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rotblaulive

Fussball, FC Basel 

19.8.2013, 05:30 Uhr

«Macht was daraus!»

19.8.2013, 05:30 Uhr

Jetzt muss der FC Basel ihn nur noch mit Leben füllen: Der Nachwuchs Campus Basel, von Gigi Oeri möglich gemacht, ist seiner Bestimmung übergeben worden. Die Ehrenpräsidentin wird mit Dank überhäuft und gibt der Nachwuchsarbeit des FCB einen Auftrag mit auf den Weg. Von

Für die 3500 Kinder und Jugendlichen, die sich am Samstag beim Sommerturnier des Nordwestschweizer Fussballverbandes auf den Sportanlagen St. Jakob tummelten, mag die kühle, fast trutzig in der Brüglinger Ebene stehende Betonfassade auf den ersten Blick etwas Abweisendes haben. Durch den Eingang, so gross wie ein Fussballtor, hinter dem sich ein grosszügiges, lichtes Foyer öffnet, werden es auch nicht viele schaffen in die neue Elite-Fussballschule.

Nach zwei Jahren Bauzeit und noch mehr Jahren von der Idee bis zur Realisierung ist der Nachwuchs Campus Basel am Samstag seiner Bestimmung übergeben worden. In den nächsten Wochen werden die Nachwuchsteams von U14 bis bis U21 die auf dem modernsten Stand eingerichtete Ausbildungsschmiede beziehen.

Bei einem kleinen Festakt, den sich die Regierungsräte Chistoph Eymann («Die Einrichtung ist schlicht fantastisch») und Urs Wüthrich der beiden an dem Projekt mit Lotto-Fond-Geldern beteiligten Kantone nicht nehmen liessen, stand Gigi Oeri im Mittelpunkt, die als Stifterin und Mäzenin das 20-Millionen-Franken-Projekt möglich gemacht hat.

Der Campus – Denk- und Mahnmal zugleich

Gigi Oeri, am Vorabend der Einweihung von ihrem Mittelmeer-Domizil Ibiza angereist, machte deutlich, was sie sich vom Campus verspricht: «Es wurde in der Nachwuchsarbeit des FC Basel schon bisher hervorragend geschafft.» An ihren Nachfolger als FCB-Präsident, Bernhard Heusler, richtete sie Aufforderung: «Kein Campus funktioniert ohne gute Führung, gute Trainer und Talente: Macht was daraus!»

Die Idee hatte Oeri einst zusammen mit viele Jahre für den FCB in der Nachwuchsarbeit beschäftigten Kräften wie Benno Kaiser, der nun als Geschäftsführer der Stiftung Nachwuchs Campus Basel figuriert, oder Peter Knäbel, dem heutigen Technischen Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes. «Ich hatte einen Traum», sagte Gigi Oeri, «erfüllt worden ist er von anderen Leuten, denen ich zu danken habe.»

Für Heusler ist die Eröffung des Campus ein «weiterer Feiertag für den Basler Fussball». Er bezeichnet die Einrichtung als Symbol für Oeris «Hartnäckigkeit und Willenskraft» – also Attribute, die er selbst als Vizepräsident unter der Präsidentin Oeri erlebt hat. Als heutiger Vormann des FC Basel sieht Heusler den Campus nun nicht nur als Denkmal dafür, wie Gigi Oeri Geld in den FC Basel investiert hat, sondern auch als Mahnmal: «Es braucht eine starke Lokomotive, um den Campus zu ziehen.»

Wie an seine eigene Adresse gerichtet, sagte Heusler: «Ein Fussballclub bedeutet nicht nur, Supertalente auszuspucken, er bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen. Das muss uns, die wir die erste Mannschaft im Blick haben, bewusst sein.»

Nüchterne, funktionale Räumlichkeiten

Nach Dankesreden, Geschenken, Besichtigungstour durch die nüchtern, funktional und hochwertig ausgestatteten Räumlichkeiten des Campus und nachdem 2500 rote und blaue Luftballons vom gesamten Areal der Sportanlagen St. Jakob in den Himmel entlassen wurden, ging es bei Melonenperlen, Gnocchi und Roero Arneis zum Kantinentest.

Wie schon beim Aufrichtfest fanden die Campus-Stiftungsspitze mit Oeri, Bruno Dallo, Jacques Herzog und Benno Kaiser merkwürdigerweise nicht an einen gemeinsamen Tisch mit der Clubführung des FCB. Platz genug hätte es gehabt. Aber so wurde die rechtliche Trennung zwischen Verein und Campus, die ganz bewusst vorgenommen worden ist, auch bei diesem Anlass noch einmal sichtbar.

FCB-Ehrenpräsidentin Gigi Oeri hat mit dem Campus aber nicht nur ein Vermächtnis in Beton giessen lassen – sie wird den Betrieb der Talentschmiede mit einer jährlichen Zuwendung von fast drei Millionen Franken auf unbestimmte Zeit garantieren.

Weitere Beiträge der TagesWoche zur Eröffnung des Nachwuchs-Campus:

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Reaktionen

Bisher wurden noch keine Beiträge von der Redaktion hervorgehoben.

  1. Rudi Buchmann

    am 19.08.2013, 16:38
  2. Michel Steiner

    am 19.08.2013, 17:20

    ...die 2500 ballone steigen liessen, den campus nicht besichtigen durften, könnte ein bitzeli als arroganz empfunden werden

Informationen zum Artikel

19.8.2013, 05:30 Uhr

«Macht was daraus!»

Text

Text:

  • 23.04.2017 um 00:46
    Einmal ohne alles

    Eine Mannschaft ohne Spannkraft liefert einen Fussball ab, dem jegliche Dringlichkeit abgeht. Die Spieler des FC Basel scheinen mit dem Kopf irgendwo anders gewesen zu sein – und kommen gegen Vaduz noch mit einem Ausgleichstor unter höchst glückhaften Umständen davon.

  • 22.04.2017 um 16:00
    Urs Fischer hätte lieber verloren, denn dieser FC Basel ist mit dem Kopf schon bei der Party

    So schwach hat man den FC Basel kaum je gesehen in dieser Saison. Der Meister sichert sich in der Nachspielzeit mit einem viel diskutierten Tor durch Seydou Doumbia einen Punkt gegen den FC Vaduz. Die Meisterparty ist vertagt nach einer Leistung, mit der Trainer Urs Fischer ganz und gar nicht zufrieden ist. Mit ein Grund dafür sind für den Trainer die vielen Nebenschauplätze.

  • 21.04.2017 um 19:31
    Raphael Wicky – die konsequente Wahl

    Raphael Wicky passt zum neu ausgerufenen Jugendstil des FC Basel. Der bald 40-Jährige ist der erste Cheftrainer, den sich der FCB selbst grossgezogen hat.

  • 05.04.2017 um 14:09
    Zum Artikel: Der Cup, der FCB und der Nachholbedarf

    Danke, Peter 1893, für den Hinweis. Die Bildunterschrift ist dementsprechend korrigiert bzw. angepasst. Bleiben Sie uns gewogen

  • 10.03.2017 um 15:50
    Zum Artikel: Ein episches Spiel für Übergeschnappte

    Werter Marcel Pfeiffer, nur zum Verständnis: Unser Autor lebt in Barcelona und wohnt quasi im Camp Nou. Nix für ungut - und bleiben sie uns gewogen!

  • 13.01.2017 um 13:15
    Zum Artikel: So trainiert und logiert der FCB unter der Sonne des Südens

    Halb so wild, werte Frau Grossmann, in diesem Fall bin ich, eher als Nachteule veranlagt, ein Schreibtischtäter in Basel gewesen... Und hier ist es doch auch schön, oder? Bleiben Sie uns gewogen

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