LOGIN

Registrierung

  • Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

    Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

    Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Registrierung

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt. Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Schweiz

Open

eingeloggt als
Ausloggen


An Redaktion schreiben

  • Erlaubte Dateiformate: Bilder (jpg, png, gif) Dokumente (pdf)

Registrierung

Mit Ihrem Benutzerkonto können Sie Ihr Abo verwalten, Artikel kommentieren und mit anderen Leserinnen und Lesern in Kontakt treten.

Das Benutzerkonto ist kostenlos und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir werden diese unter keinen Umständen an Dritte weitergeben.

Fast fertig...

Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.

Bitte prüfen Sie Ihren Posteingang und aktivieren Sie Ihr Benutzerkonto, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.

Sollten Sie die E-Mail innert 10 Minuten nicht erhalten haben, kontrollieren Sie, ob die E-Mail möglicherweise im Spam-Filter hängen geblieben ist. Ist die E-Mail auch dort nicht aufzufinden, schreiben Sie uns an anmelden@tageswoche.ch und wir kümmern uns darum.

Wir freuen uns, Sie in wenigen Minuten in unserer Community begrüssen zu dürfen.

Passwort wiederherstellen

Ärztemangel 

26.3.2013, 17:17 Uhr

Initiative für mehr Ausbildungsplätze für Ärzte

26.3.2013, 17:17 Uhr

An Schweizer Universitäten werden zu wenig Ärzte ausgebildet. Weil niemand dafür bezahlen will, werden aber kaum zusätzliche Studienplätze geschaffen. Eine Initiative soll dies nun ändern. Von sda

sda: Ab dem 9. April werden Unterschriften gesammelt gegen den Ärztemangel (Symbolbild)

Ab dem 9. April werden Unterschriften gesammelt gegen den Ärztemangel (Symbolbild) (Bild: sda)

Die Volksinitiative «Mehr Ausbildungsplätze Humanmedizin» will die Kantone verpflichten, so viele Ärztinnen und Ärzte auszubilden, wie in der Schweiz langfristig benötigt werden. Kommen die Kantone dieser Aufgabe nicht nach, sollen sie vom Bund dazu gezwungen werden können.

Ein Kollaps im Gesundheitswesen habe bisher durch den Import ausländischer Ärzte abgewendet werden können, schreiben die Initianten in einer Mitteilung vom Dienstag. Trotzdem müssten immer mehr Hausarztpraxen wegen fehlender Nachfolge geschlossen werden. Probleme gebe es auch in anderen Fachgebieten wie der Psychiatrie, der Gynäkologie und der Pädiatrie.

Genügend Interessenten

Dieser Fachkräftemangel werde sich weiter zuspitzen. Dabei gibt es nach Ansicht der Initianten in der Schweiz genügend motivierte Anwärterinnen und Anwärter auf ein Medizinstudium. Mehr als die Hälfte von ihnen werde jedoch wegen des Numerus Clausus von der Ausbildung ausgeschlossen.

Hinter der Initiative stehen junge Menschen verschiedener Studienrichtungen und Berufsgattungen. Sie wollen das Volksbegehren überparteilich halten und suchen daher vorerst nicht Unterstützung bei einer bestimmten Partei, sagte Sven Strebel, Sprecher des Initiativkomitees, auf Anfrage der sda. Es sei aber nicht verboten, Unterschriften zu sammeln.

Jedoch stehen die Initianten in Verhandlungen mit dem Ärzteverband FMH und weiteren Ärztevereinigungen, wie Strebel sagte. Ergebnisse lägen noch nicht vor. Im Patronatskomitee sitzen mehrere Dutzend Ärzte, unter ihnen der Berner Herzchirurg Thierry Carrel.

Der Startschuss für die Unterschriftensammlung soll am 9. April fallen. Gegen den Ärztemangel in der Schweiz kämpft auch die Initiative «Ja zur Hausarztmedizin».

Frage der Kosten

Dass in der Schweiz zu wenig Ärzte ausgebildet werden, ist unbestritten. Bund und Kantone haben darum letzten Sommer vereinbart, ab 2018/2019 rund 300 zusätzliche Ärztinnen und Ärzte pro Jahr auszubilden. Über die Frage, wer die Mehrkosten von jährlich 56 Millionen Franken übernehmen soll, kam keine Einigung zustande.

Am 8. März 2013 hat der Bundesrat entschieden, für die Periode 2013-2016 keine zusätzlichen Mittel für die Schaffung von Studienplätzen zur Verfügung zu stellen. In der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation für die folgende Periode soll der Ausbau der Humanmedizin aber ein Schwerpunkt bilden.

Teilen und mehr lesen.

Teilen und weiterleiten

Die Geschichten des Tages

Abonnieren Sie unseren Newsletter. Die Geschichten des Tages, jeweils um 17 Uhr bequem und kostenlos per Mail geliefert.

Verwandte Artikel

Strategieplanung fürs Gesundheitswesen löst Lob und Kritik aus Weiterlesen

200 Schweizer Ärzte wandern laut Studie jährlich ins Ausland aus Weiterlesen

Vorerst keine zusätzlichen Medizin-Ausbildungsplätze in Basel Weiterlesen

Tageswoche honorieren

Alternativen:

Postfinance, Paypal, Flattr

Reaktionen

  1. Alesch Gian Wasescha

    am 26.03.2013, 20:24

    Was fehlt sind nicht allgemein Humanmediziner sondern der gute alte Hausarzt, der schon viele Probleme beheben kann.
    Viele Studenten entscheiden sich jedoch für einen Spezialisten, vor allem der Finanzielle Anreiz und die Ubersichtbarkeit lockt.
    Dies führt dazu, dass Studienplätze blockiert werden, die dann Spezialisten werden, von denen es momentan genug hat. Jedoch fehlen die Allgemeinmediziner.

  2. H J Martens

    am 27.03.2013, 13:46

    @ Alesch Gian Wasescha,
    Dann stellt sich die blöde Frage, warum denn ein Facharzt soviel mehr verdienen muss?
    Der Hausarzt verantwortet und leistet als Generalist, jedenfalls mit genug Berufserfahrung, oft viel mehr für das Gesundheitswesen (eigentlich unser Allgemeingut, nicht Cash-cow) als ein überspezialisierter Facharzt.

  1. Alesch Gian Wasescha

    am 26.03.2013, 20:24

    Was fehlt sind nicht allgemein Humanmediziner sondern der gute alte Hausarzt, der schon viele Probleme beheben kann.
    Viele Studenten entscheiden sich jedoch für einen Spezialisten, vor allem der Finanzielle Anreiz und die Ubersichtbarkeit lockt.
    Dies führt dazu, dass Studienplätze blockiert werden, die dann Spezialisten werden, von denen es momentan genug hat. Jedoch fehlen die Allgemeinmediziner.

  2. H J Martens

    am 27.03.2013, 13:46

    @ Alesch Gian Wasescha,
    Dann stellt sich die blöde Frage, warum denn ein Facharzt soviel mehr verdienen muss?
    Der Hausarzt verantwortet und leistet als Generalist, jedenfalls mit genug Berufserfahrung, oft viel mehr für das Gesundheitswesen (eigentlich unser Allgemeingut, nicht Cash-cow) als ein überspezialisierter Facharzt.

  3. Alesch Gian Wasescha

    am 27.03.2013, 20:06

    Genau das mein ich. Es ist doch unnötig zig Fachärzte zu haben, wenn ein guter Hausarzt viele Probleme selber lösen kann.
    Es ist aber leider so, dass Patienten direkt zum Spezialisten gehen, der viel höhere Taxen verrechne.
    Das hat eben die Folge, dass viele Spezialisten ausgebildet werden und die Kosten explodieren

  4. Maya Eldorado

    am 27.03.2013, 20:21

    Der gute alte Hausarzt ist kaum mehr zu finden.
    Ich hatte jahrelang eine Aerztin, die wirklich Hausärztin war. Jeden Morgen hatte sie eine Stunde am Telefon für ihre Patienten, einerseits, um einen Termin abzumachen und andererseits als kurze Beratung und Sprechstunde am Telefon. Da sie ihre Patienten gut kannte, war es oft gar nicht nötig, dass man vorbeikam. Das Rezept, falls eins nötig war, schickte sie dann per Fax an die nächste Apotheke. In der Hausarztmedizin durch die KK war ich da... mehrDer gute alte Hausarzt ist kaum mehr zu finden.
    Ich hatte jahrelang eine Aerztin, die wirklich Hausärztin war. Jeden Morgen hatte sie eine Stunde am Telefon für ihre Patienten, einerseits, um einen Termin abzumachen und andererseits als kurze Beratung und Sprechstunde am Telefon. Da sie ihre Patienten gut kannte, war es oft gar nicht nötig, dass man vorbeikam. Das Rezept, falls eins nötig war, schickte sie dann per Fax an die nächste Apotheke. In der Hausarztmedizin durch die KK war ich da offinziell nicht.
    Seit wenigen Jahren ist sie pensionniert. Nach längerer Suche habe ich nun wieder eine "Hausärztin". Sie arbeitet 60%. Telefonisch erreichbar ist sie kaum. Wenn ich sehe, dass mir ein Heilmittel ausgeht, muss ich extra wieder einen Termin abmachen. Ich verstehe da unter einem Hausarzt schon was anderes. Aber Hauptsache sie nennt sich "Hausarzt", so komme ich zur Vergünstigung.
    Meine ehemalige Hausärztin half mir bei der Suche nach einem neuen Hausarzt. Nun ich sagte ihr, dass das jetzt solala gehe, aber das Gelbe vom Ei sei es nicht. Nun, wenn ich wirklich was habe, dann telefoniere ich weiterhin ihr. Sie berät mich gratis und sehr gut. Nur die Medikamente und Heilmittel muss ich selber bezahlen, weil sie keine Praxis mehr hat. Da sie sich unterdessen ins Bündnerland verzogen hat, machen wir das alles per Telefon. Und wenn sie wieder mal nach Basel kommt und ich sie sehe, ist die Freude auf beiden Seiten immer sehr gross.
    Solange sie noch mag, bin ich sehr gut versorgt. Wenn das nicht mehr geht .... ich weiss nicht so recht....

Informationen zum Artikel

26.3.2013, 17:17 Uhr

Initiative für mehr Ausbildungsplätze für Ärzte

Text

Text: sda

Aktuell

Reuters/CHRISTIAN HARTMANN: Keiner kann folgen: Vincenzo Nibali bei seinem Solosieg auf dem Weg nach Hautacam bei der 18. Etappe. Der Leader wird wohl niemanden und nichts mehr fürchten müssen auf dem Weg zum ersten Tour-de-France-Triumph.

Rad, Tour de France 

Nibalis Demonstration der Stärke

In der letzten Bergetappe der 101. Tour de France zeigt sich Vincenzo Nibali noch einmal in der Offensive. Der Italiener feiert nach 145,5 Kilometern von Pau nach Hautacam einen eindrücklichen Solosieg. Von SI. Weiterlesen