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Jahresrückblick 2013 

19.8.2013, 19:00 Uhr

Im Reservat der Lokalchauvinisten

19.8.2013, 19:00 Uhr

Der neue «Club de Bâle» vereint alle schlechten Basler Eigenschaften an einem Ort. Von

Nils Fisch: Man bleibt unter sich. Und redet auch gerne darüber.

Man bleibt unter sich. Und redet auch gerne darüber. (Bild: Nils Fisch)

Es ist nicht Neid. Das wäre viel zu einfach. Wer Geld hat, der mag Leute, die schon Geld haben. Das ist ganz normal. Und dass man den Pöbel nicht dabei haben möchte, wenn man in gediegener Atmosphäre bei einem «Gelee vom Taschenkrebs» die neuesten Akquisitionen bespricht, das leuchtet ebenfalls ein. Darum kostet das Taschenkrebs-Gelee im «Cheval Blanc» ja auch 65 Franken (immerhin garniert mit «Vichyssoise» und etwas «Osietra Kaviar»).

Ein Businessclub ist da nur konsequent weitergedacht. Selbst in den teuersten Restaurants der Stadt ist nicht auszuschliessen, dass einem auch gewöhnliche Menschen (heisst: ohne Krebs-Gelee) dann und wann über die Schulter schauen könnten. Darum: Ein Verein muss her. So wie in Zürich am besten, wo der «Club zum Rennweg» die Business-Elite unter 50 vereint. Gegründet wurde der Club von Banker und SVP-Nachwuchskraft Thomas Matter und Imperiumserbe und Ex-Denner-Chef Philippe Gaydoul. Ziel ist der «informelle Gedankenaustausch zur Meinungsbildung und Orientierung» – und das bitte diskret und exklusiv. Die Eintrittsgebühr kostet 4000 Franken, der Jahresbeitrag 12'000 Franken, die Mitgliederliste ist geheim, die Warteliste ewig lang. An die Öffentlichkeit dringen höchstens die Namen jener, die es nicht in den Club geschafft haben. So soll sich beispielsweise Carl Hirschmann vergeblich um eine Aufnahme im «Club zum Rennweg» bemüht haben

Die halbe Stadt redet darüber

In Basel läuft das etwas anders (mit Ausnahme des Geldes). Zuerst redet die halbe Stadt über einen Club, den es noch gar nicht gibt. Dann wird eine offizielle Pressemitteilung verschickt (man will es mit der Diskretion auch nicht übertreiben) und schliesslich sind sich die Initianten auch nicht zu schade, für den Fotografen der BaZ zu posieren.

Dabei offenbaren die Club-Gründer genau jene Basler Eigenschaften, die in der restlichen Schweiz oft mit einer hochgezogener Augenbraue quittiert werden. Die tausendmal gehörte Formel «Me gyt – aber me sait nyt» ist zur Schutzbehauptung der Adabeis und Lokalchauvinisten geworden.

Alles muss gesagt werden

«Me sait nyt?» Aber im Gegenteil. Viel muss gesagt werden und in jedem Satz muss mindestens einmal das Wort «Basel» vorkommen. Die gleichen Baslerinnen und Basler, die dereinst im ehemaligen Café Spillmann edel dinieren werden (ein Spitzenkoch wird noch gesucht, Taschenkrebs wird wohl drinliegen) sind durchs Jahr an all den ganz speziellen und so ganz speziellen Basler Veranstaltungen anzutreffen (Tattoo, Ehrenspalebärglemer, Bebbi-Jazz - you name it), wo sie sich dann gegenseitig auf die Schulter klopfen und sich zum grossen, grossen Engagement für die Heimatstadt «für unser Basel!» rühmen.

Weil man ja so anders ist und so speziell. Mit dem «feinen Basler Humor», der Liebe zum FCB und zur Fasnacht (gibt es einen von denen, die den FCB und die Fasnacht nicht «innig» lieben täten?) und natürlich mit dem Wissen, nicht nur etwas anders zu sein. Sondern vor allem etwas besser. Besser als die «arroganten Zürcher». Wie sagt es Daniela Spillmann so schön: «Ein blasierter Club hätte in Basel sowieso keine Chance.»

Also: Es ist nicht Neid. Sollen die ihren Club an bester Lage haben. Es ist die permanente Selbstüberschätzung der eigenen Stadt und ihrer Besonderheit, die einem manchmal ziemlich auf die Nerven gehen kann.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

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Reaktionen

  1. Karl Buschweiler

    am 19.08.2013, 19:33

    Dem Artikel von Herrm Loser gibt es eigentlich nichts beizufügen. Macher in dieser Stadt ist man also nur, wenn man über ein dickes Portemonnaie verfügt. Macher in Basel sind für mich alle die ehrenamtlichen Vereine, die sich für Basel und die Bevölkerung in ihrer Freizeit einsetzen. Sollen die sogenannten "Macher" doch ihr Clübli haben

  2. Theo Haenzi

    am 19.08.2013, 19:47

    Wenn man sich nur über Geld definieren kann, ist das armseelig. Wenn man das dann noch zur Schau stellen muss, ist es billig. Kreativität, aber auch soziale Verantwortung, können eben nicht gekauft werden.

  3. Anton

    am 19.08.2013, 20:28

    Lass doch die ach so vornehmen Herren (und wenigen Damen) im Schattenloch auf der Grossbasler Seite für 12 000 Franken Jahresbeitrag snobistisch dinieren. Ich sitze lieber auf die Terrasse des Spitz: Da habe ich die bessere Aussicht auf Basel, kann ich der Sonne sitzen, oder wenn es zu heiss ist, unter dem Sonnenschutz und mir ein gepflegtes Essen leisten. Statt distinguierter Dekadenz zieht das pralle Leben an mir vorbei. Und wenn das Spitz bei der Küche noch etwas zulegt, dann fehlt zum... ... mehrLass doch die ach so vornehmen Herren (und wenigen Damen) im Schattenloch auf der Grossbasler Seite für 12 000 Franken Jahresbeitrag snobistisch dinieren. Ich sitze lieber auf die Terrasse des Spitz: Da habe ich die bessere Aussicht auf Basel, kann ich der Sonne sitzen, oder wenn es zu heiss ist, unter dem Sonnenschutz und mir ein gepflegtes Essen leisten. Statt distinguierter Dekadenz zieht das pralle Leben an mir vorbei. Und wenn das Spitz bei der Küche noch etwas zulegt, dann fehlt zum bescheidenen Glück nichts mehr.

  4. AutorIn des Artikels

    Philipp Loser

    am 19.08.2013, 21:08

    Sehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle,
    Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe habe, ist bei der Exklusivität Ihres Denkens: Glauben Sie ernsthaft, es habe mit den «hineingeborenen Kreisen» zu tun, ob man zu harter Arbeit fähig sei? Denken Sie tatsächlich, Sie seien die einzigen «Macher» und «Leistungsträger» dieser Stadt?... ... mehrSehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle,
    Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe habe, ist bei der Exklusivität Ihres Denkens: Glauben Sie ernsthaft, es habe mit den «hineingeborenen Kreisen» zu tun, ob man zu harter Arbeit fähig sei? Denken Sie tatsächlich, Sie seien die einzigen «Macher» und «Leistungsträger» dieser Stadt?

    Gerne lade ich Sie ein, diese Fragen an anderer Stelle weiter zu diskutieren. Gerne auch bei einem Bier – die Runde ginge ganz eigenverantwortlich auf meine Kosten.

    Mit herzlichen Grüssen,
    Philipp Loser

  5. Inaktiver Nutzer

    am 19.08.2013, 21:28

    (wenn authentisches Statement)

    Kein Wunder, braucht ihr euren eigenen Club. Seit dem Pausenhof hat sich bei euch nichts verändert!

  6. Miss St. Johann

    am 19.08.2013, 21:32

    O lieber Club de Bâle, bitte nehmt mich auf! So gerne würde ich Taschenkrebsgelee essen, so gerne wäre ich Mitglied eines "exklusiven Klubs", der "ausgewählten Mitgliedern" vorbehalten ist. (Gerne zitiere ich hier die BaZ, bei der TaWo vermisse ich den angemessenen Ernst in der Berichterstattung!) Denn im neuen Club geht es um "Lifestyle, Exklusivität, Seriosität, Diversität" - Werte, die ich als Online-Kommentatorin mit aller Kraft anstrebe! Liebe Clubgründer, ich bin eine Macherin, ich bin... ... mehrO lieber Club de Bâle, bitte nehmt mich auf! So gerne würde ich Taschenkrebsgelee essen, so gerne wäre ich Mitglied eines "exklusiven Klubs", der "ausgewählten Mitgliedern" vorbehalten ist. (Gerne zitiere ich hier die BaZ, bei der TaWo vermisse ich den angemessenen Ernst in der Berichterstattung!) Denn im neuen Club geht es um "Lifestyle, Exklusivität, Seriosität, Diversität" - Werte, die ich als Online-Kommentatorin mit aller Kraft anstrebe! Liebe Clubgründer, ich bin eine Macherin, ich bin seriös und exklusiv – ich kommentiere nur ganz sorgfältig ausgewählte Themen, atemlos wartet die TaWo-Leserschaft auf meine Beiträge! Und meine Orthographie und Interpunktion sind triple-A-geratet! Zudem bin ich sogar eine Frau, was Eure Diversität erhöhen würde, und ich stamme nicht aus Basel, sondern aus Zürich, so dass Ihr durch meine Aufnahme in Euren Club Eure Weltoffenheit so richtig unter Beweis stellen könntet! Und mein Lifestyle ist einwandfrei, ich habe exzellente Tischmanieren und könnte den Taschenkrebs auch ohne Gelee fachgerecht zerlegen, ja ich würde ihn sogar vor der Schlachtung im Aquarium erkennen! Bin ich nicht Eure Traumkandidatin? Die TaWo wird Euer Einladungsschreiben gerne an mich weiterleiten. Hochachtungsvoll und in Vorfreude, Narges

  7. Sebastian Küng

    am 20.08.2013, 00:22

    "Aber wenn man halt das Glück hat, zu denen zu gehören, die gelernt haben, etwas härter für den Erfolg zu arbeiten - auch für den Erfolg unserer schönen Stadt, dann muss man sich von Leuten wie Ihnen noch ans Bein brünzeln lassen."
    Ein wunderbarer Satz, so wie er im Buche stehen sollte - wer das Glück hat, gelernt zu haben etwas härter für den Erfolg zu arbeiten.
    Und das sollen nur ein paar wenige Persönlichkeiten sein, die wahrscheinlich auch noch Gott gesegnet worden sind mit all ihrem... ... mehr"Aber wenn man halt das Glück hat, zu denen zu gehören, die gelernt haben, etwas härter für den Erfolg zu arbeiten - auch für den Erfolg unserer schönen Stadt, dann muss man sich von Leuten wie Ihnen noch ans Bein brünzeln lassen."
    Ein wunderbarer Satz, so wie er im Buche stehen sollte - wer das Glück hat, gelernt zu haben etwas härter für den Erfolg zu arbeiten.
    Und das sollen nur ein paar wenige Persönlichkeiten sein, die wahrscheinlich auch noch Gott gesegnet worden sind mit all ihrem wunderbaren Taten und Gaben um der wunderbaren Stadt von Basels willen. Ich danke den wenigen, dass sie jeden Tag und Nacht die Kranken pflegen, dass sie alle Kinder ausbilden, jeden Tag bei der Müllanfuhr mithelfen und anderes mehr. Ganz herzlichen Dank, es tut gut zu wissen, dass nur so wenige so viel für Basel und dessen Willen machen! Chapeau!
    Ich finde es nur noch zum lachen wenn ich höre, das diese "feine" Gesellschaft etwas nur für sich braucht.
    Die wahren Persönlichkeiten die etwas für diese Stadt geben sind doch diejenigen die unsere Stadt in Schuss halten, welche in Schulen, Krankenhäusern, Verkaufräumen, Fabriken und anderem mehr ihre Arbeit leisten und auch gelernt haben für ihren Erfolg zu arbeiten.

  8. David Heimgartner

    am 20.08.2013, 08:30

    Eigentlich normal dass etwa hundert Personen von Basel und Umgebung etwas ähnliches wie den Zürcher Rennweg Club auch hier haben möchten.

    Etwas spiegelbildliches passiert momentan in Zürich: Dort möchten ein paar tausend Leute Basel imitieren und mindestens einen ähnlich erfolgreichen Fussball-Club samt einem echten Fussball-Stadion haben.

  9. Dr Oberbaselbieter

    am 20.08.2013, 09:43

    "Club de Bâle" tönt etwas zahm: wie wäre es mit "Club de Prahl"?

  10. Anders Denk

    am 20.08.2013, 11:03

    ... habe ich das Beef nicht mehr gefunden. Um was geht's?

    Dass die Leute unter sich sein wollen? Mir egal. Dass jetzt Basel auch einen Business-Club hat? Es gibt ja schon einen? Dass sie aus dem FCB-Fasnacht-Tattoo-Gelee kommen? Geschenkt. Dass sie sich gut fühlen oder sich besser dünken als andere? Bitte sehr, wer nicht.

    Oder eben doch um die 12'000 Stutz und die Taschenkrebse und das Edel-Dinieren! Und da gehe es nicht um Neid? Hihi, da muss Loser ja selber lachen.

    Mag der Club ein... ... mehr... habe ich das Beef nicht mehr gefunden. Um was geht's?

    Dass die Leute unter sich sein wollen? Mir egal. Dass jetzt Basel auch einen Business-Club hat? Es gibt ja schon einen? Dass sie aus dem FCB-Fasnacht-Tattoo-Gelee kommen? Geschenkt. Dass sie sich gut fühlen oder sich besser dünken als andere? Bitte sehr, wer nicht.

    Oder eben doch um die 12'000 Stutz und die Taschenkrebse und das Edel-Dinieren! Und da gehe es nicht um Neid? Hihi, da muss Loser ja selber lachen.

    Mag der Club ein Reservat der Lokalchauvis sein, mag sich Losers Artikel superluxuriös um präzisere Fragen und Fakten oder Recherchen (wer? was? warum?) drücken; interessant ist ja nur, dass die neuen Basler Taschenkrebse so viel Kommentar-Auswurf provozieren. Das ist wahrscheinlich der Basler Lokalchauvinismus-Lokalchauvinismus.

  11. AutorIn des Artikels

    Philipp Loser

    am 20.08.2013, 12:04

    Soeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht.

    Wir sind im Moment am Abklären, wer sich hinter dem Pseudonym versteckt und werden den User gegebenenfalls löschen. Gerne verweise ich an dieser Stelle auch auf unsere neuen Community-Richtlinien.... ... mehrSoeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht.

    Wir sind im Moment am Abklären, wer sich hinter dem Pseudonym versteckt und werden den User gegebenenfalls löschen. Gerne verweise ich an dieser Stelle auch auf unsere neuen Community-Richtlinien. www.tageswoche.ch/de/pages/about/3919/community-leitfaden.htm

  1. Freier Mensch

    am 19.08.2013, 19:09

    Basel findet man nicht in irgendwelchen cüplifrässer lokalen und auch nicht in der vip zone des fc basel ! Sondern im Gundeli, St.Johann, am Rhybord oder auch in der muttenzerkurve dort verkehren die waren basler !!!

  2. Inaktiver Nutzer

    am 19.08.2013, 19:25

    Ich werde bei Euch nicht anstehen. Und da's ein Club ist, darf man bei Euch nach dem Essen auch exquisit Cohiba rauchen.

    Aber eigentlich ganz schön teuer, so eine Mitgliedschaft in einem Elite-Fümoar.

  3. Karl Buschweiler

    am 19.08.2013, 19:33

    Dem Artikel von Herrm Loser gibt es eigentlich nichts beizufügen. Macher in dieser Stadt ist man also nur, wenn man über ein dickes Portemonnaie verfügt. Macher in Basel sind für mich alle die ehrenamtlichen Vereine, die sich für Basel und die Bevölkerung in ihrer Freizeit einsetzen. Sollen die sogenannten "Macher" doch ihr Clübli haben

  4. Theo Haenzi

    am 19.08.2013, 19:47

    Wenn man sich nur über Geld definieren kann, ist das armseelig. Wenn man das dann noch zur Schau stellen muss, ist es billig. Kreativität, aber auch soziale Verantwortung, können eben nicht gekauft werden.

  5. Maya Eldorado

    am 19.08.2013, 19:51

    Doch das werden "Macher" sein, die Eintritt haben werden in den Club de Bàle. (Schön vornehm französisch. Bei den Neureichen wär es ja vermutlich englisch).
    Die "machen" das Portemonnaie auf und das Geld fliesst herein, einfach so. Diese Menschen brauchen eine Arbeits- und Beschäftigungstherapie, so wie die Arbeitslosen und die IV-Bezüger auch. Die Beschäftigung dort wird sein, das Geld, das hereinkommt, wieder auszugeben. Das finde ich äusserst sinnvoll. So kommt das Geld wieder in Umlauf.mehrDoch das werden "Macher" sein, die Eintritt haben werden in den Club de Bàle. (Schön vornehm französisch. Bei den Neureichen wär es ja vermutlich englisch).
    Die "machen" das Portemonnaie auf und das Geld fliesst herein, einfach so. Diese Menschen brauchen eine Arbeits- und Beschäftigungstherapie, so wie die Arbeitslosen und die IV-Bezüger auch. Die Beschäftigung dort wird sein, das Geld, das hereinkommt, wieder auszugeben. Das finde ich äusserst sinnvoll. So kommt das Geld wieder in Umlauf.

  6. Luc Avesco

    am 19.08.2013, 19:58

    Lasst die Leute doch ihren Club machen. Wieso auch nicht? Wenns jemandem nicht passt kann er ja einen Defektiv-Club gründen und den Bösen a la TKKG auf die Schliche kommen.
    Ich mag nicht immer Gleichklang, wenn bei mir im Kleinbasel drei Penner einen Club gründen, dann sind die auch unter sich und niemand kritisiert sie!

  7. Anti Mainstream

    am 19.08.2013, 20:12

    Herr Loser denn schon die Mitgliederliste? Das mit dem Neid ist eine gute Bemerkung, hehe :-)

    PS: in Basel gibt es überdurchnittlich viele Philanthropen... auch mal ein Thema wert, oder?

  8. Anton

    am 19.08.2013, 20:28

    Lass doch die ach so vornehmen Herren (und wenigen Damen) im Schattenloch auf der Grossbasler Seite für 12 000 Franken Jahresbeitrag snobistisch dinieren. Ich sitze lieber auf die Terrasse des Spitz: Da habe ich die bessere Aussicht auf Basel, kann ich der Sonne sitzen, oder wenn es zu heiss ist, unter dem Sonnenschutz und mir ein gepflegtes Essen leisten. Statt distinguierter Dekadenz zieht das pralle Leben an mir vorbei. Und wenn das Spitz bei der Küche noch etwas zulegt, dann fehlt zum... mehrLass doch die ach so vornehmen Herren (und wenigen Damen) im Schattenloch auf der Grossbasler Seite für 12 000 Franken Jahresbeitrag snobistisch dinieren. Ich sitze lieber auf die Terrasse des Spitz: Da habe ich die bessere Aussicht auf Basel, kann ich der Sonne sitzen, oder wenn es zu heiss ist, unter dem Sonnenschutz und mir ein gepflegtes Essen leisten. Statt distinguierter Dekadenz zieht das pralle Leben an mir vorbei. Und wenn das Spitz bei der Küche noch etwas zulegt, dann fehlt zum bescheidenen Glück nichts mehr.

  9. Inaktiver Nutzer

    am 19.08.2013, 21:10

    ... aus dem Gesicht dieser Dame spricht.

    Ganz im Gegensatz zu ihrer Sprache. Nice try.

  10. Inaktiver Nutzer

    am 19.08.2013, 21:28

    (wenn authentisches Statement)

    Kein Wunder, braucht ihr euren eigenen Club. Seit dem Pausenhof hat sich bei euch nichts verändert!

Informationen zum Artikel

19.8.2013, 19:00 Uhr

Im Reservat der Lokalchauvinisten

Text

Text:

  • 20.08.2013 um 12:04
    Zu schön
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Soeben erreicht mich eine Mail von Matthias Müller, dem Gründer des «Club de Bâle». Er schreibt, dass seinen Informationen zufolge niemand der Involvierten des Club de Bâle hinter dem gleichnamigen Pseudonym in unseren Kommentaren steht. Wir sind im...

  • 19.08.2013 um 21:08
    Vorurteile
    Zum Artikel: Im Reservat der Lokalchauvinisten

    Sehr geehrte Damen und Herren des Club de Bâle, Ich kann mich nur wiederholen: Es ist Ihr gutes Recht, einen exklusiven Club zu gründen. Sie dürfen auch gerne Spässe über meinen Nachnamen machen – da wären Sie nicht die Ersten. Wo ich hingegen Mühe hab...

  • 12.08.2013 um 22:10
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    Zum Artikel: Die BVB schaffen Raum für Spekulationen

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