte. Von sda

sda: Aus so einem Tank ist verstrahltes Wasser ins Meer gelaufen, befürchtet die Betreiberfirma vom Atomkraftwerk Fukushima (Archivbild).

Aus so einem Tank ist verstrahltes Wasser ins Meer gelaufen, befürchtet die Betreiberfirma vom Atomkraftwerk Fukushima (Archivbild). (Bild: sda)

Nur knapp einen Monat nach dem ersten Leck hat Tepco nun am Donnerstag ein zweites Leck in einem Wassertank in Fukushima entdeckt. Die Betreiberfirma befürchtet, dass ein Teil des Wassers ins Meer sickerte.

Wie viel Wasser am Vorabend aus dem Tank an der Südwestseite des Reaktorgebäudes Nummer 4 auslief, sei unklar.

Strahlenbelastung liegt weit über Höchstgrenze

Die in einer Rinne am Tank gemessene Strahlenbelastung habe 200'000 Becquerel pro Liter betragen. Die gesetzliche Höchstgrenze liegt bei 30 Becquerel. Demnach befindet sich das Leck an einem Tank für 450 Tonnen Wasser, jedoch nicht an der Stelle im Kraftwerk, an der bereits im August ein Leck gefunden worden war.

Das Atomkraftwerk Fukushima war infolge eines heftigen Erdbebens und eines Tsunamis im März 2011 schwer beschädigt worden. Seither reiht sich in der Anlage im Nordosten Japans Panne an Panne.

Erst vor kurzem waren aus einem Tank 300 Tonnen verseuchten Wassers ausgelaufen. Mitte September gab Tepco zudem bekannt, dass nach heftigem Regen wegen fehlender Speicherkapazitäten mehr als tausend Tonnen leicht kontaminierten Wassers ins Meer geleitet wurden.

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Japan, Fukushima, Atomkraft

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Inaktiver Nutzer

    am 3.10.2013, 14:39

    Der guten Ordnung halber müsste man noch anfügen, dass Fukushima die Folge einer gigantischen Naturkatastrophe war.

    Ohne sie wüssten wir nicht einmal, dass es Fukushima gibt.

  2. M Fischer

    am 3.10.2013, 10:20

    Angesichts der nicht abreissenden negativ Meldungen aus Fukushima kann man schon sagen, dass nicht die Gegner des Atomstroms ideologisch verblendetet sind, die Befürworter aber sehr wohl.
    Wie kann man nur die Augen vor solcher Tatsachen verschliessen?

Informationen zum Artikel

3.10.2013, 06:32 Uhr

Verstrahltes Wasser rinnt aus Tank in Fukushima

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Text: sda

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