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Parkraum-Bewirtschaftung 

22.3.2013, 11:30 Uhr

Hier plant die Stadt 334 kostenpflichtige Roller-Parkplätze

22.3.2013, 11:30 Uhr

Roller- und Motorradfahrer müssen in Zukunft für Parkplätze bezahlen. Geplant sind die kostenpflichtigen Abstellplätze an 36 Standorten. Basel könnte als Beispiel dienen – welsche Städte haben sich bereits informiert. Von

zVg; Bearbeitung: Nils Fisch: Die bisher geplanten Standorte der kostenpflichtigen Roller-Parkplätze.

Die bisher geplanten Standorte der kostenpflichtigen Roller-Parkplätze. (Bild: zVg; Bearbeitung: Nils Fisch)

Die Debatte im Grossen Rat am Mittwoch war heftig, das Resultat am Ende dennoch klar: Roller- und Motorradfahrer müssen in Basel künftig für Parkplätze genau so bezahlen wie Autofahrer. 50 Rappen kostet die motorisierten Zweirad-Fahrer für eine Stunde parkieren. Allerdings nicht überall.

Kostenpflichtige Abstellplätze sind nur am Rand der künftig verkehrsbefreiten Innenstadt geplant, sagte Baudirektor Hanspeter Wessels während der Debatte. Autofrei wird ab Herbst 2013 mehr oder weniger die Altstadt (gelb im Bild oben), zeitgleich mit dem neuen Verkehrskonzept sollen die gebührenpflichtigen Roller-Parkplätze eingeführt werden.

Ungefähre Standorte bekannt

Wo die neuen Roller- und Motorradparkplätze am Rand des autofreien Gebietes genau hinkommen, dazu gibt es bereits Pläne. Vorgesehen sind 36 Standorte – 12 im Kleinbasel, 24 auf der Grossbasler Seite.

Im Kleinbasel sind gemäss Patrik Boser, Projektleiter beim Amt für Mobilität, Parkplätze auf dem Claraplatz, in der Rebgasse, dem Claragraben, im oberen Teil der Clarastrasse, in der Riehentorstrasse sowie der Hammerstrasse geplant.

Elektro-Roller sollen gratis parkieren

Wie die «Basler Zeitung» berichtete, haben die Grünliberalen bereits einen weiteren Anzug nachgeschoben. Demnach sollen emissionsarme Fahrzeuge – also Roller mit Elektromotoren, wie Regierungspräsident Guy Morin einen fährt – gratis parkieren dürfen. Den Elektro- vom Benzinroller bei der Kontrolle zu unterscheiden, sei für die Verkehrs­polizisten kein Problem. «Den Benzinroller erkennt man am Auspuff und am Benzindeckel», zitiert die Zeitung GLP-Grossrat Aeneas Wanner. So einfach sei dies aber nicht, schreibt die «BaZ»: «Die Benzindeckel befinden sich unter dem Sitz und sind unsichtbar.»

Auf der Grossbasler Seite stehen die kostenpflichtigen Parkplätze am Blumenrain, in der Spitalstrasse sowie rund um die Uni (vorgesehen sind Petersgraben, Bernoullistrasse sowie Spalenvorstadt). Im Raum Steinenvorstadt wird es Abstellplätze an der Steinentorstrasse und beim Steinengraben geben, hinzu kommen Plätze beim Birsig-Parkplatz und bei der Elisabethen-Anlage.

Insgesamt werden 334 Einzelabstellplätze geschaffen. Als Grundlage für die Schätzung, wie viele Parkplätze überhaupt nötig sind, dienten gemäss Jasmin Fürstenberger, Sprecherin beim Bau- und Verkehrsdepartement, Zählungen der bisher in den kombinierten Velo/Motorrad-Feldern abgestellten Motorräder und -roller.

Es soll nicht weniger Velo-Parkplätze geben

Durch die Aufsplittung der bisher kombinierten Parkfelder verschwinden unter dem Strich keine Veloabstellplätze, wie Boser versichert. Da die bisher gemischte Parkplätze im autofreien Bereich nicht mehr als Roller- und Motorradabstellplätze dienen können, entsteht mehr Platz für Velos. Andernorts wird es aber auch weniger Veloplätze geben, da die Rollerplätze 2 Meter auf 1,3 Meter gross werden. «Velos», sagt Boser, «kommen unter dem Strich aber nicht zu kurz – das kann ich versichern.»

Die Kosten für die neuen Rollerparkplätze sind geringer als womöglich vermutet. Der Materialaufwand beträgt für ein Parkfeld mit acht Einzelabstellplätzen gemäss Fürstenberger rund 1600 Franken. Sparen kann sich die Stadt die Kosten für die Sammelparkuhren, sie hat noch auf Lager. Insgesamt kosten die 36 Parkplatz-Standorte die Stadt folglich rund 60'000 Franken (36 x 1600 Franken).

Romandie interessiert am Projekt

Nicht zur Kasse gebeten werden die Töff- und Rollfahrer am Sonntag und abends. Gebührenpflichtig ist das Parkieren von Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 19 Uhr. Im Vergleich zu den Autofahrern, die sieben Tage die Woche rund um die Uhr drei Franken für die Stunde bezahlen, kommen sie also noch günstig weg.

In Parkhäusern sind keine Abstellplätze geplant. «Wir haben uns überlegt, auch dort Parkplätze auch für Roller und Motorräder anzubieten», wird Barbara Neidhardt von Immobilien Baselstadt in der «bzBasel» zitiert (nicht online). Aus technischen Gründen sei eine Umsetzung jedoch kein Thema. So seien beispielsweise die Einfahrtsschranken für Zweiräder «nicht geeignet».

Mit den Parkgebühren für Roller und Motorräder steht Basel in der Schweiz alleine da, dies könnte sich aber womöglich ändern. Andere Städte haben sich bereits über das Projekt informiert, sagt Fürstenberger. «Vor allem Städte in der Romandie sind bisher interessiert gewesen.» Kein Wunder – dort gibt es auch mehr Roller.

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Reaktionen

  1. Reto

    am 24.03.2013, 09:22

    Ich benütze den Roller ca. ein bis max. 2 mal die Woche wenn ich beruflich längere Distanzen zurückzulegen habe, die mir mit dem Velo zu umständlich und zu anstrengend sind sowie zu viel Zeit benötigen.
    Der Roller mit Kat. verbraucht viel weniger Benzin als jedes gängige Auto mit Otto und/oder Hybrid Motor - von der grauen Energie mal ganz zu schweigen - und ich nehme dafür gerne in Kauf, dass ich im Winter friere und bei Regen anständig nass werde.
    Den praktischen Vorteil den ich dadurch... ... mehrIch benütze den Roller ca. ein bis max. 2 mal die Woche wenn ich beruflich längere Distanzen zurückzulegen habe, die mir mit dem Velo zu umständlich und zu anstrengend sind sowie zu viel Zeit benötigen.
    Der Roller mit Kat. verbraucht viel weniger Benzin als jedes gängige Auto mit Otto und/oder Hybrid Motor - von der grauen Energie mal ganz zu schweigen - und ich nehme dafür gerne in Kauf, dass ich im Winter friere und bei Regen anständig nass werde.
    Den praktischen Vorteil den ich dadurch gegenüber dem Auto hatte - Parken wo es niemanden stört und das Vermeiden des herumfahrenden Suchens in den Quartieren nach einem freien Parkplatz - ist nun dahin.
    Was gibt es denn jetzt noch für einen Grund mit den Roller dem mindestens 6x so viel Platz benötigenden und umweltschädlicheren Auto vorzuziehen? Will man tatsächlich noch mehr Autos in die Stadt locken, weil aus Ärger über weitere Vorschriften nun auch RollerfahrerInnen auf das Auto umsteigen werden?
    Und noch eine ganz praktische Frage die sich mir stellt:
    Kann man auch eine Parkkarte für Roller lösen? Das wäre ja wohl das Mindeste, denn das gibt es ja auch für Autos. Und muss man die Parkkarte dann aufkleben, damit sie nicht gestohlen wird? Auch darüber wird man noch nachdenken müssen, denn die vom Auto wird man nicht einfach so übernehmen können. Doch das wird weitere unnötige Verwaltungsgelder kosten und diese wurden nirgends in diesem Verwaltungspapiertiger berücksichtigt. Auch diese Kosten werden garantiert in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.
    Fehlt nur noch, dass die Schlaumeier auch noch Parkgelder für Velos fordern.
    So ende ich wie ich begonnen habe:
    Wem hilft das? Und wem nützt das etwas?

  2. Inaktiver Nutzer

    am 27.03.2013, 11:02

    das gleiche. Man versucht mit Geld etwas abzuwenden. Kleinkariert und nicht umsetzbar. Seit wann
    versuchen wir in Basel ECHTE Fahrrad Abstellplätze zu einzurichten. Zu mehr als Platzverschwendende
    Metallbügel hat es nicht gereicht. Man bezahlt etwas mit den Steuern was man nicht will. Und jetzt das.
    Plötzlich hat man Platz gefunden und erst noch sehr teuren. Wer bezahlt? Besser nicht fragen.

    Wann kommt die Gebühr für Kinderwagen, Trottinetts, Inline Skate, Einkaufswägeli etc

    Und wer... ... mehrdas gleiche. Man versucht mit Geld etwas abzuwenden. Kleinkariert und nicht umsetzbar. Seit wann
    versuchen wir in Basel ECHTE Fahrrad Abstellplätze zu einzurichten. Zu mehr als Platzverschwendende
    Metallbügel hat es nicht gereicht. Man bezahlt etwas mit den Steuern was man nicht will. Und jetzt das.
    Plötzlich hat man Platz gefunden und erst noch sehr teuren. Wer bezahlt? Besser nicht fragen.

    Wann kommt die Gebühr für Kinderwagen, Trottinetts, Inline Skate, Einkaufswägeli etc

    Und wer bezahlt das ganze. Eben diejenigen welche in der Stadt Steuern bezahlen.

  1. Widersprecher

    am 22.03.2013, 13:46

    Ich wohne im Baselbiet und bin bis anhin doch noch hin und wieder mit dem Roller in die Stadt gefahren um das Eine od. das Andere einzukaufen.
    Ich werde das künftig aber nicht mehr machen, wenn ich für den Roller Parkgebühren bezahlen muss. Da fahre ich lieber durch die Stadt und grad nach Weil zum Hieber.
    Zum Glück bin ich felxibel genug und kann ausweichen, aber das können vermutlich nicht Alle.

  2. Anton

    am 22.03.2013, 15:53

    Auch Velos sollen Parkplatzgebühren bezahlen. Auch sie verursachen einen erhöhten Gemeingebrauch auf der Allmend wenn sie tagelang irgendwo auf dem Trottoirstehen oder wenn sie still und leise auf einem Velo-Parkplatz vor sich hin gammeln. Mein Motorrad erfüllt sogar die EU Norm 6 (!) sauberer geht es nicht mehr, Auto habe ich keines und ich sehe nicht ein, wenn ich ausnahmsweise mit dem Töff vom Gundeli Richtung Innenstadt fahre, dass ich dann Parkplatzgebühren bezahlen soll, aber die... mehrAuch Velos sollen Parkplatzgebühren bezahlen. Auch sie verursachen einen erhöhten Gemeingebrauch auf der Allmend wenn sie tagelang irgendwo auf dem Trottoirstehen oder wenn sie still und leise auf einem Velo-Parkplatz vor sich hin gammeln. Mein Motorrad erfüllt sogar die EU Norm 6 (!) sauberer geht es nicht mehr, Auto habe ich keines und ich sehe nicht ein, wenn ich ausnahmsweise mit dem Töff vom Gundeli Richtung Innenstadt fahre, dass ich dann Parkplatzgebühren bezahlen soll, aber die Velos nicht. So ein Drahtesel braucht nähmlich fast so viel Platz wie ein Töff. Und warum ich für mein Gefährt bezahlen soll, Guy Morin für seinen Elektroscooter, der nicht weniger Platz braucht wie mein Zweiradfahrzeug aber nicht, leuchtet mir nicht ein. Es geht schliesslich um den Platz, den ein Fahrzeug braucht auf der Allmend und nicht um irgendwelche ögkologischen Vorlieben. Ein altes Dreckschleuder-Auto bezahlt auch nicht mehr Parkgebühr wie ein Hybrid oder ein Elektrofahrzeug.

  3. Inaktiver Nutzer

    am 22.03.2013, 17:16

    Lieber hundert Roller am Bahnhof parkiert, als hundert Autos im Stau zum Bahnhof. Dieser Verwaltungs- und Bewirtschaftungstsunami wird immer grotesker.

  4. M LE

    am 22.03.2013, 21:10

    Sobald es darum geht den Autofahrern eine neue Gebühr aufzuerlegen, wird mit Kostenwahrheit und Verursacherprinzip für den Privatverkehr argumentiert. Jetzt wo weitere Verkehrsteilnehmer einen Teil zu ihrer Kostenwahrheit beitragen sollen, geht ein Raunen durch Stadt und Land. Anton beschreibt am 22.03. 15:53 Uhr das Thema Platzverbrauch durch abgestellte Zweiräder. Es wird Allmend privat genutzt. Nachdem die Stimmbürger von Basel-Stadt einer Verschärfung des Parkreglements und einer... mehrSobald es darum geht den Autofahrern eine neue Gebühr aufzuerlegen, wird mit Kostenwahrheit und Verursacherprinzip für den Privatverkehr argumentiert. Jetzt wo weitere Verkehrsteilnehmer einen Teil zu ihrer Kostenwahrheit beitragen sollen, geht ein Raunen durch Stadt und Land. Anton beschreibt am 22.03. 15:53 Uhr das Thema Platzverbrauch durch abgestellte Zweiräder. Es wird Allmend privat genutzt. Nachdem die Stimmbürger von Basel-Stadt einer Verschärfung des Parkreglements und einer Verringerung des privaten Verkehrsvolumens zugestimmt haben, war die Richtung vorgegeben.
    Wenn nun Argumente wie Umweltfreundlichkeit etc. für Gratisrollerparkplätze herangezogen werden, sind entweder „Zero-Emission-" bzw. "Low-Emission-Autos“ ebenfalls von der Parkplatzgebühr zu befreien, oder es müssen zur Gleichbehandlung alle anderen auf Allmend abgestellten Verkehrsmittel eine Benutzungsgebühr bezahlen, auch Velos. Wenn es auch darum geht, die Bewohner von Hauptverkehrsachsen vom Lärm zu befreien, muss auch bei den Fortbewegungsmitteln angesetzt werden, welche gleich laut oder lauter sind wie normale PKW. Dies ist bei den meisten benzinbetriebenen Zweirädern der Fall.
    Wenn wir gerade dabei sind das hehre Lied der Gleichbehandlung zu bemühen, sei noch eine weitere Geldquelle genannt. Im Rahmen des Verursacherprinzips wäre es dringend nötig auch von den Velofahrern einen Beitrag zur Instandhaltung von Velowegen und Strassen zu verlangen. Auf die daraus entstehenden Schnitzelbängg freue ich mich schon heute.

  5. michaelperini

    am 22.03.2013, 21:52

    Aber die A2/3 ist weiterhin DIE AUTOBAHN schlechthin und keiner tut etwas dagegen. Die Krebsraten immer noch sehr hoch, die Luft immer ein wenig mies. Aber ums Verrecken dort regulieren, wo es alle aufregt. Hfmpf.

  6. Angelo Rizzi

    am 23.03.2013, 17:37

    Jetzt bekommt Basel-Stadt eine autofreie Innenstadt, dank einer mutigen, fortschrittlichen, grün-roten Regierung. Und was tut SVP, CVP und FDP: neidisch wie immer, wenn etwas Positives nicht auf ihrem Mist gewachsen ist, lassen sie Nebelgranaten steigen - 50 Rappen pro Stunde für einen Rollerparkplatz sei Abzocke. Wären diese Parkplätze gratis, dann würden sie sehr schnell zu Dauerparkplätzen umfunktioniert, weil bekanntlich viele ihren Roller nur bei schönem Wetter fahren. Diese moderaten... mehrJetzt bekommt Basel-Stadt eine autofreie Innenstadt, dank einer mutigen, fortschrittlichen, grün-roten Regierung. Und was tut SVP, CVP und FDP: neidisch wie immer, wenn etwas Positives nicht auf ihrem Mist gewachsen ist, lassen sie Nebelgranaten steigen - 50 Rappen pro Stunde für einen Rollerparkplatz sei Abzocke. Wären diese Parkplätze gratis, dann würden sie sehr schnell zu Dauerparkplätzen umfunktioniert, weil bekanntlich viele ihren Roller nur bei schönem Wetter fahren. Diese moderaten Gebühren sollen dies eben verhindern. Im übrigen ist es ein Leichtes, die Massnahmen wieder zu ändern. Wichtig ist doch, dass endlich etwas geschieht. Ich jedenfalls freue mich sehr auf diese autofreie Zone.

  7. Reto

    am 24.03.2013, 09:22

    Ich benütze den Roller ca. ein bis max. 2 mal die Woche wenn ich beruflich längere Distanzen zurückzulegen habe, die mir mit dem Velo zu umständlich und zu anstrengend sind sowie zu viel Zeit benötigen.
    Der Roller mit Kat. verbraucht viel weniger Benzin als jedes gängige Auto mit Otto und/oder Hybrid Motor - von der grauen Energie mal ganz zu schweigen - und ich nehme dafür gerne in Kauf, dass ich im Winter friere und bei Regen anständig nass werde.
    Den praktischen Vorteil den ich dadurch... mehrIch benütze den Roller ca. ein bis max. 2 mal die Woche wenn ich beruflich längere Distanzen zurückzulegen habe, die mir mit dem Velo zu umständlich und zu anstrengend sind sowie zu viel Zeit benötigen.
    Der Roller mit Kat. verbraucht viel weniger Benzin als jedes gängige Auto mit Otto und/oder Hybrid Motor - von der grauen Energie mal ganz zu schweigen - und ich nehme dafür gerne in Kauf, dass ich im Winter friere und bei Regen anständig nass werde.
    Den praktischen Vorteil den ich dadurch gegenüber dem Auto hatte - Parken wo es niemanden stört und das Vermeiden des herumfahrenden Suchens in den Quartieren nach einem freien Parkplatz - ist nun dahin.
    Was gibt es denn jetzt noch für einen Grund mit den Roller dem mindestens 6x so viel Platz benötigenden und umweltschädlicheren Auto vorzuziehen? Will man tatsächlich noch mehr Autos in die Stadt locken, weil aus Ärger über weitere Vorschriften nun auch RollerfahrerInnen auf das Auto umsteigen werden?
    Und noch eine ganz praktische Frage die sich mir stellt:
    Kann man auch eine Parkkarte für Roller lösen? Das wäre ja wohl das Mindeste, denn das gibt es ja auch für Autos. Und muss man die Parkkarte dann aufkleben, damit sie nicht gestohlen wird? Auch darüber wird man noch nachdenken müssen, denn die vom Auto wird man nicht einfach so übernehmen können. Doch das wird weitere unnötige Verwaltungsgelder kosten und diese wurden nirgends in diesem Verwaltungspapiertiger berücksichtigt. Auch diese Kosten werden garantiert in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.
    Fehlt nur noch, dass die Schlaumeier auch noch Parkgelder für Velos fordern.
    So ende ich wie ich begonnen habe:
    Wem hilft das? Und wem nützt das etwas?

  8. Angelo Rizzi

    am 24.03.2013, 12:01

    Haben Sie schon einmal versucht, mit Ihrem Roller auf einem der "Velo-Roller-Motorrad-Chaos-Parkplätze" in der Innenstadt einen Parkplatz zu finden? Zum Beispiel am Marktplatz vor dem Globus oder in der Utengasse? Eben! Weil es SO nicht mehr weitergehen kann, müssen im Zusammenhang mit der autofreien Innenstadt die neu konzipierten Motorrad- und Roller-Parkplätze "bewirtschaftet" werden. Das heisst, die Plätze werden - so wie für die Autos - für Roller und Motorräder "reserviert". Welche... mehrHaben Sie schon einmal versucht, mit Ihrem Roller auf einem der "Velo-Roller-Motorrad-Chaos-Parkplätze" in der Innenstadt einen Parkplatz zu finden? Zum Beispiel am Marktplatz vor dem Globus oder in der Utengasse? Eben! Weil es SO nicht mehr weitergehen kann, müssen im Zusammenhang mit der autofreien Innenstadt die neu konzipierten Motorrad- und Roller-Parkplätze "bewirtschaftet" werden. Das heisst, die Plätze werden - so wie für die Autos - für Roller und Motorräder "reserviert". Welche Form die beste und geeignetste ist, darüber kann man diskutieren. Gratis ist jedenfalls nicht die Lösung, weil sie sehr schnell von Dauerparkern in Beschlag genommen würden - so wie die weisse Zone für Autos, wo Autos teilweise wochenlang am selben Ort stehen. Sehr zum Leidwesen der Anwohner und vor allem der Handwerker und Besucher. Es wird auch in Zukunft so sein, dass es Niemanden stört, wenn man seinen Roller wie bisher kurz irgendwo aufs Trottoir stellt, wenn noch genügend Platz für Mammis mit Kinderwagen bleibt. Ich habe auch noch nie erlebt, dass jemand die Polizei rief wegen eines solchen (Falsch)-Parkierens. Im Übrigen ist die geplante Parkraum-Bewirtschaftung schliesslich nur das "Beigemüse" in diesem wunderbaren, autofreien Innenstadt-Konzept. Freuen wir uns darauf!

  9. Inaktiver Nutzer

    am 27.03.2013, 11:02

    das gleiche. Man versucht mit Geld etwas abzuwenden. Kleinkariert und nicht umsetzbar. Seit wann
    versuchen wir in Basel ECHTE Fahrrad Abstellplätze zu einzurichten. Zu mehr als Platzverschwendende
    Metallbügel hat es nicht gereicht. Man bezahlt etwas mit den Steuern was man nicht will. Und jetzt das.
    Plötzlich hat man Platz gefunden und erst noch sehr teuren. Wer bezahlt? Besser nicht fragen.

    Wann kommt die Gebühr für Kinderwagen, Trottinetts, Inline Skate, Einkaufswägeli etc

    Und wer... mehrdas gleiche. Man versucht mit Geld etwas abzuwenden. Kleinkariert und nicht umsetzbar. Seit wann
    versuchen wir in Basel ECHTE Fahrrad Abstellplätze zu einzurichten. Zu mehr als Platzverschwendende
    Metallbügel hat es nicht gereicht. Man bezahlt etwas mit den Steuern was man nicht will. Und jetzt das.
    Plötzlich hat man Platz gefunden und erst noch sehr teuren. Wer bezahlt? Besser nicht fragen.

    Wann kommt die Gebühr für Kinderwagen, Trottinetts, Inline Skate, Einkaufswägeli etc

    Und wer bezahlt das ganze. Eben diejenigen welche in der Stadt Steuern bezahlen.

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